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Isis:

in Aegyptica. - 14.04.2010 12:49
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Isis:

in Aegyptica. - 29.04.2010 10:13
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

Isis (keilschriftlich Eschtu, koptisch Ese), ägyptische Göttin. Ursprünglich war sie vielleicht die Personifikation des als göttliches Wesen verstandenen Thronsitzes, dessen Schriftzeichen sie auf ihrem Haupte trägt. Im Mythos hat sie den toten Bruder und Gatten –> Osiris gesucht, von ihm den Sohn –> Horus empfangen, ihn beerdigt und mit ihrer Schwester –> Nephthys betrauert. Da später jeder Verstorbene als Osiris galt, stehen auch die Toten in ihrer Obhut; auf Särgen wird sie abgebildet, wie sie mit ausgebreiteten Flügeln Lebensluft zuweht und Schutz spendet. Als »Zauberreiche« (Urthekau) fand sie Eingang in die Magie. Ab dem neuen Reich zeigt sich ihr solarer Aspekt in dem Beinamen »Auge des –> Re«, weiter war sie Herrin des Sirius; griechische Autoren (z.B. Plutarch) interpretierten sie als Mondgöttin. Mit wenigen Ausnahmen wurde Isis menschlich dargestellt; das auf dem Haupt getragene Kuhgehörn mit Sonnenscheibe verdankt sie ihrer Gleichsetzung mit der Himmelsgöttin –> Hathor; verschiedentlich hat sie das Horuskind auf dem Schoß. In hellenistischer Zeit wurde Isis Schutzherrin der Seefahrer und erhielt ein Steuerruder als Attribut; als Hafengöttin von Alexandria hatte sie das Epitheton Pharia. Ihr Fruchtbarkeitsaspekt zeigt sich in der Verschmelzung mit der Erntegöttin Thermuthis (–> Renenutet) und dem oft beigefügten Füllhorn. In ihrer universalen Bedeutung wurden auf sie auch Züge der Liebes- und der Schicksalsgöttin übertragen. In ptolemäisch-römischer Zeit war ihr Hauptkultort auf der Insel Philae.
Ch.Virolleaud, Die große Göttin in Babylonien, Ägypten und Phönizien (Eranos-Jahrbuch 6/1938); R.Merkelbach, Isisfeste in griechisch-römischer Zeit, 1963; M.Münster, Untersuchungen zur Göttin Isis vom Alten Reich bis zum Ende des Neuen Reiches, 1968; J.Bergmann, Ich bin Isis, Uppsala 1968; R.E.Witt, Isis in the Graeco-Roman World, London 1972; F.Dunand, Le culte d'Isis dans le bassin oriental de la Mediterrannée, Leiden 1973; F.Le Corsu, Isis, mythe et mystères. Paris 1977; F.Solmsen, Isis among the Greeks and Romans, Cambridge, Mass. 1979; R.A.Wild, Water in the cultic worship of Isis and Sarapis, Leiden 1981.
aus BMNF 1230; S.141ff
Isis Die ägyptische Göttin mit den geflügelten Armen, die erstgeborene Tochter von –> Nut, dem sich über alles wölbenden Himmel, und dem kleinen Erdgott Geb, wurde in den Sümpfen des Nils geboren, und zwar am Tag zwischen dem ersten und dem zweiten Jahr der Schöpfung. Von Anfang an blickte Isis mit freundlichen Augen auf die Menschen, lehrte die Frauen, das Korn zu mahlen, Flachs zu spinnen, Kleider zu weben und die Männer so zu zähmen, daß man mit ihnen leben konnte. Die Göttin selbst lebte mit ihrem Bruder Osiris zusammen, dem Gott der Wasser des Nils und der Vegetation, die hervorbricht, sooft der Fluß über seine Ufer tritt. Nachdem der geliebte Bruder von ihrem bösen Bruder Seth (–> Nephthys) getötet worden war, schnitt sich Isis vor Kummer das Haar ab und riß ihre Kleider in Fetzen. Dann machte sie sich auf, um die Leiche ihres Bruders zu suchen.
Schließlich erreichte Isis Phönizien, wo die Königin Astarte die jammervolle Göttin bemitleidete, aber nicht erkannte, und sie als Kindermädchen für den kleinen Prinzen anstellte. Isis wollte für den Knaben besonders gut sorgen und legte ihn deshalb wie ein Holzscheit ins Herdfeuer, wo die entsetzte Mutter ihn glühend fand. Sie holte das Kind aus dem Feuer - und machte so den Zauber der Unsterblichkeit unwirksam, den Isis dem Kind gerade verleihen wollte. (Eine ähnliche Geschichte wird von der trauernden –> Demeter erzählt.)
Isis wurde gerufen, um ihre Handlungsweise zu erklären. Sie gab sich als Göttin zu erkennen, und die überraschte Königin verriet ihr, daß Osiris unter der duftenden Tamariske im Garten des Palastes begraben sei. Isis brachte den durch die Wunderkraft des Baumes nicht verwesten Leichnam nach Ägypten zurück, um ihn dort zu begraben. Doch der böse Seth fand den Körper, stahl ihn und zerstückelte ihn.
So begann Isis' Suche von neuem, dieses mal nach einem Dutzend Leichenteilen, die gefunden und wieder zusammengesetzt werden mußten. Die Göttin entdeckte die Arme und Beine, den Kopf und den Rumpf ihres Geliebten, aber sie konnte seinen Penis nicht finden und ersetzte ihn durch ein Stück geformtes Gold. Dann ersann Isis die Kunst des Mumifizierens, die für die Ägypter von nun an eine außerordentlich wichtige Rolle spielen sollte, und vollzog am Körper des Osiris zum ersten Mal das später berühmte Balsamierungsritual. Der Gott erhob sich danach «so lebendig wie das Korn nach der Frühjahrsflut». Durch den goldenen Phallus des wiederbelebten Osiris empfing Isis auf wundersame Weise ein Kind und gebar den Sonnengott Horus.
Von der Zauberin Isis wird noch eine andere Geschichte erzählt: Entschlossen, Macht über alle Götter zu gewinnen, formte sie eine Schlange und schickte sie aus, um Re, den höchsten aller Götter, zu beißen. Krank und immer schwächer werdend, rief er nach Isis, damit diese ihre berühmten Heilkräfte auf diese Wunde anwende. Doch die Göttin behauptete, sie habe nicht die Macht, ihn vom Gift zu reinigen, solange sie nicht den geheimen Namen des Gottes, den Inbegriff seiner Macht, kenne. Re zögerte eine Weile, wobei ihm die letzten Kräfte zu schwinden schienen. Schließlich war er in seiner Verzweiflung bereit, ihr das gewünschte Wort zuzuflüstern. Isis heilte ihn, aber Re hatte ihr dafür bis in alle Ewigkeit seine Macht übergeben. (Ähnliches wird von –> Lilith und Jahwe erzählt.)
Als Isis geboren wurde, war der Name der Göttin Au-Set, was «Mehr als Königin» bedeutet oder auch «Geist». Die Griechen veränderten die Aussprache jedoch so, daß das Wort «Isis» herauskam. Unter diesem Namen wurde die Göttin vom Nildelta bis an die Ufer des Rheins bekannt - und verehrt. Wie –> Ishtar (von der eine ähnliche Geschichte vom Verlust und der Wiederherstellung des Geliebten überliefert ist) nahm Isis die Persönlichkeiten unbedeutenderer Göttinnen in sich auf, bis sie als die universale Göttin der Ägypter und auch anderer Völker galt, als die personifizierte vollkommene Weiblichkeit, von der andere Göttinnen nur einzelne Aspekte repräsentierten: Sie wurde die «Herrin der zehntausend Namen», deren wahrer Name Isis war; und sie wurde zu Isis Panthea («Isis die All-Göttin»). Sie war der Mond und die Mutter der Sonne; sie war die trauernde Frau und die liebende Schwester, die Kulturbringerin und Spenderin der Gesundheit. Sie war der «Thron» und die «Göttin Fünfzehn». Sie ersetzte –> Hathor, die Himmels- und Unterweltsgöttin, Meri, die Göttin des Meeres, Sochit, die für das Korn Sorgende, und verschmolz mit –> Sothis zu Isisothis.
Für Millionen Anhänger des Isis-Kults war sie die Göttin, die «Alle Dinge in einem» ist und die versprach: «Ihr sollt meiner Gnade teilhaftig werden und unter meinem Schutz in Herrlichkeit leben. Und wenn ihr die euch zugewiesene Lebensspanne vollendet habt und zur Unterwelt hinabsteigt, werdet ihr mich auch dort leuchten sehen, wie ihr mich jetzt seht ... Und wenn ihr euch meiner Göttlichkeit gehorsam erweist, werde ich - als Einzige, die dies vermag - euch erlauben, euer Leben über die euch vom Schicksal zugewiesene Spanne auszudehnen.»
Die Göttin, die den Tod überwand, um ihren Geliebten wieder ins Leben zurückzurufen, vermochte ebenso leicht den Tod von ihren aufrichtigen Gefolgsleuten fernzuhalten. Nur eine unter den ägyptischen Gottheiten, die allmächtige Isis, konnte sich rühmen: «Ich werde das Schicksal überwinden.»



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RE: Isis:

in Aegyptica. - 29.04.2010 12:41
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

Aus: http://www.lichtarbeitertreff.de/goettin/isis.htm



ISIS die große Regentin und Göttin im alten Ägypten bis heute

Isis die unsterbliche Göttin lebte bereits in Atlantis und gehörte dort zum inneren Kreis der Weisheit. Sie verließ mit vielen Auserwählten den Kontinent um in Ägypten eine neue Kultur zu begründen. Ziel dieser Auswanderung bestand darin, das alte kosmische Wissen zu erhalten, welches beim Untergang von Atlantis unweigerlich verloren gehen würde. Isis war und ist DIE Mutter-Göttin, eine mächtige Magierin, Heilerin und das Leitbild für die weibliche Gottheit überhaupt. Ein kleiner ISIS-Tempel - wiedererbaut in Philae - war Wallfahrtsort für Kranke und Behinderte, die dort das Wunder der Heilung erfuhren. Der wahre Tempel der Isis blieb jedoch bis heute verborgen.

Die von Atlantis ausgewanderten auserwählten Familien zählten zu den Unsterblichen, die von Göttern gezeugt auf der Erde auch eine gottähnliche Position innehatten. Darum spricht man auch heute noch allgemein vom "blauen Blut" wenn von Adligen die Rede ist. Doch ist das allgemein nur noch eine Redensart aufgrund alter Erinnerungen.

Die Unsterblichen "Götter" vermischten sich nicht mit den Sterblichen, sondern heiraten unter ihresgleichen und blieben unter sich. Doch wie definiert sich diese Unsterblichkeit?

Die alten Götter von Lemurien, Atlantis und Ägypten wurden nicht von Menschen gezeugt, sondern von außerirdischen Wesen auf anderen Planeten. Da diese Wesen eine völlig andere DNA aufwiesen als der Erdenbewohner, war es ihnen vergönnt mehrere Tausend Jahre zu leben. Kein Sterblicher sah einen solchen Gott jemals sterben und die "Götter" hatten viele Lebensspannen Zeit sich zu entwickeln, ihre Spiritualität zu festigen und zu lernen. Sie erschienen daher dem Normalsterblichen übermächtig, allwissend und unverwundbar. So entstand der Mythos um die Götter.

Wenn sich heute alles auf die Überlieferung der Geschichte des Osiris konzentriert, dann ist das nur bedingt die ganze Geschichte, denn Isis war die wirkliche Herrscherin, Göttin und Priesterin. Es wird Isis nicht die Hochachtung entgegengebracht, welche sie immer auf diesem Planeten in ihrer Zeit innehatte, wenn sie nur in Verbindung mit Osiris benannt wird.

Isis begründete eine hochangesehene Mysterien- und Heilerschule und bildete eine Vielzahl von Frauen in Heilkunst, Medialität und den Geheimwissenschaften aus. Es wurden nur und ausschließlich Frauen aufgenommen, die in einer intensiven Ausbildung zu wahren Gott-Priesterinnen erzogen wurden mit dem Ziel die göttliche Unsterblichkeit zu erlangen. Um im Tempel der Isis eingeweiht zu werden, mussten die Frauen ihre körperliche Jungfräulichkeit bewahren und eine Vielzahl von Prüfungen ablegen. Die Ausbildung dauerte insgesamt 40 Jahre und bildete ihren großen Abschluss in einer 3-wöchigen Prüfung in einer großen Stufen-Pyramide, die von der Funktionsweise betrachtet der heutigen Cheops ähnelte.

Wenn wir heute von den Einweihungsriten, Ausbildungen und alten Schulen hören, dann klingt es meist nach einer todernsten jahrelang andauernden Tortur von Körper, Geist und Seele. Doch die Einweihungsschulen im alten Atlantis und Ägypten boten ein völlig gegenteiliges Bild. So war die Schule der Isis erfüllt von Lebendigkeit, Lachen Heiterkeit, lichterfüllter Fröhlichkeit und vor allem von tiefer Liebe zur Schöpfung und im Miteinander. Es wäre unsinnig zu glauben, dass mit strenger Ernsthaftigkeit wahre Meisterschaft im Leben erreicht werden kann.



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