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#1

Das Pentagramm:

in Der aufrechte Stern: 06.10.2009 01:33
von Atlan • Nexar | 14.433 Beiträge

"Pentagramm":

"Der aufrechte Stern":

Ich meine, "unser Erscheinen im Raum", - die Art und Weise,
in welcher Symbolgestalt wir geboren wurden, - in dieser Form
"sind" Wir lebende, wandelnde Symbole...

Und Jede/r von uns, - "steht mit beiden Beinen am Boden,
hat Armzacken rechts und links, - und hat eine Kopfzacke
nach Oben", - Jede/r von uns = "ein inkarniertes aufrechtes
Pentagramm", - und damit ein weitaus umfassenderes Ur-Symbol
des Menschen, als es jedwedes "von Aussen erblicktes" je sein
könnte, - wir sind "wandelnde Sterne", - jede/r von Uns. -

Dazu eine Coverversion von "the rose" von Bette Midler,
- das mit folgendem Text für mich zu einer "Messe des
aufrechten Menschen" wird:

"Es steht ein Stern an einer Stelle,
die der Teufel niemals sah. -
Es steht ein Stern an einer Stelle,
und er ist stets den Himmeln nah...
Es steht ein Stern an einer Stelle,
- und er gibt Dir die Gestalt...
Der erste Wunsch in Deinem Leben
hat Ihn erstmals ausgemalt. -

Es steht ein Stern auf beiden Beinen,
und sein Kopf reicht bis in´s All...
Er wird benetzt von Deine Tränen,
- er vibriert durch Deinen Schall...
Es steht ein Stern für all die Flammen,
die uns durch die Zeit verzehrt...
- Wieder führt er uns zusammen,
- der von Anfang an uns genährt. -

Es steht ein Stern an jedem Himmel,
- es steht ein Himmel in jedem Herz. -
Es steht ein Stern in jedem Leben
und er treibt Dich heimatwärts. -
Es steht ein Stern als eine Pforte
- in ein unbekanntes Reich. -
- Aus der Summe aller Orte,
- und wir betreten es sogleich". -



Erhebt Euch, und erkennt, dass Ihr geboren seid !

- Adamon von Eden. -





- Verwebe zu: topic.php?id=1167&msgid=3468


. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Das Pentagramm:

in Der aufrechte Stern: 19.10.2009 07:19
von Atlan • Nexar | 14.433 Beiträge

Aus: http://www.hermetik.ch/ath-ha-nour/site/...mmbedeutung.htm

Die Bedeutung des Pentagramms:

"Glauben ist leichter als Denken".
(Freakonomikon)


Das Pentagramm drückt die Herrschaft es Geistes über die Elemente aus
und mit diesem Zeichen bezwingen wir die Geistwesen der Luft,
des Feuers, des Wassers und der Erde.

Es ist der Stern der Magie, der flammende Stern der gnostischen Schulen,
das Zeichen der intellektuellen Macht und uneingeschränkten Herrschaft.

Es vollkommen zu verstehen heisst, den Schlüssel zu den zwei Welten zu besitzen
– es ist die absolute Natur-Philosophie und Natur-Wissenschaft.

Den Schlüssel anzuwenden ohne ihn vollständig und vollkommen zu verstehen,
ist indes höchst gefährlich.

Alle Mysterien der Magie, alle Symbole der Gnostik, alle Diagramme des Okkultismus,
alle kabbalistischen Schlüssel der Prophezeiung sind in dem Zeichen des
Pentagramms zusammengefasst, von dem Paracelsus verkündete,
dass es von allen das grösste und mächtigste sei.

Dies schrieb Eliphas Levi, der grosse magisch-okkulte Tausendsassa
und Ex-Geistliche des 19. Jahrhunderts.

Nun, Levi verkündet auch, dass das Pentagramm ein Symbol des Mikrokosmos sei,
mit anderen Worten ein Symbol des Menschen und Pentagramm
mit Elementzuordnunger empfiehlt, dass es aus sieben Metallen hergestellt werden muss.

Letzteres bezieht sich natürlich auf die okkulte Theorie,
der siebenfachen Beschaffenheit des Menschen und
auf die ausbalancierte Aktivität der sieben inneren Sterne,
der Chakren der Yogis und der "Metalle" der Alchemisten.



Die Elemente, die den jeweiligen Pentagrammspitzen zugeordnet sind,
entsprechen übrigens der okkulten Tradition.
Dies Zuordnung finden wir schon bei der 10. Tarotkarte "Das Glücksrad".



Der Löwe entspricht dem Feuer und dem ersten Buchstaben Jod, des JHVH,
dem Tetragrammaton und Gottesnamen, der wörtlich, "das was war, ist und sein wird" bedeutet.
Der Adler (Skorpion) wird dem Wasser und dem zweiten Buchstaben Heh zugeordnet,
der Mensch (Wassermann) der Luft und dem dritten Buchstaben Vav,
der Stier der Erde und logischerweise dem letzten Buchstaben Heh, des JHVH.

Die Quintessenz wird durch die Sphinx und Shin,
dem Lebensatem der Götter, dargestellt.
Die Anordnung der Elemente um das Pentagramm entsteht auf ganz natürliche Weise,
nämlich durch das Verdichten des geistigen Prinzips in die materielle Form.

Quintessenz – Feuer – Luft – Wasser – Erde.

Betrachten wir nun das Pentagramm unter dem Blickwinkel des goldenen Schnittes,
welches eine perfekte geometrische Anordnung extremer
und mittlerer Proportionen repräsentiert.

Die Faustregel des goldenen Schnittes ist nun wie folgt:

Der kleinere Teil verhält sich so zum grösseren Teil,
wie der grössere Teil zum Ganzen.

Geht das nicht ein wenig konkreter ?"

Also, in der okkulten Philosophie wird die Natur als der kleinere Teil bezeichnet,
der Mensch als der grössere Teil und das kosmische Bewusstsein als das Ganze.

Für die stumpfe Menschenmasse hat die Natur den Anschein grösser zu sein,
jedenfalls was Masse und Ausdehnung anbelangt,
doch der okkulten Theorie gemäss wird das wahre Mass hier nicht
in Begriffen der Masse berechnet, sondern vielmehr in Begriffen des Bewusstseins.

Aufgrund seines höheren geistigen Rüstzeugs kann der Mensch
somit die Natur verstehen und ihre Kraft beherrschen.

Schau dir das unten dargestellte Pentagramm an.



Die 5 (die Länge des kürzeren Abschnitts) verhält sich zur 8
(die Länge des längeren Abschnitts) in etwa so, wie die 8 sich zur 13
(die Länge der Summen dieser beiden Abschnitte) verhält.

Beachte bitte, dass diese ganzen Zahlen natürlich die exakten Proportionen
nicht ausdrücken können und diese nur Annäherungen sind.

Trotzdem bieten die Zahlen, die bei dem Pentagramm eingesetzt sind,
der geneigten Leserschaft einige wertvolle kabbalistische Anhaltspunkte.

Zuerst wird die Länge der Seiten des umschliessenden Pentagons
mit jeweils 13 Einheiten berechnet.
Der Umfang dieses Pentagons besteht daher
aus der Summe seiner Seiten, die da wären 65 Einheiten.

65 ist die Zahl des Gottesnamens Adonai "Herr".
Adonai wird der 10. Sephirah Malkuth zugeordnet
und verkörpert Manifestation und die Erde.

65 ist übrigens auch der Zahlwert des Hauptwortes Haikal,
was sowohl "Tempel" oder "Palast" bedeutet und auch das Verb Haws
"still, besänftigen, sei ruhig" summiert sich zu diesem Zahlenwert.

Jede der Linien des Pentagramms ist 21 Einheiten lang.
21 ist die Zahl des Gottesnamens Eheieh, der Kether zugeordnet wird
und was soviel wie "Ich bin", oder "Ich werde sein" bedeutet.

Zudem ist die 21 auch der Zahlenwert von Jeho.
Dieser Name erscheint in diversen Umstellungen im Sepher Jetzirah
und definiert, in all seinen möglichen Umstellungen,
die sechs Richtungen die den Raumwürfel definieren.

Weitere hebräische Wörter, die den Zahlenwert 21 aufweisen
und von Interesse sein mögen sind:

Hawgeeg "Meditation" und Khesev "Vision, Form, Erscheinung".


Fassen wir dies nun zusammen:

Der Tempel oder Palast ist natürlich der physische Körper.
Allein schon diese Bezeichnungen für den physischen Körper
weisen darauf hin, dass unsere physische Erscheinung,
unser materieller Körper, ein geweihter Tempel und Palast ist.
Doch wer mag nun in diesem Tempelchen und schmucken Domizil verweilen?

"Natürlich der Baumeister des Universums, Adonai, das liebe Herrgöttchen!",
frohlocken die Weissmagier-Gutmenschen in ihren Tempeln
und beweisen diese "Tatsache" analog dieser kabbalistischen Zahlenspielerei.

Aus genau diesem Grunde weisen wohl die meisten esoterisch-okkulten
und religiösen Lehren immer wieder auf die Notwendigkeit hin,
das erbärmliche Ego loszulassen und die schnöde Persönlichkeit zu verleugnen.

Sie behaupten, dass sich nur so der/die spirituell Suchende
gleichsam in einen Einfüllstutzen zu transformieren vermag,
um die erhabensten Energien (den heiligen Schutzengel,
ausserirdische Intelligenzen vom Sirius, Gott und Meister Jesus usw.)
gebührend und angemessen kanalisieren zu können.

Ja, nur so wird erleuchtender Frieden einziehen und das persönliche Leiden,
Mühen und Streben endlich, endlich ein Ende haben.


Ist dir nicht auch schon aufgefallen, was all diese hochgeistigen Wege
in Wirklichkeit von uns abzuverlangen versuchen?

Erscheint es sinnvoll, dass wir diesen Lehren Glauben schenken
und ihnen bereitwillig unsere Individualität, unsere Einmaligkeit
und unsere Unverwechselbarkeit, sprich das Wertvollste was wir besitzen,
auf ihren staubigen Altären opfern ?

Um eines höheren Heils willen?
Tja, wem`s gefällt !

Praktisch ist es allemal, auch losgelöst von all dem schmückend religiösen
und esoterischen Beiwerk, denn Menschen, die mehr oder weniger freiwillig
ihre Individualität für ihr spirituelles Wohlergehen opfern,
sind von Gruppierungen die dies als Notwendigkeit verkünden
schon mal leichter lenk- und manipulierbar, was sinnvoll erscheint,
wenn man eine gläubige, gut zahlende Herde zusammenhalten will.

Nicht zu vergessen ist ebenso, dass letztendlich auch jede einzelne Person
dieser Gruppierung von dieser Massnahme profitiert.
Was für ein paradiesischer Zustand muss es wohl sein,
wenn man als dauergrinsender Religions- oder Okkultzombie
in der Masse der anderen Gläubigen aufgehen darf und sich
vor dem Leben mit all seiner Willkürlichkeit und seinen
Höhen und Tiefen verschliessen kann, seufz...!


ALTERIVS NON SIT, QVI SVVS ESSE POTEST.
Sei keines anderen Knecht, wenn du dein eigener Herr sein kannst.

Motto von Philippus Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493-1541)


Also, warum denn freiwillig Sklave sein, wenn man seine eigene Herrin
und sein eigener Herr sein kann und mit Selbstverantwortung
das eigene Leben zu meistern vermag?

Schmeiss somit, sofern du magst, alle fremden göttlich-religiösen Herrinnen
und Herren, all diese künstlich-spirituellen Layouts und pseudo-okkulten
Vorstellungen, die dein wahres Wesen negieren und verschleiern
aus deinem neuronalen Netzwerk und lasse deine Einzigartigkeit,
deine Individualität, mit all ihren Ecken und Kanten, in deinem Palast,
in deinem Tempel, wieder ihre Wohnstatt einnehmen.

"Töte Buddha, töte die Boddisattvas, töte alle staubigen Konzepte eines göttlichen Selbstes,
denn nur so wirst du den Netzen entfliehen und wahrhaft frei sein!"

Sei einfach ruhig und suche die Schönheit und die Kraft die in dir liegt,
kultiviere dein Wesen, höre auf, dich selbst zu bekriegen und besänftige dich selbst.

Es ist wirklich ganz einfach:
Liebe, akzeptiere und achte dich einfach so, wie du bist!
Sei unverwechselbar dich selbst! Geniesse das Leben!



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#3

RE: Das Pentagramm:

in Der aufrechte Stern: 09.12.2009 02:12
von Atlan • Nexar | 14.433 Beiträge

Aus: http://www.rabenbaum-runenforum.de/t467f...Pentagramm.html

Hallo Raben:

Auf die Frage, ob das umgedrehte Pentagramm genannt Drudenfuss wirklich
keinen Widderkopf darstellt, habe ich folgendes gefunden. *reinkopier*

"Das moderne Frauenbünde, wie z.B der 'Wicca-Kult' v.a. das Pentakel für sich 'reaktiviert' haben,
ist damit nur folgerichtig.
Auch das das 'umgedrehte Pentagramm' böse sein soll, ist nicht zu halten.
Das mit der Spitze nach unten zeigende Pentagramm wird dabei zusammen
mit dem gehörnten Schädel eines Ziegenbockes bzw. Widders abgebildet.
Das Ganze wurde im 19. Jahrhundert von okkultistischen Zirkeln erfunden
und soll offensichtlich Satan (bzw. Baphomet) symbolisieren."

Zeichen der "Church of Satan":



Baphomet, die ursprünglich von den Tempelrittern verehrte
'BapheMetis', (die Taufe der) Göttin der Weisheit

Doch wer war aber dieser 'gehörnte Gott' ursprünglich?
- Kein anderer als der Gott der Hirten Arkadiens:
der aus der griechischen Mythologie bekannte, gehörnte und bocksbeinige 'Pan',
der nicht nur für sein Flötenspiel berühmt war, sondern dafür,
daß er unablässig den Nymphen nachstellte.
(Sozusagen das männliche Gegenstück zur weiblichen, gebenden Fruchtbarkeitsgöttin).

Wurde Pan in seiner Ruhe gestört fuhr er voller Zorn lärmend aus seiner (Berg-)
Höhle und verbreitete lähmendes Entsetzen: eine Pan_ik.

Da 'pan' in der Wortsilbe jedoch auch "alles" bedeutet,
gilt der Hirtengott auch als Inbegriff der allumfassenden Natur,
die durchaus brutal und entsetzlich 'zurückschlagen' kann.

Und im Sternzeichen "Widder" geborene gelten ja auch als aggressive Art.

Leider habe ich nichts passendes mit dem Widderkopf im Vergleich
zum Evangelium gefunden.
Ausser das mit der ursprünglich von Tempelrittern verehrten Baphemetis.
Ist im Evangelium wohl ein weiblicher Widder.
Passt zum Widdakult äähm Wiccakult. Ist trotzdem sehr seltsam.

Ich persönlich finde den Widderkopf sehr passend zum Drudenfuss.
Und ehrlich gesagt, wollte ich als kleines Kind schon immer Sternzeichen
Widder sein. Warum auch immer.

Gruss
Isa

-Wenn du dich verloren glaubst, dann rufe dir die Urzeit in´s Gedächtnis.-




Hiho...

also im traditionellen Wicca-Kult (BTW) ist es so, das das umgedrehte Pentagramm
den gehörnten Gott symbolisiert. Gott mit Hirschgeweih.


Zum Beispiel Cernnunos,
er ist Gott des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Krieger.
Er ist der Herr der Tiere und der heiligen Jagd, dessen Leben geopfert werden muß,
damit neues Leben entstehen kann.
Er ist der Sohn und Liebhaber der Göttin (Jahrskreiszyklus).

Sowie die große Göttin, so hat auch der große Gott mehrere Gesichter oder Aspekte.
Gott erscheint einmal als der 'Grüne Mann', Herr der Wälder;
ein anderes mal als der 'Gehörnte Gott', Herr der Tiere und der Jagd,
der ein Hirschgeweih als Zeichen seiner Kraft, Fruchtbarkeit,
Leidenschaft, Lebenslust und Erdverbundenheit trägt.
Im griechischen wird der Gott Pan als Mann mit Bocksfüßen dargestellt.
Dies ist sein dritter Aspekt, das Symbol der männlichen Zeugungskraft und erotischen Energie.

Durch Christianisierung und Hexenverfolgung wurden die alten Götter zum "Abbild des Teufels" gemacht
und aus dem wilden Gott der Lebensfreude,
der bocksfüßige und gehörnte Satan und /oder Teufel.


Lieben Gruß
Tangria



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zuletzt bearbeitet 07.05.2014 22:19 | nach oben springen
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#4

RE: Das Pentagramm:

in Der aufrechte Stern: 07.05.2014 22:59
von Adamon • Nexar | 14.433 Beiträge

Aus: http://www.hermetik.ch/ath-ha-nour/site/...ichteantike.htm

Eine kurze Geschichte über das Pentagramm;

Das Pentagramm in der Steinzeit, Mesopotamien und der Antike:



Handabdruck aus der Steinzeit.

Möglicherweise die Urform des
Pentagramms.

Die frühsten rudimentären Formen des Pentagramms wurden schon
in Höhlenwänden der Steinzeit eingekratzt vorgefunden
und es wird bisweilen aus okkultem Munde gemunkelt,
dass die Menschen schon damals dem Pentagramm eine
spirituelle Bedeutung beigemessen haben.
Ob dies so ist, ist ehrlich gesagt mehr als unsicher,
die Bedeutung dieser Funde ist unklar.

(Anm.: Nur hat diese Definition nichts mit "Funden" zu tun,
- sondern leitet sich daraus ab,
"das die spirituelle Deutung der Vorgänger
der rationalen gewesen ist, - AvE. - )

Wie dem auch sei, die Zivilisationen jedoch, die der Steinzeit geraume Zeit
später folgten, hatten jedenfalls dem Pentagramm gleichwohl
verschiedenste nachweisbare Bedeutungen beigemessen.

Die erste konkrete Benutzung des Symbols ist in mesopotamischen Schriften
verbürgt, die aus dem 3. Jahrtausend v.u.Z. stammen.
-Im Buch "Manuel D'Epigraphie Akkadienne: Signes Syllabaire Ideogrammes"
von Rene Labat wird dieses Pentagramm mit zwei Ecken nach oben dargestellt
generell wurde in mesopotamischen Texten auf die Ausrichtung des Pentagramms
kein besonderer Wert gelegt) und diente als Piktogramm für das Wort UB,
was "Ecke, Winkel, Schlupfwinkel, ein kleines Zimmer, Grube und Loch" bedeutet.

Dies ist übrigens ein mesopotamisch-okkulter Hinweis darauf,
dass sich alle Möchtegern-Magiere und Pseudohexen gefälligst
in die "Ecke" stellen sollten um sich mal zu schämen, da sie,
wie die Freimaurer sagen würden, nicht im rechten "Winkel" zu stehen vermögen.
Sich aus diesem Grunde in dem "Schlupfwinkel" ihres "kleines Zimmerchens"
zu verbergen nutzt nichts, denn wer andern eine "Grube" gräbt,
fällt bekanntlich selbst ins "Loch".

(Dechiffriert durch die phonetischen Cabala nach Fulcanelli)



Doch kehren wir nach dieser überaus tiefgründigen Auslegung zum Thema zurück.

In mesoptamischen Texten wurde dieses Symbol möglicherweise
(die Betonung liegt hier auf "möglicherweise") auch dazu verwendet
die Himmelsrichtungen und die fünf sichtbaren Planeten am Himmel darzustellen,
die da wären Jupiter, Merkur, Mars, Saturn und Venus, die "Königin des Himmels".

Die Königin des Himmels ist natürlich niemand anders als Ishtar selbst,
die Hauptgöttin Babylons, die Göttin der Liebe, des Krieges und der Fruchtbarkeit.

Immer wieder wird in diversen Heiden-, Hexen-, Ketzer-
und Gralsschmonzetten behauptet, dass das Pentagramm
ein Symbol der grossen Mutter sei und dieses Emblem ihren Planeten, die Venus, darstellt.

"Ja, ja, ja, diese Überlieferung geht über die Katharer bis zu den alten Sumerern
zurück und an dieser Tatsache gibt es nichts zu deuteln."

Nun, das Pentagramm ist tatsächlich ein Muster,
welches scheinbar der Planet Venus am Himmelsrund vollzieht.


Die triumphierend-geflügelte Ishtar-Inanna mit einem Fuss auf
einem brüllenden Löwen, wird von einer geringeren Göttin verehrt.
Über ihr scheint der achtstrahlige Stern, die Venus.

Dieses vermeintliche Muster resultiert daraus,
dass die Sonne von der Venus in 224,701 Tagen und von der Erde
in 365,256 Tagen umrundet wird.
Daher begegnen sich Venus und Erde alle 583,92 Tage (ein synodischer Umlauf).
In acht Erden- und dreizehn Venusjahren ergeben sich, nach Adam Riese,
somit fünf synodische Umläufe, was ein Pentagramm ergibt.

So interessant dies auch erscheinen mag,
die Sumerer und Babylonier wären jedenfalls nie auf den Gedanken gekommen,
den Stern/Planeten Venus/Ishtar/Irnini/Inanna als Pentagramm darzustellen.

Wenn in der Symbolik der Rollsiegel und der alten Keilschriften
auf den Planeten Venus Bezug genommen wurde, haben sie den Planeten
immer als achtzackigen, oder sogar sechszehnzackigen Stern dargestellt.
Archäologische Funde lassen daran keine Zweifel aufkommen.

Ebenso ist unklar, ob die sumerischen Astronomen/Astrologen
dieses himmlische Muster, das die Venus am Himmel zieht, überhaupt gekannt haben.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht, denn wenn ihnen dies bekannt gewesen wäre,
hätten sie bestimmt den Planeten Venus auch als Pentagramm dargestellt
und nicht als achtzackigen putzigen Stern, oder?

Hmmm…, merkwürdig, warum wird jedoch in modernen esoterischen
Möchtegern-Okkultschriften immer wieder behauptet, dass das Pentagramm
ein uraltes Symbol der Venus, sowie der Muttergottheit sei?
Wo liegt die Wurzel dieser irrigen Annahme?

Wenn man überhaupt dem Pentagramm einen Planeten zuordnen wollte,
müsste man es, analog der klassischen und modernen Magie, mit Geburah,
der fünften Sephirah des kabbalistischen Lebensbaumes gleichsetzen,
die unter anderem die Energie des Planeten Mars verkörpert.

Im westlich-hermetischen Weg entspricht die Venus grundsätzlich dem Heptagramm,
dem Siebeneck, der siebten Sephira Netzach.
Diese Zuordnung wurde schon von Agrippa von Nettesheim propagiert
und hat in der praktischen Magie und der Talismanologie
bis in die Neuzeit bestand gehabt.

Nun, diese bewährte traditionelle Zuordnung hat sich erst vor einigen Jahren verändert,
als einige Esoterik- und Verschwörungstheorienbegeisterte die Abenteuerpistole
"Sakrileg" von Dan Brown für bare Münze genommen haben.
Sie glaubten doch tatsächlich, dass diese dicke Romanschwarte
ausschliesslich fundamentale okkulte Wahrheiten enthalte.

Logo, finden wir in diesem Roman auch einige Tatsachen,
doch sind diese mit erfundenen schriftstellerischen Phantasien dergestalt
verwurstet worden, dass es sehr schwer erscheinen kann,
die Spreu vom Weizen zu trennen.

Wie dem auch sei, dieses Buch war jedenfalls die Initialzündung der Theorie,
dass das Pentagramm ein Symbol der Muttergottheit sei.
Erschreckend ist vor allem, dass diese Verbindung
(inklusive Verschwörungstheorie) in diversen Esoterikschmökern
und Okkultseiten im Internet als Tatsachen verkauft werden,
was wieder mal beweist, wie ungern Quellenstudium
von Esoterikern und Okkultisten betrieben wird.
Denn warum sich mit trockenem Quellenstudium auseinandersetzten,
wenn man sich aus dem Stehgreif eine esoterisch-magische
"Pipi Langstrumpf-Welt" aus diversen Romanen zusammenphantasieren kann?
Warum sich mit Tatsachen auseinandersetzen,
wenn man gleichsam im langstrumpf`schen Chor mit religiösen Fundis,
Homöopathen, Bachblütlern und anderen trällern kann:

"Ich mach' mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt …!"?

(Anm.: Auch wenn es dem Autor dieses Berichtes nicht in den Kram passt,
ist diese Welt nun einmal nichts, "das man fix den Funden der Bisherigkeit
entnehmen kann, sonst erhält man keine Welt, sondern Funde der
Vergangenheit, - genauer: "Ausdrucksformer damaliger Interpretation",
während "die Welt" stets "die Summe der Interpretationen zu einem Thema"
wiedergibt, woran Wir auch erkennen, "das sich dieselbe in Entwicklung
befindet", denn "es ist der Wandel der Interpretationen, der den Wandel
des lebenden Geistes dieser Menschheit wiedergibt", - und jener Wandel ist
auch das einzige definitiv Belegbare der Geschichte der Spezies Mensch. - A. -)

Im westlich-hermetischen Okkultismus gibt es aber trotzdem
eine geheime Verbindung zwischen all diesen propagierten Fakten.
Immer wieder wird in der okkulten Tradition auf das geheime
Zusammenspiel zwischen den Energien des Mars
und den Energien der Venus hingewiesen.
Die Vereinigung zwischen diesen Energien führt den Menschen
angeblich zur Vollendung, zum grossen Werk.

Schon in den griechischen Mythen wird auf die geheime Liebschaft
zwischen dem Gott Mars und der Göttin Venus hingewiesen.
Im modernen Okkultismus finden wir diese geheime "chymische" Hochzeit
in dem Planeten Venus, der annähernd ein Pentagramm (Mars)
in den Himmel zeichnet, oder im Apfel (Symbol der Venus)
der in sich das Symbol des Mars (Pentagramm) enthält,
wenn man den Apfel flugs mit einem Athamen teilt.
All diese Symbole weisen auf eine enge,
okkulte Verbindung zwischen Venus und Mars hin.

So oder so, denke bitte immer wieder daran,
dass bei der unglaublichen Fülle von Symbolen und esoterisch-okkulten
Systemen letztendlich alles zurecht bewiesen werden kann,
wenn man nur kreativ genug ist.

Geraume Zeit später war jedenfalls das Pentagramm
auch im antiken Griechenland unter dem Namen "Pentalpha" wohlbekannt
und wurde dort besonders von den geheimdünkelnden
Pythagoräern hoch geschätzt.
(Pentalpha deswegen, weil sich das Pentagramm aus fünf
ineinanderstehenden Alphas (A) bilden lässt)

Nach Ansicht des griechischen Mathematikers und Philosophen
Pythagoras von Samos (etwa 569-475 v.u.Z.), war die Zahl Fünf
die Zahl des Menschen, da sein Körper fünffach gegliedert ist,
zudem verkörpern die fünf Ecken auch die fünf grundlegenden
klassischen Elemente, die den Menschen und die Welt bilden.

Weiter im Link. -



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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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