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Geschichte der Heiligen Geometrie:

in Zahlenwelten. - 04.04.2011 21:55
von Violettangel • Nexus-Mitarbeiter | 85 Beiträge

Geschichte der Heiligen Geometrie Teil 1



Um eine verständliche Argumentationsreihe herleiten zu können,
müssen zwei Vermutungen vorerst toleriert werden.
Die eine ist, dass es eine verheerende Naturkatastrophe im Jahr 7640
vor unserer Zeitrechnung auf der Welt gab (rund vor 8500 Jahren).
Die zweite ist, dass es eine kulturelle Verbindung und
ein gemeinschaftliches Vermächtnis gibt, die/das sich vom o.g.
Zeitpunkt bis heute zurückverfolgen lässt.
Als Beispiel dieses gemeinschaftlichen Vermächtnisses für diese Reihe
an Argumentation nehmen wir die Zahl Phi (Φ = 1,61803399).



Vorerst lassen wir außer Acht, dass es wissenschaftliche Beweise
gibt für die erste Vermutung.
Auch können Indizienbeweise für die zweite Vermutung genannt werden.
Nun ergibt sich ein Problem, das sich auf die Argumentationsreihe
störend auswirken könnte.

Es handelt sich um den "Störfaktor Bibel".

Für die Juden ist die Tora (Altes Testament der Bibel)
die Geschichtsschreibung ihres Volkes und ein allgemeingültiges Gesetzbuch,
das seit Jahrtausenden in Anwendung ist.

Für die Christen ist die Bibel (Altes und Neues Testament) ein Regelwerk,
dass das Nachahmen des Lebens des Christus (gr. "Gesalbter") empfiehlt.

Sie zeigt aber auch auf, was geschehen kann, wenn ein Messias kommt.

Für die Moslems ist die Bibel Teil ihrer Herkunft und Ursprung ihrer Tradition,
weil in ihr erklärt wird, dass sie von Abraham abstammen.

Zudem wird im Koran Jesus zu einem Propheten erhoben,
aber nicht als Sohn Gottes anerkannt.

Auf den Sohn Gottes, wie Jesus in der Bibel (Neues Testament)
mehrmals benannt wird, kommen wir in einem anderen Kapitel detaillierter zu sprechen.

Die erste Störung unserer Argumentationsreihe ergibt sich
aus der Sintflutbeschreibung der Bibel (1. Buch Moses Kapitel 6, 7 und 8).
Darin wird eine Überschwemmung des Nahen Ostens beschrieben.
Aus der Datierung in der Bibel lässt sich aber ableiten,
dass es sich um ein Ereignis im Jahr 2370 v.u.Z. handeln muss.

Die Wissenschaftler Gould und Eldrige haben eine Naturkatastrophe ermittelt,
die mit dem Jahr 3150 datiert.
Bei einer Kalibrierkurve, die sich auf das Magnetfeld der Erde beruft,
kann eine Abweichung von ca. ± 800 Jahren auftreten,
so kann das Datum der Bibel als akzeptabler Grenzwert verwendet werden.

Wir müssen also davon ausgehen, dass es zwei Sintfluten gegeben hat.
erste Sintflut (7640 v.u.Z.), die größere Auswirkungen hatte,
löscht viele Kulturen aus und reduziert die Menschengenome (die Gene)
auf wenige in der damals bekannten Welt.

Das legt eine Genanalyse des amerikanischen Instituts für
Technologie in Massachusetts nahe, die das Magazin "Nature" veröffentliche.
Der Biologe Eric Lander und seine Arbeitsgemeinschaft haben untersucht,
wie viele chemische Buchstaben im genetischen Vermächtnis
eines Europäers von den Buchstaben anderer Europäer abweichen.

Solche Abweichungen sammeln sich im Laufe der Evolution
im genetischen Vermächtnis an.
Umso stärker sich die genetische Buchstabenfolge zweier Individuen
unterscheidet, desto entfernter verwandt sind sie miteinander.

Die heute lebenden 500 Millionen Europäer stammen von weniger
als 50 Menschen ab.
Die indo-europäischen Völker, wie der Name schon sagt,
stammen aus Asien und kamen teilweise über den Nahen Osten nach Europa.

Dies ist sehr interessant, wenn man eine Überlieferung aus den Alten Akten
des Henoch´schen Ordens Die Legende des Ursprungs in Verbindung
mit der IT-Massachussetts-Untersuchungen setzt.

Dazu kommen wir in einem anderen Kapitel zu sprechen.

Diese Einleitung soll dazu dienen die Geschichte des ersten Menschen
- Adam - aus der Bibel und den sich daraus ergebenden Folgen plausibel zu machen.
Wenn die Europäer nur von 50 Menschen abstammen,
erscheint die Aussage aus der Bibel, dass alle Menschen von einem Menschen abstammen,
nämlich Adam, in einem ganz anderen Licht.

Aus der Bibel kann das Geburtsjahr Adams auf das 4026 v.u.Z. eruiert werden.
Der Mensch ist nach der Zahl Phi erschaffen worden,
wenn man von einer Göttlichen Schöpfung ausgeht.

Es stellt sich auch die Frage, wenn der Mensch aufgrund der Evolution
nach der Zahl Phi ausgerichtet ist, warum die Natur diese Zahl des Lebens
in Allem wiedergibt.

Des Weiteren kann man den Rückschluss auf ein gemeinschaftliches
Vermächtnis bzw. eine einheitliche Lehre machen.

In dieser Argumentationsreihe verfolgen wir die Nutzung der Zahl Phi
in den Bauwerken, die seit der zweiten Sintflut errichtet wurden.
Dies ist das Henoch´sche Vermächtnis auf das wir später
noch zu sprechen kommen müssen.

Adam wurde nach dem Bilde Gottes erschaffen.
In seinem Gemüt soll er die freien Künste, wie zum Beispiel
die Feldmesskunst oder Geometrie, von Erschaffung an eingeprägt gehabt haben.
Nach dem Sündenfall zeigt die Geschichte der Bibel,
dass die Grundregeln in seinen Nachkommen vorhanden gewesen sein müssen.
Adam hat ohne Zweifel die Geometrie, wie es damals üblich war,
seinen Söhnen beigebracht.
Denn wir lesen, dass zum Beispiel Kain eine Stadt gebaut hat,
die er als eine geweihte Stadt nach dem Namen seines erstgeborenen
Sohnes Henoch benannte (1. Buch Moses 4,17).

Aus der Bibel können wir auch lesen, dass die erste Welt 650 Jahre bestanden hat.
Die Weitergabe der Lehre Adams über Seth blieb bis Noah,
dem neunten Stammvater der Menschen, bestehen.

Er erhielt den ausdrücklichen Befehl von Gott die Arche (hebr. "tevah"
auch mit Kasten zu übersetzen) zu bauen.
Obwohl der Kasten aus Holz gemacht war,
wurde er nach den Regeln der Geometrie und der Maurerkunst aufgebaut.
Die gleiche Bauweise werden wir bei der Bundeslade,
die ebenfalls mit dem hebräischen Begriff tevah wiedergegeben wird, wieder finden.


Noah und seine drei Söhne, Sem, Ham und Japhet,
haben die Geheimnisse und Künste, die über Adam bis Noah tradiert wurden,
von ihrem Vater (Noah) erhalten.
Die Künste der Welt müssen sie erlernt und dadurch aus der Sintflut gerettet haben.
Ob dieses Wissen in schriftlicher Form vorlag,
kann nicht nachvollzogen werden.

Es scheint eher, dass die Weitergabe mündlich erfolgte.
101 Jahre nach der Sintflut, lesen wir weiter in der Bibel,
wie ein großes Volk im Tal oder Lande Sinear,
eine Stadt und hohen Turm zu bauen begann.

Obwohl sie anscheinend mit diesem wichtigen Werk ziemlich weit gekommen ist,
so hat es sich die Züchtigung Gottes wegen ihres Hochmuts zugezogen,
und wurden zerstreut.
Diese Zerstreuung muss um das Jahr 2269 v.u.Z geschehen sein.
Die Bibel schreibt, dass Peleg (2269 – 2030 v.u.Z.) diesen Namen erhielt, weil
"… zu seiner Zeit die Welt zerteilt ward..." (1. Buch Moses 10,25)

Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache.
Da sie nun zogen gen Morgen, fanden sie ein ebenes Land im Lande Sinear,
und wohnten daselbst.
Und sie sprachen untereinander: "Wohlauf, lass uns Ziegel streichen und brennen!"
und nahmen Ziegel zu Stein und Erdharz zu Kalk und sprachen:
"Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen,
des Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen!
denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder."

Da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm,
die die Menschenkinder bauten.
Und der Herr sprach: "Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache
unter ihnen allen, und haben das angefangen zu tun;
sie werden nicht ablassen von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun.
Wohlauf, lasst uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren,
dass keiner des andern Sprache verstehe!"

Also zerstreute sie der Herr von dort alle Länder,
dass sie mussten aufhören die Stadt zu bauen.
Daher heißt ihr Name Babel, dass der Herr daselbst verwirrt hatte
aller Länder Sprache und sie zerstreut von dort in alle Länder. (1. Buch Moses 11,1-9)

Trotz der abgebrochenen Fertigstellung haben sie sich wegen ihrer
Erfahrenheit in der Baukunst, einen berühmten Namen gemacht.
Auch haben sie mit diesem erstaunlichen Gebäude 53 Jahre zugebracht,
und wurden daraufhin nochmals zerstreut.

Dieses gemeinschaftliches Vermächtnis bzw. diese große Wissenschaft
brachten sie in viele entlegene Länder, wo sie sich auch derselben
Geschicklichkeit zu bedienen wussten.

Obwohl das henoch´sche Vermächtnis in den größten Weltteilen
sich mit der Zeit verlor, so hat es sich doch in Sinear und Assyrien erhalten.
Allwo Nimrod, der Urheber dieser Monarchie,
nach der Völkerzerstreuung, verschiedene ansehnliche Städte,
als Erech, Akkad und Chalne im Lande Sinear erbaut hat.

Von da zog Nimrod weiter nach Assyrien, und baute Ninive,
Rhoboth-Ir, Kalah und Resen.
Diese Orte lagen bei den Flüssen Tigris und Euphrat,
und brachten sehr viel gelehrte und Priester und Mathematiker hervor,
die unter den Namen der Weisen und Chaldäer bekannt wurden.

Diese haben die edle Wissenschaft der Geometrie auf die folgenden Zeiten
fortgepflanzt, und in die entlegensten Länder gebracht,
ungeachtet der Verwirrung der Sprachen.
Hier beginnt sicherlich die Niederschrift des Vermächtnisses.

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Diese Verwirrung verursachte nicht nur die Notwendigkeit einer
Niederschrift sondern auch, dass die Weitergabe des Vermächtnisses
bei jedem Volk etwas Anstoß litt.
Sie verhinderte aber nicht das Verständnis unter den Bewahrern,
deren Sprachen doch sehr unterschiedlich waren,
auch wenn sie eine Wurzel haben.

Vielmehr wurde diese Kunst - außer Zweifel - durch Mizraim,
den anderen Sohn Hams, ungefähr sechs Jahre nach der
Sprachverwirrung zu Babel, nach Ägypten gebracht.

Das Wort Ägypten bedeutet Mizraim in der hebräischen Sprache.

Die Geometrie wurde dort zur Vollkommenheit gebracht,
denn durch die Überschwemmung des Nils waren Neubemessungen
der Acker notwendig (Herodot).

Dies führte dazu, dass ansehnliche Städte, prächtige Spitzsäulen
und riesige Tempel entstanden.
Die Pyramiden zeugen davon, als das vornehmste unter den sieben
Wundern der Welt, wie weit sie es gebracht haben.

Es scheint fast allen Glauben zu übersteigen,
was uns die antiken Geschichtsschreiber und Reisenden davon berichten.
(Herodot und Al-Makrizi)

Die heilige Schrift lehrt uns weiter, dass die elf Enkel Kanaans sich in feste Städte,
die mit prächtigen Mauern umschlossen waren, begeben hatten.
Darin befanden sich auch kostbare Tempel,
sehr schöne Häuser und Säulenbauten.
Denn als die Israeliten unter dem großen Anführer Josua
ihr Gelobtes Land einnahmen, fanden sie die Kanaaniter so
stark und mächtig vor, dass sie viel Mühe hatten es einzunehmen.

Die Nachkommen des Sems haben ebenfalls das Vermächtnis
ihres Vaters (Noah) vortrefflich umgesetzt.
Insbesondere diejenigen von ihnen,
welche in dem großen assyrischen Reich lebten.
Dieser Stamm des Sems, von welchem Christus laut der Bibel abstammt,
konnte sogar in den gelehrten Künsten der Assyrer nicht unwissend sein.

238 Jahre nach der Sprachverwirrung zu Babel
erhielt Abraham den Befehl Gottes, aus Ur in Chaldäa auszuwandern.
Abraham gab seine Kenntnisse an Ismael und Isaak, seinen Söhnen, weiter.
Isaak brachte sie auf Esau, Jakob und die zwölf Patriarchen.

Die Juden behaupten sogar, dass Abraham auch bei den Ägyptern
die Wissenschaften der Assyrer erlernt haben soll.
Die Ägypter haben einiges von dem Vermächtnis aufgeschrieben
und es Hermes Trismegistos zugeschrieben.

Das Volk Israel hat sich eine lange Zeit der Kriegsbaukunst zuwenden müssen,
weil es in der Fremde leben musste!
Ehe aber noch die 430 Jahre ihrer Wallfahrt zu Ende gegangen waren,
ungefähr 86 Jahre vor ihrem Ausgang aus der ägyptischen Sklaverei,
wurde es von den Königen in Ägypten bedrängt ihre Schäferinstrumente,
nebst ihren Rüstungen und Kriegsgeräte abzulegen.

Sie wurden gezwungen sich mit einer ganz besonderen Art
der Baukunst zu beschäftigen.
Diese bestand hauptsächlich darin, dass sie die Steine und Ziege
l in eine gewisse Ordnung und eine gehörige Gleichheit,
nach Erforderung der Werke, setzen mussten.

Dies alles war wohl deshalb notwendig,
weil das Volk Israel so die erfahrenen Männer unter sich zählen konnte,
ehe sie das versprochene Land in Besitz nahmen,
welches durch vortreffliche Bauwerke berühmt wurde.

Nachdem nun das auserwählte Volk durch Arabien nach Kanaan
unter der Führung Moses reiste, befahl Gott dem Bezaleel vom Stamm Juda,
und dem Ahaliab von Dan die hochberühmte Stiftshütte,
worin die Schekinah seine mobile Heimstätte fand, aufzurichten.

Obwohl die Stiftshütte weder aus Stein noch Ziegeln gebaut war,
so war sie dennoch nach den Regeln der heiligen Geometrie aufgestellt.
Sie diente als Modell des Salomonischen Tempels,
nach der Vorschrift und dem Plan den Gott auf dem Berg Moses gezeigt hatte.

Moses ist einer der wichtigsten Bewahrer dieses Vermächtnisses.
Moses wollte aber nicht nur einem Teil seines Volkes dieses Wissen nahe legen,
sondern war gewillt das ganze Israel einzuweihen.

40 Jahre Wanderung in der Wüste gab ihm die Möglichkeit
ein Volk aus gelehrten Kriegern zu formen.
Dieses Modell sollte rund 2500 Jahre später von den Templern
(Kriegermönche) übernommen werden.

Als die Israeliten aus Ägypten zogen, verlor der Pharao ein ganzes Maurervolk.
Dies könnte zum Beispiel auch erklären,
warum er das Volk Israel dann verfolgen ließ…





Dateianlage:

"En to pan"

zuletzt bearbeitet 03.12.2022 01:00 | nach oben springen
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