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Megalodon-Vorfahr: Gigantischer Riesenhai jagte vor 115 Millionen Jahren vor Australien:
Stanford (USA) – Lange bevor Wale, Weiße Haie, aber auch der legendäre Riesen-Urzeit-Hai Megalodon die Meere beherrschten, durchstreifte bereits ein gigantischer Raubhai die Gewässer vor dem heutigen Nordaustralien. Neue Untersuchungen fossiler Wirbel zeigen: Dieser Hai war der bislang früheste bekannte Mega-Prädator der modernen Hai-Linie und lebte rund 15 Millionen Jahre früher als bisher bekannte Riesenhaie.
Künstlerische Darstellung des Urzeit-Riesenhais (Illu.).
Copyright: Pollyanna von Knorring/Swedish Museum of Natural History
Wie das Team um Mohamad Bazzi von der Stanford University aktuell im Nature-Fachjournal „Communications Biology“ (DOI: 10.1038/s42003-025-08930-y) berichten, stehen mehrere außergewöhnlich große Wirbel, die nahe der heutigen Stadt Darwin entdeckt wurden im Fokus der aktuellen Studie. Die Wirbel stammen aus der frühen Kreidezeit, einer Epoche, in der Dinosaurier die Kontinente dominierten und die Meere von Plesiosauriern, Ichthyosauriern und anderen marinen Großräubern bevölkert waren. Der nun analysierte Hai gehörte zur Gruppe der Lamniformes, also jener Linie, aus der später unter anderem der Weiße Hai hervorging.
Bislang ging die Forschung davon aus, dass frühe Vertreter dieser Hai-Gruppe mit kaum einem Meter Körperlänge vergleichsweise klein waren. Die neuen Funde zeichnen jedoch ein anderes Bild: Anhand der Wirbel schätzen die beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Länge der Tieresauf rund acht Meter. Damit wäre der Hai deutlich größer gewesen als heutige Weiße Haie und hätte bereits vor 115 Millionen Jahren eine ökologische Rolle eingenommen, die man bislang erst viel später verortete.
Bemerkenswert ist auch die Geschichte der Entdeckung selbst. Die Wirbel wurden nicht erst kürzlich ausgegraben, sondern bereits in den späten 1980er- und 1990er-Jahren an der Küste nahe Darwin gefunden. Mit einem Durchmesser von rund zwölf Zentimetern galten sie zwar als ungewöhnlich groß, wurden jedoch lange Zeit nicht weiter untersucht und lagerten über Jahre in Museumssammlungen. Erst eine erneute Analyse brachte ihre wahre Bedeutung ans Licht.
Für die Paläontologie sind fossile Hai-Wirbel besonders wertvoll. Anders als Knochen bestehen Hai-Skelette aus Knorpel, der nur selten fossil erhalten bleibt. Meist sind es einzelne Zähne, die Hinweise auf ausgestorbene Arten liefern. Diese erlauben jedoch nur begrenzte Rückschlüsse auf die tatsächliche Körpergröße. Wirbel hingegen liefern direkte Anhaltspunkte für Proportionen und Masse.
Um die Größe des Darwin-Hais möglichst realistisch zu rekonstruieren, setzte das internationale Forschungsteam auf einen Methodenmix: Genutzt wurden unter anderem CT-Scans, Vergleichsdaten moderner Haie, mathematische Modelle und Erkenntnisse aus der Fischereibiologie. Der Prozess zog sich über Jahre, da verschiedene Berechnungsansätze teils deutlich unterschiedliche Ergebnisse lieferten. Am Ende kristallisierte sich jedoch ein konsistentes Größenmodell heraus.
Das rekonstruierte Tier dürfte äußerlich modernen Großhaien stark geähnelt haben: stromlinienförmig, kraftvoll gebaut und perfekt an das Jagen in offenen Meeren angepasst. Genau darin sehen die Forscher einen zentralen Befund: Der erfolgreiche „Körperbauplan“ moderner Haie existierte offenbar bereits vor mehr als 100 Millionen Jahren und erwies sich als evolutionär extrem stabil.
Die Entdeckung verschiebt nicht nur den zeitlichen Ursprung riesiger Haie deutlich nach hinten, sondern wirft auch neue Fragen auf: Wenn bereits vor 115 Millionen Jahren solche Mega-Räuber existierten, müssen sie Vorfahren gehabt haben, die bislang noch unentdeckt sind. Ähnliche Fossilien könnten daher auch in anderen Regionen der Welt verborgen sein, insbesondere in ehemaligen Flachmeeren der Kreidezeit.
Darüber hinaus liefert die Studie Hinweise darauf, dass moderne Haie sehr früh an der Spitze mariner Nahrungsketten standen. Das widerspricht der früheren Annahme, dass diese ökologische Dominanz erst deutlich später erreicht wurde. Die frühe Etablierung solcher Spitzenprädatoren deutet auf eine rasche Anpassungsfähigkeit innerhalb der Hai-Evolution hin.
Quellen: Swedish Museum of Natural History, Nature
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