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SH 3 - Autoritaet & Gehorsam:

in Mit Hexenmacht die Welt verändern. - 18.10.2010 21:19
von Adamon • Nexar | 14.475 Beiträge

"Autoritaet & Gehorsam":

Das "Oxford english Dictionary" definiert "Autority" = "Autorität" an erster Stelle
als "die Macht, Gehorsam zu erzwingen, - moralische oder rechtliche Vormacht,
- das Recht, zu befehlen oder eine letztendliche Entscheidung zu treffen". -

Autorität ist des Weiteren, - "die Macht, das Verhalten
und Handeln anderer Menschen zu beeinflussen",
- "der Anspruch darauf, dass Andere einem Glauben schenken",
- "Jemand, dessen Meinung berechtigt ist,
akzeptiert zu werden", - ein Experte in irgendeiner Frage. -

Der Einfluss, der Respekt, der von einer Autorität geheischt wird, ist etwas anderes,
als die Achtung, die wir einem Gleichgestellten zollen. -
- Der Einfluss einer Autoritätsperson beruht auf deren Rolle
oder Stellung innerhalb einer Hierarchie. -

- Autoritäten besitzen einen Titel, haben eine definierte Rolle inne,
- die sie "berechtigt, andere zu beeinflussen". -

- Letztlich leitet sich diese Berechtigung
von der "Macht, Gehorsam zu erzwingen" her. -

Autorität "hängt nicht von der persönlichen Qualitäten eines Menschen ab". -

- Die Gefängniswärter erwarteten, dass wir Ihre Befehle respektierten,
- nicht aufgrund Ihrer Eigenschaften als Menschen
oder wegen des Wertes Ihrer Ideen,
- sondern weil sie in einer Position waren,
in der sie "Macht Über" Uns ausüben konnten. -

"Respekt vor Autorität" = "Angst vor Macht Über". -


"Gemeinsame Macht" ist subtiler, fliessender
und zerbrechlicher als Autotität. -

- Sie stützt sich auf persönliche Verantwortung,
auf unsere eigene Kreativität und unseren Wagemut,
- sowie auf die Bereitschaft der Anderen, mitzugehen. -

Durch unsere Bereitschaft mitzugehen, können wir
aber auch "unsere eigene Macht weggeben",
- es "den Experten überlassen", (Anm.: - oder den Realisten ... - AvE),
- wir wir zu Denken und zu Handeln haben,
- können wir "vergessen, das wirkliche Achtung
auch die Möglichkeit der Konfrontation impliziert". -


In einer Kultur, die sich auf Herrschaft gründet, werden Autorität
und gemeinsame Macht oft miteinander verwechselt,
- und die Grenzen können tatsächlich unscharf sein. -

Ein Lehrer kann z.B. wertvolle Fertigkeiten und Informationen
"in einer Weise vermitteln, die unsere Macht vergrössert",
- eine solche Person mögen wir mit Recht respektieren. -

Ein anderer Lehrer mag Uns jedoch in einer Art und Weise behandeln,
die seine Überlegenheit beweisen soll,
- und Uns ein Gefühl der Unterlegenheit vermitteln. -

Wenn von Uns verlangt wird, die Autorität
eines solchen Lehrers zu respektieren,
- gilt unser Respekt seiner Rolle und nicht den Menschen. -
- Wir "ignorieren unser wirkliches Erleben seines Unterrichtes",
- bestätigen durch Worte und Gesten unsere
Akzeptanz eines minderwertigen Status
- und nehmen dabei entsprechende Rollen ein:

- Der brave Schüler, der Klassenbeste, der Rebell, usw. -

- Haben wir diese Rollen einmal angenommen,
- "so Denken und Handeln wir nicht mehr frei",
- sondern "wir reagieren nach festgelegten Schablonen,
welche die Muster der Herrschaft verstärken". -

- "Unsere Konditionierung der Autorität zu gehorchen
= die Grundlage der Kultur der Herrschaft". -



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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zuletzt bearbeitet 27.05.2014 22:55 | nach oben springen
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SH 3 - Autoritaet & Gehorsam:

in Mit Hexenmacht die Welt verändern. - 18.10.2010 21:21
von Adamon • Nexar | 14.475 Beiträge

- Sie ist so tief in Uns verwurzelt, dass wir sie kaum wahrnehmen. -

- Meine Vision (Starhawk) ist durch mein Erleben
der Durchführung direkter politischer Aktionen geschärft worden,
- das bewusste Übertreten eines ungerechten Gesetzes,
- das Herausfordern der Autorität auf Ihrem eigenen Terrain. -


- Eine andere Möglichkeit zeigt sich erst, - wenn jemand sich weigert, - sich widersetzt. -
- Erst dann begreifen wir, dass wir die Möglichkeit hätten, einfach "nein" zu sagen. -

- Der Nationalsozialismus, das Massaker in My Lai und viele andere Beispiele haben gezeigt,
- wie "die Konditionierung zu Gehorchen moralische Bedenken und menschliches Mitgefühl
zunichte machen können". -


- Aufgrund unserer Erfahrungen in einer auf dem Prinzip der Herrschaft aufgebauten Gesellschaft
erwarten wir oft, in jeder neuen Situation ein System der "Macht Über" vorzufinden. -

- Wir fühlen uns unbehaglich, wenn wir nicht wissen, wer den Befehl führt
und verlassen uns darauf, - dass jemand anderer die Verantwortung übernimmt. -


- Herrschaftssysteme zerstören gemeinsame Macht,
- denn "nur unter Menschen, die gleichgestellt sind und das auch selbst erkennen,
- kann diese Art von Macht wirklich existieren". -



- Für Frauen ist gemeinsame Macht besonders schwer zu fassen. -
- Frauen wird nicht beigebracht zu erwarten, dass Ihre Ideen ebenso
wie die von Männern geachtet werden. -

- Frauen unterwerfen sich dem Urteil von Männern bei Dikussionen,
und in gemischten Gruppen zögern sie eher, ihre Ansichten auszusprechen. -

Für die meisten Frauen ruft die Antizipation von Erfolg in einer Konkurrenzsituation
insbes. gegen Männer die Erwartung bestimmter negativer Folgen hervor,
- z.B. die Gefahr der sozialen Ablehnung und des Verlustes der Weiblichkeit. -

- Frauen haben Angst vor den Leistungen,
die ihnen Respekt und Bewunderung einbringen könnten,
- denn "Einsamkeit ist der Preis, den sie meinen für Achtung zahlen zu müssen". -

Vielleicht haben Frauen Angst vor gemeinsamer Macht,
weil sie nicht den Unterschied zwischen Ihr und Macht Über erkennen, - (denn) ...

- Frauen waren schon immer "Opfer von Macht Über"...


In traditionellen oder Stammesgemeinschaften "nahm die gemeinsame Macht,
- der Einfluss des Individuums auf die Gruppe,
mit zunehmendem Alter und wachsender Erfahrung zu. -

In den meisten uramerikanischen Gesellschaften
(die Indianer Nordamerikas haben für sich die Bezeichnung
"native American" = "Uramerikaner" gewählt),
- wurde hohes Alter mit Weisheit und Wissen gleichgesetzt,
- und Greisen brachte man Hochachtung und Respekt entgegen. -

- In vielen Stämmen gewannen Frauen mit zunehmendem Alter immer mehr Macht. -

- Der Älteste, die Clanmutter, der Häuptling,
- der Mensch, dessen Weisheit und Urteil
von der Gruppe anerkannt wurde, - wurde angehört. -
- In wichtigen Fragen wurden die Ansichten solcher Menschen gesucht,
- nicht, weil sie von Gesetz oder Gewalt untermauert wurden,
- sondern weil sie in der Erfahrung der Gruppe über längere Zeit hinweg
Ihre zuverlässige Weisheit unter Beweis gestellt hatten. -



- Gemeinsame Macht "behält Ihre Stärke nur durch Zurückhaltung". -

- Sie "bestätigt, formt und lenkt eine kollektive Entscheidung",
- doch "sie kann einer Gruppe nicht Ihren Willen aufzwingen,
oder sie in eine Richtung drängen,
- die nicht mit den Wünschen der Gemeinschaft übereinstimmt". -

- Die Ältesten, die Weisen behalten unseren Respekt,
- wenn wir sehen, dass sie im Interesse des Gemeinwohles wirken. -

- Verwebe zu: RE: SH 4 - Die Wurzeln der 3 Arten von Macht:



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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