Die psychologische Interpretation: » Hypnose & NLP:
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#1

RE: Hypnose & NLP:

in Die psychologische Interpretation: 28.12.2011 18:07
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Hypnose & NLP:

in Die psychologische Interpretation: 07.03.2014 19:45
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

Das griechische Wort "hypnos" heißt zu deutsch Schlaf.
Trotzdem handelt es sich bei der Hypnose nicht wirklich um Schlaf.
Sie ist vielmehr dem Zustand zwischen Schlaf- und Wachbewusstsein ähnlich.

Es handelt sich bei der hypnotischen Trance um einen gelösten, entspannten und angstfreien Zustand,
verbunden mit einer veränderten Selbstwahrnehmung, mehr Kreativität und Phantasie
sowie einem verbesserten Vorstellungsvermögen.

Hypnotische Trance ist mit einer Beruhigung und Harmonisierung der inneren Rhytmen verbunden.
So stellt sich eine ruhigere und regelmäßigere Atmung ebenso ein wie eine ausgeglichene
Herz-Kreislauf-Aktivität (Puls, Blutdruck). Der Muskeltonus des Körpers vermindert sich
und die Blutgefäße erweitern sich. Ebenfalls sinkt der Stresshormonspiegel.

In diesem Zustand öffnet sich eine "Tür" zum Unbewusstsein.
Dieses kann nun beeinflusst werden, indem man ihm irgendetwas suggeriert.

Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen,
werden posthypnotische Suggestionen genannt.


" Die Vorstellungskraft ist die größte Kraft die wir besitzen "


Tief in der Entspannung, zwischen Schlaf und Wachsein, sind alle Außenreize ausgeschaltet

In diesem Raum oder Trancezustand befinden sie sich in ihrer inneren Welt,

einer Welt, der Bilder und Gefühle, der Sprache ihres Unterbewusstseins.



Durch Animation positiver Vorstellungen,

erarbeitet ihr Unterbewusstsein für sie eine neue Lebenseinstellung,

Erfolg, Gelassenheit, Glück und was auch immer sie erreichen wollen





Das Unterwusstsein gewichtet nicht nach Logik, nicht nach Gut und Böse - es spielt einfach

nur sein eingegebenes Programm ab und lässt uns dementsprechend Handeln.

Nehmen wir das Beispiel - Angst ( vielleicht Zahnarztbesuch, oder andere Situationen )

Das Unterbewusstsein spult das Programm " Angst " ab:

- feuchte Hände

- weiche Knie

- trockener Mund

- Magendruck ... usw.

jedes mal wenn es an eine bedrohliche Situation erinnert wird. Das kann ein Geruch,

ein Bild, ein Wort ...sein. Die Erinnerung kann eine erlebte Situation aus der

Vergangenheit oder etwas völlig Irrationales sein.

Da das Unterbewusstsein, nicht wie der Verstand auf intellektuelles Denken reagiert,

sondern Lebenserfahrungen aus Millionen von Jahren in Erfahrungsbildern in sich trägt,

muss es mit Vorstellungen und Suggestionen animiert werden. Das Umprogrammieren und

das dementsprechende Handeln erfolgt dann automatisch.



Sie verlieren in der Hypnose in keinster Weise die Kontrolle über sich selbst !

Und mit manipulativer Showhypnose hat das nichts zu tun !



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

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#3

RE: Hypnose & NLP:

in Die psychologische Interpretation: 22.04.2015 17:16
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage...neurobiologisch

Professor Wolfgang H. R. Miltner, Inhaber des Lehrstuhls für Biologische und Klinische Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena: Wenn wir diese Frage vollständig beantworten könnten, wäre die Hirnforschung ein großes Stück weiter. Das Grundproblem ist: Um Hypnose neurowissenschaftlich zu untersuchen, muss der Zustand Hypnose erst einmal klar definiert sein – und das ist er nicht. Von einem hypnotischen Zustand sprechen die einen bereits, wenn man einen Schnitt in die Haut zwar noch spürt, ihn aber als weniger schmerzhaft empfindet; die anderen sprechen davon erst, wenn man den Schnitt nicht einmal mehr spürt.

Momentan werden rund ein Dutzend Hypothesen diskutiert, wie das Gehirn Hypnose hervorbringt. Die meisten Wissenschaftler glauben, dass ein Vorgang namens Dissoziation entscheidend ist. Dabei scheint das Gehirn unter Hypnose verschiedene Informationsanteile eines Reizes nicht mehr zu einem Ganzen zusammenzubringen, zum Beispiel die Wahrnehmung der Intensität und der Dauer oder den emotionalen Aspekt.

Mit meinen Mitarbeitern habe ich das für die Schmerz-Abschaltung mit Hypnose untersucht. Dabei saßen die Versuchsteilnehmer der Kontrollgruppe einfach nur ruhig da und bekamen nacheinander rund 300 schmerzhafte Hitze-Reize auf einen Finger. Daraufhin sollten sie sagen, wie schmerzhaft sie den Reiz empfanden und wie viel Widerwillen er hervorrief. Die Personen der zweiten Versuchsgruppe wurden hypnotisiert; dabei wurde ihnen suggeriert, ihre Hand sei völlig taub. In diesem Zustand wurden sie mit denselben Reizen stimuliert. Die Probanden der dritten Gruppe bekamen die gleichen Reize, allerdings waren sie nicht hypnotisiert, sondern wurden abgelenkt: Sie sollten einer Geschichte zuhören, um sie später nachzuerzählen. Bei allen drei Gruppen wurden während des Experiments die Hirnströme aufgezeichnet.

Da haben wir entdeckt, dass die Nervenzellen im Gehirn unterschiedlich aktiv gewesen waren: Bei den Kontrollpersonen zeigte das Elektroenzephalogramm (EEG) während der Reizung einen starken Ausschlag. Bei den Personen, die durch die Geschichte abgelenkt worden waren, waren die Reize weniger intensiv und wurden auch als weniger schmerzhaft beschrieben. Die Information über die Reizstärke ist also offensichtlich nicht komplett im Gehirn angekommen. Bei den hypnotisierten Personen zeigte sich indes: Sie hatten ähnliche EEG-Kurven wie die Kontrollpersonen, erlebten die Reize aber weniger schmerzhaft, so ähnlich wie die abgelenkten Personen.

Neurobiologisch bedeutet das: Unter Hypnose können verschiedene Verbände von Nervenzellen nicht mehr miteinander kommunizieren. Betroffen sind zum Beispiel Neuronen-Verbände, die unterscheiden, ob der Reiz als kurz und pulsierend empfunden wird oder früher schon einmal erlebt wurde. Für diese Dissoziation ist das Frontalhirn verantwortlich: Unter Hypnose scheint es die Kommunikation zwischen verschiedenen Netzwerken, die einzelne Reizaspekte bearbeiten, abzuschalten. Wenn der Hypnotiseur schließlich seinen Patienten zurückholt, schaltet das Frontalhirn den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Netzwerken wieder ein und alles wird wieder normal erlebt.

Aufgezeichnet von Franziska Badenschier


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#4

RE: Hypnose & NLP:

in Die psychologische Interpretation: 01.05.2017 18:53
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

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