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#31

RE: Links

in Hexen - weise Frauen - Bewahrerinnen. - 06.11.2012 00:29
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

"Hexer zum Tode verurteilt":

Aus: http://derstandard.at/1316390018499/Hexer-enthauptet?seite=5

19. September 2011, 17:17

Amnesty International konnte Hinrichtung nicht verhindern

Riad - Ein Henker hat in Saudi-Arabien am Montag einen Mann enthauptet, der wegen "Hexerei" zum Tode verurteilt worden war. Das teilte das Innenministerium in Riad mit. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte zuvor vergeblich versucht, die Hinrichtung des Sudanesen zu verhindern, der als Gastarbeiter in dem islamischen Königreich lebte. Er war im Dezember 2005 in der Stadt Medina von der Religionspolizei verhaftet worden, die ihm vorwarf, er praktiziere "Zauberei".


Laut Amnesty International war der Sudanese der Islam-Polizei in die Falle gegangen. Ein Religionspolizist soll ihn gebeten haben, einen Fluch auszusprechen, um seinen Vater dazu zu bringen, seine Zweitfrau zu verstoßen. Der Sudanese soll eingewilligt haben. Angeblich forderte er für seine "Dienste" 6.000 Rial (1.176 Euro) und ließ sich einen Vorschuss geben. Kurz darauf wurde er verhaftet. Ein Gericht in Medina verurteilte ihn 2007 zum Tode.

Seit Jahresbeginn wurden in Saudi-Arabien 43 Menschen hingerichtet. "Hexerei" gehört neben Vergewaltigung, Drogenhandel und Mord zu den Straftatbeständen, die in Saudi-Arabien mit der Todesstrafe geahndet werden. (APA)



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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#32

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in Hexen - weise Frauen - Bewahrerinnen. - 29.11.2013 16:59
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

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#33

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in Hexen - weise Frauen - Bewahrerinnen. - 01.08.2014 20:56
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

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#34

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in Hexen - weise Frauen - Bewahrerinnen. - 30.10.2014 21:10
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

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#35

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in Hexen - weise Frauen - Bewahrerinnen. - 14.11.2016 19:10
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...online20161104/

Schottisches „Hexenbuch“ jetzt online einsehbar:


Einblicke in „Names of Witches (in Scotland)“ von 1658.
Copyright: Welcome Library
London (Großbritannien) – Vor 350 Jahren trugen Amtsträger in Schottland die Namen aller damals als Hexen und Hexer bezichtigen Personen in einem Buch zusammen. Die Ausgabe des Buches mit dem Titel „The Names of Witches (in Scotland)“ aus dem Jahr 1658 wurde nun digitalisiert und ist von nun ab auch online einsehbar.

Wie die BBC berichtet, trägt das Buch Namen und Kurzinformationen über Beruf und Konfession all derer zusammen, die damals – zur Hochzeit des Hexenwahns auf den britischen Inseln – als Hexen, Hexer und Zauberer in Schottland angeklagt und größtenteils auch verurteilt worden waren.

Forscher gehen davon aus, das ein Großteil der so angeklagten eigentlich Heiler waren, die noch immer traditionelle Medizin anwandten, um damit vornehmlich gesundheitliche Leiden in armen Gemeinden zu behandeln – jedoch schnell auch als Hexe und Hexer verschrien wurden, wenn die Behandlung nicht den gewünschten Heilerfolg erbrachte, berichtet die BBC.

Mit dem „Scottisch Witchcraft Act“ von 1563 wurde die sogenannte Hexerei und auch das Ratsuchen bei Hexen als Kapitalverbrechen unter Strafe gestellt. Historiker schätzen, dass auf diese Weise im 16. und 17. Jahrhundert zwischen 3.000 und 5.000 Menschen in Schottland öffentlich der Hexerei bezichtigt wurden. Damit liege die Zahl deutlich höher als im sonstigen britischen Königreich.

Hintergrund
Hexenverfolgung in Schottland
Bis 1563 wurden Beschuldigungen wegen Hexerei und ähnlicher okkulter Vergehen von der Kirche angehört und behandelt. Es sei denn, die Vergehen waren schwerwiegend genug, sie den säkularen Behörden zu übergeben. Aber 1563 verabschiedete die Regierung Maria Stuarts ein Gesetz gegen Hexerei. Dies wurde unter politisch hochexplosiven Umständen getan, mit einer katholischen Königin, einer calvinistischen Kirche und einem gespaltenen Parlament, die um die Kontrolle der innerlichen und äußerlichen Leben der Menschen kämpften. Das Gesetz schrieb die Todesstrafe vor für jeden jeglichen sozialen Rangs, der entweder jegliche Art Magie oder Wahrsagung praktizierte bzw. behauptete, dazu in der Lage zu sein, oder der irgendeine Person konsultierte, die Magie praktizierte oder behauptete, dazu in der Lage zu sein. Diese drakonischen Maßnahmen blieben bis 1736 in Kraft, als ein anderes Parlament das Gesetz aufhob.
Quelle: historicum.net

Das schottische Hexenbuch, das in der Welcome Library aufbewahrt wird, wurde von dieser in Zusammenarbeit mit dem Genealogie-Anbieter Ancestry digitalisiert und veröffentlicht.

Zum Thema

Für den leitenden Archivar der Wellcome Library, Dr. Christopher Hilton erlaubt das Buch einen „Einblick in eine Welt, die zu oft undokumentiert verloren ging: Es zeigt, wie normale Menschen jenseits von Wissenschaft und Medizin versucht haben, Ordnung in ihr Leben zu bringen und die Welt um sich herum zu kontrollieren. (…) Was in den einzelnen Fällen diesen Personen genau vorgeworfen wurde, werden wir aber dennoch wohl nie erfahren.“

– Das „Names of the Witches (in Scotland)“ können Sie HIER einsehen

– Eine gute kurze Zusammenfassung der Hexenverfolgung in Europa findet sich HIER

GreWi-Kommentar
Ein Blick (nicht nur) in das schottische Hexenbuch offenbart einen beklemmenden Eindruck in das ebenso tragische wie unvorstellbare Schicksal derer, die als Hexen und Zauberer verschrien, angeklagt und verurteilt wurden. Wie andere Hexenbücher auch – etwa das „Daemonolatria“ des herzoglich-lothringischen Oberrichters und Hexenverfolgers Nicolas Rémy von 1595 – sollte es uns daran erinnern, auf welchen unmenschlichen historischen Vorstellungen das heute gerne romantisierte Bild der mittel- und spätmittelalterlichen und früh-neuzeitlichen Hexen beruht, wenn wir ihr Andenken sogar zu den einst von diesen Menschen gefeierten Jahresfesten (u.a.Walpurgisnacht) und an ihren alten Orten, verharmlosen und teils sogar verspotten.


© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#36

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in Hexen - weise Frauen - Bewahrerinnen. - 03.08.2017 15:04
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...tzbuch20170620/

Kanada löscht „Hexenparagraph“ aus dem Strafgesetzbuch:


Der Hexenparagraph im kanadischen Criminal Code ging noch auf mittelalterliche Vorstellungen über Hexen und Zauberer wie diese zurück.
Copyright: Gemeinfrei
Ottawa (Kanada) – Die kanadische Regierung hat einen noch auf englisches mittelalterliches Recht zurückgehenden Paragraphen aus dem nationalen Strafgesetzbuch entfernt, laut dem auch Hexerei und Wahrsagerei bislang unter Strafandrohung verboten war.

Bislang besagte die „Section 365“ des kanadischen Criminal Code, dass „die Behauptung, Ausführung oder Nutzung jeglicher Form von Hexenkunst, Zauberei, Verwünschung oder Beschwörung“ sowie die Wahrsagerei und Hellseherei illegal sei.

Tatsächlich fand das Gesetz, das noch auf mittelalterliche Gesetze aus England zurückgeht, auch noch bis in jüngste Zeit Anwendung – allerdings nicht unter dem Vorwurf der aufgeführten vermeintlichen Hexenkünste, sondern in Betrugsfällen.

Während Betrug und Scharlatanerie (in welcher Form auch immer) natürlich auch in Kanada weiterhin strafbar sein wird, grenze das alte Gesetz religiöse und kulturelle Praktiken aus und gehe auf Gesetze zurück, die die Unterdrückung von Frauen und religiösen Minderheiten und weniger die Notwendigkeit zum Schutz vor Betrug zum Ziel hatten“, kommentieren die Juristen Natasha Bakht und Jordan Palmer im Fachjournal „Windsor Review of Legal and Social Issues„. Das Gesetz spiegele eine Kultur, Sichtweise und spiegele „das juristische System einer gänzlich anderen Zeit wieder, als etwa Frauen, die sich nicht den sozialen Normen unterwerfen wollten, nicht nur geächtet sondern auch bestraft wurden“, führt Omar Ha-Redeye, Anwalt aus Toronto gegenüber „Broadly“ aus und erläutert weiter: „Es spiegelt hauptsächlich eine christliche (und oft veraltete) Geisteshaltung wieder. Es entstammt einer Zeit, in der nicht-christliche Traditionen wie Praktiken, die wir heute als Wicca, Totemismus oder Animismus bezeichnen, sowie zahlreiche andere Traditionen als etwas Böses dämonisiert wurden.“

Zudem sei das Gesetz schon zu oft ungerechtfertigt angewandt worden, da die Grenze zwischen angewandten und aus Sicht der Gläubigen auch legitimen Praktiken – etwa religiöser Prophetie oder Spiritualismus – und dem, was Kritiker schnell als Schwindel bezeichnen, oft schmal bzw. eher eine Frage der Auslegung und Interpretation sei, wie sie sich schnell ändern könne, wenn sich jemand – warum auch immer – betrogen fühlt.

Hintergrund
Hexerei als Straftatbestand in Deutschland
Unter dem bayerischen König trat 1813 das neue Strafgesetzbuch für Bayern und löste den bis zu diesem Zeitpunkt noch geltenden Codex Iuris Criminalis Bavarici con 1751 ab, nach dem Gotteslästerung, Ketzerei und Hexerei noch unter Strafe standen und die Herbeiführung von Geständnissen (jeglicher Art) durch Folter und „geschärfte Todesstrafen wie etwa das Pfählen, Vierteilen oder Verbrennen vorgesehen waren. Hauptanliegen des neuen Gesetzes war die Entmoralisierung des Strafrechts nach dem Grundsatz „Keine Strafe ohne Schuld – keine Strafe ohne Gesetz“. Laut Herbert Grziwotz erhielt Bayern damit europaweit eine der modernsten strafrechtlichen Kodifikationen, die anderen Staaten als Vorbild diente:
„Die Reform trat am 1. Oktober 1813 in Kraft und wurde zum Vorbild einer auf der Kant’schen Vernunftlehre aufbauenden modernen Strafgesetzgebung. Sachsen, Württemberg, Hannover, Braunschweig und andere Staaten übernahmen das Bayerische Strafgesetzbuch als Modell, die Schweizer Kantone ließen sich nachhaltig davon beeinflussen. Die Schweden übersetzten es sogar in ihre Sprache. (…) Preußen erhielt erst 1851 ein neues Strafgesetzbuch. Vorbild war auch hier der materiellrechtliche Teil des Bayerischen Strafgesetzbuchs von 1813. Allerdings verknüpfte es, anders als das bayerische Recht, wieder Moral und Strafe. Beispiel ist der „§ 175″, der Homosexualität auch zwischen erwachsenen Männern bestrafte und erst 1994 in Deutschland endgültig aufgehoben wurde. In Bayern war dies bereits 1813 erfolgt.“

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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