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#1

Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:07
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

1. DAS KALTHAUS
Kalthauspflanzen benötigen eine kalte, aber frostfreie Überwinterung. Die Temperaturen im Kalthaus betragen ca +5 - +12°C. Eine Nachtabsenkung mit leichten Minusgraden ist im ungeheizten Kalthaus möglich.

Kalthauspflanzenorte: Helle, ungeheizte Flure, Dielen, Treppenhäuser, helle Keller, ungeheizter Wintergarten.

An milden Wintertagen sollte ausreichend gelüftet werden. Viele Kübelpflanzen müssen kalt, aber frostfrei überwintert werden und verbringen wie viele andere Pflanzen den Sommer über gerne im Freien. Einige dieser Pflanzen vertragen leichte Minusgrade, aber keinen Dauerfrost.



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:07
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Indische Azalee ( Rhododenron simsii )

Diese Pflanze aus der Familie Ericaceae (Heidegewächse) ist nicht pflegeleicht. Azaleen sind ziemlich empfindsame Schönheiten. Blühende Azaleen werden zwischen Oktober/November und April angeboten - mit einfachen und gefüllten Blüten in allerlei Farbvariationen.

STANDORT
Azaleen sind ausgesprochene Kalthauspflanzen und bevorzugen einen kühlen Standort. 8-12°C ist eine ausgesprochene Wohlfühltemperatur für diese Pflanze. Die Temperatur sollte nicht über 15 °C steigen. Je kühler es ist, um so länger dauert die Blütezeit. Ein helles Ost-, Nordwest- oder Nordfenster ist ideal. Die Luftfeuchtigkeit muß relativ hoch sein. In warmen, geheizten Räumen mit trockener Luft vergilben die Blüten oft, und die Blätter welken. Viel Frischluft ( keine Zugluft )

PFLEGE
Besprüht wird die Pflanze täglich, aber nur, solange sie Knospen hat. Im erblühten Zustand erhalten die wunderschönen Blüten bei Wasserkontakt entstellende Flecken. Einsenken des Topfes in ein feuchtes Torfbett kann hier Abhilfe schaffen.Während der Blüte benötigt die Pflanze ausreichende Feuchtigkeit, aber nur mit weichem Wasser. Kalkhaltiges Wasser vertragen Azaleen nicht, genauso wenig wie Kalk in der Erde oder im Dünger. Die Pflanze ist ein absoluter Kalkflieher.
Man kann die Azalee nach der Blüte weiterpflegen ( nicht immer gleich wegwerfen...); zunächst alles Welke abschneiden und lange Triebe kürzen. Alle zwei bis drei Jahre, wenn der Ballen stark durchwurzelt ist, wird nach der Blüte auch umgetopft: in spezielle Azaleenerde ( Moorbeeterde ). Die Pflanzen ab Mitte Mai an eine schattige Stelle auf den Balkon oder in den Garten setzen. Alle 14 Tage kalkfrei düngen und das regelmäßige Gießen nicht vergessen. Vor den ersten Frösten kommt die Azalee in einen kühlen Raum, an ein helles Fenster. Bald zeigen sich die ersten Knospen, Pflanze dann nicht mehr drehen und rücken, einfach in Ruhe stehen lassen.

VERMEHRUNG
Im späten Frühjahr, wenn die Azalee wieder beginnt, neu auszutreiben, kann sie durch Triebstecklinge vermehrt werden. Schneiden Sie etwa 10 cm lange Triebspitzen ab. Diese in Anzuchterde stecken und unter Glas 20-25 Grad bewurzeln. Ist nicht ganz einfach und gelingt nicht immer.

KRANKHEITEN UND SCHÄDLINGE
Azaleen nehmen Pflegefehler sofort übel. Spinnmilben und Blattläuse treten bei zu trockenem, schlecht belüftetem Standort auf. Gelbe Blätter und Triebspitzen entstehen durch Kalkansammlungen im Wasser oder in der Erde, aber auch durch Eisenmangel (Chlorose). Regenwasser, gefiltertes oder entkalktes Wasser und kalkarmen Dünger verwenden. Bei Chlorose gießt man mit einem speziellen Eisendünger. Trockenheit lässt eine Azalee schnell welken. Wenn Blätter schlapp aussehen, stellen Sie am besten die ganze Pflanze in einen Eimer voll Wasser. Manchmal treten Azaleenwickler und Azaleenmotten auf. Sie können abgesammelt werden.



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#3

RE: Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:08
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

ARAUCARIA HETEROPHYLLA- NORFOLKTANNE

Die Entdecker von Araucaria heterophylla waren der berümte Captain James Cook und der Botaniker Sir Joseph Banks. Die Pflanze wurde 1775 auf den Norfolkinseln im Stillen Ozean entdeckt. . Dort wird sie über 50m hoch, in der Topf-/Kübelkultur nur ca 2 Meter. Sie gehört zur Familie der Araucariaceae, den Araukarien.

Standort: In früherer Zeit, als die Gute Stube nur sonntags und zu besonderen Anlässen geheizt wurde, war die Zimmertanne dort ein häufigerer Gast. Araucaria ist eine ausgesprochene Kalthauspflanze; trockene, warme Luft trägt nicht zu ihrem Wohlbefinden bei. Araucaria liebt viel frische, kühle Luft.

Licht: viel Licht, keine keine pralle Sonne Die Pflanze braucht einen hellen Platz, am besten Licht von allen Seiten, wie es das Kalthaus des ungeheizten Wintergartens bietet. im Sommer kann sie halbschattig ins Freie, sehr gut steht sie im Schatten hoher Bäume.Wenn die Norfolk-Tanne in einer Zimmerecke oder an einer Wand steht, verliert sie ihren natürlichen Habitus und wachst schief.


Temperatur: 15-22 °C, im Winter mindestens 5 °C – maximal 10°C.Bei zu hoher Zimmertemperatur und warmer, trockener Luft neigen die Triebe zum Vergeilen ( lange dünne Triebe, mit wenigen Nadeln ) und hängen schlaff herab. Ebenso rieseln die Nadeln. Eine kühle Brise -feucht und frisch- ist das Lebenselixier der Zimmertanne, deshalb die Araucaria öfter rundherum kräftg einnebeln, mit weichem Wasser oder Regenwasser.

Feuchtigkeit: Mäßige Feuchtigkeit, keine Vernässung und kein Austrocknen des Wurzelballens wird vertragen, sofort rieseln die Nadeln. Weiches Wasser oder Regenwasser gleichmäßig zuführen, im Winter sparsamer, relativ trocken halten, aber nicht komplett austrocknen lassen. Gleichmäßig, milde Bodenfeuchte bis leicht trocken.

Vermehrung: uninteressant, da extrem schwierig

Erde: humose Erdmischungen aus Laub- und Heideerden mit kalkfreier, lehmiger Rasenerde und Sand. Am besten Heide- oder Rhododendron-Substrat.

Dünger: in der Hauptwachstumszeit (Mai-August) mit kalkarmem Dünger, zum Beispiel Rhododendrondünger, sparsam und wenig düngen., ca alle 3-4 Wochen.

Umpflanzen: Selten, nur wenn unbedingt notwendig. Der Stamm darf nur bis zum Wurzelansatz in die Erde !!! Zu große Pflanzgefäße führen leicht zu einer Überversorgung mit Wasser.

Anmerkung: Wenn die Wedel schlaff herabhängen, dann kann eines noch helfen: Kopfstand, denn aus eigener Kraft richten sich die Wedel nicht mehr auf. Damit bei dieser gymnastischen Übung keine Erde aus dem Topf fällt, umhüllt man diesen mit einer Plastiktüte, die unter dem ersten Wedelquirl vorsichtig zugebunden wird. Mit dem Topf nach oben wird sie, nach vorherigem Gießen, dann eine Nacht lang aufgehängt. Am nächsten Morgen präsentiert sich die Araukarie meist wieder in ihrer vollen Schönheit.


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#4

RE: Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:09
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Alpenveilchen (Cyclamen persicum)

Die Saison beginnt für eine der beliebtesten Zimmerpflanzen; hier ein paar Tips zur artgerechten Pflege:

Cyclamen persicum und die daraus hervorgegangenen Züchtungen, umgangssprachlich Alpenveilchen genannt, sind zu den Primelgewächsen (Primulaceae), [lt. anderer Quellen gehört die Pflanze nun zu den Myrsinaceae ( Mysrsinengewächsen)]gehörende Pflanzen. Der Name Alpenveilchen ist irreführend, da Cyclamen persicum weder zu den Veilchen ( Violaceae ) gehört, noch aus den Alpen stammt (was allerdings auf andere Mitglieder der Familie Cyclamen zutrifft), sondern in bergigen Gebieten des östlichen Mittelmeers beheimatet ist. Der abgeflachten Knolle entspringen angedeutet herzförmige Blätter an langen Stielen, die oft eine interessante Zeichnung besitzen. Ihr Rand kann sowohl glatt als auch gewellt/gezahnt sein. Die zwischen Herbst und Frühjahr erscheinenden Blüten sind weiß bis rot ( Mittlerweile gibt es in der Blütenfarbe, durch Züchtung, kaum noch Eischränkungen)

Feuchtigkeit: Alpenveilchen benötigen während der Blüte ausreichende Wassergaben, wobei Staunässe aber vermieden muß. NIEMALS DIE KNOLLE BEGIESSEN !!! Optimal ist das Tauchen, wobei man ein Untertauchen aber vermeiden muß: Stellt den Pflanztopf einfach in eine Schüssel o.ä., und gießt abgestandenes Wasser ( Zimmertemperatur) hinein und dem Alpenveilchen ca. eine Viertelstunde Zeit lassen, um genug Wasser aufzusaugen. Gründlich abtropfen.

Alpenveilchen benötigen eine recht hohen Luftfeuchtigkeit. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen darf man blühende Exemplare aber nicht mit Wasser besprühen.

Licht: Für Alpenveilchen ist während der Vegetationszeit ein möglichst heller Standort ohne pralle Sonne unabdingbar. NORD/ NOROST/OST

Temperatur: Cyclamen persicum ist KEINE Wohnzimmerpflanze.Sie ist eine Kalthauspflanze und fühlt sich bei 8-12°C am wohlsten. Niemals über 15°C stellen, die Pflanze leidet und wird eingehen.Ein Platz am Nordfenster eines ungeheizten Schlafzimmers oder eines Flures/Treppenhauses ist geeignet.

Düngung: Während der Wachstumsphase sollte ca alle 2 Wochen mit einem beliebigen Blühpflanzendünger, in niedriger Konzentartion gedüngt werden.

Vermehrung: Knollenteilung oder Aussaat.

Sonstiges: Nach der Blüte (ca. Mai) sollte man das Düngen ganz einstellen und die Wassergaben immer mehr reduzieren, bis die Blätter vertrocknen ( Dieses ist die Pflanze von ihren heimatlichen Standorten gewohnt ) Bis Ende des Sommers gießt man dann nur noch selten und nur gerade soviel, daß die Knolle nicht einschrumpft ( an einem schattigen Gartenplatz mit Regenschutz fühlt sie sich sehr wohl ). Im Spätsommer topft man dann die Knolle in frisches Substrat um und erhöht langsam die Wassergaben.

WINTERHARTE CYCLAMEN

Es gibt unzählige Cyclamen-Arten und davon abgeleitete Kultursorten. Einige davon sind auch in Mitteleuropa frosthart und können frei ausgepflanzt werden. Ihre weißen, roten oder weißen Blüten und die Pflanze sind kompakter und, haben ebenso silbrig marmorierte, herzförmigen Blätter die den Winter über lang halten.

Cyclamen. hederifolium (blüht im Herbst)
Cyclamen. coum (blüht im Frühjahr)
und Sommerblüher wie Cyclamen purpurascens / Cyclamen europaeum.


für Steingarten, Blumenbeete, -Rabatten, als Bodendecker, unter laubabwerfenden Bäumen oder Sträucher - durch das wintergrüne Laub ein wunderbarer Anblick in der trüben Jahreszeit , fühlt sich in Gesellschaft von Zwiebelgewächsen wie Schneeglöckchen und Krokussen wohl.

Standort: gut durchlässiger Boden, Halbschatten, unter oder vor Gehölzen

Pflege/Tipps: sehr flach einpflanzen, nur wenig Erde über der Knolle, bei richtigen Standort sehr pflegeleicht, breitet sich dann selbst aus, (bei Wühlmäusen in Pflanzkörbe setzen), Herbstlaub liegen lassen oder damit mulchen, dies erspart Düngung.


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#5

RE: Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:10
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

YUCCA

Bekannt sind ca. 40 Arten. Am häfigsten in Kultur zu finden sind Yucca aloifolia, Yucca gloriosa und Yucca elephantipes. Sie stammen ursprünglich aus den Südstaaten der USA und Mittel- sowie Südamerika

FAMILIE: Agavaceae ( Agavengewächse), auch wenn die Bezeichnung YUCCAPALME benutzt wird, die Yucca ist keine Palme.

HABITUS: Die Blattfarbe ist bei allen Arten mattgrün mit leichten Blaustich. (In Kultur sind auch weissbunte „Variegataformen") Yucca gloriosa hat lange schmale, leicht hängende Blätter. Yucca elephantipes bildet standortbedingt an der Basis einen dicken Fuß und viele Verzweigungen, oder lange Stämme. Sie wird heute am häufigsten angeboten.

STANDORT: Hell bis sonnig, warm und luftig. Yucca elephantipes kann ganzjährig im Zimmer gehalten werden, bei hellem, luftigen Stand. Die Überwinterung sollte hell und kühl bei 8-12°C und relativ trockenem Substrat erfolgen.

PFLEGE: Im Sommer kann Yucca auch nach Gewöhnung ins Freie in die volle Sonne gestellt werden. Bei zu wenig Licht ( Winterstandort bedenken ! ) und insbesondere im Zusammenwirken mit austrocknendem Substrat vertrocknen die unteren Blätter. Yucca benötigt nur mäßige Feuchtigkeit. Zwischen den Gießvorgängen das Substrat gut abtrocknen ( NICHT AUSTROCKNEN ) lassen. Im Winter ist der Temperatur entsprechend weniger zu wässern, das Substrat darf nie komplett austrocknen. Gerade in der „dunklen Jahreszeit“ benötigt die Pflanze so viel Licht, wie nur möglich. Sonst ist mit erheblichem Blattverlust zu rechnen.

DÜNGER: Während der Wachstumsphase wöchentlich mit einem Kakteen-/Sukkulentendünger in niedriger Konzentration.. Bei üblichem Blumendünger wächst Yucca zu rasch, daher sollten großen Exemplare zurückhaltend gedüngt werden, damit die Pflanze nicht über den Kopf wächst.

WINTERHARTE YUCCA: Es gibt verschiedene Arten, die unter mitteleuropäischen Bedingungen winterhart sind und daher frei im Garten ausgepflanzt werden können. Yucca filamentosa, flaccida und glauca. Sie blühen zuverlässig.

UMPFLANZEN: Im zeitigen Frühjahr in Kakteenerde mit Zusatzsand oder auch Cocohum ( Kokosfasersubstrat). Einheitserde mit Sand und Zusatzkies ist auch geeignet. Die Erde muß unbedingt durchlässig sein, da die Pflanze Staunässe nicht verträgt.

In ihrem natürlichen Habitat wird Yucca auch "Baum des Lebens" genannt. Auf Grund der extremen Trockenheit ist sie einem ständigen Überlebenskampf ausgesetzt, und speichert wertvolle Inhaltsstoffen, wie Chlorophyll, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Galaktose, Glucose. Diese werden in konzentrierter Form auch als Nahrungsmittelergänzung eingesetzt.



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#6

RE: Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:11
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Camellia japonica - Kamelie

Unsterblich wurde die Kamelie durch Alexandre Dumas „ Die Kameliendame“ und Guiseppe Verdis Oper „ La Traviata“. Die Schönheit dieser zu den THEACEAE ( Teegewächse ) gehörenden Pflanze ist wahrlich beeindruckend. Die Kamelie ist eine hochsensible, extrem pflegeintensive Pflanze und nicht für den Anfänger geeignet. Sie gilt als eine der heikelsten Pflanzen in der Kultur überhaupt.
Ihren Namen erhielt die Kamelie nach dem Jesuitenpater Georg Kamel, der die Pflanze Mitte des 18ten jahrhunderts aus Japan nach England einführte. Die natürliche Blütezeit der Kamelien liegt im Freien, je nach Sorte, zwischen Februar und April. Auch in der blütenlosen Zeit sieht die Kamelie mit ihren glänzenden, lederartigen, dunkelgrünen Blättern sehr dekorativ aus.

ARTEN
Die Topfkamelien sind meist Camellia-Japonica-Hybriden und -sorten, welche ursprünglich in Japan, Korea, Taiwan und auf den Riukiu-Inseln vorkommt. Durch Züchtungen sind eine ganze Reihe verschiedener Sorten entstanden.

Für die Zimmerkultur sind auch die Sorten von Camellia sasanqua gut geeignet. Sie wachsen langsam und blühen schon im Herbst.

STANDORT
Ein warmer Raum mit trockener Heizungsluft ist der Tod einer Kamelie. Sie ist eine ausgesprochene Kalthauspflanze, die leichte Fröste gut übersteht, aber unter warmer Heizungsluft schnell abstirbt. Ein heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung, an dem die Temperaturen nicht über 12 Grad liegen, besser darunter, ist angebracht. Die Kamelie liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit, reagiert aber auf direktes Besprühen mit Flecken auf den Blättern. Einfüttern des Topfes in feuchten Torf oder feuchtes Torfmoos erleichtert die Erhöhung der Luftfeuchte.Sie benötigte ständige Frischluftzufuhr, ohne Zugluft. Zwischen Mai und Oktober ist eine Kamelie an einem schattigen Platz im Garten am besten aufgehoben. Ein einmal angestammter Platz darf nicht verändert werden. Am besten eine Lichtmarke am Topf anbringen, eine kleine Drehung und Knospen sowie Blätter rieseln. Die Mutter der Zimmerpflanzenpflege, Margot Schubert, erklärte die Kamelie wie folgt:

Eine Königin sollte auch wie eine Königin behandelt werden. Stets die gleichen Rituale, Kamelien verlangen Gleichmäßigkeit in allen Faktoren.

PFLEGE
Mäßig, aber regelmäßig wässern, die Erde darf nie austrocknen, aber auch nie vernäßen. Niemals kalkhaltiges Wasser nehmen. Die Pflanze stirbt schnell ab. Für eine hohe Luftfeuchte und kühle Temperatur muß gesorgt werden. Ab Anfang August allerdings sollte man das Wässern etwas einschränken. Dann reifen die Triebe aus, und es werden Knospen angesetzt. Wenn sich die Knospen stärker entwickeln, wieder mehr Wasser geben. Gedüngt wird von Blütenbeginn bis Ende Juli, etwa alle acht bis zehn Tage, mit einem kalkarmen Flüssigdünger. Umtopfen, wenn erforderlich sollte in spezielle Moorbeeterde ( Azaleenerde ) erfolgen. Das Substrat muss sauer reagieren, die Pflanze reagiert sehr sensibel auf Kalk.

VERMEHRUNG
Kamelien vermehrt man durch Stecklinge, aber die Prozedur ist mühsam, langwierig und selten von erfolg gekrönt.

SCHÄDEN:
Die Kamelie reagiert auf jede ungünstige Veränderung des Standorts sofort mit Knospen- und/oder Laubfall. Steht die Pflanze im Winter zu warm, treten leicht Schild- und Schmierläuse auf; diese werden mit den üblichen Mitteln bekämpft. Flecken auf den Blüten entstehen, wenn diese direkt mit Wasser besprüht werden. Häufig treten bei Kamelien Blattfleckenkrankheiten auf, die durch Pilze hervorgerufen werden. Ursache sind auch in diesem Fall immer falsche Pflegefaktoren und ein falscher Standort. Oft kommt es zu Wurzelschäden, wenn die Salzkonzentration in der Erde zu hoch ist. Einen speziellen Dünger für Kalkflieher besorgen und niedrig konzentriert anwenden.

In Weinbaugebieten mit mildem Klima können große Kamelien auch im Garten auspflanzt werden. Wichtig ist weniger ein Frostschutz, die Pflanzen dürfen im Winter keine Sonne erhalten, dies würde sie leicht austrocknen und absterben lassen. Die Frosthärte der Kamelie ist erstaunlich. Natürlich sollte ein dementsprechender Winterschutz angebracht werden..


Viele Gärtnereien bieten "WINTERHARTE KAMELIEN" an und man wird erstaunt sein über das enorme Wachstum und die überreiche jährliche Blüte der Freilandkamelien. Im Freiland gibt es so gut wie keine Probleme, wenn ein paar minimale Faktoren bedacht werden.



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#7

RE: Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:11
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

OLEANDER - Nerium Oleander

PFLANZENFAMILIE: Apocynaceae (Hundsgiftgewächse) *VORSICHT !!! PFLANZE IST SEHR GIFTIG !!! *

Der Oleander ist ein richtiges Sonnenkind. Je schöner der Sommer, desto mehr Blüten bekommt er. In einem verregneten Jahr dagegen setzt er oft nur Knospen an; die Blüten öffnen sich nicht, sondern fallen vorher ab.

STANDORT
Oleander ist ein wahrer Sonnenanbeter. Je sonniger und wärmer, desto intensiver die Blüte. In einem verregneten Sommer setzt die Pflanze oft nur Knospen an; die Blüten öffnen sich nicht, sondern fallen vorher ab.

Oleander ist keine Zimmerpflanze und gehört im Sommer in einen geräumigen Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon, dies ist die artgerechteste Haltung.. Oleander verträgt auch leichte Minusgrade, aber keinen Dauerfrost , kann schon im April nach draußen und muss erst im Oktober wieder ins Haus. Man gibt Oleander den sonnigsten Standort, volle Südlage. Problematisch wird's im Herbst und Winter. Von Anfang Oktober bis zum März muss die Pflanze so hell wie möglich und sehr kühl stehen ( Kalthauspflanze, höchstens 10 °C).

PFLEGE
Oleander ist im Sommer sehr durstig und hungert nach Dünger; nur gut ernährte Pflanze blühen reich und sind widerstandsfähig; die Pflanze darf nicht austrocknen. An sehr heissen Sommertagen, muss die Pflanze durchaus mehrfach am Tage gewässert werden. Es kann auch schon ein wenig Wasser im Untersatz stehen...KEIN DAUERFUSSBAD !!!
Im Winter wird weniger gegossen. Aber auch dann darf die Erde nie austrocknen.
Von April an wird jede Woche einmal Flüssigdünger gegeben. Aber nur bis August, danach sollten die Triebe ausreifen.
Oleander benötigt Sommer wie Winter ausreichend Frischluft ( keine Zugluft ). Bei zu geschloßenem Stand kränkelt sie und wird anfällig für Schädlinge.

UMTOPFEN
(Jungpflanzen jährlich, bei älteren nur noch alle paar Jahre) Oleander verlangt eine nahrhafte, durchlässige Erde. ( Handelsübliche Blumenerde ist ok )

KRANKHEITEN UND SCHÄDLINGE
Schaut ein Oleander im Frühjahr schlecht aus, kann ein zu dunkler Winterplatz daran schuld sein. Aber er erholt sich wieder. Bei zu warmer Überwinterung treten leicht Schädlinge auf, vor allem Schild- und Wollläuse. Wenn im Sommer die Blätter schlapp herunterhängen, wurde er meist zu wenig gegossen. Oleander braucht viel Wasser. Blasse Blätter sind Zeichen für zu wenig Dünger. (Vorratsdünger beim Umtopfen in die Erde untermischen !!! )

Oleander ist auf Dauer nicht im Zimmer zu halten, sie wird leiden und sterben; in einem Ungeheizten Wintergarten mit viel Licht ( Südlage) und ebensolcher Frischluftzufuhr fühlt sie sich ebenso wohl, wie auf Balkon und Terasse



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#8

RE: Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:12
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

BAUMFARNE. Vor allem die Gattungen CYATHEA und DICKSONIA werden angeboten.

Seltenere, weitere Arten sind: CIBOTIUM, CNEMIDARIA, NEPHELEA und TRICHIPTERIS. CYATHEA umfasst etwa 800 Arten, DICKSONIA nur etwa 26 . Auch in der Wohnung /Wintergarten gehaltene Exemplare bilden Wedel bis zu 3 Meter Länge.
Beispiel meiner Gärtnerei: Dicksonia mit 6 Wedeln 30-40cm pro Wedel, ca 50cm Gesamthöhe mit kräftigem Stamm 12,00 €; also nicht wirklich überteuert. Hier einige Daten ( Für mich als Farnfreund unabdingbar)zu DICKSONIA und CYATHEA:

LICHT:
Hier kann keine pauschale Empfehlung gegeben werden, da die Wünsche der verschiedenen Arten unterschiedlich sein können. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, daß Farne Schatten lieben, empfielt sich ein sehr hellen Standort, an dem die Pflanzen ausreichend Platz haben um sich in alle Richtungen auszubreiten. Die meisten Baumfarne wachsen am besten an sonnigen Standorten. Einige Baumfarne kommen mit Halbschatten zurecht. Besonders Dicksonia antarctica fühlt sich im Halbschatten wohl. In ihrem natürlichen habitat wachsen Baumfarne oft in der vollen Sonne, wegen ihres raschen Wachstums benötigen sie die Energie des Sonnenlichtes.


STANDORT:
Einige tropische Arten stehen besser das ganze Jahr im Wohnraum, dies ist jedoch eher die Ausnahme. Ganzjährige Zimmerkultur ist eigentlich mit allen Baumfarnen möglich. Man benötigt eiinen ausreichenden Standort für diese riesigen Pflanzen. Ein Platz am Fenster ist ideal, dann wachsen die lichthungrigen Baumfarne besonders gut. Bei einem schattigeren Standort ist das Wachstum deutlich langsamer.
Wintergärten sind natürlich sehr geeignet, solange es dort imSommer nicht zu heiß wird. Baumfarne schätzen eher kühle bis warme Temperaturen und leiden bei großer Hitze. Im Frühjahr und Herbst wachsen Baumfarne sehr gut und auch im Sommer ist das Wachstum enorm, solange es nicht zu heiß ist. Ab etwa 30°C wachsen die Pflanze langsamer und ab etwa 35°C sollte man ein Auge auf seinen Baumfarn haben und ihn eventuell vorsorglich an einen kühleren Platz bringen, auf jeden Fall gut feucht halten. Ab ca. 40°C treten sehr schnell Blattschäden auf. Die Blätter können innerhalb kurzer Zeit vertrocknen und braun werden. Meist erholen sich die Pflanzen rasch wieder, ein Südwintergarten ist wegen des Lichteinfalls zwar optimal, kann aber von den hohen Temperaturen her zu Schäden an der Pflanze führen.

Die meisten Arten können wie Kübelpflanzen gepflegt werden; im Sommer draußen auf der Terrasse in voller Sonne bei ausreichend Feuchtigkeit und genügend Nährstoffe. Im Winter können Baumfarne kühl im Kalthaus bei 5-10°C oder warm im Wohnraum verbringen. Licht benötigen sie dabei jedoch in jedem Fall. Beide Arten der Überwinterung haben sich bewährt und fast alle Arten haben sich als robust und unkompliziert in der Überwinterung erwiesen, auch wenn die Überwinterunmg im Kalthaus artgerechter ist ( außer bei tropischen Baumfarnen ) Zwar werden über Winter ein paar Blätter braun; was aber üblich und nicht besorgniserregend ist. Im Frühjahr treiben die Pflanzen wieder neu und stark aus.
Einige wenige Arten sind sogar frosthart. Dicksonia antarctica, veträgt ca -12°C Dicksonia antarctica ist in einigen milden Lagen Deutschlands mit Winterschutz erfolgreich ausgepflanzt worden: Es wird Mulch in die Blattkrone gegeben und die Blätter dann nach oben zusammengebunden. Dann werden der Stamm und die zusammengebundenen Blätter mit einer Schilfmatte umwickelt und reichlich Mulch auf dem Boden um die Pflanze verteilt um die Wurzeln zu schützen.

Bei etwa -8°C erfrieren die Blätter, das ist aber üblichl und tritt auch am Naturstandort der Pflanzen regelmäßig auf. Im Frühjahr bildet die Pflanze wieder eine neue Blattkrone.

WASSER:
Baumfarne brauchen viel Wasser und sollten niemals vollkommen austrocknen. Sollte dies doch einmal geschehen, so vertrocknen die Blätter schnell. Die Pflanze erholt sich in der Regel wieder, der Neuaustrieb benötigt eben etwas Zeit.

Baumfarne verfügen auch am Stamm über kleine Wurzeln,es ist daher wichtig, den Stamm ebenfalls feucht zu halten. Einfach das Wasser in die Blattkrone gießen und langsam herabrinnen lassen. Der Stamm kann auch eingesprüht bzw. genebelt werden.

Je größer der Baumfarn und je höher sein Stamm, desto mehr "Stammwurzeln" hat die Pflanzen. Die Wurzeln in der Erde dienen dann zwar noch dem Halt und Festigung des Standes, verlieren aber an Bedeutung für die Wasser- und Nährstoffversorgung. Große Exemplare können ohne Erde und Erdwurzeln auf nacktem Beton stehend wachsen. Sie beziehen Wasser und Nährstoffe über die Stammwurzeln.

Das Gießwasser sollte nicht allzu hart sein. Nach Möglichkeit mit Regenwasser wässern.


DÜNGER:
Wegen des raschen Wachstums benötigen Baumfarne ausreichend Nährstoffe. Baumfarne sind Starkzehrer und brauchen regelmäßig Nährstoffe. Bei jedem 2. oder 3. Gießen ein wenig Dünger mit ins Wasser. Am besten direkt in die Blattkrone gießen, so können die Wurzeln entlang des Stammes die Nährstoffe aufnehmen. Ein handelsüblicher Grünpflanzendünger, mit wenig Phosphor sollte ausreichend sein.

ERDE:
Das Substrat sollte durchlässig und locker mit einem hohen Anteil organischer Substanzen sein. Sehr bewährt sind Substrate aus Kokosfasern (COCOHUM) Ebenso kann auch handelsübliche Blumenerde genommen werden; dieser sollte dann aber genügend Kompost untergemischt werden. Baumfarne schätzen eher saure Böden und mögen keinen Kalk. Umgetopft wird, wenn sich unten aus dem loch Wurzeln schieben, was bei dem raschen Wachstum schnell erfolgen kann. Günstigster Zeitpunkt ist das Frühjahr, der Beginn der Wachstumsperiode.




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#9

RE: Pflanzen für das Kalthaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:14
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Duftgeranien - Pelargonium

Duftpelargonien zeichnen sich dadurch aus, dass sie (zum Teil erst nach vorsichtigem Reiben der Blätter) einen intensiven Duft nach Minze, Rosen, Zitronen oder Gewürzen ausströmen.

Familie:Geraniaceae – Pelargoniengewächse

Herkunft:Südafrika

Wuchs:aufrecht, verzweigt bis zu 60 cm hoch (auch viel höher) mit dunkelgrünen Blättern

Blütezeit:Ab Mai bis in den Herbst, Langtagpflanze - blüht ab 12 Std. Tageslänge

Standort: sonnig bis leichter Schatten, durchlässiges Substrat

Pflege: eher mässig feucht halten, keine Staunässe, Überwinterung bei zehn Grad. Als starkzehrende Pflanze Düngung nötig.Die Verwendbarkeit von Duftpelargonien ist vielseitig. Sie reicht von der Nutzung als Kübelpflanze in Kombination mit geeigneten Gefäßen bis hin zur Beetbepflanzung..

Vermehrung: durch Kopfstecklinge, Bewurzlung innerhalb von vier Wochen

Besonderheiten:Moskitos und andere saugende Insekten scheuen das ätherische Öl, welches den Pflanzen entsrömt.

Einige Vertreter dieser Pelatrgonien:

P.Odoratissimum:
Schmuck: weiße Blüten
Duft: Apfel und Zitrone
Wuchs: leicht hängend, auch für kleine Amplen geeignet

Tometosum:Schmuck: hellrosa Blüten
Duft: Pfefferminze
Wuchs: flach ausladend, auch für Solitärpflanzen in großen Gefäßen

Totento:
Schmuck: lavendelfarbene Blüten
Duft: Ingwergut verzweigend, leicht pyramidal
Wuchs: gut verzweigend, leicht pyramidal

Sweet Mimosa
Schmuck: große, rosafarbene Blüten
Duft: Karotte
Wuchs: mittelstark wachsend, auch für Solitärpflanzen in großen Gefäßen

Concolor Lace
Schmuck: rote, kleine Blüten, sehr reichblühend
Duft: lieblich, nussartig
Wuchs: kompakter, harmonischer Pflanzenaufbau, für kleine bis mittlere Töpfe und Ampeln

P. fragans variegatum, P. fragans
Schmuck: silbergraues Laub, reichblühend
Duft: Apfel und Muskat, würzig
Wuchs: leicht hängend, auch für kleine Ampeln geeignet

Orange Fizz
Schmuck: dekorativer Wuchs, wohIgeformte Blätter
Duft: Zitrone
Wuchs: gedrungen, leicht pyramidal

Moskitoschocker
P.quercifolium, P. citriodorum

P. quercifolium:
Schmuck: zartrosa Blüten mit dunklem Auge, gezackte Blätter mit dunkler Zeichnung
Duft: Kiefernnadel
Wuchs: mittelstark wachsend, auch für Solitärpflanzen in großen Gefäßen

P. citriodum:
Schmuck: zartrosa Blüten
Duft: Zitrone
Wuchs: harmonischer Pflanzenaufbau für kleine bis mittlere Töpfe

Attar of Roses
Schmuck: rosafarbene Blüten
Duft: Rosen
Wuchs: in die Breite wachsend

Lady Plymouth
Schmuck: weißgrünes Laub, sehr bizarr, Blüte lila
Duft: Rose und Minze
Wuchs: harmonischer Pflanzenaufbau, für kleine bis mittlere Töpfe

ClorindaSchmuck: lachsrosafarbige Blüten, großblumigste Duftpelargonie
Duft: Eukalyptus und Zeder
Wuchs: mittelstark wachsend, auch für Solitärpflanzen in großen Gefäßen

Pink Capitatum
Schmuck: rosafarbene Blütenstände, reichblühend
Duft: fruchtartig
Wuchs: mittelgrob, kompakt, etwas in die Breite wachsend


Die Wirkung von einigen abgetrennten, zerrieben Blättern ist überraschend, kein stechendes Insekt kommt in die Nähe und dazu ist die Pflanze raschwüchsig, sehr attraktiv im Laub, wohingegen die Blütchen eher unauffällig sind, und sehr genügsam.

- Bedanke mich unbekannterweise bei NORIEL DE MORVILLE für diese ausgezeichnete Arbeit.



Dateianlage:
. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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zuletzt bearbeitet 28.11.2014 22:24 | nach oben springen
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