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#1

Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 22.02.2010 17:35
von Atlan • Nexar | 13.536 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...tifizieren.html

Tübingen/ Deutschland - Seit der Entdeckung der legendären Grabkammer des Pharaos Tutanchamun im Jahre 1922 fasziniert dessen Mythos nicht nur Laien sondern auch die Fachwelt. Von wem der schon mit 19. Jahren verstorbene Pharao jedoch abstammte, war bislang unklar. Die Frage nach der Identität der Eltern des Tutanchamun hat nun ein Forscherteam aus Deutschland, Südtirol und Ägypten mittels einer DNA-Analyse beantwortet.


In einem mit Unterstützung der ägyptischen Altertumsverwaltung unter Zahi Hawass und des "Discovery Channel" extra für die Untersuchungen in Kairo eingerichteten Labor haben die Forscher unter der wissenschaftlichen Leitung von Albert Zink, Anthropologe an der "Europäischen Akademie Bozen" (EURAC) und Carsten Pusch, Humangenetiker an der "Eberhard Karls Universität Tübingen", zwei Jahre lang mit modernsten Methoden und Techniken genetische Untersuchungen an 16 Mumien durchgeführt.

Als Vater von Tutanchamun weisen die nun vorliegenden Ergebnisse des nicht weniger bekannten Pharao Echnaton aus. Seine Mutter war die so genannte "Younger Lady", deren Mumie im Grab KV35 zusammen mit einer weiteren älteren weiblichen Mumie gefunden wurde. Ob es sich bei der "Jüngeren Dame" um die berühmte Nofretete handelt, analysieren die Mumienforscher derzeit noch. Die bisherigen Ergebnisse haben die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht.


Bei den Untersuchungen konnten erstmalig ausgedehnte genetische, forensische und radiologische Untersuchungen an Tutanchamun und 15 weiteren Mumien des Neuen Reichs durchgeführt werden. "Wir haben hier eine vollkommen neue Dimension der molekularen und medizinischen Ägyptologie beschritten", erklärt Albert Zink, der an der "Europäischen Akademie Bozen" das weltweit erste Institut für Mumienforschung leitet.

Schon 2007 hatte das zehnköpfige Team aus Wissenschaftlern damit begonnen, von elf Mumien aus der Verwandtschaft Tutanchamuns und von fünf weiteren Mumien Gewebeproben aus dem Knocheninnern zu entnehmen. In zweijähriger Arbeit haben die Mumienforscher die DNA extrahiert und genetische Fingerabdrücke für alle 16 Mumien erstellt.

Anhand der genetischen Fingerabdrücke konnten die Forscher einen Fünf-Generationen-Stammbaum der Familie Tutanchamuns erstellen, berichtet die Pressemitteilung der Universität Tübingen (uni-tuebingen.de). Zudem ist man der Todesursache des berühmten Pharaos ein Stück weit näher gekommen: In Tutanchamun konnten unter Mithilfe des Bozner Radiologen Paul Gostner mehrere Erkrankungen diagnostiziert werden. Darunter eine Knochennekrose am linken Fuß, die zur mangelnden Blutversorgung des Knochens und zum Knochenabbau führte: "Diese Erkrankung allein hat mit Sicherheit nicht zum Tod geführt, aber sie hat ihn in seiner Mobilität stark eingeschränkt", erklärt Albert Zink. "Es erklärt wohl auch, warum man in seinem Grab zahlreiche Gehstöcke gefunden hat."

Lebensbedrohlicher war jedoch die zweite identifizierte Erkrankung: "Tutanchamun hat an der schwersten Form von Malaria, der Malaria tropica, gelitten", so Carsten Pusch. "Dies könnte zusammen mit der Knochennekrose zum Tod geführt haben." Verschiedene Pflanzenreste, die in seinem Grab gefunden wurden, unterstützen die Malaria-Diagnose, da sie teilweise noch heute für ihre fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung bekannt sind.

Die Wissenschaftler haben ihre Studie in einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften, dem "Journal of the American Medical Association" (JAMA) publiziert. Sie erscheint dort am 17. Februar 2010.


Darstellung des Tutanchamun auf einem Streitwagen | Copyright: Public Domain


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"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
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#2

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 02.12.2010 11:00
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

Aus: http://www.v4a-music.de/Amun-Ra/content/tutenchamun.htm

Der junge ägyptische König Tut-Ench-Amun lebte in der 18. Dynastie um 1341-1324 v. Chr. und war der Nachfolger von Echnaton (Amenophis IV.) und seinem Mitregenten Semenchkare. Seine genaue Herkunft kennt niemand genau. Manche vermuten, er war der Sohn Echnatons und seiner Nebenfrau Kija oder ehelichte eine seiner Töchter. Andere sind wiederum davon überzeugt, dass er Echnatons Bruder, also der Sohn Amenophis III. und seiner Gemahlin Teje war. Einige behaupten gar er sei aus einer Beziehung Echnatons mit seiner Mutter Teje entsprungen. Alles ist denkbar. Zur damaligen Zeit war es bei den Pharaonen durchaus üblich, dass man jemand aus seiner eigenen Verwandtschaft heiratete, der dann ebenfalls Einfluß auf die Staatgeschäfte nahm. Schließlich konnten so die Familiendynastien gestärkt und das königliche Blut reingehalten werden.

Aufgrund seines Familienclans hieß Tut-Ench-Amun (übersetzt: "lebendes Bild des Amun") ursprünglich nach dem von Echnaton (übersetzt: "nützlich dem Gott Aton") verehrten Sonnengestirn Aton, Tut-Ench-Aton. Er wurde in eine Zeit geboren, als Echnaton alle Götter abschaffte und nur den einen Gott, »Aton«, anbetete. Echnatons Einsetzung von Aton als Staatsgott, der »Amun« ablösen sollte, löste aber in Ägypten eine Art Revolution auf diesen Götterumsturz aus. Mit Echnatons Tod führte der von allen Seiten bedrängte junge Kindkönig Tut-Ench-Aton in seinem 2. Regierungsjahr die alten Götter wieder ein. Er gab die Sonnenreligion Echnatons auf, änderte seinen Namen von Tut-Ench-Aton zu Tut-Ench-Amun und verlegte die Residenz von Amarna nach Theben zurück.

Seine kurze Regierungszeit begann bereits im Alter von acht Jahren und Tut-Ench-Amun starb wahrscheinlich neun Jahre nach seiner Thronbesteigung im Alter von 16 oder 17 Jahren. Doch er starb (vermutlich um 1324 v. Chr.) nicht durch Krankheit und auch nicht durch einen Unfall. Über die Todesursache gibt es bis heute nur Spekulationen aber man hat an der Stirnhöhle der Mumie einen kleinen Knochensplitter gefunden. Sein Kopf muss also einen heftigen Schlag abbekommen haben. Ob es durch einen Sturz oder vielleicht sogar durch Mord geschah, kann man heute nicht mehr nachvollziehen, lassen aber eher auf ein gewaltsames Einwirken vermuten. An der Bruchstelle wurde eine Verdickung des Knochens entdeckt, die darauf schließen läßt, daß der Pharao noch mindestens zwei Monate an seiner schweren Verletzung gelitten hat, bis er endlich starb.



Fiel der junge König einer Verschwörung im Palast zum Opfer? Niemand weiß das. Aber Verdächtige gibt es viele, wenn man den weiteren Verlauf der Geschichte ansieht: Als Tut-Ench-Amun starb, lag sein Land im Krieg mit den Hethitern. Seine Witwe sandte direkt nach seinem Tod eine Botschaft an den König der Hethiter: "Schicke einen deiner Söhne zu mir, und ich werde ihn zum König machen." Der junge Hethiterprinz starb jedoch schon an der Grenze Ägyptens unter mysteriösen Umständen. Dafür heiratete die nicht einmal 20jährige Pharaonenwitwe den bereits mehr als 60 Jahre alten Wesir Ay, der dadurch nun selbst zum Pharao wurde. Aber auch Ay saß nicht sehr lange auf dem Thron. Als er starb, rückte General Haremhab nach, der einst Ratgeber des jungen Königs gewesen war. Haremhab versuchte, alle Spuren seiner Vorgänger zu vernichten: Echnaton, Semenchkare, Tut-Ench-Amun, Ay - sie alle wurden aus der Liste der Könige gestrichen, viele ihrer Monumente zerstört. Auch ihre Grabstätten gerieten in Vergessenheit.

Das fast unberührte Grab Tut-Ench-Amuns wurde erst im November 1922 im Tal der Könige auf der Westseite des Nils bei Theben von dem Engländer Howard Carter entdeckt und gemeinsam von ihm und seinem Geldgeber Lord Carnavon geöffnet. Der Grabschatz besteht aus über 5000 Einzelstücken, die sich heute im Museum von Kairo befinden. Die Mumie hingegen ruht heute wieder im offenen Quarzitsarkophag in seinem Grab im Tal der Könige. Seit der Bergung der Schätze durch Carter und seine Mitarbeiter sind die Gerüchte, die von einem »Fluch des Pharao« sprechen, nicht verstummt...



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#3

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 21.01.2011 00:13
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...n-soll-fur.html

Donnerstag, 20. Januar 2011
Grabkammer des Tutanchamun soll für immer geschlossen werden:


Kairo/ Ägypten - Weil die Besuchermassen im und am Grabmal des Pharaos Tutanchamun immer mehr Schäden verursachen, soll die legendäre Grabkammer schon bald für immer geschlossen werden. Zukünftige Touristen sollen dann nur noch eine detailgetreue Kopie des prächtig dekorierten Grabes begehen können.

Wie der Leiter der ägyptischen Altertumsbehörde, Dr. Zahi Hawass, erklärte soll sohl das Grabmal des Tutanchamun (KV62) gemeinsam mit einer weiteren Grabkammer im Tal der Könige schon Ende 2011 für Touristen für immer geschlossen werden. Eine detailgetreue Kopie der Grabkammer des Tutanchamun, so berichtet Mike Pitts vom Fachmagazin "British Archaeology", sei schon in Auftrag gegeben.

Hauptproblem für die aufwendig bemalten Wände ist die Feuchtigkeit, wie sie mit teilweise mehr als tausend Besuchern pro Tag in die Grabkammer gelangt und hier die rund 3.300 Jahre alte Farbe zu bröckeln bringt.

Ähnliche Probleme sorgten bereits zuvor für die Schließung vergleichbarer archäologischer Stätten wie etwa die für ihre Höhlenmalereien bekannten Höhlen nahe Lasceaux, die seit den 1980er Jahren nur noch als Kopie begangen werden können. Auch Stonehenge in England kann seit 1977 von den täglichen Besuchermassen nur noch in einem Sicherheitsabstand umrundet werden. Nur in eingeschränkten Ausnahmefällen können vorab gebuchte, kleine Besuchergruppen die Steine selbst zu begehen und direkt zu berühren.

In einem Kommentar für den britischen "Guardian" erklärt Pitts jedoch dass die Kopie des Tutanchamun-Grabes zugleich auch eine Chance für zukünftige Besucher und sogar für die Forschung darstellt: "Das großartige an der derzeit produzierten Kopie wird ihre Qualität sein, wie sie mit den heutigen Technologien hergestellt werden kann. Dadurch werden zukünftige Besucher die Möglichkeit haben, Details in bester Ausleuchtung und aus direkter Nähe betrachten zu können. Die Kopie wird sogar derart detailgenau, dass ihre Erstellung und das Ergebnis auch neue Rückschlüsse auf das Original zulassen werden. Das Faksimile ist Teil eines faszinierenden Forschungsprojekts sein."


Die Totenmaske des Tutanchamun | Copyright: Jon Bodsworth


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#4

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 21.01.2011 00:16
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

Samstag, 29. September 2007
Zahi Hawass dementiert heftig: „Tutanchamun war nicht schwarz!“ – Bürgerrechtler sprechen von Manipulationen:

Kairo/ Ägypten – Der Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung (SCA) Zahi Hawass hat der Behauptung afroamerikanischer Bürgerrechtler heftig widersprochen, die glauben, dass der berühmte Pharao Tutanchamun schwarze Haut gehabt habe.

Wie internationale Nachrichtenagentur berichten, erklärte Hawass auf einer Pressekonferenz erneut, dass die Ägypter weder Araber noch Afrikaner gewesen seien und dass an den Behauptungen, etwa Tutanchamun sei Schwarzer gewesen, ebenso wenig Wahrheit sei, als an der Behauptung alle Altägypter hätten eine schwarze Hautfarbe gehabt.

In den USA wurde Hawass von afroamerikanischen Bürgerrechtlern aufgrund seiner strikten Haltung in dieser Frage stark kritisiert. Vor einem Vortrag Hawass’ in Philadelphia wurde sogar demonstriert. Die Protestanten hatten Hawass vorgeworfen, Darstellungen des Pharaos für Ausstellungen in Philadelphia und London im Nachhinein aufgehellt zu haben, um die ursprünglich schwarze Darstellung der Hautfarbe zu vertuschen.

Bereits zum Start der Wanderausstellung "Tutankhamun and the Golden Age of the Pharaohs" (Tutanchamun und die goldenen Zeit der Pharaonen) in Los Angeles 2005, konfrontierten Bürgerrechtsgruppen Hawass mit diesen Vorwürfen und forderten eine Richtigstellung und die Entfernung manipulierter Ausstellungsgegenstände wie etwa eine Büste, die den Pharao als hellhäutig zeigt. Die Büste wurde aufgrund von 3D-Scans der Mumie des Tutanchamun hergestellt, und soll das Aussehen des Kindpharaos zu Lebzeiten zeigen.

Hintergrund: Der Fluch der Pharonen:

Tutanchamun regierte Ägypten in der 18. Dynastie (Neues Reich), von 1333 bis 1323 v. Chr. Die Entdeckung seines Grabes mitsamt zahlreichen wertvollen Grabbeigaben, der berühmten Totenmaske (siehe Abb.) und der vollständig erhaltenen Mumie in Prunksarkophagen durch Howard Carter wurde 1922 zur Sensation.

Im Zusammenhang mit den Ausgrabungsarbeiten und dem großen, weltweiten Interesse verbreitete sich auch die Legende vom Fluch des Pharao bzw. dem Fluch der Mumie. Fakt ist, dass zahlreiche Mitglieder der Expedition Carters innerhalb weniger Jahre nach der Entdeckung auf mehr oder weniger mysteriöse Weise den Tod fanden.


Der Glaube an den „Fluch der Pharaonen“ basiert auf dem Brauch, mit Grabflüchen, in denen sowohl irdische als auch jenseitige Strafen beschworen wurden, die Gräber der Könige zu beschützen.

Als Carter am 26. November 1922 das Grab des Pharaos öffnete, soll er bereits am Grabeingang eine Tontafel gefunden haben, die angeblich folgende Zeilen trug: "Der Tod soll all jene mit seinen Schwingen erschlagen, der die Ruhe des Pharao stört!"

Die meisten Archäologen halten diese Geschichte für reine Erfindung – gibt es doch keinerlei Fotos von der Tafel, obwohl alle anderen Fundgegenstände genauestens dokumentiert wurden. Auch in den Notizen von Howard Carter selbst finden sich hierzu keinerlei Aufzeichnungen und bis heute gilt sie zumindest als verschollen. Kritiker verweisen zudem auf die auffallend unägyptische Wortwahl des Fluches. Der "Tod mit Schwingen" wäre in dieser Form so zum ersten Mal verwendet worden. Sie sehen hinter der Todesreihe keine übernatürlichen Hintergründe. Alle beteiligten Personen wurden im Durchschnitt sogar ein Jahr älter, als andere Personen ihres Alters und ihrer sozialen Umstände. Stattdessen glauben die meisten Wissenschaftler, dass gefährliche Schimmelpilze wie Aspergillus flavus – ein heute ausgestorbenes Bakterium – in den Grabkammern konserviert und von den Archäologen eingeatmet wurden.


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#5

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 21.01.2011 00:20
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

Montag, 5. November 2007
Das Gesicht des Tutanchamun:

Luxor/ Ägypten – Jahrzehntelang prägte lediglich die kostbare Totenmaske das Bild des jungen Pharaos Tutanchamun in der Öffentlichkeit. Nur wenige durften seit der Grab- und Sarkophagöffnung durch Howard Carter 1922 die Mumie selbst sehen. Jetzt ist sie im erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich ausgestellt.

Exakt 85 Jahre nach der Entdeckung des unversehrten Grabes von Tutanchamun und der darin enthaltenen Mumie und Grabbeigaben und rund 3300 Jahre nach dem Tod des Kind-Pharaos wurde die Mumie aus dem berühmten Sarkophag innerhalb der Grabkammer im „Tal der Könige“ in ein hermetisch abgeriegelte und temperaturgerelgte Glaskammer umgebettet. Eingebettet in weißes Leinen, können Touristen jetzt lediglich Antlitz und Füße des wohl berühmtesten aller Pharaonen bestaunen.


Hintergrund: Der Kind-Pharao Tutanchamun:

Wahrscheinlich im Alter von neuen Jahren bestieg der Sohn des Pharao Echnaton den Thron und regierte Ägypten von 1333-1324 v. Chr. Zwar war seine Regentschaft für die ägyptische Historie weniger signifikant, doch die Entdeckung seines unversehrten Grabes im Jahre 1922 durch den englischen Archäologen Howard Carter und die in der Grabkammer entdeckten unvorstellbaren Schätze und Grabbeigaben machten ihn zum ägyptologischen Superstar.

Neuste Forschungsergebnisse gehen davon aus, dass Tutanchamun wahrscheinlich an einer schweren Entzündung in Folge einer Verletzung am linken Bein starb. Zuvor glaubten die Forscher, der junge Pharao sei mit 19 Jahren durch einen Schlag auf den Nacken ermodert worden.

Die Mumie selbst wurde bei der Sargöffnung durch Howard Carter arg in Mitleidenschaft gezogen, als dieser die legendäre Totenmaske abnahm und später die Mumie selbst lange zeit ungeschützt der heißen Sonne ausgesetzt war.

Erst kürzlich sorgte der Der Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung (SCA) Zahi Hawass für eine Eklat, als er wiederholt empört abstritt, Tutanchamun könne auch von schwarzer Hautfarbe gewesen sein (wir berichteten).

Quellen: bbc.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de


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#6

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 21.01.2011 00:24
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...t-grab-des.html

Donnerstag, 27. Januar 2011
Hawass widerspricht: Grab des Tutanchamun bleibt vorerst geöffnet:

Kairo/ Ägypten - Nachdem Berichte über eine Schließung der Grabkammer des Kindpharaos Tutanchamun schon Ende diesen Jahres vorwenigen Tagen für Aufsehen gesorgt hatte (...wir berichteten), hat der Generalsekretär der ägyptischen Altertumsverwaltung, Dr. Zahi Hawass entsprechenden Meldungen zumindest teilweise widersprochen.

In einem Interview mit "Discovery News" erklärte Hawass, das Grabmal des Tutanchamun (KV62) werde zumindest mittelfristig noch nicht geschlossen. "Bei der Schließung und Eröffnung detailgenauer Kopien. Es handele sich vielmehr um einen Langzeitplan, über den noch nicht abschließend entschieden wurde."


Rund 10 Millionen Dollar setzt Hawass für die Herstellung des sogenannten "Tal der Repliken" an, in dem neben der Grabkammer des Tutanchamun auch weitere Grabmale aus dem "Tal der Könige" im Detail kopiert werden sollen, um sie - nach der Schließung der Original zu deren Schutz - den Touristen zugänglich zu machen.

Neben dem Grab des Tutanchamun sollen unter anderem auch die Grabmale von Sethos I. und der Nofretete auch nach deren offiziellen Schließung weiterhin für zahlungskräftige Touristen geöffnet werden. Derzeit kursiert hierzu eine Summe von 8.500 Dollar pro Person als zukünftiges Eintrittsgeld.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tutanchamun


Dateianlage:
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#7

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 13.05.2015 00:40
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

http://de.sott.net/article/17669-Entschl...-Tutanchamun-ab

Entschlüsselung der königlichen DNA: Etwa die Hälfte der heutigen Westeuropäer
stammt genetisch von Pharao Tutanchamun ab:

Ein Gentest-Labor sucht nach lebenden Verwandten des ägyptischen Pharaos Tutanchamun. Der Vergleich der königlichen DNA mit der von heutigen Westeuropäern brachte einige Überraschungen ans Licht.


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Verborgene Geschichte
Pharoah
Entschlüsselung der königlichen DNA: Etwa die Hälfte der heutigen Westeuropäer stammt genetisch von Pharao Tutanchamun ab
Eva Zimmerhof
Focus Online
Mi, 03 Aug 2011 15:54 UTC
Ein Gentest-Labor sucht nach lebenden Verwandten des ägyptischen Pharaos Tutanchamun. Der Vergleich der königlichen DNA mit der von heutigen Westeuropäern brachte einige Überraschungen ans Licht.


Kommentar: Auch im Bereich der heutigen Gesellschaft und Politik ist überraschendes ans Licht gekommen:
© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke

Bild

Rekonstruktion von Tutanchamun
Die vollständigen Erbgutinformationen Tutanchamuns hielten die Forscher fest unter Verschluss: 2009 hatte ein internationales Team die DNA des berühmten Pharaos entschlüsselt. Doch nun verriet der Discovery Channel das Forschungsgeheimnis in einem Beitrag, in dem das gesamte Profil des Y-Chromosoms von Tutanchamun gezeigt wurde.

Danach gab es für die Schweizer Gentest-Firma Igenea kein Halten mehr: Die Laboranten verglichen bisher gesammelte DNA-Profile männlicher Westeuropäer mit dem des vor über 3300 Jahren verstorbenen Kindkönigs - und staunten nicht schlecht. Die Gruppe von Männern, die einen gemeinsamen Urvater mit Tutanchamun habe, sei sehr groß, sagt Geschäftsführer Roman Scholz.

In Deutschland sind demnach 45 Prozent der Männer mit dem Pharao verwandt, in der Schweiz 50 Prozent und in Spanien sogar 70 bis 80 Prozent. „Man könnte fast behaupten, dass Tutanchamun kein Ägypter war sondern Europäer“, so Scholz. Zumindest sei der Pharao näher mit den heutigen Europäern verwandt als mit den Ägyptern.

Der Urstamm kommt vom Kaukasus

Der gemeinsame Urvater dieser Sippe stammte laut der Gentest-Firma aus dem Kaukasus oder vom Schwarzen Meer. Von dort aus gelangte das jahrtausendealte Erbgut nicht nur nach Westen. Zumindest eine Linie scheint auch nach Süden und damit bis nach Ägypten gewandert zu sein.

Einige weit entfernt verwandte „Großneffen“ Tutanchamuns haben die Laboranten gefunden und sie forschen nach weiteren. Doch was ist mit den „Großnichten“ des Pharaos? Die Schweizer untersuchen im Fall Tutenchamuns ausschließlich das Profil des Y-Chromosoms, das immer nur direkt vom Vater auf seinen Sohn weitergegeben wird. Dieses verändert sich, anders als das X-Chromosom, nur geringfügig. Beim X-Chromosom hingegen vermischen sich mit jedem neu entstehenden Leben die Erbinformationen von Mann und Frau.

„Über das X-Chromosom lassen sich daher nur über zwei bis drei Generationen hinweg Verwandte aufspüren - und nicht über Jahrtausende“, erklärt Scholz. Über die Erbinformationen in den Mitochondrien können aber auch Frauen nach ihren Urmüttern suchen lassen. Wem es gefällt: Im Programm hat Igenea dazu zum Beispiel Marie Antoinette.



.. zur Zeit TUTENCAMMONS... auf Altdeutsch TUIT EN ACHOMME - Das Volk ist angekommen.


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#8

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 07.12.2015 04:18
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...n-grab20151109/


Temperaturunterschiede weisen auf einen hinter der reich verzierten Nordwand in der Grabkammer des Tutanchamun liegenden weiteren Raum hin.
Copyright: gemeinfrei
Kairo (Ägypten) – Die ägyptische Altertumsverwaltung hat bekannt gegeben, dass Infrarot-Scans einer Wand in der Grabkammer des legendären Kindkönigs Tutanchamun auf einen dahinter verborgen liegenden Raum hinweisen. Die Messungen bestätigen somit frühere Entdeckungen des Archäologen Nicholas Reeves, der in Rissen und Unebenheiten der Wände Hinweise auf eine verborgene Tür entdeckt hatte. Reeves selbst vermutet, dass sich hinter der reich verzierten Wand das noch unberührte Grab der nicht minder legendären Nofretete verbergen könnte (…GreWi berichtete).

Wie der ägyptische Antikenminister Mamdouh el-Damaty laut einem Bericht von „National Geographic“ berichtete, „legen erste Analysen die Existenz eines Gebietes von unterschiedlicher Temperatur nahe, die sich von den anderen Teilen der nördlichen Wand absetzt.“ Eine mögliche Erklärung für diese Temperaturunterschiede sei der Effekt eines sogenannten Infrarot-Schattens einer offenen Raumes hinter der Mauer.

http://news.nationalgeographic.com/2015/...ti-archaeology/

Damit stimmt das Ergebnis der Infrarot-Messungen, die die Wand eine Nacht lang bis zum Morgen in Augenschein nahm, mit der Theorie des Ägyptologen Nicholas Reeves – derzeit an der University of Arizona tätig – überein, der seine Vermutung über ein hinter der Wand verborgenes weiteres Königsgrab von einer Anzahl rechtwinklig verlaufender Risse und Unregelmäßigkeiten im kunstvoll bemalten Verputz einer Wand der Grabkammer des Kindkönigs ableitet. Diese wurden erst durch neue Scans der Grabkammer im Jahr 2014 sichtbar (…GreWi berichtete).


Skizze der von Reeves hinter der Nordwand des Tutanchamun-Grabes vermuteten Kammern.
Copyright/Quelle: N. Reeves

Laut Reeves‘ Argumentation kann es sich bei den vermeintlich verborgenen Kammern nur um das Grab eines Vorgängers Tunanchamuns handeln. Doch wer genau das war, ist bis heute selbst unter Ägyptologen umstritten. Von den in Frage kommenden Persönlichkeiten Nofretete, Neferneferuaten und Semenchkare wurden jedoch bislang keine Gräber bzw. Mumien entdeckt.

Hinter den drei Namen vermuten Reeves und auch andere Ägyptologen ein und dieselbe Person: Nofretete, die Gemahlin des einstigen „Ketzerkönigs“ Echnaton, der die bisherige Götterwelt des Alten Ägyptens durch den Kult der Aton-Sonnenscheibe ersetzte. Vor diesem Hintergrund und der späteren Rückkehr Ägyptens zu seinen alten Göttern, habe Nofretete vor der Regentschaft ihres Stiefsohns Tutanchamun nicht nur zweimal ihren Namen gewechselt, sondern auch den Pharaonenthron bestiegen.

Dennoch gibt el-Damaty zu bedenken, dass die Ergebnisse noch nicht eindeutig seien. „Es müssen noch eine Reihe weiterer Untersuchungen durchgeführt werden, um das Areal der Temperaturunterschiede genau abzugrenzen. Diese Arbeiten sollen noch mindestens eine Woche lang andauern.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#9

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 07.12.2015 05:34
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...uchtet20151127/

Kairo (Ägypten) – Seit dem gestrigen Donnerstag sind Archäologen dabei, mit Radar und Infrarot-Thermografie hinter die Wände der Grabkammer des Kindpharao Tutanchamun zu schauen. Hier haben sie zuvor verborgene Kammern ausgemacht, von denen Experten vermuten, dass es sich sogar um das Grab der sagenumwobenen Nofretete handeln könnte (…GreWi berichtete).

Wie AhramOnline unter Berufung auf den ägyptischen Minister für das Antikenerbe des Landes, Mamdouh Eldamaty, berichtet, sind die Arbeiten im Tal der Könige zunächst auf drei Tage angesetzt.

Ziel der Durchleuchtung sind die Nord- und Westwand der Grabkammer des Tutanchamun. Am reich verzierten Schmuckputz dieser Wände hatte der Archäologe Professor Nicholas Reeves Unregelmäßigkeiten ausgemacht, die auf eine dahinter verborgene Tür hinwies (…GreWi berichtete). Später dann bestätigten erste Thermorscans tatsächlich dahinter verborgene Freiräume (…GreWi berichtete).

Zum Thema

Laut Reeves‘ Argumentation kann es sich bei den vermeintlich verborgenen Kammern nur um das Grab eines Vorgängers Tunanchamuns handeln. Doch wer genau das war, ist bis heute selbst unter Ägyptologen umstritten. Von den in Frage kommenden Persönlichkeiten Nofretete, Neferneferuaten und Semenchkare wurden jedoch bislang keine Gräber bzw. Mumien entdeckt.

Hinter den drei Namen vermuten Reeves und auch andere Ägyptologen ein und dieselbe Person: Nofretete, die Gemahlin des einstigen „Ketzerkönigs“ Echnaton, der die bisherige Götterwelt des Alten Ägyptens durch den Kult der Aton-Sonnenscheibe ersetzt hatte. Vor diesem Hintergrund und der späteren Rückkehr Ägyptens zu seinen alten Göttern, habe Nofretete vor der Regentschaft ihres Stiefsohns Tutanchamun nicht nur zweimal ihren Namen gewechselt, sondern auch selbst den Pharaonenthron bestiegen.

Beobachter hoffen, dass schon an diesem Wochenende erste Ergebnisse der laufenden Arbeiten bekannt gegeben werden könnten.

GreWi wird natürlich umgehend berichten…

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RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 07.12.2015 05:44
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http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...n-grab20151128/


Hirokatsu Watanabe (l.), gemeinsam mit dem Archäologen Prof. Nicholas Reeves und dem Antikenminister Eldamaty (r.) bei Radar-Scans der Nordwand im Grab des Tutanchamun.
Copyright: Brando Quilici, National Geographic Channels
Luxor (Ägypten) – Seit Donnerstag wurde in der Grabkammer des Tutanchamun mit Hilfe von Radar nach hinter den Wänden verborgenen Kammern gesucht (…GreWi berichtete). Auf einer Pressekonferenz wurden jetzt schon die ersten Ergebnisse dieser Scans präsentiert: „Wir sind uns zu 90 Prozent sicher, dass es hinter den Wänden weitere Kammern gibt“, so die beteiligten Wissenschaftler und vermuten, dass es sogar das Grab der sagenumwobenen Nofretete sein könnte.

Sollten sich hinter der Nord- und Westwand weitere Grabkammern befinden, so wäre dies erst das zweite unberührte königliche Grab, das von Archäologen in Ägypten entdeckt wurde. Der Minister für das Antike Erbe Ägyptens, Mamdouh Eldamaty, bezeichnete diese Aussicht als „den wichtigsten Fund des Jahrhunderts“. Man sei sich nun zu 90 Prozent sicher, dass sich hinter der Nordwand der Grabkammer des Tutanchamun eine weitere (Grab-)Kammer befindet, zitiert National Geographic News.

Die aktuellen Radar-Scans wurden von dem japanischen Radarspezialisten Hirokatsu Watanabe durchgeführt und belegen erstmals, dass sowohl die Struktur als auch die Materialien dieser reich verzierten Wand auf offene Räume dahinter schließen lassen. Zuvor war es den Archäologen um Professor Nicholas Reeves lediglich möglich gewesen, die Oberflächenstruktur und wenige Zentimeter dahinter zu bewerten.

„In diesen Räumen“, so die Forscher auf der heutigen Pressekonferenz, „könnten sich Artefakte und Grabbeigaben befinden, die jene, wie sie 1922 im Grab des Tutanchamun gefunden wurden, noch übertreffen könnten.“

Ob es sich tatsächlich um das Grab der Nofretete handelt, könne auch anhand der jetzt vorliegenden Radar-Scans noch nicht gesagt werden. „Aber auch die neuen Ergebnisse sprechen in keinster Weise gegen meine grundsätzliche Theorie“, so Reeves gegenüber National Geographic.



Laut den Radar-Scans unterscheidet sich ein türförmiger Teil der Wand in Struktur und Material von der Umgebung des natürlichen Felsgesteins. Die Daten werten die Wissenschaftler derart, dass es sich hier um ein Durchgang zu einem dahinterliegenden Raum handelt: „Da ist ganz offenbar ein Eingang oder so“, zitiert der National-Geographic-Reporter den japanischen Radarexperten noch während dessen Auswertung der Messungen innerhalb der Grabkammer. „Es ist ganz offensichtlich, dass es da etwas gibt, das sehr tief (hinter der Wand) verläuft.“


Ein erster Blick auf einen Radar-Scan der Nordwand.
Copyright: Brando Quilici, National Geographic Channels

Die detaillierten Auswertung der Scans werde noch einen Monat andauern und sollen dann ausführlich präsentiert werden.


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#11

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 15.04.2016 13:10
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...ungrab20160317/

Kairo (Ägypten) – Auf einer Pressekonferenz haben Archäologen und das ägyptische Antikenministerium erste Ergebnisse der Radarscans aus dem Grab des Tutanchamun präsentiert. Diese offenbaren hinter der den reich verzierten Wänden der Grabkammer verborgene Räume, in dem sich „Objekte aus Metall und organischem Material“ befinden.

Auf der Pressekonferenz erläuterte der Antikenminister Dr. Mamdouh Eldamaty die Ergebnisse der Radarscans durch das japanische Team um Hirokatsu Watanabe, die am 26. Und 27. November vergangenen Jahres in der Grabkammer des Kindpharaos Tutanchamun (KV 62) im Tal der Könige durchgeführt wurden (…GreWi berichtete).


Auf den Radarbildern treten hinter den Wänden der Grabkammer des Tutanchamun verborgene Kammern und darin offenbar gelagerte Objekte aus Metall und organischem Material zu Tage.
Copyright/Quelle: Ministry of Antiquities, Egypt


Auswertung und Aufschlüsselung der Daten.
Copyright/Quelle: Ministry of Antiquities, Egypt

„Die Ergebnisse“, so erläuterte Eldamaty, „lassen die Schlussfolgerung zu, dass es hinter der Nord- und Westwand der bekannten Grabkammer zwei Räume gibt, in denen sich metallische und organische Substanzen befinden.“ Die Ergebnisse stützen demnach die Vermutungen des Archäologen Dr. Nicholas Reeves, der zunächst aufgrund von Unebenheiten in den Wänden auf dahinter verborgene Räume, Gänge und Kammern geschlossen hatte und darin ein weiteres Grab – vielleicht sogar das der legendären Nofretete – vermutet (…GreWi berichtete). Anhand der Radarscans seien zudem auch Türstürze über den Räumen geortet worden, die offenbar den einstigen Eingang in die Kammern markieren.


Eine Art Türsturz markiert einen der in den Mauern des Tutanchamun-Grabes verborgenen Eingang zu weiteren Räumen und Kammern.
Copyright/Quelle: Ministry of Antiquities, Egypt

Weitere Ergebnisse und genaue Details sollen auf einer für den 1. April 2016 angesetzten offiziellen Pressekonferenz veröffentlicht werden.

Abschließend erläuterte Eldamaty, man werde in weiteren Schritten nach und nach die „Rätsel um König Tut zu lösen.“ Der Minister bezeichnete die Untersuchungen und Entdeckungen schon jetzt als „Wiederentdeckung des „Goldenen Pharaonengrabes, die zur Entdeckung des Jahrhunderts“ führen könnte. Was genau Eldamaty damit meint, erläuterte der Minister indes noch nicht.

Zuvor hatte schon der ägyptische Tourismusminister gegenüber der spanischen Zeitung „ABC“ erklärt, eine der verborgenen Kammern sei „mit Schätzen angefüllt“ und die Entdeckungen ebenfalls als den „Fund des Jahrhundert“ bezeichnet (…GreWi berichtete 1, 2).

Zum Thema

– GreWi wird natürlich weiterhin und umgehend berichten…

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#12

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 15.04.2016 13:40
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...chamun20160401/


Schematische Skizze der bislang bekannten Grabkammern des Tutanchamun (blau) vor dem Hintergrund der reich verzierten Nordwand (Hntgr.) hinter der sich bislang unentdeckte und immer noch unerkundete weitere Kammern befinden (rosa).
Copyright: Komp.: grenzwissenschaft-aktuell.de / verw. Materialien: gemeinfrei (Wand); GregorDS (WikimendiaCommons), CC BY-SA 3.0
Luxor (Ägypten) – Auf einer Pressekonferenz hat das ägyptische Antikenministerium heute die Ergebnisse der jüngsten Bodenradarscans bekannt gegeben: Dass sich hinter den Wänden Hohlräume befinden, konnte – so die Experten – ein weiteres Mal bestätigt werden. Was sich darin und dahinter genau verbirgt ist indes weiterhin unklar. Für den kommenden Mai hat der Antikenminister eine internationale Konferenz zu den aktuellen und Ende April geplanten weiteren Scans angekündigt – und eine Erkundung der verborgenen Kammern mittels einer Minimalbohrung in Aussicht gestellt.

Die Daten der jüngsten Scans eines amerikanischen Teams, die bis zu vier Meter in den Fels vordringen konnten, decken sich demnach mit den Ergebnissen, die erst kürzlich auf der Grundlage der Scans japanischer Forscher präsentiert wurden und Durchgänge in der Wand, dahinterliegende Kammern, sowie darin offenbar befindliches organisches wie metallisches Material, offenbarten (…GreWi berichtete). Die Qualität der neusten Ground-Penetrating-Radar-Scans (GPR) sei hervorragend. Allerdings müssten weitere Untersuchungen und Auswertungen der Scans abgewartet werden, um zu Schlussfolgerungen zu gelangen.

Wie der Antikenminister Dr. Khaled El Anany bereits nach den jüngsten Bodenradarscans am Donnerstag erklärte, werde es Ende April weitere Untersuchungen, unter anderem Vertikalscans geben, die dann weitere Aufschlüsse darüber geben sollen, ob es zudem noch weitere verborgene Kammern gibt: „Wir werden weitere wissenschaftliche Schritte unternehmen, nachdem dies bereits das dritte Scanning am und im Grab war“, zitierte die chinesische Nachrichtenagentur „Xinhua“ den Minister noch vor der heutigen Pressekonferenz.

Auf einer Wissenschaftskonferenz im kommenden Mai sollen die Ergebnisse internationalen Experten zur Diskussion vorgelegt werden. Hier soll auch die Frage nach dem weiteren Vorgehen öffentlich diskutiert werden. Zugleich stellte El Anany allerdings schon am vergangenen Donnerstag in Aussicht, dass – sollten sich die Vermutungen und Folgerung der bisherigen Scans bestätigen – eine Minimalbohrung durch die Wände möglich wäre, durch die dann das Innere der verborgenen Kammern weiter erforscht werden könne. „Derzeit ziehe ich es jedoch vor, die Ergebnisse der weiteren Untersuchungen und Debatten abzuwarten, bevor wir konkrete Schritte in Angriff nehmen“, zitiert die Nachrichtenagentur den Minister.

Zuvor hatte schon der ägyptische Tourismusminister gegenüber der spanischen Zeitung „ABC“ erklärt, eine der verborgenen Kammern sei „mit Schätzen angefüllt“ und die Entdeckungen ebenfalls als den „Fund des Jahrhundert“ bezeichnet (…GreWi berichtete 1, 2).

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#13

RE: Tut Ench Amun:

in Aegyptica. - 17.05.2016 02:04
von Adamon • Nexar | 13.536 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...n-grab20160513/


Schematische Skizze der bislang bekannten Grabkammern des Tutanchamun (blau) vor dem Hintergrund der reich verzierten Nordwand hinter der einige Archäologen unentdeckte und immer noch unerkundete weitere Kammern vermuten (rosa).
Copyright: Komp.: grenzwissenschaft-aktuell.de / verw. Materialien: gemeinfrei (Wand); GregorDS (WikimendiaCommons), CC BY-SA 3.0
Kairo (Ägypten) – Rätselraten um den angeblichen Nachweis noch verborgener Hohlräume, Durchgänge und Kammern im Grab des Kindpharao Tutanchamun. Die Ergebnisse von Radar-Scans, die ein Team der National Geographic Society im Grab des Tutanchamun durchgeführt hatte, um die Ergebnisse des Scans japanischer Kollegen zu überprüfen haben keine eindeutige Hinweise auf hinter den Wänden verborgene Kammern erbracht. Genaue Ergebnisse hält National Geographic derzeit aber noch zurück.

Während der japanische Professor Watanabe noch am vergangenen Wochenende seine Scans auf der internationalen Tutanchamun-Konferenz verteidigte, berichtete „National Geographic News“ selbst bereits am Folgetag über die übereinstimmende Kritik verschiedener Archäologen und Bodenradarexperten an der Interpretation der Daten im Sinne dahinter verborgener Kammern und deren Inhalt.

Gestützt auf die Aussagen Watanabes hatte das ägyptischen Antikenministerium zuvor erklärt, die Scans hätten nicht nur die Existenz der Kammern zu 90 Prozent belegt, sondern in diesen Kammern auch „Objekte aus metallischen und organischen Materialien“ ausgemacht (…GreWi berichtete).

Die Scans der National Geographic Society wurden u.a. von dem Geophysiker und Bodenradarexperten Dan Dean Goodmann von GPR-Slice durchgeführt. Dieser erklärte gegenüber „National Geographic News“, dass ein hinter den Wänden verborgener Hohlraum eine deutliche Reflexion hervorrufen würde. „Eine solche Reflexion gibt es (hier) aber nicht.“ Auch habe er keinerlei Hinweise auf in der Wand verborgene Türstürtze gefunden, die Watanabe und der Archäologe Reeves zuvor als eindeutige Hinweise für die dahinter liegenden Räume gedeutet hatten (…GreWi berichtete). „Radar kann oft auch subjektiv sein“, so Goodman. „An dieser Stelle (der vermeintlichen Strukturen) ist er es aber nicht. Es ist gut zu wissen, dass die Daten an dieser wichtigen Stelle eindeutig sind.“

Die Kritik an Watanabes Ergebnissen bzw. Interpretation der Daten geht sogar soweit, dass Kollegen dem Mittsiebziger Voreingenommenheit und eine Form von wissenschaftlicher Alterssturheit unterstellen. So kritisieren Kollegen schon länger, dass Watanabe mit stark veralteten Instrumenten arbeite und seine Daten nicht mit anderen Kollegen vorab geteilt habe. Tatsächlich gesteht Watanabe zumindest letzteren Punkt ein, erklärt hierzu aber, dass er in den vergangen Jahren seine Instrumente derart individualisiert habe, dass andere deren Rohdaten nicht verständlich lesen könnten.


Prof. Watanabe bei der Präsentation seiner Ergebnisse auf der KOnferenz am vergangenen Wochenende.
Copyright: MSA

Auch Lawrence Conyers, der Autor des Standardwerks für die Nutzung von Bodenradar (GPR) in der Archäologie (Ground-Penetrating Radar for Archaeology) zeigte sich gegenüber National Geographich verwirrt: „Jeder GPR-Experte, mit dem ich über die Scans gesprochen habe, stimmt mit mir überein, dass es da überhaupt nichts gibt.“ Zudem verweist die Mehrheit der besagten Experten auch auf den Umstand, dass mit Bodenradar überhaupt nicht zwischen metallischen und organischen Materialien unterschieden werden könne, wie die Watanabe behauptet.

Der Anthropologe Izumi Shimada von der Illinois University hat selbst früher mit Watanabe zusammengearbeitet und bestätigte gegenüber den „National Geographic News“ teilweise die Kritik an seinem Kollegen. Dieser sei auch in Japan eine kontroverse Personalie: „Vielleicht stellt Watanabe seine persönliche Erfahrung über die Aussagekraft moderner Software und Technologien.“ Zugleich fügt er aber auch erläuternd hinzu: „Tatsächlich braucht es aber immer noch einen Experten, um die Daten der Software auf den Monitoren richtig zu deuten. Hier gibt es ein großes Feld für subjektive Auslegungen.“ Und gerade hier könne Watanabe auf eine lange Geschichte von Erfolgen mit seiner Methode verweisen: „Er hat an vielen archäologischen Stätten gearbeitet und hat dort Dinge gefunden, nach denen andere Archäologen zwar dort gesucht hatten, sie aber selbst nicht finden konnten.“

Zugleich unterstellt Shimada seinem Kollegen aber auch einen Tendenz dafür „Vorabergebnisse zu enthusiastisch zu interpretieren“ und verweist darauf, dass Watanabe selbst ursprünglich keinen rein wissenschaftlichen sondern industriellen Hintergrund habe. Dennoch habe er selbst keine Zweifel an Watanabes grundsätzlichen Fähigkeiten. Auf die Kritik an Watanabes Interpretationen der Radardaten aus dem Grab des Tutanchamun angesprochen erklärte Shimada: „Ich kann mich nicht erinnern, jemals von einem Fall gehört zu haben, in dem (Watanabes) Vorhersagen (auf der Grundlage seiner Daten) falsch gelegen hätten.“

Auf seine eigenen Ergebnisse von dem Wissenschaftsportal „LiveScience.com“ angesprochen, erklärte Dean Goodman, dass er zwar schon eine Erklärung vorbereitet habe, er derzeit aber noch an ein Stillschweigeabkommen gegenüber der National Geographic Society gebunden sei und diese der Veröffentlichung dieser Erklärung zustimmen müsse

„Die National Geographic Society (wiederum) hat diese Erlaubnis aber verweigert und in einer Stellungnahme gegenüber LiveScience erklärt, dass man mit dem ägyptischen Antikenministerium ein Abkommen getroffen habe, das eine Veröffentlichung entsprechender Daten und Informationen verhindere.“

Zum Thema

Anfragen an Nicholas Reeves, der in den von ihm postuierten verborgenen Räumen sogr das Grab der Nofretete vermutet, durch LiveScience und andere Medien zu den kontroversen Scan-Ergebnissen des National-Geographic-Teams blieben bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung unbeantwortet.

…GreWi wird weiterhin berichten.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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