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Die Bibel:

in Die Christ-Welt: 19.10.2009 06:29
von Atlan • Nexar | 13.573 Beiträge

„ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist“ 1 Mose 3, 5

Die Bibel ( Ihre Geschichte)


Pentateuch (griechisch „„Fünf-Gefäß""; nach den Krügen, die zur Aufbewahrung von Schriftrollen verwendet wurden.) ist die griechische Entsprechung für den hebrääischen Begriff Chumasch (von chamesch: fünf), der die 5 Bücher Mose zusammenfassend bezeichnet. Sie bilden gemeinsam den ersten Hauptteil der Bibel, der für Judentum und Christentum auf verschiedene Weise das grundlegende Offenbarungszeugnis Gottes ist.
Auf der Basis einer immer differenzierteren Textanalyse und neuerer archäologischer und altorientalistischer Forschungsergebnisse nehmen heute die meisten Forscher an, dass der Pentateuch seine redaktionelle Endgestalt erst nach dem Babylonischen Exil im 5. Jahrhundert v. Chr. gewann. Sie wird auf Priester in Israel, vor allem am Jerusalemer Tempel, zurückgeführt. Seine ältesten, lange Zeit mündlich überlieferten Stoffe reichen jedoch bis höchstens 1500 v. Chr. zurück. Es wurde von älteren Quellen abgeschrieben bzw, sich angelehnt z.B..Das Gilgamesch Epos, der Aton Kult oder der Lehre des Zoroastrismus

Die einzelnen Quellfäden unterscheiden sich in Wortwahl, Stil, Grammatik, politischem Hintergrund und Absichten. Die durchlaufenden Überlieferungsstränge wurden aufgrund ihrer Inhalte verschiedenen Epochen des antiken Israel zugeordnet:

der Jahwist der Zeit Salomos, des Tempelerbauers (um 950 v. Chr.),

der Elohist der Zeit nach der Reichsteilung bis zum Untergang des Nordreichs (ca. 800 bis 722 v. Chr.),

die Priesterschrift, der man den ersten Schöpfungsbericht und viele auf den Tempelkult bezogene Gebotssammlungen zuwies, wird in die Zeit des babylonischen Exils (586-539 v. Chr.) datiert;

in 5. Mose 12-26 sah man außerdem eine eigenständige Gesetzessammlung, die mit dem unter König Josia aufgefundenen Gesetzbuch (1. Kön 22) identisch, Basis seiner Kultreform von 621 v. Chr. gewesen sein kann und Teil der exilischen deuteronomischen Geschichtsschreibung ist, aus der auch die Königs- und Chronikbücher stammen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bibel


Konzil von Nicäa

Der römische Kaiser Konstantin I. bevorzugte seit etwa 313 (Toleranzedikt von Mailand) das Christentum als Religion des Römischen Staates. Konstantin erhoffte sich vom Christentum eine stabilisierende Wirkung für die eben erst wiedergewonnene Einheit des römischen Reiches. Diese völkerverbindende Funktion war durch den Arianismusstreit gefährdet. Eine Spaltung der Kirche drohte. Da das Problem von der Kirche allein nicht gelöst werden konnte, drängte der Kaiser auf eine Beendigung des Streites. Er griff auch mit Kompromissformeln aktiv in den Konzilverlauf ein. Aus Sicht Konstantins war die Sicherung des Religionsfriedens eine wesentliche kaiserliche Aufgabe mit politischen Implikationen Hier wurden schon aus purer Machtgier die dem Kaiser und der Kirche nützlichen Texte ausgesucht. Kritische Bischhöfe wurden teilweise mit Gewalt zur Zustimmung gezwungen.

Dazu zählen sowohl kanonische als auch apokryphe Bücher über Jesu Leben und Wirken

Evangelium nach Matthääus

Evangelium nach Markus

Evangelium nach Lukas

Evangelium nach Johannes


Folgende Evangelien wurden verboten und verbrannt. Der Besitz konnte mit dem Tod bestraft werden. (Es soll bis zu 100 Evangelien gegeben haben.)

Thomasevangelium
http://thomas.diebibel4you.de/

Philippusevangelium
http://de.wikipedia.org/wiki/Philippusevangelium

Evangelium der Maria Magdalena
http://www.jadu.de/religion/maria.html

Petrusevangelium
http://www.rene-finn.de/Referate/petrusevangelium.html

Nikodemusevangelium
http://12koerbe.de/euangeleion/nikodem.htm

Kindheitsevangelium nach Thomas (nicht identisch mit dem Thomasevangelium)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kindheitsevangelium_nach_Thomas

Ägypterevangelium
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gypterevangelium

Barnabasevangelium (nicht identisch mit dem Brief des Barnabas)
http://de.wikipedia.org/wiki/Barnabasevangelium

Judasevangelium
http://de.wikipedia.org/wiki/Judas-Evangelium

Geheimes Markus-Evangelium
http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimes_Markusevangelium


Als älteste Schriften des Neuen Testaments gelten die Paulus-Briefe, die um das Jahr 50 niedergeschrieben wurden. Das älteste der vier Evangelien ist das um 79 entstandene Evangelium nach Markus, das jüngste das nach Johannes (zwischen 95 und 100).

Keiner lebte zu Zeiten von Jesus.

Der Begriff neues Testament selbst taucht bei Lukas auf; Jesus verwendet ihn beim heiligen Abendmahl:

„„Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird."" (Lk 22,20)

Es vergingen viele Jahrhunderte von Christi Wirken auf Erden bis zur endgültigen Fassung des Neuen Testaments. Der heute übliche Umfang mit 27 Büchern war nach Hieronymus und Augustinus zwar um 400 anerkannt, aber erst 1546 wurde der Kanon auf dem Konzil von Trient endgültig festgelegt (WEIDINGER, 395f.). Nach einer Legende war die Auswahl, welche Bücher als kanonisch und welche als apokryph zu bezeichnen sind, sehr einfach: Man legte alle in Frage kommenden Bücher vor einen Altar. Die kanonischen Bücher hüpften daraufhin auf den Altar, die übrigen blieben kraftlos liegen (ebd., S. 579).Wie die Kirche sotewas macht kennt man ja.



http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient

http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Korantextes

WO ist hier das Wort eines Gottes oder ein göttlicher Funke ?

Wie kann man daran glauben???

*

Hallo Gast,

Deine Aussage
Zitat:
Keiner lebte zu Zeiten von Jesus
ist schlicht und ergreifend falsch. Johannes war einer der Jünger Jesu und gehörte genau wie Matthäus zu den "Zwölfen", also dem innersten Kreis um Jesus, aus dem später die Apostel wurden; Paulus taucht als Schriftgelehrter und Christenverfolger in der Apostelgeschichte, kurz nach Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt, in Erscheinung; Markus wird von Paulus zu einer Missionsreise mitgenommen - er war zwar jung, aber er lebte definitiv zur Zeit Jesu.

Natürlich gibt es viele Schwächen in der Bibel, ganz ohne Frage; sie will aber auch kein in sich vollkommen schlüssiges Werk sein, sondern stellt eine Einladung dar, den Schöpfergott des Alten und Neuen Testaments kennen zu lernen. Die heutzutage übliche Art und Weise, mit dieser Einladung umzugehen, ist, sie kritischst zu prüfen ... und da wir Gott nicht (mehr) kennen, nehmen wir nicht wahr, was die Einladung eigentlich bezwecken soll ... eine Einladung zum Leben, wo sonst nur menschliche Existenz vorhanden wäre ... die Begegnung mit einem Schöpfer-Gott, der uns mit Liebe begegnet ... das muß ich alles annehmen und gewissermaßen ausprobieren, sonst bleibt die Bibel ein dickes Buch voller Mängel und Fehler ...

Ich habe mal gelesen, dass die Bibel der Liebesbrief Gottes an die Menschen sei ... eine tolle Umschreibung ... und es stimmt!

Ich glaube nicht an die Bibel, aber an den, von dem die Bibel erzählt und auf den sie hinweist ...

Credo, ergo sum!


*


das johannes evangelium wurde nicht von dem jünger johannes geschrieben das was ein anderer.
die ältesten evangelien sind erst ca
100 nuz geschrieben worden.

wie viele menschen mussten sterben weil man die bibel wörtlich genommen hat

rip

*
Nach der Darstellung des Irenäus starb Johannes nicht lange vor dem Jahr 117. Wenn er identisch ist mit dem Apostel Johannes, so wird er wegen der Chronologie der neutestamentlichen Erzählungen vor dem Jahr 20 geboren sein.

Mit der Tradition der Alten Kirche über die Person des Evangelisten ist auch die Frage der Abfassungszeit des Johannesevangeliums eng verbunden. Das Papyrusfragment P52 ist das älteste bekannte Textzeugnis des Johannesevangeliums. Es wird etwa auf das Jahr 125 datiert. Zu diesem Zeitpunkt muss das Evangelium demnach existiert haben. Wenn Irenäus und Eusebius historisch glaubwürdig sind, ist das Johannesevangelium sehr spät, jedenfalls nach den übrigen kanonischen Evangelien entstanden und zudem außerhalb des ursprünglichen palästinensischen Kulturkreises geschrieben worden. Neuere exegetische Forschungen belegen jedoch die große Vertrautheit des Evangelisten mit den Verhältnissen in Palästina zur Zeit Jesu. Das zeigt sich auch in seiner Darstellung der Chronologie der Passion Jesu, die noch am wenigsten widersprüchlich ist. Außerdem scheint der Evangelist mit jüdischen, insbesondere weisheitlichen Traditionen sehr vertraut zu sein. In der neueren exegetischen Forschung wird darüber hinaus zunehmend der hebräische Sprachhintergrund des Johannesevangeliums wahrgenommen, der ebenfalls eher gegen eine späte Entstehung außerhalb Palästinas spricht



Dateianlage:
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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/
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#2

Die Bibel:

in Die Christ-Welt: 22.04.2010 22:02
von Adamon • Nexar | 13.573 Beiträge

"Bibelkommentare":
http://www.bibelkommentare.de/index.php

Die Luther-Bibel zum Online Lesen:
http://www.intratext.com/X/DEU0019.HTM

"Die ultimative Bibelschule":
http://bibelschule.kommtaus.at/

"Die Leive-Bibel":
http://kulturserver-nds.de/home/leivebibel/1_samuel_8.html

http://www.way2god.org/de/bibel/

"Geschlechtsregister Adam bis Noah":
http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/1_mose/5/

"Kains Brudermord":
http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/1_mose/4/

"Codex Leningradensis":
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/271985


Der Codex Leningradensis (Symbol B19A) aus der Sammlung Abraham Firkowitsch ist die älteste bislang bekannte vollständige Handschrift der hebräischen Bibel in der Originalsprache. Es sind zwar größere Teile älteren Datums bekannt (siehe auch Qumran), ebenso sind von der griechischen Übersetzung (Septuaginta) viel ältere vollständige Exemplare erhalten, jedoch existiert kein älteres Manuskript, welches die vollständige Hebräische Bibel (auch als „Altes Testament“ bezeichnet) auf Hebräisch enthält. Der Leningrader Codex kann mit Recht auch als eines der besten Beispiele Masoretischer Texte betrachtet werden.

Seit der Rückbenennung von Leningrad in Sankt Petersburg im Jahr 1991 spricht man gelegentlich auch vom "Codex Petropolitanus".


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