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#1

Chinkanas:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 03.06.2010 20:31
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

Von "Ardina":


Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich Eure Schulweisheit träumen lässt..“
Das Zitat des Dichters trifft wohl aber nicht nur auf die Dinge zwischen Himmel und Erde zu, sondern auch auf jene verborgenen Dinge unter der Erde.
Geradezu berüchtigt für mysteriöse Höhlen- und Tunnelsysteme ist Südamerika. Zahlreiche Eingänge zu diesen sogenannten „Chinkanas“ sind abgeriegelt worden. Der Zutritt wurde verboten, da schon etliche Abenteurer auf der Suche nach den sagenhaften Inka-Schätzen in den unerforschten Abgründen für immer verschwunden sind. Andere kamen mit schwerwiegenden psychologischen Schäden zurück. Aus ihren fragmentarischen Berichten geht hervor, dass sich diese Schatzsucher in den unterirdischen Labyrinthen mit Wesen konfrontiert sahen, die sie als „Schlangen-„ oder „Echsenmenschen“ beschrieben.
Solche Berichte mögen dem Normalbürger des Internet-Zeitalters absurd erscheinen, da er weder in der Schule noch in den Massenmedien je etwas darüber erfahren hat. In früheren Kulturen jedoch war das Wissen um die Existenz solcher Wesen Allgemeingut. Dieses Wissen hat sich nicht nur unter den Indios Südamerikas, sondern auch in Indien und in den Regionen des Himalaya bis zum heutigen Tag erhalten. Die Bevölkerung der betreffenden Gegenden kennt seit Menschengedenken die Nagas, unterirdisch lebende „Schlangenmenschen“. Diese Reptiloiden wurden und werden sogar von bestimmten Stämmen verehrt. Meist geschieht das aus einer archaischen Angst heraus, manchmal auch wegen bestimmter magischer Interessen. Viele Hindus wissen noch heute von den alten Legenden über die Nagas, die in ausgedehnten Höhlensystemen unter dem Himalaya leben sollen. Es heißt, dass diese Wesen mit Hilfe von mechanischen Apparaten, den sogenannten Vimanas, auch fliegen können. Außerdem sollen sie über eine ungeheure Intelligenz und eine geradezu magisch anmutende Macht verfügen. Die Nagas sind den Menschen nicht unbedingt wohlgesonnen, insbesondere dann nicht, wenn diese als Forscher oder Abenteurer in ihre unterirdischen Refugien eindringen. Die Hindu-Überlieferung weiß auch von sagenhaften Schätzen zu berichten, die in den Naga-Höhlen zu finden sind. Die Schlangenmenschen sollen über Jahrtausende hinweg edle Metalle und wertvolle Mineralien in ungeheuer großen Mengen angehäuft haben.
Doch nicht nur dem Hochplateau von Tibet und im Himalaya sollen sich unterirdische Reiche dieser Schlangenmenschen finden, sondern auch in Nordamerika. Die Hopi-Indianer wissen über sie folgendes zu berichten:

„Die Echsenmenschen sind kaltblütig. Die Wärme der Emotion ist in ihnen nicht vorhanden. Sie suchen die Wärme außerhalb von sich selbst und können nur überleben, indem sie die Wärme vom Feuer und von anderen Wesen stehlen. Das ist die Lebensart des Reptils. Die Kinder des Reptils haben in der Geschichte der Menschheit ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Täuschung und Lüge, Angst und Aufruhr, das sind die Spuren, die verraten, dass die Kinder des Reptils am Werk waren. Sie versuchen, in die Welt der Sonne einzudringen, indem sie sich vom Feuer anderer Wesen ernähren. Vergeßt dies nie! Haltet deshalb euer Feuer immer gut unter Kontrolle! Betrachtet die Spur des Reptils, und ihr stoßt durch alle Zeiten hindurch auf die Fälle größter Arglist und Irreführung. Es war die Schlange, die von den Menschen verehrt werden wollte. Und es war die Schlange, die nach des Menschen Seele griff. Diejenigen, die deine Emotionen, deinen Geist und deine Seele wollen – das sind die Kinder des Reptils.“

Die Legenden der Hopi von den Echsenmenschen und die Berichte über die Nagas in Indien lassen an Cthulhu, Yog-Sothoth und all die anderen Geschöpfe der Großen Alten denken. Diese Wesen beschreibt der Schriftsteller H. P. Lovecraft in seinen Erzählungen als ein „in uralten Tagen von den Sternen herabgestiegenes Gezücht“. Ihnen widmete er sein ganzes literarisches Schaffen. Lovecraft wird heute zu den Vätern der phantastischen Literatur gerechnet. Dennoch drängt sich Vermutung auf, er habe die Schriftstellerei nur als ein Ventil genutzt, um sich das namenlose Grauen von der Seele zu schreiben, mit dem er irgendwann einmal in seiner Jugend konfrontiert wurde, und das ihn sein ganzes Leben lang begleiten sollte.
Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island, geboren. Er stammte aus einfachen Verhältnissen. Nach einer unauffälligen Kindheit und Jugend begann Lovecraft, der sich in seiner Autobiographie als einen „mechanischen Materialisten“ bezeichnete, das Leben eines Sonderlings zu führen, der Kontakte mit der Außenwelt scheute und der mit seinen Freunden und mit Autorenkollegen in den USA und Europa fast nur schriftlich verkehrte. Er starb am 15. März 1937. Sein hinterlassenes Werk ist nicht umfangreich. Zu seinen Lebzeiten erschien nur ein einziges Buch – „Der Schatten über Innsmouth“, das 1936 veröffentlicht wurde. Etwa 40 Kurzgeschichten und 12 Erzählungen publizierte Lovecraft in verschiedenen Magazinen, vor allem in der Zeitschrift „Weird Tales“ (Unheimliche Geschichten). Sein Biograph Giorgio Manelli schrieb über ihn:

„Lovecraft will kein Visionär sein, sondern ein Chronist des Grauens, ein Chronist der Unterwelt. Lovecraft hat einen besonderer Ehrgeiz kultiviert – es ist die Erfindung einer Mythologie, die Beschreibung eines geschlossenen, totalen Universums; ein vielleicht überfordernder, jedenfalls aber großzügiger Ehrgeiz eines außerordentlichen Schriftstellers.“

Seine grundlegende Idee, dass der Mensch sich fürchtet vor dem Unbekannten und Unheimlichen aus den unermesslichen Tiefen des Universums, verwendete Lovecraft erfolgreich bei der Schöpfung seiner Cthulhu-Mythologie. Es ist durchaus bedenkenswert, ob Lovecraft Jahrzehnte vor Autoren wie Erich von Däniken oder Robert Charroux den Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation nur aus einem „großzügigen Ehrgeiz“ heraus postulierte, oder ob seine Erzählungen reale historische Vorbilder haben. Der Cthulhu-Mythos jedenfalls ist die Wiederbelebung uralter Sagen und Dämonengeschichten, wie etwa der Legenden über die Nagas und die Echsenmenschen, in einem kosmischen Rahmen. Lovecraft beschreibt eine Rasse außerirdischer Wesen, die vor Jahrmillionen die Erde beherrschten. Er nennt sie „Große Alte“. Diese Wesen zogen sich später laut Lovecraft in andere Dimensionen zurück, doch sie sind noch existent und warten auf den geeigneten Augenblick, die Erde erneut zu besiedeln. Sie sind jedoch vollkommen anders, als alles, was sich menschliche Phantasie je ersinnen könnte. Deshalb ist der Kontakt mit diesen Wesen für Menschen verderbenbringend. Menschen sterben oder verfallen dem Wahnsinn, wenn sie in das wahre Antlitz der „Großen Alten“ schauen. Dabei beschreibt Lovecraft diese fremden Wesen nicht als grundsätzlich böse, sondern als so anders geartet, dass ein Kontakt mit ihnen für Menschen eben nicht gut ist.
Woher aber bezog Lovecraft die Ideen für seine für den Cthulhu-Mythos? Immer wieder taucht in seinen Werken ein geheimnisvolles, verbotenes Buch auf, das von den unheimlichen Sternengöttern der Vorzeit kündet. Lovecraft bezeichnet dieses Buch als „Necronomicon“, was sich am besten mit dem „Buch der Toten Namen“ übersetzen lässt. Dieses Necronomicon soll nach Lovecraft von einem arabischen Autor mit Namen Abdul Alhazred um 700 n. Chr. verfasst worden sein. Der Originaltitel des Werkes lautet Al Azif, was mit „Die Insektenwesen“ übersetzt werden kann. Lovecraft fasste die Geschichte des Necronomicon und seines Autors selbst zusammen:

„Abdul Alhared, ein verrückter Dichter aus Sanaa in Jemen, der während der Zeit der Omajiden – Kalifen wirkte, suchte die Ruinen von Babylon und die unterirdischen Geheimnisse von Memphis auf. Er lebte zehn Jahre lang allein in der großen südarabischen Wüste, dem Roba El Khaliyeh oder „Leeren Raum“ der antiken oder „Dahna“ oder „Karmesinroten Wüste“ der heutigen Araber, die von bösen Schutzgeistern und Ungeheuern des Todes bewohnt sein soll. Von dieser Wüste erzählt man sich unter denen, die so tun, als wären sie zu ihr vorgedrungen, viele seltsame und unglaubliche Wunder. In seinen letzten Lebensjahren ließ sich Alhazred schließlich in Damaskus nieder, wo das Necronomicon (Al Azif) geschrieben wurde. Von seinem schließlichen Tod oder Verschwinden (738 n. Chr.) erzählt man sich die entsetzlichsten und widersprüchlichsten Dinge. Ebn Challikan (ein Biograph aus dem 12. Jahrhundert) behauptet, er sei am helllichten Tag von einem unsichtbaren Ungeheuer ergriffen, und vor den Augen einer großen Zahl vor Schreck erstarrter Zeugen verschlungen worden. Über seinen Wahnsinn ist so manches in Umlauf. Er behauptete, das märchenhafte Irem oder die Stadt der Säulen gesehen und in den Ruinen einer gewissen Stadt ohne Namen in der Wüste die erschreckenden Annalen und Geheimnisse einer Rasse entdeckt zu haben, die älter ist als die Menschheit. Er war nur ein indifferenter Moslem und verehrte Wesenheiten, die er Yog-Sothoth oder Cthulhu nannte.
Um 950 n. Chr. wurde das Azif, das unter den Philosophen der Zeit beträchtliche, wenn auch heimliche Verbreitung gefunden hatte, von Theodorus Philatus in Konstantinopel unter dem Titel Necronomicon heimlich ins Griechische übersetzt. Ein Jahrhundert lang regte es gewisse Schwarzkünstler zu entsetzlichen Versuchen an, bis es von dem Kirchenvater Michael unterdrückt und verbrannt wurde. Danach hörte man nur noch verstohlen von ihm, doch fertigte Olas Wormius in der Folge im Mittelalter (1228) eine lateinische Übersetzung an, und der lateinische Text wurde zweimal gedruckt – einmal im fünfzehnten Jahrhundert in Fraktur (offensichtlich in Deutschland) und einmal im siebzehnten (vielleicht spanischen Ursprungs). Beide Ausgaben enthalten keine bibliographischen Angaben und lassen sich nur anhand von typographischen Merkmalen im Innern in Raum und Zeit festlegen. Das Werk, sowohl die lateinische wie die griechische Ausgabe, wurde 1232 von Papst Gregor IX. unmittelbar nach der Übersetzung ins Lateinische auf den Index gesetzt, was Aufmerksamkeit auf das Buch lenkte. Schon zur Zeit des Wormius ging das arabische Original verloren, worauf er in seiner einleitenden Erklärung hinweist. Von der griechischen Ausgabe – die zwischen 1500 und 1550 in Italien gedruckt wurde, hat man nicht gehört, dass sie irgendwo aufgetaucht wäre. Eine von Dr. Dee angefertigte Übersetzung blieb ungedruckt und ist nur in Bruchstücken erhalten, die vom ursprünglichen Manuskript gerettet wurden. Von den noch jetzt existierenden lateinischen Texten weiß man, dass sich ein Exemplar (aus dem fünfzehnten Jahrhundert) im British Museum befindet, ein weiteres wird in der Bibliothèque Nationale in Paris aufbewahrt. Exemplare aus dem 17. Jahrhundert befinden sich in der Widener Bibliothek in Harvard, auch in der Bibliothek der Universität von Buenos Aires gibt es eines. Unzählige andere existieren versteckt... Das Buch wird von den Behörden der meisten Staaten unbarmherzig unterdrückt, ebenso von allen Religionsgemeinschaften. Seine Lektüre führt zu entsetzlichen Folgen...“

Zahlreiche Historiker und Literaturkritiker haben sich angestrengt bemüht, das sagenumwobene Necronomicon als Ausgeburt von Lovecrafts lebhafter Phantasie darzustellen. Dennoch fand dieses Werk seinen festen Platz in der okkulten Literatur. Es hat vor allem Beschwörungsformeln zum Inhalt, die dazu dienen sollen, den „Großen Alten“ Tore im Raum und in der Zeit zu öffnen, um sie wieder auf die Erde zurückkehren zu lassen. Dies würde dann allerdings das Ende der menschlichen Zivilisation bedeuten. Ob es ein historisches Vorbild für Lovecrafts Necronomicon gab, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Dennoch dürfte die Beschäftigung mit uralten Dokumenten und Überlieferungen die Ursache für Lovecrafts merkwürdigen Lebenswandel und für seine seltsame Angst vor der Außenwelt gewesen zu sein. Dieses verbotene Buch scheint das Symbol für ein ebenso uraltes wie erschreckendes Wissen zu sein, von dem Lovecraft Kenntnis erhalten hatte.
Als Quelle für Lovecrafts Informationen kommt Lord Dunsany, ein großzügiger Förderer Lovecrafts, in Frage. Der irische Adlige war bekannt für sein außerordentliches Interesse an okkulten Geheimnissen und ein Vertrauter des Dichtes W. B. Yeats. Lord Dunsany verfasste auch selbst zahlreiche phantastische Erzählungen, die eine ganz eigenständige Mythologie zum Inhalt haben. Es steht außer Frage, dass er einen wesentlichen Einfluß auf das literarische Schaffen des jungen Lovecraft ausübte. Dies belegt eindrucksvoll ein im Jahr 1922 von Lovecraft verfasster Aufsatz, in dem er Lord Dunsany als „den vielleicht einzigartigsten, originellsten und phantasievollsten unter den derzeit lebenden Autoren“ bezeichnet.



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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: Chinkanas:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 03.06.2010 20:32
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

Auszug aus dem telefongespräch von Credo Mutwa( der höchste Shamane in Afrika)

Also, Sie sehen, die Zulus in Südafrika waren sich der Tatsache bewußt, daß man durch den Raum reisen kann – nicht am Himmel, wie ein Vogel – aber man kann durch den Raum reisen und die Zulus behaupten, daß vor vielen, vielen tausend Jahren ein Volk vom Himmel gekommen ist, eine Rasse wie Echsen, die ihre Form verändern konnten, wenn sie wollten. Und man verheiratete die Töchter einem aufrechtgehenden Außerirdischen und produzierte so eine Kraftrasse von Königen und Stammes-Führern. Es gibt Hunderte von Märchen, in denen eine weibliche Echse die Gestalt einer menschlichen Prinzessin annahm und sich mit einem Zulu-Prinz verheiratete. Jedes Schulkind in Südafrika kennt die Geschichte einer Prinzessin, namens Khombecansini. Khombecansini sollte einen hübschen Prinzen namens Kakaka heiraten, was »der Erleuchtete« bedeutet. Also eines Tages, während Khombecansini im Busch Feuerholz sammelte, traf sie eine Gestalt namens Imbulu. Diese Imbulu war eine Echse mit dem Körper und den Gliedern eines menschlichen Wesens, hatte aber einen langen Schwanz. Und diese Echse sprach zu Khombecansini: »Oh, wie schön Du bist, Mädchen, ich wünschte ich könnte so sein wie du. Ich wünschte ich könnte so aussehen wie du.« »Darf ich mich dir nähern?«, fragte das Imubulu-Echsen-Wesen die Prinzessin. Und die Prinzessin sagte: »Ja, das kannst du.« Und als die Echse, die recht groß war, an das Mädchen herantrat, spuckte sie in die Augen des Mädchens und die Echse begann sich zu verändern. Sie nahm eine menschliche Form an und begann immer mehr und mehr auszusehen wie das Mädchen, mit Ausnahme ihres langen spitzen Schwanzes. Und dann, mit einem plötzlichen Gewaltausbruch, lähmte die Echse die Prinzessin und nahm ihr alle ihre Armreifen und Perlen und ihr Hochzeitshemd weg und zog sie selbst an. So wurde die Echse eine Prinzessin. Jetzt waren zwei genau gleiche Frauen im Busch, die verwandelte Echsenfrau und die Original-Prinzessin. Und die Echsenfrau sagte zur Originalfrau »Nun bist du meine Sklavin. Jetzt begleitest du mich zur Hochzeit. Ich bin du, und du bist meine Sklavin. Komm jetzt!« Sie nahm einen Stock und fing an die arme Prinzessin zu schlagen. Und sie gingen, begleitet von anderen Mädchen, die gemäß dem Zulu-Brauch als Brautjungfern dienten, und kamen ins Dorf von Prinz Kakaka.

Bevor sie jedoch das Dorf erreichten, mußte sie etwas mit ihrem Schwanz machen, das heißt, die formveränderte Frau mußte irgendwie ihren Schwanz verstecken. Also zwang sie die Prinzessin ihr aus Fasern ein Netz zu weben, steckte den Schwanz hinein und band ihn fest an sich. Sie sah nun aus wie eine Zulu-Frau mit einem attraktiven, großen Hinterteil, wenn man sie so betrachtete. Und als sie ankam und die Frau des Prinzen wurde, begann sich etwas Seltsames im Dorf zu ereignen. Die ganze Milch des Dorfes verschwand, denn jede Nacht machte die falsche Prinzessin ihren Schwanz los und der saugte die ganze saure Milch durch ein Loch am Ende des Schwanzes ein. Und die Schwiegermutter fragte: »Was ist denn das? Warum verschwindet denn die ganze Milch?« Dann sagte sie: »Nein, ich weiß, es ist ein Imbulu unter uns.« Die Schwiegermutter, die eine schlaue alte Dame war, sagte: »Wir müssen ein Loch vor dem Dorf graben und es mit Milch füllen«. Und so geschah es. Dann wurden alle Mädchen, die mit der falschen Prinzessin ins Dorf gekommen waren, aufgefordert, über das Loch zu springen. Eine nach der anderen sprang. Und als die Formveränderte gezwungen wurde, ebenfalls über das Loch zu springen, sprang unter ihrem Rock ihr Schwanz aus dem Netz und begann durch sein Loch die Milch zu schlürfen, und die Krieger töteten die Formveränderte. Und so wurde die richtige Prinzessin die Frau des Königs der Könige, Kakaka.

Es wird gesagt, daß sich diese Wesen wie Menschen ernähren, und daß sie in früherer Zeit, Gott selbst zum Krieg aufgefordert hatten, da sie volle Kontrolle über das Universum wollten. Und Gott focht eine schreckliche Schlacht gegen sie und schlug sie, verletzte sie und zwang sie dazu, sich in Untergrund-Städten zu verstecken. Sie verstecken sich in tiefen unterirdischen Höhlen, wo es immer kalt ist. Es wurde uns erzählt, daß in diesen Höhlen riesige Feuer von Sklaven, menschlichen Zombie-ähnlichen Sklaven in Gang gehalten werden. Und es wird weiter erzählt, daß diese Zswazi, diese Imbulu, oder wie immer Sie sie nennen wollen, nicht in der Lage sind, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Sie trinken entweder menschliches Blut oder sie essen diese Kraft, die Energie, die gewonnen wird, wenn menschliche Wesen auf der Erdoberfläche sich bekämpfen oder sich in großen Mengen töten. Ich habe Leute getroffen, die vor vielen Jahren von dem frühen Masaki [Massaker?] in Rwanda geflohen sind, und diese Leute waren entsetzt darüber, was in ihrem Land geschah. Sie sagten, daß das Abschlachten der Hutus durch die Watusi, und der Watusi durch die Hutus, daß das die Imanujela (die unterirdischen Monster) ernährt. Denn die Imanujela lieben es, die Energie zu inhalieren, die durch entsetzte oder getötete Menschenmassen erzeugt wird.

Und es gibt noch einen Namen, unter dem diese Kreaturen bekannt sind. Dieser Name ist Chitauri. Also, das Wort Chitauri bedeutet »die Diktatoren die, die uns das Gesetz geben«. In anderen Worten, »die, die uns im Geheimen sagen, was wir zu tun haben«. Also, es wird gesagt, daß diese Chitauri uns eine Menge Dinge antaten, als sie auf diesen Planeten kamen.

*


Es ist so, daß am Anfang die Erde mit einer dicken Decke aus Dunst und Nebel bedeckt war. Die Menschen konnten eigentlich die Sonne am Himmel nicht sehen, außer als einen kleinen Lichtschimmer. Auch den Mond sahen sie in der Nacht als einen feinen Lichthauch am Himmel, da dieser schwere Dunst über der Erde lag. Und es fiel ein ständiger Nieselregen. Es gab auch keinen Donner.

Auch keine Stürme. Die Erde war dick bedeckt mit großen Wäldern, großen Dschungeln, und die Menschen lebten damals in Frieden auf der Erde. Die Menschen waren glücklich, und es wurde erzählt, daß damals die menschlichen Wesen die Macht der Sprache nicht kannten. Wir machten nur lustige Geräusche wie glückliche Affen, aber wir hatten keine Sprache wie wir sie jetzt haben. Und in diesen Jahrhunderten sprachen die Menschen durch ihren Geist miteinander. Ein Mann konnte seine Frau rufen, in dem er nur an sie dachte, an die Form ihres Gesichtes, den Geruch ihres Körpers und wie sich ihr weibliches Haar anfühlte. Ein Jäger konnte in den Busch gehen und die Tiere rufen, daß sie zu ihm kämen und die Tiere würden unter sich eines aussuchen, das alt und müde war, und dieses Tier würde sich dem Jäger anbieten, daß er es schnell tötet und sein Fleisch mit in seine Höhle nähme. Es gab keine Gewalt gegen die Tiere. Zu dieser Zeit gab es keine Gewalt der Menschen gegenüber der Natur. Man bat die Natur um Nahrung. Man näherte sich einem Baum und dachte an Obst und der Baum erlaubte es, daß einige seiner Früchte zu Boden fielen und man konnte sie aufheben. Doch dann wird erzählt, daß, als die Chitauri auf die Welt kamen, daß sie mit schrecklichen Luftschiffen ankamen, die durch die Luft flogen, Luftschiffe, die wie große Schüsseln geformt waren und die einen schrecklichen Lärm und ein schreckliches Feuer am Himmel machten. Und die Chitauri erzählten den Menschen, die sie mit Gewalt durch Blitzschläge um sich versammelten, daß sie große Himmelsgötter seien und daß sie von jetzt an eine große Anzahl von Gaben von Gott erhalten würden. Diese sogenannten Götter, die wie Menschen aussahen, waren sehr groß, mit einem langen Schwanz und hatten schreckliche brennende Augen; einige hatten zwei gelbe Augen, einige hatten drei helle Augen mit einem roten runden Auge in der Mitte ihrer Stirn. Diese Kreaturen nahmen den Menschen ihre großen Fähigkeiten weg: Die Macht, nur durch den Geist zu sprechen, die Macht, Dinge nur durch den Geist zu bewegen, die Macht, in die Zukunft und in die Vergangenheit zu sehen und die Macht, spirituell in verschiedene Welten zu reisen. All diese großen Fähigkeiten nahmen die Chitauri den Menschen weg und gaben ihnen eine neue Macht, die Macht der Sprache. Aber die Menschen fanden heraus, daß die Macht der Sprache die Menschen entzweite und nicht vereinte, denn die Chitauri erschufen verschiedene Sprachen und verursachten dadurch einen großen Streit unter dem Volk. Und dann taten die Chitauri etwas, was vorher noch nie getan wurde: Sie gaben den Menschen Leute, die über sie regierten und sagten: »Dies sind eure Könige, dies sind eure Führer. Sie haben unser Blut in sich. Sie sind unsere Kinder und man muß diesen Leuten zuhören, denn sie sprechen in unserem Interesse. Wenn ihr das nicht macht, werden wir euch schrecklich bestrafen.«

Bevor die Chitauri kamen, bevor die Imbuli-Kreaturen kamen, waren die Menschen spirituell eins. Aber als die Chitauri kamen, wurden die Menschen entzweit und zwar spirituell und auch durch die Sprache. Und den Menschen wurde durch die Chitauri seltsame neue Gefühle gegeben. Die Menschen begannen, sich um ihre Sicherheit zu sorgen und sie begannen Dörfer zu bauen mit starken Holzzäunen rundherum. Die Menschen bestellten das Land. In anderen Worten, sie begannen, Stämme mit entsprechendem Land zu bilden, das Grenzen hatte, die sie gegen jeden möglichen Feind verteidigten. Die Menschen wurden ehrgeizig und geizig und wollten Wohlstand erhalten in Form von Vieh und Muscheln. Und noch etwas anderes zwangen die Chitauri die Menschen zu tun: sie zwangen die Menschen Minen in die Erde zu bauen. Die Chitauri aktivierten die Frauen und machten, daß sie Mineralien und gewisse Metalle entdeckten. Frauen entdeckten Kupfer; Frauen entdeckten Gold; Frauen entdeckten Silber. Und vielleicht wurden sie auch von den Chitauri angeleitet, diese Metalle zu legieren und neue Metalle zu kreieren, die vorher in der Natur nicht existierten; Metalle wie Bronze und Messing und andere.

Außerdem entfernten die Chitauri auch den heiligen, regenbringenden Dunst vom Himmel, und zum ersten Mal seit der Schöpfung sahen die Menschen zum Himmel hinauf und sahen Sterne und die Chitauri sagten den Menschen, daß es falsch war zu glauben, daß Gott unter der Erde wohnte. »Von jetzt an«, sagten die Chitauri den Menschen dieser Erde, »müssen die Erdleute glauben, daß Gott im Himmel ist und sie müssen hier auf Erden Dinge tun, die Gott, der im Himmel ist, gefallen«. Sehen Sie, ursprünglich glaubten die Menschen an Gott im Untergrund, daß sie eine große Mutter war, die unter der Erde lebte, da sie alle die grünen Dinge sahen, die aus der Erde wuchsen, das Gras kam aus der Erde, die Bäume wuchsen aus der Erde und daher glaubten auch die Leute, daß die Toten wieder unter die Erde kämen. Aber als die Chitauris begannen, die menschlichen Augen auf den Himmel zu richten, fingen die Leute an zu glauben, daß Gott im Himmel ist und daß die, die sterben, nicht in den Untergrund gehen, sondern zum Himmel aufsteigen. Und bis heute, Martin, wohin Sie in Afrika als Forscher auch gehen, wird Sie dies erstaunen – diese zwei erstaunlichen Ideen, die sich als Konflikt gegenüber stehen. Viele afrikanischen Stämme glauben an etwas, das Midzimu oder Badimo genannt wird. Das Wort Midzimu oder Badimo bedeutet »die, die im Himmel sind«. Aber im Land der Zulu, unter meinem Volk, geht diese erstaunliche These Hand in Hand. Es gibt Zulus, die glauben, daß die Toten die Abapansi sind, was »die, die unten sind« bedeutet, also unter der Erde. Dann gibt es noch eine andere Idee, die Abapezulu besagt. Das Wort Abapezulu bedeutet »die, die oben sind«, und das Wort Abapansi, was der älteste Name für die Geister der Toten ist, bedeutet »die, die unter der Erde sind«. So finden Sie in ganz Afrika unter Hunderten von Stämmen diesen seltsamen Doppel-Glauben, daß die Toten in den Himmel gehen, Seite an Seite mit dem Glauben, daß die Toten sterben und unter die Erde gehen. Von diesem Glauben, daß die Toten sterben und unter die Erde gehen, kommt aus den Tagen als unser Volk glaubte, daß Gott eine Frau war, die große kosmische Mutter. Dem steht der Abapezulu-Glauben entgegen, daß Gott ein Mann ist, der im Himmel lebt. Nun, Martin, noch etwas erzählten die Chitauri unserem Volk, nämlich, daß wir menschliche Wesen hier auf der Erde sind, um die Erde zu ändern und aus ihr einen passenden Platz für »Gott« zu machen, der eines Tages herunterkommen und auf der Erde wohnen wird. Und es wird erzählt, daß die, die daran arbeiten, diese Erde zu ändern und sie für die Schlange Gott, die Chitauri, sicher zu machen, um darauf zu leben, mit großer Macht und großem Wohlstand belohnt werden.

Überall, wo es noch Schamanen und traditionelle Heiler gibt, hören Sie diese erstaunlichen Geschichten. Also, lassen Sie mich erzählen, was ich allein in Australien erlebte. Die australischen Aborigines, die sich Coorie nennen, das bedeutet: »unser Volk«: Das Coorie-Volk glaubt an einen großen Schöpfer-Gott genannt Byamie. Ein Coorie-Schamane, d.h. eigentlich mehrere, zeichneten mir Bilder von diesem Byamie und einer von ihnen zeigte mir ein Gemälde auf einem Felsen, das diesen seltsamen Schöpfer-Gott, der aus den Sternen kam, wiedergab. Und als sie ihre Zeichnung vor mich hinlegten, war das, was sie mir zeigten ein Chitauri. Ich erkannte es aus meiner afrikanischen Initiation. Er hatte einen großen Kopf. Er hatte große Augen, die vom Künstler betont wurden. Er hatte keinen Mund und lange Arme und unglaublich lange Beine. Martin, das war die typische Widergabe eines Chitauri, wie ich ihn von meinen eigenen Leuten in Afrika her kannte.

Es ist etwas, was die Chitauri gerne in ihren unterirdischen Höhlen tun, wo immer viele Feuer brennen. Es wurde uns erzählt, daß, wenn ein Chitauri krank wird, er anfängt, viele Hautstücke auf seinem Körper zu verlieren. Es handelt sich um eine Krankheit, an der die Chitauri leiden, indem sie große Flächen Haut verlieren und nur noch das rohe Fleisch zu sehen ist. Wenn also ein Chitauri auf diese Weise erkrankt, wird für gewöhnlich ein junges Mädchen, eine Jungfrau, durch einen Diener der Chitauri entführt und in den Untergrund gebracht. Dort wird das Mädchen an Händen und Füßen gefesselt, in ein goldenes Tuch gewickelt und gezwungen, neben dem kranken Chitauri zu liegen, Woche um Woche. Sie wird ernährt und versorgt, jedoch an Händen und Füßen gefesselt und nur manchmal losgebunden, um sich zu erleichtern. Man sagt, daß, wenn der Chitauri nur das leiseste Anzeichen von Besserung zeigt, das Mädchen dahingehend manipuliert wird, daß es die Flucht ergreift. Es wird ihr die Chance gegeben, zu entkommen, eine Chance, die keine ist. Denn, wenn das Mädchen flüchtet, rennt es, aber es wird lange Strecken von fliegenden Untergrundwesen aus Metall verfolgt und wenn es den Grad höchster Erschöpfung und Angst erreicht, wird es wieder eingefangen. Dann legt man es flach auf einen Altar, für gewöhnlich ist das ein roher Stein. Dann wird es grausam geopfert und sein Blut wird von dem kranken Chitauri getrunken, der sich dann erholt. Das Mädchen darf erst dann geopfert werden, wenn seine Angst sehr groß ist, denn wenn es keine Angst hätte, würde das Blut den kranken Chitauri nicht retten. Es muß wirklich das Blut eines sehr angsterfüllten menschlichen Wesens sein. Dieses Ritual, ein Opfer zu jagen, wurde bereits von afrikanischen Kannibalen praktiziert. Im Zulu-Land, im letzten Jahrhundert, gab es Kannibalen, die Menschen aßen und ihre Nachkommen erzählen sogar heute noch, wenn sie dir vertrauen, daß das Fleisch eines menschlichen Wesens, dem man Angst eingejagt und es über größere Distanzen gejagt hat, um zu entkommen, besser schmeckt, als das von jemandem, der einfach nur getötet wurde.



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