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#1

China auf dem Mond:

in La Luna / die Mondin: 08.01.2019 08:16
von Adamon • Nexar | 14.212 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...mondes20181208/

Chinesischer Rover bringt Kartoffeln und Seidenraupen zur Rückseite des Mondes - 08/12/2018:

Peking (China) – Am gestrigen Samstag hat China erfolgreich eine Rakete zum Mond geschickt. Am Bord der Rakete vom Typ „Langer Marsch 3B“ befindet sich der Mond-Rover der „Chang’e 4“-Mission, der als erster Rover überhaupt die Rückseite des Mondes erkunden soll. Auch Kartoffelsamen und Seidenraupen sind mit an Bord.

Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, soll der Rover zur Jahreswende auf dem Mond landen, dort Experimente und Erkundungen durchführen.

Schon auf den ersten Aufnahmen der Rückseite des Mondes, die sowjetische Missionen 1959 zu Erde funkten, zeigte sich das von besonders vielen Kratern übersäte Terrain der unserer Erde abgewandten Mondseite, die bis dahin noch nie jemand gesehen hatte.

Kommunizieren soll der Rover, zu dem auf der Rückseite des Mondes schließlich keine direkter Kontakt von der Erde aus möglich sein wird, über den bereits im vergangenen Mai gestarteten Satelliten „Queqiao“ (Elsternest). Das Ziel des Rovers wird das Aitken-Becken in der Südpolregion des Mondes sein, das allerdings für sein besonders schroffes Gelände bekannt ist.


Künstlerische Darstellung des Chang’e 4-Rovers auf der Rückseite des Mondes (Illu.).
Copyright: CNSA

Zu den Experimenten der Mission gehören radioastronomische Beobachtungen, die von der geringen Intereferenz auf der Rückseite des Mondes profitieren sollen (Tatsächlich gilt die Rückseite des Mondes unter Raumfahrtvisionären als idealer Standort für ein gewaltiges Radioteleskop), vergleichende geo-mineralogische Untersuchungen des Bodens.

Zudem hat der Rover insgesamt 3 Kilogramm Samen und Eier von Seidenraupen in versiegelten Behältern an Bord, deren Entwicklung in der Mondumgebung untersucht werden sollen.

Während die Seidenspinnerlarven – sollten sie gedeihen – Kohlendioxid produzieren, werden die Kartoffelpflanzen und Arabidopsis thaliana (Acker-Schmalwand) im besten Fall mittels Photosynthese Sauerstoff freisetzten. Gemeinsam, so die Hoffnung der chinesischen Wissenschaftler, sollen Pflanzen und Insekten dann synergetisch zusammenleben. Eine Miniaturkamera in den Zuchtcontainern soll das Experiment dokumentieren. Sollte das Experiment erfolgreich sein, so könnte es weitreichende Konsequenzen für die zukünftige Besiedlung des Mondes haben.

Schon im kommenden Jahr soll ein weiterer Rover in der Reihe der Chang’e-Missionen folgen und Bodenproben vom Mond zurück zur Erde transportieren. All dies sind Vorbereitungen auf eine schon für Mitte bis Ende der 2020er Jahre geplante Mondstation, von China dann auch den Mars ins Visier nehmen will.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#2

RE: China auf dem Mond:

in La Luna / die Mondin: 08.01.2019 09:09
von Adamon • Nexar | 14.212 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...mondes20190103/

China landet Rover auf der Rückseite des Mondes - 03/01/2019:


Die erste Aufnahme der Landeeinheit der Mission „Chang‘e 4“ von der Rückseite des Mondes.
Copyright/Quelle: CNSA / Yinhua
Peking (China) – Heute morgen ist der chinesischen Raumfahrtbehörde CNSA die erste Landung eines Rovers auf der erdabgewandten Rückseite des Mondes gelungen. Für China ist es ein wichtiger Schritt hin zu einer bemannten Mondstation als Sprungbrett zum Mars.

Wie staatliche Nachrichtenagentur „Xinhua“ berichtet, sei der Rover der „Chang’e 4“-Mission um 3:26 mitteleuropäischer Zeit im Von-Karman-Krater des Aitken-Beckens in der Nähe des Mond-Südpols gelandet und habe erste Bilder von der Oberfläche über den Relaissatelliten „Queqiao“ (Elster-Brücke) zur Erde übertragen.

Zu den Experimenten der Mission gehören radioastronomische Beobachtungen, die von der geringen Intereferenz auf der Rückseite des Mondes profitieren sollen (Tatsächlich gilt die Rückseite des Mondes unter Raumfahrtvisionären als idealer Standort für ein gewaltiges Radioteleskop), vergleichende geo-mineralogische Untersuchungen des Bodens.


Zudem hat der Rover insgesamt 3 Kilogramm Samen und Eier von Seidenraupen in versiegelten Behältern an Bord, deren Entwicklung in der Mondumgebung untersucht werden sollen (…GreWi berichtete).

Während die Seidenspinnerlarven – sollten sie gedeihen – Kohlendioxid produzieren, werden die Kartoffelpflanzen und Arabidopsis thaliana (Acker-Schmalwand) im besten Fall mittels Photosynthese Sauerstoff freisetzten. Gemeinsam, so die Hoffnung der chinesischen Wissenschaftler, sollen Pflanzen und Insekten dann synergetisch zusammenleben. Eine Miniaturkamera in den Zuchtcontainern soll das Experiment dokumentieren. Sollte das Experiment erfolgreich sein, so könnte es weitreichende Konsequenzen für die zukünftige Besiedlung des Mondes haben.


100 Meter über der Landestelle harrte die Landeeinheit zunächst noch einmal aus, um das Terrain zu sondieren.
Copyright/Quelle: CNSA / Yinhua

Schon im kommenden Jahr soll ein weiterer Rover in der Reihe der Chang’e-Missionen folgen und Bodenproben vom Mond zurück zur Erde transportieren. All dies sind Vorbereitungen auf eine schon für Mitte bis Ende der 2020er Jahre geplante Mondstation, von China dann auch den Mars ins Visier nehmen will.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#3

RE: China auf dem Mond:

in La Luna / die Mondin: 21.02.2019 21:20
von Adamon • Nexar | 14.212 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...lanzen20190116/

Chang’e 4: Auf der Rückseite des Mondes keimen erstmals Pflanzen:


Im Bioexperiment des chinesischen Mondlanders der Mission „Chang’e 4“ keimen die ersten Pflanzen (Pfeil).
Copyright: Chongqin University
Peking (China) – Mit dem erst Anfang des Monats auf der Rückseite des Mondes gelandeten Landeeinheit der Mission „Chang’e 4“ hat die chinesische Raumfahrtbehörde auch Pflanzensaat und Insektenlarven zum Mond gebracht. Die ersten Pflanzen in der Testkammer sind nun aufgegangen und gedeihen.

Insgesamt befinden sich in der versiegelten Kammer des „moon surface micro-ecological circle”-Experiments sechs irdische Organismen, darunter Insektenlarven, Hefe, Saat von Raps, Baumwolle, Steinkresse und Kartoffeln. Diese sollen in den Testkammern keimen, gedeihen und eine sich selbst erhaltende Miniatur-Ökosphäre entstehen lassen, die die Grundlage der Versorgung einer zukünftigen bemannten Mondstation bilden soll (…GreWi berichtete).

Wie die China National Space Administration (CNSA) – gestützt auf ein Foto – berichtet, sind mittlerweile die ersten Baumwollpflanzen gekeimt. Mittlerweile, so bestätigte der wissenschaftliche Leiter der Mission, Professor Liu Hanlong, seien auch weitere Pflanzen angegangen und würden bei 25 Grad Celsius Betriebstemperatur gedeihen.

Die sechs Organismen sollen, so die chinesischen Missionswissenschaftler, als „Produzenten, Konsumenten und Kompostierer“ wirken, um so das Miniatur-Ökosystem auf dem Mond aufrecht zu erhalten. „Kartoffeln können als Nahrung für zukünftige Raumfahrer dienen. Baumwolle könnte eine Quelle für Stoffe und Raps für Öl sein“, zitieren chinesische Medien.

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#4

RE: China auf dem Mond:

in La Luna / die Mondin: 21.02.2019 21:47
von Adamon • Nexar | 14.212 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ltetod20190118/

Erste Mondpflanzen starben den Kältetod:

Peking (China) – Nachdem die chinesische Raumfahrtbehörde erst kürzlich das Aufkeimen erster Baumwollsaaten in einem Bioexperiment an Bord der Landeeinheit der „Chang’e 4“-Mission auf der Rückseite des Mondes gefeiert hatte (…GreWi berichtete), vermelden die Missionswissenschaftler jetzt den Kältetot der Pflänzchen.

Offenbar sollte das Experiment lediglich zeigen, dass die Saaten nicht nur den Flug zum Mond selbst, sondern auch die Strahlung vor Ort und stark reduzierte Schwerkraft lebensfähig überstehen und auf dem Mond keimen und gedeihen können. Genau das hatten die Pflanzen denn auch während des bislang andauernden Mondtages auf der (nicht immerdunklen!) Rückseite des Mondes auch getan.

Auf einer Pressekonferenz am 16. Januar erklärte der Projektleiter Liu Hanlong gegenüber Medien, dass die Pflanzen mit Einbruch der Nachtphase auf der Mondrückseite nun erfroren sind, da die Temperatur in der Experimentalkammer sehr schnell auf minus 52 Grad Celsius gefallen ist und noch bis auf minus 180 Grad fallen kann.

Das Experiment war nur mit einer Batterie ausgestattet, die nun keine Energie mehr liefere um die Kammer während der Mondnacht mit Wärme zu versorgen. Auch alle anderen biologischen Saaten und Larven dürften den schnellen Kälteabfall nicht überlebt haben. Damit gilt das Experiment offiziell als beendet. Tatsächlich habe es sich eher um ein prinzipielles und populistisches Machbarkeitsexperiment gehandelt.

Wenn auf der Rückseite des Mondes nach 29 Erdentagen wieder der Tag anbricht werden auch die Temperaturen in der Kammer wieder ansteigen und die Reste der Organismen kompostieren. Da sich die Kammer in einem versiegelten Container befindet, bestehe für die Mondumwelt keine Gefahr der Kontamination – sagt zumindest die chinesische Raumfahrtbehörde CSNA.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#5

RE: China auf dem Mond:

in La Luna / die Mondin: 05.03.2019 18:54
von Adamon • Nexar | 14.212 Beiträge

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