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#1

DIE KÖNIGIN DER STERNE:

in Formen & Namen der Göttin: 09.10.2009 18:20
von Atlan • Nexar | 13.560 Beiträge

Der Begriff "Göttin" wird im allgemeinen in Form der Idee einer
"weiblichen Darstellung göttlicher Allmacht" interpretiert und angewandt.-
Wenn wir uns nun die Mühe machen, zu überprüfen, welche Ideenbildung in Form
welcher Mythen uns von einer "Göttin" erzählt, - stellen wir fest, dass wir
"2 Grundzugänge vorfinden":

1. - eine "Urmutter" / "Erd-Fruchtbarkeits-Vegetationsgöttin",
- planetar "Gaia" genannt,- von welcher ausgehend sich in den
Folgejahrtausenden aufeinander aufbauende Manifestationen einer
"schützenden, umfassenden und heilenden Planetarurgottheit" manifestierten,

und

2. - eine "Sternengöttin" / "Ausserirdische Initiatorin",
- je nach Volk "Orejona", "Nut", "Isis" bzw. "Ninsianna"...
- als "Orejona" kam sie in einem hellen Schiff in die Anden,
und ist durch länglichen AI-Kopf und auffällig schönen Beinen
mit Schwimmhäuten bekannt. - (nach Charroux)
- Als "Nut" gilt sie nicht nur als aegypt. Urgottheit,
- sondern findet sich auch als "Enki´s Schwester" wieder,
- die den "Adam = Erdling" mixte...(nach Zitchin)
- die "Göttin der Anunnaki" - "Ninsianna / Ninanna / Inanna
- Kurz: Sie war offensichtlich Alchimistin. -
- Was auch zu Ihrer Wiederkehr als "Isis" passt, - und Ihr ist
auch "die grosse Pyramide zugeeignet", - und keinem
irdischen Pharao. - (Nach Retyi)

Somit:

3. - Finden wir genau in Ihr endlich "DAS NÖTIGE BINDEGLIED ZWISCHEN
IRDISCHER UND AUSSERIRDISCHER GOTTHEIT", - und "sie versprach
tatsächlich mehrmals Ihre Wiederkehr", - und scheint das auch
bereits einige Male eingehalten zu haben, - Charroux "setzt
überhaupt das Auftauchen der irdischen Hochkulturen stets mit
Ihrem Erscheinen gleich"...
(Nicht wörtlich, aber sinngemäss, - ich hab nur leider das Buch
und seinen Titel nicht mehr. -)

Denn es:

4. - Erwartet diese Erde eine TRANSFORMATION...

Der "Komet" wird uns nicht tilgen, - aber er hat uns erinnert,
dass etwas, besser gesagt, "JEMAND", - seine / Ihre Ankunft
ankündigt, - um zu sehen, - ob GAIA endlich HELL genug geworden ist...

- enttäuschen wir sie nicht,

- Die Königin ist in mir / ich bin in der Königin. -

- Adamon. -



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: DIE KÖNIGIN DER STERNE:

in Formen & Namen der Göttin: 29.09.2010 22:16
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

Aus: http://www.sichelmond-flammenschwert.de/sichelmond/yule.htm


Königin des Mondes, Königin der Sonne,
Königin der Himmel, Königin der Sterne,
Königin der Wasser, Königin der Erde,
Bringe uns das Kind der Verheißung!
Es ist die Große Mutter, die ihn gebärt;
Es ist der Herr des Lebens, der wiedergeboren wird;
Finsternis und Tränen weichen,
Wenn die Sonne zeitig sich erheben wird!

Goldene Sonne der Hügel und Berge,
Erleuchte das Land, erleuchte die Welt,
Erleuchte die Meere, erleuchte die Flüsse
Sorge wird niedergelegt, freue dich Welt!
Gesegnet sei die Große Göttin
Ohne Anfang, ohne Ende,
Immer während für alle Ewigkeit
Io Evo! He! Seid gesegnet!



Zur Wintersonnwende treffen die zwei Gottesthematiken des Jahreskreislaufs zusammen
- auf eine sogar noch dramatischere Weise als zur Sommersonnwende.
Jul markiert den Tod und die Wiedergeburt des Sonnengottes;
gleichfalls markiert es die Bezwingung des Stechpalmenkönigs,
des Gottes des Abnehmenden Jahres, durch den Eichenkönig,
den Gott des Zunehmenden Jahres.

Die Göttin, Tod-im-Leben zu Mittsommer, zeigt nun ihren Leben-im-Tod-Aspekt;
denn obgleich sie zu dieser Jahreszeit die “aussätzig-bleiche Herrin“ ist,
die Königin der kalten Finsternis, ist dies doch der Moment für sie,
in dem sie das Kind der Verheißung gebiert, den Liebhaber-Sohn,
der sie aufs Neue befruchten und ihrem Königreich Licht und Wärme zurückgeben wird.

Die Geschichte der weihnachtlichen Geburt ist die christliche Version
des Themas der Wiedergeburt der Sonne,
denn Christus ist der Sonnengott des Fischezeitalters.

Der Geburtstag Christi ist in den Evangelien nicht datiert,
und es dauerte bis zum Jahr 273, dass die Kirche den symbolisch
einfühlsamen Schritt unternahm, ihn offiziell auf Mittwinter festzulegen,
um Christus in eine Linie mit den anderen Sonnengöttern zu bringen
(so wie der persische Mithras, der ebenfalls zur Wintersonnwende geboren wurde).

Wie der Heilige Chrysostomos, Erzbischof von Konstantinopel
ein Jahrhundert danach, mit löblicher Offenheit erklärte,
musste die Geburt “des Sohnes der Gerechtigkeit“
so festgesetzt werden, damit “während die Heiden mit ihren profanen Riten
beschäftigt waren, die Christen ihre heiligen (Riten) ungestört aufführen konnten“.

“Profan“ oder “heilig“ war Ansichtssache, weil beide grundsätzlich das selbe feierten
- die Wende der Jahreszeit von der Finsternis zum Licht.
Als der Heilige Augustus die Christen drängte, es zu Ehren dessen,
der die Sonne schuf, anstatt der Sonne selbst zu begehen,
erkannte er die solare Bedeutung des Festes an.

Maria zu Bethlehem ist wiederum die Göttin als Leben-im-Tode.
Hieronymus, der größte Gelehrte der christlichen Väter,
der von 386 bis zu seinem Tod im Jahr 420 in Bethlehem lebte,
berichtet uns von einem Hain auch des Adonis (Tammuz) dort.

Nun war Tammuz, der Geliebte der Göttin Ishtar,
in jenem Teil der Welt das höchste Vorbild des Sterbenden
und Wiederauferstandenen Gottes.

Er war (wie die meisten seines Schlags) ein Gott der Vegetation oder des Korns,
und, wie das Sakrament des Brotes nahe legt,
absorbierte Christus diesen typischen Aspekt ebenso wie den solaren.

Es ist hierbei also auch bezeichnend,
dass der Name Bethlehem “Haus des Brotes“ bedeutet.

Die Resonanz zwischen dem Kornzyklus und dem Sonnenzyklus
spiegelt sich in vielen Bräuchen wider:
zum Beispiel in der schottischen Tradition, die Kornjungfer
(die letzte geerntete Handvoll) bis Jul aufzubewahren
und sie dann unter dem Vieh zu verteilen,
damit es das ganze Jahr hindurch gedeihe;
oder in der anderen Richtung, in der deutschen Tradition,
die Asche des Julscheits auf den Feldern zu verstreuen
oder seine verkohlten Überreste aufzubewahren,
um sie in die letzte Garbe der nächsten Ernte einzubinden.

Um auf Maria zurückzukommen:
Es war schwerlich überraschend, dass das Christentum,
um als Religion überleben zu können,
der Himmelskönigin wieder einen ihrem wahren Rang
ähnlichen Status zubilligen musste, mitsamt einer Mythologie
und einer Verehrung im Volk, die weit über die biblischen Angaben
über Maria hinausging (und mit diesen sogar manchmal in Konflikt geriet).

Der Protestantismus verfiel dem anderen Extrem und
versuchte in unterschiedlichem Ausmaß, die Göttin wiederum ganz und gar zu verbannen.
Alles was er erreichte, war die Einbuße der Magie, die der Katholizismus,
in welch verzerrter und verkrüppelter Form auch immer, bewahrte;
denn die Göttin lässt sich nicht verbannen.

Die Göttin hat zu Jul auch den Vorsitz über die andere Gottesthematik
- jene des Eichenkönigs und des Stechpalmenkönigs,
welche ebenfalls in volkstümlicher christlicher Tradition überlebt hat,
so sehr sie auch von der offiziellen Theologie ignoriert wurde.

In den Maskenspielen zur Julzeit erschlug der strahlende Heilige Georg
den dunklen “Türkischen Ritter“ und rief sofort danach aus,
er habe seinen Bruder erschlagen.

“Dunkelheit und Licht, Winter und Sommer sind einander komplementär.
Also tritt der geheimnisvolle “Doktor“ mit seiner magischen Flasche hervor
und belebt den Erschlagenen wieder, und alles endet mit Musik und Jubel.

Es gibt viele örtliche Abwandlungen dieses Spiels,
doch die Handlung ist grundsätzlich überall gleich.

Allzu oft ist natürlich das harmonische Gleichgewicht des dunklen
und des lichten Zwillingsbruders, des nötigen Wachsens und Schwindens, i
n ein Konzept des Gut-gegen-Böse verzerrt worden.

In Dewsbury zu Yorkshire haben die Kirchenglocken
seit fast sieben Jahrhunderten in der letzten Stunde des Weihnachtsabends
“des Teufels Totenglocken“ oder “des Alten Burschen Abgang‘ eingeläutet
und den Prinz des Bösen gewarnt, dass der Prinz des Guten komme,
um ihn zu vernichten.

Ab Mitternacht läuten sie einen Willkommensgruß an die Geburt hinaus.
Eine ehrenwerte Sitte an ihrer Oberfläche
- tatsächlich aber enthält sie eine traurige Herabwürdigung des Stechpalmenkönigs.

Seltsamerweise spiegelt sich dieselbe Degradierung im volkstümlichen Namen
“Old Nick“ für den Teufel wider.
Nik war ein Name für Wotan, der in hohem Maß eine Stechpalmenkönig-Gestalt ist
- so wie auch Santa Claus, der Heilige Nikolaus (der in früher Folklore kein Rentier,
sondern ein weißes Pferd am Himmel ritt - wie Wotan).
Nik, der Gott des Abnehmenden Jahres, ist also in zwei
Formen christianisiert worden: als Satan und als der leutseligste aller Heiligen.

Eine außerordentlich hartnäckige Version des Stechpalmenkönig/Eichenkönig
- Themas zur Wintersonnwende ist das rituelle Jagen und Töten des Zaunkönigs
-ein Volksbrauch, der zeitlich und räumlich so weit getrennt aufzufinden ist
wie im alten Griechenland und Rom und heute auf den Britischen Inseln.

Der Zaunkönig, der “kleine König“ des Abnehmenden Jahres,
wird von seinem Gegenstück des Zunehmenden Jahres, dem Rotkehlchen, getötet,
das ihn in einem Efeu verborgen findet
(in Irland auch manchmal in einem Stechpalmenstrauch, was zum Stechpalmenkönig passt).

Der Baum des Rotkehlchens ist die Birke,
der im keltischen Baumkalender auf die Wintersonnwende folgt.
Im ausgeübten Ritual wurde der Zaunkönig von Männern mit Birkenruten getötet.

Die Wiedergeburt zur Wintersonnwende und die Rolle der Göttin darin
wurden im alten Ägypten durch ein Ritual porträtiert,
in welchem Isis zum Ausdruck ihrer Trauer um ihn und ihrer Wanderungen
auf der Suche nach seinen verstreuten Körperteilen
den Schrein des Osiris sieben Mal umkreiste.

Typhon oder Seth, der Bruder/Feind, der ihn tötete,
wurde durch das Schütteln von Isis‘ Sistrum (ägyptische Rassel) vertrieben,
um so Osiris Wiedergeburt durch Isis zuwege bringen zu können.

Isis selbst wurde durch das Bild einer Kuh mit der Sonnenscheibe
zwischen den Hörnern dargestellt.
Für das Fest schmückten die Leute ihre Häuser außen mit Öllampen,
welche die ganze Nacht über brannten.

Um Mitternacht traten die Priester aus einem inneren Schrein hervor
und riefen: “Die Jungfrau ist niedergekommen! Das Licht nimmt zu!“,
und zeigten den Andächtigen das Bild eines Babys.

Die schlussendliche Grablegung des toten Osiris geschah am 21. Dezember,
nach seinem langen Mumifizierungsritual
(das interessanterweise am 3. November begann - praktisch zu Samhain);
am 23. Dezember gebar seine Schwester/Gemahlin Isis seinen Sohn/
sein anderes Selbst, Horus.

Osiris und Horus stellen gleichzeitig die solaren und
die Vegetationsgottesaspekte dar;
Horus ist sowohl die wiedergeborene Sonne
(die Griechen identifizierten ihn mit Apollo)
als auch der “Herr der Feldfrüchte“.

Ein anderer Name des Horus, ‘Stier Deiner Mutter“, erinnert uns daran,
dass das Gott-Kind der Göttin an einem anderen Punkt des Zyklus
ihr Liebhaber und Befruchter ist, somit zur gegebenen Zeit
Vater seines eigenen wiedergeborenen Selbst.

Die Lampen, die am Vorabend des Mittwinters die ganze Nacht hindurch brennen,
überleben in Irland und anderswo als die einzelne Kerze,
die im Fenster am Weihnachtsabend brennt,
und die vom Jüngsten des Hauses entzündet wird
-ein Symbol des mikrokosmischen Willkommensgrußes an den Makrokosmos,
nicht unähnlich dem Extragedeck, das auf der Pessachtafel
einer jüdischen Familie bereitgestellt wird (an welcher Tafel übrigens
der jüngste Sohn mit seiner Frage: “Vater, warum ist der heutige Abend
anders als alle anderen Abende?“ auch eine traditionelle Rolle zu spielen hat).

In Athen war das winterliche Sonnenwendritual, die Leneae,
das Fest der Wilden Frauen.
Hier wurde der Tod und die Wiedergeburt des Erntegottes Dionysos aufgeführt.
In grauer Vorzeit war es ein Opferritual des Gottes gewesen,
und die neun Wilden Frauen hatten seinen menschlichen Stellvertreter
in Stücke zerrissen und ihn aufgegessen.

Zu klassischen Zeiten jedoch waren die Titanen die Opferbringer geworden,
das Opfer war durch ein Zicklein ersetzt,
und die neun Wilden Frauen waren zu Trauernden und
zu Zeuginnen der Geburt geworden.

Die Wilden Frauen tauchen auch in den nordischen Sagen auf;
als Waelcyrges (Walküren) ritten sie mit Wotan auf seiner Wilden Jagd.



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#3

RE: DIE KÖNIGIN DER STERNE:

in Formen & Namen der Göttin: 29.09.2010 22:21
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

Aus: http://www.fantasiemaske.de/pageID_1736709.html

"Königin der Nacht" mit dem goldenen Mond auf der Kopfbedeckung,
einem silbernen Kragen mit Monden, Hemd mit Sternen bedruckt.
Der Rock hat einen Umfang von 7 Metern und ist in der Mitte
mit hunderten von Sternen versehen.

Auftritt beim Sommerbiwak der Bundeswehr im Stadthallengarten Hannover
(im Hintergrund ist das Gebäude des Kuppelsaales zu sehen).
Das Thema der Veranstaltung am 13.07.2007 lautete "Zauber der Nacht".

Fantasiemaske "Maske-de-Venezia" Märchenparade | falk_maske@web.de



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#4

RE: DIE KÖNIGIN DER STERNE:

in Formen & Namen der Göttin: 29.09.2010 22:29
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zauberfl%C3%B6te

Der junge Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht ausgesandt,
um ihre Tochter Pamina zu retten, die vom Fürsten Sarastro entführt wurde.
Der Vogelfänger Papageno wird Tamino zur Seite gestellt.

Tamino erhält eine Zauberflöte, Papageno ein magisches Glockenspiel,
beides von den bis jetzt noch freundlichen Drei Damen der Königin der Nacht.

Sie brechen auf, um Pamina zu befreien.
Papageno findet Pamina in Sarastros Reich und berichtet ihr,
dass der verliebte Tamino zu ihrer Rettung aufgebrochen ist.
Sie wollen fliehen, um Tamino entgegenzueilen, treffen dabei jedoch auf Monostatos,
dem sie mit Hilfe des Glockenspiels entkommen.

Derweil erreicht Tamino Sarastros Weisheitstempel, wo er erfährt,
dass Sarastro nur gute Absichten verfolgt, was ihm nicht so ohne weiteres einleuchtet
(„so ist denn alles Heuchelei“).

Tamino gerät in die Hände von Sarastros Oberaufseher Monostatos,
der ihn als Gefangenen zu Sarastro bringt.
Monostatos wird von Sarastro bestraft, Tamino und Papageno
werden in den Prüfungstempel geführt und von Pamina getrennt.


Sarastro wünscht, dass Tamino als Priester des Weisheitstempels geweiht wird,
und erklärt, dass er, Sarastro, Pamina entführt habe,
um sie vor der in seinen Augen bösen Königin der Nacht zu bewahren,
die auch den Tempel zerstören wolle.

Tamino und Pamina seien füreinander bestimmt,
und auch für Papageno gebe es eine Papagena.

Sie müssten zuvor jedoch drei Prüfungen bestehen.
Tamino und der zaghafte Papageno unterziehen sich den Prüfungen,
Papageno versagt jedoch schon zu Beginn und darf Tamino nicht weiter begleiten.

Pamina darf dagegen weiter ihrem Tamino folgen;
mit Hilfe der Zauberflöte bestehen sie die letzten beiden Prüfungen.
Der verzweifelte Papageno wird durch sein magisches Glockenspiel mit Papagena vereint.

Die Königin der Nacht versucht einen Überfall auf den Tempel,
wird dabei jedoch mit Monostatos und ihren anderen Verbündeten vernichtet.

Tamino und Pamina werden schließlich durch Sarastro gemeinsam
in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen.





Das Gedankengut und die Vertonung durch Mozart sind
vom Geist der Freimaurerei beeinflusst; Mozart war selbst Freimaurer.
Aufgenommen wurde er in der Wiener Loge Zur Wohltätigkeit
(später: Zur neugekrönten Hoffnung) auf Veranlassung seines Freundes
Otto Heinrich von Gemmingen-Hornberg.

Mozart besuchte regelmäßig die Wiener Loge Zur wahren Eintracht,
in welcher der Freimaurer und Illuminat Ignaz von Born Stuhlmeister war
und die durch Born zum Zentrum der Wiener Illuminaten wurde.

Am 7. Januar 1785 wurde Mozart dort durch Born in den Gesellengrad befördert.
Als Die Zauberflöte 1791 aufgeführt wurde, spielte Ignaz von Born allerdings,
auch infolge des Freimaurerpatents von 1785, als Freimaurer keine Rolle mehr.



In der Wiederkehr einer unterschiedlich rhythmisierten Akkordfolge
(insbesondere in der Ouvertüre, dem Vorspiel zum zweiten Akt und im Finale)
soll Mozart die jeweils für Lehrlings-, Gesellen- und Meistergrad seiner Loge
charakteristischen Hammerschlag-Geräusche verarbeitet haben.

Aus musikwissenschaftlicher Sicht stellen die drei Klopfzeichen
in der Zauberflöte noch keinen direkten Zusammenhang mit der Freimaurerei her.

Diese drei Zeichen, die aus dem französischen Genre des «merveilleux» stammen,
kommen im Musiktheater bereits im frühen 18. Jahrhundert vor.
Auch die drei Akkorde der Ouvertüre findet man in vielen anderen Bühnenwerken
(Armida von Traetta, La Circe von Giuseppe Gazzaniga),
ohne dass in diesen Fällen ein Bezug zur Freimaurerei herzustellen wäre.[14]

Tatsächlich gehören aber sowohl die Rituale der Einweihung
als auch ein großer Teil der benutzten Symbole der Freimaurerei an.[15]

Die Zahl Drei ist das Symbol der Heiligkeit und in der Freimaurerei
der Symbolik des Tempels Salomos entlehnt.

Der Priestersegen bestand im Judentum aus drei Teilen
und bei der Anrufung Gottes wurde das Wort heilig dreimal ausgesprochen.[16]

In der Freimaurerei symbolisieren drei harte Schläge die Beharrlichkeit,
das Zutrauen und die Begeisterung des Kandidaten sowie nach Mt7,7 ELB:
„Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden;
klopft an, und es wird euch geöffnet werden.“



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#5

RE: DIE KÖNIGIN DER STERNE:

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