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Akasha im Laufe der Zeiten. -

in Die Akasha-Chronik: 17.05.2010 15:21
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Akasha:

1904/05 (Öffentlicher Vortrag)
Akasha ist die feinste Form, in der vor Urzeiten sich alles im Ätherzustand befand,
was jetzt als Festes, Flüssiges und so weiter auf der Erde uns entgegentritt.
Akasha ist die feinste Form der Materie. In dem, worin sich der reine göttliche Mensch inkarnierte,
in dieser Akasha-Materie waren alle Tierformen noch mitenthalten, ebenso wie alles,
was später Menschenform geworden ist. 53.217

1904/05 (Öffentlicher Vortrag)
Der Akasha-Stoff steht zwischen der physischen Materie und der astralen Materie.
Er ist die feinste physische Materie, die allerfeinste Materie in welcher der Gedanke
sich unmittelbar ausprägen kann. 53.230

5.10.1905 (Mitgliedervortrag)
Beim Übergang von der dritten zur vierten Runde (Mondenwiederholung und jetzige Erde)
erschienen alle Wesen, die in der dritten Runde entstanden waren, am Anfang der vierten Runde
im Akasha wieder, (nach einem Pralaya). Bei der weiteren Entwickelung aus dem Akasha
muß sich das ganze verdichten.
Das geschieht im Rupazustand (Formzustand) der Erde.
Diese mehr materielle Form nennt man den Äther.
In dieser Äthererde ist alles nur in Gedanken enthalten.
Alle Wesen waren in Gedanken enthalten in dieser Äthererde.

Aber dahinter bleibt doch das Akasha als eine Grundlage bestehen. 93a.77

28.12.1905 (Esoterische Schule)
Mantren erzeugen Schwingungen des Wortes, die mit den Schwingungen des
Gedankens in der Akasha-Materie übereinstimmen. 264.214

3.6.1906 (Mitgliedervortrag)
Jeder Körper kann aus einem mehr festen, in einen mehr immateriellen Zustand übergehen.
Die Verfeinerung des materiellen Zustandes kann einen Grad erreichen, der, wenn man ihn überschreitet,
bei einer negativen Materie endet; man nennt ihn Akasha.
In ihr drücken sich alle Ereignisse in einer endgültigen Weise ab, und man kann sie alle wiederfinden,
selbst diejenigen aus der tiefsten Vergangenheit. 94.83

10.6.1906 (Mitgliedervortrag)
Im oberen Devachan, wo die Antimaterie beginnt, die man das Akasha nennt,
da hat das Bewußtsein der Mineralien seinen Sitz. 94.94

1907/1908 (Mitgliedervortrag)
Dasjenige, was hinter dem Physischen steht, aus dem heraus das Physische gemacht
und geboren ist, das Chaos – alle haben es gekannt. Ob die Griechen es Chaos nennen,
ob die indische Philosophie von dem Akasha spricht, es ist immer dasselbe.
Wer es im geistigen Sinne durchdringt, der vernimmt, wie es durchklungen ist von der Sphärenharmonie. 284.87

13.7.1907 (Mitgliedervortrag)
Wenn der Raum zu erklingen beginnt, dann sagt man, der Mensch sei in der himmlischen Welt,
im Devachan. Richtig ist, daß der Raum erklingt, aber es ist nicht ein physischer Ton,
sondern dies sind geistige Töne, die nicht in der Luft leben, sondern in einem viel höheren, feineren Stoffe,
im Akasha-Stoff. Fortwährend ist der Raum von solcher Musik erfüllt,
und es gibt in dieser Sphärenmusik gewisse Grundtöne. 101.150

1.05.1913 (Mitgliedervortrag)
Die Offenbarungen von Wesenheiten und Phänomenen in der Akasha-Substanz
sind die subtilsten von allen, die dem Menschen zugänglich sind.
Das, was der Mensch sich erwirbt in okkulter Erkenntnis, wohnt nicht nur in seiner Seele,
sondern es wird auch eingeprägt in die Akasha-Substanz der Welt.
Wenn wir einen Gedanken der okkulten Wissenschaft lebendig in unserer Seele machen,
wird er sofort in die Akasha-Substanz eingeschrieben, und dies ist von Bedeutung
für die allgemeine Entwickelung der Welt, denn die Einprägungen können von keiner
anderen Wesenheit in der ganzen Welt eingeschrieben werden als nur vom Menschen.
Wenn ein Mensch, der hier auf der Erde lebt, einen geisteswissenschaftlichen Gedanken,
eine Idee in sich rege macht, so daß sie in die Akasha-Substanz eingeschrieben werden können,
dann wird er sichtbar den anderen Seelen, die zwischen Tod und neuer Geburt leben.
Wenn eine Seele hinunterschaut auf diese Seele, die sie zurückgelassen hat,
kann sie deren Seelenleben verfolgen in der gegenwärtigen Zeit,
weil dieses Seelenleben sich in die Akasha-Substanz einschreibt. 152.12f

1.05.1913 (Mitgliedervortrag)
Genau wie es hier auf der Erde andere Wesenheiten als die Menschen gibt,
wie es zum Beispiel bei den Tieren der Fall ist, die alles sehen, was der Mensch
durch seine Sinne sehen kann, während es ihnen nicht möglich ist,
sich darüber Ideen und Begriffe zu bilden, so ist es mit den Seelen,
die in den übersinnlichen Welten leben, die, obgleich sie die Wesenheiten und Tatsachen
der höheren geistigen Welt sehen, sich keine Begriffe und Ideen darüber bilden können,
wenn die Menschen hier auf Erden nicht solche Begriffe und Ideen in die Akasha-Chronik einschreiben.
Die Geisteswissenschaft bildet Ideen und Begriffe aus, die dann ewig in die
Akasha-Chronik eingeschrieben bleiben. 152.14f

1.5.1918 (Mitgliedervortrag)
Der Mensch lebt zwischen dem Tod und einer neuen Geburt in der geistigen Welt in der Akasha-Substanz,
genauso wie wir zum Beispiel hier auf der Erde innerhalb der Atmosphäre leben. 152.12

Akasha-Bilder

30.11.1919 (Mitgliedervortrag)
Sie sehen eine Flamme. Sie schließen die Augen, haben das Nachbild, das abklingt.
Ist das bloß ein subjektiver Prozeß? Der heutige Physiologe sagt so. Es ist nicht wahr.
In dem Weltenäther bedeutet das einen objektiven Prozeß; Sie prägen dem Weltenäther ein das Bild,
das Sie nur wie ein abklingendes Nachbild empfinden. 194.113

30.11.1919 (Mitgliedervortrag)
(Ebenso) wenn Sie über Ihren Nebenmenschen Gutes denken:
es klingt ab, ist im Weltenäther als ein objektiver Vorgang; wenn Sie Böses denken:
es klingt ab als ein objektiver Vorgang. 194.114

20.12.1920 (Mitgliedervortrag)
Je weiter wir zurückgehen (als Seher), desto mehr überwiegt
der Gedanke in den Akasha-Bildern; je mehr wir vorwärtsschreiten,
wird das Willenselement dichter und immer dichter. 202.69

Akasha-Chronik

9.1.1905 (Öffentlicher Vortrag)
Während ich hier spreche, ist dieser ganze Luftraum ausgefüllt mit Schallwellen.
Denken Sie sich, diese Schallwellen könnten durch irgendein Mittel fixiert werden,
dann würden Sie eine Aufzeichnung haben von alledem, was hier gesprochen wird.
Ebenso wie das Wort, das ich hier spreche, einen Eindruck macht auf das Medium,
auf das Mittel um uns herum, so machen es auch die anderen Äußerungen der Menschennatur,
allerdings nicht auf die Luft, (sondern) auf die Akasha-Materie, in der sich nicht nur die
gesprochenen Worte abdrücken, sondern alle Gedanken, Gefühle und Willensimpulse des Menschen. 54.135f

5.10.1905 (Esoterischer Lehrgang)
Was in der Akasha-Chronik ist, setzt sich fort und fungiert (also) hinein in den Äther und in das Astrallicht. 93a. 80

8.10.1905 (Esoterischer Lehrgang)
Jeder einzelne Mensch ist mit allgemeinen Strichen in der Akasha-Chronik zu finden.
93a. 79

18.10.1905 (Esoterischer Lehrgang)
Einer Unsumme von Irrtümern kann derjenige ausgesetzt sein, der den Astralraum betritt.
Wenn jemand die Fähigkeit hat, auf dem Astralplan in der Akasha-Chronik zu lesen,
die sich dort in ihren einzelnen Teilen spiegelt, so wird er seine früheren Inkarnationen sehen können.
Die Akasha-Chronik ist nicht mit «Buchstaben gedruckt», sondern man liest ab,
was sich wirklich vollzogen hat. Ein Akasha-Bild gibt auch noch nach 1500 Jahren den
Eindruck der früheren Persönlichkeit. Also sind auf dem Astralplane auch alle Akasha-Bilder
aus früheren Zeiten zu finden. So kann man also dem Irrtum unterliegen, mit Dante zu reden,
während in der Tat Dante heute wieder als lebende Persönlichkeit da sein könnte.
Es ist auch möglich, daß das Akasha-Bild vernünftige Antworten gibt,
daß es über sich selbst noch hinausgeht. So kann man von Dantes Akasha-Bild
wirklich Verse bekommen, die aber nicht von der fortgeschrittenen Individualität herrühren,
sondern die als in Fortsetzung der damaligen Dante-Persönlichkeit hervorgebrachte
Verse anzusehen sind, das Akasha-Bild ist tatsächlich etwas Belebtes, kein steifer Automat. 93a.157f

8.6.1906 (Mitgliedervortrag)
Auf der 4. Stufe des Eindringens in den Devachan erscheinen die Dinge in der Gestalt ihrer Urformen.
Das ist nicht mehr der negative Aspekt, sondern der ursprüngliche Typus, der sich da enthüllt.
Das ist die Werkstatt der Welt, die alle Formen in sich einschließt, aus denen die Schöpfung entsprungen ist.
Das ist die Ideenwelt Platos, das Reich der Mütter, von dem Goethe spricht und aus
dem er das Phantom der Helena aufsteigen läßt. Was auf dieser Stufe des Devachan erscheint,
ist dasjenige, was der Inder die Akasha-Chronik nennt. In unserer neuzeitlichen Sprache
würden wir es das Astralbild aller Weltereignisse nennen. Alles, was durch den Astralleib
der Menschen hindurchgegangen ist, ist hier in einer unendlich subtilen Substanz,
die eigentlich eine negative Materie ist, festgehalten. 94.82

28.5.1907 (Mitgliedervortrag)
Die Akasha-Chronik ist zwar zu finden im Devachan, doch sie erstreckt sich herunter
bis in die astrale Welt, so daß man in dieser oft Bilder der Akasha-Chronik wie
eine Fata Morgana finden kann. Sie sind aber oft unzusammenhängend und unzuverlässig.
Medien, wenn sie entsprechende Mediumität haben, können die Akasha-Chronik sehen,
obgleich meist nur deren astrale Spiegelungen. Wenn wir einen Menschen aufsuchen,
benimmt er sich wie ein lebendes Wesen. Die Medien glauben (daher), daß sie es zu tun haben
mit den im Geist fortlebenden Toten, während es doch nur deren astrales Akasha-Bild ist. 99.43f

28.5.1907 (Mitgliedervortrag)
Doch wir dürfen uns nicht vorstellen, daß diese Bilder sich so ausnehmen,
als wenn sie Abdrücke der physischen Persönlichkeiten hier wären; das ist nicht der Fall. 99.42

1909 (Mitgliedervortrag)
Die gewaltigen Bilder der Genesis, die noch lange die Menschheit beschäftigen werden,
was sind sie anderes als Bilder aus der Akasha-Chronik? 109.149

1910 (Buch)
Wenn ein Wesen zu einem körperlichen Dasein gelangt, so vergeht mit seinem körperlichen
Tode das Stoffliche. Nicht in der gleichen Art «verschwinden» die geistigen Kräfte,
welche dieses Körperhafte aus sich herausgetrieben haben. Sie lassen ihre Spuren,
ihre genauen Abbilder in der geistigen Grundlage der Welt zurück.
Und wer durch die sichtbare Welt hindurch die Wahrnehmung zu dem
Unsichtbaren zu erheben vermag, der gelangt endlich dazu, etwas vor sich zu haben,
was man mit einem gewaltigen geistigen Panorama vergleichen könnte,
in dem alle vergangenen Vorgänge der Welt verzeichnet sind, die Akasha-Chronik. 13.141f

28.2.1911 (Mitgliedervortrag)
Alles, was wir im Leben tun, wirft ein Spiegelbild in unseren Astralleib. Wir können gar nichts
im Leben tun, ohne daß, wenn wir über die Handlung hinausgekommen sind, in unserem Astralleib
ein Bild der Handlung ist. Dieses Bild teilt sich später dem Ätherleib mit,
und so wie es sich dem Ätherleib mitteilt, bleibt es für die Akasha-Chronik wahrnehmbar,
so daß ein Hellseher sehen kann die Spiegelbilder dessen, was ein Mensch im Laufe
#seines Lebens für Handlungen begangen hat. 124.132

18.1.1912 (Öffentlicher Vortrag)
Wenn der geistige Blick die Oberfläche der Dinge durchdringt und in die geistigen
Untergründe hineindringt, dann macht sich innerhalb des Geistigen etwas geltend,
was den Menschen in eine Art von Weltgedächtnis versetzt, was man auch das Lesen
in der Akasha-Chronik nennt, und dadurch blickt er auf frühere ursprüngliche Erdenzustände zurück. 61.271

12.3.1913 (Mitgliedervortrag)
Nun ist von ganz besonderer Wichtigkeit alles das, was sozusagen eingeschrieben wird
in die Akasha-Chroniktafel zwischen der Erde und dem Mond,
denn da werden unter anderem eingeschrieben alle Unvollkommenheiten
– und ich bitte zu berücksichtigen, daß bei dem Einschreiben dieser Unvollkommenheiten
zunächst der Gesichtspunkt obwaltet, daß da alles eingeschrieben wird, was sozusagen
für die eigene menschliche Entwickelung eine Bedeutung hat, was sozusagen
den Menschen vorwärtsbringt oder zurückhält. Aber dadurch, daß es in die Mondensphäre
eingeschrieben wird, also in der Akasha-Chroniktafel zwischen Erde und Mond steht,
gewinnt es weiter eine Bedeutung für die ganze Erdentwickelung. Wir haben also eingeschrieben
auch die Unvollkommenheiten großer Geister. Ein ungeheuer interessantes Beispiel
ist für die seherische Beobachtung zum Beispiel Leonardo da Vinci. Dieser ist ein Geist
von so großer, umfassender Gewalt, wie wirklich wenige Geister dieses Ranges auf der Erde;
aber was er im Grunde genommen wirklich äußerlich geleistet hat, ist im Verhältnis zu dem,
was er gewollt hat, vielfach unvollendet geblieben. Eshat eigentlich keiner der ähnlichen Geister
so viel unvollendet gelassen wie gerade Leonardo da Vinci. Und die Folge war,
daß ungeheuer vieles eingegraben war durch Leonardo da Vinci in die Mondensphäre.
Es ist da so vieles eingegraben, daß man bei manchem sagen muß: Was da eingegraben ist,
weiß man gar nicht einmal, wie es hätte überhaupt auf der Erde zur Vollkommenheit gedeihen können.
Wenn man das viele, heute noch von Leonardo Herrührende, in die Mondensphäre Eingegrabene betrachtet,
da hat man etwas, wie es in der Erdensphäre überhaupt nicht vollzogen werden konnte. 140.283ff

12.3.1913
Das ganze folgende Zeitalter steht unter dem Einfluß Leonardo da Vincis.
Und da zeigt es sich nun, daß es die eingegrabenen Unvollkommenheiten sind,
die nun inspirierend gewirkt haben in die Seelen der Nachfolger. Für ein folgendes Zeitalter
sind die Unvollkommenheiten des vorhergehenden noch wichtiger als die Vollkommenheiten.
Und deshalb erscheint es einem ungeheuer weisheitsvoll eingegraben, daß das in der Nähe
der Erde verbleibt und hier kommen wir dann zu dem Punkt, wo in einer gewissen Weise der Satz
verstanden werden kann: daß Vollkommenheit für die verschiedensten Epochen das Ende der Evolution,
einer Evolutionsströmung bedeutet; Unvollkommenheit aber unter Umständen den Anfang einer Evolutionsströmung.
Und für das, was in dem Sinne das Unvollkommene ist, müssen die Menschen eigentlich den Göttern
besonders dankbar sein. 140.285f

1.5.1913 (Mitgliedervortrag)
Alles Wissen, alle Erkenntnis, die zu den Erfahrungen durch die Sinne gehören, zu den technischen Dingen,
zu dem geschäftlichen und industriellen Leben der Menschheit, wirkt so, wenn es in die Akasha-Substanz
eingeschrieben wird, daß die Akasha-Substanz dieses Konglomerat von Ideen und Begriffen wieder ausstößt,
mit anderen Worten, sie werden ausgelöscht. Wenn man das mit den Augen eines Sehers betrachtet,
so kann man beobachten, daß ein Streit stattfindet in der Akasha-Substanz zwischen den Eindrücken,
die durch menschliche okkulte Wissenschaft da hinein gemacht werden und die ewig sind,
und zwischen denjenigen, die auf Sinnesergebnissen beruhen, die nur vorübergehend sind.
Dieser Streit entsteht aus dem Umstand, daß der Mensch, als er zuerst anfing die Erde zu bewohnen als Mensch
– das heißt in der uralten lemurischen Epoche –, schon damals durch hohe geistige Wesenheiten dazu bestimmt war,
Geisteswissenschaft zu erwerben. Aber durch das Eingreifen der luziferischen Wesenheiten,
lenkte der Mensch seine Gedankenkraft und andere Seelenkräfte ab auf das Studium solcher Dinge,
die nur der physischen Welt angehören. 152.15f

2.5.1915 (Mitgliedervortrag)
Wodurch kann jemand im Zustande der Initiation durch seine Gedankenkraft etwas wahrnehmen?
Dadurch, daß er mit seinen Denkkräften, die er aussendet, auftrifft auf das, was er zum Beispiel
gestern gedacht hat. Das, was er gestern gedacht hat, bleibt in der Akasha-Chronik eingeschrieben,
und das, was heute seine Denkkraft entwickelt, spiegelt sich in dem gestern Gedachten
(deshalb die große Bedeutung durch Meditation und Konzentration die Gedanken zu verdichten).
Da wird gleichsam der Gedanke, der sonst flüchtig bleibt, in dem Menschen so verdichtet,
so verstärkt, daß der Mensch dazu kommen kann, daß sich die Denkkraft spiegelt
an den vorher verstärkt gemachten, verdichteten Gedanken. 161.257f

27.8.1916 (Mitgliedervortrag)
Der Mensch lebt während der Erdenzeit nicht so fort, daß er gewissermaßen das,
was schon vorher gedacht ist, noch einmal denkt und daß es dann für ihn sichtbar bleibt
(wie während der Mondenzeit). Sondern er denkt, und aufbewahrt wird das Gedachte
nur in ihm selber durch die Widerstandskraft seines physischen Leibes.
Es wird in seine eigene Äthersubstantialität eingegraben und erst nach
seinem Tode der allgemeinen Weltensubstantialität übergeben. 170.207

27.8.1916 (Mitgliedervortrag)
Ein Inhalt, der Geistiges im Sinne der Geisteswissenschaft charakterisiert,
also realen geistigen Inhalt hat, bleibt nicht in dem eigenen Ätherleibe bloß bis zum Tode,
sondern trägt sich nun unmittelbar aus dem Bewußtsein heraus ein in die geistig-ätherische Welt.
Die Menschen produzieren von sich aus nur solches, das wieder korrigiert werden kann.
Aber unter dem Einflusse Luzifers und Ahrimans, wenn sie nicht lernen auf der Hut zu sein vor ihnen,
graben sie doch in die allgemeine Äthersubstantialität der Welt ein, was sie denken,
was sie unter dem Einflusse Luzifers und Ahrimans vollführen.
Das wird nun ebenso eingegraben wie sonst nur die Ergebnisse der
Geisteswissenschaft eingegraben werden. 170.210

21.9.1923
In den ältesten Schulen der Menschheit arbeitete man auf die Initiation des Kosmos hin.
Die Lehrer der ersten Mysterien waren die Initiierenden für das Lesen im Äther des Kosmos,
was man auch das Lesen im Chaos, in der Akasha-Chronik nennen kann, das Akasha-Lesen,
das Lesen desjenigen, was vergangen ist und das Gegenwärtige vor unsere Augen hingezaubert hat. 225.162

17.11.1923, abends (Mitgliedervortrag)
Es folgt dann der Saturndurchgang [nach dem Tod]. Der Saturn bringt an den Menschen das heran,
was man nennen möchte, Weltengedächtnis, denn der Saturn ist diejenige Sphäre im Weltendasein,
wo die geistigen Wesenheiten lokalisiert sind, die ein Gedächtnis an alles bewahren,
was in unserem Planetensystem jemals pasiert ist. Der Saturn ist der große Gedächtnis-
und Erinnerungsträger unseres Planetensystems.
So wie der Mensch zunächst lernt die Sprache der Götter im Marsgebiet,
die Gedanken der Götter im Jupitergebiet, so lernt er während seines ersten Durchgangs
durch das Saturndasein alles das erkennen, woran sich die Götter des Planetensystems erinnern. ...

Dann tritt wieder der Mensch senen Weg zurück an. Er kommt wieder zurück ins Saturngebiet.
... Der Umstand, daß er im Saturndasein zuerst die planetarische Erinnerung in sich aufgenommen hat,
gibt die Grundlage dafür, daß er jetzt in sein Haupt eingestaltet bekommen kann die Grundlage
für die Erinnerungsfähigkeit, die er dann auf der Erde braucht. Es wird das, was ihm eingepflanzt war
als Weltengedächtnis sozusagen verirdischt. Zurückverwandelt in die Fähigkeit des
Menschengedächtnisses wird das Weltengedächtnis. 231. 123 f.

Akasha-Chronik als lebende Bilder

8.6.1906 (Mitgliedervortrag)
Die Bilder der Akasha- Chronik sind nicht unbeweglich.
Sie entfalten sich beständig wie lebende Bilder, wo die Dinge und Personen sich bewegen
und manchmal sogar sprechen. Würde man die Gestalt Dantes aufrufen,
so spräche sie in seinem Stil, wie aus seiner einstigen Lebenssphäre heraus.
Das sind fast immer die Bilder, die in spiritistischen Sitzungen erscheinen
und für den Geist des Verstorbenen gelten. Man muß lernen, die Blätter dieses Buches
mit lebendigen Bildern zu entziffern und die unzähligen Rollen dieser Chronik des Weltalls zu entfalten.
Man gelangt dazu nur, indem man die äußere Erscheinungsform von der Wirklichkeit,
den Abdruck des Menschen von der lebendigen Seele unterscheidet.
Das erfordert tägliche Übung und eine lange Schulung, um Irrtümer in der Auslegung zu vermeiden.
Denn es könnte beispielsweise geschehen, daß man angesichts des Erscheinungsbildes Dantes
exakte Antworten erhält, aber sie stammen nicht von der Individualität Dantes,
die sich fortschreitend weiter entwickelt, sondern vom alten Dante,
wie er der Äthersphäre seines Zeitalters verhaftet ist. 94.83

23.8.1906 (Mitgliedervortrag)
Ein Akasha-Bild von Goethe zum Beispiel kann auftreten, wie er im Jahre 1796 gewirkt hat.
Dieses Bild lebt, gibt auf Fragen Antwort, und zwar nicht nur solche, die schon damals gegeben wurden,
sondern ganz neue, aber solche wie sie Goethe damals gegeben haben könnte.
Es ist durchaus möglich, daß dieses Bild Goethes sogar ein Gedicht macht im Stil
und Sinn des damaligen Goethe. Die Akasha-Bilder sind eben richtig lebendige Gebilde. 95.26

Akasha-Chronik – das Lesen darin

1904 f. (Aufsatzreihe)
Erweitert der Mensch sein Erkenntnisvermögen,dann ist er behufs Erkenntnis der Vergangenheit
nicht mehr auf die äußeren Zeugnisse angewiesen. Dann vermag er zu schauen,
was an den Ereignissen nicht sinnlich wahrnehmbar ist.
Er erkennt da die verflossenen Vorgänge in ihrem ewigen Charakter,
sie stehen vor ihm in vollem Leben. 11.22

1904 f. (Aufsatzreihe)
Ist schon das Lesen von Dingenund Ereignissen nicht leicht,
so bietet die Übersetzung des Geschauten und Entzifferten in die
gegenwärtige Sprache fast unübersteigliche Hindernisse. 11.57

1904 f. (Aufsatzreihe)
Leichter ist die Mitteilung in der in den Geheimschulen üblichen Zeichensprache. 11.99

23.8.1906 (Mitgliedervortrag)
Will der Seher zum Beispiel etwas wissen über Cäsar, dann nimmt er irgendeine Kleinigkeit
aus der Geschichte als Anhalt, um einen festen Punkt zu haben, auf den er sich konzentrieren kann.
Das tut er geistig; dann zeigen sich um ihn herum Bilder von all dem, was Cäsar tat,
was um ihn herum geschehen ist. Der Seher sieht nicht nur eine abstrakte Schrift,
sondern wie in Schattenrissen, in Bildern zieht alles vorüber. Es spielt sich nicht das ab,
was sich im Raume zugetragen hat, sondern etwas ganz anderes.
Wenn Cäsar zum Beispiel seine Siege erfochten hat, hat er (dazu) gedacht;
alles, was um ihn herum vorging, lebte auch in seinen Gedanken.
Die Absichten, also das, was Cäsar sich vorgestellt und gedacht hat,
als er seine Legionen lenkte, und auch deren Vorstellungen, das zeigt die Akasha-Chronik.
Sie ist ein treues Abbild alles dessen, was bewußte Wesen überhaupt erlebt haben,
das wird da verzeichnet. 95.25

28.5.1907 (Mitgliedervortrag)
Es ist nicht leicht, ein konkretes Ereignis in der Akasha-Chronik zu verfolgen;
man muß sich zu Hilfe kommen durch Anknüpfung an Dinge, die man äußerlich erfahren hat. 99.42

25.6.1909 (Mitgliedervortrag)
Es ist um so leichter in der Akasha-Chronik zu lesen, je weniger man dieselben
Dinge aus der Geschichte kennt. 112.33f

30.3.191 (Mitgliedervortrag)
Während das gewöhnliche Bewußtsein, wenn es sich an etwas erinnern will,
was es gestern erlebt hat, in der Zeit zurückblickt und die Ereignisse von gestern
gleichsam heraufzuholen sucht in der Richtung der Zeitenlinie,
ist es mit dem Fortschreiten in der geistigen Erkenntnis so,
daß der Geistesschüler das Vergangene etwa so erlebt,
wie wenn man im gewöhnlichen Bewußtsein hier steht und zu der in der Ecke
befindlichen Türe hinschaut, zu etwas, was im Raume gleichzeitig ist;
so daß also die gestrigen Ereignisse dastehen nur wie durch eine Entfernung
von den heutigen Ereignissen getrennt. Und dasjenige, was in der Zeit weiter zurückliegt,
ist in der Zeitenlinie, die sich in eine Raumlinie verwandelt,
auch nur entsprechend weiter getrennt als das, was in der Zeitenlinie näher liegt,
gegenwärtig ist. Man kann also sagen: Für den Geistesschüler stellen sich
die sonst für das Gedächtnis in der Zeitform auftretenden Ereignisse,
die da hintereinander erscheinen, nebeneinander auf, und er muß gleichsam
von einem zum andern wandeln, von einem Ereignis zum andem, von einem Wesen zum andern schreiten.

Sie werden erkennen, wenn Sie genau durchdenken, was schon in den
vorhergehenden Vorträgen gesagt worden ist, daß das jetzt Auseinandergesetzte
ganz gut stimmt zu dem früher Gesagten.
Es wurde gesagt, daß man sich, sobald man die geistige Welt betritt,
mit den Dingen und Wesenheiten vereinigen muß. Wenn diese Dinge
und Wesenheiten nun in der Zeit fern von einem liegen, dann muß man auch zu ihnen hingehen,
um sich mit ihnen zu vereinigen. Man muß nicht bloß in der Zeitenlinie zurückgehen,
denn die Zeit verwandelt sich in eine Art von Raum; sondern man muß die Zeitenlinie
abschreiten wie eine Linie im Raum, um sich mit den Wesen und Dingen vereinigen zu können.
Kurz, man kann sagen, daß sich in bezug auf die Seelenfähigkeit des Gedächtnisses
die Zeit zu einer Art von Raum verwandelt, sobald man die geistige Welt betritt.
Also das Gedächtnis ist für den Geistesschüler eine wesentlich neue Fähigkeit geworden.
Er sieht zum Beispiel ein vergangenes Ereignis so, wie wenn es in der Gegenwart noch da wäre;
er beurteilt die Zeit, die vergangen ist, nach der Distanz, in der es getrennt von ihm ist.
So daß Sie daraus entnehmen können, daß die Vergangenheit für den Geistesschüler
sich hinstellt wie etwas, was räumlich sich nebeneinander hinstellt.
Und es ist dann tatsächlich, wenn diese Form des Gedächtnisses errungen ist,
das Forschen in der Vergangenheit wie ein Ablesen der stehengebliebenen Ereignisse.
Man nennt dieses Ablesen der stehengebliebenen Ereignisse das Lesen in der Akasha-Chronik,
weil man geradeso, wie man unsere Welt als physische Welt bezeichnet, diejenige Welt,
in der man sich dann bewegt, als die Akasha-Welt zu bezeichnen hat
– diejenige Welt, in der die Zeit zum Raum geworden ist.
Dies verändert in der Tat die ganze innere Seelenverfassung des echten,
wahren Mystikers. Denn dasjenige, was im gewöhnlichen Lehen Zeit genannt wird,
ist etwas, was er eigentlich dann gar nicht mehr in dieser Form hat. 119. 228-29.

2.10.1913 (Mitgliedervortrag)
Ich will durchaus nicht sagen, daß ich heute schon imstande bin, alles das präzise zu sagen,
was sich in der geistigen Schrift darstellt. Denn gerade ich fühle mancherlei Schwierigkeiten und Mühe,
wenn es sich darum handelt, Bilder, die sich auf die Geheimnisse des Christentums beziehen,
aus der Akasha-Chronik zu holen. Ich fühle Mühe, diese Bilder zu der nötigen Verdichtung zu bringen,
sie festhalten zu können. Ganz zweifellos würde ich weniger Mühe haben, wenn ich in der Lage gewesen wäre,
in meiner ersten Jugend eine wirklich christliche Erziehung erhalten zu haben. 148.37f

11.10.1913 (Mitgliedervortrag)
In der Akasha-Chronik zu forschen in bezug auf gewisse Menschen der Weltgeschichte besteht
nun nicht nur darin, daß man dasjenige erforscht, was sie ausleben auf dem physischen Plane,
sondern auch dasjenige, wie sie ihr Leben auf dem physischen Plan als Seelen in der geistigen Welt
vorbereiten zwischen Tod und neuer Geburt. 140.358

18.11.1913 (Mitgliedervortrag)
Es ist im allgemeinen leicht möglich, beim Lesen in der Akasha-Chronik die Reihenfolge zu verwechseln.
Ich glaube (beispielsweise), die Reihenfolge bei der Versuchung Christi ist so (wie angegeben),
wie sie mir richtig zu sein scheint. Es könnte aber sein, daß sie umgekehrt wäre. 148.147



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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zuletzt bearbeitet 27.07.2014 21:12 | nach oben springen
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#2

RE: Akasha:

in Die Akasha-Chronik: 17.05.2010 15:23
von Adamon • Nexar | 14.588 Beiträge

Akasha-Chronik und Christus

15.7.1914 (Mitgliedervortrag)
In dieser Akasha-Chronik zeigen sich Aufzeichnungen, die sehr häufig nicht stimmen mit dem,
was man in der karmischen Evolution der einzelnen Menschen findet.
Nehmen wir an, im Jahre 733 meinetwillen habe irgendein Mensch gelebt
und habe dazumal eine schwere Schuld auf sich geladen.

Nun untersucht man die Akasha-Chronik, zunächst ohne daß man irgend etwas von einer Verbindung
hat mit dem Christus. Und siehe da, man kann die betreffende Schuld nicht finden.
Geht man aber jetzt auf den Menschen ein, der weiter gelebt hat,
und untersucht sein Karma, dann findet man: Ja, auf dieses Menschen Karma ist noch etwas,
was er abzutragen hat; das müßte an einem bestimmten Zeitpunkt in der Akasha-Chronik
darinnen stehen; es steht aber nicht darinnen. Das kommt davon her,
daß der Christus tatsächlich auf sich genommen hat die objektive Schuld.
In dem Augenblick, wo ich mich mit Christus durchdringe, wo ich mit dem Christus
die Akasha-Chronik durchforsche, finde ich die Tatsache.
Christus hat sie in sein Reich genommen und trägt sie als Wesenheit weiter.
Es bleibt bestehen die karmische Gerechtigkeit, aber in bezug auf die Wirkungen
einer Schuld in der geistigen Welt tritt der Christus ein.
Er ist derjenige, der in der Lage ist, weil er einem andern Reiche angehört,
unsere Schulden und unsere Sünden in der Welt zu tilgen. 155.183f

15.7.1914 (Mitgliedervortrag)
Die Sache hat nicht nur eine Bedeutung für die (Seelen)
der Zeit nach dem Mysterium von Golgatha, sondern auch für die der Zeit davor.
Denn es ist wirklich keine bloße Legende, daß der Christus wirklich
nach dem Tode zu den Toten heruntergegangen ist.
Dadurch hat er aber auch etwas getan für die Seelen,
die Schuld und Sünde in vorhergehenden Zeiten auf sich geladen haben. 155.185

Akasha-Chronik und Inkarnationsrückerinnerung

1.5.1913 (Mitgliedervortrag)
In unserer jetzigen Inkarnation müssen wir die Erkenntnisse unserer Seele
in die Akasha-Substanz einschreiben, um in unserer nächsten Inkarnation
das Organ für die Erinnerung an die Vergangenheit in der richtigen Weise gebrauchen zu können,
das Organ, welches sich im Menschen entwickelt, ob er es will oder nicht.
Also in der Zukunft wird es Menschen geben, die das erwähnte Organ für die Erinnerung
an frühere Erdenleben werden gebrauchen können, und andere,
die es nicht werden gebrauchen können. In diesen letzteren werden gewisse Krankheiten
sich zeigen, weil sie in ihrem physischen Leib ein Organ haben werden,
welches sie nicht gebrauchen können. Ein Organ zu besitzen und unfähig sein,
es zu gebrauchen, ruft nervöse Krankheiten von einer ganz bestimmten Art hervor,
und diese Nervenerkrankungen, die dadurch entstehen werden,
daß man dieses besondere Organ besitzt und es nicht gebrauchen kann,
werden viel schlimmere sein als alle diejenigen, die der Mensch bis jetzt gekannt hat. 152.22f

Akasha-Chronik und Urlehrer

30.3.1924 (Mitgliedervortrag)
Alles, was man im Leben durchmacht, alles, was erlebt wird von dem Menschen,
das wird beobachtet von jenen Wesen, welche einmal mit den Menschen die Erde
bewohnt haben als Geistwesen. Das wird beobachtet und wird in lebendiger Gestalt
eingetragen in die Akasha-Substanz. Diese Urlehrer – diese Mondenwesen,
die einstmals die großen Lehrer während der Zeit der Urweltsweisheit waren
– diese Geistwesen, sie sind die Registratoren für die Erlebnisse der Menschheit. 239.26

1.6.1924 (Mitgliedervortrag)
Sie [die Urlehrer] sind es, welche dasjenige aufnehmen, was während der Nächte,
die wir innerhalb des Erdendaseins durchleben, in die Akasha-Chronik hineingeschrieben wird;
sie durchdringen es mit ihrer eigenen Wesenheit und lassen es uns dann in dem ersten Drittel
beim Rücklauf durch das Leben nach dem Tode stärker erleben als die Ereignisse des Lebens
hier auf der Erde. Wer hineinschauen kann in das, was ein Toter in diesen ersten Jahrzehnten
nach dem Tode durchlebt, der weiß, daß die Erdenerlebnisse ja robust genug sind,
sie stoßen und treiben uns, was aber da durchlebt wird durch die Macht magisch
wirkenden Lehrer, die auf dem Monde ihre Kolonie aufgeschlagen haben,
#das wirkt viel stärker, das übertönt, das überfärbt die irdischen Erlebnisse. 240.122

Astrallicht

5.10.1905 (Esoterischer Lehrgang)
Zuerst befindet sich am Anfang jeder neuen Runde alles im Akasha.
Bei der weiteren Entwickelung aus dem Akasha muß sich das alles ver-dichten,
das geschieht im Rupa-(Form) Zustand der Erde.
Diese mehr materielle Form nennt man den Äther.
In dieser Äthererde ist alles nur in Gedanken enthalten.

5.10.1905 (Esoterischer Lehrgang)
Alle Wesen waren in Gedanken enthalten in dieser Äthererde.
Der Äther verdichtet sich wieder weiter zum Astrallicht.
Und zwar ist dieses Astrallicht ganz von demselben Stoff,
in dem später das aurische Ei des Menschen erstrahlt.
Namentlich findet es sich in dieser Weise bei ganz jungen Kindern,
die erst wenige Monate alt sind. Darauf geht die Erde über in ihren jetzigen,
den physischen Zustand. 93a.77

1906/7 (Öffentlicher Vortrag)
Das Astrallicht ist ein anderes Licht als das physische,
das uns erscheint wie ein Meer von geistiger Substanz,
in dem geistige Wesenheiten eingebettet sind und aus dem sie sich herausentwickeln. 55.255

5.10.1923 (Mitgliedervortrag)
Hinter der sonnendurchleuchteten Atmosphäre liegt,
wahrnehmbar für dasjenige, was man Geistorgane nennen kann,
eine Welt in der auch in einer Art geistigen Lichtes, in einer Art Astrallichtes,
geistig Wesenhaftes und geistige Tatsachen erglänzen und sich abspielen. 229.10

13.1.1924 (Mitgliedervortrag)
Ein Dreieck, das ich auf die Tafel zeichne, das versinnlicht mir dasjenige,
was ich rein geistig in mir habe. Also das ganze Dreieck,
alle Gesetze des Dreiecks sind in mir, aber ich zeichne das Dreieck auf die Tafel,
dadurch bringe ich mir dasjenige, was eigentlich in mir ist, nahe.
Wenn es sich darum handelt, reale Erkenntnisse nach Art der alten Mysterien
aus dem Menschen heraus zu schaffen, dann müssen diese Erkenntnisse
in gewissem Sinne irgendwo hingeschrieben werden. Sie müssen nämlich
eingetragen werden, damit sie geschaut werden können, in das von alters her
so genannte Astrallicht, in die feine Substantialität des Akasha.
Aber man muß die Fähigkeit entwickeln können, in das Astrallicht hineinzuschreiben.
Und diese Fähigkeit hing im Laufe der Menschheitsentwickelung von verschiedenerlei ab. 233a.85

Astrallicht-Einschreibungen im Lauf der Entwicklung

13.1.1924 (Mitgliedervortrag)
In der urpersischen Epoche da gab es instinktives Hellsehen,
da gab es Erkenntnisse über die göttlich-geistige Welt,
und sie konnten ins Astrallicht hineingeschrieben werden,
so daß der Mensch sie auch schauen konnte, dadurch daß die feste Erde
einen Widerstand gab. Und dadurch, daß der Widerstand der Erde in der urpersischen Epoche
von den Erkennenden gefühlt werden konnte, dadurch waren in ihnen die Erkenntnisse,
die sie aus dem In-nern schöpften, auch zu Schauungen geworden. In der nächsten Epoche,
in der ägyptisch-chaldäischen Epoche konnte alles, was an Erkenntnissen
von den Eingeweihten aus der Seele heraus geschöpft wurde,
durch das flüssige Element in das Astrallicht eingeschrieben werden.
Der Eingeweihte der urpersischen Epoche schaute auf die feste Erde hin, und überall,
wo Pflanzen waren, wo Steine waren, spiegelte ihm das Astrallicht seine eigene Anschauung zurück.
Der Eingeweihte der ägyptisch-chaldäischen Epoche schaute ins Meer, in den Fluß,
er schaute auch in den herabströmenden Regen, in den aufsteigenden Nebel.
Er sah, wenn er in den Fluß, wenn er in das Meer sah, die dauernden Geheimnisse.
Diejenigen Geheimnisse, die sich auf Vergängliches beziehen, auf das Schaffen der Götter im Vergänglichen,
die schaute er in dem herabströmenden Regen, in dem aufsteigenden Nebel. 233a.85f

13.1.1924 (Mitgliedervortrag)
In der griechisch-lateinischen Epoche, da waren die Schauungen wie eine Fata Morgana in der Luft.
Der Grieche sah auch seinen Zeus, seine Götter im Astrallichte, aber er hatte das Gefühl,
daß das Astrallicht ihm die Götter spiegelte unter den ent-sprechenden Umständen.
Daher versetzte er seine Götter an Orte, an denen eben die Luft in entsprechender Weise
einen Widerstand für die Einschreibungen in das Astrallicht bieten konnte.
Und so blieb es bis ins 4. Jh. n. Chr. Es waren durchaus sogar unter den ersten Kirchenvätern,
namentlich den griechischen Vätern, viele – das kann sogar noch aus ihren Schriften nachgewiesen werden
–, welche diese Fata Morgana der eigenen Schauungen durch den Widerstand der Luft im Astrallichte schauten,
welche also eine klare Erkenntnis davon hatten, daß aus dem Menschen heraus
durch die Natur sich das göttliche Wort, der Logos, offenbarte.
Nachklänge waren noch vorhanden bei einigen besonders begnadeten Menschen
bis ins 12., 13. Jahrhundert herein.

Heutige Epoche

13.1.1924 (Mitgliedervortrag)
Als aber die abstrakte Erkenntnis kam, als die Zeit kam, in der die Menschen
nur angewiesen waren auf die logische Gedankenfolge und dasjenige,
was sich aus der Sinnesbeobachtung ergibt, da boten nicht Erde und nicht Wasser
und nicht Luft einen Widerstand für das Astrallicht, sondern einzig und allein
das Element des Wärmeäthers. 233a. 86f

13.1.1924 (Mitgliedervortrag)
Dasjenige, was in solcher Weise im Astrallichte enthalten ist,
daß die feste Erde die Widerlage bietet, das strahlt weiter, bis zur Mondensphäre.
Weiter geht es nicht. Von da strahlt es wieder zurück, so daß es sozusagen bei der Erde bleibt.
Man sieht die Geheimnisse sich spiegeln durch die Erde. Sie bleiben, weil die Mondensphäre drückt.
Gehen wir nach der ägyptisch-chaldäischen Periode: das Wasser auf der Erde spiegelt;
dasjenige, was da gespiegelt wird, geht bis zur Saturnsphäre.
Die drückt, dadurch ist die Möglichkeit vorhanden, daß der Mensch mit seinen Schauungen
auf der Erde zusammen bleibt.

Gehen wir in die griechisch-lateinische Periode, also noch bis ins 12., 13. Jahrhundert,
so waren die Schauungen im Astrallicht durch die Luft eingetragen.
Das geht eigentlich bis zum Ende der Weltensphäre, dann kehrt es um.
Es ist am flüchtigsten, es ist am undichtesten, aber es ist doch so,
daß der Mensch vereinigt bleibt mit seinen Schauungen. Als aber jetzt die neueste Zeit kam,
da war nur das Element des Wärmeäthers noch das Widerstehende.
Aber das Element des Wärmeäthers trägt alles das, was in es eingeschrieben wird,
in die Weltenweiten hinaus, aus dem Raume hinaus in die geistige Welt hinein.
Es ist nicht mehr da. Nichts reflektierte sich für das unmittelbare wache Anschauen.
Da kam es denn, daß Christian Rosenkreutz auf die Eingebung eines höheren Geistes
den Weg fand, doch nun die Rückstrahlung wahrzunehmen, trotzdem es sich handelte
um Rückstrahlung durch den Wärmeäther.

Das geschah dadurch, daß andere dumpfe, unterbewußte, schlafähnliche Zustände
des Bewußtseins zu Hilfe genommen wurden, Zustände, in denen der Mensch auch
normalerweise außer seinem Leibe ist. Da konnte man wahrnehmen, daß zwar nicht im Raume,
aber doch in der geistigen Welt das eingeschrieben ist, was mit den modernen abstrakten Ideen
über die Dinge erkundet wird. Und so stellte sich für die Rosenkreuzerei das Merkwürdige heraus,
daß wie in einem Übergangsstadium diese Rosenkreuzer sich bekannt machten mit allem,
was über die Natur in der Zeitepoche erforscht werden konnte. Das nahmen sie in sich auf,
verarbeiteten es. Sie hatten wirklich dasjenige, was die anderen nur zur Wissenschaft machten,
bis zur Weisheit getrieben. Dann bewahrten sie es in ihrer Seele und versuchten,
in einer möglichsten Reinheit nach intimen Meditationen hinüberzuschlafen.
Und dann geschah es, daß ihnen die geistig-göttlichen Welten – nicht das Weltenende,
aber die geistig-göttlichen Welten zurückbrachten dasjenige, was in abstrakten Ideen erfaßt wurde,
in einer geistig konkreten Sprache. In Rosenkreuzerschulen wurde schon das
Kopernikanische Weltensystem gelehrt; aber in besonderen Bewußtseinszuständen
kamen die Ideen desselben zurück. So daß in der Tat gerade von den Rosenkreuzern
eingesehen wurde, daß dasjenige, was man zunächst in der modernen Erkenntnis erhält,
erst gewissermaßen den Göttern entgegengetragen werden muß, damit sie es in ihre Sprache umsetzen
und es den Menschen wiedergeben. Daß das sein kann, ist ja bis in die Gegenwart geblieben.
Studieren Sie heute, indem Sie von dem hier ge-meinten rosenkreuzerischen Initiationsprinzip
berührt worden sind, den Haeckelis-mus mit all seinem Materialismus, lernen Sie alles dasjenige
darüber, was man durch äußere Naturwissenschaft lernen kann, und tragen Sie das dann
#den Göttern entgegen, und sie bekommen dasjenige, was in meinem Buche «Geheimwissenschaft»
über die Evolution erzählt ist. 233a. 87uf

13.1.1924 (Mitgliedervortrag)
Das ist das Eigentümliche der Rosenkreuzerei, daß sie in einer Übergangszeit dabei stehen bleiben mußte
, in gewisse traumhafte Zustände hineinzukommen und gewissermaßen die höhere Wahrheit
desjenigen zu träumen, was die Wissenschaft nüchtern hier in der Natur findet.
Das ist aber das Eigentümliche seit dem Beginn der Michael-Epoche,
daß dies nun in bewußter Weise erreicht werden kann. Indem man hinausträgt
in eine geistige Welt die hier errungenen Naturerkenntnisse oder auch die Schöpfungen
einer naturalistischen Kunst, oder auch die Empfindungen der naturalistisch im Innern der Seele
wirkenden Religion – denn im Grunde ist ja auch die Religion naturalistisch geworden
–, indem man das alles hinaufträgt, begegnet man in der Tat, wenn man die Fähigkeit dazu entwickelt, Michael.233a.93

13.1.1924 (Mitgliedervortrag)
Die Eingeweihten der urpersischen Epoche haben ja vieles in das Astrallicht mit Hilfe
des Widerstandes der Erde hineingeschrieben. So war denn, als der erste Eingeweihte
der urpersischen Epoche auftrat, eigentlich das ganze für die Menschen bestimmte Astrallicht
wie eine unbeschriebene Tafel. Nun schrieben die Eingeweihten der urpersischen Epoche
so viel auf diese Tafel, als man schreiben kann durch den Widerstand der Erde.
Da waren zunächst die von den Göttern an die Menschen kom-men sollenden Geheimnisse
in das Astrallicht hineingeschrieben. Die Tafel war bis zu einem gewissen Maße beschrieben,
zu einem anderen Maße noch leer. Es konnten die Eingeweihten der ägyptisch-chaldäischen
Epoche kommen und konnten auf ihre Art weiterschreiben, indem sie ihre Schauungen durch
den Widerstand des Wassers erlangten. Ein anderer Teil der Tafel wurde beschrieben.
Es kamen die griechischen Eingeweihten. Sie beschrieben den dritten Teil der Tafel.
Nun ist die Naturtafel voll geschrieben. Sie war mit dem 13., 14. Jahrhundert ganz
voll geschrieben. 233a. 90f

13.1.1924
Aber jetzt ist die Zeit, wo die Menschen einsehen müssen: nicht aus sich heraus im alten Sinne
können sie die Geheimnisse der Welt finden, sondern dadurch, daß sie ihr Gemüt so vorbereiten,
daß sie nun das, was schon ganz vollgeschrieben ist auf der Tafel, nun lesen können.
Dann wirkt inspirierend gerade dasjenige, was man aus dem Wärmeäther heraus bekommt.
Und so ist heute die Naturwissenschaft die Grundlage für das Schauen.
Lernt man erst durch Naturwissenschaft die Eigentümlichkeiten von Luft, Wasser,
Erde kennen und erlangt man die inneren Fähigkeiten, dann strömt heraus,
indem man schaut in das Luftige, in das Wäßrige, indem man schaut in das Erdige,
es strömt heraus das Astrallicht. Aber es strömt nicht heraus wie ein unbestimmter Nebel,
es strömt so heraus, daß man die Geheimnisse des Weltendaseins und des Menschenlebens
drinnen lesen kann. Wir lesen heute dasjenige, was wir selber hineingeschrieben haben
in unseren früheren Erdenleben. 233a. 91f


Dateianlage:
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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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zuletzt bearbeitet 04.11.2014 04:38 | nach oben springen
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