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Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 25.05.2010 20:36
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Aus: http://www.the-great-learning.com/sage-untersberg.htm

URSAGE UNTERSBERG:
MutterBerg Europa's*


Es gibt viele Sagen vom Untersberg. Die sind dermaßen fesselnd, daß was dran sein muß. Sagen sind Erzählungen die mündlich weitergegeben wurden. Unvermeidlich daß im Laufe der Zeit den Inhalt immer wieder geändert wurde. Deswegen die Frage, gab es ursprünglich vielleicht eine Ursage von der alle anderen abgeleitet worden sind?

Sagen sind Überreste aus uralten Zeiten. Am Anfang waren sie das dominante Weltbild. Als immer wieder neue Völker kamen und die Macht übernahmen, mußten die ältesten Weisheiten in den Untergrund gehen. Ergo: Sagen verkörpern nie eine herrschende Philosophie, sondern Anschauungen die nicht toleriert wurden.

Um ahnen zu können wie letztere aussahen, müßen wir also zurück zum Ursprung: zu den ältesten Steinzeiten. Damals lebten die Menschen in einem ungeteilten Bewußtsein. Sie waren Teil eines großen Ganzen. Dieses Ganze wurde als Kosmisches Mutterleib aufgefaßt. Alles kam aus Ihr hervor und kehrte zu Ihr zurück.

Himmel und Erde waren noch nicht getrennt. Das heißt, daß sowohl das Licht aus dem dunklen Mutterschoß hervorkam als auch die Erde. Deswegen erlebte man den Mond als Tochter (Göttin) und die Sonne als Sohn der Mutter. Die Erde war der "Körper der Mutter". Es stellte das Lebensnetz der Mutter dar in dem alles mit allem zusammenhängt. Das üppige Gewächs auf der Erde als auch die Fruchtbarkeit der Frau spiegelten den Überfluß der Mutter.

Als sensationelles Beispiel der Urmütter ist die des Hohlen Felses bei Blaubeuren (Schwaben). Aber auch andere wie die Urmütter von Laussel und Willendorf gehören dazu. Prähistorische Funde haben belegt, daß die ältesten Mütter (aus Afrika kommend) in ganz Eurasien verehrt wurden: von Spanien und Frankreich bis China. Damals waren die Menschen noch ganz auf dem Jagd und sammeln angewiesen. Erst um 10.000 Jahre BCE fand die - von den Frauen eingeleitete - Agrarrevolution statt. Der Schwerpunkt lag im Zentral-Südosteuropa (Balkan), in Anatolien, im Nahen Osten (Sumerien, Egypten) bis zu dem Indusdelta.

Nomadische Eindringlinge, Menschen die aus der Steppe kamen, hatten andere Erfahrungen. Sie kannten nur den Himmelsgott. Sturm, Donner und Blitz waren seine Attribute. Als sie die bäuerlichen Stämme unterwarfen, wurde die erste Trennung durchgeführt. "Himmel" wurde "männlich" aufgefaßt, während die Mutter einerseits als "Mutter Erde" weiterlebte und andererseits in zahllosen Göttinnen (und Götter) aufgeteilt wurde.

"Mutter Erde" war also eine patriarchale Abspaltung! Ursprünglich war die Große Mutter nämlich alles-umarmend ohne Unterschied. Erkenntnis bekamen die ältesten Völker dadurch, daß sie große Nacht und Sternenbeobachter waren. Die Nacht war ihnen über alles heilig. Sie verkörperte das Dunkle des Mutterschoßes. Deswegen sind von Anfang an Ihre Titel kosmisch geprägt: Große Mutter, Mutter der Götter, Königin des Himmels.... Selbstverständlich war damals auch die Erde Teil Ihrer Inklusivität, mit "Sterben und Wiedergeburt" alles Lebende.

Das Allerheiligste war der Schwarze Stein. Nicht weil es die Erde symbolisiert, sondern weil dieser Stein aus Mutter's himmlischem Schoß runtergefallen war. Diese Meteoriten wurden über alles verehrt, ja, derartig, daß sie als die Mutter an sich betrachtet wurde. Der älteste uns bekannter Schwarzer Stein ist den der Kybele, die Große Mutter aus Phrygien, jetzt West Anatolien (Anatolien: "Land der Mütter").

Kybele war die BergMutter. In Phrygien kann man noch zahllose Höhlen finden wo früher Ihre Statue gestanden hat. Weil das Berginnere als Ihre Gebärmutter aufgefaßt wurde. Überall in der Welt (zB bei den Maya's in Mexiko) sind Höhlen Stellen wo man in das Geheimnis der Mutter eingeweiht wurde. Auch wurden dort die Tote bestattet. Denn aus dem Mutterschoß kommt man (frau) und kehrt man (frau) wieder zurück. So ist auch der Untersberg mit seinen Höhlen als die Gebärmutter der Großen Mutter aufzufassen.

Zu gleicher Zeit ragen die Berge zum Himmel. Oben am Berg findet den Austausch zwischen Mensch und Götterwelt statt. Die Menschen wurden von ihren höchsten GottKönig vertreten. Als Sohn/Liebhaber der Kosmischen Mutter empfing er auf dem Berg von Ihr ihre Anweisungen. Diese matriarchale Götter wie El und Baal (Kanaan) wurden später von patriarchalen Göttern (Jahweh) und Führer (Mose, Eliah) ersetzt. Letzterer benuzte den Berg um die Priester des Baal rücksichtslos auszurotten....

Zurück nach dem frühen West-Anatolien. Dort kamen die griechische Kolonisten in Kontakt mit der Großen Mutter Kybele (um 500 vChr). Nach den Kelten fand so eine zweite "Übernahme" statt. Die Mutter wurde nach Athen gebracht, zusammen mit Ihrem Sohn/Liebhaber Attis. Letzterer vertrat den Archetypus des "sterbenden und wiederaufstehenden" Gott, wie das überall im Nahen Osten der Fall war (Osiris, Tammuz, Attis, Baal, Adonis, Dionysos und......Jesus).

Danach waren die Kelten - die zuvor die Große Mutter von zentraleuropäischen prähistorischen Völkern übernommen hatten - aus dem Balkan in Phrygien (etwa 370 vChr) eingedrungen. Obwohl teilweise nomadisch übernahmen sie wichtige Aspekte der dortigen sesshaften Kultur. Ein Kriegerkultur schmolz zusammen mit der Verehrung der dortigen MutterGöttin. Die Berge in Phrygien sind dem Untersberg oft sehr ähnlich. Die Kelten bewohnten jetzt ein Gebiet daß von Anatolien nach Zentraleuropa reichte. Es hat sicherlich dazu beigetragen, daß Information ausgetauscht wurde bzw der Untersberg als "Mutterberg" augefaßt wurde.

Der "Schwarze Stein" als Symbol der Urmutter war jedoch einige Dezennien zuvor von den Römern nach Rom verschleppt worden. Für die Kelten waren Steine jedoch schon Jahrtausendelang heilig. Die Mutter als Stein kann man später bei der frühen keltisch-geprägten Gralslegende zurückfinden. Das war so überzeugend, daß der Mystiker Ruusbroec wiederum seinen "Vom blinckenden Stein" schrieb, wobei er alle Attribute des vorchristlichen Steines auf Christus übertrug (...)*

* Wie die Kirche alles Heidnische entweder vernichtet oder vereinnahmt hat

Andererseits wurde die Große Mutter von den Kelten als "Faß des Überflußes" ("Cauldron") aufgefaßt. Die Mutter Cerridwin war die letzte Vertreterin der Urmutter, da sie sowohl Tod als Auferstehung verkörperte. Getötete Krieger wurden von Ihr ins Faß geworfen um am anderen Tag wiedergeboren zu werden, allerdings "taub", was heißt, daß sie in den höheren Sphären reingegangen waren. Später wurde das "Faß" in den Gral umgesetzt. Beide verkörpern den Kosmische Mutterleib.

Die Große Mutter erreichte auf zwei Wege West-Europa. Einerseits wurde sie also - als Schwarzer Stein - von den Römern aus Phrygien geraubt (204 vChr), dies um das Reich mit Ihrer Hilfe gegen Feinde (Hannibal) zu beschützen. Die Römer verbreiteten die Verehrung der Mutter (Kybele, aber auch Isis) bis zu den Grenzen ihres Gebietes. zB sind in Köln zahllose Kybelestatuen gefunden worden. Die andere Route hatte wie oben erwähnt viel eher stattgefunden, nämlich durch den keltischen mitteleuropäischen Raum.

Die Kelten die Hallstatt und das Salzburger Land bewohnten, fanden im Untersberg genau DAS Mysterium wie sie das aus eigenen Mythen und Sagen - die oft zurückgingen auf das verwandte Mutterland Anatolien - kannten. In Midas Sehri, eine Gegend wo die Kybele einen wichtigen Tempel hatte, gibt es vergleichbare Berge. Der Untersberg selber steht ziemlich alleine da ("Tafelberg"), was die Einzigartigkeit bzw Heiligkeit verstärkt. Außerdem ist er nicht zuletzt von zahllosen Höhlen - Symbole der dunklen Gebärmutter - durchzogen.

In Europa gibt es keinen Berg der man mit dem Untersberg vergleichen kann. Kein Berg hat die direkte Verbindung zu der Ursprünglichen Mutter - wobei es nicht mehr um die historische Kybele geht, sondern um die Universelle Kosmische Mutter - bewahrt. Der Untersberg kommt deswegen die allerhöchste Ehre zu: MutterBerg Europa's zu sein. Nicht zufällig gibt es um dem Berg herum ettliche Marienwallfahrtsorte. Die Verehrung hatte sich im Laufe der Zeit auf die christliche Maria übertragen. Es war die vierte Vereinnahmung, diesmal durch die Kirche und ihre Ersatzmutter. (Dies im Gegensatz zu den Schwarzen Madonnen, die die ursprüngliche Urmutter verkörpern).

Diese Vereinnahmung hat seine eigene Geschichte. Das Christentum war als "Nachfolger" der alten Mutterreligion angetreten. Um sichselber als neue Religion durchsetzen zu können, tat es alles um die Erinnerung an die Große Mutter auszuwischen. Deswegen ist in den ersten vier (!) Jahrhunderten nChr. nichts erwähnt worden was auch nur einigermaßen auf eine "MutterGottes" hindeuten könnte. Erst als sich die Bevölkerung rührte und die ursprüngliche Mutter zurückwollte, kam man in der Kirche auf die Idee Maria als die "neue Göttin" auszurufen

Nicht zufällig geschah das auf dem Konzil von Ephesos (431 nChr), die Stadt die an dem alten Phrygien grenzt und selber die Große Mutter (Artemis) verehrte. Die Kirche hatte jedoch nicht vor um die Große Mutter in Ihrer ursprünglichen Position wiederherzustellen. Listig bestätigte sie einerseits Ihren Namen: "MutterGottes", anderseits war Maria jedoch die Dienerin Ihres Sohnes, mit Verlust Ihrer ursprünglichen Macht. Man brauchte eine demütige Jungfrau "die Gott gehorcht"* , statt eine die über die Götter (Ihre Söhne/Liebhaber) "herrscht".......

* Im Gegensatz zu Eva!

Jetzt wo wir also die ursprüngliche Verbindung wiederhergestellt haben, können wir - nach den zahllosen Vereinnahmungen aus der Vergangenheit: griechisch, römisch, kirchlich, aber auch von den heutigen Esoterikern - den Berg an die rechtmäßige "Eigentümerin" zurückgeben: an die Kosmische Urmutter. Sie ist die Ursage. Jetzt erst können die wichtigsten uns bekannten Sagen des Untersbergs näher gedeutet werden. Dabei kommt immer wieder das Thema des wunderbaren Faßes in dem das Alte stirbt und das Neue geboren wird zum Vorschein.

Es bestätigt, daß die Ursage der Kosmischen Gebärmutter - das Faß des Überflußes und der Erneuerung - noch immer erkennbar ist. Trotz der vielen Versuchen manchen Esoterikern um den Berg zu germanisieren! Die "Herren vom Schwarzen Stein" sind Templer, die durch ihre Erfahrungen im Nahen Osten den Untersberg als heiliger Berg - Berg der Mutter - erkannten. Zahllos sind die Anspielungen auf die Große Mutter, wie Wilde Frau, Venus, Königin von Saba, Prinzessin usw. Karl der Große verkörpert den "sterbenden und wiederaufstehenden" GottKönig wie einst Attis das war.....die Riesen des Unterbergs sind ähnliche Gestalten.

Alles kommt überein mit den Erkenntnissen aus der Spiritualität, der Mystik und....der Wissenschaft. Danach sind wir alle in einem bodenlosen Vakuum eingebettet. Aus dieser dunklen "Gebärmutter" heraus werden sowohl das Göttliche (Gott, Licht, Sein, BuddhaNatur) als auch das ganze Universum geboren. Letztere kehren ununterbrochen in Ihr zurück. Also ist es die Realität, daß alles ohne Ausnahme in einem Kosmischen Mutterschoß "stirbt und wiedergeboren wird". Das Ewig-Weibliche (J.W.Goethe, Hermann Hesse, C.G.Jung, Martin Buber, die Päpste Johannes Paul I und II....und viele andere) hat so Ihre ursprüngliche Position als Ultime Wirklichkeit zurückerobert. Es ist der Anfang einer Neuen Ära.

Um den Schwarzen Stein definitiv dem Untersberg anzuvertrauen - und umgekehrt - bin ich ins Herzland der Kybele - Phrygien (Pessinus, Midas Sehri) - gepilgert (2010). Gereinigt von allen historischen Manipulationen - und nicht zuletzt von heutigen esoterischen Spekulationen - wo die wahre Einsicht fehlt, da stellt zur rechten Zeit eine Theorie sich ein - habe ich das innerliche Bild vom Stein in seiner ursprünglichen Bedeutung.....im Verborgenen auf einem Ort im Untersberg symbolisch untergebracht. Damit hat er (sie) Ihren endgültigen Wohnsitz gefunden, von wo Sie in dieser überaus kritischen Zeit Ihr Heilungs- und Rettungswerk entfalten kann....

Orte werden ihre ursprüngliche Kraft nur entfalten, wenn ihre geistige Realität von den Menschen anerkannt wird. Nur wenn wir sie bei ihren wahren Namen nennen, entsteht Resonanz, wodurch sie uns mit ihren ungeheuren Potenz bescheren können. Deswegen ist die Wiederentdeckung vom Untersberg als der MutterBerg Europa's von allergrößter Bedeutung. Nicht zufällig fällt dies zusammen mit der Rückkehr der Kosmischen Mutter in die Welt, sowie das kürzlich bekanntgegeben wurde. Der Untersberg (und damit die ganze Region) als geistiges Zentrum Europa's könnte bei unserer Mission - die so sehr herbeigesehnte weltweite Transformation bzw das "Healing the Planet in 7 Schritten" - eine entscheidende Schlüsselrolle spielen.

* Der Untersberg ist ein Berg zwischen Salzburg (A) und Berchtesgaden (D)


. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 03.10.2010 22:40
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Der Untersberg (1972 m) gehört neben dem Watzmann-Hochdeck zu den beliebtesten und meistbesuchten Bergen des Berchtesgadener Landes (Oberbayern). Der in nördlicher Richtung gelegene Bergstock ist auf den Normalanstiegen gut begehbar und bei klarer Sicht überaus lohnend. Bekannt ist der Untersberg für seinen Reichtum an Sagen, aber auch an Höhlen, der Kolowratshöhle nächst dem Dopplersteig auf österreichischer Seite sowie den Schellenberger Eishöhlen.

Der Berg sammelt in seinem Inneren viel Wasser, er ist das Trinkwasserreservoir der Stadt Salzburg. Kilometerlang ist die Front seiner Süd- Südost und Ostwände, durch die zahlreiche, zum Teil äußerst schwierige Klettertouren führen.

Auf der österreichischen Seite befinden sich große Marmorbrüche.

Von der Bergstation der Untersbergseilbahn, die einige Meter unter dem Geiereck (1801 m) gelegen ist, führt in südwestlicher Richtung ein markierter Steig in rund 3 Std. zum Berchtesgadener Hochthron (1972 m). Der mühsame, für Bergkundige ungefährliche Weg erschließt dem Bergwanderer am besten das ganze Untersberg-Hochplateau. Vom Geiereck führt der Steig zunächst in 25 Minuten auf den Salzburger Hochthron (1835 m). Von hier geht es dann links den Kamm entlang zur Mittagsscharte. Hier zweigt nach links der Weg zur Schellenberger Eishöhle ab.

Der Pfad steigt von der Mittagsscharte wieder an, führt an den Ochsenköpfen südöstlich vorbei und dann über das Rauheck und den Gamsalmkopf zum Berchdesgadener Hochthron (1972 m). Von hier in 10 Min. zum Stöhrhaus (1894 m) der Alpenvereinssektion Berchdesgaden.

Im Zauberglanz der Sage

Es ist erwiesen, daß der Untersberg zu einem der sagenreichsten Gebirge des gesamten deutschen Sprachgebietes gehört.

Über hundert wundersame Geschichten sind es, die in alter Zeit aus dem Volk heraus gewachsen sind und die fast alle immer wieder in dasselbe Thema münden: Vom Kaiser Karl, der mit vielen Getreuen, mit Rittern und Zwergen, schon seit mehr als tausend Jahren im Berg in seinem unterirdischen Thronsaal schläft, so lange, bis sein Bart dreimal um den Tisch aus Marmorstein gewachsen ist und die Raben nicht mehr um die fernen Gipfel fliegen.

Dann erwacht der Kaiser, der Berg tut sich donnernd auf und der Herrscher reitet mit seinem Heer hinaus zum Walserfeld. Dort hat der alte Birnbaum wieder zu blühen begonnen, ein Zeichen, daß das Ende aller Zeiten gekommen ist. Nun hebt die letzte Schlacht zwischen Gut und Böse an. Nur kurz, aber so schrecklich, daß den Kämpfern das Blut in die Schuhe rinnt. Nach dem Sieg aber hängt der Kaiser seinen Schild an den Baum, um darunter strenges Gericht zu halten. Hernach aber bricht das »Goldene Zeitalter« an, in dem es fürderhin weder Hunger und Krankheit, noch Not und Tod gibt.

Hinter dieser für unsere überrealistisch denkende Zeit recht phantastisch klingenden Geschichte vom Untersberg und dem Waiser Birnbaum verbirgt sich viel historisch und volkskundlich Interessantes! Sie beinhaltet nämlich die mehrfachen mittelalterlichen Prophezeiungen von einem künftigen großen Kaiser, der ein neues glückliches Reich begründen werde. Solche mystischen Voraussagen gingen sowohl nach dem Tod von Kaiser Barbarossa um, der beim 3. Kreuzzug im Jahr 1190 im Flusse Saleph in Kleinasien ertrunken war, als auch über Kaiser Friedrich II., der 1250 in seiner Residenz im fernen Palermo verstarb. Beide mächtig, dem einfachen Mann schon zu Lebzeiten gewissermaßen in unerreichbaren Höhen thronend, und schließlich in fremden Ländern verschwunden. Und so begann wieder jene altgermanische Vorstellung lebendig zu werden, wonach Götter und Helden nicht sterben wie ein gewöhnlicher Mensch, sondern ins geheimnisvolle Reich irgendwelcher Berge entrückt werden, bis sie einst wiederkommen und neue glückliche Reiche gründen. Solche »Endzeitsagen« von einem ursprünglich bestandenen und noch einmal zurückkehrenden paradiesischen Zeitalter gab es bei vielen Völkern der Erde. Dabei mischten sich uralte heidnische Glaubensvorstellungen mit christlichem Glaubensgut. Die germanische »Götterdämmerung« wurde zur Schlacht auf dem Walserfeld und zum Jüngsten Gericht, und im Birnbaum auf dem Walserfeld, der in den Sagen anderer Länder eine Birke, Eiche usw. ist, mag man die einstige Weltesche Ygdrasil erkennen, unter der die drei Nomen saßen und die Geschicke der Menschen. aber auch der Götter spannen!

Oder wie ein Sagenforscher und Dichter einmal schrieb: »... Diese vom Volk entsprungenen Wundergeschichten klammern sich gerne an besondere Größen und ihre merkwürdigen Schicksale, stellt sie uns in geheimnisvollem blauen Duft dar und läßt den bezaubernden Glanz ihres irdischen Daseins noch in satten Farben schimmern, wenn sie selbst auch schon lange dahingegangen sind.« Daß nun gerade unser Untersberg zu einem solchen Brennpunkt der Sagcnbildung geworden ist, dürfte hauptsächlich auf zweierlei zurückgehen: Zum einen seine von Norden her gesehen eindrucksvolle, weil unmittelbar aus der Ebene aufsteigende hochgebirgshafte Gestalt und dazu die überreiche Anzahl geheimnisvoller Höhlen. Es kamen wohl aber auch echt historische Gründe hinzu: Der mächtige Frankenkaiser Karl der Große (768-814) beherrschte ein Reich von damais unvorstellbaren Ausmaßen - von der Nordsee bis Mittelitalien, das heutige Frankreich bis zu den Pyrenäen und ostwärts bis an den ungarischen Raum und den Balkan.

Karl der Große war ein Freund des Bischofs Arno, er erhob diesen zum Erzbischof und machte damit Salzburg zum künftigen großen geistlichen Fürstentum im süddeutschen Raum. Karl besuchte seinen Freund Arno - den »Adler« - mehrmals und mag bei seinem letzten Aufenthalt gegen Westen, also dem Untersberg zu, in seine Residenz zurückgereist sein. Als die Kunde vom Tod des »Großen« kam, könnte sich im Volk die Vorstellung entzündet haben, er wäre gar nicht gestorben, sondern eben in den Berg entrückt worden.

Aber dies alles sind späte Vermutungen, wie man Überhaupt den geheimnisvollen Wegen mancher Sagenbildungen heute vielfach nicht mehr zu folgen vermag. Und dazu gerade beim Untersberg noch etwas anderes; Daß in den ursprünglichen Volkserzählungen wahrscheinlich gar nicht Karl der Große als in den Berg entrückt erschien, sondern die eben genannten beiden anderen Herrscher - Barbarossa und Friedrich II. Die Karl-Sage hätte sich dann erst im 14./15. Jh., gewissermaßen »personaldeckcnd«, dem Untersbcrg zugewandt. Aber auch dies ist nur eine der Theorien, wie sie in wissenschaftlichen Arbeiten und sogar Dissertationen über unseren Berg vertreten werden. Ähnlich schwierig verhält es sich mit der Namensdeutung. Die Sprachwissenschaft hat sich heute nach jahrzehntelangen Meinungsverschiedenheiten auf die Erklärung festgelegt, daß der Name »Untersbcrg« von »untern« käme. Das wäre die im Umland gebräuchliche Redensart für eine voroder nachmittägige Zwischenmahlzeit, eine »Jause«.

Wenn also die Sonne zu einer bestimmten Zeit und Stelle über dem Berg gestanden sei. wäre dies das Zeichen für Rast und Essen gewesen.

Damit würde sich auch die Bezeichnung der »Mittagsscharte« erklären - von der Feldarbeit gegen Süden blickend - Mittagszeit. Dies würde sich mit den sogenannten »Zeitbergen« decken, beispielsweise dem »Elfer«, »Zwölfer« und »Einser« in den Dolomiten oder dem »Dent du midi« - dem »Mittagszahn« - in den französischen Alpen.

Diese Erklärungen sind der Sprachforschung nach richtig, doch haben sie geographisch einen Haken: Sollen diese Berge und damit auch der Untersberg nur von einem eng begrenzten Gebiet heraus ihre Bezeichnung erhallen haben? Im Falle Untersberg für eine ganz bestimmte Zeit, etwa von den einst so kleinen Siedlungen und den Feldern von Wals oder Siezenhcim. Gerechterweise muß also doch auch noch auf die »veraltete« Meinung hingewiesen werden, daß es der »Berg der Unteren« - der in den Berg Entrückten - war. Wenn man auch nicht mehr zu so extremen Auslegungen wie »Uotelsberg« = Wotansberg und ähnlichem kommen muß. Und während »Hochthron« heute auf »Hochtram« = der Tram, der tragende Balken = die höchste Stelle, zurückgeführt wird - in alten Landkarten taucht tatsächlich häufig »Hochtram« auf - spricht wieder das Brunntal mit seinem einstigen Namen »Jungbrunntal« für die mythologische Auslegung: der zauberhafte Jungbrunnen, der ewig jung erhält, wenn man daraus trinkt. - Und andererseits weiß man, daß Bezeichnungen wie »Hochthron« auch im Tennengebirge junge Bezeichnungen aus der Zeit der touristischen Erschließung der Alpen im 18./19. Jh. sind. Ähnlich das Steinerne Meer, das die »Verlorene Woad« = Verlorene Weide, geheißen hat, der »Ewige Schneeberg« zum Hochkönig geworden ist u. a. m. Also auch in der Namensdeutung bis in unsere Zeit mancherlei Rätsel und Meinungen.

Nun zu den Sagen als solchen: Es ist im Rahmen unseres Buches natürlich nicht möglich, die vielen Untersbergsagen auch nur auf ihren wesentlichen Inhalt nach gekürzt zu bringen, doch möge folgende Übersicht ein Gesamtbild vermitteln:

Vielfältig sind die wundersamen Begebenheiten, die sich auf seinen weltentrückten Hochflächen, in den einsamen Wäldern und Schluchten und im geheimnisvollen Labyrinth seiner Höhlen zugetragen haben sollen. Goldbrunnen fließen aufseinen Höhen. Riesen und Zwerge, Wildfrauen und Waldschrate bevölkern dem Volksglauben nach den Berg, und im großen Moor an seinem Nordfuß, das früher bis zum Mönchsberg gereicht und das »Wildmoos« geheißen hat, tobt nächtens das »Wilde Gjoad«, die Wilde Jagd. Unermeßliche Schätze liegen in den Tiefen des Berges.

Fürsten und Edelleute, Ritter und Zwerge sind mit dem Kaiser in den Tiefen des Berges in Schlaf versunken. Sehr charakteristisch ist in dieser Hinsicht die Sage vom »Lazarus Gitschner im Zauberberg«, sie gibt nämlich ganz dezidiert Jahreszahl und Namen an: Es war nach einem alten Bericht im Jahre 1529, als der Diener des Stadtschreibers von Reichenhall, nämlich Lazarus Gitschner, auf wundersame Weise Zutritt zu dem unterirdischen Zauberreich erhalten hat, dort alles sah und 7 Tage zubrachte und seine Erlebnisse in einer Schrift niedergelegt haben soll, die, immer wieder nachgedruckt, tatsächlich heute noch in etlichen Exemplaren und verschiedenen Versionen vorhanden ist und den Titel trägt »Lazarus Gitschners Aufenthalt im verwunschenen Berg«.

Auch einem Weinfuhrmann ist es Anno 1794 so ähnlich ergangen wie 265 Jahre vorher Lazarus Gitschner. Ein Zwerg hat ihn angehalten, seine Ladung, die für ganz jemand anderen bestimmt war. in den Berg zu fahren. Er brauchte es aber nicht zu bedauern, denn ihm wurde nicht nur vieles Künftige geoffenbart, sondern er erhielt auch noch 180 Dukaten, die sich nach Verbrauch stets auf wundersame Weise erneuerten.

Soweit also die Sage, in der allerdings nicht weiter berichtet wird, was mil den Leuten geschehen ist. In einer anderen Untersbergsage verweilte ein Brautpaar sogar 200 Jahre im Berg. Als die beiden wieder heimkehrten, wurden ihre Haare plötzlich schneeweiß. Sie stürzten nieder und starben Hand in Hand. - Das Unglaubliche ist, daß auch in unserer Zeit scheinbar an so etwas geglaubt wird. Erinnern wir uns, erst vor gut zwei Jahren wurde eine Gruppe am Untersberg vermißt. Das Auto der Bergsteiger wurde am Beginn des Dopplersteiges gefunden und löste eine Großaktion aus. Tagelang suchten Bergrettung und andere Helfer alle Normalanstiege, Kletterrouten und die Höhlen ab, bis bekannt wurde, daß sich die Gesuchten in den »Nahen Osten« abgesetzt hatten. In den Tagen, da die Suche noch in vollem Gange war, erschienen Zeitungsartikel, in denen die Idee des Zeitsprunges, der in den Untersberghöhlen möglich sein soll, kolportiert wurde. Auch in der Bevölkerung wurde diese Möglichkeit diskutiert. Ob es sich um Sensationsjournalismus gehandelt hat, oder ob einzelne Reporter tatsächlich an die Möglichkeit eines Zeitsprunges glaubten, läßt sich heute wohl nicht mehr restlos klären.



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RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 03.10.2010 22:41
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Adolf Hitler und der Untersberg

Die symbolischen Kraftfelder des Obersalzberges

Hitler hatte seinen dritten Wohnsitz - neben München und Berlin - nicht zufällig gewählt.

Der Berg (Obersalzberg) stand im Zentrum eines dichten Symbolnetzes. Das Zwitterhafte der NS-Herrschaft, zugleich revolutionär und restaurativ, die Bruchlinie in der Person Hitlers, zugleich sehr bürgerlich und sehr antibürgerlich, dies alles wird bei der Wahl des Obersalzberges als „Sommerfrische" deutlich. Die bürgerliche Sommerfrische sicherte zunächst einen Freiraum vom beruflichen und öffentlichen Alltag. Hitler gliederte sich so durchaus in die traditionelle Struktur ein.

Die Gnotschaft Obersalzberg bestand am Anfang der 1920er Jahre aus Bauernlehen, Gasthöfen, Hotels und Sanatorien. 1877 hatte eine selbstbewußte und tüchtige Frau, Mauritia (Moritz) Mayer, das Steinhauslehen am Obersalzberg gekauft und in die Pension Moritz umgewandelt. Mit ihr begann der Ruf des Obersalzberges als „Luftkurort" in die deutschsprachigen Länder zu dringen. Populäre Schriftsteller wie Ludwig Ganghofer und Richard Voss verbreiteten den Mythos von Berchtesgaden; das bayerische Königshaus gab dem Land die Weihe. Eine Reihe von prominenten Familien, wie der Klavierfabrikant Bechstein, ein eifriger Förderer Hitlers, kauften sich an.

Die Zahl der Kurgäste in Berchtesgaden stieg von 6496 (1890) auf 22.398 (1913). Im Jahr 1921 werden schon 36.427 Kurgäste ausgewiesen. Es war eine Gästemischung aus Aristokraten, Bürgern und Künstlern. Ein soziales Ambiente, das Hitler anzog. Selbstverständlich kamen auch Juden.

Im Sommer 1922 logierte der Dichter Arthur Schnitzler im Hotel Bellevue. Am 16. August 1922 besuchte er Professor Sigmund Freud, der mit seiner großen Familie in der Pension Moritz wohnte.

Man sprach - wie wir aus dem Tagebuch Schnitzlers wissen - über Probleme der Psychoanalyse und die Eheschwierigkeiten von Gustav Mahler. Schnitzler wehrte sich innerlich gegen das Monomanische der psychoanalytischen Orthodoxie, was freilich seiner Bewunderung für Freud keinen Abbruch tat. Ein Herr Hitler taucht in den Notizen Schnitzlers noch nicht auf.

Fünfzehn Jahre später wurde aus der Bergidylle eine Dauerbaustelle. Ein Netz von Technik begann den Berg zu umziehen, immer mehr Absperrungen und Sperrkreise schlossen das Herrschaftszentrum ab. Die anderen Potentaten wie Rudolf Heß, Hermann Göring, Martin Bormann, Albert Speer siedelten sich in der Nähe der Zentralsonne Hitler an. SS-Kasernen folgten. Aus der Sommerfrische Obersalzberg wurde ein ,,Freigehege für wilde Tiere", wie Albert Speer in seinen Erinnerungen schrieb.

Der Obersalzberg lag an der Grenze zu Österreich. Gegenüber baute sich das mächtige, geheimnisvolle Massiv des Untersberges auf, ein bayerischer und österreichischer Berg. Das war wichtig für Hitler. Das berühmte riesige, versenkbare Fenster am Berghof gab den Blick frei auf den Untersberg und Salzburg. In einem seiner endlosen Monologe erwähnte Hitler diesen Blick und interpretierte ihn als „Zug nach der Heimat", nach Österreich.

Salzburger Pläne, nach dem „Anschluß" 1938 eine Seilbahn auf den Gipfel des Untersberges zu bauen, verhinderte er. Der Ausblick vom Berghof wäre gestört, der Berg seines Geheimnisses beraubt. Hitler soll einmal sogar den Wunsch geäußert haben, auf dem Untersberg bestattet zu werden.

Denn das war das andere Symbolfeld, das Hitler anzog. Der große Salzburger Dichter Georg Traki schrieb den Vers „Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen" (Der Herbst des Einsamen). Die Raben am Untersberg waren Träger einer alten Botschaft. In einer Broschüre „Um den Untersberg" erzählt und interpretiert Manfred von Ribbentrop die „Sagen aus der Wahlheimat Adolf Hitlers", aus jener „kraftschenkenden Heimat des Führers der Deutschen", wo das „Wissen aus den Stimmen des Blutes" noch lebendig war. Der Kern der „alten Mären" ist die Erwartung der letzten Schlacht zwischen Gut und Böse am Fuße des Untersberges, beim Birnbaum am Walserfeld. Die „Streitmacht der Lüge, Verrat und Falschheit, Bosheit und jeglicher Schande" - in die nationalsozialistische Propaganda der frühen 1940er Jahre übersetzt: der jüdische Bolschewismus wird heranstürmen, um den Sieg über die ganze Welt zu erkämpfen. Ströme von Blut werden fließen. Dann aber tritt der Retter aus dem Berg hervor, und die „junge Kraft des tapferen Volkes" (der Deutschen) wird den Sieg über alles Dunkle und Böse der Welt gewinnen.Hier trifft man jene Verkehrung der Werte, die für den Nationalsozialismus typisch war.

Das Material für diese politische Instrumentierung stammte aus der uralten Sage des weiterlebenden Herrschers im Berg. An ihr lassen sich eine vorchristliche Interpretationsschicht (die Wotansage) von einer christlichen Version (aus Byzanz kam der Mythos des großen Kaisers, der vor dem Jüngsten Gericht auftreten werde), dann von einer nachchristlichen Leseart (der deutschnationalen Erzählung vor dem Ersten Weltkrieg) unterscheiden.

Bleiben wir bei dieser letzten Version, die auf die N S-Interpretation unmittelbar einwirkte. Toni Blum veröffentlichte 1912 ein Singspiel, genannt: „Ein Sang vom Untersberg". Im Untersberg schläft Kaiser Karl mit seinem Heldenheer, auf jene Stunde wartend, die ihm die Raben ankündigen: aufzuerstehen, um das deutsche Volk zu retten. Das Volk, verkörpert von einem Hirten, legt seinerseits den Treueschwur ab:
ZUM KAISER UND ZUM DEUTSCHEN VOLK WILL IMMER TREU ICH HALTEN
UND JEDEM DER UND LÄSTERN SOLLT RECHTLICH DEN SCHÄDEL SPALTEN

Endlich zieht Kaiser Karl aus dem Berg, und der Herold verkündet die Einigung Alldeutschlands. Der Kaiser erkämpft den Sieg, und das Ganze endet in einer Apotheose Großdeutschlands. „Heil dir, du heil'ges deutsches Reich".

Die Niederlage im Ersten Weltkrieg und der als kollektive Demütigung empfundene Vertrag von Versailles fügten dem deutschen Volk schwere Traumata zu. In den nationalen Kreisen sehnte man sich nach einem politischen Retter, nach dem Führer, der diese Schande tilgen soll. Hitler nahm dieses Motiv bewußt auf. Er setzte die Sage vom schlafenden Kaiser Karl im Untersberg, der eines Tages die vergangene Herrlichkeit des Reiches aufrichten werde, in Beziehung zu seiner Person. Zu Albert Speer sagte er: „Sehen Sie den Untersberg da drüben. Es ist kein Zufall, daß ich ihm gegenüber meinen Sitz habe".

Daher widersprach Hitler auch allen Meinungen, die Kaiser Karl zum „Sachsenschlächter" verkleinern wollten. Zu Himmler äußerte sich Hitler am Abend des 4. Februar 1942: „Karl der Große war einer der größten Menschen der Weltgeschichte".

An dieses Netz der Symbole läßt sich noch eine weitere Masche anhängen. Eine ältere Schicht der Untersbergsage band das Bild vom schlafenden Kaiser nicht an Karl den Großen, sondern an den Stauferkaiser Friedrich II. Stupor mundi. das Staunen der Welt, wie dieser moderne Herrscher im Mittelalter genannt wurde.

In der päpstlichen Propaganda des Mittelalters erschien der Stauferkaiser Friedrich II. als Antichrist, als Luzifer, als irreligiöser Mensch, ein früher Atheist, der sich die Attribute der Gottheit anmaßte. Diese kritische Dimension der Sage, die sich gegen die Hybris der Macht wandte, und den antireligiösen Kirchenkämpfer Hitler treffen konnte, wurde durch die Watzmannsage noch verschärft. Das war der andere mythenumhängte Berg, der den Obersalzberg umstellte.

Manfred von Ribbentrop erzählt die Watzmannsage so: In der Zeit als es noch Riesen gab, herrschte im bayerischen Hochgebirge der Riesenkönig Watzmann, ein grausamer. blutdürstiger Herr und ein wilder Jäger, Feind der Bauern und Hirten. Begleitet von seinem rauhen Weibe und seinen sieben Kindern jagte er eines Tages und traf auf eine friedliche Hirtenfamilie mit ihrer Herde. Die wilden Hunde des Königs zerfleischten die Hirten. Lachend saß König Watzmann hoch zu Roß und freute sich des mörderischen Bildes. Plötzlich erhob sich ein Donner in der Luft. Die Hunde des Königs erfaßte ein Blutrausch; sie zerrissen Watzmann und seine grausame Familie. Das vergossene Blut sammelte sich in zwei Seen. Die Leiber der Riesen aber versteinerten im Watzmanngebirge.

Der politische Kern der Sage betraf den jahrhundertealten Konflikt zwischen den Jagdprivilegien der Herren und der Not der Bauern. Dieser Kernbestand war klar herrschaftskritisch und konnte jeweils aktualisiert werden: gegen die Entartung der absoluten Macht Hitlers, aber auch ganz konkret: gegen die Aussiedlung der Bauern am Obersalzberg. Für diese Interpretationsmöglichkeit gibt es freilich bisher keine historischen Belege vor 1945.



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#4

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 03.10.2010 22:42
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Sagen und Mythen

Lazarus Aigner

Im Jahre 1529 stand Lazarus Aigner*, aus Bergheim bei Salzburg gebürtig, bei dem Herrn Stadtschreiber zu Reichenhall in Diensten. Da fügte es sich einstmals, daß Aigner mit seinem Herrn, dem Pfarrer Martin Elbenberger und dem Pfleger den Untersberg bestieg. Unterhalb des Hochthrons fanden sie eine Art Felsenkapelle. Allda war in die Wand eine Schrift mit silbernen Buchstaben eingehauen, welche sie lange anschauten und lasen, ohne indes deren Sinn und Inhalt enträtseln zu können.

Als sie wieder zu Hause angekommen waren, wollte dem Herrn Pfarrer die rätselhafte Inschrift nicht aus dem Kopfe, und er bat des Stadtschreibers Knecht, Lazarus, nochmals auf den Untersberg zu gehen und die Schrift abzuschreiben.

Lazarus tat, wie ihm geheißen. Glücklich erreichte der die Stelle, fand auch die Schrift noch vor und schrieb sie genau ab, wie folgt:

S. 0. R. G. E. I, S. A. T. 0. M. **

Indes war es Abend geworden, Lazarus überlegte, ob er bei eingebrochener Dunkelheit noch den Berg hinabsteigen oder besser auf demselben übernachten sollte. Er entschied sich für das Letztere. Das war Mittwoch Abends. Er schlief die Nacht sehr gut, stand am Donnerstag Morgens neu gestärkt auf und trat den Heimweg an. Eine Weile war vergangen, als plötzlich zu seinem nicht geringem Erstaunen ein barfüßiger Mönch vor ihm stand. Er trug einen großen Bund Schlüssel und betete andächtig aus einem Gebetbuche. Jetzt sprach er zu Lazarus:

<Wo bist du gewesen und wo gehst du hin? Hast Du gegessen oder bist du noch hungrig?" Und da ihm jener erzählte, was ihn auf den Berg geführt, so sprach der Mönch wieder: «Ich will Dir zu essen geben und Dir auch offenbaren, was Du in dieser Kapelle gesehen und die Schrift bedeutet". Alsdann gingen sie ein Stück Weges aufwärts gegen den Hochthron und kamen durch eine große Klamm zu einer eisernen Tür, die der Mönch mit einem seiner vielen Schlüssel öffnete.

*Auch Lazarus Gitschner genannt ** Nach einer anderen Version auch: S. V. R. G. E. T. S. A. T. U. M.

Lazarus trat ohne Furcht durch dieselbe. Da sprach der Mönch also: «Lege Denen Hut allda nieder, so kannst Du wieder hinaus; und so du herinnen sein wirst, so sprich zu Niemandem ein Wort, es sage Einer zu Dir, was er wolle. Mit mir aber darfst Du reden und mich alles fragen. Merke auch wohl, was Du siehst und hörst." Nach diesen Worten schritten Beide durch das Tor. Da sah Lazarus einen großen Turm mit einer goldenen Uhr geziert. Der Mönch sagte zu ihm: «Schau an die Uhr, auf welcher Stunde der Zeiger steht und um welche Stunde es ist". Und es war sieben Uhr. Weiter stand ein schönes Gebäude mit doppeltem Glockenturm, einem ansehnlichen Kloster ähnlich, in üppig grünender Wiese. Ein dunkler Tannenwald umrahmte die letztere und ein monumentaler Brunnen spendete aus zwei Rohren frisches, erquickendes Quellwasser. Auf der Wiese standen Obstbäume voll der seltensten Früchte.

Lazarus trat mit dem Mönch in das Gebäude und gelangte in eine Kirche, die war so groß, daß er von der hinteren Kirchentüre auf kaum auf den Chor sehen konnte. Der Mönch führte ihn vor bis zum Hochaltar, hieß ihn da zum Gebete niederzuknien und tat desgleichen. Hierauf geleitete er ihn zu einem Kirchenstuhl und sprach: «Bleibe da, Lazarus, bis ich wieder zu Dir komme und dich hinwegführe. Beschaue Dir wohl alles gar wohl; denn diese Kirche hat mehr als zweihundert Altäre und über dreißig Orgeln, ohne die zahlreichen anderen Musikinstrumente". Und Lazarus tat, wie ihm geheißen. Nicht lange währte es, so kamen über eine große breite Stiege in seiner Nähe alte und junge Mönche, mehr denn dreihundert Paare, alle mit hölzernen Schuhen. Sie schauten ihn gar ernst an im Vorbeigehen, sprachen aber kein Wort, sondern verfügten sich vor zum Chor, wo sie mit großer andacht die Hora sangen, gleich wie dies auch in der Domkirche zu Salzburg zu geschehen pflegt. Darauf hüben alle Glocken zu läuten an und in unzählbar großen Scharen strömte Volk beiderlei Geschlechtes, gar schön gekleidet, in die Kirche. Auf allen Altären wurde Messe gelesen und am Hochaltar ein feierliches Hochamt zelebriert. Alle Orgeln begannen zu spielen und so herrlich wurde ; gesungen, daß Lazarus sich in den Himmel versetzt wähnte, so schön und lieblich kam es ihm vor.

Als der Gottesdienst vorüber war, verließ alles Volk die Kirche und die Mönche gingen dieselbe Stiege wieder hinauf, die sie früher heruntergekommen waren. Um 12 Uhr kam der Mönch und rührte Lazarus über die mehrgenannte Stiege, die achtzig Stufen zählte, in eine große Vorhalle, die zu beiden Seiten große, unverglaste Fenster zeigte. Durch dieselben konnte man auf die bereits erwähnte herrliche Wiese hinabschauen. Von dieser Vorhalle gelangten sie in den Convent, einen großen, hochgewölbten Saal mit vielen Fenstern wohl vermacht. Lange Tische standen daselbst und an einen kam Lazarus zu sitzen. «Da bleib jetzt, mein Lazarus" - sprach der Mönch - „Ich will dir jetzt zu essen und zu trinken geben". Und derweil er darum ging, sah Lazarus zum Fenster hinab und erblickte eine große Menge Volkes, die von einem Wald zum anderen ging. Nicht lange, so kam der Mönch wieder zurück und brachte ihm das Essen, bestehend aus Fleisch, Kraut und Gerste, nebst einem Laib Brot und einem Mäßlein Wein. Nach beendeter Mahlzeit und nachdem das Tischgebet gesprochen war, führte der Mönch den Aigner in die Bibliothek, deren Wände angefüllt waren mit Büchern in Baumrinde und Schweinsleder gebunden. Von da aus blickte Lazarus wieder ins Freie und sah viele Bischöfe und Herren in prachtvollen Gewändern, Frauen und Jungfrauen. Und da er fragte, wer dieselben wären, so sagte der Mönch: «Es sind alte Kaiser, Könige, Fürsten, Bischöfe, Ritter, Herren und Knechte, Edel und Unedelgeborene, Frauen voll Frömmigkeit und Herzensgüte, wie überhaupt nur gute Christen, welche den christlichen Glauben in der letzten Zeit des Bestandes der Welt erretten und verteidigen werden".

Darauf zeigte er ihm die Bücher und las ihm daraus vor. Lazarus fand in denselben auch die rätselhafte Inschrift, die er sich für den Pfarrer abgeschrieben hatte. Der Mönch las sie ihm auch vor, allein verstehen konnte er's nicht, da sie in lateinischer Sprache verfaßt war.

So kam die Vesperzeit heran. Glockengeläute rief die Andächtigen zur Kirche. Auch die Beiden gingen hin und beteten mit großer Andacht. Nach der Vesper erhielt Lazarus wieder Speise und Trank. Nach der Complet, die dem Abendbrot folgte, versammelten sich die Mönche, jeder mit einem großen Buche, an dem ein Laternchen befestigt war, und zogen paarweise nach dem großen Turm, in welchen Lazarus bei seinem Eintritt in den Untersberg gekommen war. Zu beiden Seiten in dem selben gab es sechs, zusammen also zwölf Türen.

«Durch diese Türen gelangt man" - so sprach der Mönch zu Lazarus - «in die Domkirche zu Salzburg, in die Kirche nach Reichenhall, nach Feldkirch in Tirol, nach Gmain, nach Seekirchen, nach St. Maximilien, nach St. Michael, nach St. Peter und Paul bei Hall, nach St. Zeno, nach Traunstein gegen Egg, nach St. Dionysien und St. Bartholomä am Königssee".

Diese Nacht gingen sie nach St. Bartholomä, ein schöner gewölbter Gang, so breit daß ihrer Drei und Drei nebeneinander gehen konnten, führte dahin. Als sie schon ein Stück des Weges zurückgelegt, sagte der Mönch zu Lazarus: «Jetzt gehen wir tief unter dem Königssee !" - Gegen Mitternacht kamen sie in der Kirche zu St. Bartholomä und sangen da die Mette. Nach derselben kehrten sie laudos, wie gekommen, wieder in den Untersberg zurück, wo sie eben recht zur Prim (6 Uhr Morgens) angelangten. In der nächsten Nacht gingen sie in die Domkirche nach Salzburg. Da währen sie indes bald vom Messner überrascht worden, wenn sie nicht rasch durch die hintere Türe und die sich öffnenden Türchen in den Mauern hinausgekommen wären.

In den folgenden fünf Nächten wiederholten sich diese Kirchgänge, doch galt der Besuch jedes Mal einer anderen Kirche.

Am letzten Tage rührte der Mönch den Lazarus wieder in die Bibliothek und las ihm aus den großen Büchern von alten Geschichten und Weissagungen vor, wie dermaleinst Krieg, Hungersnot, Pestilenz und andere furchtbare Übel in der Welt herrschen werden. Während sie so sprachen und zum Fenster hinausblickten, sahen sie just den Kaiser, wie er mit dem Volke gar leutselig verkehrte. Sein Haupt zierte eine goldene Krone und in seiner Rechten trug er das kaiserliche Zepter; sein grauer Bart reichte ihm bis zum Gürtel. Der Mönch sagte zu Lazarus: «Der Kaiser, der dort geht, ist Kaiser Friedrich, welcher einst auf dem Waiser Felde verzückt wurde. Schau Dir ihn wohl an, denn er trägt noch das nämliche Gewand, wie damals, als er von der Erde verschwand". Weiter sah Lazarus noch andere Fürsten und Herren, als den Herzog Albrecht von Bayern und seine Hausfrau, den Erzbischof zu Salzburg, Leonhard von Keutschach, den Prälaten von St. Peter, den Stiftspropst von St. Zeno, den Probst von Berchtesgaden und viele andere mehr, welche er zu ihren Lebzeitenwohl gekannt hatte. Von der Neugierde getrieben, fragte der den Mönch, was diese wohl machen und was ihr Tun und Lassen sei? Da kam er aber übel weg, denn die nächsten Augenblicke hätte er für seine vorlaute Frage einen so derben Backenstreich, daß er ihn Zeit seines Lebens verspürte, und zornig fuhr ihn der Mönch an: «Es geziemt Dir nicht, nach den Geheimnissen Gottes zu forschen!"Am siebenten Tage jenes Aufenthaltes im Untersberg sagt der Mönch zu Lazarus, nachdem, sie von der Kirche zu Unserer lieben Frau auf der Gmain nach Hause gekommen waren: «Lazarus, nun ist es Zeit daß Du wieder hinausgehest; oder willst du herinnen verbleiben, so magst Du es auch tun". Doch jener meinte, ihn verlange nach der Heimat; der Mönch gab ihm hierauf noch zwei Laib Brot mit auf den Weg und sagte: «Solches iß im Heimgehen und sei hinfüro fein demütig, derweil du lebest". Hernach führte er ihn zur Tür, durch welche er gekommen. Als Lazarus auf Verlangen seines Begleiters die Uhr schaute, zeigte der Zeiger genau dieselbe Stunde wie er gekommen - 7 Uhr.

Wieder auf der Außenwelt angelangt, sprach der Mönch zum letzten Mal zu Lazarus: «Schau, mein Lazarus, daß Du Deine Erlebnisse im Untersberge Niemandem mitteilst, ehe 35 Jahre verstrichen, wenn Dir Dein Leben lieb ist. Vergiß nicht, was Du gesehen und gehört hast. Wenn die Zeit von 35 Jahren vorüber, so magst Du es offenbaren; denn es wird hernach große Not und Gott dem Allmächtigen viel abzubitten sein. Daß es aber auch Alles dann Kundbar werde, was Dir begegnet, beschreib alles genau und behalte es fleißig bei Dir". Und weiter sprach er: «Es werden sich gefährliche Zeiten in der Welt zutragen; aber Diejenigen, welche an Gott glauben und auf ihn fest vertrauen, werden von allen Greueln, Übeln und Beschwerden befreit sein. Nun gehe hin im Namen des Friedens, dereinst wirst Du wieder zu mir kommen". Dann verschwand der Mönch und Lazarus trat den Rückweg nach Reichenhall an.

Zu Hause angekommen, wurde er mit Fragen von allen Seiten bestürmt. Er schwieg und erzählte nicht ein Wort von dem, was er gesehen und erlebt.

Genau 35 Jahre nach dieser Begebenheit starb er, fromm und stark im Glauben, wie er gelebt. An Totenbette übergab er seinem Sohne die Aufschreibung und dieser teilte sie der Welt mit.

Der sagenumwobene Untersberg und seine Bewohner

Der mächtige Rücken des Untersberges ist bis weit hinaus in das bayerische Voralpenland zu sehen. In der Sagenwelt des Berchtesgadner Landes spielt dieser, auch »Wunderberg« genannte Gebirgsstock eine entscheidende Rolle. Er ist neben dem Kyffhäuser das Gebiet deutschen Sprachraumes, über das die meisten Zaubergeschichten und wundersamen Begebenheiten erzählt werden.

»Zur Heidenzeit hat ein wildes Zwergvolk den Untersberg ausgehöhlt. Mächtig dehnen sich seine Hallen und Säle. Grüne Matten breiten sich da unten; wunderbare Blumen blühen hier und reiche-Brunnen fließen. Zwölf Geistergänge führen aus dem Berg hinaus ins deutsche Land.« So steht es in einem alten Volksbüchlein geschrieben. Diese unterirdischen Gemächer, Gänge und Säle des Berges funkeln von Gold und edlem Gestein. Aber nicht nur in den Tiefen, auch auf der Oberfläche des Untersberges sollen allerlei Schätze zu finden sein. Die Hüter dieser sagenhaften Reichtümer sind die Zwerge oder »Untersberger Manndln« wie sie im Volksmund genannt werden. In einer alten Schrift heißt es:

»Die Zwerge gelten für die Urbewohner der Erde und es nennt sie das Volk uralt, bergalt und aus Steinen geschaffen. Klein und winzig von Gestalt erreicht ihr Wachsam kaum die Größe eines vierjährigen Kindes. Die Zwerge haben zwar eine menschenähnliche Gestalt, sind aber häßlich, ihre Gesichtsfarbe ist aschgrau oder schwarz, den im Verhältnis zum übrigen Körper übermäßig großen Kopf deckt ein breitkrempiger Hut oder die Tarnkappe, den übrigen Körper eine grobe Kleidung von grauer, oft schwarzer oder brauner Farbe. Sie leben in Klüften und Höhlen des Gebirges, hüten entweder ihre unermesslichen Schätze oder beschäftigen sich mit Vermehrung derselben durch Bergbau. Die Zwerge werden bald als ein gutmütiges, hilfreiches und wohltätiges Völklein, voll Klugheit und Verstand, bald als neckend, boshaft, falsch und diebisch geschildert. Musik und Tanz lieben sie sehr und nähern sich daher bei Hochzeiten oder Erntedankfesten nicht selten den Menschen. Zuweilen verdingen sie sich an dieselben auch glücksbringend als Arbeiter. Ihnen geleistete Dienste vergelten sie reichlich. Im allgemeinen halten sie sich aber vom Men-schengeschlechte entfernt und scheuen vor demselben zurück, so sie sich als die Urbewohner der Erde und die Menschen als Eindringlinge betrachten. Aus dem Untersberg aber brechen sie zu Zeiten in großen Scharen und wohlgerüstet hervor (stets das Zeichen eines bevorstehenden Krieges), oder sie halten im Dome zu Salzburg, manchmal auch in den Kirchen der Nachbarschaft nächtlichen Gottesdienst.«

Die Zwerge gelten aber nicht als die einzigen Bewohner des Untersberges. Riesen, Wildfrauen und verstorbene Helden und Kaiser bevölkern nach altem Volksglauben die unterirdische Welt des Wunderberges.

Der Fuhrmann im Untersberg

Eine wundersame Begegnung mit der unirdischen Welt des Untersberges hatte vor fast dreihundert Jahren einmal ein Fuhrmann. Sein Erlebnis wurde wie folgt in der »Bergheimat« beschrieben:

Im Jahre 1694 fuhr ein Fuhrmann mit einem mit Wein beladenen Wagen aus Tirol nach Hallein, um dort seine Ladung zu verkaufen. Als er neben St.Leonhard bei der Almbrücke zu Niederalm (einem Dorf nächst dem Untersberg) fuhr, ging ein Bergmännlein aus dem Untersberg hervor und fragte den Fuhrmann, woher er komme und was er da führe. Auf die Antwort des Fuhrmannes sprach das Bergmännlein:

»Fahre mit mir, ich will dir gute Münze dafür geben, und zwar noch mehr, als du in Hallein dafür bekommen wirst.«

Der Fuhrmann aber wollte dies nicht tun, sondern erwiderte, daß er den Wein jenem Herrn zuführen müsse, der ihn bestellt habe. Da nun das Bergmännlein wahrnahm, daß der Fuhrmann nicht mitfahren wollte, faßte es plötzlich die Pferde an den Mähnen und sagte:

»Fuhrmann! weil du nicht mitfahren willst, so sollst du nicht wissen, wo du bist; ich will dich so führen, daß du dich nicht mehr auskennen sollst.«

Der Fuhrmann war voller Ängsten und wußte sich nicht zu raten und zu helfen; doch besann er sich und hielt es für besser, einer zweifelhaften Sache nachzugehen, als alles zu verlieren. Er ging deswegen mit dem Männlein und dieses führte die Pferde fleißig beim Zaume gegen den Wunderberg zu. Als sie näher dem Berg kamen, schien es dem Fuhrmann, als führen sie auf einer ganz neu angelegten Straße, und als sie an dem Berge waren, überfiel ihn der Schlaf. Beim Erwachen sah er ein großes prächtiges Schloß, welches aus rotem und weißem Marmor sehr hoch erbaut und mit Fenstern aus Kristall versehen war, in dessen Mitte ein vortrefflich mit Kupfer gedeckter hoher Turm stand. Außerhalb des Schlosses war eine 30 Klafter hohe und 10 Klafter dicke Mauer und ringsherum ein zwanzig und etliche Klafter tiefer Graben. Das Schloß selbst stand auf einem behauenen und glatt abgeputzten Felsen. Bevor man zu dem Schlosse kommen konnte, mußte man über sieben Aufzugsbrücken und durch mehrere Tore und Schlußgitter. In dieses Schloß mußte nun der Fuhrmann hineinfahren.

Sobald ihn aber ein Diener, der eben von einem Fenster des Schlosses herabsah, erblickt hatte, sagte er es sogleich mehreren anderen im Schlosse, welche zu den Fenstern liefen und den Fuhrmann freudig winkend begrüßten. Es waren lauter Bergmännlein. Einige von ihnen kamen vor das Schloß heraus, an der Spitze der Kellermeister, der ein etwas stärkeres Männlein war, mit vielen Schlüsseln und großen Taschen versehen. Sein Bart reichte bis über seinen dicken Bauch hinab und auch seine Haare bis über die Mitte seines Leibes.

»Willkommen, mein lieber Fuhrmann!« sprach der Kellermeister, »sei nicht traurig und fürchte dich nicht, ich werde dir zu essen und zu trinken geben, was dir gefallen wird.«

Aber ungeachtet er dem Fuhrmann die besten Worte gab, so zitterte derselbe doch wie Espenlaub an allen Gliedern vor Angst und Bangigkeit. Nachdem sie in der Mitte des Hofes angekommen waren, erschienen eilends einige Bergmännlein, welche die Pferde ausspannten und sie in den Stall führten, um sie zu füttern; andere aber führten den Fuhrmann in den unteren Teil des Schlosses in ein lichtes Gemach, gaben ihm zu essen und zu trinken, soviel er nur genießen konnte, und zwar alles in feinen und sehr wohlgeputzten zinnernen Geschirren. Dem Fuhrmann aber war immer nicht gut zu Mute, weil er nicht wußte, was für einen Ausgang dieses wunderbare Ereignis für ihn und seinen Wein nehmen werde.

Als er genug gegessen und getrunken hatte, luden sie ihn ein, das Schloß zu besichtigen. Der Fuhrmann wäre zwar lieber an seinem Ort geblieben, um auf seine Pferde zu schauen;

weil er sich aber nicht zu weigern getraute, so ging er mit ihnen. Er wurde über eine Stiege mit 35 messingenen Stufen in einen mit schönen Tapeten bedeckten Saal geführt, in welchem 20 Schuh hohe und 7 Schuhe breite, aber nicht verglaste Fenster waren; darauf in einen prachtvolleren zweiten, welcher mit kostbarem Marmor gepflastert war, dessen Seitenwände wie den Tafelboden klares Gold bedeckte und welcher Fenster von reinstem Kristall hatte. In der Mitte des Saales standen vier 18 Schuh hohe, aus Metall gegossene und fein ausgearbeitete Riesen, welche mit großen goldenen Ketten gefesselt waren. Oben in der Mitte des Tafelbodens befand sich ein zierlich geformtes Bergmännlein mit einer goldenen Krone, welches die Riesen gleichsam geschlossen hielt. Da nun der Fuhrmann diese vier Riesen eine Zeitlang betrachtet hatte, sagte das Bergmännlein zu ihm:

»Fuhrmann! Verstehst du nicht, was diese Riesen samt dem Bergmännlein mit der Krone für die künftigen Zeiten bedeuten wollen?«

Der Fuhrmann sagte: »Ich weiß es nicht«, und das Bergmännlein meldete davon kein Wort.

Ringsum im Saal hingen Kürasse, Harnische, Pickelhauben, Schwerter, unbekannte Geschosse usw., alles mit Gold reich verziert. In diesem Saal stand auch ein Tisch, bei welchem der Fuhrmann aber nicht unterscheiden konnte, ob sie von Holz, Stein oder einer anderen Materie wären, doch sah er, daß sie allenthalben mit Gold und Edelstein kostbar verziert waren. Aus diesem Saal führten sie den Fuhrmann in einen dritten, der nicht weniger prächtig und schön geziert war. Es standen in ihm überaus schöne Bettgestelle mit dem feinsten Golde geziert und oben auf den vier Ecken der Bettgestelle vier Kröpfe, bei welchen der Fuhrmann ebenfalls nicht erkennen konnte, von welcher Materie sie wären; an diesen Kröpfen hingen goldene Ketten.

Darauf wurde über eine Stiege hinunter in den wohlgebauten Keller gegangen, der mit Weinfässern so angefüllt war, daß man kein Ende ersehen konnte. Von diesem Keller mußte er mit ihnen in ein hohes Gewölbe, darinnen eine große Tafel stand. An diese setzte sich ein Bergmännlein, zog einen großen Beutel mit Geld heraus und gab dem Fuhrmann für den mitgebrachten und zugeführten Wein 180 Dutzend Dukaten, und zwar mit dem höflichsten Dank und mit den Worten:

»Hebe dein Geld auf und kaufe dir um dasselbe anderen Wein. Du wirst mit diesem Gelde deine Lebenszeit Handel treiben können und es wird dir alles glücklich gelingen!«

Hierauf spannten die Bergmännlein die Pferde wieder ein, machten mit einem rotblauen Steine das eine blinde Pferd sehend und gaben den Stein dem Fuhrmann, um andere blinde Pferde armer Bauern damit zu kurieren. Darauf kehrten alle ins Schloß zurück, aus welchem nur drei schwarzgekleidete Männlein, die grünsamtene Kaskets mit roten Federn auf dem Kopfe trugen, traten und zum Fuhrmann sagten:

»Du hast wohlgetan, daß du den Wein, den du mit dir geführt, hier zu verkaufen gegeben hast. Ermahne auch deinen Bruder, daß er verkaufe, womit ihn Gott zum Überflusse gesegnet hat.«

Sie begleiteten ihn dann eine ziemliche Strecke Weges und sagten ihm zuletzt: »Da man anfangen wird, weiße und rote Hütlein zu tragen, wird die Not allerorten ihren Anfang nehmen und der Segen Gottes sich wenden nach dem Leben der Menschen.«

Voll Erstaunen und Verwunderung über das Gesehene und Gehörte fuhr der Fuhrmann in Frieden weiter und sah sich plötzlich wieder an dem Orte, an welchem er zuerst mit dem Bergmännlein zusammengetroffen war, ohne daß er wußte, wie er aus dem Berg gekommen. Die 180 Dutzend Dukaten verminderten und vermehrten sich bei seinem glücklichen Weinhandel nicht mehr. Er ermahnte oft seine Freunde und Bekannten zur Mitteilung von ihrem Überflusse an Arme, führte einen nachdenkenden und gottesfürchtigen Lebenswandel, und entdeckte das Gesehene nach dem Befehl des Bergmännchens erst bei seinem herannahenden Tode.

Der Kampf mit den Untersbergern

Ein besonders unheimliches Erlebnis mit den Untersbergern hatten einst zwei Gendarmen, die gegen zehn Uhr Abends von Glanegg nach Grödig unterwegs waren. Der Vorfall, der sich dabei zugetragen haben soll, wird in einem alten Bericht folgendermaßen geschildert:

»Ungefähr eine Viertelstunde vor Grödig begegnete ihnen ;in Zug grauer Männlein mit großen Bärten, schweigsam und lautlos. Die Gendarmen, an nichts weniger als an die Untersberger denkend und einen Schelmenstreich von Bauernjungen nutend, riefen dem Zuge ein ,Halt!' entgegen. Doch die Männlein kehrten sich nicht daran, sie zogen ihres Weges weiter. Da griffen die Gendarmen zu ihren Waffen und schössen n die Menge hinein. Trotzdem sie wähnten, den einen oder in deren getroffen zu haben, sahen sie doch keinen stürzen;

wohl aber blieb jetzt der Zug stehen und der Anführer derselben hob dreimal drohend seine Rechte gegen die beiden Gendarmen. Darauf setzte sich der Zug wieder in Bewegung und war im nächsten Augenblick den Augen der entsetzten Gendarmen entschwunden.

In die Stadt zurückgekehrt, machten sie sofort bei ihrem Kommando die Meldung von diesem Vorfalle. Einundzwanzig Tage darauf, sie waren inzwischen von Salzburg jeder in einen anderen Ort versetzt worden, wurden beide tot in ihren Betten aufgefunden.«

Der Blick in die Zukunft

Die Untersberger Zwerge wissen genau, was sich in fernen Tagen zutragen wird. Manchmal lüften sie ein wenig den Schleier, der uns Sterblichen das Zukünftige verbirgt, und lassen einen Auserwählten einen Blick hineintun:

»Zu einem Bauernknecht am Untersberg kam im Jahre 1847, zu welcher Zeit auch der dürre Baum auf dem Waiser Felde wieder zu grünen begann, ein Bergmännlein. Es forderte ihn auf, ihm zu folgen. Der Knecht kam nur mit Furcht diesem Verlangen nach.

Das Manndl führte ihn auf einen Felsen, von dem aus er das ganze Tal mit Soldaten überfüllt sah. Sie stiegen an eine höhere Stelle und von dieser aus sah der Knecht das Tal voll Blut. Der Untersberger wies ihn zur höchsten Spitze. Was er von hier erschaut, trieb dem Knecht die Haare zu Berge. Er vertraute es keinem Menschen an und blieb von Stund an traurig und niedergeschlagen.« schreibt Toni Eichelmann aus einem alten Büchlein. Auch einem Zimmermann soll einst etwas Ähnliches zugestoßen sein, wie uns in der »Bergheimat« überliefert wird:

»Ein Zimmermann von Hallein traf auf der Niederalmerbrücke um Mitternacht die Untersberger, denen er sich anschloß. Am Berge angekommen, öffnete sich das Tor, und sie gingen hinein. Den Zimmermann führten zwei Mönche in eine Höhle, zeigten ihm ein Buch, in welchem Alles aufgezeichnet ist. Vor mehreren tausend Jahren wurde die erste Zeile geschrieben. Auch findet sich in diesem Buche das Zukünftige verzeichnet. Ein heißer Krieg wird ausbrechen, so schnell, daß der Bauer vom Acker und die Bäuerin vom Herde weg in das Gefecht rennt. Wer während dieses Krieges auf die Flucht geht, braucht nur einen einzigen Laib Brot mitzunehmen. Nach all dem Gesehenen erblickte er wieder die Pforte und kehrte heim.«

Die drei Frauen an der steinernen Stiege

Zwei Studenten gingen einmal bei Glanegg auf die Berge. Da erblickten sie auf einer Wiese unterhalb der steinernen Stiege drei Wildfrauen. Die Burschen verhielten sich ganz ruhig und konnten beobachten, wie diese ihre goldglänzenden langen Haare in der dortigen Quelle wuschen, anschließend von der Sonne trocknen ließen und sie dann bürsteten, daß es wie von Funken sprühte. Dabei sangen die Wildfrauen liebliche Weisen und tanzten in ihren weißen, wehenden Gewändern dazu. Ganz verzaubert sahen die Studenten den schönen Wesen zu, bis sie mit einem Mal plötzlich verschwunden waren.

Die Wildfrauen von Schloß Plain

Einst hielt sich ein Bauer — sein Name war Reindl — geschäftehalber in Großgmain auf. Erst spät in der Nacht machte er sich auf den Heimweg. Er war schon fast zu Hause angelangt und wollte eben über einen Feldweg nahe Schloß Plain zu seinem Hof gehen, als aus der Dunkelheit plötzlich zwei geheimnisvolle Wesen in Frauensgestalt auf ihn zutraten. Sie trugen lange weiße Gewänder, und herrliche blonde Haare hingen ihnen offen über den Rücken.

Ohne ein Wort zu sprechen nahmen sie den Bauern in die Mitte. Wie er später erzählte, rückten sie immer näher an ihn heran, und drückten ihn zuletzt derart, daß er kaum Platz hatte zum Atmen und es mit der Angst zu tun bekam. Seltsamerweise konnte er nicht schreien, so sehr er sich auch bemühte. Wie in einem Alptraum schritt er seinem Anwesen zu.

Da waren seine ungebetenen Begleiterinnen mit einem Mal wieder verschwunden, so plötzlich, wie sie gekommen waren, und er gelangte ohne Schaden nach Hause.

Die versunkene Stadt Juvavia

Vor Urzeiten lag am Untersberg eine schöne Stadt mit dem Namen Juvavia. Ihre Bewohner hatten alles im Überfluß. Sie waren aber stolz und hoffärtig und führten einen sündigen Lebenswandel. Eines Tages hatte ihre Lasterhaftigkeit das Maß überschritten, und der Himmel verhängte ein furchtbares Strafgericht über sie.

In einer finsteren Nacht brach ein Unwetter los, wie es seit Erschaffung der Welt keines gegeben hatte. Unendliche Wassermassen brachen aus den Wolken hervor. Überall riß die Erde auf, und aus den Spalten quoll das Wasser sprudelnd und gurgelnd hervor. Weiher, Bäche und Flusse traten über ihre Ufer, und in kürzester Zeit war die ganze Stadt überflutet. Alle Einwohner kamen ums Leben, und die Häuser versanken im Schlamm.

So entstand das große Moor am Untersberg.

Durch Jahrhunderte hindurch galt es — besonders bei Nacht — als ein unheimlicher Ort, an dem es nicht geheuer war. Unselige Geister sollen dort ihr Unwesen treiben. Wie es heißt, soll es in früheren Zeiten öfter vorgekommen sein, daß Menschen in diesem Gebiet spurlos verschwunden sind. Man munkelte, daß seltsam flackernde Irrlichter verspätete Wanderer genarrt hätten, sie in das unwegsame Moor gelockt und damit dem sicheren Tod ausgeliefert hätten.



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

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zuletzt bearbeitet 23.10.2014 21:10 | nach oben springen
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#5

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 03.10.2010 22:45
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Im Teil I stellte ich Ihnen einige Sagen und authentische Berichte über den Untersberg vor.

Beim Studium der Untersbergunterlagen viel uns auf, daß vermehrt über ein Zeitphänomen berichtet wird. Diese Konzentration des Phänomens Zeitriss veranlasste uns (die VfgP.-Josef Schedel) und die GUFORA (Chris Dimperl) tätig zu werden.

Die GUFORA und die VfgP haben in einigen Punkten im Bereich Grenzwissenschaft verschiedene Ansichten. Dies ist einer der Gründe warum wir, wenn es unser Terminplan zulässt, gerne auch zusammen auf Expetition gehen.

Das Pro und Kontra das zwischen uns herrscht dürfte bei den Untersuchungen die wir durchgeführt haben der Wahrheit ziemlich nahe kommen, da beide Meinungen in einen Bericht zum Tragen kommen.

Für die VfgP gab es aber noch einen Grund den Untersberg aufzusuchen:

Als besonders Naturphänomen sind häufig Nebelbilder am Untersberg zu beobachten. Nebelbilder sind Schatten des Beobachters auf einer Wolke (Nebel) mit drei konzentrischen farbigen Ringen (Regenbogen) um den Schatten, wobei das Zentrum der Ringe entweder im Kopf oder in der Körpermitte liegt. Diese Bilder treten immer ein, wenn der Beobachter zwischen einer Nebelmasse und der Sonne zu stehen kommt, derart dass der Schatten auf die weiße Wolke fällt. Kopf und Brustteil sieht man unverzerrt, die Gliedmaßen sind aber perspektivisch nach vorne oder unten verlängert Die Gestalt dieser Nebelbilder erinnert an so manche Erzählungen und Zeichnungen von Marienerscheinungen.

Nachfolgend möchte ich Ihnen einige Zeilen aufführen die über das Zeitphänomen am Untersberg berichten.

Die verschwundene Hochzeitsgesellschaft

Eine besonders merkwürdige Geschichte soll sich vor vielen hundert Jahren einmal am Untersberg zugetragen haben. Eine Hochzeitsgesellschaft war damals von St.Leonhard nach Grödig unterwegs. Vernaleken schrieb 1858 über den Vorfall:

»Einst zog ein reiches Bauernpaar samt seinem Gefolge aus einem Dorf in ein anderes naheliegendes, um dort bei den Eltern der Braut das Hochzeitsfest zu feiern. Lustig und fröhlich, unter Begleitung einiger Musiker, zogen sie die Straße entlang und kamen zum Untersberg. Nachdem sie hier angelangt waren, fing einer aus der Gesellschaft an zu erzählen, daß in der Gegend ein Kaiser mit einem bedeutenden Heere verschwunden sei und daß seit jener Zeit hier Geister erscheinen, welche die in dieser Gegend Wandernden beschenken.

Sogleich fing der Bräutigam an, den Geist zu rufen und zu bitten, er möge sie mit etwas beschenken. Auf einmal öffnete sich der Berg und ein grau gekleideter, kleiner Mann mit silberweißen Haaren erschien, der ihnen eine Türe in das Innen zeigte. Die ganze Gesellschaft folgte ihm nach, und sie kamen in eine Reihe schöner Zimmer, in deren einem eine Tafel gedeckt war und Speisen und Getränke aufgetragen standen Die ermüdeten Brautleute und ihr Gefolge setzten sich zu Ti sehe und ließen es sich schmecken. Nach dem Mahle bedurften aber alle des Schlafes, weil sie etwas viel getrunken hat ten. Beim Tische sitzend entschlummerten alle ruhig. Als sie erwachten, führte sie der Berggeist hinaus.

Bei Tage kamen sie an die Erdoberfläche, allein sonderbar alles hatte sich ihnen während dieser Zeit ganz verändert. Die in dieser Gegend Wohnenden verstanden ihre Sprache nicht überhaupt schien es ihnen, als seien sie in einem ganz fremder Lande. Nach mehreren Tagen kamen sie in ein Dorf. Sie fragten, wie es heiße, und erhielten den Namen ihres Heimatortes zur Antwort. Aber auch hier schienen sie nicht zu Hause zu sein. Sie suchten ihre Wohnhäuser und fanden sie nicht; denn an deren Stelle standen ganz andere, neugebaute Häuser.

Sie begaben sich zum Pfarrer und erzählten ihm alles, was geschehen war. Dieser schlug seine Bücher auf und fand wirklich, daß vor 100 Jahren ein junges Brautpaar nebst einiger Menschen im Untersberg verschwunden sei.«

Die eiserne Türe am Hallthurm

Wer die Straße von Reichenhall nach Berchtesgaden fährt, der kommt am Hallthurm vorüber. Von der verfallenen salzburgischen Feste, die im Jahre 1194 erbaut worden war, steht nur noch der Turm.

In seiner Nähe befindet sich — laut Sage — eine eiserne Pforte, durch die man in den Untersberg gelangen kann. Sie ist jedoch nur manchmal und jeweils nur für einige Augenblicke sichtbar.

WIEDER ZU HAUSE IN MÜNCHEN; 'VERMISSTE' SOLLEN ZAHLEN, SAFTIGE RECHNUNG ERWARTET ANGEBLICHE HÖHLENWANDERER FÜR SUCHAKTION. -

Diese gar seltsame Geschichte von den drei Untersberg-Forschern, auf die wir später noch zurückkommen werden, brachte diesen seit Menschengedenken geheimnisvollen "Wotansberg", wie der fast 2 000 Meter hohe "Wunderberg" Untersberg auch genannt wird, wieder ins Bewußtsein besonders der im süddeutschen Raum lebenden Menschen.

Den ältesten bekannten germanischen Sagen nach, wartet seit "Äonen" tief drin im verzauberten Wotansberg in einem unterirdischen Dom aus Gold, Silber und Edelsteinen Wotan oder Odin, der höchste Gott des germanischen Göttergeschlechtes der Äsen, mit seinem "Wilden Heer" auf seine Wiederkehr auf Erden. Der Gott und sein "Wildes Heer" verharren so lange in einem tiefen "Schlaf, bis die beiden Götterraben Hugin und Munin (Gedanke und Gedächtnis) nicht mehr "um den Wotansberg kreisen" und "die Not der Menschen groß ist". Erst nach der zumeist gewaltsamen "Christianisierung" der Germanen ersetzt man Wotan-Odin durch den Frankenkaiser Karl den Großen, auch "der Sachsenschlächter" genannt.

Im Untersberg, dem "Zauberberg", ist "die Zeit anders". Menschen die in eine Höhle kletterten, seien, obwohl sie "nur kurze Zeit" in den dunklen Gängen verbrachten, erst "in ferner Zukunft" wieder ans Tageslicht gestiegen, hieß es in alten Sagen des Mittelalters. Ebenso werden Berichte von "einem Schacht, aus dem Stimmen drangen und - Brunnen, aus dessen Tiefe Geräusche von Schritten laut wurden", überliefert.

Baron Hjalmar von Lex, ein auf Höhlenphänomene spezialisierter Fachmann und Diplom-Nautiker und Kapitän, weiß "von Höhlen im Untersberg, die einen Menschen bis zu 50 Jahre in die Zukunft versetzen sollen". Ebenso soll es im Untersberg Höhlen geben, die nur am "Himmelfahrtstag", dem 15. August, "offen stehen" und genau an "der Mittagsscharte in l 800 Metern Höhe" soll es eine solche "ansonsten geschlossene Zäuberhöhle" geben.

Die Untersberg-Sage ist jedoch nur der vierte Teil der sogenannten "Kaisersage", der Sage von einem im Berg "schlafenden" Kaiser, der einst "aufwachen", entschwundene Kaiserherrlichkeit wiederherstellen und sein Land von den Feinden im allgemeinen und vom "Antichristen" im speziellen befreien wird. - Die Kaisersage gliedert sich in :

a) Die "König-Dan-Sage".

In einem Hügel bei Tönningen, Eiderstedt, in Schleswig-Holstein, an der Nordsee, Deutschen Bucht, soll der sagenhafte König Dan mit seinem Gefolge "schlafen".

Zuerst ab Mitte August und dann ab Mitte November bis Dezember 1987, ging eine seltsame Geschichte von drei zunächst im Sommer am sagenumwobenen Untersberg verschwundenen Bergsteigern, einem Mann und zwei jungen Frauen, die sich dann drei Monate später im Herbst 1987 am Roten Meer in Nahost erst wieder meldeten, durch die internationale Presse.

Während nun ab August noch folgende Schlagzeilen zu lesen waren:

DAS GEHEIMNIS DES WUNDERBERGES; BERG SOLL SICH NUR AM HIMMELFAHRTSTAG ÖFFNEN; GESPENSTISCHER VERDACHT: FORSCHER VERSCHWUNDEN - DURCH EINE HÖHLE IN DIE ZUKUNFT GESTIEGEN ?

Ergänzt durch Fotos mit Unterschriften wie:

DER UNTERSBERG MIT SEINEN 400 HÖHLEN - UNHEIMLICH UND GEFÄHRLICH: EINE DER VIELEN HÖHLEN AM UNTERSBERG - SIE IST 225 METER TIEF UND SAGENUMWOBEN; "WENN DU, FREUND HJALMAR. DIE RICHTIGE HÖHLE IM UNTERSBERG FINDEST. TRIFFST DU SICHER ALTE BEKANNTE" - EINE WIDMUNG, DIE DER AUTOR CLARK DARLTON DEM BARON VON LEX IN EIN BUCH SCHRIEB, DAS SICH AUCH MIT DEM UNTERSBERG BESCHÄFTIGTE; VIELE. DIE SICH IN DIE UNTERSBERGHÖHLEN WAGTEN. WERDEN VERMISST -IN 1.391 METERN HÖHE DER EINGANG DER KOLOWRATHÖHLE;

- lauteten die Schlagzeilen drei Monate später folgendermaßen:

ZEITMASCHINE IM UNTERSBERG ? - VERSCHOLLENER MELDETE SICH " OMINÖSER ANRUF ÜBER NORDDEICH RADIO; VERMISSTE HÖHLENWANDERER AM ROTEN MEER. VOM SCHIFF AUS SEEFUNKGESPRÄCH MIT BEKANNTEN GEFÜHRT, POLIZEI BESTÄTIGT TELEFONGESPRÄCH, MÜNCHNER VOR EINEM VIERTELJAHR VERSCHWUNDEN; NACH UNSERER RÜCKKEHR WERDEN WIR ALLES ERKLÄREN. DIE SEIT 3 MONATEN VERMISSTEN TELEFONIERTEN VON NAHOST MIT ANGEHÖRIGEN- DIE AM UNTERSBERG VERMISSTEN

b) Die "König-Widukind-Sage".

Der als sächsischer Nationalheld um etwa 750 n. Chr. vermutlich in Wildeshausen in Oldenburg geborene und wahrscheinlich 807 n. Chr. im Kampf gegen die Schwaben gefallene und angeblich in der Pfarrkirche zu Enger bei Herford begrabene König Widukind, fiel 778 n. Chr. während des Spanienfeldzuges Karls des Großen ins Rheinland ein, unterwarf sich dann jedoch 785 n. Chr. Karl dem Großen, der dann bei Widukinds Taufe in Attigny sein Pate war. In Westfalen in der Babilonie zwischen Lübbeke und Holzhausen, soll König Widukind mit seinem Gefolge (ebenfalls) in einem riesigen unterirdischen Höhlensystem "schlafen". In der Gemeinde Holzhausen-Extem, Kreis Detmold, Nordrhein-Westfalen, also genau im gleichen Gebiet, befinden sich auch die geheimnisvollen "Externsteine", eine uralte heidnische, nordische Kultstätte. Die Externsteine sind eine zerklüftete Felsengruppe aus der hier unterbrochenen Sandsteinkette des Teutoburger Waldes, die neben uralten verwitterten, kaum noch erkennbaren heidnischen Bildgravuren und mittelalterlichen christlichen, noch verschiedene Vertiefungen, wie "den Eingang in die Unterwelt", aufweisen, der der Sage nach während der Zeit des "Himmelsabsturzes" verschüttet wurde.

c) Die "Kyffhäuser-Sage".

- Der Kyffhäuser ist ein waldreicher Bergrücken südlich des Unterharzes (Thüringen), der mit dem Kulpenberg seine Maximalhöhe von 477 Metern erreicht. Rund 4 Kilometer westlich von Frankenhausen führt in den Kyffhäuser die l 300 Meter lange "Barbarossa-Höhle", die größte Karsthöhle des südlichen Harzvorlandes. In einem unzugänglichen, verschlossenen Teil dieser Höhle soll Kaiser Friedrich I. Barbarossa (der "Rotbart" ) mit seinem Gefolge "schlafen"; (als weitere" Kyffhäuserschläfer" werden noch die Kaiser Otto I. und Friedrich II. überliefert) .

Am Höhenrücken des Kyffhäuser-Gebirges existierte um 800 bis 400 v. Chr. eine germanische Festung und ab dem 11 . Jahrhundert n. Chr. eine dreiteilige Burganlage, die als Reichsburg Bedeutung erlangte. Zwischen 1890 und 1896 entstand dann am Kyffhäuser das Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal.

d) Die schon beschriebene "Untersberg-Sage" mi t Karl dem Großen, dem "König der Franken und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches", als "Schläfer".

- Hier nun noch einige ergänzende Angaben zum Untersberg: Der Untersberg ist ein Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen an der bayrisch-salzburgischen Grenze, mit Karstbrunnen (z.B. dem Mückenbrünni) und Eishöhlen (z.B. der Kolowrathöhle). Insgesamt durchziehen den Untersberg über 400 Höhlen, von denen nur rund 160 erforscht sind. Seine Gipfel sind der Berchtesgadener Hochthron mit 1972 Metern und der Salzburger Hochthron mit 1853 Metern.

Ebenso wie die Untersberg-Sage auf die germanische Mythologie zurückgeht, trifft dies auch für die hier oben angeführten drei weiteren Sagen zu, die alle unter dem Begriff Kaisersage einzuordnen sind. Sowohl im Unterberg, als auch im Kyffhäuser, unter den Externsteinen und in einem der Hügel bei Tönningen auf der Schleswig-Holstein-Halbinsel Eiderstedt an der Deutschen Bucht an der Nordsee, "schlafen" Hauptgötter vom den Germanengöttergeschlechtern der Vanen und Äsen mit ihren Heeren.

Interessanterweise liegen alle vier "Götterschlafplätze" genau am Rand der Vergletscherungen der letzten und vorletzten Eiszeiten !

Der südlichste "Götterschlafplatz", der Untersberg oder Wotansberg, liegt genau knapp außerhalb der bis vor 200 000 Jahren während der Rißeiszeit, auch Saaleeiszeit genannt, die gesamten Alpen (ähnlich wie heute bei Grönland) bedeckenden, stellenweise kilometerdicken eiszeitlichen Gletschereishaube. Ebenso befinden sich der Kyffhäuser und die Externsteine knapp außerhalb der bis vor 200 000 Jahren ganz Nordeuropa (mit Irland und Britannien), das nördliche Mitteleuropa, Nordosteuropa und Nordasien bedeckenden, also riesigen, bis zu mehreren Kilometern dicken Eiskappe (ähnlich wie dies heute bei der Antarktis der Fall ist). Bei den Externsteinen ist hier folgende sagenhafte Beschreibung interessant, die als Unterschrift und Erklärung für Fotos der Externsteine und ihrer unmittelbaren Umgebung in dem Buch "Urglaube und Externsteine" (von Otto Hantl, Almut-Verlag, Oberursel, 1988, Seite 237) nachzulesen ist:

"Das Seeriesenheim Noatum und zuletzt der 'Garten der Götter' Asgard -Eden. Der Garten der Götter nach Westen. In der Saale-Eiszeit vor 200 000 Jahren war dieser Talkessel 'milde von den Feuerfunken und so lau wie windlose Luft'. Am hinteren Rand des Teutoburger Waldes türmte sich das Eis mehrere hundert Meter hoch auf und bildete die gähnende Eisgabel Ginunggagap, in der Windstille herrschte".

Der nördlichste und wahrscheinlich Jüngste "Götterschlafplatz" war schließlich der des "König Dan" (ursprünglich ein Vanen- oder Asenhauptgott) in Schleswig-Holstein, der ebenso knapp außerhalb einer eiszeitlichen Vergletscherung lag, jedoch handelte es sich hier nicht um die der älteren Riß-Saale-Eiszeit, sondern um die bis vor rund 12 000 bis 17 000 Jahren (die neuesten Datierungen liegen bei 12 000 Jahren) ganz Nord- und Nordosteuropa bedeckende Vergletscherung der bisher letzten und jüngsten Eiszeit, der Würmeiszeit.

Bei dieser Würmeiszeit war die Vergletscherung im Norden von Europa wesentlich geringer, als bei der vorangegangenen Riß-Saale-Eiszeit. Die Eiszeitgletscher bedeckten diesmal nur (bis auf einen kleinen südlichen Landstreifen) Irland und Britannien, sowie Nord- und Nordosteuropa unter jeweils einer kleineren westlichen und einer größeren östlichen Gletschereiskappe (dagegen waren die Alpen damals nur etwas weniger vergletschert, als während der Riß-Saale-Eiszeit). Der in der Wurm-Eiszeit flächenmäßig größte, nordöstliche eine Einheit bildende Riesengletscher stieß damals mit seiner Südwestflanke fast bis an die heutige Nordseeküste, die Deutsche Bucht, von Schleswig-Holstein, vor, wo der Sage nach "König Dan" bzw. ursprünglich ein Germanengott, mit seinem Heer in einem Hügel "schlafen" soll.

Vergleicht man die Lage der "Götterschlafplätze" mit der größten Ausdehnung der Vergletscherungen während der älteren Riß-Saale-Eiszeit und der |letzten und jüngsten Wurm-Eiszeit, scheinen jedenfalls zumindest die Indizien dafür zu sprechen, daß die "Götterschlafstellen" im Untersberg, im Kyffhäuser und unter den Externsteinen während der Riß-Saale-Eiszeit vor rund 200 000 bis 300 000 Jahren anelegt wurden und die an der Westküste pon Schleswig-Holstein vor etwa 12 000 bis 110 000 Jahren während der Würm -Eiszeit. Schlußfolgert man hier nun weiter, dann darf in der Folge die These aufgestellt werden, daß es seit etwa 12 000 bis 300 000 Jahren in Ford- und Mitteleuropa insgesamt vier perfekt getarnte und abgesicherte, unterirdische "Stationäre (vermutlich) Zweigleisige Zeitmaschinen" gibt !

Doch kommen wir nochmals auf die anfangs erwähnten im Sommer 1987 im Unterberg verschwundenen und dann im Herbst 1987 in Nahost aufgetauchten drei Bergsteiger und Höhlenforscher aus München zurück.

Fast wie erwartet berichteten die drei Münchner nach ihrer Rückkehr, daß sie natürlich keineswegs wie von den Reportern spekuliert wurde, in einer Zauberhöhle" im Untersberg "in die Zukunft gestiegen wären", sondern eben ihren weißen PKW auf einem Parkplatz in Fürstenbrunn, nahe vom Untersberg, gelassen hätten, um sodann per Bahn, 2. Klasse, von Salzburg nach Villach zu fahren, hier eine Bergwanderung zu unternehmen, bei der die drei, ein junges Ehepaar und ihre Freundin, versehentlich über die österreichisch-jugoslawische Grenze gerieten (das Ehepaar mit Pässen, die Freundin nur mit Personalausweis, ihr Paß war im Auto), wonach sie sich dann aus Angst vor den jugoslawischen Behörden zu ihrer "Odyssee in den Süden" bis zum Roten Meer und Indischen Ozean, entschlossen.

Zunächst war jedoch unklar, wem die karierte Bluse gehörte, die eine Suchmannschaft nach dem 15. August 1987 in 1800 Metern Höhe, in der Nähe der Mittags scharte, auf dem Untersberg fand.

Die Bluse war mit einer Holzklammer an einer Latsche befestigt worden und Höhlenforscher hinterlassen in der Regel ein Kleidungsstück am Höhleneingang, damit man sie. wenn etwas passiert, auch finden kann. Zwar lag die Bluse nicht vor einem Höhleneingang, einem sichtbaren Höhleneingang, aber der Sage nach soll es genau an der Mittagsscharte, in deren Nähe die Bluse gefunden wurde, am Untersberg einen Höhleneingang geben, der nur am 15. August, am Maria Himmelfahrstag "offen ist", also ansonsten nicht existiert. Wohl hauptsächlich auf diese alte Sage und die gefundene Bluse, welche man für ein Kleidungsstück vom einem der drei Münchner hielt, stützten sich die ab Mitte August 1987 von diversen Reportern angestellten wilden Vermutungen, die drei Höhlenforscher wären "durch eine Zauberhöhle im Untersberg in die Zukunft gestiegen" !

- Doch wer hinterließ nun wirklich in 1800 Metern Höhe nahe der Mittagsscharte am Untersberg die im Winde wehende Bluse ? - Ein bisher Unbekannter der am 15. August 1987, am Himmelfahrtstag der heiligen Maria Mutter Gottes, tatsächlich "durch die Zauberhöhle am Untersberg in die Zukunft - oder Vergangenheit - stieg" .... - oder aber ein unheimlicher Spaßvogel mit einem sehr "schwarzen Humor" ? - Mitnichten; eine westdeutsche Touristin, die anscheinend nicht viel vom Umweltschutz hielt, meldete sich schließlich auf Grund des Untersbergtrubels und bezeichnete die Bluse als ihr Eigentum ! -

Soweit die offizielle Erklärung dieser ganzen höchst merkwürdigen Angelegenheit, die durch ihre Anhäufung von Unlogik und seltsamen Zufällen eher noch unwahrscheinlicher klingt, als die anfängliche utopische Untersberg-Zukunftsreise-Hypothese der Reporter !

Noch folgendes; Es wurden hier mit voller Absicht die Namen des jungen Ehepaares und deren Freundin nicht genannt, da dies zu ihren Leidwesen 1987 ohnehin oftmals genug geschah !

Sollte sich nun dennoch nur am 15. August am Untersberg eine Höhle zu einer "Zeitreise" öffnen so ist dies vielleicht auf eine hochentwickelte Chronometerautomatik zurückzuführen, die aus bisher unbekannten Gründen gerade auf diesen Zeitpunkt eingestellt wurde. Ebenso bisher unbekannt ist und bleibt, welche Art von "Zeitmaschine"- ob nun "künstlich" oder "natürlich" - sich nun im Untersberg befindet, was auch für die drei anderen "Götterschlafplätze" im Kyffhäuser, unter den Externsteinen und im Hügel bei Tönningen zutrifft. Ist die Zeitmaschine im Untersberg künstlich, also von Menschenhand gebaut worden, dann ist wohl die für "Zeitreisen in die Zukunft" zuständige Zeitmaschinenabteilung ständig in Betrieb.

Ein durch die " Zauberhöhle" in den Untersberg eingedrungener Mensch wird hier wahrscheinlich nicht gleich direkt in die Zeitmaschine gelangen, sondern in ihr vorgelagerte Räumlichkeiten, wie einen rund um die Zeitmaschine führenden Felsengang, denn die eigentliche Zeitmaschinenanlage wird wohl noch zusätzlich abgesichert und verschlossen sein. In diesem vermutlichen kreisförmigen Höhlengang reichten wahrscheinlich durch den Felsen hindurch die von der aktivierten Zeitmaschine ausgehenden "Raum-Zeit-Felder" an ihren Randbereichen bis in diesen Höhlengang um die Zeitmaschine. Da, wie wir noch sehen werden, eine Zeitmaschine bei einer Zeitreise in die Zukunft meist länger eingeschaltet werden muß, als bei einer solchen in die Vergangenheit, wird ein durch die "Zauberhöhle" in den Untersberg eindringender Mensch durch die "Raum-Zeit-Randfelder" der Zeitmaschine in der Regel "mehr oder weniger weit" in die Zukunft versetzt und zwar zumeist nur Wochen und nur in seltenen Fällen bis zu 50 Jahren.

Im nun folgenden I. Teil dieser Schrift wird gleich auf der ersten Seite die bekannte Formel "E = mc2" zitiert. Dazu ist zu sagen, daß Albert Einstein bestenfalls der "zweite Wiederentdecker" dieser Formel war. Bereits 1846 gab nämlich der deutsche Physiker Prof. Wilhelm WEBER in seinen wissenschaftlichen Aufzeichnungen schon die Formel "E = mc2" an. Im Jahre 1904 erarbeitete dann der deutsch-Österreichische Physiker Prof. Friedrich HASENÖHRL als zweiter deutscher Wissenschaftler ebenfalls diese Formel und erst 1905, also genau ein Jahr später, veröffentlichte dann Albert EINSTEIN als Dritter diese Formel unrichtigerweise als seine Entdeckung. Es stellt sich hier nun die Frage, ob nicht auch die bekannte (n) Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie (n) und die weniger bekannte (unfertige) Einheitliche Feldtheorie Albert EINSTEINS nur sogenannte "Wiederentdeckungen" sind ?! -

Zumindest bei der ersten, der "Speziellen Relativitätstheorie", welche übrigens in verschiedenen Details mit der zweiten, der "Allgemeinen Relativitätstheorie" in Widerspruch steht, sind die eigentlichen Urheber die Wissenschaftler H. A. Lorentz, W. Voigt, J. Larmor, H. Poineare, H. Minkowski und M. von Laue. Alle drei von Albert Einstein zumindest propagierten Theorien kranken jedoch an der Tatsache, daß in ihnen eine absolute raumzeitliche Konstanz der sogenannten "Naturkonstanten", wie der Allgemeinen Massenanziehung (Gravitationskonstante) und der universellen Expanions-und Lichtgeschwindigkeit ("Lichtschranke") vorausgesetzt wird, was kos-misch-evolutionsbedingt blanker Unsinn ist.

Für die im II. Teil dieser Schrift abgehandelte "Nichtstationäre Zweigleisige Zeitmaschine", das sogenannte "Raum-Zeit-Schiff", gibt es durch die schon seit Menschengedenken überlieferten "UFO-Sichtungen" und noch vieles andere mehr, gleich um mehrere Potenzen mehr Indizien ihrer wahrscheinlichen Existenz.

Ungefähr gleich viele Fakten existieren auch für die im ffl. Teil der hier vorliegenden Schrift beschriebene und dokumentierte These von "Natürlichen Ein- und Zweigleisigen Zeitmaschinen" oder "Raum-Zeit-Fallen und -Toren" sowohl in verschiedenen Gegenden unserer Erde, als unter bestimmten Bedingungen direkt im Weltall. Auf der Erde ist es vor allem das sogenannte "Bermudadreieck" im Nordatlantik, welches sowohl den größten Bekanntheitsgrad, als auch die größte Wahrscheinlichkeit aufweist. daß in seinem Bereich "Zeitfallen und -tore" entstehen können.

(Aus Zeitmaschinen von Norbert Jürgen Ratthofer)



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"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#6

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 03.10.2010 22:55
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Der Untersberg:

Kaum ein Berg im Land Salzburg hat die Menschen früherer Jahrhunderte so sehr beschäftigt wie der scheinbar aus der Ebene steil aufragende Hausberg der Salzburger, der Untersberg. Schon zur Zeit der Germanen vermutete man auf seinen Gipfeln den Sitz der Götter, später nahm man an, daß sich Kaiser und Fabelwesen in seinem Inneren befinden. Von ca. vierhundert Höhlen sind gerade einmal ca. 140-150 zumindest teilweise erforscht. Die bekanntesten beiden Höhlen sind die Kolowrathöhle mit 15 Km - Länge und die Schellenberger Eishöhle.
Markant ist die Mittagsscharte (1800 m) sichtbar und trennt den Berechtesgadener Hochtrohn(links) und den Salzburger Hochthron(rechts).

Den Originalüberlieferungen zufolge, ist Isais (errechnet nach
'Offenbarungstexten') 1996 noch einmal
erschienen. Tatsächlich gab es eine Reihe von Berichten, die von
dem Wiener Damen-Zirkel gesammelt
Erde beendet, der magische Stein wartet auf seine Stunde.

- Verwebe zu Isais: topic.php?id=469



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#7

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 10.11.2011 18:21
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

Aus: http://www.untersberg.org/html/untersberg_code.html


Die Sage von Lazarus Gitschner, dem Stadtschreiber von Bad Reichenhall, beinhaltet meines Erachtens ganz wesentliche Inhalte zu der Spiegelwelt des Untersbergs.
Viele Inhalte scheinen verschlüsselt bzw. verchristlicht worden zu sein.
In einer anderen Version jener Sage (Petzoldt, Leander: Historische Sagen : 2. Bd.: Ritter, Räuber u. geistliche Herren) berichtet Lazarus in der Ich-Form und in altdeutscher Sprache über sein Erlebnis.
Da geht es auch um die von ihm aufgeschriebene Felsinschrift am Untersberg und da bestehen verschiedene Varianten in unterschiedlichen Sagen. Die bekanntesten sind:

S. V. R. G. E. T. S. A. T. U. M.
und
S. 0. R. G. E. I, S. A. T. 0. M.

mit der Übersetzung: aufgehen wird, was gesäet worden.


Doch die möglicherweise tatsächliche Felsinschrift aus oben genannter Quelle lautet:

S. d. d. occo. x.
Satrnrop, 5. a. f. 5. l. d.
P. 6. m. 6. a. t. 5. q. o. t. m. 5. r. u. a t.
m. 519. r. l. v. e. p. 55. a. tt. tt. l. x. missm
ariu. a. o. u st g c x 5. l. 19. alto mvraco
mic r l y. pymi. l o p m i. v m l t. t g



Wie man aus jenem seltsamen Code die oben geläufigen lateinischen Worte und damit die Übersetzung entziffert, ist mir schleierhaft.
Ob das ein Fall für Dechiffrierungsfachleute ist?
Oder lest ihr irgendwas brauchbares heraus?

Beim Lesen des Textes fiel mir auf, dass hier auch konkrete Ereignistage genannt wurden - also nicht nur das Jahr 1523, sondern der Unser-Frauen-Tag - und damit wohl Maria Himmelfahrt.
Dies scheint wohl die Grundlage für die Entstehung einer anderen Sage bzw. Abspaltung von der Ursprungssage:
Das Öffnen eines Zeitportals alle paar Jahre am Maria Himmelfahrtstag in der Mittagsscharte.
In der potentiellen Ursprungssage wird immer wieder jene große Klamm unterhalb des Salzburger Hochthrons erwähnt - dies kann tatsächlich nur die Mittagsscharte sein. Der Zeitverlust von Lazarzus ergibt sich wiederum aus den anderen Sagenvarianten.




Dazu:

http://www.stan-wolf.at/index.php/de/?op...emid=13&lang=de


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#8

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 28.12.2011 15:04
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

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#9

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 06.05.2015 18:10
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

http://www.mountainfloat-bad-reichenhall...ersberg-blutet/

Am Tag des großen Erdbebens in Nepal löste ich unterhalb der Schellenberger Eishöhle eine riesige Flesmasse und stürzte zu Tal.

Die Narbe im Berg sieht aus wie ein Herz. Seither ergießt sich von dort ein blutroter Strom in die Königseer Ache. Naturschauspiel oder Omen?

Schon einmal, am Vorabend des 2. Weltkriegs hat der Untersberg ein deutliches Zeichen gesetzt. Damals erschien ein blutrotes Nordlicht wie es noch nie zuvor gesichtet worden ist über dem Untersberg. Zufall? Wir werden sehen was die nahe Zukunft bringt.


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#10

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 06.09.2016 03:09
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

http://geist-des-lebens.de/gdl/am-9-9-20...sberg-aktiviert

Am 9.9.2016 (999) um 09.09.09 Uhr wird ein Quantenkraftwerk unter dem Untersberg aktiviert!

Ab 9 Uhr 9 Minuten und 9 Sekunden WELTZEIT wird ein Quantenkraftwerk unter dem Untersberg aktiviert!

Am Morgen des 09.09.2016 (999) um 09.09.09 Uhr, wird unsere aldebaranische Vize Raumadmiralin das URalte antike Quantenkraftwerk im HEILIGEN LAND, tief unter dem Untersberg, aktivieren !!!

Ausgehend von dem Herz-Chakra der Welt, dem heiligsten Berg der Welt, dem Odinsberg, dem Wotansberg, oder dem Mitternachtsberg, wird sich die Energie über Eure Atmosphäre auf die anderen „schlafenden“ Kraftwerke verteilen und sie ebenfalls hochfahren.

Ab diesem Moment wird nichts mehr so sein wie es war.

Zum Einen wird dadurch ein Schutzgitter bis zum Kuipergürtel erzeugt, das zur Stützung des kurz vor dem zusammenbrechenden terrestrischen Magnetfelds dient, zum Anderen wird die direkte Verbindung mit der zentralen schwarzen Sonne unserer Galaxie, der „Milchstrasse“, hergestellt !

Von den Höchsten kontrollierten Vorgängen wird dann der Quanten-Sprung unserer Sonne eingeleitet. Um Schäden auf der Terra und im Sol-Sektor zu vermeiden und den Sprungeffekt so gut wie möglich abzumildern, ist dieser Vorgang unersetzlich und seit ca. 1 Million Jahren wieder das Erste mal, dass er angewendet wird.

Parallel dazu wird von der Zentralsonne die Erd- und Solmatrix neu justiert werden.

Um einen reibungslosen Ablauf in den Tagen und Wochen danach sicherzustellen, sind die Höchsten und ein aldebaranischer galaktischer Raumkreuzer im Sol-Sektor anwesend. Unsere Salzburger Oberstgruppenraumführerin und Kommandantin unseres Tiefenraum Forschungskreuzers, der Hindenburg, bekam die Ehre, den Vorgang mit und bei den Höchsten in der Nähe der Schwarzen Sonne zu beobachten und studieren zu dürfen.

Die Steuerung dieser komplexen Abläufe überschreitet bei weitem unser Können und unsere Kompetenzen. In diesem Sinne sind wir unendlich dankbar und froh, dass wir Alle im Sol-Sektor diese Hilfe erfahren dürfen.

Gewisse Nebeneffekte, die auftreten werden, sind natürlich nicht abwendbar. Unter Anderem wird das Quantenenergiefeld der Erde schlagartig so gesteigert, dass die Dunklen und Negativen gleich, oder in den Tagen und Wochen danach, auf der Strecke bleiben werden.

Auch kann es zu Optoelektronischen und zu massiven Rechnerbeeinflussungen im Hochleistungsrechenbereich, unter Anderem im Bankensektor kommen.

Bitte bleibt ruhig, in Euch gekehrt, aber Aufmerksam nach „Außen” hin, spürt die Energie und saugt sie mit viel Freude auf.

Es wird Euch keinerlei Schaden dadurch entstehen. Ganz im Gegenteil. Es ist positiv, erhaben und wird Terra mit Euch schützen.

Angekündigt, dargestellt und genauestens beschrieben wurde dieses Vorgehen mit den letzten Kornkreisen !

Dann schauen wir mal, was dann wird. Wäre wünschenswert, wenn mal was Durchgreifendes für die wirklich Lichtvollen geschieht! Aber die Dunklen hatten bisher nie geschlafen gehabt. Sie wußten immer noch vieles zu verhindern, zu blockieren oder dem entgegenzusetzen, so dass bei vielen "Rechnungen plus minus Null" herauskamen, d.h. immer nur Verschiebungen des Spiels in immer wieder ähnlicher Form gewesen waren.

Hier ein Kommentar dazu, den sicher auch viele teilen:
"NIEMAND wird an irgendeinem verdammten 3D DATUM das Banksystem zum "Zusammenbruch" bringen oder geschweige denn, wird irgendjemand an einem 3D DATUM AUFSTEIGEN …
Es "geschieht" NICHTS im AUSSEN !
Alles was geschieht – ist IN UNS und durch UNS ."


. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/
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#11

RE: Ursage Untersberg:

in Außerordentliche Orte & Welten: 06.09.2016 04:22
von Adamon • Nexar | 13.796 Beiträge

. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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