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Das Belegbare und das Erfahrbare:

in Die man Philosophen nennt. - 22.05.2015 16:02
von Adamon • Nexar | 14.589 Beiträge

Was mich an so ziemlich allen Standpunkten innerhalb der Kontroverse
Glauben - Wissenschaft stört, - ist die völlige Uneinsichtigkeit gegenüber
dem einzig möglichen realen Standpunkt: "Der Erfahrung". -

Insofern ist "glauben" kein Masstab, - da es nie etwas anderes bedeuten wird,
als "für möglich halten", - Ich kann also "meinen Glauben an alles anhängen,
was Ich mir vorstellen kann". -

Dem gegenüber steht die Wissenschaft mit dem Anspruch,
"alles Reale daran zu erkennen, dass Ich es belegen,
- sprich: jedermann zugänglich machen kann". -

Beide Standpunkte berühren eines niemals:
"Die reale Erfahrung des Individuums". -

Und ebenso, wie Ich jedem Gläubigen seit Jahrzehnten sage:

"Die Frage ist nicht, ob Du an Gott glaubst,
sondern, ob Du fähig bist, Gott zu erfahren",

- betone Ich ebenso lange gegenüber wissenschaftlichen Denkern:

"Es ist für eine persönliche Erfahrung nicht relevant,
ob Ich sie anderen Individuen vermitteln kann,
- das erhöht nicht ihren Realitätswert". -

Die Ideologie eines Glaubens ist sich in einem Aspekt
mit der Ideologie der Wissenschaft völlig einig:

Man geht von einer Objektivität aus,
- die man vermitteln möchte. -

Und eben diese Objektivität ist eine unangebrachte Übertragung,
- denn real gibt es nur subjektive Erfahrungen und Einigungen
in Bezug auf subjektive Erfahrungen. -

Bei einer subjektiven Erfahrung ist es völlig unbedeutend,
"ob ich an die Möglichkeit dieser Erfahrung glaube",
- Ich erfahre sie unabhängig davon. -

Ebenso ist die Möglichkeit, "diese Erfahrung auf andere zu übertragen",
- in Bezug auf meine Erfahrung völlig unbedeutend. -

Das mündige Individuum beginnt erst dort, "wo es erfährt,
ohne den Zwang, die Erfahrung übertragen zu müssen". -

Denn es geht darum, "die Menschen erfahren zu lassen",
- nicht darum, "diese Erfahrungen in irgendeiner Form zu kanalisieren",
- dort beginnt die Manipulation. -

Und darum brauchen Wir einen völlig neuen Realitätsbegriff:

"Real" ist nicht, "was Wir glauben oder belegen können",
- "real" ist ausschliesslich, "was Wir individuell erfahren". -

Und über diese völlig realen Erfahrungen können Wir Uns dann
austauschen und Uns mglw. einigen. -

Adamon von Eden. -



Dateianlage:
. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/
zuletzt bearbeitet 08.03.2020 22:04 | nach oben springen
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