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#1

VENUS:

in Formen & Namen der Göttin: 21.10.2009 22:25
von Atlan • Nexar | 14.433 Beiträge

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Venus_%28Mythologie%29


Venus war die römische Göttin der Liebe, des erotischen Verlangens und der Schönheit.
Das ihr beigeordnete Tier ist der Delphin, da dieser in der Antike
als Symbol für Liebe und Philanthropie galt.


Die Annahme, Venus sei ursprünglich eine italische Göttin des Ackerlandes, der Gärten, des Frühlings und als solche eine Göttin von Bauern und Winzern gewesen, wird heute nicht mehr vertreten. Auch für einen frühen Kult sind keine Anzeichen zu finden. Sie hatte keinen eigenen flamen (Priester) und auch in den ältesten Kalendern wird kein Fest der Venus verzeichnet. Seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurde sie des Öfteren als „Göttin der Liebe“ mit der griechischen Aphrodite gleichgesetzt, deren Kult sich als Venus Erycina von Sizilien, besonders vom Berg Eryx, nach Italien ausbreitete. Der erste archäologische Beweis war der Fund einer Darstellung zusammen mit Persephone auf einem Spiegel aus Praeneste. Sie gelangte zu besonderer Bedeutung als Göttin des latinischen Bundes und hatte als solche Heiligtümer in Lavinium und Ardea.

In Rom hatte sie in alter Zeit besondere Verehrung als Murcia, worin man später fälschlich die „Myrtenfreundin“ (Myrtea) sehen wollte, sowie als Cloacina. Als Venus Libentina oder Venus Lubentina[1]war sie die Göttin der sinnlichen Lust. Die Leichengöttin Venus Libitina wurde mit dieser „gleichgesetzt […] wegen der Namensähnlichkeit“[2]. In deren Tempel wurden die zur Bestattung notwendigen Utensilien aufbewahrt und die Totenlisten geführt. Parallel zur Entwicklung der Venus verlief in Kampanien die Gleichsetzung der oskischen Göttin Herentas zu Aphrodite. Der erste stadtrömische Venus-Tempel wurde 295 v. Chr. von Quintus Fabius Maximus Gurges geweiht. 217 v. Chr., nach der Schlacht am Trasimenischen See, wurde auf Geheiß der Sibyllinischen Bücher der Venus vom Berg Eryx ein Tempel gelobt und auf dem Kapitol erbaut.

Die Sage, dass Aeneas der Sohn von ihr und Anchises sei, wurde dahingehend erweitert, dass er nach der Zerstörung der Stadt Troja in die mittelitalienische Region Latium ausgewandert sei. Nach dieser Version führte Venus zunächst ihren Sohn zusammen mit dem alten Vater Anchises sicher aus dem untergehenden Troja. Als Göttin der Liebe sorgte sie anschließend dafür, dass sich die karthagische Königin Dido in Aeneas verliebte und ihm Zuflucht gewährte. Auch in der entscheidenden Schlacht gegen Turnus griff sie auf Seiten ihres Sohnes ein und brachte diesem seinen Speer zurück. Ein Bildnis von ihr soll Aeneas mit nach Lavinium gebracht haben.


Neben den vielen Formen der Verehrung, die Venus genoss und die dem griechischen Aphroditekult entsprachen, hat sie eine besondere Bedeutung als Venus genetrix, das heißt als Stammmutter des römischen Volkes durch ihren Sohn Aeneas (Aeneadum genetrix[3]). Speziell das Geschlecht der Julier, das seine Abstammung von ihrem Enkel Iulus, dem Sohn des Aeneas, herleitete, verehrte sie als Stammmutter. In diesem Sinn errichtete ihr Julius Caesar als Venus genetrix auf dem von ihm angelegten Forum 46 v. Chr. einen prächtigen Tempel, bei dem alljährlich elftägige Spiele gefeiert wurden (Saturnalien). Auch Gaius Oktavius, genannt Augustus, bezog sich auf sie, was dadurch deutlich wird, dass am Fuß der Panzerstatue von Primaporta, die den Princeps zeigt, ein Delphin (das der Venus zugeordnete Tier) dargestellt ist. Als Stammmutter des ganzen römischen Volkes war ihr neben der Roma von Hadrian der 135 vollendete herrliche Doppeltempel in der Nähe des Kolosseums (später templum Urbis genannt) geweiht, von dem heute nur noch Ruinen vorhanden sind.

Venus war der 1. April heilig, an dem sie von den römischen Matronen neben der Fortuna Virilis (Göttin des Glücks der Frauen bei den Männern) und der Concordia als Venus Verticordia[4] (Wenderin der weiblichen Herzen zu Zucht und Sitte) verehrt wurde. Von geringerer Bedeutung waren die Kulte der Venus Obsequens[5] (der Willfährigen), der Venus Salacia (Göttin der Buhlerinnen) und anderer. Auch in Kampanien stand, wohl infolge griechischer Einflüsse, der Kult der Venus in hohem Ansehen, hier war sie zum Beispiel als Venus Fisica Stadtgöttin von Pompeji.

Nach Venus wurde der sechste Wochentag Veneris dies genannt, daher ital. venerdi, franz. vendredi, esperanto vendredo, span. viernes. Die Südgermanen setzten sie mit ihrer Göttin Frija (nordgermanisch Frigg) gleich, daher die deutsche Bezeichnung Freitag.


Symbole:

Myrte, zwei Tauben, Muschelschale, Spiegel


Weiter - siehe Link. -



Römische Venus aus Ton, ca. 1.-3. Jahrhundert n. Chr., ca. 6,5 cm hoch


. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: VENUS:

in Formen & Namen der Göttin: 21.10.2009 22:28
von Atlan • Nexar | 14.433 Beiträge

"FRAW HOLT / DOMINA VENUS":

Nach H.P. Dürr in "Traumzeit":

Die letzten "Nachtfahrenden" wissen vielleicht noch, "dass sie mit der FRAW HOLT ausfliegen",
oder dass sie "zur DOMINA VENUS in den Berg gehen" , - aber "WARUM SIE DAS TUN,
DAS WISSEN SIE IMMER WENIGER"...

DIESES WISSEN "ENTFLIEHT DEM VOLKSGLAUBEN" ...
SIE "TUN" ES AUCH WENIGER, - ALS "DASS ES IHNEN WIDERFÄHRT",
- SIE "ERGREIFEN NICHT" - (Anm.: DARUM SIND SIE KEINE MAGIER);
- SIE "WERDEN ERGRIFFEN", (Anm.: - WAS SIE ALS MYSTIKER AUSWEIST). -

. -

Afrika: Nachdem die Initianden ("MVON") im südlichen Kamerun auf qualvolle Weise
"durch einen etwa 15 Meter langen Tunnel gerobbt und gerutscht sind", - befinden sie sich "DRAUSSEN"...
= "AUSSERHALB JEGLICHER ORDNUNG". -

Alle Arten der Plünderung, Raub und Überfall "sind Ihnen ab nun gestattet"...
(Anm.: "Ausserhalb" des Stammesgebietes. -)

- "... - Wie einstmals "DEN VERMUMMTEN DER DIANA"; - die bei Ihren MASKENLÄUFEN
über harmlose Passanten herzogen und diese erschlugen ...

"SECHS MONATE blieben sie NACKT, - "MIT WEISSEM TON EINGERIEBEN",

- wie "DIE TITANEN, - DIE AUF DEN HÖHEN DES PARNASSOS DEN "DIONYSOS"
SAMT SEINEN AMMEN ZERRISSEN, - UM IHN "ZU INITIIEREN",
- UND "JETZT SIND SIE DIE AHNENGEISTER" ... (Bekon)

- Weniger: Es ist möglich, dass der Name der "TITANEN" auf "TITANOS" = "GIPS"
zurückzuführen ist. -

- Otto schreibt, "dass die Frauen, die bei den BÖOTISCHEN "AGRIOVIEN" den sie verfolgenden
Dionysos-Priestern nicht entwischen konnten, - von diesen erschlagen wurden". -

- Sie "haben das Recht, jede Frau totzuschlagen, die sich in ihre Nähe wagt",
oder besser gesagt, - "sie können das ohne Weiteres tun",
- "DA SIE JENSEITS ALLER NORMEN / JENSEITS VON GUT UND BÖSE STEHEN". -

Liungman: Wer früher "ALS DIE PERCHT MIT DER TEUFELSMASKE ERSCHLAGEN WURDE",
DURFTE SIE NICHT AUF DEM "FRIED-HOF" BEGRABEN WERDEN...
(Friede nur den Ordnungstreuen. -)

Kretzenbacher: In TIROL stellte man DER PERCHT, - in der Tat, - "IHRE MAHLZEIT AUF´S DACH". -

Schimpflinger: Und eine alte Frau erzählt von einem PERCHTENLÄUFER, - der sich
"VOM BRUNNEN AUS AUF EIN HAUSDACH, UND VON DORT IN DIE LUFT GESCHWUNGEN HATTE,
WO ER MIT GROSSER LUST SCHWEBEN GEBLIEBEN SEI", - bis der herbeizitierte Geistliche
diesem Schweben ein jähes Ende bereitete. -

Welbourn/Kiprono: Die Initianden der "HONUMBO-PAPUA",
"KRIECHEN DURCH EINE TÜR, - "DIE VAGINA DER STAMMESMUTTER",
- "IN EINE HÜTTE" = "DEREN LEIB", - UND "SIND VON NUN AN UNTER ANDEREM
VERPFLICHTET ZU STEHLEN, ODER HEIMLICH DEN FRAUEN BEIM BADEN ZUZUSCHAUEN". -

Reschke: Die Initianden der "BUSMONG", - "VERGEWALTIGTEN WÄHREND IHRES AUFENTHALTES
ALS "GEISTKINDER" IN DER WILDNIS JEDE FRAU, WELCHE DIE INITIANDEN SAH",
- NACHDEM DIESE "ZUR WIEDERGEBURT IN EINEM UNTERIRDSCHEN TUNNEL VERSCHWUNDEN WAREN". -

Buxton: Um den Kindern "eine völlig neue Persönlichkeit zu geben",
wurden sie in "DAHOMEY" bereits im zarten Alter von ihren Müttern getrennt...
("Weib, was habe ich mit Dir zu tun ?"), - und weitab von Ihren Heimatdörfern erzogen,
- so dass sie später kaum mehr von ihren Eltern erkannt wurden . -

Diesen "NACHTFAHRENDEN" sind wir nachgegangen, - "UND WIR HABEN IHRE ANFÜHRERINNEN
BIS ZU JENEN "ERDMÜTTERN" ZURÜCKVERFOLGT", - IN DEREN SCHOSS EINSTMALS DIE MENSCHEN
IHRE INDIVIDUALITÄT AUFLÖSTEN, - "STARBEN, UM AUS DEM URGRUND ALS "WISSENDE"
WIEDERGEBOREN ZU WERDEN". -

UM ZU SEHEN, "WAS SIE IM GRUNDE WAREN", - MUSSTE SIE "IN DEN UTERUS DER ALLGEBÄRERIN ZURÜCKKEHREN",
- IN "DEN URSPRUNG NICHT NUR DER MENSCHEN, - SONDERN "ALLER WESEN DIESER NATUR". -

DER "AKT DER ERKENNTNIS" IST ZUGLEICH EIN "AKT DER LIEBE",
- DER "EINEN INZEST MIT DER MUTTER DARGESTELLT HÄTTE;
- WENN SICH NICHT IM URSPRUNG MIT DEN INZESTSCHRANKEN
AUCH DER INZEST SELBST AUFGELÖST HÄTTE". -


- "DER URSPRUNG SELBST IST SÜND-LOS". -



Venus vom Esquilin (50 v. Chr.)


Dateianlage:
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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
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