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#1

Glücksbringer:

in Symbolica. - 01.06.2010 18:46
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

Aus: http://www.ediths-schatzkiste.de/gluecksbringer.htm

Fliegenpilz:


Als Glückspilz wird der rote Fliegenpilz angesehen.

Viele Sagen der Germanen deuten auf eine tiefe Verehrung des Fliegenpilzes hin.

So wird geschildert, dass Wotan, der germanische Gott der Extasse und der Erkenntnis,
für die Entstehung der Fliegenpilze zuständig sei.

Der Sage nach reitet Wotan nebst Gefolge zur Wintersonnenwende durch die Wolken.
Immer dort, wo der Geifer seines Pferdes auf die Erde fällt,
sollen dann neun Monate später Fliegenpilze aus dem Boden sprießen.

Der Volksglaube bringt den Fliegenpilz stets mit Hexen und Zauberern in Verbindung,
und entsprechend dem Anlass mit Vergnügen oder Abscheu,
je nachdem ob ihre Dienste benötigt wurden oder ihnen
erlittenes Übel zugeschrieben wurde.

Dazu aus: http://www.gluecksbringer-finden.de/symbol/

Die Sage besagt, dass die Berserker, Krieger mit Bärenfellkleidung,
sich mit kleinen Fliegenpilzmengen betäubten, damit sie im Kampf keinen
Schmerz spürten und unerschrocken zu Werke gingen.

Denn Fliegenpilze besitzen den Stoff Ibotensäure,
der die ähnliche Wirkung eines Rauschgiftes bewirkt.
Die Krieger galten im Kampfgeschehen als außerordentlich stark und tapfer.



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Glücksbringer:

in Symbolica. - 01.06.2010 18:47
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

"Hufeisen":


Es wurde zum Glücksbringer, weil es die Form des aufgehenden Mondes hat.

Eine weitere Deutung geht auf den heiligen Dunstan zurück,
der ein geschickter Hufschmied war.

Einst sollte er des Teufels Huf beschlagen, und dabei schlug er so fest zu,
dass der Teufel um Gnade winselte.

Der Heilige hörte aber mit dem Hämmern erst auf,
nachdem der Teufel versprochen hatte,
alle jene zu verschonen, die ein Hufeisen tragen.

Der Glaube an die Kraft des Hufeisens, Böses abzuweisen und Glück zu bringen,
ist in der ganzen Welt verbreitet, vor allem im deutschen Sprachraum,
und hier speziell im lutherischen Norden.

Das Hufeisen muss mit der Öffnung nach unten gehalten werden,
damit das Glück auslaufen kann.

Hufeisen müssen gefunden werden, man darf sie nicht suchen.

Sind zumindest noch drei Hufnägel daran erhalten, so bedeutet das besonderes Glück.

Im Hause wird das Hufeisen meist über der Schwelle der Haustür angebracht
oder aber an einer Haus-, Stall- oder Stubentür
oder an einem Deckenbalken.

Und dies meist am Silvesterabend, in der Johannisnacht oder am Karsamstag.

Eine andere Erklärung für die symbolische Kraft des Hufeisens liegt darin,
dass das Hufeisen des Pferdes Schuh ist.

Das Pferd wurde in prähistorischer Zeit höher geachtet als der Stier.

Vielleicht weil es sich erst sehr viel später domestizieren ließ und mit seiner Kraft,
mit seinem Aufbäumen, wehender Mähne und blitzenden Zähnen
ein Urbild der unbezähmten Natur war.

Wotan opferte man Pferde, die danach verzehrt wurden,
was Pferdefleisch als Alltagsspeise tabu machte.

Und seitdem Pferde als Reit- und Zugtiere beschlagen wurden,
was von den Griechen erfunden sein soll,
ist das Hufeisen bei allen Völkern, die Pferde für Krieg und Arbeit brauchten,
als symbolkräftiges Teil fürs Ganze ein starkes Amulett.


Dazu aus: http://www.augsburger-allgemeine.de/augs...-id9127376.html

Bedeutung:

Das Hufeisen soll das wertvolle Pferd schützen.
In allen Ländern, in denen Pferde für Krieg und Arbeit gebraucht wurden,
wurde das Hufeisen zu einem Symbol des Glücks.
Ein türkisches Sprichwort bringt die einstige Bedeutung eines Hufeisen zum Tragen
und lässt vermuten, warum es weltweit so beliebt wurde:
"Ein Nagel kann ein Hufeisen retten, ein Hufeisen ein Pferd,
ein Pferd einen Reiter und ein Reiter ein Land."

Legenden:

Ein Hufeisen, richtig an Haus und Hof angebracht, soll ein geeignetes Mittel sein,
Unglück, Unheil und Krankheit abzuwenden.
Es soll beschützen und Fremden sowie bösen Geistern den Zugang verwehren.
Man könne damit das Böse festnageln und einhämmern.

Seeleute brachten es an Schiffsmasten an und selbst Taxifahrer schauen,
dass ihr Nummernschild ein "U" enthält.
Zeigt die offene Seite nach unten, könne das Glück herausfallen.

Andererseits könne es in der U-Form des Teufels Hörner darstellen.
Hängt man es quer auf, symbolisiere es das C für Christus.

Ein anderer Aberglaube besagt, dass man das Hufeisen mit der Öffnung
stets nach oben hängen müsse, damit das Glück nicht verloren gehe.
Nach oben geöffnet stelle es auch einen glücksfangenden Brunnen dar.

Voraussetzung für das Glückbringen sei allerdings,
dass man es findet und nicht sucht.
Sollte es noch mindestens drei Nägel haben, bringe es besonderes Glück.

Mit dem Anbringen des Glücksbringer-Klassikers über der Hausschwelle
oder dem Stalltor warte man bis Silvester.



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#3

RE: Glücksbringer:

in Symbolica. - 01.06.2010 18:49
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

Glückspfennig (heute wohl Glückscent):

Der Glückspfennig (alter Pfennig) besteht aus Kupfer.

Dieses, so der alte Volksglaube, löse allen bösen Zauber und fördere die Liebesfähigkeit,
da es der Venus zugeordnet ist.

Auch galt der Glückspfennig in früherer Zeit als die kleine Ausgabe des
Segen bringenden Tauftalers sowie der verschiedenen Weihpfennige und Weihgroschen,
die man zum Schutz vor Hexen an Stalltüren nagelte.

Außerdem wurden sie in der Hosentasche getragen, um gegen Lug und
Betrug im Wirtshaus wie beim Viehhandel zu bewahren.

Der Grund, warum das Finden eines Pfennigs (heute wohl Cent) Glück bringen soll,
liegt in der Deutung, dass in allem Kleinen der Ursprung für etwas Großes liegt.


Dazu aus: http://www.numispedia.de/Gl%FCckspfennig


Glückspfennig (moderner: Glückscent)

Der Glückspfennig ist ein Symbol für Reichtum. Indem man ihn
– physisch wie symbolisch – verschenkt, wünscht man dem Empfänger,
dass ihm niemals das Geld ausgehen möge.

Geschichtlicher Hintergrund:

Der Glückspfennig wird oftmals als kleinere Ausgabe des goldenen Tauftalers
oder des Weihgroschens angesehen, der in früheren Jahrhunderten
– in der Hoffnung Hexen zu vertreiben – an die Stalltür
genagelt oder stets mitgeführt wurde.
Aufgrund der aktuellen Situation tritt nun das 1-Cent-Stück an seine Stelle.

Früher war es üblich, die Brautschuhe mit gehorteten Pfennigen zu bezahlen.
Diese Tradition geht allerdings zunehmend verloren.



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#4

RE: Glücksbringer:

in Symbolica. - 01.06.2010 18:51
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

"Marienkäfer":

Aus: http://www.schamanische-krafttiere.de/Kr...rienkaefer.html

Auf Grund seiner Nützlichkeit und weil die Menschen damals sehr
auf die Erträge aus dem eigenen Garten angewiesen waren,
gilt der Marienkäfer im Volksglauben seit jeher als gutes Omen und Glückssymbol.

Er ist deshalb wie auch das Schwein ein beliebtes Motiv auf Postkarten,
Briefmarken und auch in der Kunst selbst.

Die Verehrung des Marienkäfers spiegelt sich auch deutlich
in den ihm gegebenen Namen wieder.
So heißt der Marienkäfer nicht zuletzt deshalb Marienkäfer,
weil er mit der Heiligen Jungfrau Maria und Maria Magdalena in Verbindung stehen soll.

Auch sein englischer Name “Ladybird” (=Frauenkäfer)
ist auf diesen Glauben zurückzuführen.

In Schweden nennt man den Marienkäfer “Marias Schlüsselmagd”
und seine Punkte stehen für die sieben Tugenden der Maria.

Andere Bezeichnungen für den Marienkäfer
(besonders im bajuwarischen Raum) sind: Herrgottskäfer, Gotteskäfer,
Herrgottswürmchen.

Am bekanntesten ist in der Mythologie der Siebenpunkt-Marienkäfer
auf Grund der Zahl 7, die als heilige und mytische Zahl gilt.

Aus diesem Grund war der Marienkäfer für Viele auch ein Orakel.

In Frankreich beispielsweise steht einem Mann laut Volksglauben
eine Heirat bevor, wenn ein Marienkäfer auf ihm landet und
ledige Frauen sollen sich einen Marienkäfer auf den Zeigefinger gesetzt
und jede Sekunde bis zum Abflug gezählt haben, um so zu erfahren,
wann sie heiraten werden, wobei jede Sekunde steht für ein Jahr stand,
dass sie bis zur Hochzeit warten müssen.


Fliegt der Marienkäfer als Krafttier in Ihr Leben,
so steht Ihnen eine glückliche Zeit und gutes Gelingen bei all Ihren Vorhaben bevor.

Wenn Ihnen bisher immer eine Portion Glück für bestimmte Sachen gefehlt hat,
dann können Sie jetzt sicher sein, dass Ihnen das Krafttier Marienkäfer
genug Glück schenken wird, damit Sie sich endlich ein paar Träume und Wünsche erfüllen können.
Gleichermaßen schenkt er Ihnen Hoffnung und Zuversicht,
dass sich alles so entwickeln wird, wie es für Sie am Besten ist.

Sind Sie verzweifelt, traurig oder verletzt dann spendet Ihnen
das Krafttier Marienkäfer Trost und macht Ihnen neuen Mut,
damit Sie einmal mehr aufstehen, wie Sie hinfallen.

Ebenso nimmt Ihnen der Marienkäfer als Krafttier die Zweifel,
die Sie an sich selbst, an Anderen oder einer bestimmten Sache hegen
und auch die Angst, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben.

Denn letzendlich kommt doch alles wie es soll
– egal ob wir uns im ersten Moment dafür oder dagegen entscheiden.

Lassen Sie die Liebe in Ihr Herz und trauen Sie sich mehr zu.
Erwarten Sie voller Freude eine positive Wendung in Ihrem Leben,
die Sie mit Freude, Dankbarkeit und inneren Frieden erfüllen wird.

Der Marienkäfer als Krafttier sagt Ihnen aber auch,
dass man nicht immer auf das Glück warten oder es suchen sollte,
da es meistens dort wartet, wo wir es nie erwarten oder suchen würden
– in uns selbst!

Entdecken Sie daher die Schönheit und Einfachheit in Ihrem Leben neu,
dann finden Sie auch das Glück von ganz alleine.



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#5

RE: Glücksbringer:

in Symbolica. - 01.06.2010 18:55
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

"Schornsteinfeger":


Einem Schornsteinfeger zu begegnen, bedeutet Glück.
Einen seiner Knöpfe zu berühren noch viel mehr.

Denn früher war man froh den guten Mann zu begegnen, damit er den Kamin kehrt.

Brach einst ein Feuer aus in den alten Holzhäusern, brannte meist das halbe Dorf nieder.
Daher brachte der Rauchfangkehrer einst wirklich Glück wenn man ihn in sein Haus zog.

Oder: Dem Schornsteinfeger, der wegen seiner schwarzen Kleidung an den Teufel erinnere,
wurde die Fähigkeit zugeschrieben, den Teufel selbst
oder mit seiner Hilfe andere Geister zu bannen.

Seither gilt er als Glücksbringer und der von ihm mitgebrachte Ruß
als besonderer Schutz gegen Gefahren oder vor Krankheiten.

Seine Rolle als Glücksbringer zu Neujahr geht auch darauf zurück,
dass die Schornsteinfeger traditionell zu diesem Termin ihre Jahresrechnung legten,
und aus diesem Anlass vielfach als erste Gratulanten auftraten.



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#6

RE: Glücksbringer:

in Symbolica. - 01.06.2010 18:59
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

"Glücksschwein":


Der wilde Eber war das heilige Tier der germanischen Götter.

Die germanische Göttin Freya trug beispielsweise den Beinamen Syr (Sau),
und Schweine waren Opfertiere für die griechische Göttin Demeter.

In europäischen Kulturen war die Sau aber auch Symbol für Wohlstand.

Das Glücksschwein gilt von alters her als Fruchtbarkeitssymbol und Glücksbringer.

Zu Neujahr sollte man einen Schweinsrüssel oder zumindest Schweinefleisch essen,
damit man im kommenden Jahr Glück hat, so der Volksglaube.

Früher gab es nur selten Fleisch zu essen.

Wer ein Schwein hatte, wurde meist schon als reich und glücklich angesehen.


Siehe dazu: http://www.schweinestammtisch.de/interessantes/Symbol.html

Und aus: http://www.schamanische-krafttiere.de/Krafttier_Schwein.html


In vielen Kulturen wiez.B. Ägypten, Irland und Mexiko verehrte
man den wilden Vorfahren des Schweins als Symbol für Unbesiegbarkeit und Kampfgeist.

In Hawai steht das Schwein mit dem Kamapuaawaren,
dem Gott der Liebe und des Krieges in Verbindung.

Die germanische Kriegs- und Liebesgöttin Freyja hat sogar den Beinamen “Syr”,
was übersetzt Sau bedeutet.

So zeigt sich, dass das Schwein auch bei den Germanen hoch angesehen war
und als ein Symbol für Kriegskunst und Liebe galt.

Selbst die keltische Fruchtbarkeitsgöttin Ceridwen wird mit Schweinen
in Verbindung gebracht.
So soll die Muttergöttin oft die Gestalt eines Schweines angenommen haben,
was auf den Aspekt der großen Muttersau hinweist.

In der Überlieferung heißt es, die Schweinegöttin der Sterne
und des Schwarzmondes sei immer und überall die gebärende
und wiedergebärende Göttin des Schweine-Uterus.

Die Sterne seien ihre Ferkel-Kinder, die sie morgens «verschlinge» und abends «gebäre»”.

Ähnliches weiß auch die Mytholgie der Jali in West-Neuguinea zu berichten.
Laut dieser sollen Himmel und Erde, als auch Sonne und Mond
aus dem UrSchwein geboren worden sein.

Im heimischen Volksglauben existiert sogar ein traditionelles
Schweine-Orakel, welches auch “Schweinestallhorchen” genannt wird.

So sollen ledige Frauen an Hand des Grunzen oder Quieken eines Schweines
etwas über ihren zukünftigen Mann erfahren.

Dafür mussten die Frauen einfach an die Stalltüre klopfen
und auf die Antwort eines Schweins warten.
Sofern ein ausgewachsenes Schwein grunzte, so war ein Witwer oder
gesetzterer Herr als Bräutigam zu erwarten.

Quiekte hingegen ein Ferkelchen, so wird es wahrscheinlich ein schöner jungern Mann.
Wenn kein Schwein auf das Klopfen antwortete,
hiess das, das man ein weiteres Jahr warten muss.

Allerdings hat das Schwein auch mit sehr vielen Vorurteilen zu kämpfen.
Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass das Schwein schmutzig und unrein sei
(letzteres wird sogar in der Bibel erwähnt), ist die Tatsache vielmehr die,
dass es ein sehr reinliches und soziales Tier ist.

Dennoch haben sich im Volksmund Ausdrücke wie “dreckig wie ein Schwein”,
“eingesaut”, “versaut”, “die Sau rauslassen” und Beleidigungen wie “Saustall”,
“Du Sau”, “Du Schwein”, “Du frisst wie ein Schwein”
und “Du gehst wie die Sau vom Trog” bis heute gehalten.

Wenn man bedenkt, dass das tierische Schwein soviel sozialer und reiner
als so manches menschliches Schwein ist, sollte das wirklich zu denken geben.

So sollten wir vielmehr die wenigen guten Ausrufe über das Schwein
wie z.B. “Schwein gehabt” und die Symbolik des “Glücksschweins”
und den Aspekt der “großen Muttersau” in unseren Herzen und unseren Gedanken behalten.


Wenn das Schwein als Krafttier in Ihr Leben läuft,
kehren Glück, Wohlstand und Reichtum in Ihr Leben zurück.
Das Krafttier Schwein verbindet mit Mutter Erde und verkörpert auch
alle nährenden und liebenden Aspekte einer Mutter.

So zeigt Ihnen das Krafttier Schwein, dass Sie sich voller Vertrauen
in den Schoß von Mutter Erde fallen lassen und sich genüsslich
in Ihrem Schoß wälzen können – wie ein Schwein im Schlamm.
Genießen Sie das Leben, lieben Sie es und ehren Sie es.
Genießen Sie die Mutterliebe, lieben Sie die Mutter und ehren Sie sie.

So prüft das Schwein als Krafttier auch die Liebesfähigkeit
und ob Sie ihre Herz der Liebe öffnen können.
Haben Sie sich von den Vorurteilen einschüchtern lassen und
Ihr Herz verschlossen oder haben Sie sich nicht unterkriegen lassen
und ist die Liebe in Ihnen nur noch stärker geworden?

Das Krafttier Schwein will Ihnen sagen,
dass Sie sich nicht einschüchtern lassen sollen und auch mal “die Sau rauslassen”
und das Leben feiern dürfen – solange es nicht auf die Kosten anderer geht
und sie es nicht übertreiben.

Man kann auch gesittet feiern und muss nicht immer alles exzessiv betreiben.
Unabhängig davon fordert das Schwein als Krafttier dazu auf,
sich näher mit den Themen Mutterschaft, Fruchtbarkeit,
Schwangerschaft und Geburt auseinanderzusetzen.

Welches Verhältnis haben Sie zu Ihrer Mutter
– welches Verhältnis haben Ihre Kinder zu Ihnen?
Mit welchen Gedanken gehen Sie schwanger und welche Träume
oder Wünsche möchten gerne geboren werden?

Der mütterlich nährende Aspekt des Schwein erinnert Sie daran,
was und wer sie wirklich nährt, unterstützt und beschützt.

In wessen Schoß können Sie sich wirklich genüsslich fallen lassen
und so sein, wie sie wirklich sind?

Es gehört viel Mut dazu, sein wahres Wesen anderen zu offenbaren,
aber es kostet noch mehr Mut, sich einzugestehen,
bei wem das nicht möglich ist, obwohl man immer dachte,
dass es dort möglich sei.

Beenden Sie Beziehungen und Verhältnisse,
bei denen Sie Geben und Nehmen nicht die Waage haltne,
bei denen Sie sich nicht fallen lassen und nicht auch mal “die Sau rauslassen” können.

Wenn wir uns nicht bei unseren Freunden und Partnern fallen lassen können, wo dann?

Vertrauen Sie sich dem Krafttier Schwein an,
dann führt es Sie zu fruchtbaren Wiesen und frischen Bächen,
an denen Sie wieder Kraft tanken und Ihren Durst stillen können.

Lassen Sie sich in den Schoß von Mutter Erde fallen
und suhlen Sie sich gemeinsam mit dem Schwein genüsslich im Schlamm
– jetzt ist die Zeit des Glücks, der Wonne und Lebensfreude!

Es warten Erfüllung, Wohlstand und Reichtum auf Sie,
Sie müssen ihnen nur die Türe öffnen und sie in Ihr Leben hineinlassen.



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#7

RE: Glücksbringer:

in Symbolica. - 01.06.2010 19:08
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

"Glücksklee":


Ein dreiblättriges Kleeblatt ist Normalität.

Ein vierblättriges - genau wie das Glück - etwas sehr außergewöhnliches,
- man muss lange Ausschau halten, bis man eines findet.

Glück bringt es aber nur, wenn man es verschenkt und
es muss zuvor ohne zu Suchen gefunden werden!

Es soll vor Zauber und Hexen schützen, und es soll "hellsichtig" machen,
seinen Besitzer das wahre Wesen einer Sache oder Person erkennen lassen.

Unter das Kopfkissen gelegt zeige es den Mädchen im Schlaf ihren Zukünftigen.

Wenn es ohne Wissen des Priesters unter einem Altartuch versteckt
und dann dreimal die Messe über ihm gelesen wurde,
helfe es gegen fast alles, auch gegen Hieb- und Stichwunden und gegen Blitz.

Es sei Glück verheißend, weil es jedes Heil vervielfältigt,
und die frommen Christen erinnere es an das Kreuz und seine Verheißung der Auferstehung.


Dazu aus: http://symbole-wiki.de/index.php/Klee


Der Klee bzw. das Kleeblatt galt seit urdenklichen Zeiten in vielen Kulturen als Symbol.
So kannten schon die alten Perser Klee als Symbol.
Von den Druiden der Kelten wurde er als Zauberpflanze benutzt.


In der Spätantike symbolisierte der Klee den Persern ihre Göttertrias
Mithra (Mihr), Ahuramazda (Ohrmazd) und Anahita (Anahid).

Im vorchristlichen Europa sahen die keltischen Druiden im Klee
eine Symbol- und Zauberpflanze, die sie als heilig verehrten.

Im christlichen Kulturkreis galt der Klee schon früh als Symbol
für die Dreifaltigkeit Gottes.
Sankt Patrick hat angeblich den Bewohnern Irlands das Geheimnis
der Dreifaltigkeit an Hand eines dreiblätterigen Kleeblatts erklärt.

Noch heute ist der Klee ("shamrock", zuerst erwähnt in einem Manuskript
von 1517, wo von "sheamair" bzw. "sheamrach" die Rede ist)
das irische Emblem und Attribut des Heiligen.

Über Irland soll das dreiblätterige Kleeblatt im gesamten Christentum
zum Dreifaltigkeitssymbol geworden sein.
Möglicherweise ist das aber eine Fehldeutung einer alten Darstellung des Heiligen,
auf der er einen kleeblattartigen Kreuzstab in den Rachen einer Schlange stößt
(zum Kleeblattkreuz siehe unter Kreuz).
Manchmal begegnet das Kleeblattmotiv auf Krippenbildern
und Miniaturen als Dreifaltigkeitssymbol.

Für Christen kann der vierblättrige Klee aber auch das Kreuz oder die vier Evangelien bedeuten.

In früheren Zeiten wurden im christlichen Europa oft Gräber mit Klee bepflanzt,
womit man zum Ausdruck brachte, dass der Verstorbene an der
Dreifaltigkeit Gottes teilnehmen, also auferstehen wird.

Wahrscheinlich ist das Kleeblatt deshalb auch zu einem Abschiedssymbol geworden,
manchmal mit Rosen verbunden, einem Liebessymbol, oder mit Veilchen,
die aufgrund ihrer violetten Farbe Buße zum Ausdruck bringen sollen.

Aufgrund der heilenden Wirkung mancher Kleearten sahen mittelalterliche
Christen im Klee auch ein Symbol für die Muttergottes Maria.

Im Volksglauben der Europäer gilt der Klee auch heute noch als Symbol für Glück
("Glücksklee"), allerdings muss er dann vier Blätter haben.
Klee mit fünf Blättern gilt als Symbol für Eheglück, während
mehrblättriger Klee wiederum als unheilverheißend gilt.


Vierblättrigen Klee findet man selten.
Darauf soll die Deutung des Klees als Glückssymbol zurückgehen.
Man muss eben Glück haben, um einen vierblättrigen Klee zu finden.

Allerdings glauben Symbolforscher, dass diese Bedeutung eher darauf zurückgeht,
dass die Pflanze sehr vital und kräftig wächst und sie so zum
Inbegriff des Lebenskräftigen, das Glücks wurde.

Um zu erklären, warum das vierblättrige Kleeblatt Glück verheißt,
greift eine Legende auf die Zeit der Vertreibung der ersten Menschen
aus dem Paradies zurück:
In ihr heißt es, dass Eva ein vierblättriges Kleeblatt aus dem Paradies
mitgenommen habe und das Paradies bedeutet vollkommenes Glück.

Das erste schriftliche Zeugnis, das Glück und ein vierblättriges
Kleeblatt in eins setzt, ist John Meltons "Astrologaster".
Darin macht sich der Dichter über diesen Aberglauben mit den Worten lustig:
"If a man walking in the fields find any four-leaved grass,
he shall in a small while after find some good thing."

Übrigens hat man auf dem Hintergrund der Bedeutung des vierblättrigen Klees
bald den dreiblättrigen Klee als Verweis auf das Übliche,
Normale und Gewöhnliche gesehen.

Anm.: Was doch ein wenig zu ungenau ist,
- genaugenommen steht die 3, - und damit auch das 3-blättrige Klee,
"für die grenzumschliessende Überwindung der Dualität",
- wobei "das Duale das Normale bezeichnet,
- und die 4, - 4-blättriger Klee "für die Welt",
- man könnte es als ein Symbol dafür betrachten,
"die Welt zu erringen oder gar zu überwinden". - A. -



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RE: Glücksbringer:

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