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Links zum Thema Tod:

in Das Erlöschen, - Trennung / Vereinigung: 26.01.2011 23:09
von Adamon • Nexar | 13.723 Beiträge

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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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zuletzt bearbeitet 13.02.2017 19:38 | nach oben springen
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#2

RE: Links zum Thema:

in Das Erlöschen, - Trennung / Vereinigung: 18.07.2014 00:51
von Adamon • Nexar | 13.723 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...n-legt-ein.html

Southampton (England) - Mit der AWARE-Studie haben Mediziner, Psychologen und Neurowissenschaftler seit 2008 nach belastbaren Beweisen für eine Weiterexistenz des menschlichen Bewusstseins nach dem Tode gesucht und erforscht, was mit dem menschlichen Geist und Bewusstsein während des klinisches Todes und bei Herzstillstand passiert. Schließlich berichten 10 bis 20 Prozent jener Patienten, die wiederbelebt werden konnten, von Erlebnissen während dieser Zeit - sogenannte Nahtoderfahrungen. In einigen Fällen berichten diese Menschen davon, in der Lage gewesen zu sein, ihren Körper zu verlassen und die Vorgänge um sich herum gesehen und gehört zu haben. Jetzt liegen die Ergebnisse der AWARE-Studie vor und legen tatsächlich ein zumindest den medizinischen Tod minutenlang überdauerndes Bewusstsein nahe.

Insgesamt wurden 2060 Patienten in 15 Krankenhäusern in Großbritannien, den USA und Australien in die Studie miteinbezogen, in der eine Vielzahl von Erfahrungen in Verbindung mit dem Sterben untersucht wurden. Eines der Hauptexperimente der Studie lag darin, dass in Krankenzimmern und Operationssälen der beteiligten klinischen Einrichtungen auf Ablagen, Schränken und Instrumenten - und damit auf Höhen, die aus normaler Augenhöhe, geschweige denn aus der Perspektive liegender Patienten schlichtweg nicht einsehbar waren, Tafeln mit Abbildungen und Symbolen angebracht wurden.

Sollten die Schilderungen der Patienten über entsprechende außerkörperliche Erlebnisse und Betrachtungen etwa der Operationsszenen aus der Höhe der Realität entsprechen, dann sollten diese also auch die besagt platzierten Symbole beschreiben können, von deren Existenz sie jedoch nichts wussten. Mit diesem Versuchsaufbau wollten die Forscher ausschließen, dass es sich bei den geschilderten Erlebnissen um Halluzinationen oder von den Patienten erfundene Erlebnisse handelt.

Zudem gab es akustische Signalgeber, die nach dem Herzstillstand drei Minuten lang kontinuierliche Piepstöne erzeugten, anhand derer die Wissenschaftler hofften, einen zeitlichen Abgleich und somit Beweis für ein bewusstes Wahrnehmen während des Herzstillstandes zu finden.

Die Ergebnisse der AWARE-Studie wurden aktuell im Fachjournal "Resuscitation" (DOI: 10.1016/j.resuscitation.2014.09.004) veröffentlicht.

"Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Vorstellung ist der Tod kein spezifischer Moment sondern ein potentiell umkehrbarer Vorgang, der nach einer schweren Krankheit oder Unfällen dazu führt, dass das Herz, die Lunge und das Gehirn ihre Funktion einstellen" erläutert der Leiter der AWARE-Studie Dr. Dr. Sam Parnia, Assistenzprofessor für Notfallmedizin und Direktor der Abteilung zur Erforschung der Wiederbelebung (Resuscitation Research) an der State University of New York.

"Gelingt es, diesen Prozess umzukehren, so spricht man von Herzstillstand; gelingt dies nicht, so nennt man das Tod. In unserer Studie wollten wir über den emotional besetzten aber bislang kaum definierten Begriff der Nahtoderfahrungen (Near Death Experiences, NDEs) hinausgehen, um objektiv zu erforschen, was passiert, wenn wir sterben."

Während sich 39 Prozent der Patienten, die einen Herzstillstand überlebt hatten und danach in der Lage waren, dazu befragt zu werden, nicht an bestimmte Ereignisse erinnerten, beschrieben 46 Prozent der befragten Patienten eine Vielzahl unterschiedlicher, mit dem Sterbeerlebnis einhergehender mentaler Erinnerungen, wie sie jedoch allgemein nicht mit den Merkmalen einer Nahtoderfahrung übereinstimmten.

Nur 9 Prozent der Befragten schilderten die klassischen Merkmale einer Nahtoderfahrung, und gerade einmal 2 Prozent dieser Patienten erinnerten sich, eine außerkörperliche Erfahrung gemacht zu haben, während derer sie visuelle und akustische Wahrnehmungen hatten.

In nur einem Fall konnte die von dem Herzstillstandpatienten beschriebenen Erlebnisse auch tatsächlich anhand akustischer und visueller Wahrnehmungen bestätigt werden. Doch für die Forscher um Dr. Parnia war und ist dieser Fall genau das, wonach sie in ihren Experimenten gesucht hatten:

"Dieser Fall ist unter anderem deshalb so bedeutend, weil oft angenommen wird, dass Erlebnisse in Verbindung mit dem Sterben wahrscheinlich Halluzinationen oder Illusionen sind, die sich entweder vor dem Herzstillstand ereignen oder aber mit dem erfolgreichen Wiederbelebungsprozess einhergehen - nicht aber, dass es sich um eine Erfahrung handelt, die mit wirklichen Ereignissen in Übereinstimmung gebracht werden kann, während das Herz aufgehört hat zu schlagen", erläutert Parnia.

In diesem Fall eines 57-jährigen Sozialarbeiters aus Southampton konnten die Erlebnisse des Patienten mittels der akustischen Stimuli überprüft werden. Zu den bewussten Erfahrungen dieses Patienten kam es während einer dreiminütigen Zeit, in der kein Herzschlag existierte - der Patient später aber die während dieser Zeit erzeugten akustischen Signale beschrieb.

"Das ist eigentlich paradox, da das Gehirn normalerweise innerhalb von 20-30 Sekunden ohne Herzschlag seine Funktionen einstellt und diese nicht wieder reaktiviert, bis der Herzschlag wieder hergestellt werden kann. Über die von dem Patienten korrekt beschrieben akustischen Stimuli hinaus gab es auch visuelle Erlebnisse, die mit tatsächlichen Ereignissen in dieser Zeit in Übereinstimmung gebracht und dadurch verifiziert werden konnten (Handlungen der Ärzte und Schwestern während der Wiederbelebungsversuche usw.)."

"Obwohl aufgrund der sehr geringen Häufigkeit des Auftretens von außerkörperlichen Erfahrungen während der von den Patienten geschilderten Nahtoderfahungen (2 %) die Realität oder Bedeutung dieser Erlebnisse nicht eindeutig bewiesen werden konnte - war es uns auch nicht möglich, diese zu widerlegen", so Parnia abschließend.

- Derzeit stehen wir mit Dr. Parnia in Kontakt und hoffen schon bald, ein Interview mit ihm zu den nun veröffentlichten Ergebnissen der AWARE-Studie nachreichen zu können.



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#3

RE: Links zum Thema:

in Das Erlöschen, - Trennung / Vereinigung: 07.05.2015 02:47
von Adamon • Nexar | 13.723 Beiträge

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#4

RE: Links zum Thema:

in Das Erlöschen, - Trennung / Vereinigung: 08.05.2015 21:58
von Adamon • Nexar | 13.723 Beiträge

http://www.erhoehtesbewusstsein.de/einblicke-ins-jenseits/

Nahtoderfahrungen umfassen einen weiten Bereich individueller Erfahrungen mit überwiegend charakteristischen Erlebnismustern am Rande des Todes.

Vielen Nahtoderfahrungen sind bestimmte Empfindungen wie „Frieden“, Liebe und Glück, und Erlebnismuster wie Blick in einen „Tunnel“, Verlassen des eigenen Körpers, Begegnungen mit Toten oder übernatürlichen Wesen oder eine Rückschau auf das eigene Leben gemeinsam, die als Erlebniswirklichkeiten beschrieben werden. Auch negative Nahtoderfahrungen sind von einzelnen Personen berichtet worden.

Das Phänomen wurde in zahlreichen dedizierten Untersuchungen wissenschaftlich untersucht, ohne bisher eindeutige Beweise für oder gegen die Theorie einer objektiven Realität der gemachten Erfahrungen feststellen zu können. In der klassischen Medizin beschäftigen sich die Neuropsychologie sowie die Psychologie und Psychiatrie mit diesem Thema. Im Bereich der spirituellen Deutung dieser Phänomene existieren Interpretationen in vielen Religionen und verschiedenen Strömungen der Esoterik.


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#5

RE: Links zum Thema:

in Das Erlöschen, - Trennung / Vereinigung: 01.10.2016 08:02
von Adamon • Nexar | 13.723 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...sionen20160929/


Symbolbild: Sterbebettvision (Illu.)
Copyright: grewi.de
Shizouka (Japan) – Eine aktuelle Studie japanischer Forscher kommt zu dem Schluss, dass einer von fünf sterbenden Patienten Visionen von bereits verstorbenen Verwandten oder Freunden oder einem Leben nach dem Tod, sogenannte Sterbebettvisionen, erlebt.

Wie die Forscher um Dr. Tatsuya Morita vom Seirei Mikatahara General Hospital in Shizouka aktuell in der Fachzeitschrift „Journal of Pain and Symptom Management“ (DOI: 10.1016/j.jpainsymman.2016.04.013) berichten, basiert ihre Studie auf einer landesweiten Umfrage von 2014 an Krankenhäusern und Hospizeinrichtungen zu hier verstorbenen Krebspatienten, aus der auch Antworten auf Fragen zu den in Japan als Omukae bezeichneten Sterbebettvisionen hervorgehen.

Wörtlich bezeichnet Omukae das Phänomen, „wenn jemand einen Sterbenden besucht, um ihn auf seiner bevorstehenden Reise zu begleiten“. In ihrer Studie beschreiben die japanischen Forscher das Phänomen als „Visionen von verstorbenen Personen oder des Lebens nach dem Tod“.

Anhand der Daten zu insgesamt 2.221 Personen ergibt sich, dass in 462 der darin erfassten Fälle es zu Omukae gekommen war. In 351 dieser Fälle beschrieben die Familien der Sterbenden, dass der Patient selbst diese Sterbebettvision noch klar und deutlich geschildert hatte. In 113 war es hingegen nicht der Sterbende selbst, sondern Angehörige, die während der Visionen anwesend waren und das Erlebte sozusagen aus zweiter Hand schilderten. Während 1.392 Familien keinerlei derartige Vorfälle berichteten, zeigten sich immerhin noch 365 angesichts der Fragen danach unsicher.

Von den Patienten mit Sterbebettvision berichteten 87 Prozent von Visionen bereits verstorbener Angehöriger oder Freunde. In den meisten dieser Fälle handelte es sich bei den „Besuchern“ um die Eltern der Patienten. 54 Prozent berichteten von Szenen im Jenseits. Aus der Statistik geht ebenfalls hervor, dass die Wahrscheinlichkeit für Sterbebettvisionen mit zunehmendem Alter steigt. Zudem waren die Omukae-Visionen mehrheitlich bei Frauen mit einem religiös-familiären Hintergrund oder Überzeugungen von einem Leben nach dem Tod zu finden

Abschließend erklären die Autoren der Studie, dass diese belege, „dass Sterbebettvisionen nicht für alle Patienten und ihre Familien ein mit Stress verbundenes Phänomen darstellen.“ Stattdessen werde Omukae von einigen als „transpersönliche Erfahrung des Sterbeprozesses, aber nicht als Halluzination, gewertet“. Letztere Beobachtung wird von den Ergebnissen früherer Studien zu Sterbebettvisionen und Nahtoderfahrungen gestützt (…GreWi berichtete). Auch die Beobachtung, dass in Sterbebettvisionen hauptsächlich verstorbene Personen und nur in wenigen Fällen religiöse Figuren „erscheinen“, deckt sich mit früheren Untersuchungen ebenso wie die Erkenntnis, dass Patienten und Angehörige oft zögern, über das so erlebte mit Ärzten und Personal zu sprechen (…GreWi berichtete).

Vor diesem Hintergrund sollten Mediziner, Ärzte und Klinik- bzw. Hospizpersonal derartige Erlebnisse auch nicht automatischen als abnormale Phänomene betrachtet, die es medizinisch zu behandeln gelte. Stattdessen sei ein „individueller Ansatz“ notwendig.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#6

RE: Links zum Thema:

in Das Erlöschen, - Trennung / Vereinigung: 13.02.2017 19:32
von Adamon • Nexar | 13.723 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...em-tod20160623/

„Untote Gene“ erwachen erst Tage nach dem Tod:


ymbolbild Tod (Fortuny La senyoreta Del Castillo en el seu llit de mort; Marià Fortuny, 1871)
Copyright: gemeinfrei
Seattle (USA) – Wann sind wir wirklich tot, nachdem wir gestorben sind? Diese auf den ersten Blick vielleicht absurd klingende Frage bekommt durch neue Erkenntnisse von Genetikern eine unerwartete Bedeutung: Entdeckten die Wissenschaftler doch, dass bestimmte Gene nicht nur den Todeszeitpunkt viele Stunden aktiv überdauern, sondern sogar erst Tage später erneut aktiv werden.

UPDATE 26. Januar 2017: Die hier auf GreWi bereits im Juni 2016 vorgestellte Studie wurde jetzt auch in einem Fachjournal publiziert. Den Link zum in „Open Biology“ veröffentlichen Artikel finden Sie http://rsob.royalsocietypublishing.org/content/7/1/160267

Wie das Team um Peter Noble von der University of Washington vorab auf „bioRxiv“ berichtet, ging man zuvor noch davon aus, dass allgemein auch Gene schon kurz nach dem Todeszeitpunkt ihre Aktivität einstellen. Stattdessen entdeckten die Forscher mit ihrer neuen Methode zur Messung der Genaktivität nun, dass Hunderte von Genen während der ersten 24 bis 48 Stunden nach dem Tod ihre Aktivität sogar nochmals erhöhen, um erst danach endgültig zu verstummen. Bei den neben Nagetieren untersuchten Zebrafischen hielt die Aktivität der Gene sogar noch bis zu vier Tage an.

„Viele dieser postmortem-aktiven Gene sind beispielsweise in Notfällen von Vorteil, wenn sie etwa Funktionen wie Entzündungen antreiben, das Immunsystem aktivieren oder Stress entgegenwirken“, berichten die Forscher.

„Die Aktivitäten anderer Gene waren hingen für uns eine Überraschung“, erläutert Noble. „So zeigte sich, dass einige Gene erst nach dem Tod aktiviert wurden. Zu diesen Genen gehören vor allem Gene, die normal dabei helfen, den Embryo zu formen, die aber nach der Geburt nicht mehr benötigt werden.“

Eine mögliche Erklärung für dieses postmortale Wiedererwachen dieser Gene sehen die Wissenschaftler im Zustand einiger Zellen in kürzlich verstorbenen Körpern, die denen in Embryonen gleichen. Einige Gene werden also wahrscheinlich deshalb wieder aktiviert, weil andere Gene, die diese Aktivität normalerweise (wie im Fall der embryonalen Entwicklung) unterdrücken sollen, abschalten.

Das Forscherteam hat zudem einige postmortale Gene identifiziert, die Krebs beschleunigen. Diese Beobachtung könnte erklären, warum einige Patienten, die Organe von kürzlich Verstorbenen erhalten haben, ein höheres Krebsrisiko aufweisen.

Die Ergebnisse könnten dabei helfen, zu erklären, was im Innern der Organe passiert, wenn ein Mensch stirbt und somit für Transplantationen von Organen von Bedeutung sein – etwa wenn es darum geht, die Qualität von Spenderorganen einzuschätzen.

In einem ebenfalls via „bioRxiv“ veröffentlichten Begleitartikel erläutern Noble und Kollegen, wie sie mit ihrer neuen Methode zur Messung der Genaktivität auch eine neue Methode zur akkuraten Bestimmung des exakten Todeszeitpunkts gefunden haben wollen. Während die bisherige Methoden oft ungenau, weil indirekt sind und sich oft auf Faktoren beruft, die nicht in einem direkten Zusammenhang mit dem verstorbenen Körper stehen, liefert die neue Methode anhand genauer Beobachtungen nun konkrete biologisch-genetische Bezüge zu den letzten Lebensaktivitäten.

Zugleich liefert die Entdeckung der Forscher sicherlich auch neuen Zündstoff in der Diskussion um die Frage, ab wann ein Mensch wirklich tot ist.

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#7

RE: Links zum Thema:

in Das Erlöschen, - Trennung / Vereinigung: 13.02.2017 19:41
von Adamon • Nexar | 13.723 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...kschau20170201/

Neuro-Studie untersucht in Todesnähe ablaufende Lebensrückschau:



Symbolbild: Lebensfilm
Copyright: grewi.de
Jerusalem (Israel) – Das Motiv kennt wahrscheinlich jeder – zumindest aus Filmen, Romanen und Erzählungen: In akuter Lebensgefahr oder kurz vor dem Tod laufen die wichtigsten Momente des Lebens wie ein Film vor dem inneren Auge der Betroffenen ab. Aus Sicht der Wissenschaft war diese Lebensrückschau, als Teilaspekt von Nahtoderfahrungen bislang nur schwer zu fassen. Eine aktuelle Studie israelischer Neurologen hat sich dem „Lebensfilm“ nun genähert.

Wie das Team um Judith Katz von der Hadassah University aktuell im Fachjournal „Consciousness and Cognition“ (DOI: 10.1016/j.concog.2016.10.011) berichtet, haben sie zunächst die Aussagen von sieben Personen ausgewertet, die bereits eine solche Lebensrückschau (engl.: Life Review Experience = LRE) erlebt haben wollen.

Hierbei stellten die Wissenschaftler fest, dass alle Berichte gemeinsame Elemente beinhalteten, von denen einige auch den allgemeinen Klischeevorstellungen von LREs, wie sie in Filmen und Bücher kolportiert werden, widersprechen: So beschrieben die Zeugen übereinstimmend, dass der Ablauf der sich „abspielenden“ Ereignisse nur selten chronologisch korrekt geordnet wiedergegeben wurde. Statt dessen seien einige der wichtigsten Lebensereignisse mehr oder weniger zufällig an ihnen vorbeigezogen, in anderen Fällen sogar nahezu zeitgleich.

Ebenfalls übereinstimmender Teil der LRE waren tief emotionale Erfahrungen, die die Zeugen auch aus der Perspektive ihrer Angehörigen und/oder Freunde „erlebt“ hatten: „Ich konnte mich in einzelne Personen hineinversetzen und den Schmerz spüren, den sie in ihrem Leben erfahren hatten. (…) Es war mir erlaubt, Teil dieser Menschen zu werden und zu fühlen, was sie fühlten“, so die Schilderung eines Befragten.

Auch die Konsequenzen der erlebten Lebensrückschau waren für alle Befragten gleich und stellten eine starke Zäsur in der Wahrnehmung für sie wichtiger Personen und Lebensereignisse dar.

Für die Forscher weisen die gemeinsamen aber von den Populärvorstellungen abweichende Aspekte daraufhin, dass es sich im ein tatsächlich reales verbreitetes Phänomen handelt.

Zum Thema

Basierend auf der Auswertung der Befragungen ordneten die Neurologen die beschriebenen Erfahrungen bestimmten und entsprechend verantwortlichen Hirnregionen zu – also etwa jenen Hirnarealen, in denen autobiografischer Erinnerungen gespeichert werden. Dabei zeigte sich, dass alle derart identifizierten Regionen (Präfrontaler Cortex, Temporallappen und der parietale Assoziationscortex) zugleich auch besonders anfällig für Hypoxie (also die Mangelversorgung mit Sauerstoff) und Blutverlust sind, wie sie mit Nahtoderfahrungen auslösenden Traumata einhergehen können.

In einem letzten Schritt erstellten die Wissenschaftler dann einen auf den gemeinsamen LRE-Aspekten basierenden Fragebogen, den sie einer Gruppe freiwilliger Teilnehmer aushändigte, die selbst noch nie eine Lebensrückschau erlebt hatten. Die Antworten belegen, dass viele LRE-Elemente einzeln betrachtet zugleich Erlebnisse und Erfahrungen sind, wie sie die meisten Menschen in dem ein oder anderen Kontext auch ohne LRE machen – Erlebnisse wie etwa Déjà-vu oder das Bereuen bestimmter Lebensereignisse und –Handlungen: „Die Ergebnisse legen nahe, dass das LRE-Phänomen auf einer Veränderungen eines neurokognitiven Mechanismus beruht, der auch bei Menschen ohne LRE vorhanden ist“, schreiben Katz und Kollegen.

Für die Neurowissenschaftler ist die Lebensrückschau demnach also kein besonderer oder gar mystischer Vorgang oder konkrete Reaktion unseres Gehirns auf den nahenden oder drohenden Tod, sondern lediglich eine extrem konzentrierte Version alltäglicher mentaler Prozesse.

+ + + GreWi-Kommentar
Wie schon bei sonstigen Aspekten von Nahtoderfahrungen, werden auch die LRE-Erlebnisse aus neurologischer Sicht mehr oder weniger als neurologische Fehlfunktion bezeichnet und damit dem Vorgang jegliche übersinnliche bzw. übergeordnete Natur und Funktion – oder gar über neurologische und damit biochemische Prozesse hinausreichende Bedeutung abgesprochen. Gut möglich, dass dem tatsächlich so ist. Allerdings erscheint mir auch hier die Frage interessant, „warum“ Menschen in diesen Situationen diese Dinge erleben und ob es nicht auch einen Auslöser der beschriebenen „extrem konzentrierten Versionen alltäglicher mentaler Prozesse“ gibt, der sich unserem Verständnis entzieht. Warum berichten Menschen mit Nahtoderlebnissen kulturübergreifend (…GreWi brichtete) übereinstimmend vom Treffen mit bereits verstorbenen Freunden und Verwandten, von einem Gefühl des inneren Friedens und das sogar (wie auch im Falle der hier geschilderten LRE-Studie) jenseits der von der Populärkultur verbreiteten Stereotypen?

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Mediziner messen ungewöhnliche Hirnaktivität mehr als 10 Minuten über den Tod hinaus:


Symbolbild: Tod
Copyright: Gemeinfrei
London (Kanada) – Ein Team kanadischer Intensivmediziner berichtet in einem aktuellen Fachartikel über ungewöhnliche Beobachtungen am Beispiel eines Patienten, bei dem – obwohl bereits für klinisch tot erklärt – noch 10 Minuten und 38 Sekunden lang beständige Hirnaktivität gemessen wurde, für die die Wissenschaftler keine Erklärung finden konnten.

Wie das Team um Loretta Norton von der University of Western Ontario aktuell im Fachjournal „The Canadian Journal of Neurological Sciences“ (DOI: 10.1017/cjn.2016.309) berichtet, zeigten sich bei einem der vier untersuchten Patienten noch mehr als 10 Minuten lang sogenannte Delta-Wellen-Ausbrüche, also Gehirnaktivität, wie wir sie eigentlich im Tiefschlaf erleben. Zugleich unterstreichen die Mediziner den Unterschied der gemessenen Hirnaktivität zum bekannten Phänomen der sogenannten plötzlichen „Todes-Welle“, wie sie beispielsweise noch bei geköpften Ratten mehr als eine Minute nach dem Tod gemessen werden konnte.

In den anderen drei untersuchten und dokumentierten Fällen zeigten die EEG-Scans kaum Übereinstimmungen zwischen dem Zeitraum von 30 Minuten vor und 5 Minuten nach dem festgestellten Todeszeitpunkt, wenn die Sterbenden schon vor dem eigentlichen Todeszeitpunkt das Bewusstsein verlieren.


Die Scans der vier untersuchten Sterbenden: Die Null-Linie markiert den Zeitpunk des gemessenen klinischen Todes aller Patienten bzw. dem Zeitpunkt des finalen Herzstillstands – wenige Minuten nachdem die lebenserhaltenden Instrumente ausgeschaltet wurden. Vor dem Hintergrund der hier beschriebenen Studie ist die im unteren Farbfeld als gelbe Farbtöne abgebildete Hirnaktivität interessant: Diese versiegt in 3 der 4 untersuchten Fälle schon vor dem Herzstillstand – im Falle von „Patient 2“ bis zu 10 Minuten vor dem klinischen Tod. Im Falle von „Patient 4“ hält diese Aktivität in Form von Delta-Wellen-Ausbrüchen noch 10 Minuten und 38 Sekunden über den Zeitpunkt des Herzstillstands hinaus an.
Copyright: Norton et al. (2017)

Die Autoren des Fachartikels selbst zeigen sich derzeit noch sehr vorsichtig, wenn es um die Bewertung und Bedeutung ihrer Beobachtungen geht. Besonders die sehr kleine Gruppe untersuchter Individuen mache eine Übertragung der Untersuchungsergebnisse und Rückschlüsse darauf, was die Beobachtungen über die „nachtodlichen Erfahrungen“ aussagen, schwierig.

Vor dem Hintergrund, dass bislang keine biologische Erklärung für eine derart lang anhaltende Hirnaktivität nach dem Herzstillstand bekannt ist, stellen die Autoren selbst lediglich Messfehler während der Scans als mögliche Erklärung zur Diskussion – erklären zugleich aber auch, dass sie keine Hinweise auf Fehlfunktionen an den verwendeten Instrumenten finden konnten. Schlussendlich stehe man vor einem Rätsel.

Erneut stellt sich angesichts der nun publizierten Ergebnisse, die Frage danach, ab wann wir wirklich tot sind, nachdem wir offiziell für tot erklärt wurden? Erst im vergangenen Jahr entdeckten US-Wissenschaftler, dass bestimmte Gene nicht nur den Todeszeitpunkt viele Stunden aktiv überdauern, sondern sogar erst Tage später erneut aktiv werden (…GreWi berichtete).

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Studie: Erinnerungen an Nahtoderfahrungen sind „realer als real“:

Charlottesville (USA) – Ein wiederkehrendes Merkmal von Erinnerungen an Nahtoderfahrungen ist die Charakterisierung dieser Wahrnehmungen durch die Zeugen als „absolut real“ oder gar „wirklicher als die Wirklichkeit.“ Zwei langjährige Erforscher von Nahtoderfahrungen haben diese Beschreibungen nun mit einer Studie überprüft – mit einem erstaunlichen Ergebnis.

Wie Dr. Bruce Greyson vom Department of Psychiatry and Neurobehavioral Sciences an der University of Virginia und der Nahtodforscher Lauren Moore aktuell im Fachjournal „Consciousness and Cognition“ (DOI: 10.1016/j.concog.2017.03.003) berichten, sind „Nahtoderfahrungen meist sehr lebhafte, lebensverändernde Erfahrungen von Menschen, die dem Tode sehr nahe gekommen sind.“

Skeptiker einer metaphysischen Deutung derartiger Erfahrungen und Erlebnisse verweisen gerne auf dem Umstand, dass sog. Nahtoderfahrungen meist in Verbindung zu Situationen entstehen, in denen die Patienten einen Herzstillstand erlitten haben, wie er oft mit kurzfristigem Gedächtnisverlust erinhergeht, unter Einfluss von – teilweise sogar potentiell psychoaktiven – Medikamenten und grundsätzlich traumatischen Faktoren standen. Hinzu erinnern sie viele Nahtodzeugen erst vergleichsweise lange Zeit später an ihre Erlebnisse – ein Faktor, der für gewöhnlich die Lebendigkeit von Erinnerungen reduziert.

„Im Gegensatz zu derartigen Zweifeln, stellen die Zeugen selbst die Wahrhaftigkeit ihrer Erlebnisse nur höchst selten in Frage – beschreiben diese sogar für gewöhnlich als ‚realer als real‘ oder ‚realer als alles, was ich jemals erlebt hatte'“, erläutern die Autoren.

Um gerade diese Beschreibungen und damit die Frage zu untersuchen, ob es sich bei Nahtoderfahungen also um erfundene Erinnerungen oder reale Ereignisse handelt, befragten Greyson und Moore 122 Überlebende einer mit einer Nahtoderfahrung einhergehenden Nahtodsituation auf der Grundlage eines sog. Memory Characteristics Questionnaire (MCQ) mit dem sonst die Eigenschaften von falschen Erinnerungen untersucht und überprüft werden.

Die Teilnehmer an der Studie sollten den MCQ für drei unterschiedliche Arten von Erinnerungen ausfüllen: Die eigenen Nahtoderfahrung. Die Erinnerung an ein belegtes „reales“ Ereignis in zeitlicher Nähe zur Nahtoderfahrung und an eine in etwa zu gleichen Zeit spielende erfundene Erinnerung. Der Test basiert auf früheren Beobachtungen und Untersuchungsergebnissen, wonach Erinnerungen an reale Ereignisse meist mehr Wahrnehmungsinformationen (wie etwa an Farben oder Töne) und mehr kontextbezogene Informationen (Erinnerungen an die zeitliche und räumliche Umgebung), zudem mehr bedeutende und unterstützende Details (wie emotionale Informationen), dafür aber deutlich weniger bizarre Elemente beinhalten.

Das Ergebnis: Die MCQ-Werte der Erinnerungen an das Nahtoderlebnis lagen über denen an das „reale“ Ereignis, welches wiederum jenes der erfundenen Erinnerungen übertraf.

„Unsere Ergebnisse und Daten legen nahe, dass Erinnerungen an Nahtoderfahrungen von den Zeugen tatsächlich als realer als reale oder erfundene Ereignisse wahrgenommen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Nahtoderfahrungen nicht mit erfundenen (also falschen) Erinnerungen verglichen werden können“, so Moore und Greyson abschließend.

Zum Thema

Damit bestätigt die aktuelle Studie frühere Untersuchungen die ebenfalls zu der Bewertung kamen, dass Nahtoderfahrungen damit sehr viel eher Erinnerungen an reale Erfahrungen statt falsche Erinnerungen erfundener Erfahrungen sind.

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