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#1

Alpha Centauri:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 26.04.2011 22:24
von Adamon • Nexar | 14.871 Beiträge

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. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Alpha Centauri:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 07.12.2015 06:09
von Adamon • Nexar | 14.871 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...andard+Kampagne


Diese künstlerische Darstellung zeigt einen Planeten, der den Stern Alpha Centauri B umläuft (Illu.).
Copyright: ESO/L. Calçada/Nick Risinger (skysurvey.org)
Moffet Field (USA) – 2012 meldeten Astronomen die Entdeckung eines erdartigen Planeten um den kleineren der beiden Sterne des von unserer Sonne nur 4,3 Lichtjahre entfernten Doppelsternsystems Alpha Centauri. Während die Entdeckung ein Jahr später in Zweifel gezogen wurde, fanden sich im März 2015 Hinweise auf einen zweiten Planeten des Systems. Jetzt fordern Astronomen den Bau eines eigenen Weltraumteleskops zur direkten Suche nach Planeten um Alpha Centauri.

Anhand der Beobachtungsdaten gingen Astronomen 2012 davon aus, dass es sich bei dem erstentdeckten Planeten (Alpha Centauri Bb) um eine Super-Erde handeln könnte, also um einen Felsplaneten, größer als unsere Erde. Dieser würde seinen Stern allerdings zu dicht umkreisen, um Leben – zumindest wie wir es von der Erde kennen – hervorgebracht haben zu können (…GreWi berichtete). Ein Jahr später stellten Analysen der selben Daten jedoch die Existenz des Planeten zumindest in Frage (…GreWi berichtete).

Ein Team um den Astrophysiker Eduardo Bendek vom Ames Research Center der NASA fordert nun ein kleines Weltraumteleskop, das zunächst ausschließlich zur Suche nach erdgroßen Planeten um die der Sonne nächstgelegenen Sterne eingesetzt werden soll.

„Ziel meiner Forschung ist die Entwicklung einer Technologie und eines Missionskonzepts, mit dem es uns möglich sein wird, eine direkte Aufnahme eines erdartigen Planeten um unser Nachbar-Sternsystem Alpha Centauri“, erläutert Bendeck gegenüber „DiscoveryNews“.

http://news.discovery.com/space/alien-li...nets-151127.htm

Unter der Arbeitsbezeichnung „Alpha Centauri Exoplanet Satellite“ (ACESat) soll das Weltraumteleskop zwei Jahre lang direkt nach Planeten suchen, die die beiden Sterne umkreisen und deren Helligkeit mit einem sogenannten Koronographen derart abdecken, dass Planeten oder zumindest eine protoplanetare Scheibe auch trotz der sonstigen Überblendung durch das Sternenlicht sichtbar werden.

Mit einem Spiegel von gerade einmal 25 Zentimetern Durchmesser könnte die Mission weniger als 175 Millionen Dollar kosten und nach seiner Hauptmission zu Alpha Centauri auch andere Sonnennachbarn nach dortigen Planeten absuchen.


Die lebensfreundlichen „grünen Zonen“ um die beiden Alpha-Centauri-Sterne im Vergleich zum Sonnensystem (Mitte).
Copyright: Billy Quarles, NASA Ames

Das Interessante an Alpha Centauri sei, dass beide Sterne des Doppelsystems zwar von unterschiedlicher Größe aber dennoch sonnenähnlich sind, erläutert Bendek: „Ihre Umgebung ist also wahrscheinlich erdartig-lebensfreundlicher als das von Braunen oder Roten Zwergsternen.“

Obwohl die weitere Finanzierung der Mission im Rahmen des Small-Explorer-Programms der NASA im Oktober 2014 abgelehnt wurde, haben die Forscher das Projekt weiter entwickelt und hoffen nun auf eine erneute – dann positive – Entscheidung.

http://arxiv.org/abs/1510.02489


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#3

RE: Alpha Centauri:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 01.10.2016 08:58
von Adamon • Nexar | 14.871 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...auri-b20160831/


Künstlerische Darstellung der Planetenoberfläche von Proxima Centauri b mit Blick auf seinen Stern.
Copyright: ESO
Seattle (USA) – Mit der Entdeckung eines vermutlich erdartigen Planeten innerhalb der lebensfreundlichen Zone um unseren, nur 4,22 Lichtjahre entfernten nächsten Nachbarstern, Proxima Centauri, steigen auch die Hoffnungen, dass dieser Planet nicht nur erdartig sondern auch erdähnlich sein und damit Leben beherbergen könnte. Auf der Grundlage der bislang bekannten Fakten untersucht eine aktuelle Studie, ob auf „Proxima Centauri b“ Leben möglich ist.

„Sollte Leben auf ‚Proxima b‘ möglich sein, so müsste sich der Planet sehr anders als unsere Erde entwickelt haben“, so die bisherige Einschätzung des Teams um Rory Barnes und Victoria Meadows vom Virtual Planetary Laboratory (VPL) an der University of Washington in einer Pressemiteilung des zum NASA Astrobiology Institute gehörenden interdisziplinären Wissenschaftlerteams aus Astronomen, Geophysikern, Klimaforschern und Biologen, die auf der Seite des Pale Red Dot-Projekts veröffentlicht wurde, innerhalb dessen Suche der Planet vergangene Woche bekanntgegeben wurde (…GreWi berichtete).

Die bislang bekannten Fakten zu Proxima Centauri b

– Der Planet verfügt über mindestens die annähernd gleiche Masse wie unsere Erde – könnte aber auch das Vielfache dieser besitzen.

– Er umkreist seinen Stern einmal alle 11 Tage.

– Sein Stern, ein roter Zwergstern, besitzt nur 12 Prozent der Masse unserer Sonne, ist deutlich lichtschwächer, weshalb seine habitable Zone auch deutlich näher liegt als die des Sonnensystems.

Bei der „habiatble Zone“ handelt es sich um jene Abstandsregion, innerhalb derer ein Planet seinen Stern umkreisen muss, damit auf seiner Oberfläche Wasser in flüssiger Form – und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens – existieren kann.

– Der Planet umkreist seinen Stern 25 mal näher als die Erde die Sonne.

– Der Stern selbst (Proxima Centauri) könnte auch mit den beiden Sternen des Doppelsternsystems Alpha Centauri ein Dreifachsystem bilden. Der Abstand von gerade einmal 15.000 Astronomischen Einheiten (AE = Abstand Erde – Sonne) könnte auch den Planeten Proxima b, seine Vergangenheit und bisherige Entwicklung beeinflusst haben.

– In den Beobachtungsdaten finden sich auch erste Hinweise auf einen zweiten Planeten, der den Stern einmal in 200 Tagen umkreist. Die Existenz dieses Planeten konnte bislang allerdings noch nicht eindeutig nachgewiesen werden.


Das System Proxima Centauri mit dem jetzt entdeckten Planeten „Proxima b“ im grafischen Vergleich zu unserem Sonnensystem (Illu.). Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.
Copyright: ESO/M. Kornmesser/G. Coleman

Es sei schwer, eine einfache und kurze Antwort auf die Frage nach möglichem Leben auf Proxima Centauri b zu geben, so Barnes und erklärt weiter: „Unsere Beobachtungen basieren erst auf relativ wenig Daten und das, was wir sagen können beinhalten eine Vielzahl an Möglichkeiten und ebenso vielen neuen Fragen.“

Mit Hilfe von Computermodellen haben die Wissenschaftler die Umlaufbahneigenschaften des Planeten im Wechselspiel mit seinem Stern und dessen direkten Nachbarsternen Alpha Centauri A und B untersucht und dabei die Wahrscheinlichkeiten der Entwicklung des Planeten analysiert.

Das möglicherweise größte Hindernis für Leben auf Proxima b, sei die Helligkeit seines Muttersterns, Proxima Centauri, so Barnes. „Heute ist dieser rote Zwergstern zwar lichtschwach. Aber das war nicht immer so. Die Entwicklung seiner Helligkeit war langsam und komplex. Laut unseren Modellen zur Sternentwicklung hat sich die Helligkeit des Sterns während seiner ersten Milliarden Jahre langsam auf den heutigen Wert abgeschwächt. Das wiederum legt nahe, dass es währen der ersten viertelmilliarden Jahre für Leben, wie wir es von der heutigen Erde kennen, zu heiß auf der Oberfläche des Planeten war. (…) Wäre die moderne Erde einer vergleichbaren Situation ausgesetzt, so würde sie zu einem Venusplaneten werden, auf dem ein starker Treibhauseffekt alles ursprünglich vorhandene Wasser – und damit alle Chance auf die Entstehung von Leben – verdampft hätte.“

Viele Fragen über die Zusammensetzung des Planeten, seine Position und Entwicklungsgeschichte gelte es noch zu beantworten, bevor er als die oft zitierte „zweite Erde“ oder „Erdzwilling“ bezeichnet werden könne. Einige Teilantworten dazu ergeben sich allerdings schon aus den Untersuchungen der Wissenschafter:

– Handelt es sich wirklich um einen Felsplaneten wie die Erde?
Tatsächlich legen die meisten Modelle, die das Team dazu befragt hat, dies nahe. In einem solchen Fall wäre dann – aufgrund der milden Temperaturen – auch Wasser in flüssiger Form auf der Oberfläche und damit die Grundlage des uns bekannten Lebens durchaus möglich.

– Wo entstand der Planet ursprünglich und gab es an diesem Geburtsort auch Wasser?
Entweder entstand der Planet an jenem Ort, an dem er heute noch seinen Stern umkreist oder aber weiter von diesem entfernt und damit an Orten, wo Wassereis sehr viel wahrscheinlicher ist. In beiden Szenarien sei es aber durchaus möglich, dass Proxima b wasserreich sein könnte. Sicher sei dies bislang aber noch nicht.

– War der Planet einst – ähnlich wie unser Neptun – von einer Wasserstoffatmosphäre umgeben, die nach und nach verschwand, wodurch der Planet erdähnlich wurde?
Einige Modelle zeigen, dass genau dieser Vorgang durchaus möglich ist, und der Planet deshalb auch lebensfreundlich sein könnte.

– Könnten die regelmäßigeren Sonnenausbrüche des roten Zwergsterns eine einst vorhandene und die Oberfläche (und dort möglicherweise vorhandenes Leben) vor der stellaren Strahlung schützende Ozonschicht schon längst regelrecht weggebrannt haben?
Auch dieses Szenario wird von den Wissenschaftlern anhand der Simulationen nicht ausgeschlossen. Allerdings könnte auch Proxima b, wie unsere Erde, von einem starken Magnetfeld vor der stellaren Strahlung geschützt werden. Zudem könnte Leben auch einige Meter unter der Oberfläche gedeihen und wäre hier vor der schädlichen Strahlung geschützt.

– Eine weitere wichtige Frage sei die der Rotationsgebundenheit. Weist der Planet aufgrund seiner dichten Nähe zu seinem Stern, diesem also – wie der Mond unserer Erde – stets die gleiche Seite zu?
Selbst wenn dem so wäre, müsse dies nicht zwangsläufig bedeuten, dass auf einem solchen Planeten kein Leben möglich wäre. Während Wissenschaftler lange Zeit davon ausgingen, dass in einer solchen Welt die stetige Tagseite zu heiß und die entsprechende Nachtseite zu kalt für Leben sei, zeigen neuere Modelle und Berechnungen, dass starke planetare Atmosphärenzirkulation auch auf derartigen Planeten die Wärme global verteilen kann (…GreWi berichtete).

„Alle diese Fragen sind von zentraler Bedeutung, wenn wir die potentielle Lebensfreundlichkeit von Proxima Centauri bewerten wollen“, so Barnes.

Jetzt gelte es, die ersten Spektren der Atmosphäre des Planeten abzuwarten: „Nahezu alle Komponenten einer Atmosphäre verraten ihre Anwesenheit im Lichtspektrum. Wenn wir dieses kennen, wissen wir schon wesentlich mehr. Ein genügend hohen Atmosphärendruck vorausgesetzt, können sich Sauerstoffmoleküle aneinander binden und ein im Lichtspektrum ablesbares Signal erzeugen. In einem solchen Fall ließe sich dann auch zwischen einem Planeten mit zu viel oder einer Welt mit der für Leben gerade richtigen Menge an Sauerstoff unterscheiden.“

Während unsere eigene Sonne voraussichtlich schon in rund vier Milliarden Jahren erlischt, dürfte Proxima Centauri noch etwa vier Billionen Jahre länger brennen. „Sollte Proxima b also lebensfreundlich sein, so könnte es eines Tages tatsächlich der ideale Ort sein, wenn die Menschheit die Erde auf der Suche nach einer neuen Heimat verlassen muss. Vielleicht haben wir also gerade unser nächstes Zuhause gefunden?“, so Barnes abschließend. „Um das aber genau herauszufinden, benötigt es jetzt noch viele weitere Beobachtungen, Berechnungen und Simulationen und hoffentlich auch Sonden, die diesen uns nächstgelegenen Exoplaneten erkunden werden. Die Herausforderungen sind enorm, aber Proxima Centauri b eröffnet uns eine Fülle von Möglichkeiten, die einen schon jetzt ins Staunen versetzen können.“

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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zuletzt bearbeitet 25.12.2016 02:30 | nach oben springen
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#4

RE: Alpha Centauri:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 25.12.2016 02:34
von Adamon • Nexar | 14.871 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...ntauri20161207/


Das Logo von „Project Blue“
Washington (USA) – Während erst kürzlich ein erdartiger Planet entdeckt wurde, der mit Proxima Centauri unseren nächstgelegenen Nachbarstern innerhalb dessen lebensfreundlicher Zone umkreist (…GreWi berichtete), stellen die auf dieser Welt wahrscheinlich vorherrschenden Bedingungen wie Klima und solare Strahlung, Leben auf „Proxima b“ zumindest in Frage. Eine Astronomie-Initiative sucht nun mittels Crowdfunding Gelder zum Bau und ab 2020 den Betrieb eines eigenen Weltraumteleskops, mit dem nach einem erdähnlichen Planeten um den sonnenähnlichen Stern Alpha Centauri A und seinen Begleiter B und damit um die Hauptsterne des Centauri-Systems gesucht werden soll. Auf einem solchen Planeten wäre Leben schließlich schon sehr viel wahrscheinlicher.

Im Rahmen von „Project Blue“ plant nun ein Konsortium gemeinnütziger Weltraum- und Forschungsorganisationen wie das BoldlyGo Institute, Mission Centaur, das SETI Institute und die University of Massachusetts in Lowell, den Bau und Start eines vergleichsweise kleinen Weltraumteleskops, dessen alleiniges Ziel die Suche nach einem erdartigen Planeten innerhalb der sogenannten habitablen Zone um Alpha Centauri sein soll.


Erste Studie des geplanten Weltraumteleskops.
Copyright: Project Blue

Bei der „habitablen Zone“ handelt es sich um jene Abstandregion, innerhalb derer ein Planet seinen Stern umkreisen muss, damit aufgrund milder Oberflächentemperaturen Wasser in flüssiger Form – und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens – existieren kann.

Hauptziel der Mission ist die erstmalige Abbildung eines (oder mehrerer) Planeten um die beiden Centauri-Sterne A und B. Darüber hinaus hoffen die Astronomen, unter diesen Planeten auch einen „schwachen blauen Punkt“, den berühmten „pale blue dot“ zu finden – einen Planeten also, dessen Anblick aus der Ferne dem unserer Erde gleicht.

Dies könnte dann auf die Existenz von Ozeanen und einer Atmosphäre auf dem noch zu entdeckenden Planeten hindeuten. Die Projekt-Wissenschaftler selbst beziffern die Wahrscheinlichkeit dafür, im Alpha-Centauri-System einen erdähnlichen Planeten zu finden immerhin auf rund 85%.

Schon jetzt hat „Project Blue“ die technischen Möglichkeiten das notwendige Know-How und Personal, um dieses Teleskop zu entwickeln. Um das Vorhaben aber auch finanziell tragen zu können, sucht die Initiative nun mittels einer Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter, um auf diese Weise zunähst eine Million US-Dollar für die Planungsphase des Teleskops und erste Simulationen zu erhalten.

http://www.projectblue.org/

GreWi-Kurzgefasst
– Mit einem kleinen Weltraumteleskop will ein Astro-Konsortium gezielt nach erdartigen Planeten in unserem Nachbar-Sternsystem Alpha Centauri zu suchen.
– Die Wahrscheinlichkeit tatsächlich fündig zu werden, schätzen die Astronomen auf rund 85 Prozent.
– Zur Finanzierung des Projekts hoffen die Forscher drzeit auf eine Crowdfunding-Kampagne.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#5

RE: Alpha Centauri:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 28.06.2018 14:22
von Adamon • Nexar | 14.871 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ntauri20180607/

NASA: Neue Hoffnung für Leben im Nachbar-Sternsystem Alpha Centauri:


Eine Aufnahme des Alpha-Centauri-Systems im sichtbaren Spektrum (Hntgr.) und eine Röntgenaufnahme der beiden Hauptsterne durch das Weltraumteleskop Chandra (Ausschnitt).
Copyright: Optical: Zdenek Bardon; X-ray: NASA/CXC/Univ. of Colorado/T. Ayres et al.
Boulder (USA) – Mehr als zehn Jahre lang hat das NASA-Röntgen-Weltraumteleskop „Chandra“ das unserem Sonnensystem am nächsten gelegene Dreifach-Sternsystem Alpha Centauri beobachtet und liefert nun ermutigende Daten über die potentielle Lebensfreundlichkeit dortiger Planeten.

Wie die NASA-Forscher um Tom Ayres von der University of Colorado Boulder aktuell berichten, legen die Chandra-Daten nahe, dass jegliche einen der beiden Hauptsterne des Systems umkreisende Planeten von größeren schädlichen Röntgenstrahlendosen ihrer Muttersterne verschont bleiben.

Stellare Röntgenstrahlen und das damit einhergehende sog. Weltraumwetter können schädliche Wirkungen auf alle Formen ungeschützten Oberflächenlebens auf Planeten haben oder sogar ganze Planeten ihrer schützenden Atmosphären berauben – ein Schicksal, vom dem Wissenschaftler vermuten, dass es einst auch den jungen und damals noch erdähnlich lebensfreundlichen Mars heimgesucht hatte.

Hintergrund
Bei Alpha-Centauri handelt es sich um ein Dreifach-Sternensystem in gerade einmal vier Lichtjahren Entfernung zur Sonne. Das System besteht aus dem helleren gelben Stern Alpha Centauri A und dem orangefarbenen Alpha Centauri B, sowie dem Roten Zwerg Proxima Centauri.


Künstlerische Darstellung eines Planeten, der den Stern Alpha Centauri B umkreist (Illu.).
Copyright: ESO/L. Calçada/Nick Risinger (skysurvey.org)

2016 konnte die Existenz eines – vorläufig „Proxima Centauri b“ genannten – Planeten mit einer Masse von mindestens 1,3 Erdmassen und einer Umlaufdauer von 11,19 Tagen bestätigt werden (…GreWi berichtete), auf dessen Oberflächen Temperaturen über dem Gefrierpunkt von Wasser liegen, was den „Proxima b“ zu einer potentiell lebensfreundlichen Welt macht. Bei „Alpha Cen A“ handelt es sich um einen regelrechten Sonnenzwillling. „Alpha Cen B“ ist kleiner und lichtschwächer aber immer noch sonnenähnlich.

„Da das Alpha-Centauri-System uns so nahe ist, ist es der beste Kandidat für die Suche nach Leben außerhalb unseres Sonnensystems“, kommentiert Ayres. „Die Frage ist die, ob wir dort auch Planeten finden, die Leben, wie wir es von der Erde kennen, zulassen.“

Nachdem zuvor befürchtet wurde, dass potentielles leben in dem System von starken Flareausbrüchen der Sterne bedroht sein könnte, zeigen die Chandra-Daten nun, dass die Ausgangslage auf potentiellen Planeten um Alpha Cen A sogar noch besser ist als um unsere eigenes Muttergestirn die Sonne und auch Alpha Cen B nur gering schlechter abschneidet. Der rote Zwergstern Proxima Centauri hingegen ist aktiv und war schon zuvor bekannt für seine starken, potentielles ungeschütztes Leben bedrohenden Röntgenausbrüche. Hier bekommen potentiell habitable Planeten während starker Ausbrüche des Sterns (sog. Flares) die etwa 50.000-fache Menge an Röntgenstrahlen ab als unsere Erde.

„Die neuen Daten sind gute Neuigkeiten für die Lebensfreundlichkeit jeglicher Planeten innerhalb der habitablen Zonen um Alpha Cen A und B“, so Ayres. „Sie zeigen, dass das Leben auch dort durchaus eine Chance haben könnte.“

Während bislang nur ein in etwa erdgroßer Planet im Alpha-Centauri-System bekannt ist, der Proxima Cen umkreist, suchen Astronomen weiterhin fieberhaft auch und gerade nach Planeten um die beiden Hauptsterne des Systems. Diese zu finden ist aufgrund der Nähe der beiden Sterne zueinander jedoch deutlich schwieriger als die Suche nach Planeten um einen Einzelstern.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#6

RE: Alpha Centauri:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 03:44
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https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...-frage20210503/

Gewaltiger Strahlungsausbrauch von Proxima Centauri stellt dortiges Leben in Frage:


Künstlerische Darstellung eines gewaltigen, auf einen der dortigen Planeten ausgerichteten stellaren Strahlungsausbruchs des roten Zwergsterns Proxima Centauri. (Illu).
Copyright: NRAO/S. Dagnello

Boulder (USA) – Astronomen haben den stärksten jemals von unserem nächstgelegenen Nachbarstern Proxima Centauri ausgehenden Strahlungsausbruch beobachtet. Dieser dürfte Auswirkungen auf die Einschätzung über die Wahrscheinlichkeit potenziellen Lebens auf den Zwergstern umkreisenden Planeten haben.
Wie das Team um Prof. Meredeith MacGregor von der University of Colorado in Boulder in den “The Astrophysical Journal Letters” (DOI: 0.3847/2041-8213/abf14c) berichtet, haben sie den 4,2 Lichtjahre von der Sonne entfernten roten Zwergstern, der von zwei erdartigen und vielleicht sogar erdähnlichen (und damit potenziell lebensfreundlichen) Planeten umkreist wird, 40 Stunden lang mit neun unterschiedlichen Teleskopen sowohl vom Boden als auch aus dem All aus beobachtet. Zu den genutzten Teleskopen gehörten u.a. die Weltraumteleskope „Hubble“ und „TESS“ wie auch die „Atacama Large Millimeter Array“ (ALMA).

Während dieser Beobachtungsphase konnten die Astronomen und Astronominnen einen hochenergetischen Strahlungsausbruch des Sterns (Flare) beobachtet, dessen Intensität derart stark war, dass dieser zu den stärksten bislang in unserer Galaxie beobachteten Flares überhaupt zählt. „Proxima Centauri veränderte seine Helligkeit im ultravioletten Lichtspektrum innerhalb weniger Sekunden um das rund 14.000-fache”, so MacGregor.

Die Beobachtung deute auf eine neue Form der Sternenphysik hin, die Wissenschaftler dazu führen könne, neu über derartige stellare Flares nachzudenken. Zugleich sei der Mega-Flare aber kein gutes Zeichen für Organismen auf Planeten in der Nähe eines derart gewalttätigen Sterns: „Sollte es auf einem der Proxima-Planeten Leben geben, so müsste dieses sich schon ziemlich von dem auf unserer Erde unterscheiden. Zumindest wir Menschen hätten auf einem der dortigen Planeten nichts zu lachen“, so die Astronomin.

Hintergrund
Schon lange ist “Proxima C” für Astrobiologen von Interesse bei der Suche nach außerirdischem Leben außerhalb des Sonnensystems. Nicht nur seine Nähe zu uns, sondern auch der Umstand, dass der Zwergstern von gleich zwei zumindest erdartigen – vielleicht sogar erdähnlichen Planeten innerhalb seiner „habitablen“ (also potenziell lebensfreundlichen) Zone. Die „habitable Zone“ beschreibt jene Abstandsregion um einen Stern, innerhalb derer ein Planet diesen umkreisen muss, damit aufgrund gemäßigter Temperaturen Wasser – und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens – auf der Oberfläche existieren kann. Allerdings sind Rote Zwerge auch für ihre erhöhte stellare Aktivität und gewaltige Strahlungsausbrüche bekannt. Leben auf Planeten innerhalb der ihrem Stern relativ dich umgebenden „grünen Zonen“ müsste also sehr gut vor dieser schädlichen Strahlung geschützt sein, um überhaupt erst entstehen und sich dann auch noch halten und entwickeln zu können. Hierzu müsste der Planet beispielsweise von starken planetaren Magnetfeldern und einer dichten Atmosphäre abgeschirmt werden, oder das Leben selbst müsste sich in eventuell vorhandene Meere oder in den Untergrund verlagern.
„Es war das erste Mal, dass wir ein solches Ereignis in derart vielen Spektren beobachten konnten“, erläutert die Forscherin. „Normalerweise gelingt dies gerade mal mit einem oder zwei Instrumenten.” Der Flare selbst ereignete sich am 1. Mai 2019 und dauerte gerade einmal 7 Sekunden. Während er im sichtbaren Licht überhaupt nicht detektiert werden konnte, zeichnete er sich umso stärker im ultravioletten und Radio- also Millimeterspektrum ab.

Anhand der nun erstmals aufgezeichneten Signale erlangten die Forschenden neue Informationen darüber, wie Sterne derartige Ausbrüche generieren: „Derzeit vermuten Sonnenforscher, dass solche Energieausbrüche immer dann passieren, wenn sich Magnetfelder in der Nähe der Sternenoberfläche verwickeln und dann in gewaltigen Flares reißen.“

Der nun beobachtete Flare war etwa 100 Mal stärker als alle bislang von der Erde aus beobachteten Sonnenausbrüche. Die Astronomen und Astronominnen vermuten, dass derart gewaltige Strahlungsausbrüche auf Proxima Centauri zudem nicht selten sind. Tatsächlich haben sie während der 40-stündigen Beobachtungsphase neben dem Mega-Flare vom 1- Mai zahlreiche weitere Ausbrüche registriert. Deshalb vermuten die Forschenden nun auch, dass die Proxima-Planeten nicht nur einmal in hundert Jahren von einem gewaltigen Flare direkt getroffen werden, sondern vielleicht sogar wöchentlich oder gar täglich.

Zudem vermuten sie, dass es auf Proxima Centauri hinzu noch weitere ungewöhnliche Arten von Flares geben könnte, die weitere bislang nicht bekannte Arten stellarer Physik aufzeigen könnten und wollen deshalb unseren Nachbarstern auch weiterhin intensiv beobachten.

Quelle: University of Colorado Boulder
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