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#1

Das Über-Ich:

in Die psychologische Interpretation: 29.04.2010 20:53
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Aus: http://www.theologie-vision.eu/bewusst/adler.htm

Alfred Adler beobachtet die Wertung des Gefühls. Das Gefühl wertet nach "oben und "unten": "Oben" wird mit "mehrwertig" und "männlich" assoziiert, "unten" mit "minderwertig" und "weiblich". Negative Gefühle und Ängste gehören in den unteren weiblichen Bereich und werden kompensiert durch Gefühle des Obenseins. Er nennt dies "kompensatorische Sicherungstendenz". Die Assoziation von Oben, Mann und positiven Inhalten ist hierarchisch angeordnet und gipfelt im Über-Ich. Dieses Überich wird in einer Führungsgestalt oder numinos als Gott erfahren.


Alfred Adler betont, dass beide Geschlechter nach dieser gefühlsmäßige Hierarchie werten.

*

Tabelle in Alfred Adler, Über den nervösen Charakter, S. 78

revidiert 9.11.02

Text und Gestaltung: Esther Keller-Stocker, Horgen (Schweiz)

Ich freue mich auf Ihren Kommentar, Ihre Anregung!
esther@estherkeller.ch



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/
zuletzt bearbeitet 01.11.2014 11:57 | nach oben springen
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#2

RE: Das Über-Ich:

in Die psychologische Interpretation: 29.04.2010 21:18
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Alfred Adler betont, "dass beide Geschlechter nach dieser gefühlsmässigen Hierarchie werten",
- was Ich auf das Umfeld Herrn Adlers, mglw. auch auf die Zeit seiner irdischen Existenz zurückführe,
- in welcher Er das vermutlich so erlebt hat, und Ihm offensichtlich zu wenige widersprachen. -

Mit etwas Abstand wird einem das Absurde dieser Behauptung bewusst:

Die Begriffe: Lust, Sieg, Wissen, Reichtum, Kunst, Reinheit, Leben und Ansehen
- haben ja wohl bei´m besten Willen nichts mit den Geschlechtern zu tun. -

Mir ist neu, dass Männer öfter Lust empfinden, öfter Siege erringen, mehr Wissen besitzen,
reicher sind, künstlerischer veranlagt, oder gar reiner, lebendiger oder angesehener...

- Das ist der grösste Unsinn, den Ich je gelesen habe, - natürlich mag es Denker gegeben haben,
die zu derartigen Ergebnissen kamen, aber es ist mir schleierhaft, warum man sie heute noch beachtet. -

- Es mag Zeiten gegeben haben, in denen die Männlichkeit es nötig hatte, Ihre eigene Erbärmlichkeit
hinter derartigen Ergüssen zu verbergen, - Ich habe das Glück, derartiges nicht mehr erlebt zu haben,
und würde solche Männer auch nicht in meinem Freundeskreis dulden. -

Und auch Unlustgefühle, Furcht vor Erniedrigung, Gefühle der Unwissenheit und Desorientierung,
Entbehrungsgefühle, Kränklichkeit, Todesgefahr, Uneinigkeit oder Herabgesetztheit, - sind, wie heute
wohl jeder weiss "Teile des natürlichen Empfindens jedweder Individualität", - welcher Geschlechtlichkeit
sie auch angehören mag. -

Ich muss mich wirklich fragen, was dieser Mann konsumiert haben muss, um zu solchen Ergebnissen zu kommen ?
In jedem Falle wünsche Ich ihm nach dieser Hinterlassenschaft eine Wiedergeburt im Kreis dementsprechend strenger
Damen, damit Ihm klar wird, was er da eigentlich produziert hat, - wie weit ein solcher Interpret jedoch von einem
"Persönlichkeitsideal" entfernt sein muss, geschweige denn von einer "göttlichen Quelle", - ist für mich nicht mehr
ganz nachvollziehbar. -


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#3

RE: Das Über-Ich:

in Die psychologische Interpretation: 29.04.2010 21:39
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Was aber bedauerlicherweise für diesen Nonsenserguss unter den Tisch fällt, - und in der Tat interpretiert gehört,
ist die Frage, "WAS EIN ÜBER-ICH EIGENTLICH IST"...

Und das ist weit lehrreicher, komme Ich doch zu folgendem Ergebnis:

Unter einem "ICH" verstehe Ich "die Summe all der Qualitäten, die eine Individualität, - bei ausreichender Selbstsuche,
- und nur dann, - in Sich Selbst wiederfindet". -

Das sind positive und negative Qualitäten, - enthalte Ich sie, sprich: "finde Ich sie in mir vor",
- sind sie "Teil meines Ich". -

Unter einem "ÜBER-ICH" verstehe Ich infolge, - "die Summe all der Qualitäten, die eine Individualität, - wiederum
ausreichende Selbstsuche voraussetzend:

a. - "An positiven Qualitäten sich anzueignen versteht", und somit "ÜBER SICH SELBST HINAUSZUWACHSEN VERSTEHT",

- und:

b. - "an negativen Qualitäten zu ertragen hat", sprich: Von denen es "ÜBERNOMMEN WIRD",
- wie z.B. Jähzorn. -

Natürlich ist dieses "Über-Ich" ein "Teil meines Ich", - denn in beiden Fällen "enthalte Ich ja diese Qualitäten". -

Als "UNTER-ICH" könnte man in diesem Sinne "die Entwicklungsstufen verstehen, die wir durchlaufen,
bis wir ein "ICH" ausgebildet haben. -

Ein "Ich" haben wir ausgebildet, sobald wir "ZU´R SELBSTSUCHE IMSTANDE SIND". -

- Adamon. -


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