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in Das Erlöschen, - Trennung / Vereinigung: 13.01.2025 02:58von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
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Terminale Klarheit: Warum kehren Menschen mit Demenz manchmal
kurz vor dem Tod für kurze Zeit zurück ?
Symbolbild.
Copyright: geralt (via Pixabay.com) / Pixabay License
– Bei diesem Artikel handelt es sich um eine deutschsprachige Übersetzung eines Artikels von Yen Ying Lim, Assistenzprofessorin am Turner Institute for Brain and Mental Health der Monash University und Dr. Diny Thomson, klinische Neuropsychologin an der Monash University, der am 6. Mai 2024 unter dem Titel „Terminal lucidity: why do loved ones with dementia sometimes ‘come back’ before death?” unter der CreativeCommons-Lizent auf TheConversation.com erstveröffentlicht wurde.
Demenz wird oft als „der lange Abschied“ beschrieben. Obwohl die Person noch lebt, zerstört die Demenz langsam und unwiderruflich ihre Erinnerungen und die Eigenschaften, die diese Person einmal ausgemacht haben.
Die Demenz raubt der Person schließlich die Fähigkeit zu kommunizieren, eigenständig zu essen und zu trinken, zu verstehen, wo sie sich befindet, und sogar Familienmitglieder zu erkennen.
Seit dem 19. Jahrhundert berichten Angehörige, Betreuer und medizinisches Personal von Menschen mit Demenz, die plötzlich wieder „klar“ werden. Sie berichten davon, dass die Person sich in bedeutungsvolle Gespräche einbringt, Erinnerungen teilt, von denen angenommen wurde, sie seien verloren gegangen, Witze macht und sogar Mahlzeiten anfordert.
Es wird geschätzt, dass 43 % der Menschen, die diese kurze Klarheit erleben, innerhalb von 24 Stunden sterben, und 84 % innerhalb einer Woche. Warum passiert das?
Terminale Klarheit oder paradoxale Klarheit?
Im Jahr 2009 prägten die Forscher Michael Nahm und Bruce Greyson den Begriff „Terminal Lucidity“ (terminale Klarheit), da diese klaren Episoden oft kurz vor dem Tod auftraten. Aber nicht alle klaren Episoden deuten darauf hin, dass der Tod unmittelbar bevorsteht.
Eine Studie ergab, dass viele Menschen mit fortgeschrittener Demenz mehr als sechs Monate vor dem Tod kurzzeitig wieder aufblühen. Klarheit wurde auch bei anderen Erkrankungen beobachtet, die das Gehirn oder das Denkvermögen betreffen, wie Meningitis, Schizophrenie und bei Menschen mit Hirntumoren oder einer Hirnverletzung.
Momente der Klarheit, die nicht unbedingt den bevorstehenden Tod anzeigen, werden manchmal als „paradoxale Klarheit“ bezeichnet. Sie wird als paradox betrachtet, da sie dem erwarteten Verlauf neurodegenerativer Erkrankungen wie etwa der Demenz widerspricht.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Episoden der Klarheit vorübergehend sind und leider keine Umkehrung der neurodegenerativen Erkrankung darstellen.
Warum tritt terminale Klarheit auf?
Wissenschaftler tun sich schwer, zu erklären, warum es zu terminaler Klarheit kommt. Einige Episoden der Klarheit wurden berichtet, wenn Angehörige anwesend waren. Andere berichteten, dass Musik manchmal die Klarheit verbessern kann. Aber viele Episoden der Klarheit haben keinen deutlichen Auslöser.
Ein Forschungsteam der New York University vermutet, dass Veränderungen in der Gehirnaktivität vor dem Tod zur terminalen Klarheit führen könnten. Dies erklärt jedoch nicht vollständig, warum Menschen plötzlich Fähigkeiten wiedererlangen, von denen angenommen wurde, sie seien verloren gegangen.
Paradoxe und terminale Klarheit sind auch sehr schwierig zu untersuchen. Nicht jeder Mensch mit fortgeschrittener Demenz wird Episoden der Klarheit vor dem Tod erleben. Klare Episoden sind auch unvorhersehbar und treten in der Regel ohne bestimmten Auslöser auf.
Und da die terminale Klarheit für diejenigen, die diese Episode erleben, eine freudige Zeit sein kann, wäre es unethisch, wenn Wissenschaftler diese Zeit nutzen würden, um ihre Forschung durchzuführen. Zum Zeitpunkt des Todes ist es auch für Wissenschaftler schwierig, Betreuer nach möglichen klaren Momenten zu befragen.
Erklärungen für terminale Klarheit gehen über die Wissenschaft hinaus. Diese Momente mentaler Klarheit können für die sterbende Person eine Möglichkeit sein, letzte Abschiede zu sagen, vor dem Tod Abschluss zu finden und sich mit Familie und Freunden zu verbinden. Einige glauben, dass Episoden der terminalen Klarheit repräsentativ für die Verbindung der Person mit einem Leben nach dem Tod sind.
Warum ist es wichtig, über terminale Klarheit Bescheid zu wissen?
Menschen können unterschiedlich auf das Erleben von terminaler Klarheit bei einer Person mit fortgeschrittener Demenz reagieren. Während einige es als friedlich und bittersüß erleben werden, finden es andere möglicherweise zutiefst verwirrend und beunruhigend. Es kann auch einen Drang geben, Pflegepläne zu ändern und lebenserhaltende Maßnahmen für die sterbende Person zu beantragen.
Das Wissen über terminale Klarheit kann Angehörigen helfen zu verstehen, dass dies Teil des Sterbeprozesses ist, anzuerkennen, dass die Person mit Demenz sich nicht erholen wird, und ihnen ermöglichen, die Zeit mit der klaren Person optimal zu nutzen.
Für diejenigen, die es erleben, kann die terminale Klarheit eine letzte, kostbare Gelegenheit sein, sich mit der Person zu verbinden, die existierte, bevor die Demenz Einzug hielt und der „lange Abschied“ begann.
© Lim, Thomson / TheConversation.com
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Studie zeigt: Todesnähe und Nahtoderlebnisse haben unterschiedlich
starke lebensverändernde Wirkung:
Symbolbild: Detailansicht aus Hieronymus Boschs „Flug zum Himmel“ (um 1500).
Copyright: Gemeinfrei
Houma (USA) – Allgemein werden sogenannte Nahtoderfahrungen mit lebensbedrohlichen Situationen in Verbindung gebracht. Schon frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass Nahtoderfahrungen lebensverändernde Wirkung auf jene Menschen haben, die sie erlebt haben. Eine neue Studie zeigt nun, dass sich diese Wirkung deutlich seltener einstellt, wenn die mit dem Erlebnis einer lebensbedrohlichen Situation keine Nahtoderfahrung einhergeht.
Wie der Gründer der Nahtodforschungsstiftung „Near Death Experience Research Foundation“ (NDERF), Dr. Jeff Long gemeinsam mit Dr. Marjorie Woollacott vom Institute of Neuroscience an der University of Oregon aktuell im Fachjournal „Explore“ (DOI: j.explore.2024.103030) berichten, haben sie einmal die Erfahrungen von Menschen untersucht, die in Folge einer lebensbedrohlichen Situation ein Nahtoderlebnis hatten und diese mit jenen von Personen verglichen, die ebenfalls in einer lebensbedrohlichen Situation waren, aus der heraus jedoch keine Nahtoderfahrung resultierte. Das Ergebnis zeigt, dass es nicht ausreicht, einfach nur dem Tode nahe zu sein, um ein Nahtoderlebnis auszulösen.
In ihrer Studie haben Long und Woollacott über 5.000 Fälle sogenannter Nahtoderfahrungen (Near Death Eperiences, NDE) untersucht. Long selbst hatte zuvor eine Nahtoderfahrung als “wache, organisierte Erfahrung während einem schwerwiegenden, unmittelbar lebensbedrohlichen Ereignis“ definiert. Dabei haben die beiden Forschenden sowohl die Einstellungen und Reaktionen von Zeugen vor und nach dem lebensbedrohlichen Ereignis untersucht, die in der Folge eine Nahtoderfahrung hatten wie auch Zeugen von lebensbedrohlichen Erfahrungen (Life Threatening Experiences, LTE) die keine damit einhergehende NDE erlebt hatten.
Beide Gruppen wurden sodann der „Life Changes Inventory“ (LCI) nach Dr. Bruce Greyson unterzogen, einem Verfahren, um Veränderungen vor und nach dem Ereignis zu messen. Der LCI besteht aus 16 Punkten, die vier verschiedene Kategorien von Veränderungen dokumentieren: Denkprozesse, emotionale Erfahrungen sowie paranormale und transzendentale Erlebnisse.
Das Ergebnis der Auswertung der so ermittelten Daten zeigt, dass die Mehrheit (88,5 Prozent) von Veränderungen in ihrem Leben berichtete. Fast 54,8 Prozent beschrieben die Veränderungen in und für ihr Leben als groß, 22,4 Prozent der Befragten empfanden die Veränderung als moderat, 11,3 Prozent als gering. Da die Mehrheit der Befragten Veränderungen erlebte, untersuchten die Forscher auch die Art der Veränderungen und identifizierten Bereiche, in denen sie auftraten.
Wie ein Vergleich der Gruppe mit Nahtoderfahrungen mit der LTE-Gruppe ohne NDE‘s zeigte, berichtete letztere mehrheitlich nur von minimalen Veränderungen in ihrem Glauben an Gott oder eine höhere Macht, während die NTE-Gruppe einen deutlichen Anstieg darin aufwies. Hier verdoppelte sich dieser Glaube von rund 37 Prozent vor dem Erlebnis auf bis zu 72 Prozent nach der Nahtoderfahrung. Auch der Glaube an das Leben nach dem Tod veränderte sich bei der LTE-Gruppe ohne NDE geringfügiger (29 auf 38 Prozent)als in der NDE-Gruppe, wo er sich von 25 Prozent auf 84 Prozent steigerte. In der NDE-Gruppe sank zudem die Angst vor dem Tod von 77 Prozent auf 13 Prozent deutlicher. Wie in den anderen Bereichen zeigte auch hier die NDE-Gruppe eine Zunahme an Mitgefühl für andere, von 25 auf 78 Prozent nach dem Nahtoderlebnis. Hier empfanden die Befragten zudem auch zukünftig eine tiefere Verbindung zur Natur und dem Universum. Während dieses Empfinden bei der NDE-Gruppe von 27 Prozent auf 78 Prozent anstieg, steigerte sich dies bei der LDE-Gruppe lediglich von 26 Prozent vor dem Ereignis auf 50 Prozent nach dem Erlebnis. Für die Gruppe ohne NDE stieg schließlich auch die Wichtigkeit eines religiösen bzw. spirituellen Lebens nach dem Ereignis von 24 Prozent auf nur 41 Prozent, während dieser Wert bei den Befragten mit einem Nahtoderlebnis von 18 Prozent auf 69 Prozent anstieg. In der Folge weisen die Daten auch eine Tendenz hin zu einem eher spirituellen und weniger stark religiös-organisierten Glauben aus.
Über die Identifizierung von Lebensveränderungen durch eine NDE wollten die Autoren auch feststellen, ob diese Transformationen durch die Nähe zum Tod bedingt waren. Hierzu stellen Long und Woollacott abschließend fest, dass eine mit einem lebensbedrohlichen Ereignis einhergehenden Erfahrung durch die Nähe zum Tod alleine nicht zu den Lebensveränderungen führten, wie sie bei Personen mit einer damit einhergehenden Nahtoderfahrung beobachtet wurden. „Die Veränderungen durch eine Nahtoderfahrung unterschieden sich also signifikant von einem Lebensbedrohlichen Ereignis ohne Nahtoderlebnis.“
Recherchequelle: Explore
© grenzwissenschaft-aktuell.de
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Biophotonen: Geisterhaftes Bio-Leuchten erlischt mit dem Tod:
Calgary (Kanada) – Was lange Zeit als esoterischer Irrglaube gehalten wurde, hat tatsächlich eine auch wissenschaftlich nachweisbare Grundlage: Unsere Körper senden fortwährend einen Strom niedrigenergetischer Photonen aus. Neue Experimente mit Mäusen zeigen nun, dass dieses fast schon geisterhafte Leuchten mit dem Tod erlischt.
Symbolbild (Illu.)
Copyright: grewi.de (erstellt mit KI)
Lange Zeit galt die Existenz dieses kaum wahrnehmbaren Leuchtens umstritten, mittlerweile konnte es jedoch gemessen und fotografiert werden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es auf einen Prozess ultraschwacher Photonenabgabe (ultraweak photon emission) zurückgeht:
Mitochondrien und andere energieproduzierende Strukturen in unseren Zellen arbeiten mit Molekülen, die Energie aufnehmen und abgeben – dabei entsteht die Entsprechung von nur wenigen Photonen pro Sekunde und Quadratzentimeter Hautgewebe. Diese sogenannten Biophotonen sind jedoch äußerst schwer zu detektieren und von anderen biologischen Prozessen oder Lichtquellen – etwa der Wärmestrahlung jedes warmen Objekts – zu unterscheiden.
Das Phänomen der sogenannten Biolumineszenz, also der Fähigkeit von Lebewesen, selbst oder mit Hilfe anderer Spezies (Symbionten) Licht zu erzeugen, ist in der Natur weit verbreitet und besonders von Glühwürmchen oder Tiefseeorganismen bekannt. Dass auch der menschliche Körper Licht abgibt, war lange Zeit naturwissenschaftlich zumindest umstritten, fand jedoch in spirituell-esoterischen Ansichten seine Entsprechung in der sogenannten Aura.
Schon 2009 berichteten Forscher um Hitoshi Okamura, Masaki Kobayashi und Daisuke Kikuchi vom Tohoku Institute of Technology (TIT) im Fachmagazin „PLoS One“ (DOI: 10.1371/journal.pone.0006256) über den erfolgreich erbrachten Nachweis der menschlichen Bioluminiszenz mittels hochsensibler CCD-Kameras.
Die biolumineszentes Leuchten des Menschen.
Copyright: H.Okamura, M.Kobayashi, D.Kikuchi / plosone.org
Wie die Studie zeigen konnte, gibt der menschliche Körper ein leichtes Schimmern von sich. Die Stärke dieses Leuchtens ist jedoch 1000 Mal schwächer als das vom menschlichen Auge wahrnehmbare Licht. Hervorgerufen durch feinste Stoffwechselveränderungen, werden in bestimmten Rhythmen direkte ultraschwache Photonen, elektromagnetische Lichtteilchen, abgeben.
Auch wenn die Intensität dieses Leuchtens weit unter der für das menschliche Auge liegenden Sichtbarkeit liegt, verändert sie sich dennoch messbar innerhalb eines 24-stündigen Zyklus (s. Abb. C-H). Die hellste Phase liegt um die Mittagszeit, während gegen Abend am wenigsten Photonen abgegeben werden. Interessanterweise steht die Menge des emittierten Lichts nicht in Verbindung zu abgegebenen Körperwärme, zeigen Wärmeaufnahmen des gleichen Körpers doch gänzlich unterschiedliche Ergebnisse (s. Abb. I).
Auch aus grenzwissenschaftlicher Sicht ist die Entdeckung der japanischen Forscher interessant, da sie die Frage aufwirft, ob die nachgewiesene Biolumineszenz mit dem Phänomen der „Aura“ zusammenhängt, wie es von hellsichtigen Personen beschrieben wird.
Ob bestimmte Menschen dieses normalerweise unsichtbare Leuchten wahrnehmen können und ob es mit emotionalen oder neuronalen Zuständen verknüpft ist, bedarf weiterer Forschung.
In einer aktuell im „Journal of Physical Chemistry Letters“ (DOI: 10.1021/acs.jpclett.4c03546) veröffentlichten Studie zeigen Assistenzprofessor Vahid Salari und Dr. Daniel Oblak, Kollegen und Kolleginnen von der Universität Calgary untersucht, was mit diesen Biophotonen geschieht, wenn ein Tier stirbt. Hierzu erfassten die die ultraschwache Photonenaussendung über den gesamten Körper von Mäusen hinweg – sowohl vor als auch nach ihrem Tod.
Auch die Oblaks Messungen bestätigen einmal mehr, dass das beschriebene Leuchten nicht auf eine Messungenauigkeit oder einen Effekt anderer biologischer Prozesse zurückgeht. „Es ist wirklich etwas, das allen lebenden Organismen gemeinsam ist“, zitiert der „News Scientist“ den Wissenschaftler.
Experimente an verschiedenen Mäusen zeigen, dass die Intensität der Abgabe von Biophotonen mit dem Tod deutlich abnimmt.
Copyright/Quelle: Salari et al., Journal of Physical Chemistry Letters 2025
Für ihre Untersuchungen nutzten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen digitale Kameras, die einzelne Photonen detektieren können, um zwei jeweils einstündige Langzeitbelichtungen von vier haarlosen Mäusen aufzunehmen. Die Tiere wurden bei konstanter Temperatur gehalten, um Wärme als Einflussfaktor auszuschließen, und in einer dunklen Kammer fotografiert, um Lichtverschmutzung zu vermeiden. Sie stellten fest, dass die Biophotonenaussendung unmittelbar nach dem Tod der Mäuse im gesamten Körper signifikant zurückging.
Ebenso fotografierten die Forschenden zuvor abgeschnittene Blätter des Strahlenaralienbaums (Heptapleurum arboricola). Hier stellten sie fest, dass der Reparaturmechanismus der Pflanze die Biophotonenaussendung zunächst erhöhte. Auch verschiedene auf die Blattoberfläche aufgetragene Substanzen – etwa das betäubende Mittel Benzocain – schienen eine solche Erhöhung auszulösen.
Die Ergebnisse der Biophotonen-Experimente an abgeschnittenen Blättern des Strahlenaralienbaums.
Copyright/Quelle: Salari et al., Journal of Physical Chemistry Letters 2025
Gegenüber dem New Scientist zeigt sich Alasdair Mackenzie von der Central Laser Facility in Oxford wenig überrascht davon, dass Biophotonen nach dem Tod nicht mehr emittiert werden. Schließlich handelte es sich um ein Nebenprodukt des zellulären Stoffwechsels, der nach dem Tod zum Erliegen kommt. Frühere Untersuchungen hätten dies bereits für einzelne Zellen oder kleinere Körperteile gezeigt. Doch dasselbe für einen gesamten Organismus zu beobachten – und dabei alle anderen Lichtquellen auszuschließen – sei neu und überzeugend, sagt Mackenzie.
Laut Michal Cifra von der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag ist das Fehlen von Biophotonen nach dem Tod vor allem auf den ausbleibenden Blutfluss im Körper zurückzuführen: „Sauerstoffreiches Blut ist einer der Haupttreiber des Stoffwechsels, der Biophotonen erzeugt. Hätte man das Blut künstlich weiter zirkulieren lassen, hätte man auch weiterhin dieselbe Biophotonenaussendung beobachtet.“ Es hänge also nicht von der systemischen Lebendigkeit ab, sondern von der Lebendigkeit des optisch zugänglichen Gewebes.
Laut Oblak könnte die Überwachung dieser Signale eines Tages helfen, die Gesundheit von Wäldern aus der Ferne zu überwachen oder sogar Krankheiten beim Menschen zu erkennen. Dies sei umso faszinierender, als dass es sich um ein völlig passives Überwachungsverfahren handele, so der Wissenschaftler abschließend.
Recherchequellen: New Scientist, PLoS One, eigenen Recherchen grenzwissenschaft-aktuell.de
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