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Links zu Astrologie:

in Astromagie & Sternsehung: 14.09.2009 10:36
von Atlan • Nexar | 14.433 Beiträge

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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Links zu

in Astromagie & Sternsehung: 27.11.2009 11:30
von Atlan • Nexar | 14.433 Beiträge

"Das erlebte Horoskop":
http://www.horusforum.de/horusforum/frame_container.html

*

Sophia - die Weisheit

Die Ursprünge des Denkens und Philosophierens sind in der Liebe zur Weisheit = Sophia zu finden.

Weisheit ist keine Ansammlung von Fakten, sondern ist befruchtetes Wissen. Das, was sich in mir entfaltet hat, das, was in mir Widerhall gefunden hat.

Sophia taucht im Alten Testament (in den Sprüchen,Im Buch Jesus Sirach und im Buch der Weisheit) als Mitschöpferin des Alls auf . Die Wortherkunft ist sowohl auf 'sophos' = weise, verständig, klug zurückzuführen als auch auf 'Sapentia' = Weisheit und 'sapere' schmecken, verstehen, erlernen.

'Sophia' stand für den Geist weiblicher Weisheit, für den gefühlsmäßig leidenschaftlichen Zugang zum Wissen und zu der Leidenschaft bei der Weitergabe. In antiken Kulturen wurden lange Zeit weibliche Gottheiten an erster Stelle verehrt. Das Leben kam aus dem Weiblichen, und das Wort philo-sophia wurde lange Zeit gleichbedeutend mit 'sophia' gebraucht. Wenn man 'sophia' hatte, dann war man umsichtig klug und urteilsfähig in wichtigen Lebensangelegenheiten. Weisheit hatte somit einen deutlichen Praxisbezug und war etwas, das man im Dialog von Innen und Außen erwerben konnte.

Dies änderte sich zum Ende der Antike: der Praxisbezug fiel weg, die Philosophie wurde jetzt eine Wissenschaft von Auserwählten, da es um das Wissen um die göttlichen Ideen ging, die nicht jedem zugänglich waren. Diese Entwicklung lief parallel mit der Verdrängung der Frauen aus dem Kreis der Philosophen. Diejenigen, die weiter den Praxisbezug in der Philosophie beibehielten, die sophistai, wurden von den Philosophen abgewertet und in Verruf gebracht.

Sophia aber lebte im Bewußtsein weiter: Im Mittelalter tauchte sie als "Dame der Weisheit", unter dem lateinischen Namen Sapientia wieder auf. Die Mystikerinnen (u.a. Hildegard von Bingen, Teresa von Avila und die Beginenbewegung) versuchten die Tradition der Sophia wieder-zu beleben.Sie zeigten, daß ihre Inspirationen und die Einsicht ins Göttliche nicht in erster Linie durch intellektuelle Handlungen entstanden. Das brachte viele Mystikerinnen in Verruf, denn indem sie Eingebungen hatten,verkündeten sie das, was nur Gott wissen konnte.Dies inspirierte jedoch in der Folgezeit viele Philosophen der Renaissance.

Auch der heutigen Zeit, die vom männlichen Logos, vom rein fakten- und intellektbezogenen Wissen beherrscht wird, würde eine Renaissance der Sophia gut tun, denn nur das ist weise, was auch von Innen her erfahren wird.

Hildegard von Bingen:

O Kraft der Weisheit,
umkreisend die Bahn,
die eine des Lebens ziehst um das All du die Kreise,
alles umfangend.
Drei Flügel hast du:
In die Höhe empor schwingt der eine,
auf der Erde müht sich der zweite,
und überall schwingt der dritte.
Lob sei dir Weisheit, würdig des Lobes.

Der obige Text basiert auf dem Auszug aus der Dissertation von Sabine Bauer: Sophia - der Siegel der Weisheit, der auch im Internet abgedruckt ist. (siehe auch Links- Die Seite von Sabine Bauer über Sophia ist zur Zeit nicht im Netz, wird aber wieder online gestellt.)


*

Astrologie- die Blaupause im Hintergrund:

Wer sich mit Astrologie beschäftigt, muss feststellen, dass es hinter unserer Erscheinungswelt ein Bezugssystem gibt, das nach bestimmten Prinzipien funktioniert in jeder Zelle - im Tier - und Pflanzenreich - im Menschen und im Universum. Die Planeten und ihre Verbindungen am Himmel geben uns ein Abbild dessen, was auf der Erde geschieht - im Großen wie im Kleinen.
Wenn ich jemandem sein Horoskop, seinen Bauplan des Lebens, vorstelle, ist das keine Festlegung. Ich kann ihm aufzeigen, wie er/sie bisher mit Leben umgegangen ist. Und dann kann ich ihm klar machen, dass er heute die Chance hat, eine neue Entscheidung in Bezug auf sein Leben zu treffen.
Astrologie macht nur Sinn, wenn man davon ausgeht, dass Wir es waren, die sich entschlossen haben, bestimmte Erfahrungen in diesem Leben zu machen. Welche Erfahrungen das sind, kann man im Horoskop ablesen. Das Ganze geschieht mehr oder weniger unbewusst, bis zu dem Moment, da wir aufwachen und begreifen, dass wir unsere Erfahrungen selber erschaffen. Das ist der Moment, in dem wir anfangen, neue Wege zu beschreiten.

Die Verantwortung übernehmen:

Eine transformationsorientierte Astrologie jedoch wird einem Mensch verdeutlichen, dass ER sich bei der Zeugung oder bei der Geburt dazu entschlossen hat, zum Beispiel ein bestimmtes Gefühl noch einmal ganz intensiv zu fühlen. Man zeigt ihm auf, wie er bisher unbewusst erschaffen hat und dass er ab jetzt andere Wege gehen und zum bewussten Erschaffer werden kann.
So können alte Muster aufgedeckt, bewusst gemacht werden und der Berater wird zum Begleiter auf dem Wege der Transformation. Man kann sich nun entscheiden, andere Erfahrungen machen zu wollen, innerlich zu sagen: Dieses oder jenes Gefühl habe ich nun intensiv genug gefühlt. Ich entscheide mich heute neu.

Das Horoskop erlösen - sich selbst befreien:

Der Wesenskern, symbolisiert durch die Planeten in Zeichen und Häusern, ändert sich durch die Neuentscheidung nicht - eine Waage-Sonne bleibt eine Waage-Sonne und derjenige mit Waagesonne wird weiterhin waagetypisch durchs Leben gehen, nur mit dem Unterschied, dass er seine Waagequalitäten jetzt bewusst lebt.
Ich erlöse zusagen mein Horoskop, indem ich die Verantwortung dafür übernehme. Das ist der Zeitpunkt, an dem ich auch völlig neue Wege gehen kann, die im Horoskop nicht sichtbar sind. All das aus dem Bewusstsein heraus, dass ich es bin, die meine Tage, meine Beziehungen erschafft.

In diesem transformativen Prozess ist das Horoskop ein Hilfsmittel auf dem Weg der Erkenntnis, das sich selber überflüssig macht, in dem Moment, da ich mich als Schöpfer meines Lebens begreife, denn jetzt stehen mir alle Türen offen.



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#3

RE: Links zu

in Astromagie & Sternsehung: 10.03.2010 18:23
von Atlan - Adamon • Nexar | 14.433 Beiträge

Der Schlangenträger:

Ophiuchus - der Schlangenträger - wird in einem Tierkreis aus 13 Zeichen zwischen Skorpion und Schütze eingefügt.

Hat auf der mythischen Ebene mit dem Heiligen Gral zu tun. In diesem Sinne steht dieses Zeichen für die heilenden Kräfte des Universums, für die sich der Mensch im spirituellen Sinne öffnen kann und selbst zum Kelch/Kessel wird, durch den die heilenden Kräfte fließen und in dem sie sich sammeln können.

Du kannst auch selbst auf die Eigenschaften dieses 13. Zeichens kommen, wenn Du dich mit den beiden Zeichen beschäftigst, die den Schlangenträger umgeben und deren Kräfte in ihn einfließen: Skorpion und Schütze!



Skorpion und sein Herrscher Pluto, als der symbolische Tod, im Sinne von "Stirb und Werde!" Altes in uns muss sterben, damit das Neue geboren werden kann. Der Verwandler des Lebens: Leben ist Veränderung! Phoenix, aus der Asche zu der er verbrannte wiedergeboren. Im Tarot steht dafür nicht nur der Tod (XIII. Arkane), sondern auch der Turm (XVI. Arkane).



Schütze und sein Herrscher Jupiter, symbolisch für das Spirituelle Wachstum, für den Glauben und das Alte Wissen. Kannst Du z.B. kombinieren, in etwa: Altes in uns muss sterben (Skorpion), damit

neues, spirituelles Wachstum (Schütze) in uns heranreifen kann.



Jesus sagt im Thomasevangelium: "Die Menschen glauben vielleicht, dass ich gekommen bin, um Frieden über die Erde zu bringen, und sie wissen nicht, dass ich gekommen bin, um Trennungen über die Erde zu bringen - Feuer, Schwert, Krieg."



wenn man sich die Geschichte dieses Zeichens betrachtet und in welchem Zusammenhang der Schlangenträger in den zurückliegenden Jahrhunderten aufgetaucht ist.

Erwähnt wird der Schlangenträger in alten Dokumenten in Verbindung mit der Gralsgeschichte, den Tempelrittern und der anscheinend heute noch existierenden Jesus-Blutlinie.

Vor Jahren wurde in der in der Bibliothèque Nationale ein schmaler Band entdeckt: Le serpent rouge (Die rote Schlange). Darin enthalten ist eine Genealogie der Merowinger und 2 Karten Frankreichs unter diesem Königsgeschlecht und noch andere Dinge.

Hauptsächlich besteht der Text aus 13 kurzen Prosagedichten, die jeweils einem Sternzeichen des Tierkreises zugeordnet sind, einem Tierkreis der aus 13 Zeichen besteht. Und das 13. Zeichen ist Ophiuchus, zwischen Skorpion und Schütze eingefügt.

Interessant ist, die 13 Prosagedichte erzählen von einer Art spiritueller Pilgerfahrt die im Wassermann beginnt und im Steinbock endet.



Unter der "Roten Schlange" vermutet man die Blutlinie/Erbfolge Jesus, die sich durch die Jahrhunderte fortgesetzt hat. Weiterhin geht man davon aus, dass sich Maria Magdalena nach Frankreich absetzte und dort ein 2. Kind von Jesus zur Welt brachte und sich diese Blutlinie später mit der Merowingerlinie vermischt hat.



Ab hier landet man mitten in den keltischen Bräuchen und Mysterien, die sich um den Muttergöttinnenkult ranken. Einer dieser Prosatexte, zum Sternzeichen Löwe, spricht von ISIS, der Königin aller wohltätigen Quellen, die von anderen als Magdalena verehrt wird, Magdalena von der "berühmten Schale mit heilendem Balsam". (Maria Magdalene nicht zu verwechseln mit der Jungfrau Maria).



Auch ist es die Geschichte eines alten Ordens, der es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, diese Blutlinie zu beschützen und schon sehr lange existieren soll. Das geht zum Teil zurück bis zu König David im AT.



Viele würden den Schlangenträger nicht als zusätzliches Zeichen zu den bestehenden 12 Zeichen einzeichnen. Sondern man geht bis auf weiteres/besseres von 15 Grad Skorpion bis 15 Grad Schütze aus und einer Art übergeordnetem/göttlichen Prinzip, das beide Eigenschaften des Skorpion und Schütze auf einer höheren/spirituellen Ebene vereint. In diesem Sinne gewiss auch "heilerische" Fähigkeiten...



Chiron könnte man als Tor des Schlangenträgers betrachten, ebenso wie Lilith, obwohl sie einen Teilaspekt der Mondin darstellt. Beiden wohnt die transformative Kraft des Skorpions inne, die früher oder später zu einem spirituellen Wachstum (Schütze) führen kann.



Auf uns selbst angewandt würde das bedeuten, erst wenn ich mich meinen dunklen Seiten stelle, kann ich letztendlich durch Liliths Kraft wachsen und reifen. Ebenso wie bei Chiron, der als unerlöster Heiler sich selbst zuerst kompensierend in anderen heilt, ehe er dieses Thema erlöst und zum wahren Heiler wird.



Wenn ich mir die Pilgerreise von Wassermann bis Steinbock betrachte, dann öffnet sich mir das 13. Zeichen scheinbar erst, wenn ich durch den inneren Schmelzofen gegangen bin, so spirituell wachse und reife, ehe sich dieses Wissen im Steinbock verfestigen kann. Der Schlangenträger als ein alchemistisches Symbol, als Zeichen des Alten Wissens und seiner Wissensträger: Chiron und Lilith als Geschwisterpaar/Heilerpaar. Der alchemistische Prozess: verwandle niederes Metall in Gold.



Die Schlange auch grundsätzlich als Symbol der Verwandlung (Häutung). Die Schlange auch als Träger der Erkenntnis (Kundalini-Schlange), die Eva zum Baum der Erkenntnis führt, ehe sie Adam an der Frucht teilhaben lässt. Unabhängig davon, was ein Männer dominiertes Machtsystem sich da zurecht gezwirbelt hat.

Das ist ein für mich faszinierendes Bild der Urschöpfung. Adam kann durch Eva wachsen und reifen und so zu spiritueller Erkenntnis gelangen, falls er es nicht ablehnt und seine eigene unerlöste weibliche Seite stellvertretend im Außen bekämpft, indem er Eva unterjocht, bekämpft und verletzt. Die Frau auch als Heiliger Gral, die nicht nur auf der äußeren Ebene Kinder gebärt, sondern als Wissensträgerin dem Mann die Erkenntnis zu spirituellem Wachstum anbietet, falls er lernt zuzuhören und grundsätzlich bereit ist irgendwann einmal von Frauen lernen zu wollen. Auch ein Transformationsprozess, der sich für mich im Schlangenträger ausdrückt.



Schlangenträger: das Alte Wissen, das man in keinem Buch findet, sondern seit ewigen Zeiten nur von Mund zu Mund weiter gegeben wird. Symbolisch ausgedrückt durch Chiron und Lilith als Wissensträger, durch die die Göttin in uns allen weiterlebt.

Ähnlich auch die Essener Gemeinden, die auf der äußeren Ebene als Ärzte, Therapeuten und Heiler tätig waren, auf der inneren Ebene aber als Wissensträger wirkten.



Quelle - Zauberwald !



Weitere Quellen: Gerhard Fasching.



Die Bezeichnung Ophiuchus kommt bereits in der frühesten griechischen Astronomie vor und war auch den Römern bestens bekannt. Auch einige abweichende Schreibweisen sind zu finden, wie Ophiulchus, Ophiultus und ähnliche. Erst um die Zeit von Germanicus (15 v. Chr. – 19 n. Chr.) sind die Namen Serpentiger, Serpens Lator und Serpentarius (Schlangenträger) aufgetreten.



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#4

RE: Links zu

in Astromagie & Sternsehung: 22.10.2014 02:13
von Adamon • Nexar | 14.433 Beiträge

"Anita Cortesi":
http://www.cortesi.ch/

Sonntag, 19. September 2010
Jahrestagung: "Panorama der Astrologie":

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...astrologie.html

"Die Auffächerung der Astrologie in den letzten Jahrzehnten, sei es auf psychologisch-beratungskundlicher Ebene, sei es in Finanzastrologie und Börsenastrologie, sei es aber auch in stärker esoterische Bereiche wirft die Frage nach dem Gesamtbild der Astrologie auf und ebenso die Frage, ob es überhaupt eine einheitliche Theorie der Astrologie geben kann", so die Veranstalter vorab.

In zahlreichen Inputs und Kurzvorträgen sollen auf der Tagung verschiedene Facetten und Ansätze der Astrologie, neue Denkanstöße und Forschungsergebnisse präsentiert, mit dem Versuch einer Bündelung und dem Ausblick auf die Möglichkeiten der Theoriebildung in der Astrologie.

Den Hauptvortrag hält am Freitagabend, 24. September 2010, die bekannte Schweizer Astrologin Verena Bachmann zum Thema "Astrologie im Zeitenwandel". Als weiteres Highlight wird die bulgarische Astrologin Svetlana Tilkova Alena angekündigt, die auf Deutsch ebenfalls am Freitagabend über Astrologie, Gesundheit und Karma spricht. Weitere bekannte Vortragende sind der Astrologiekritiker Dr. Edgar Wunder, außerdem unter anderem Ernst Ott, Dr. Peter Schlapp und Anabela Cudell. Mit dem Vortrag "Gibt es eine einheitliche Theorie der Astrologie?" des DAV-Vorsitzenden Dr. Christoph Schubert-Weller schließt die Tagung am Sonntagmittag, 26. September 2010.

Der Deutsche Astrologen-Verband (DAV, astrologenverband.de) mit Sitz in Heidelberg, gegründet 1947, ist mit seinen rund 700 Mitgliedern der größte deutschsprachige Fach- und Berufsverband in der Astrologie. Der DAV vereint unter seinem Dach unterschiedliche astrologische Arbeitsrichtungen. Der DAV sieht seinen berufspolitischen Schwerpunkt in der Qualitätssicherung astrologischer Beratung. Dies geschieht mit dem Angebot einer Prüfung für professionelle Astrologen und der ethischen Verpflichtung professionell tätiger astrologischer Berater auf ein Berufsgelöbnis. Der DAV organisiert regelmäßig Fachtagungen und Fachkongresse und fördert die curricular geregelte Astrologieausbildung in den in verschiedenen Städten Deutschlands tätigen DAV-Ausbildungszentren. In rund 40 Regionalgruppen zwischen Flensburg und Konstanz findet weiterer fachlicher Austausch statt.

"Astrotheologie":
http://stellarhousepublishing.com/astrotheology.html

http://www.vantastik.de/riemannwebsite/s...einfuehrung.htm

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...reis-tafel.html

Nakovana/ Kroatien - In einem seit mehr als 2.000 Jahren von der Außenwelt unzugänglichen Teil einer Höhle an der kroatischen Adria haben kroatische und US-amerikanische Archäologen Teile der bislang ältesten bekannten astrologischen Tafel mit Darstellungen des Tierkreises entdeckt, die wahrscheinlich zur Erstellung persönlicher Geburtshoroskope verwendet wurde.

Insgesamt handelt es sich um 30 Fragmente eines einstigen Rades aus Elfenbein, in das die jeweiligen Sternzeichen als symbolische Darstellungen im griechisch-römischen Stil eingeritzt wurden. nach jahrelanger Puzzlearbeit ist es den Archäologen nun gelungen die Elemente der Sternzeichen Krebs, Zwillinge und Fische zu rekonstruieren. Ein weiteres Fragment könnte das Hinterteil der Darstellung des Schützen zeigen. Die Fragmente der Tierkreistafel wurden neben einem phallusförmigen Stalagmiten unter unzähligen Scherben hellenistischer Trinkgefäße gefunden.

"Der antike Astrologe könnte diese Tafel genutzt haben, um seinem Klienten den Stand von Planeten, Mond und Sonne im Bezug zum Tierkreis zum Zeitpunkt seiner Geburt aufzuzeigen", erläutert Professor Alexander Jones vom "Institute for the Study of the Ancient World" an der New York University.



Elfenbeinsegment mit der Darstellung des Sternzeichens "Fische" mit grafischer Rekonstruktion. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr


Zeigt diese Darstellung das Hinterteil des "Schützen"? (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr

Die Tierkreistafel sei das älteste bislang gefundene Exemplar, so Jones. Die Tafel sei sogar älter als jede andere Form von niedergeschriebenen Horoskopen aus der griechisch-römischen Epoche, aus der eine Vielzahl entsprechender Dokumente, geschrieben auf Wänden und Papyrus, erhalten sind.

Gemeinsam mit Staco Forenbaher vom "Institute for Anthropological Research" in Zargreb hat Jones die Rekonstruktionsergebnisse aktuell im "Journal for the History of Astronomy" veröffentlicht.


Die Rekonstruktion der Tierkreistafel. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr

Entdeckt wurden die Funde bei Erkundungen einer Höhle nahe des Dörfchens Nakovana im Jahre 1999. Hinter einem von Schutt verschlossenen Durchgang entdeckte Forenbahers damalige Freundin und heutige Frau einen von diesem Schutt seit etwa 2.000 Jahren von der Außenwelt abgeschlossenen und bislang entsprechend unbekannten Teil der Höhle mit den Fragmenten. Eine Analyse des Schutts brachte die Forscher zu dem Schluss, dass die Passage im ersten Jahrhundert absichtlich verschlossen wurde - möglicherweise, so vermuten die Forscher, von den Bewohnern der Gegend im Kampf gegen die Römer. Wie und warum die Elfenbeintafel bzw. deren Bruchstücke einst in die Höhle gekommen sind und wo sie ursprünglich hergestellt wurde, wissen die Archäologen indes noch nicht.


Elfenbeinsegment mit der Darstellung des Sternzeichens "Zwilling" mit grafischer Rekonstruktion. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher

Die Grundlage der auf der Tafel dargestellten astrologischen Vorstellungen und somit der westlichen Astrologie stammt aus dem antiken Babylonien und wurde hier vor rund 2.400 Jahren in Form von Horoskopen entwickelt. Vor rund 2.100 Jahren fand diese Astrologie dann den Weg über Ägypten in den Mittelmeerraum und wurde vornehmlich von den Griechen zu jener Form der Astrologie weiterentwickelt, wie sie heute noch angewendet wird.

Mittels einer C-14-Datierung bestimmten die Wissenschaftler das Alter der Abbildungen auf rund 2.200 Jahre, und damit auf eine Zeit kurz vor dem Auftauchen der modernen Form der Astrologie. Das Elfenbein stammt von einem Elefanten, der etwa zur gleichen Zeit getötet wurde oder verstarb. Möglicherweise waren die Elfenbeinelemente einst auf einem hölzernen Untergrund aufgebracht.


Elfenbeinsegment mit der Darstellung des Sternzeichens "Krebs" mit grafischer Rekonstruktion. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: Staco Forenbaher, inantro.hr


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#5

RE: Links zu

in Astromagie & Sternsehung: 18.05.2015 23:03
von Adamon • Nexar | 14.433 Beiträge

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#6

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in Astromagie & Sternsehung: 12.06.2015 17:57
von Adamon • Nexar | 14.433 Beiträge

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#7

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in Astromagie & Sternsehung: 15.04.2016 12:46
von Adamon • Nexar | 14.433 Beiträge

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#8

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in Astromagie & Sternsehung: 15.04.2016 15:24
von Adamon • Nexar | 14.433 Beiträge

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#9

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in Astromagie & Sternsehung: 17.07.2016 05:37
von Adamon • Nexar | 14.433 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...ythera20160614/


Die Vorderseite des sog. „Fragments A“ des Antikythera-Mechanismus.
Copyright: Wikimedia User: Marsyas, CC BY-SA 2.5
Cardiff (Großbritannien) – Bei dem sogenannten Mechanismus von Antikythera handelt es sich um eine komplexe, feinmechanische Apparatur, deren Überreste vor etwas mehr als hundert Jahren von Schwammtauchern aus einem römischen Schiffswrack vor der griechischen Insel Antikythera geborgen wurden. Die Komplexität des Räderwerks ist nach bisherigem Wissensstand für die Antike einzigartig und wurde erst wieder von Uhrmachern im spätmittelalterlichen Europa erreicht. Jetzt haben Wissenschaftler Inschriften auf dem „antiken Computer“ identifiziert, mit dessen Hilfe astronomische Konstellationen und Zeitperioden berechnet werden konnten entziffert und damit neue Informationen über den Zweck der Apparatur herausgefunden.

Wie das Team des Antikythera Mechanism Research Project (AMRP) um Mike Edmunds, Prof. emeritus an der Cardiff University und Alexander Jones vom Institute for teh Study of the Ancient World aktuell im Fachjournal „Almagest“ berichtet, weisen die jetzt mit Hilfe von CT-Scans entzifferten Inschriften auf den Außenseiten des rund 2000 Jahre alten Geräts darauf hin, dass der Mechanismus auch dazu benutzt wurde, um astrologische Vorhersagen zu treffen. Darüber hinaus deutet nun vieles darauf hin, dass die Apparatur auf der Insel Rhodos konzipiert wurde.

Während bislang Experten darin einig sind, dass der Mechanismus zur himmelsmechanischen Darstellung von Planeten- und Sternbewegungen, sowie der Vorherberechnung von Finsternissen verwendet wurde (…GreWi berichtete), fanden sich auf den verbliebenen Außenseiten in Kleinstschrifft eingravierte Texte in Form von 3.400 Einzelzeichen. Insgesamt, so vermuten die Forscher, bestand der Text aus rund 20.000 Zeichen.

Da die Texte über der einstigen Hauptanzeige die darauf dargestellten Sternbilder, Monate und Jahre, Sonnen- und Mondfinsternisse und Olympiaden beschreibt, konnten die Forscher mit dem 35. Breitengrad in etwa jenen Ort rekonstruieren, von dem aus die grundlegenden Beobachtungen für den Mechanismus gemacht wurden. „Auf diese weise kann Ägypten oder Nordgriechenland ausgeschlossen werden. Die ägäische Insel Rhodos passt hierzu jedoch perfekt“, so Jones.


Eine der Inschriften des Antikythera-Mechanismus. Die Buchstaben sind nur wenige Millimeter groß.
Copyright: Antikythera Mechanism Research Project (AMRP)

Anhand der verbliebenen Oberflächentexte glaubt Jones zudem die Handschriften von mindestens zwei Individuen identifiziert zu haben: „Wohlmöglich handelt es sich bei dem Mechanismus also um ein Werk einer Werkstadt oder Familie und nicht um das eines einzelnen Mechanikers.“

Bei der Neuanalyse der rückseitigen Textpassagen, von denen bereits bekannt war, dass sie zukünftige Finsternisse beschreiben, entdeckten die Wissenschaftler zu ihrem Erstaunen, dass diese auch Farben, Größe und sogar die Winde beschreiben, die während dieser für die damalige Zeit zukünftigen Verdunkelungen von Sonne und Mond zu erwarten waren.

„Für diese Angaben gibt es in der Astronomie keinerlei Grundlagen“, kommentiert Jones. „Zum einen haben Finsternisse keine astronomische Bedeutung und es ist keine Art und Weise bekannt, die Färbung dieser Ereignisse vorherzusagen. Allerdings ging die altgriechische Astrologie genau davon aus, dass etwa das Wetter während Finsternissen ebenso vorhersagbar sei, wie dadurch das Schicksal von Ländern und Menschen. Die Griechen haben diese Vorstellungen von den Babyloniern übernommen, deren Astronomenpriester den Himmel intensiv nach Omen absuchten.“

Die Inschriften auf dem Antikythera-Mechanismus gehen laut den Forschern nun aber sogar noch einen Schritt weiter und leiten das vorhersehbare Schicksal auch aus den Farben und Winden während Finsternissen ab. „Dies stimmt mit einer Tendenz im antiken Griechenland überein, innerhalb derer die Astronomie durch astrologische Vorherberechnungen und Vorhersagen abgelöst wurde und die Theorie die tatsächlichen Beobachtungen ersetzte“, so Jones.

Da die sonstigen und eigentlichen Funktionen des Mechanismus rein astronomischer Art sind, war die Verbindung zu antiken Astrologie für die AMRP-Forscher eine Überraschung, führen zugleich aber zu der Schlussfolgerung, dass der Mechanismus von Antikythera „die hellenistische Kosmologie abbildet, in der Astronomie, Meteorologie und Astrologie miteinander verwoben waren.“

Anhand der Texte schlussfolgern die Forscher auch, dass der Mechanismus nicht für Laien, sondern für Nutzer gedacht war, die mit astronomischen Begriffen bereits vertraut waren. Zudem stellt ein Text, der bislang als Art Bedienungsanleitung interpretiert wurde, weniger Hinweise für den Gebrauch des Apparates selbst, als eine Erläuterung dessen, was er anzeigt dar. „Da der Text von einem astronomischen Wissen des Benutzers ausgeht, war der Mechanismus wohl auch für entsprechend gebildete Nutzer gedacht.“

„Jenseits dieser neuen Erkenntnisse wissen wir aber immer noch nicht, wofür der Mechanismus genau verwendet wurde“, zitiert das „Smithonian Magagazine“ Edmunds abschließend. „Es scheint eine Art Aussage darüber zu sein, was die Menschen damals von Universum wussten. Ob der Mechanismus aber einst von reichen Personen, in Schulen oder Universitäten oder aber auch in einem Tempel benutzt wurde, können wir bislang einfach noch nicht sagen.“

http://www.smithsonianmag.com/science-na...0959335/?no-ist



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