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Jungfrau - Mutter - Göttin:

in Die Formen einer Königin. - 26.08.2009 02:37
von Atlan • Nexar | 13.534 Beiträge

Uhlig weiter:

60:

Wir wissen nicht, wie sich der Mensch des späten Paläolithikums,
- ein Mensch, dem wir "die älteste Formensprache und auch die erste Selbstdarstellung"
verdanken, selbst empfunden hat. -

Wenn ich ier von einem "Triumvirat des Weiblichen" spreche, - meine ich nicht
"die Herrschaft der Frauen" - der Widerspruch läge schon im Begriff -, sondern
"DIE WEIBLICHE PRÄSENZ ALS LEBEN SCHAFFENDES UND LEBEN ERHALTENDES ELEMENT". -

Mit Sicherheit war damals die Geburt eines Mädchens genauso erwünscht und willkommen
wie die Geburt eines Knaben, - vielleicht sogar noch willkommener. -
Denn "im Mädchen erkannte man die Vermehrerin des Menschseins". -
Es "war ein Glied der ununterbrochenen Lebenskette, um die man sich ständig sorgte". -

61:

Der Begriff "Venusstatuette", der bei Ihrer Entdeckung vor hundert Jahren für die frühen
Frauendarstellungen geprägt wurde, - trifft die Skulpturen nicht. -
Die meisten von Ihnen sind Frauen, die schon mehrfach geboren haben. -
Einige sind gerade vor oder nach der Geburt gezeigt. -

Sie "drücken das weibliche Element der Fruchtbarkeit, - nicht aber das der Schönheit aus". -

(Anm.: Und repräsentieren infolge auch keine "Liebes" - sondern "Fruchtbarkeitsgöttinnen". -
Dargestellt wurde "die Ewigkeit der weiblichhen Fruchtbarkeit", - und ein Hinweis auf
"Schönheit" hätte sich auf eine endliche Qualität bezogen. -

"Schönheit als repräsentative Fähigkeit einer Göttin", - sollte erst sehr viel später Ihre
Darstellung finden ...

Und genau aus diesem Grunde sprechen wir auch von "Göttinnendarstellungen",
- und nicht von "Frauendarstellungen", - und folglich stellen diese Figurinen "Göttinnen dar,
die schon mehrfach geboren haben", - und keine "Frauen"...

- Was wiederum von höchster Effizienz ist, denn:

"Wenn wir von "Frauen" ausgehen,- dann bedeutet das, -

"Das Menschengehirn hat die Göttin erschaffen", - was sich in Bezug auf "Darstellungen
der Göttin" in jedem Falle sagen lässt", -"die Göttin" indes ist als Entität und Schöpferin
"vor der Schöpfung aller Menschen, - und damit auch der Frauen", - anzusetzen, - wie
"die Mutter vor dem Kind". - )

66:

"... - es gibt im späten Paläolithikum, ohne dass wir den Zeitpunkt genau trennen könnten,
... - eine andere Verbindung, "die von der Jungfrau ausgeht". -

Es ist "der unmittelbare "Schritt zur Vergöttlichung",
(Anm.: Der eigentlich eine "Erinnerung an eine vergessene Oberhoheit" darstellt...)
- "die Entstehung der dann die kommenden Jahrtausende beherrschenden Vorstellung
von "der Jungfrau als Göttin" und "vom Attribut des Jungfräulichen als dem magischen
Impressum der Grossen Mutter". -

- Hier "werden die drei Eines". -

- "DIE ZEITLICHKEIT DER MUTTER WIRD ÜBERWUNDEN DURCH DIE UNSTERBLICHKEIT
DER ZUR GÖTTIN GEWORDENEN JUNGFRAU, DIE GEBIERT, OHNE DEFLORIERT WORDEN
ZU SEIN". -

(Anm.: Und auch die Dreiheit der inkarnierten Möglichkeiten findet sich in diesem Bild wieder:
1. - "Gaia" - gebiert das Leben aus sich selbst heraus. -
2. - "Orejona" - die Sternengöttin "mixte das Leben" - wurde nicht defloriert...
3. - Sind "jungfräuliche Geburten" nicht so selten, wie man im allgemeinen annimmt,
- die Göttin war immer schon "höchst autonom" ...)

- Ihre letzte Erscheinung in der hiesigen Menschheitsgeschichte war
"die Jungfrau Maria als Gottesmutter". -

- Sie "repräsentiert die Einheit von Jungfrau und Mutter". -
- Das Dritte Element, - "Die Göttlichkeit" musste sie Ihrem Sohn "Jesus Christus"
überlassen. -

(Anm.: Und diese "Überlassung an den männlichen Gottesmittler" war auch eine notwendige
"Weichenstellung", - denn "die Dualität erreichte kurz vor Christi Ihren Höhepunkt", - und
um sie zu überwinden, - musste "die abgespaltene männliche Hälfte wiederintegriert werden",
- durch die Initiation eines "männlichen Gottessohnes", - eines "Jesus Christus". -
Denn nur eine "männliche Inkarnation" vermochte diese Abgespaltenheit zu umfassen und
rück-zuführen ...)

- Lebte Sie (Maria) doch schon tief im Patriarchat, - in "einer Zeit, in der die Macht der
Grossen Mutter nur noch in der bedeutenden Gestalt der "Artemis von Ephesos" lebendig
war. -

- In Ihr erkennen wir das letzte Glied der langen Kette, - die von der "Venus von Laussel"
über Jahrtausende bis in unsere Zeit - genau bis zur Zeitenwende - reicht. -

Dabei war "die Dreiheit" von Anfang an gegeben. -

"IN DER JUNGFRAU VERKÖRPERTE SICH DIE ERWARTUNG,
- IN DER MUTTER DIE ERFÜLLUNG, - UND IN DER GROSSEN GÖTTIN
DIE KONTINUITÄT, DAS WUNDER DES EWIGEN LEBENS" ...



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