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#1

Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:35
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

DAS WARMHAUS:
Im Warmhaus ( Tropenhaus) herrscht eine ganzjährige Mindesttemperatur von + 18°C und eine hohe Luftfeuchte. Hier wachsen die Pflanzen des tropischen Bereiches ohne besondere Ruhezeit.

Warmhausorte: Helle, warme Badezimmer, Wohnräume ( Luftfeuchtigkeit beachten!!!), warmer, beheizter Wintergarten,...
Für Sukkulenten , die eine warme Überwinterung benötigen, wie etw HOODIA, LAVRANIA, usw. eignet sich das Südfenster/ Südwestfenster/Westfenster eines geheizten Wohnzimmers, da diese Pflanzen ( meist ) trockene, warme Luft schätzen.


. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:36
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Tacca chantieri - Teufelsblume, Fledermauslilie

Dämonische Schonheit aus der Familie der Yamswurzelgewächse (Dioscoreacea), andere Quellen rechnen sie zu einer eigenständigen Familie den TACCACEAE ( Taccagewächse???):

Wieder ist die Bezeichnung Teufelslilie irreführend, denn die Pflanze hat mit den Liliaceae ( Liliengewächsen) nichts zu tun.
Es existiert auch Tacca chantieri ALBA, eine weißblühende Variante der ursprünglich braunviolettschwarzen Blüte.

http://www.mytho-fleurs.com/images/jardi...ntrieri%203.JPG

Die optimale Pflege gelingt eigentlich nur im feuchten Warmhaus (Tropenhaus), da die Pflanze hohe Temperaturen, gleichmässige Bodenfeuchtigkeit und hohe Luftfeuchte verlangt.

Tacca liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur von mindestens 18°C. Regelmäßiges Gießen und Besprühen ( mehrfach täglich!!!) ist unerlässlich.. Es sollte auch immer etwas Wasser in die Laubkrone laufen. Dies fördert die Entwicklung neuer Blütenstiele. Trotz ihres Wasserbedürfnisses verträgt Tacca keinesfalls Staunässe, sondern eine gleichmässige Bodenfeuchtigkeit. Man muss darauf achten, daß kein Wasser im Übertopf oder Untersetzer stehen bleibt. Tacca liebt viel Licht, aber keine direkte Sonnenbestrahlung. Ost, Nordost und Nordwest wären günstige Ausrichtungen, falls es hier nicht zu einer Nachtabsenkung unter 18"C kommt. In einem hellen, warmen Badezimmer könnte die Kultur erleichtert werden, aufgrund der höheren Luftfeuchte ( auch hier ist mehrfach tägliches Nebeln unerlässlich ). Eine sensible Tropenschönheit.



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#3

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:37
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

SAINTPAULIA IONANTHA –HYBRIDEN


FAMILIE: GESNERIACEAE( GESNERIENGEWÄCHSE) Der Name USAMBARAVEILCHEN ist irreführend, da die Pflanze nichts mit den VIOLACEA ( VEILCHENGEWÄCHSE ) zu tun hat. Sie ist näher mit GLOXINIEN verwandt als mit Veilchen.

ARTEN: Alle Umsabara-Hybriden stammen von der Art: Saintpaulia ionantha, ab. Der deutsche Gouverneur Walter von Saint Paul-Illaire fand die Pflanze um 1890 im Usambaragebirge in Ostafrika. Ganz besonders blühfreudig und unproblematisch sind die MINI-USAMBARAS.

STANDORT: Usambaraveilchen benötigen einen sehr hellen, halbschattigen Platz. Selbst an einem Nordfenster fühlen sie sich wohl. In praller Sonne vergilbt das Blattwerk leicht und die Blüte läßt nach.

TEMPERATUR: Ganzjährig um etwa 20 Grad ; KEINE TEMPERATUREN UNTER 16°C, zu hohe Zemperaturen verursachen in Kombination mit extrem hoher Luftfeuchte oft Weichhautmilben. Zugluft verträgt die Pflanze überhaupt nicht. Saintpaulia liebt eine höhere Luftfeuchte ( zu hoch ist auch wieder nicht gut ), aber die Blätter dürfen nicht besprüht werden.

PFLEGE: Die behaarten Blätter dürfen nicht naß werden – es können entstellende Blattflecken entstehen. Stets enthärtetes, zimmerwarmes Wasser zum Gießen nehmen. Mäßige Bodenfeuchte verlangt die Usambara. Kein Vernässen und keine anhaltende Ballentrockenheit wird vertragen. Im Winter etwas trockener halten. Beim Wässern von oben vorsichtig sein und das Wasser besser über einen Untersetzer aufsaugen lassen. Gedüngt wird vom Frühjahr bis zum Herbst alle zwei Wochen mit einem Blühpflanzendünger, in niedriger Konzentration, im Winter reicht einmal monatlich oder noch weniger.

VERMEHRUNG: Kinderleicht...Ein Blatt tief unten an der Rosette abschneiden und in einen Topf mit Erde stecken. Am besten mit Folie oder einem Glas abdecken, man kann auch ein Glas Mit Wasser füllen; in das mit Wasser gefüllte Glas kommt ein Stück Holzkohle und das Glas wird mit Cellophanpapier bespannt. Mit einer Stricknadel oder ähnlichem werden vereinzelt Löcher gebohrt, in die die Blattstecklinge so gesteckt werden, daß sie sich nicht gegenseitig berühren und ihre Stielenden ins Wasser ragen. Schnell bilden sich Wurzeln, aber nicht nur; sondern am Blattgrund entsteht eine komplette Jungpflanze. Große Exemplare kann man auch im Frühjahr beim Umtopfen einfach teilen. Beim Umtopfen handelsübliche, humose Erde verwenden.

KRANKHEITEN UND SCHÄDLINGE
Braune oder hellgelbe Blattflecken entstehen, wenn beim Sprühen/Gießen Blätter naß geworden sind. Bilden sich helle Ringe auf den Blättern, war das Gießwasser zu kalt. Wenn Usambara sehr viele Blätter, aber nur wenige Blüten bilden, kann eine einseitige Ernährung (zu stickstoffhaltiger Dünger) schuld sein. Fallen Knospen, kann der Standort zu dunkel sein. Sind vorrangig die inneren Blätter, aber auch Blüten verkrüppelt, fleckig und hart, handelt es sich um einen Befall mit Weichhautmilben. Sie treten vor allem bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit auf. Zu viel Wasser läßt die Wurzeln faulen. Wasser im Herz der Pflanze läßt diese Vegetationszone faulen. Welke Blätter und Blüten nicht abschneiden, sondern mit einem kräftigen Ruck aus der Rosette ziehen.



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#4

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:38
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Zamioculcas zamiifolia - Kartonpapier-Palme

Die Pflanze gehört zu den Aronstabgewächsen (Araceae) und ist die einzige Vertreterin der Gattung Zamioculcas. Sie stammt aus den tropischen Bereichen Ostafrikas. Die Bezeichnung KARTONPAPIER-PALME ist wieder mal unsinnig, da die Pflanze nichts mit den Palmen zu tun hat.

Habitus: Aus einem horizontal wachsenden, knollenartigem Rhizom entspringen Sprosse, die nur ein einziges unpaarig gefiedertes Blatt mit fünf bis acht Fiederpaaren bilden. Die Stiele dieser Fiederblätter sind am Grund stark verdickt; sie dienen als Wasserspeicher. Bei Trockenheit kann ein Teil des Fiederblattes als Verdunstungsschutz abgeworfen werden; der Stiel bleibt als Wasserreservoir bestehen. Die Blätter beeindrucken besonders durch das dicke, dunkelgrüne bis hellgrün schimmernde Laub ( Intensität des Grün ist standortabhängig ) und dienen ebenfalls als Wasserspeicher.

Standort: Je heller der Standort, desto schneller der Wuchs und desto heller werden die Blätter. Wird sie schattig (NICHT DUNKEL !!!) gestellt, wächst sie zwar etwas langsamer, dafür entwickeln die Blätter ein sehr kräftiges, dunkles Grün.

Licht:Viel Licht. Hell bis halbschattig, verträgt aber auch Schatten. NIEMALS VOLLE SONNE !

Temperatur: Zimmertemperatur, im Winter mindestens 15°C. Zamioculcas liebt eine trockenwarme Umgebung. Viel Frischluftzufuhr, aber keine Zugluft.

Feuchtigkeit: Hält man die Pflanze leicht trocken bis mäßig feucht und nur im Winter relativ trocken, geht die Pflanze in der winterlichen Ruhezeit kaum zurück und präsentiert sich im Frühjahr wieder in voller Schönheit. Hält man die Pflanze aber insgesamt trockener und gießt im Winter fast gar nicht, trocknet sie im Extremfall bis zu den verdickten Basen der Blattstiele zurück. Entsprechend lange braucht die Pflanze nach Gießbeginn im Frühjahr, um wieder üppig im Laub zu stehen. Solche "Umstände" sind aber nicht schädlich, da sie es von ihrem natürlichen Standort gewohnt ist. Zamioculcas verträgt trockene Zimmerluft hervorragend.

Tip: LIEBEVOLL VERNACHLÄSSIGEN !!!

Vermehrung: Entweder durch Teilung, oder mit Blattstecklingen. Die Vermehrung durch Blattstecklinge ist zwar erfolgreich, aber langwierig.

Erde: Durchlässiges Substrat mit etwas Zusatzsand und guter Drainage. Hervorragend geeignet ist Kokosfasersubstrat ( COCOHUM )

Dünger: Üblicher Dünger ca. alle vier Wochen

Umpflanzen: Beim Umtopfen sollte gewartet werden,; Zamioculcas bildet sehr kräftige Wurzeln und hebt sich damit schon mal aus dem Topf heraus, oder sprengt den Topf. Damit zeigt sie an, daß es Zeit zum Umtopfen ist.

Höhe: 40-80cm, kann aber bei guter Pflege weit über einen Meter hohe Triebe bilden und äußerst üppig werden

Schäden: Zuviel Feuchtigkeit bringt die Pflanze zum Absterben, ebenso wie volle Sonneneinwirkung. Ansonsten ist die Pflanze sehr robust. Wird die Zamioculcas zu häufig gegossen, beginnen die Blätter gelb bis braun zu werden. Geschädigte Triebe beginnen auch auf Substrathöhe abzufaulen. Lässt man jedoch die Knollen im Substrat, treiben diese durchaus wieder aus. Die Pflanze ist sehr widerstandsfähig.

Zamioculcas ist nicht eine günstigsten Pflanzen, für ein Exemplar mit 5-6 Blattwedeln und ca. 40 cm Höhe werden durchaus 10,00 € verlangt.


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zuletzt bearbeitet 28.11.2014 22:33 | nach oben springen
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#5

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:39
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Ctenanthe oppenheimiana

Familie: Marantagewächse (Marantaceae)
Ctenanthe


Beschreibung Die Ctenanthe ist ganz eng verwandt mit der Marante und der Korbmarante (Calathea). Wie die beiden anderen auch hat sie Blätter mit den schönsten Mustern, in allen Schattierungen. Leider ist sie ziemlich heikel.Zu den Grünpflanzen gehört auch die Ctenanthe, wegen ihrer prächtigen Blätter aber kann sie mit mancher Blütenpflanze konkurrieren. Blüten sind vergänglich, das Ctenanthenlaub aber bleibt das ganze Jahr über erhalten. Es gibt auch einfarbige Arten, die meisten aber sehen aus, als hätte sich jemand mit japanischen Tuschezeichnungen an den Blättern versucht und dabei die Blattunterseiten dunkelrot eingefärbt.

Die Heimat der Ctenanthen sind die tropischen Regenwälder Südamerikas. Die meisten Arten kommen aus Brasilien. Diese Herkunft macht sie fürs normale Wohnzimmer ein bißchen kompliziert.

Ctenanthe kummeriana ist eine buschigwachsende Art, die ihre eigene Nachkommenschaft produziert (Ausläufer). Sie wird 40-60 cm hoch, hat längliche, langstielige Blätter, samtgrün von der Oberseite und rotviolett von unten. Sie verträgt etwas mehr Schatten als die bunten Arten.

Ctenanthe lubbersiana ist die bekannteste Art fürs Zimmer. Sie wird 60-80 cm hoch und hat bis zu 20 cm lange, spitzzulaufende Blätter, die von oben gelb und dunkelgrün marmoriert, von unten hellgrün sind. Sie braucht mehr Helligkeit, sonst vergrünt sie.

Ctenanthe oppenheimiana ist etwas empfindlicher als die anderen Arten. Sie ist die am stärksten wachsende Art. Die Blattstiele sind rot, die langen Blätter dunkelgrün mit silberweißen Bändern entlang der Hauptnerven.

Standort Eine Ctenanthe braucht das ganze Jahr über einen warmen Platz in einem hellen Zimmer und hohe Luftfeuchtigkeit. Grüne Arten vertragen Schatten.

Anzucht Da die Pflanzen sehr kräftige Wurzeltriebe haben, ist die einfachste Methode die Teilung beim Umtopfen im Frühjahr. Brecht den Wurzelballen dann vorsichtig in mehrere Stücke. Jedes Teil wird einzeln eingetopft und muss am Anfang warm und schattig mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit stehen. Wenn sie anfangen, neu auszutreiben, das Wachstum also in Gang gekommen ist, kann man langsam zur normalen Pflege übergehen.

Einige Arten, wie zum Beispiel C. kummeriana, machen noch eine dritte Vermehrungsart möglich. Sie schieben von ihren Wurzelstöcken aus steife Stengel in die Höhe, an deren Ende sich neue, winzige Pflanzen bilden. Später kann man diese Pflänzchen abschneiden und eintopfen.

Pflege Im Sommer etwas mehr, im Winter etwas weniger gießen - aber immer regelmäßig, mit entkalktem, lauwarmen Wasser. Nur im Sommer alle 14 Tage dem Gießwasser ein kalkarmes Düngemittel zugeben. Man muß im Winter, wenn geheizt wird, täglich mehrfach sprühen. Nehmt immer weiches Wasser zum Sprühen und Gießen. Wichtig für das Wohlbefinden ist auch eine gewisse Bodenwärme.

Ctenanthen sollten in breite, flache Töpfe und normale Blumenerde, die mit Styromull oder anderen groben Bestandteilen aufgelockert wird. umgetopft werden. Die Drainageschicht nicht vergessen.

PflanzenschutzBlätter, die sich einrollen und braun werden, sind ein Zeichen für zu trockene Luft. Vor allem im Winter müssen Sie täglich mit kalkfreiem Wasser ssprühen

Verblassen die Blattmuster, stehen die Pflanzen zu dunkel. Nur grüne Arten vertragen Schatten.

Spinnmilben sind ebenfalls die Folge von zu trockener Luft, am besten zu erkennen an den feinen Geweben in den Blattecken. Isolieren Sie die Pflanzen und bekämpfen Sie die Insekten mit einem entsprechenden Insektizid. Wichtig: mehrmals in wöchentlichem Abstand anwenden.

Tripse sind gerade bei den weißgemusterten Arten nicht einfach zu erkennen, da ihr typisches Anzeichen, die silbernen Flecken, im Blattmuster nicht auffallen. Auch sie kommen vor, wenn Pflanzen in zu trockener Luft stehen. Die erste Hilfe ist deshalb eine Vorbeugung: keine trockene Luft!!! Indirekte Erhöhung der Luftfeuchte!!!



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#6

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:42
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Glücksbambus (botanisch Dracaena sanderiana) im Handel als Lucky Bamboo bekannt, zählt zu den Dracenaceae - Drachenbäumen.

Er ist weder ein Bambus, noch eine Yucca, noch sonst etwas, sondern ist einzig und allein ein Drachenbaum.

Die Farbe eines Glücksbaums reicht von kräftigen dunkelgrün mit hellen Streifen bis hin zu dunkelgrün. Er wächst in Richtung des Licht-Einfalls wodurch die bekannte Spiralform entsteht. Neben Thailand und Südchina gehören weitere Länder aus Südostasien zu den größten Anpflanzgebieten der Glücksbäume.

Pflege
Am wohlsten fühlt sich Dracaena sanderiana an halbschattigen Orten und sollte nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, weil sonst die Blätter vergilben können. Wenn sich die Pflanzen in einer Vase oder Schale befinden, sollte sie umgehend in eine Humose Erdmischung eingepflanzt werden, sobald Wurzeln entstanden sind. Natürlich ist auch Hydrokultur möglich. Die Pflanze liebt gleichmässige Wärme und hohe Luftfeuchte. Sie benötigt eine gleichmässige milde bis mässige Bodenfeuchte. Da sie aus tropischen bereichen stammt, ist eine warmfeuchter, halbschattiger Standort empfehlenswert. Am besten gedeit die Pflanze im Feuchten Warmhaus, dem Tropenhaus. Gute Erfolge bei der kultur lassen sich an einem hellen Platz in einem warmen Badezimmer ( Luftfeuchte! ) erzielen.

Auswahl der Pflanze:
Wenn eine Dracaena sanderiana gekauft wird, sollte darauf geachtet werden, dass die Stengel über genügend Wurzeln verfügen und eine starke grüne Farbe haben. Die Stammdicke hat Auswirkungen auf die Ausbildung der Triebe und Durchmesser von 1 bis 1,5 Zentimetern sind empfehlenswert.


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#7

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:43
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Hoodia gordoni - Hoodia:


Familie: Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
Unterfamilie: Seidenpflanzengewächse(Asclepiadoideae)
Gattung: Hoodia


Hoodia-Präparate stoppen durch die Inhaltsstoffe der Hoodia das Hungergefühl und regen die Fettverbrennung extrem an. Bei den südafrikanischen Ureinwohnern ist diese Pflanze schon lange bekannt, als Verdauungshilfe und Heilpflanze allgemein. Vor der oft sehr anstrengenden und tagelangen Jagd nehmen die Ureinwohner ein Stück Hoodia zu sich, um nicht von Hunger und Durst gequält zu werden.

HOODIA IST KEIN ERSATZ FÜR EINE REDUKTIONSDIÄT UND NICHT OHNE RÜCKSPRACHE MIT DEM BEHANDELNDEN ARZT ZU VERWENDEN!!!

Falsch ist Hoodia- Kaktus, die Hoodia gehört eben nicht zu den Kakteen ( Cactaceae) , sondern zu den Seidenpflanzen ( Asclepiadaceae ) und hat mit einem Kaktus botanisch nichts zu tun.

Hoodia ist eng mit der berühmt - berüchtigten STAPELIA ( Aasblume ) verwandt. Wie der Name bereits sagt sind die Blüten nicht von elegantem Duft, sondern stinken pervers nach Aas, um in ihrer Heimat Aasfliegen zur Bestäubung anzulocken.

Hoddia und einige ihrer Schwestern sind teilweise sehr heikle Pflanzen, die in der Kultur und Pflege sehr aufwendig und schwierig sind. Die Schwestern Stapelia und Orbea sind relativ leicht zu pflegen.

HOODIA
Heimat: Südafrika, Westafrika
Blütezeit: August - September

Beschreibung
Die Stammsukkulente ist von kaktusähnlichem Wuchs mit fingerartigen Verzweigungen. Sie ist stark bestachelt. Ihre Blüte ist bräunlich-rötlich, wirkt eigenartig zerknittert, fast so, als wäre sie vertrocknet.

Standort
Hell, sonnig. Die Hoodia liebt trockene Zimmerluft, die dem Naturstandort entspricht. Die Pflanzen wollen warm stehen, im Winter bei mindestens 18°C. ( Nachtabsenkungen bis 15 Grad werden vertragen) Die Pflanze ist sukkulent, d.h. sie speichert in ihrem Körper Wasser, da sie aus extrem trockenen Gebieten stammt. Ein Zuwenig ist stets einem Zuviel beim Wässern vorzuziehen.

Pflegetipp
Während der Sommermonate wird regelmäßig, aber sehr mäßig gegossen; am besten nur bei Sonnenbestrahlung!!! Von Oktober an kann die Pflanze fast trocken stehen. Generell wird die Pflanze nicht oder nur ganz sparsam (selbstverständlich mit speziellem Sukkulentendüger/Kakteendünger) versorgt. Beim Umtopfen im Frühjahr ist auf eine gute Drainageschicht in flachen Gefäßformen zu achten. ( Hoodia mag Umtopfen nicht, also selten umtopfen, in Kakteenerde mit Zusatzsand und mineralischem Substrat, wie etwa feinkörniger Kies)

Die gefürchtete Schwarzfäule tritt bei zuviel Feuchtigkeit auf, vor allem im Winter. Pflanzen nur schwach gießen, wenn sie von der Sonne bestrahlt werden, im Winter tropfenweise bewässern. Feuchte Luft verträgt sie auch nicht, einfach über der Heizung stehen lassen und niemals unter 15°C stellen, besser sind wirklich mind. 18°C. Ein halbschattiger Standort im Freien, während des Sommers ist ok, aber regengeschützt und bedenken, daß bei Nachttemperaturen unter 15°C die Pflanze absterben kann, bei zu feuchter Atmosphäre und zuviel Wasser tritt Schwarzfäule auf und die Pflanze ist verloren. Keine leicht zu kultivierende Pflanze, aber von bizarrer Schönheit.

WARNUNG
HOODIA UNTERDRÜCKT HUNGER UND DURSTEMPFINDEN FÜR GRÖSSERE ZEITRÄUME: AUCH WENN MAN KEINEN DURST EMPFINDET; MUSS MAN DOCH DIE TÄGLICHE RATION VON MINDESTENS 1,5 LITERN FLÜSSIGKEIT ZU SICH NEHMEN.

http://www.plant-planet.net/images/Hoodia.sized.jpg


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#8

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:44
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Hoya kerrii

Zum Valentinstag, dem Fest der Liebenden und zum Muttertag ( floristisches Trenddenken eben) lässt eine neue Pflanze die liebenden Herzen höher schlagen. Ein herzförmiges Blatt wird jetzt als Geschenkidee angeboten. Doch was verbirgt sich hinter diesem seltsamen Gewächs?

Bei diesem herzförmigen Blatt, das auch „Kleiner Liebling“ genannt wird ( Scheusslich, was, diese deutsche Namensgebung), handelt es sich um Blattstecklinge von Hoya kerrii, die eng verwandt mit der bekannten und sehr verbreiteten HOYA CARNOSA ( Wachs-, Porzellanblume) ist. Hoya kerrii's Verbreitungsgebiet liegt in Thailand und Kambodscha, also in tropischen, aber ariden Klimaten.

Vor fast 100 Jahren wurde sie von Dr. Kerr in Nordthailand entdeckt. Dort wird sie als Zeichen für ewige Verbindung verschenkt.

Eigentlich ist sie eine Kletterpflanze, die viel Platz braucht. Doch wer dieses 5 bis 10 cm kleine Blatt erwirbt, muss bis zu zwei Jahre warten, ehe die Pflanze richtig zu wachsen beginnt. Wenn Hoya zu wachsen beginnt, dann legt sie allerdings mächtig an Masse zu und hat ein Fenster schnell berankt.

Hoya kerrii möchte hell, aber nicht im direkten Sonnenlicht stehen. Sie verträgt Trockenheit besser als ständig feuchte Erde, was bereits durch ihre sukkulenten ( wasserspeichernden ) Blätter deutlich wird. Mäßige Luftfeuchte ist Voraussetzung für ein gutes Wachstum. Die Pflanze wünscht Temperaturen über 15 °C und begnügt sich mit wenig Düngergaben. An hellen, warmen Standorten fangen größere Exemplare an zu blühen. Die Blütenfarbe variiert von grünlich über weiß bis rosa. Etwas lästig kann der stark tropfende Nektarfluss werden.



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#9

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:45
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Ananas comosus

Eine frische Ananas im Hause, mit einem kräftigen gesunden Blattschopf? Dann lässt sich daraus problemlos eine Ananaspflanze ziehen.

1. Die Frucht in die Hand nehmen und mit der anderen Hand den Blattschopf an der Basis anpacken. Nun den Blattschopf vorsichtig von der Frucht abdrehen. Den Blattschopf 24 Stunden abtrocknen lassen und mit Holzkohlenpuder bestäuben.

2. Nach dem Abtrocknen des Blattschopfes eine bauchige Vase oder Gefäß nehmen, deren Hals verjüngt ist, damit der Schopf nicht ins Wasser der Vase fällt. Das Behältnis wird soweit mit Wasser befüllt, daß der Schopf sich ca. 5-10 mm über der Wasseroberfläche befindet. Dann eine durchsichtige Kunststofftüte über den Schopf und den Vasenhals stülpen ( dies schafft eine Treibhausatmosphäre ) und bindet zusammen.

3. Nun wird das Ganze warm auf die Fensterbank gestellt, so daß sie nur wenig Sonne aber dennoch genügend Licht bekommt. Nach ca. 6 Wochen hat dann der Schopf Wurzel gebildet. Dies ist zu erkennen, wenn der Schopf neue Blätter schiebt. Wenn die Wurzeln 5-10 cm lang sind, kann nun der Schopf vorsichtig in Blumenerde eingepflanzt werden. Selbstverständlich ist Hydrokulur möglich.


Ananas comosus ist eine bis zu 1,2 m hohe Pflanze, deren rosettenförmig angeordnetes, graublaugrünes, starres Blattwerk bis zu 1 m lang werden kann. Die Blätter sind meist stachelig gezahnt. Die Pflanze bildet weiße oder blau bis purpurroten Blüten, welche in einer ca 30 cm langen Ähre angeordnet sind. Die sich bildende Frucht verwächst mit der fleischig werdenden Blütenachse, die an der Spitze eine Rosette aus stacheligen Blättern treibt.

Im Handel sind auch bunte Formen zu erhalten wie A. comosus var. variegatus mit grün-gelb-weiß gestreiften Blättern und A. comosus var. aurovariegatus mit rosa überhauchten gestreiften Blättern.

STANDORT: Ananas liebt einen ganzjährig sonnigen Standort. Die bunt gestreiften Sorten zeigen dann eine besonders schöne Blattzeichnung. Ananas ist sehr wärmeliebend und verträgt sommerliche 30 Grad problemlos. Die Wintertemperatur sollte nicht unter 15-18 Grad liegen. Jungexemplare benötigen eine höhere Luftfeuchte, als adulte Pflanzen; diese kommen mit trockener Luft relativ gut zurecht, schätzen aber eine höhere Luftfeuchtigkeit sehr. Eine Erhöhung derselben, beugt sich einrollenden Blättern und braunen Blattspitzen vor.

PFLEGE: Das Wässern ist manchmal nicht einfach, da größere Pflanzen über den Topfrand wachsen und man deshalb schwierig an das Substrat kommt. Gerade in heißen Sommern benötigt Ananas mäßige, aber ausreichende Wassergaben, ansonsten vertrocknen die Spitzen der Pflanze. Im Gegensatz zu anderen Bromelien schätzt Ananas stehendes Wasser im Blatttrichter nicht sonderlich. In der winterlichen Ruhezeit wird die Pflanze etwas trockener gehalten; eine direkte Ruhephase benötigt Ananas jedoch nicht. Bei extrem hohen Sommertemperaturen sollten die Blätter besprüht werden; ebenso benötigt die Pflanze viel Frischluftzufuhr ( keine Zugluft ). Von Mai bis September dem Gießwasser alle 14 Tage Flüssigdünger in niedriger Konzentration zugegeben. Muß die Ananas umgetopft werden, sollte Einheitserde mit etwas grobem Sand oder Styromull aufgelockert als Substrat verwendet werden.

VERMEHRUNG:Siehe oben. Nach der Blüte bilden sich am Fuß der Ananas Kindel ( Tochterpflanzen ) Diese können im März oder April, vorsichtig abgetrennt und eingepflanzt werden.

KRANKHEITEN UND SCHÄDLINGE:Bei zu trockener Luft rollen sich die Blätter ein, und die Blattspitzen sterben ab. Wird sofort und weiterhin regelmäßig gesprüht, erholt sich die Pflanze wieder. Bei zu dunklem Stand verblassen die Blätter der Ananas. Bei zu nassem und kühlem Stand fault leicht der Wurzelhals.

Immer beachten, daß die gezähnten Blattränder gefährlich scharf sind und rasch zu Verletzungen führen können.


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zuletzt bearbeitet 28.11.2014 22:39 | nach oben springen
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#10

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:57
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Ananas comosus

Eine frische Ananas im Hause, mit einem kräftigen gesunden Blattschopf? Dann lässt sich daraus problemlos eine Ananaspflanze ziehen.

1. Die Frucht in die Hand nehmen und mit der anderen Hand den Blattschopf an der Basis anpacken. Nun den Blattschopf vorsichtig von der Frucht abdrehen. Den Blattschopf 24 Stunden abtrocknen lassen und mit Holzkohlenpuder bestäuben.

2. Nach dem Abtrocknen des Blattschopfes eine bauchige Vase oder Gefäß nehmen, deren Hals verjüngt ist, damit der Schopf nicht ins Wasser der Vase fällt. Das Behältnis wird soweit mit Wasser befüllt, daß der Schopf sich ca. 5-10 mm über der Wasseroberfläche befindet. Dann eine durchsichtige Kunststofftüte über den Schopf und den Vasenhals stülpen ( dies schafft eine Treibhausatmosphäre ) und bindet zusammen.

3. Nun wird das Ganze warm auf die Fensterbank gestellt, so daß sie nur wenig Sonne aber dennoch genügend Licht bekommt. Nach ca. 6 Wochen hat dann der Schopf Wurzel gebildet. Dies ist zu erkennen, wenn der Schopf neue Blätter schiebt. Wenn die Wurzeln 5-10 cm lang sind, kann nun der Schopf vorsichtig in Blumenerde eingepflanzt werden. Selbstverständlich ist Hydrokulur möglich.


Ananas comosus ist eine bis zu 1,2 m hohe Pflanze, deren rosettenförmig angeordnetes, graublaugrünes, starres Blattwerk bis zu 1 m lang werden kann. Die Blätter sind meist stachelig gezahnt. Die Pflanze bildet weiße oder blau bis purpurroten Blüten, welche in einer ca 30 cm langen Ähre angeordnet sind. Die sich bildende Frucht verwächst mit der fleischig werdenden Blütenachse, die an der Spitze eine Rosette aus stacheligen Blättern treibt.

Im Handel sind auch bunte Formen zu erhalten wie A. comosus var. variegatus mit grün-gelb-weiß gestreiften Blättern und A. comosus var. aurovariegatus mit rosa überhauchten gestreiften Blättern.

STANDORT: Ananas liebt einen ganzjährig sonnigen Standort. Die bunt gestreiften Sorten zeigen dann eine besonders schöne Blattzeichnung. Ananas ist sehr wärmeliebend und verträgt sommerliche 30 Grad problemlos. Die Wintertemperatur sollte nicht unter 15-18 Grad liegen. Jungexemplare benötigen eine höhere Luftfeuchte, als adulte Pflanzen; diese kommen mit trockener Luft relativ gut zurecht, schätzen aber eine höhere Luftfeuchtigkeit sehr. Eine Erhöhung derselben, beugt sich einrollenden Blättern und braunen Blattspitzen vor.

PFLEGE: Das Wässern ist manchmal nicht einfach, da größere Pflanzen über den Topfrand wachsen und man deshalb schwierig an das Substrat kommt. Gerade in heißen Sommern benötigt Ananas mäßige, aber ausreichende Wassergaben, ansonsten vertrocknen die Spitzen der Pflanze. Im Gegensatz zu anderen Bromelien schätzt Ananas stehendes Wasser im Blatttrichter nicht sonderlich. In der winterlichen Ruhezeit wird die Pflanze etwas trockener gehalten; eine direkte Ruhephase benötigt Ananas jedoch nicht. Bei extrem hohen Sommertemperaturen sollten die Blätter besprüht werden; ebenso benötigt die Pflanze viel Frischluftzufuhr ( keine Zugluft ). Von Mai bis September dem Gießwasser alle 14 Tage Flüssigdünger in niedriger Konzentration zugegeben. Muß die Ananas umgetopft werden, sollte Einheitserde mit etwas grobem Sand oder Styromull aufgelockert als Substrat verwendet werden.

VERMEHRUNG:Siehe oben. Nach der Blüte bilden sich am Fuß der Ananas Kindel ( Tochterpflanzen ) Diese können im März oder April, vorsichtig abgetrennt und eingepflanzt werden.

KRANKHEITEN UND SCHÄDLINGE:Bei zu trockener Luft rollen sich die Blätter ein, und die Blattspitzen sterben ab. Wird sofort und weiterhin regelmäßig gesprüht, erholt sich die Pflanze wieder. Bei zu dunklem Stand verblassen die Blätter der Ananas. Bei zu nassem und kühlem Stand fault leicht der Wurzelhals.

Immer beachten, daß die gezähnten Blattränder gefährlich scharf sind und rasch zu Verletzungen führen können.



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#11

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:57
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

SANSEVIERIA TRIFASCIATA u.a.

Familie: Dracaenaceae ( Drachenbäume); Den Gattungsnamen Sansevieria erhielt das Gewächs zu Ehren von Raimond v. Sangro; Fürst von Sanseviero, (1710 – 1771).

Herkunft: tropisches Afrika wie Angola, meist aber aus Westafrika, Südafrika und Ostafrika. Auch im tropischen Asien gibt es einige Arten wie die Sansevieria zeylanica – Teufelszunge aus Sri Lanka.

Habitus: Einem Rhizom entsprießen schwertförmige und je nach Sorte mehr oder weniger lange starre Blätter. Bei guter Pflege zeigt die Pflanze unscheinbare Blüten, die angenehm duften.

Licht: viel Licht, relativ anspruchslos: hell, sonnig bis halbschattig. Buntblättrige Arten brauchen mehr Licht.

Temperatur: 20°C, übliche Zimmertemperatur, keinesfalls unter 15°C

Feuchtigkeit: mäßig feucht halten, ein Zuviel ist schädlicher als zu wenig Feuchtigkeit. im Winter relativ trocken halten und nicht zu kühl stellen. Die Pflanze verträgt trockene Luft hervorragend.

Vermehrung: am einfachsten durch Teilung beim Umtopfen; ebenso durch Zerschneiden eines Blattes in 10 cm lange Stücke, die nach dem Abtrocknen der Schnittstelle Substrat gesteckt werden. Aus Stecklingen der gelbgestreiften Sorte erhält man allerdings nur die grüne Form. (Es gibt einen Spezialtrick auch buntblättrige Arten so zu vermehren)

Erde: Einheitserde oder Kakteenerde mit 50% sandigen, mineralischen Zusätzen. Sehr geeignet ist auch Cocohum ( Cocosfasersubstrat ), an die Dainageschicht denken !!! Das Substrat muß durchlässig sein, da die Pflanze keine Staunässe verträgt.

Umpflanzen: im Frühling, sofern vonnöten; sobald die Rhizome aus dem Topf herauswachsen

Gedüngt wird in der Wachstumszeit, niedrig dosiert mit üblichen Pflanzendünger ( Anmerkung: Ich verwende Kakteendünger )


Es gibt sehr viele für die Zimmerkultur geeignete Sansevierien,/ AUSWAHL:

* S. trifasciata, von dieser Art gibt es viele Sorten, die wichtigsten sind:

* S. trifasciata 'Hahnii', „Golden hahnii“, „Silver Hahnii“
* S. trifasciata 'Laurentii' und „Moonshine“
* Sansecieria trifasciata 'Black Gold'
* Sansevieria trifasciata 'Frank Niedz'
* Sansevieria trifasciata 'Gray Lady'
* Sansevieria trifasciata 'Hahnii Swirls'
* Sansevieria trifasciata 'Jade Dwarf Marginated'
* Sansevieria trifasciata 'Laurentii'
* Sansevieria trifasciata 'Laurentii Compacta'
* Sansevieria trifasciata 'Laurentii Mein Liebling'
* Sansevieria trifasciata `Moonshine'
* Sansevieria trifasciata 'Moonshine'
* Sansevieria trifasciata 'Thick Leaf'

Ebenso für die Zimmerkultur empfehlenswert sind: S. gracilis, S.kirkii, S.bacularis, S.longifolia uva , sowie eine der schönsten: Sansevieria cylindrica

Sansevieria stucky, S. ehrenbergii, sowie S.robusta können sehr groß und ausladend werden.



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#12

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 03:58
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

MYRTILLOCACTUS GEOMETRIZANS ( Myrtillocactus, Heidelbeerkaktus )

Garambullo, Bilberry Cactus, Whortleberry Cactus, Padre Nuestro, Blue Flame, Blue Candle, Blue Myrtle.

HEIMAT: Mexiko bis Niederkalifornien, San Luis Potosí bis Oaxaca und Puebla, Guatemala, warme Steppen

HABITUS: Auch Bluecandle genannt ähnelt Myrtillocactus geometrizans einer grünlichblauen Säule. Körper großwüchsig, baumförmig, Triebe aufgebogen, Ø bis 10cm, hellgrün, 6 Rippen, scharf gebuchtet, Areolen deutlich getrennt, 5(-9) spitze kräftige Randstacheln, 1 dolchartiger noch kräftigerer 1-7cm langer Mittelstachel, an älteren Exemplaren erscheinen weissliche, unscheinbare Blüten.

LICHT: Volle Sonne, nur so ist die bläuliche Bereifung zu erhalten.

TEMPERATUR: mind. 15°C. Die Pflanze ist sehr wärmeliebend und durch zu kühle Wintertemperaturen kann es zu entstellenden Kälteflecken kommen. Ab und zu sollten die Pflanzen an sonnigen, sehr warmen Tagen leicht überbraust werden. Niemals kaltes Wasser zum Gießen und Brausen verwenden

GIESSEN: Im Sommer mäßig, im Winter völlig trocken ( November bis März )

DÜNGER Unbedingt speziellen Kakteendünger verwenden; Düngung niedrig konzentriert alle 14 Tag während der Wachstumszeit.

UMPFLANZEN: ca alle 2-3 Jahre in Kakteenerde mit vielen mineralischen Zusätzen wie Sand und Kies, Perlit, Vulkansteingruss . Gute Drainageschicht ! Nicht zu tiefe Töpfe verwenden.

VERMEHRUNG: Samen, wie Stecklinge. Die Stecklinge sind ca 10 Tage an der Luft abheilen zu lassen und danch in sandiges Substrat einzupflenzen. Cristate können nur vegetativ vermehrt werden.

BESONDERHEITEN: Die Früchte des Myrtillokaktus geometrizans, Garambullos genannt, sind essbar und von säuerlichem Aroma; sie erinnern an Heidelbeeren.
In der Homöophatie wird die Pflanze eingesetzt bei: Koronaren Durchblutungssterungen, Angina pectoris, Nachbehandlung des Herzinfarktes.
Es existieren Cristate ( Laune der Natur, durch veränderten Vegetationspunkt ), die durch ihren bizarren wuchs bestechen.
.

Weitere Arten und Synonyme:

Myrtillocactus chende
Myrtillocactus chende f. cristatus
Myrtillocactus chichipe
Myrtillocactus chiotilla
Myrtillocactus chiotilla f. spiralis
Myrtillocactus cochal
Myrtillocactus eichlamii
Myrtillocactus geometrizans
Myrtillocactus geometrizans f. cristatus
Myrtillocactus geometrizans f. hintonii
Myrtillocactus geometrizans v. cochal
Myrtillocactus geometrizans v. grandiareolatus
Myrtillocactus grandiareolatus
Myrtillocactus mixtecensis
Myrtillocactus pugionifer
Myrtillocactus schenckii
Myrtillocactus schenckii f. cristatus



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#13

RE: Pflanzen für das Warmhaus:

in Pflanzen: 20.05.2010 04:01
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Hatiora salicornioides-Korallenkaktus

Familie: Cactaceae - Kakteen

Herkunft: Tropen

Habitus: hellgrüne, rundliche Glieder in Keulenform mit stumpfer Spitze. Buschartiger, überhängender Wuchs. Aus den Scheitelareolen der Triebe erscheinen kleine, gelbe Blüten in Massen. Die Pflanze wird Korallenkaktus oder Keulen-Binsenkaktus genannt.

Standort: Viel Licht, halbschattig, keine volle Sonne. Im Sommer ist ein vor zu intensiver Sonnenbestrahlung geschützer Platz im Freien möglich. Die Pflanze liebt eine höhere Luftfeuchte; öfter nebeln und sprühen: wie immer: Nur mit weichem Wasser gießen und nebeln. Im Winter kann die Pflanze temperiert stehen ( MINDESTENS 12°C ) bei soviel Licht wie nur möglich.

Temperatur: temperiert bis warm, mind. 12°C

Feuchtigkeit: mäßige Bodenfeuchte, des Winters etwas trockener, aber nicht austrocknen lassen. Staunässe führt rasch zum Verlust durch Fäulnis. Übliche Düngung, niedrig konzentriert mit Kakteen-/Sukkulentendünger während der Wachstumsperiode.

Vermehrung: Stecklinge oder Aussaat

Umtopfen: wenn notwendig im Frühjahr in durchlässiges Substrat bei guter Drainage. Wasser sollte gut abfließen können, um Staunässe zu vermeiden.

- Bedanke mich unbekannterweise bei NORIEL DE MORVILLE für diese ausgezeichnete Arbeit.



Dateianlage:
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