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#1

Wer ist der Teufel ?

in Die Dunkelwelt: 29.10.2009 10:18
von Atlan • Nexar | 13.534 Beiträge

Satan, Luzifer, Beelzebub, Herr der Fliegen, Fürst der Finsternis
oder schlicht "der Leibhaftige" - der Teufel hat nicht nur viele Namen,
sondern tritt auch in verschiedensten Formen auf.
Der Versucher des Menschen gilt als Inbegriff der Sünde und des Bösen.
Er ist der Gegenspieler Gottes, sein Ziel ist die Zerstörung des von Gott geschaffenen Lebens.

Häufig wird der Teufel schwarz und stark behaart dargestellt,
mit Bocksbeinen und Pferdefüßen, Schwanz und Habichtnase.
Doch dies ist längst nicht die einzige Form…



Im Stadtpark "El Retiro" von Madrid befindet sich
der einzige Platz der Welt, der dem Teufel gewidmet wird.
"Plaza del Angel Caido", also der Platz des gefallenen Engels, zeigt eine biblische Szene:
Luzifer wird aus dem Himmel geworfen wird, weil er gegen Gott rebellierte.

Einst sah Gott in ihm einen seiner vertrautesten Engel,
und als namentlicher "Bringer des Lichts" war er der oberste Erzengel.

Der unbekannte Künstler stattete seine furchteinflößende Statue
mit einem athletischer Körper und Engelsflügeln aus.
Das Bild des Teufels als gefallener Engel ist eine der ältesten Darstellungen überhaupt.





Michael Pachers Gemälde zeigt den heiligen Augustinus in Gegenwart von Satan.



Im Mittelalter wurde der Teufel besonders grotesk dargestellt.
Satan wurde als abscheuliches Wesen präsentiert, der den Menschen Angst einjagen sollte.
Dem "Verfasser der Lüge" sollten deshalb auch
keinerlei menschlichen Züge zugeschrieben werden...

Verwebe zu: Was FÜR Satan spricht:


Dateianlage:
. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

Wer ist der Teufel ?

in Die Dunkelwelt: 03.02.2010 21:15
von Atlan • Nexar | 13.534 Beiträge

"Die Teufelsbibel":

Aus: http://www.satanshimmel.de/codex_gigas.htm

Über die Teufelsbibel (Codex Gigas) aus dem 13. Jahrhundert:

Das Buch "Die Teufelsbibel" steht in dem Ruf, das komplette geheime Wissen
seit Beginn der Schöpfungsgeschichte zu enthalten.
In der Fachwelt lautet die wissenschaftliche Bezeichnung des Buches
mit der großen berühmten Illustration des Teufels "Codex Gigas".

Die Teufelsbibel oder der Codex Gigas wurde wahrscheinlich im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts
im Benediktinerkloster Podlasic auf Pergament verfasst.
Das ganze Buch ist in Latein geschrieben.
Es enthält unter anderem sogar das Alte und das Neue Testament.
Das Werk gilt als die größte Handschrift des Mittelalters mit ca.
90 cm Höhe, 50 cm Breite, fast 75kg schwer.
Daher auch die Bezeichnung "Codex Gigas". Gigas, griechisch für „riesig“.

Im Jahre 1594 wurde es dem Kaiser Rudolph II. geschenkt. Rudolf II.
(* 18. Juli 1552 in Wien; † 20. Januar 1612 in Prag) war von
1576 bis 1612 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs.
Es heißt, er habe seit den 1590er Jahren an Depressionen gelitten.
Rudolfs Interesse galt vorwiegend den Künsten und Wissenschaften seiner Zeit.
Seine Kunstsammlung ist legendär und war die größte ihrer Zeit.
Großzügig förderte Kaiser Rudolph II. die Künste,
kaum geringer war sein Interesse an den Wissenschaften:
Tycho Brahe und Johannes Kepler, die neben Galileo Galilei
die bedeutendsten Astronomen ihrer Zeit waren, fungierten am Prager Hof.

Außerdem beschäftigte er Schwarzkünstler, Nekromanten (Totenbeschwörer) und Alchimisten.
Diese Gruppierungen hatten der Teufelbibel schon immer
besonders große Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Anziehungskraft dieses Buches ergibt sich wohl aus der teuflischen Aura, die es umrankt.
Auf der Seite 290 findet sich ein grüngesichtiger, doppelzüngiger, grinsender Teufel.
Das Bild des Teufels ist die berühmteste Abbildung in Teufelsbibel,
und es ist auch der Grund für den Namen des Werkes.
Porträts des Teufels kommen in der mittelalterlichen Kunst häufig vor,
aber dieses hier im Codex Gigas ist einzigartig,
denn es zeigt ihn allein und besetzt eine komplette Seite.

Es rankt sich eine düstere Legende um den Codex Gigas:
Denn alle 320 eng mit Buchstaben geschriebenen Pergamentseiten wurden von
ein und derselben Person verfasst!
Acht Seiten aus dem Buch wurden nachträglich aus unbekanntem Grund entfernt.
Man war der Meinung, diese enorme Schreibleistung könne ein einzelner Mensch nicht vollbringen.
So entstand die Vermutung und der Mythos, der Teufel selbst habe das Manuskript verfasst.

Der Vermerk im Buch "Hermannus monachus inclusus",
was übersetzt heißt: "Mönch Hermann eingemauert", war der Grund für die Annahme,
die Legende und den Mythos, ein Mönch sei seiner Sünden wegen dazu verurteilt worden
, lebendig eingemauert zu werden.
Um Buße zu tun, und um der harten Strafe zu entgehen,
habe er in einer einzigen Nacht den Codex verfassen wollen.
Als er jedoch merkte, dieser Aufgabe nicht gewachsen zu sein,
habe er Luzifer höchstpersönlich zu Hilfe gerufen.
Luzifer verfasste dann das Manuskript in teuflischem Tempo.
Nebenbei verhöhnte der gefallene Engel Luzifer alle Christenmenschen,
indem er ein ganzseitiges Selbstportrait zwischen die Texte mogelte.
Als Gegenleistung für das Werk verkaufte der Mönch dem Teufel angeblich seine Seele.

Die Teufelbibel mitsamt der Legende war so faszinierend,
dass sie von vielen Gelehrten studiert wurde.
Auch der Autor Richard Dübell war von der Geschichte begeistert
und verfasste einen historischen Roman mit dem Titel: "Die Teufelsbibel".

Das ungewöhnliche Werk "Ein großes Buch, welches der Teufel
einem vermauertem Mönche gebracht" befindet sich heute in der königlichen Bibliothek in Stockholm.



Der Teufel wird hier dargestellt, allein, in einer leeren Landschaft,
umrahmt von zwei großen Türmen.
Er hat nur vier Finger und Zehen und trägt ein Hermelin Lenden-Tuch.
Das Fell des Hermelins wurde stets als besonders wertvoll erachtet,
weshalb diese Tiere lange Zeit gejagt wurden.
Hermelin steht in der Regel im Zusammenhang mit Mitgliedern des Königshauses,
und seine Verwendung hier betont den Teufel als "Prinz der Dunkelheit".


Dazu: http://www.kb.se/codex-gigas/eng/Browse-the-Manuscript/


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#3

Wer ist der Teufel ?

in Die Dunkelwelt: 09.02.2010 17:15
von Atlan • Nexar | 13.534 Beiträge

Aus: http://www.paranormal.de/satanismus/html...n_satans__.html

"Satan´s Namen":

Hier einige Namen, welche alternative, für Satan gebraucht werden,
in wie weit sie wirklich Satan Widerspiegeln, sei dahin gestellt!!
Ich schaetze auch das einige garnichts mit Satan zu tun haben, aber...

Satan (hebräisch): Widersacher, Ankläger
Luzifer (römisch): Lichtbringer, Erleuchtung
Belial (hebräisch): ohne Gebieter, Niedertracht der Erde
Leviathan (hebräisch): die Schlange aus den Tiefen
Ahriman: Mazdaistischer Teufel
Baphomet: von den Tempelrittern als Symbol für Satan verehrt
Beelzebub (hebräisch): Herr der Fliegen, von dem Symbol des Skarabäus übernommen
Dagon: philistischer Racheteufel des Meeres
Diabolus (griechisch): "abwärts fließend"
Dracula: rumänischer Name für Teufel
Ishtar: babylonische Göttin der Fruchtbarkeit
Lilith (hebräisch): weiblicher Teufel
Loki: teutonischer Teufel
Mammon: Aramäischer Gott des Wohlstands und Profits
Mephistopheles (griechisch): der, welcher das Licht meidet
Moloch: phönizischer und kanaanitischer Teufel
O Yama: japanischer Name für Satan
Pan: griechischer Gott der Lust, später zum Teufel umgewandelt
Pwcca: walisischer Name für Satan
Sammael (hebräisch): "Gift Gottes"
Samnu: zentralasiatischer Teufel
Sedit: indianischer Teufel
Set: ägyptischer Teufel
Shaitan: arabischer Name für Satan
Supay: Inka Gott der Unterwelt
T´An Mo: chinesisches Gegenstück zum Teufel, Begehrlichkeit, Verlangen
Tchort: russischer Name für Satan, "schwarzer Gott"
Tezcatlipoca: aztekischer Gott der Hölle


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#4

Wer ist der Teufel ?

in Die Dunkelwelt: 11.04.2010 22:39
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

Aus: http://www.seelenwandern.de/fallwelt/kandidat/wersatan.htm

Wer ist der Teufel???
Was hat er gemacht?
Diese Recherche hat die Bibel zur Grundlage

Die Verführung.. 1
In Sachen Hiob.. 2
Der Fall 4
Bei Jesus.. 4
In den Briefen.. 6
In der Offenbarung.. 7
Wer war er nun?.. 7
Zusatzhinweise.. 7


Als erstes muß man auflisten, wofür der Teufel verantwortlich gemacht wird.
Dann kann man beginnen, die entsprechenden Verantwortlichen zuzuordnen.

Es reicht meines Erachtens nicht, pauschal vom Widersacher oder vom Teufel zu sprechen.
Am Ende wird man möglicherweise zu einem falschen Ergebnis kommen.

Ich orientiere mich bei dieser Bestandsaufnahme an der klassischen Lehrmeinung,
so wie sie uns die christlichen Kirchen überliefert haben.
Ansatzweise werden einige sumerische Namen ins Bild mit einbezogen,
um einen ersten Schritt zu tun, das Geschehen
in einem größeren Rahmen betrachten zu können.

(Die Bibelzitate stammen, falls nicht anders kenntlich gemacht, aus der Einheitsübersetzung)

Die Verführung

In der Bibel tritt der Teufel als Widerstreiter zu Gott erstmalig in Verbindung mit der Verführung Evas auf.


1Mose 3 (Einheits)

Die Schlange war schlauer (*) als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte.
Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?

......

4 Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben.

5 Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon eßt, gehen euch die Augen auf;
ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.

....

13 Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan?
Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt, und so habe ich gegessen.

(*): Ist die Schlange wirklich ein besonders schlaues Tier?
Hinweise, die das bestätigen würden sind mir bislang nicht zu Ohr gekommen.

Aber die Schlange ist ja nicht nur eine Schlange, sondern der Gott Enki,
dessen Symbol die Schlange ist.
Und eben dieser Enki galt unter den Göttern als besonders schlau.
Er war eben der schlaueste von ihnen.
Er war, nebenbei bemerkt, Gottes (Anus) Erstgeborener.

Noch zwei Referenztexte aus dem NT:

2.Kor 11:3 (Einheits)

Ich fürchte aber, wie die Schlange einst durch ihre Falschheit Eva täuschte,
könntet auch ihr in euren Gedanken von der aufrichtigen und reinen Hingabe an Christus abkommen.


Offb 12:9 (Einheits)

Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt
und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt,
und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.

Durch die Verführung und die daraus entstehenden Folgen,
wurde eine Kette von Ereignissen ausgelöst, die nicht im Sinne von Jahwe waren.


Folgeereignisse

Damals gab es die Elohim, die Gottessöhne, eine ganz bestimmte göttliche Spezies.

Im Gegensatz dazu sollte eine andere, eine irdische Spezies, geschaffen werden.
Diese war für andere Aufgaben gedacht.
Deshalb durfte sie auch nicht all die göttlichen Merkmale haben, wie sie die Elohim hatten.
Es wurde zwar besonders herausgestellt, also gutgeheißen,
daß diese irdische Spezies den Himmlischen ähnlich sah.
Aber der Erdenmensch Adam / Adapa sollte eine eingeschränkte Version sein.

Ursprünglich war daran gedacht, daß er den Himmlischen dienen sollte.

Aber jeder weiß, daß man in Sachen Software auch solche eingeschränkten Versionen kennt.
Mit etwas Ahnung oder etwas krimineller Energie läßt sich so manch ein Programm knacken,
das heißt, man kann ihm weitere Funktionen entlocken.

Mit dem neuen Menschengeschlecht schien es ähnlich zu sein.
Der Baum des Lebens und die verbotene Frucht
geben uns Hinweise auf weitere angedachte Eigenschaften.

Außerdem läßt die Wortwahl der Schlange deutlich erkennen,
daß dem "Menschen" etwas vorenthalten würde.
Er könnte sehr wohl sein wie Gott.
Die "Hardware" würde das hergeben.
Aber ganz offensichtlich sollte der Mensch nicht so sein wie Gott.
Das zu klären wäre aber ein eigenes Thema.


In Sachen Hiob
Hiob 1 (Einheits)

6 Nun geschah es eines Tages, da kamen die Gottessöhne,
um vor den Herrn hinzutreten; unter ihnen kam auch der Satan.

7 Der Herr sprach zum Satan: Woher kommst du?
Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Die Erde habe ich durchstreift, hin und her.

8 Der Herr sprach zum Satan: Hast du auf meinen Knecht Ijob geachtet?
Seinesgleichen gibt es nicht auf der Erde, so untadelig und rechtschaffen,
er fürchtet Gott und meidet das Böse.

9 Der Satan antwortete dem Herrn und sagte: Geschieht es ohne Grund, daß Ijob Gott fürchtet?

10 Bist du es nicht, der ihn, sein Haus und all das Seine ringsum beschützt?
Das Tun seiner Hände hast du gesegnet; sein Besitz hat sich weit ausgebreitet im Land.

11 Aber streck nur deine Hand gegen ihn aus, und rühr an all das,
was sein ist; wahrhaftig, er wird dir ins Angesicht fluchen.

12 Der Herr sprach zum Satan: Gut, all sein Besitz ist in deiner Hand,
nur gegen ihn selbst streck deine Hand nicht aus!
Darauf ging der Satan weg vom Angesicht des Herrn.


Hiob 2 (Einheits)

1 Nun geschah es eines Tages, da kamen die Gottessöhne, um vor den Herrn hinzutreten;
unter ihnen kam auch der Satan, um vor den Herrn hinzutreten.

2 Da sprach der Herr zum Satan: Woher kommst du?
Der Satan antwortete dem Herrn: Die Erde habe ich durchstreift, hin und her.

3 Der Herr sprach zum Satan: Hast du auf meinen Knecht Ijob geachtet?
Seinesgleichen gibt es nicht auf der Erde, so untadelig und rechtschaffen;
er fürchtet Gott und meidet das Böse. Noch immer hält er fest an seiner Frömmigkeit,
obwohl du mich gegen ihn aufgereizt hast, ihn ohne Grund zu verderben.

4 Der Satan antwortete dem Herrn und sagte: Haut um Haut!
Alles, was der Mensch besitzt, gibt er hin für sein Leben.

5 Doch streck deine Hand aus, und rühr an sein Gebein und Fleisch;
wahrhaftig, er wird dir ins Angesicht fluchen.

6 Da sprach der Herr zum Satan: Gut, er ist in deiner Hand. Nur schone sein Leben!



Satan hat freien Zutritt zu himmlischen Gefilden und Zusammenkünften.
Er ist also frei und in keiner Weise ausgestoßen.

Er hat sein Beschäftigungsfeld offenbar vorzugsweise auf der Erde.

Er hält Anklage gegen den "Mensch" in dem Sinne, daß dieser niemals untadelig sein könne.


Der letzte Hinweis dürfte entscheidend sein!

Dieser "Satan" hat etwas an der Schöpfung Mensch auszusetzen.

Wenn wir einen Blick zurück werfen, dann war es Enlil (Jahwe?),
der unwillig gegenüber dem "Mensch" war, der ihn vernichten wollte,
der ihm unterstellte, daß er im Herzen böswillig sei. (1Mo 8:21)

Enki (Christus?) war der Erschaffer. Er setzte sich für seine Schöpfung ein.

Gemäß anderen Quellen (u.a. dem Koran), war es Satan (Iblis),
der dadurch, daß er der neuen Schöpfung nicht huldigte, sein Mißfallen signalisierte.


Sure 7

11 Und wir haben doch euch (Menschen) geschaffen.
Hierauf gaben wir euch eine (ebenmäßige) Gestalt. Hierauf sagten wir zu den Engeln:
'Werft euch vor Adam nieder!' Da warfen sie sich (alle) nieder, außer Iblis.
Er gehörte nicht zu denen, die sich niederwarfen.

12 Gott (w. Er) sagte: 'Was hinderte dich daran, dich niederzuwerfen,
nachdem ich (es) dir befohlen habe?' Iblis (w. Er) sagte:
'Ich bin besser als er. Mich hast du aus Feuer erschaffen, ihn (nur) aus Lehm.'

13 Gott (w. Er) sagte: 'Geh von ihm (d.h. vom Paradies) hinab (auf die Erde)!
Du darfst darin nicht den Hochmütigen spielen. Geh hinaus!



Dieser Satan / Iblis ist also ganz offensichtlich
nicht identisch mit der Schlange aus dem Garten Eden.

Der Satan aus dem Bibelbuch Hiob müßte also Enlil, Gottes (Anus) rechtmäßiger Sohn (Jahwe) sein,
der mehrfach in Rivalität mit seinem Bruder Enki, Gottes erstgeborenen Sohn geriet.


Der Fall

Ein weiteres Kriterium findet Anwendung auf den "Teufel", und das ist sein Sturz bzw. sein Fall.


Danach tritt der sogenannte Teufel / Satan / Widersacher im AT nicht weiter in Erscheinung
(außer vielleicht in einer weniger spektakulären Begebenheit im Bibelbuch Sacharja).


Bei Jesus

Der Satan bzw. der Teufel wird in den Evangelien recht häufig erwähnt.
Man könnte fast geneigt sein, zu schlußfolgern,
daß erst in Verbindung mit Christus die Person des Teufels Gestalt annahm.

Offenbar war dieser Satan oder Teufel der direkte Gegenspieler von Christus.
Klar, daß in dieser Inkarnation des Gottes Joshua, sein ihm widerstrebender Gegenspieler,
der Gott dieser Welt, sein Werk zu vereiteln suchte.


Wie wir gesehen haben, gibt es im AT durchaus einige Hinweise auf den Teufel (Satan),
aber er hat hier eher eine Nebenrolle, wohingegen er im NT
neben Christus zum Hauptakteur im Geschehen wird.


Die Versuchung
Lukas 4 (Einheits)

2 und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt.
Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.

3 Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden.

4 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot.

5 Da führte ihn der Teufel (auf einen Berg) hinauf
und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde.

6 Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben;
denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will.

7 Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören. ......

Ein bemerkenswerter Text, der bezeugt, daß:


▪ der Widersacher der ist, der Macht über die Erde hat. Er kann sie auch nach eigenem Gutdünken verteilen.

▪ ihm Anbetung sehr wichtig ist.

▪ er durch Verlockungen versucht, Einfluß auf das Geschehen zu nehmen.


Lehrreden

In vielen seiner Gleichnisse und Reden nahm Christus auf den Teufel Bezug.

Daraus läßt sich der Schluß ziehen, daß er einen Gegenspieler hat,
der bemüht ist, sein Werk zum Scheitern zu bringen.

Jesus bezeichnet ihn auch tatsächlich als den Herrscher dieser Welt.
Er trägt also diesem Sachverhalt durchaus Rechnung. Er räumt ihm große Macht ein.
Etwas, was von den meisten "Gläubigen" irgendwie unterschätzt wird.
Viele wähnen sich in Sicherheit, wenn sie den Regeln irgendeiner Kirchenrichtung gehorchen.
— Ein großer Irrtum, aber ein ganz anderes Thema!


Mt 13:39 (Einheits)

Der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt;
die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.


Joh 12:31 (Einheits)

Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt;
jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.


Joh 14:30 (Einheits)

Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen;
denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht,


Der Erschaffer

Christus hat sich als Schöpfer (Erschaffer) des Menschen geoutet.
Wenn die von ihm gemachten Hinweise stimmen,
dürften wir ihn demnach gut ins Puzzle einfügen können.

Wenn wir Christus den Schöpfer des Menschen nennen können,
dann entlastet ihn das zwar nicht von der Beschuldigung, er sei die Schlange gewesen.
Es entlastet ihn aber auf jeden Fall darin, daß er es nicht ist, der als Ankläger der Menschen auftritt.
Genausowenig ist er der große Verführer.


Christus als der Schöpfergott wird uns hervorragend im Prolog des Johannes beschrieben.


Joh 1 (Einheits)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

2 Im Anfang war es bei Gott.

3 Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

.....

9 Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.

10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.

11 Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.

.....

14 Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt,
und wir haben seine Herrlichkeit gesehen,
die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.


Weitere Schriftstellen runden die von Johannes gemachten Aussagen ab.

Siehe dazu :

1Kor 8:6, Röm 11:36, Kol 1:16, Heb 1:2, Spr 8:22-36


Christus, der Schöpfergott (nicht Gottvater) begab sich in seine eigene Schöpfung.
Die Welt erkannte ihn aber nicht als solchen.

Christus hatte in der Tat zeitweise mit erheblichem Widerstand fertig zu werden.

Das begann mit dem Kindesmord, der Versuchung, großem Widerstand
der religiösen Führer bis hin zum Verrat, dem Prozeß, der Demütigung und der Hinrichtung.

Ein großer Teil des Widerstandes war hausgemacht, d.h., es hätte auch jeden
von uns treffen können, wenn wir in jener Zeit, so wie Christus,
gegen den Strom geschwommen wären.

Unter dem Strich muß man einräumen, daß der Gegenspieler nur zeitweise versuchte,
die Ereignisse in seinem Sinne zu beeinflussen. (Luk 4:13)


In den Briefen

Unter den ersten Christen schien man dem Teufel noch mehr an Gewicht beizumessen
als man es aus den Reden des Christus hätte ableiten können.

Ich habe hier eine kleine Auswahl entsprechender Schriftstellen angeführt.
Die meisten Bibelstellen in Sachen "Teufel" beinhalten weniger Hinweise
auf den Teufel als vielmehr Warnungen vor dem Teufel:


Eph 4:27 (Einheits)

Gebt dem Teufel keinen Raum!

Jak 4:7 (Einheits)

Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.


Einige wenige Schriftstellen machen gewisse Aussagen über den Teufel, wie z.B. nachfolgende.
— Aber grundlegend neue Erkenntnisse werden hier nicht vermittelt.


2.Kor 11:14 (Einheits)

Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts.


2.Thess 2:4 (Einheits)

der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt,
daß er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt.


1.Petr 5:8 (Einheits)

Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel,
geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.


1.Joh 3:8 (Einheits)

Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an.
Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.



Ob nun Satan, wie im Falle von Christus, bei den ersten Christen
unmittelbar ins Geschehen eingriff, wird man nicht eindeutig nachweisen können.
Zweifellos wurde ihm aber für so manche Entwicklung die Schuld gegeben.


In der Offenbarung

Hier kommt dem Teufel eine recht umfassende Bedeutung zu.
Er wird als Drahtzieher für Großereignisse kenntlich gemacht.
Hier wird uns ein kleiner Blick hinter die Kulissen erlaubt,
so erkennen wir auch, daß die "Akte Satan" sich nicht nur auf die Erde beschränkt.

Er, der Widersacher, hat auch in außerirdischen Bereichen rebellisches Verhalten an den Tag gelegt.


Offb 12:9 (Einheits)

Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt
und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt,
und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.


Offb 12:12 (Einheits)

Darum jubelt, ihr Himmel und alle, die darin wohnen. Weh aber euch, Land und Meer!
Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen; seine Wut ist groß,
weil er weiß, daß ihm nur noch eine kurze Frist bleibt.


Offb 20:2 (Einheits)

Er überwältigte den Drachen, die alte Schlange - das ist der Teufel oder der Satan, -
und er fesselte ihn für tausend Jahre.


Wer war er nun?

Theoretisch kommen nach wie vor mehrere dafür in Frage!


1.

Am Beispiel der Verführung gemessen, müßte es Enki (Christus?) gewesen sein.
2.

Am Beispiel Hiobs und des von Christus müßte es Enlil (Jahwe, der andere Sohn Gottes)
– oder aber auch eine dritte Person gewesen sein.
3.

Am Beispiel der Offenbarung kämen sowohl Enki, als auch Enlil in Frage.
Zusätzlich sogar noch der Drache(*).
Diesen habe ich in meinen Ausführungen bisher noch nicht weiter behandelt.
4.

Sogar folgende Variante wäre denkbar: Enki (Christus?) ist der Satan aus der Genesis.
Wohingegen Enlil (Jahwe?) der Satan / Teufel aus neueren Schriften sein könnte.



Das Ganze ist recht paradox. Aber das Leben auf unserer Erde scheint oftmals paradox zu sein.
— Es wäre ein Thema für sich, über dieses Phänomen einmal zu referieren
und anhand von Beispielen aufzuzeigen wie oft wir mit diesem Paradoxon im Leben konfrontiert werden.


(*) der Drache:

In der Tat versteckt sich hinter diesem Begriff ein wichtiger Hinweis,
der an anderer Stelle noch näher beleuchtet werden soll!


Zusatzhinweise

Ich habe nachträglich noch zwei Hinweise gefunden.
Erstens

(Aus: Die Legende von Naram Sin) gefunden in "
... und die Anunnaki schufen den Menschen“ / Zecharia Sitchin)

Dort ist von Mischwesen / Monstern / Androiden usw. die Rede.



Es galt zu erkennen, woran man sie von einem Menschen unterscheiden könne.

»Wenn Blut herauskommt, dann sind es Menschen, wie wir es sind«,
sagte der König aber »wenn kein Blut herauskommt,
dann sind es Dämonen, Teufel, von Enlil erschaffen.«



Der Hinweis, daß hier die Erschaffung von Dämonen und Teufeln
mit Enlil in Verbindung gebracht wird, würde Enlil einmal mehr
als den großen Gegenspieler kenntlich machen.

(Es muß aber erwähnt werden, daß auch der Enki im Schaffen
von Kreaturen dem Enlil bestimmt um nichts nachstand.)

Androiden, Roboterwesen mögen tatsächlich in ihrem Körperaufbau kein Blut haben.
Interessant doch, daß schon so alte Schriften uns Hinweise in diese Richtung gaben.
Jetzt steht der Mensch selbst kurz vor dem Augenblick, "Gott" spielen zu können.
Einerseits wird er bald Roboter haben, die einen Menschen ansatzweise ersetzen können
und andererseits ist die Genforschung so weit, daß die ersten "Klonmenschen" die Labore verlassen.


Zweitens

Der Teufel behauptete, ihm gehöre die Welt.
Das sind die selben uns überlieferten Worte, die auch einst Jahwe gebraucht haben soll.


2. Mose 19:5 (Einheits)

Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet,
werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde,



Zum Vergleich die Aussagen des Teufels aus der Versuchung:
Luk 4:6 (Elberfelder rev)

Und der Teufel sprach zu ihm:
Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben;
denn mir ist sie übergeben, und wem immer ich will, gebe ich sie


Luk 4:6 (Hoffnung)

und bot sie Jesus an: «Alle Macht über diese Welt und ihre Herrlichkeit will ich dir geben;
denn mir gehört die Welt, und ich schenke sie, wem ich will.



Im Ergebnis zieht sich die Schlinge um den einen Kandidaten immer weiter zu.


Mal so, mal so

Wundert es uns, daß das NT eine ganz andere Sprache spricht, als das AT?
Wundert es uns, daß Jesus seinen Vater niemals mit JHWH betitelt?



In großen Teilen des AT tritt Jahwe als alleiniger Gott auf.

Andere Teile des AT handeln von mehreren Göttern (den Elohim)

Dann haben wir Zeitabschnitte in denen der alte Gott bereits entmachtet ist.

Der Gott des AT wiederum spielt im NT gar keine Rolle mehr.


Recht unbefriedigend

Lieber Leser, es gefällt mir ganz und gar nicht,
daß ich im Ergebnis zu einem so unbefriedigenden Resultat komme.

Wie schön und einfach wäre es doch, wenn man unzweideutig
den einen oder anderen als den "Widersacher" kenntlich machen könnte.

Nicht daß es schön wäre, einen Widersacher zu haben.
Aber wenn es ihn schon geben soll, will man doch genau wissen, wer er ist.

Unter Berücksichtigung der Bibel und sumerischer Schriften
(also der ältesten relevanten Quellen) müßte man zu den
von mir präsentierten Aussagen gelangen.
— Würde ich jedoch noch andere Quellen mit einbeziehen,
ergäbe sich ein anderes Bild.

Irgendwie scheint es fast unmöglich, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. — Ist das Absicht ?



Achtung lieber Leser, dies ist noch nicht der letzte Stand meiner Recherche
. Ich durfte inzwischen einer weiteren Spur folgen, welche mich dem Ziel noch wesentlich näher bringen sollte.

Der eine der sie alle war


Himmlische Politik

Könnte es nicht auch sein, daß hier eine Art Politik eine Rolle spielt?

Die Regeln und Praktiken der Politik dürften uns ja geläufig sein.



Als da wären:

der Stärkere hat Recht

Partei (Land) a bezeichnet Partei (Land) b als gefährlich, schlecht, überholt .....

Partei (Land) b bezeichnet Partei (Land) a als gefährlich, schlecht, überholt .....

Geschichte wird neu geschrieben, wenn sich die Machtverhältnisse ändern.


Wie unten so oben?

Wir sind hier die Abbilder von denen da "oben".
Können wir da nicht entsprechende Rückschlüsse wagen?



Auf Erden gab es und gibt es schreckliche Kriege.

Heißt "da oben" immer nur eitel Sonnenschein?

Die Mythen berichten uns von schrecklichsten Kriegen,
die die Götter unter sich ausgetragen haben sollen.


Genauso, wie die machthabenden Götter sich in der Zeit ablösten,
genauso kann auch der eine und andere einmal zum Widersacher geworden sein,
wenn sich die Machtverhältnisse änderten.



BF im März 2003



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#5

Wer ist der Teufel ?

in Die Dunkelwelt: 27.05.2010 09:32
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

Aus: http://www.geister-und-gespenster.de/wis...fel_bewohnt.htm

St. Louis: Exorzismus im Kolonialstilhaus:

Autor (co)Scully van Funkel 30 01 10

USA – St. Louis / Bereits mehrere Monate suchte der Immobilienmakler Gary Stafford
einen Käufer für ein wunderschönes Haus im Kolonialstil, doch die Gerüchte,
dass dort der Teufel höchstpersönlich gewohnt hätte,
schreckten die Kaufinteressenten offensichtlich ab.
Selbst der Spottpreis von 169.900 US-Dollar
konnte die Angst der potentiellen Käufer nicht mildern.


Immobilienmakler erfuhr erst nach dem Kauf, dass er ein Höllen-Haus kaufte:

Er hätte das Gebäude, in der 8435 Roanoke Drive, von Elvis Fantroy gekauft,
den ehemaligen Eigentümer jedoch nie kennengelernt,
da er die Immobilie über eine Bank erwarb.

Erst später habe er erfahren, dass sich die seltsamsten Gerüchte um das Haus ranken,
die dem Gebäude den Titel Höllen-Haus verliehen, gab Stafford an
und versuchte das Geheimnis des Höllen-Hauses zu lüften.


Kolonialstilhaus vom Teufel bewohnt ?

Der Immobilienmakler erfuhr, dass dort vor mehr als 50 Jahren
ein 13-jähriger Knabe lebte, der vom Teufel besessen war.
1949 sei es gewesen, da hätten einige Jesuiten Priester der Saint Louis University
monatelang einen Exorzismus an dem Knaben vollzogen.
Letztendlich wäre das Kind in die psychiatrische Abteilung
des Alexian Brothers Hospital eingeliefert worden.

Ob der Junge tatsächlich vom Teufel besessen war, ist bis heute nicht geklärt,
doch das die Jesuiten Priester eine Dämonenaustreibung vollzogen,
lässt sich nachweisen, denn Father Raymond Bishop hielt
die gespenstische Szenerie in einem Tagebuch schriftlich fest.


Father William Bowdern führte Tagebuch über Dämonenaustreibung:

Den Aufzeichnungen konnte entnommen werden,
dass die geistliche Exorzisten-Truppe am 09.03.1949
zum ersten Mal mit dem Jungen zusammentraf.

Laut den Notizen schrie der Junge vor Schmerzen, sein Körper bäumte sich unkontrolliert auf
und in der Haut zeichneten sich plötzlich Buchstaben und Wörter ab.
Auf seinem rechten Bein konnten die Priester das Wort "Hölle" erkennen,
während er ihnen vulgäre Worte entgegenschleuderte.

Vergeblicher Kampf des Priesters:

Zwei Wochen lang kämpften die Priester unter der Leitung von Father William Bowdern,
Tag und Nacht gegen den Antichrist, den sie im Körper des Knaben vermuteten.
Danach wurde die 24stündige Austreibung des Jungen zeitlich reduziert.
Ingesamt dauerten die Bemühungen der Geistlichen bis zum Winter 1949 an,
danach wurde der Junge ins Krankenhaus eingewiesen.

Lockte ein Ouija-Board das Böse in unsere Welt ?

Die Priester gaben der Tante – Ehefrau des Onkels väterlicherseits
– eine große Mitschuld an dem bedauernswerten Zustand ihres Neffen.
Sie soll, während einer spiritistischen Sitzung, mit einem Ouija-Board gearbeitet haben
und hätte den Teufel in die Welt der Lebenden gelockt.
Noch in der gleichen Nacht wäre das Tor zur Hölle geöffnet worden
und der Satan hätte von dem Knaben Besitz ergriffen.


Identität des Jungen bis heute ungeklärt:

Die Identität des Jungen ist bis heute umstritten, allerdings spricht einiges dafür,
dass es sich um Ronald Hunkeler, den Sohn von Mr. Edwin E. Hunkeler
und seiner Frau Odell gehandelt hat.
Kurz nachdem der Junge aus dem Krankenhaus entlassen wurde,
verließ die Familie des vermeintlich Besessenen ihr Heim und zog an einen unbekannten Ort.


Drei Jahre später kam die Familie noch einmal nach St. Louis zurück.
Ronald Hunkeler, damals 16 Jahre, wäre zu diesem Zeitpunkt wieder "normal" gewesen
und hätte sich zu einem netten, freundlichen Teenager entwickelt,
fügte Father Raymond Bishop in einem Tagebuch-Anhang hinzu.

Über den weiteren Lebensweg des Ronald Hunkeler liegt der Mantel des Schweigens.
Wie es heißt soll der über 79-jährige an der Ostküste der USA leben.




Dateianlage:
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