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#1

Androgynität als große Chance !

in Die Überwindung der Dualität: 28.03.2010 14:20
von LilithAlive (gelöscht)
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Lilith´s Erfahrungswerte, meine Sicht zum Thema Androgynität:


Im Zusammentreffen zweier androyner Menschen des jeweils anderen Geschlechts (sicher
gilt dies in gewissen Maße auch für gleichgeschlechtliche Partner, was hier aber nicht
näher beleuchtet werden mag),
kommt es dazu, dass z.B. die Frau die weiblichen Anteile des Mannes hervorholt,
zulässt, genauso wie anders herum, der androgyne Mann der androgynen Frau
ihre männlichen Anteile gestattet, so das beide ihr ganzes Wesen leben können!

Wenn ein androgyner Mensch nur die Anteile leben kann, die seine Geschlechtsmerkmale
ausmachen, so fühlt er sich niemals vollständig, was dann im Laufe seines Lebens zu Frustrationen,
Hassgefühle, diversen unschönen Verhaltensweisen führen kann. Beim Manne ist dies sicherlich
ausgeprägter, da seine Androgynität in der Regel auffälliger ist als bei der Frau.

Eine androgyne Frau fällt eher selten auf, kann durch das Leben ihrer männlichen Anteile
höchst als sehr dominant auffallen oder als Eine, die im Leben steht wie ein Mann. Sie kann
Männerkleidung tragen, ohne das es sonderlich bemerkt wird. Höchstens wenn ihr männlicher Anteil
sehr stark ist, wird sie wahrscheinlich lesbisch werden, doch auch das ist sicher eher durch
eine Unterdrückung der Androgynität in frühern Zeiten (früheren Leben) entstanden.

Ein androgyner Mann, aber muss seine Weiblichkeit meist verstecken, denn er wird diskriminiert,
wenn er Frauenkleidung trägt oder sich schminkt. Höchstens z.B.in der Gothicszene kann er sich
ungestört aufhalten, wo es auch Röcke und Kajal für Männer gibt, ohne dass sie dafür schräg
angesehen werden.

Nun -

Der Ur-Grund der Menschheit, bzw. die ersten beiden Menschen waren androgyn. So wie auch der
Schöpfer-Gott männliche wie weibliche Anteile hatte, Vater und Mutter in einem war. Die "Prototypen"
des Menschen, die da sind Adam-Kadmon und Lilith, sind als androgyne Wesen zu sehen. Adam-Kadmon
mit männlichen Geschlechtsmerkmalen und Lilith mit weiblichen. Aber nicht nur Lilith und Adam-Kadmon
waren androgyn, nein, eine Vielzahl anderer himmlischer Wesen ebenso.

Für Lilith aber gilt an dieser Stelle, dass sie dank ihres großen Selbstbestimmungswunsches, den sie
wahrscheinlich durch ihren Mitschöpfer erlangte (Azazazil) ihren Hang hin zur ewigen Freiheit,
sie ihren männlichen Anteil sehr lebte, das Wissen und Leben dieses, ihr große Macht gab, denn sie
erkannte sich und lebte sich in ihrer Gänze.

Wie man weiß, wurden dann Adam und Eva geschaffen (warum das so war, mag an anderer Stelle
näher beleuchtet werden). Eva aus Adams Rippe. Somit kam es an dieser Stelle mehr oder minder
zur Spaltung, zur Aufhebung der Androgynität, bzw. wurde dem Manne sein weiblicher Anteil genommen,
woraus eine Frau ohne männliche Anteile entstand. Ab diesem Moment begann die Geschlechtertrennung,
die in späteren Zeiten teils immer mehr "entartete" und der Frau viele Rechte nahm, den Mann zum alleinigen
"Herrscher" der Welt werden ließ. Wenn man das ganze weiter führt, kommt man zu Hass und Kriegen,
Auseinandersetzungen vieler Art zwischen den Menschen.

Wenn dem so ist, warum gibt es denn dann noch auf der Erde androgyne Menschen?

Nun -

Das Blut der Uralten, bzw. ihre Gene gelangten dennoch immer wieder auf die Erde, unter die Menschen.
Neben anderen androgynen Himmelswesen (die ich hier nicht nennen möchte, da es hier hauptsächlich um
die ersten beiden menschlichen Wesen gehen soll) inkarnierten Lilith und Adam-Kadmon
in den Jahrtausenden immer
wieder, so als Echnaton und Nofretete und als Jesus Christus und Maria Magdalena.
Durch ihre Nachkommen,
gelangte göttliches und somit auch androgynes Blut in die Menschen.
So gesehen waren ihre Ziele anders,
als sie später vom Christentum gesehen wurden.
Erlösung sollte eher als Erlösung von starren Mann-Frau-Schema sein!

Doch wozu das alles ?

Nun -

Der "ideale Mensch" in dem Sinne, dass erkeine Geschlechtertrennung mehr vollzieht, ist androgyn!

Warum ?

Weil, wenn er seine Androgynität leben kann und das kann er wenn er auf einen ebenfalls
androgynen Partner trifft, wenn insgesamt sein Sein akzeptiert wird, die
Geschlechtertrennung, die zu vielen Auseinandersetzungen
zwischen den Menschen führt, aufgehoben ist!

Androgyne Menschen brauchen, wenn sie ihr Wesen leben können,
leben dürfen, keinen Geschlechterkampf
mehr. Sie akzeptieren den anderen, da sie ihn als männlich, wie weiblich sehen, erleben.
Der androgyne Mann wird
nicht hin gehen und eine androgyne Frau unterdrücken wollen, nein,
es wird Harmonie zwischen beiden
geben und wir kehren somit zum Ausgangspunkt des Menschen zurück,
zu dem wie es ehemals sein sollte,
dem Idealfall.

Lilith Kiskil Lilla


zuletzt bearbeitet 09.07.2016 01:27 | nach oben springen
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#2

RE: Androgynität als große Chance !

in Die Überwindung der Dualität: 28.03.2010 14:35
von LilithAlive (gelöscht)
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Auflösung der Grenzen - Neue alte Wege:

Androgynität,

Androgyne Götter:

Liste mit den höchsten, androgynen Göttern:

Die Autoren Mircea Eliade, Rens van der Sluijs und Helena Blavatsky
dokumentieren eine lange Liste mit den höchsten, androgynen Göttern in ihren Büchern:

Der erste Mensch Adam war ursprünglich ein Zwitter:

Adam und Eva waren Rücken zu Rücken an ihren Schultern miteinander verbunden.
Gott trennte die beiden mit einer Axt oder entzweite den beiden.

Andere Autoren meinen:
Der erste Mensch Adam war rechtsseitig ein Mann und linksseitig eine Frau,
aber Gott trennte den ersten Menschen entzwei.

Mehrere Götter im alten Ägypten waren bi-sexuell.

Tammuz, Enki und Ninurta waren androgyn veranlagt.

Bel und Belit waren ggf. ursprünglich Zwitter.

Aštarte kann in männlicher Gestalt auftreten und manchmal auch männliche Attribute annehmen.

Einige Autoren vermuten, dass Ištar ein Zwitter gewesen sein könnte.

Die süd-arabische Gottheit Atar war vermutlich ebenfalls androgyn.

Die Bezeichnung ‘duplex Amathusia’ für Aphrodite von Amathus
basiert auf der Doppelgeschlechtlichkeit der Zypriotischen Gottheit.
Sie wurde in Kunstwerken mit Bart abgebildet.

Kronos wird mit dem Titel Mann-Frau geführt .

Dyaus, der alte Himmelsgott, und Purusha, der erste Mensch, waren Zwitter.

Plato’s ‘Erster Mensch’, mit einem kreisrunden Körper (Plato, Symposium)
wird als androgyne Person beschrieben, die von Zeus zweigeteilt wurde.

Die germanischen Gestalten Odin, Loki, Tuisco und Nerthus tragen androgyne Züge.

Die Chinesen kannten eine hermaphrodite Oberste Gottheit,
die ein Gott der Finsternis und des Lichtes gewesen ist.

Australische und pazifische Ureinwohner gehen von einem androgynen ersten Menschen aus.
Quetzalcoatl trägt androgyne Züge.

Im chinesischen, androgynen System werden Yin und Yang in der heiligen Frau T’ai Yuan gebündelt.

Die Zuni-Indianische Hauptgottheit Awonawilona ist eine androgyne Er-Sie-Gestalt.

Jupiter wird „gleichzeitig Vater und Mutter“ genannt.

Die androgyne Gottheit Zurvan erzeugt die Hauptgottheiten Ahura Mazdā
und seinen teuflischen Antipoden Ahriman aus seinen Schultern.

http://www.med1.de/Forum/Homo.Hetero.Bi/126480/

http://bekkalastucieuse.blogspot.com/2009/08/androgynie.html


zuletzt bearbeitet 09.07.2016 01:29 | nach oben springen
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#3

RE: Androgynität als große Chance !

in Die Überwindung der Dualität: 26.04.2010 12:39
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

"Androgyn":

Menschen werden als Androgyn bezeichnet, wenn sich Ihre Verhalten,
Ihre Kleidung und Ihre Gesten nicht dem eigentlichen Geschlecht entsprechen.

Androgyne Männer geben sich betont weiblich und androgyne Frauen besonders männlich.

Androgynität sagt nichts über die sexuellen Vorlieben aus.

Androgyne Menschen haben nicht wie transsexuelle Menschen
das Gefühl mit dem falschen Geschlecht geboren worden zu sein.


http://de.wikipedia.org/wiki/Androgynie

http://androgyn.org/

http://www.imdb.de/name/nm0029056/



Der Androgyn, in allen Kulturen anzutreffen, ist die Mischform des Männlichen
und Weiblichen und gehört in den Bereich des Mythischen,
dessen Ursprung zu ergründen kaum möglich erscheint.

Eine der ältesten Zeugnisse ist die von Aristophanes erzählte Geschichte in Platos „Gastmahl".
Während Aristophanes den Androgyn als ein mächtiges Urwesen darstellt,
der die Kraft beider Geschlechter in Harmonie miteinander vereint,
gewinnt Plato dem Androgyn nur noch eine negative Seite ab.

Zwischen Annahme und Ablehnung bewegt sich dann die Vorstellung des Androgyn
in der Menschheitsgeschichte.
Moralische, vor allem aber religiöse Gründe sind massgeblich,
dass der Androgyn nur verschlüsselt tradiert wurde und
in okkulten Kreisen weiterexistierte.

Entscheidend dazu beigetragen hat die Gleichsetzung des Begriffs
Androgyn mit dem des Hermaphrodit der die konkrete Personifizierung des Androgyn ist.

Besonders in der Kunst wurde der Androgyn fast immer
in die Erscheinungsform des Hermaphroditen gehüllt,
was aber unterschiedlichen Ausformungen des
und der mythischen Vorstellung nicht gerecht wird.

Denn der Androgyn weist im Grunde über das Geschlechtliche hinaus,
da er ein altes Sehnsuchtssymbol des Menschen nach der ursprünglichen,
verlorengegangenen Einheit und Harmonie mit dem Kosmos darstellt.



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/
zuletzt bearbeitet 09.07.2016 01:30 | nach oben springen
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#4

RE: Androgynität als große Chance !

in Die Überwindung der Dualität: 26.04.2010 12:43
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Ein mannweibliches Doppelwesen, in der alchemistischen Allegorik
häufig irreführend als Hermaphrodit bezeichnet,
dient hier einerseits als Symbolbild für die Materia prima, anderseits auch für
den „Stein der Weisen“, der die polaren Gegensätze in sich auflöst,
»Coincidentia oppositorum«.

Die androgyne Gestalt geht offenbar auf alte kosmogonische Vorstellungen zurück
und stellt die ursprüngliche Einheit der beiden später einander suchenden Gegenpole dar;
etwa in Form des Urriesen Ymir, des Purusha,
Gayomard, gemahnend an den orphischen Urgott Phanes,
an die Urwesen in der Euryximachos-Rede, Platons Symposion,
an die hermaphroditische Statue in der Dandamis-Erzählung des Bardesanes.

Über die verschiedenen Systeme der Gnosis drang der Gedanke,
dass jede Schöpfung gewissermassen eine Zeugung wäre
und daher eines männlichen und eines weiblichen Elementes bedürfe,
die anfänglich untrennbar verbunden waren
und am Ende wieder ineinander aufgehen,
in die Bilderwelt der Alchemie ein.

In der gnostischen Symbolik ist häufig von einer heiligen Hochzeit von Sophia,
der Weisheit, mit dem Sotir, Erlöser, die Rede,
und so tritt an die Stelle des einzigen androgynen Wesens
oft das Bild der zeugenden Umarmung, chymische Hochzeit, etwa von Sonne und Mond.

Eine Tarnbezeichnung für den Androgyn ist »Rebfis«, von res bina, das Zweifache.
Bekannte bildliche Darstellungen des Androgyns sind etwa enthalten
in der Handschrift des Michael Cochem, Biblische Vadiana, St. Gallen,
und in der Handschrift Rh 172 der Zentralbibliothek Zürich.


Die grosse Bedeutung, die jenem Symbol in der Alchemie-Literatur zukommt,
erhellt zum Beispiel aus dem »Kleinen Bauern« des Grassaeus,
ebenso aus dem »Kompass der Weisen« des Ketmia Vere.

»Der Mercurius, wovon Montesnyders redet, hat eine zwiefache Natur,
und wird deswegen Hermaphrodit genennt.

Hat zween Eltern, oder entstehet aus zween andern Mercuriis,
deren der eine weiss, der andere roth ist.

Die Lunaria Zedlers Lexikon 1738: L.

»heisset bey denen Chymisten, was sie sonsten Aquam mercurialem,
Acetum Philosophorum, Mercurium mineralum, und Sputum lunae,
zu nennen pflegen« ist der weisse Mercurius;
der allerschärfste Weinessig des Lullius ist der rothe.

Dieser weisse Mercurius ist das Bad des Monden,
und der rothe Mercurius das Bad der Sonnen...

Ich schliesse endlich die Braut und den Bräutigam in eine helle Kammer« usw.


Charakteristisch für die Metaphorik dieser Epoche ist zum Beispiel der Text
»Aus dem hermaphroditischen Sonn- und Monds-Kind,
des Sohns der Weisen natürlichübernatürliche Gebärung, Zerstöhrung und Wiedergeburt...
durch einen Lehrjünger der Natur L.C.S. Maynz 1752«,

in dem Sammelwerk »Hermetisches A.B.C.... vom Stein der Weisen«,
Berlin 1779,: »Von Art hab ich einen grauen Leib,/ bin doch kein Mann und auch kein Weib;/
beide Naturen an mir zu han,/ das zeigt mein Fleisch und Blut wohl an,/
das Blut männlich, das Fleisch weiblich,/ die Kraft beider die ist geistlich./
Ich habe Mann- und Weibes-Glied,/ drum nennt man mich Hermaphrodit:/
... Ein Ding der Welt vor Augen steht,/ so in sich nimmt des Goldes-Secret:
/ sein Form ist männ-und weiblich Gestalt/ und sein Natur ist heiss und kalt.
/ Der Mann bleibt fest, das Weib das fliesst/ wenn mans aus seiner Miner giesst:
/ ist doch nur eins, Anfang und End, hiemit der Mann zum Weib sich wend...« etc.

Vermutlich hat nur die wissenschaftsgeschichtlich erklärbare Tatsache,
dass Fachleute für die Geschichte der - Alchemie sich nicht
mit dem religionshistorischen Basismaterial der Gnosis befassten,
die bei entsprechender Quellenkenntnis naheliegende Erkenntnis behindert,
dass sich in der alchemistischen Doktrin gnostische Lehrinhalte verbergen.

Dies erhellt vor allem aus Texten, die sich mit der Gestalt des androgynen Gottes,
der den Menschen »nach seinem Ebenbilde«
und zugleich als »männlich und weiblich« geschaffen hat.

Diese esoterischen Lehren spielen auch in der jüdischen Geisteswelt
der Spätantike eine grosse Rolle.

Im Traktat Megilla des babylonischen Talmud wird die Bibelübersetzung diskutiert:
'Männlich und weiblich erschuf er ihn', statt 'erschuf er sie.

R. Mayer schreibt in seinem Kommentar dazu:
»Raschi verweist zu dieser Stelle auf die Aggada,
nach welcher der eine erste Mensch, Adam zunächst zwei Gesichter gehabt habe.
Eine ähnliche Legende wird von Aristophanes im Symposion von Platon erzählt.«

Die Lehre von einer ursprünglich vorhandenen Doppelnatur,
die später auf höherer Stufe bewusst wiederhergestellt werden soll,
wird in den alchemistischen Texten in Form von Allegorien der
zur Einheit strebenden Dualität von Sol/Luna, Mars/Venus,
Gabricius-Beja, König/Königin, Sulphur/Mercurius usw. immer neu paraphrasiert.

Diese polaren Gegensätze sollen von der uranfänglichen Doppelgestalt
über einen Prozess der Läuterung zu einer vergeistigten Ganzheit hinleiten.

Sowohl androgyne Bilder als auch solche der „chymischen Hochzeit“
spielen damit auf Doktrinen aus dem Mutterboden der Gnosis an.

Kennzeichnend für die der androgynen Vorstellung zugrundeliegende Geisteswelt
ist zum Beispiel Vers 22 des syrischen apokryphen Thomas-Evangeliums:

»Wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem einzigen machen werdet,
so dass das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich sein wird...,
dann werdet ihr in das Königreich eingehen«.




Dateianlage:
. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

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- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#5

RE: Androgynität als große Chance !

in Die Überwindung der Dualität: 26.04.2010 13:05
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Aus: [URL]http://www.esoterikforum.de/dualseelen-zwillingsseelen
-seelenverwandtschaft/1672-die-wirkliche-chymische-hochzeit.html[/URL]

In der Bibel heißt es: Gott schuf den Menschen, als Mann und Frau erschuf ich „IHN“.
Du bist
also ein mannweibliches Doppelwesen - ein Androgyn.

Dieses Wort dient in der
alchemistischen Sprache als Symbolbild für die „materia prima“, aber auch für den „Stein der
Weisen“, der die polaren Gegensätze „in sich auflöst“ (coincidentia oppositorum).

Die Gestalt
des Androgyn geht auf viele kosmogonische Vorstellungen zurück und stellt immer die
„ursprüngliche Einheit“ der beiden sich einander suchenden Gegensätze dar.

In der
germanischen Sage gibt es den Urriesen „Ymir“, in Indien gibt es „Purusha“, in Persien
„Gayomard“, nicht zu vergessen die Urwesen in der Euryximachos-Rede (siehe Platons
Symposien).

In der gnostischen Symbolik spricht man von einer heiligen Hochzeit zwischen
„Sophia“ (= Weisheit) und dem „Sotér“ (= Erlöser).

So tritt an die Stelle eines einzelnen
Androgyn das Bild einer „zeugenden Umarmung“ (= chymische Hochzeit).

Kennzeichnend
für die Beschreibung des Androgyn ist der Vers 22 (!) des syrischen (apokryphen) Thomas-
Evangeliums:

Wenn ihr das
Männlich und Weibliche (in euch) zu einem einzigen machen werdet, so daß
das Männliche nicht mehr männlich und das Weibliche nicht mehr weiblich sein wird...,
dann werdet ihr in das Königreich eingehen!“.

Glaubst Du immer noch an Deinen „alten Glauben“, weil Dir das alles „UNMÖGLICH“
erscheint?

Hat Gott Dir nicht schon so oft in Deinem Geist sagen lassen, Du sollst dieses
Wort vergessen?

Es gibt für Dich kein Unmöglich, wenn Du es Dir nicht laufend selbst
einredest.

Hast Du vergessen, Du ein Gotteskind und somit auch ein kleiner Gott!

Wirkliche Kinder kennen kein Unmöglich - alles ist für einen Gott möglich!

Wiegt
Deine egoistische Stimme in Dir immer noch mehr als meine liebende?

- - -

chymisch = Christus - Gott - Zeit - Gott - heiliger Geist
8-10-40-10-300 = 368

Göttlicher Geist in raumzeitlicher Zusammenfassung

Quers. 17 ... aahh sie einer an, daß ende des 7ten Schöpfungstages
der den Menschen nun wieder zurück zu seinem Ursprung führt ...
.. ein Leben ( Quers. 8 ) In der Unendlichkeit ...

Alles Liebe - elohy -


. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

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- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#6

RE: Androgynität als große Chance !

in Die Überwindung der Dualität: 05.05.2010 19:56
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

"Der Mythos der Androgynie":
http://www.magersucht.com/pb/2/2_5.htm


. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#7

RE: Androgynität als große Chance !

in Die Überwindung der Dualität: 05.05.2010 20:39
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

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