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Das Henoch`sche Vermächtnis

in Henoch: 05.04.2011 14:58
von Violettangel • Nexus-Mitarbeiter | 85 Beiträge

Quelle: Der Orden des Henoch

Das Henoch´sche Vermächtnis

Als kollektives Vermächtnis der westlichen Kultur (im Hinblick auf Asien) wird jene Bewegung
als das Henoch´sche Vermächtnis bezeichnet,
worin der Heilige Geist seit der ersten Sintflut (7640 v.u.Z.) wirksam ist.

Obwohl die besten Aufzeichnungen in der Bibel (Altes und Neues Testament) vorzufinden sind,
so waren die Propheten Israels und Judäas nicht die ersten bzw.
die einzigen Verkünder des Wortes Gottes.
Das Henoch’sche Vermächtnis existiert ab dem Zeitpunkt,
als der erste Menschen (in diesem Fall Adam) sich seiner selbst bewusst wurde.

1. Buch Moses 3,6-9
Und das Weib schaute an, daß von dem Baum gut zu essen wäre
und daß er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre,
weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß
und gab ihrem Mann auch davon, und er aß.

Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren,
und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze.
Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war.
Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des Herrn
unter die Bäume im Garten. Und Gott der Herr rief Adam und sprach zu ihm: «Wo bist du?»

Das Henoch´sche Vermächtnis ist eine andere Bezeichnung für die Akasha-Chronik.
Die Akasha-Chronik ist eine Art allumfassende historische Bibliothek i
m übersinnlichen Bereich, deren Wissen durch eine Art "Innere Schau" abgefragt werden kann.

Erstmalig wurde der Begriff "Akasha-Chronik" in die westliche bzw. okkulte Literatur
wohl von Helena Petrovna Blavatsky (1831-1891) eingeführt.
Das Konzept eines solchen universalen Welt- oder Astral- gedächtnisses
ist hauptsächlich in asiatischen Religionen Weltgedächtnisses findet sich bereits
u.a. bei Platon (vgl. Timaios), Plotin und Paracelsus.
Der Begriff Akasha (Akascha, Akasa und Akaça steht für Himmel, Raum oder Äther).
Der Unterschied der Bezeichnungen leitet sich allein durch die Tradition ab.
Einige Mitgleider glauben an eine Abfragung bzw. Abrufung
dieser allumfassenden Bibliothek des kollektiven Menschheitsgeistes
durch Mittel und Wege der westlichen Esoterik bzw. der Grenzwissenschaften.
Diese Mittel und Wege unterscheiden sich zwar von
der östlichen Vorstellung der "Inneren Schau" in der Praxis, aber nicht im Resultat...

Die Tätigkeit des Heiligen Geistes ist eine Kontaktierung des
Henoch’schen Vermächtnisses (bzw. der Akasha-Chronik) und beginnt
ab der ersten Sintflut (7640 v.u.Z.). In der Bibel (Altes Testament)
wird von einer großen Sintflut gesprochen und dass sie sich nicht mehr
in diesem Ausmaß wiederholen wird.

1. Buch Mose 9,11-13
«Und ich richte meinen Bund so mit euch auf,
daß hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbt werden soll durch die Wasser der Sintflut
und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe.»
Und Gott sprach: «Das ist das Zeichen des Bundes,
den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier
bei euch auf ewig:

Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt;
der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.»


Der Wissenschaftler Tollmann hat in seinen Untersuchungen herausgefunden,
dass sich im Jahre 7640 v.u.Z. eine Veränderung des Magnetfeldes der Erde ereignet hat,
die er auf eine große Sintflut zurückführt.
Fortführende Untersuchungen von den Wissenschaftlern Eldrige und Gould ergaben,
dass eine weitere - aber kleinere - Sintflut ca. 4490 Jahre später über
einen Teil der Erde kam.
In der Bibel werden Erinnerungen an zwei Sintflutberichte miteinander vermengt;
wahrscheinlich der Sintflutbericht aus dem assyrisch-sumerischen Gilgamesh-Epos
und eine nomadische oder jüdische Überlieferung.
Die Bibel spricht aber eindeutig aus zeitrechnerrischen Gründen
von der späteren (zweiten) Sintflut.

Die Bibel ist nicht nur ein Rückblick auf das Verhalten eines Volkes,
das seinen Gott verlassen hat, aber ohne ihn nicht leben kann
und auch nicht nur ein Bericht über einen Gott, der sein Volk verworfen hat,
aber nicht von ihm lassen kann und sie ist auch nicht nur eine Ansammlung von
Einzelschicksalen, sondern die Geschichte bzw. Chronik dieses Volkes.
Daraus ergeben sich bis heute zwei Überzeugungen des Judentums,
nämlich dass der Pentateuch (also die ersten fünf Bücher der christlichen Bibel)
von Moses selbst verfaßt wurde und dass die darin beschriebene Geschichte
sich wortgetreu so ereignet hat!

Ab der ersten Sintflut im Jahre 7640 v.u.Z. beruft der Heilige Geist
Menschen zu Verkündern des Wortes Gottes.
Das Wort Gottes ist die Wiederherstellung eines ursprünglichen Zustandes
nach dem sich der Mensch zurücksehnt.
Das Wort Gottes wird in Jesaja 48,17-19 folgend beschrieben:

Jesaja 48,17-19
«So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige in Israel:
«Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was nützlich ist,
und leitet dich auf dem Wege, den du gehst.
O daß du auf meine Gebote merktest,
so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom,
und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen; und dein Same würde sein wie Sand,
und die Sprossen deines Leibes wie Sandkörner;
sein Name würde nicht ausgerottet noch vertilgt vor mir.»


Zwischen den Jahren 7640 v.u.Z. und 3150 v.u.Z.
ist wenig über die Aufgabe des Heiligen Geistes bekannt,
doch Aufzeichnungen berichten, dass die berufenen Menschen hauptsächlich Frauen waren.
Vielleicht ist dies eine Anspielung aus den Alten Akten des Ordens
auf das Matriarchat und auf die Veränderungen des Zeitalters.
Heute befindet sich die Menschheit vor der Schwelle des Wassermann-Zeitalters,
das im Henoch´schen Orden "Zeitalter des Heiligen Geistes,
der über die Menschen ausgeschüttet werden wird" genannt wird.

Jedes Zeitalter verläuft innerhalb von 2160 Jahren.
Es beginnt mit der Verkündigung durch einen Propheten,
der vom Heiligen Geist erfasst wurde und endet mit der Verkündigung
eines Propheten eines neuen Zeitalters.
Das vorgehende Zeitalter der Fische wurde durch Johannes den Täufer eingeleitet
und findet darin Hervorhebung, dass das geheime Zeichen der Christen der Fisch war.
Heute finden wir ihn vielfach als Aufkleber auf Autos.

10810 v.u.Z. Zeitalter des Löwen

8650 v.u.Z. Zeitalter des Krebs

7640 v.u.Z. Die erste Sintflut laut Tollmann

6490 v.u.Z. Zeitalter der Zwillinge

4330 v.u.Z. Zeitalter des Stieres

3150 v.u.Z. Die 2. Sintflut laut Eldrige/Gould

2170 v.u.Z. Zeitalter des Widders

10 v.u.Z. Zeitalter der Fische

2150 n.u.Z. Zeitalter des Wassermanns

4310 n.u.Z. Zeitalter des Steinbocks

6470 n.u.Z. Zeitalter des Schützen

8630 n.u.Z. Zeitalter des Skorpions

10790 n.u.Z. Zeitalter der Waage

12950 n.u.Z. Zeitalter der Jungfrau

Warum der Heilige Geist hauptsächlich Frauen zwischen den Jahren 7640 und 3150 v.u.Z. berief,
lässt sich auch an der Auflistung der Zeitalter ersehen.
Der Krebs ist ein weibliches Symbol und wird dem Mond zugeordnet.
Der Mond benötigt 27,3 Tage um die Erde zu umkreisen,
die Periode der Frau verläuft ebenfalls in einem Zeitraum von 27,3 Tagen
und die Dauer einer Schwangerschaft beträgt durchschnittlich 273 Tage.
Der Radius des Mondes ist 0,273 vom Radius der Erde
und seine Schwerkraft beträgt 0,273 cm/s, die Absolute Temperatur beträgt -273 °C usw.

Die erste Sintflut ereignete sich also während des Zeitalters des Krebses,
worin das Matriarchat und die Mutterkulte vorherrschend waren.
Das Zeitalter des Krebses blieb nach der ersten Sintflut noch weitere 1010 Jahre
bestehen bis das Zeitalter der Zwillinge kam.
Dieses Zeitalter stand für die Emanzipation des Mannes,
und Propheten und Prophetinnen waren gleichermaßen vertreten,
denn das Sternzeichen der Zwillinge steht für das weibliche und männliche im Menschen.
Der Ausgleich der Gegensätze weiblich und Männlich ist ebenfalls Teil des Wortes Gottes.

Der Henoch’sche Orden spricht in diesem Zusammenhang von Sexueller Alchemie.

Die Sintflut aus der Bibel (3150 v.u.Z.) ereignete sich im Zeitalter des Stieres,
worin die Stierkulte stark vertreten waren und sein Ende kam im Jahre 2170 v.u.Z.
Ein Zeitalter endet aber nicht abrupt,
sondern es bleibt ein fortwährender Übergang bestehen.
Dies kann an einer Stelle aus dem Exodus (2. Buch Moses) beispielhaft gezeigt werden:

2. Buch Mose 32,19-24
Als Mose aber nahe zum Lager kam und das Kalb und das Tanzen sah,
entbrannte sein Zorn, und er warf die Gesetzestafeln aus der Hand und zerbrach
sie unten am Berge und nahm das Kalb, dass sie gemacht hatten,
und ließ es im Feuer zerschmelzen und zermahlte es zu Pulver und streute
es aufs Wasser und gab´s den Israeliten zu trinken.

Und er sprach zu Aaron: «Was hat dir das Volk getan,
daß du eine so große Sünde über sie gebracht hast?»

Aaron sprach: «Mein Herr lasse seinen Zorn nicht entbrennen.
Du weißt, daß dies Volk böse ist. Sie sprachen zu mir:
«Mache uns einen Gott, der vor uns hergehe;
denn wir wissen nicht, was mit diesem Mann Mose geschehen ist,
der uns aus Ägyptenland geführt hat.»

Ich sprach zu ihnen:
«Wer Gold hat, der reiße es ab und gebe es mir.»
Und dich warf es ins Feuer; daraus ist das Kalb geworden.»


Moses leitete damit das endgültige Ende des Zeitalters des Stieres für das jüdische Volk ein.
Ein weiteres Indiz für das Überlappen der Zeitalter ist im Christentum erkennbar.
Für die Juden war das Zeitalter des Widders (Beginn 2170 v.u.Z.) ein neuer Anfang,
denn in diesem Zeitalter eroberten sie das von ihrem Gott ihnen verheißene Land!
Im Christentum, dessen Zeitalter das der Fische (10. v.u.Z.) ist,
werden die Gemeinden der Gläubigen als Herden und nichts als (Fisch-) Schwärme bezeichnet.

Apostelgeschichte 20,28
«So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde,
unter welche euch der heilige Geist gesetzt hat zu Bischöfen,
zu weiden die Gemeinde Gottes, welche er durch sein eigen Blut erworben hat.»

Die Übergänge sind zwischen den Zeitaltern nicht fließend,
sondern man kann sie zeitlich eingrenzen,
auch wenn Überbleibsel des vorgenannten Zeitalters zu finden sind.

Die Torah der Juden, die Bibel der Christen und der Koran der Moslems
sind ein Teil des Henoch´schen Vermächtnisses und ermöglicht
einen Einblick in die Aufgabe der Propheten.


Für das heutige Judentum enden die Berufungen der Propheten
durch den Heiligen Geist in der hellenistischen Zeit.
Die Auffassung vom Erlöschen der Berufungen läuft mit dem Ende
des Niederschreibens der Prophetenbücher einher.
Schon die Überlieferung selbst zieht die Grenze in der Perserzeit.
Die Auffassung geht sogar soweit, dass nach den Propheten Haggai
und Sacharia nur noch Maleachi,
Esra und Nehemia als vom prophetischen bzw. Heiligen Geist erfüllt gelten.

Im Islam ist Muhammad der letzte Prophet,
der Koran die abschließende Offenbarung Gottes an die Menschen
und der Islam die den Menschen von Gott gegebene Lebensweise. Im Koran heißt es:
«Sein Prophetentum wird von Jesus angekündigt (Sure 61 "As-Saff" 6).
«Seine Entsendung gilt als eine Barmherzigkeit des Schöpfers für alle Welten.»
(Sure 21 "Al-Anbiya" 107), und «Der Koran nennt Mohammed das Siegel der Propheten.»
(Sure 33 "Al-Ahzab" 40).

Doch die Prophetenschaft findet durch Mohammed kein Ende,
denn der Tag des jüngsten Gerichts wird noch kommen,
denn «Der Garten in Eden, das Paradies oder der Gottesstaat
der Menschen muss wiederkommen oder die Menschen werden auf
die dritte Sintflut warten, die nicht nur jegliche Erinnerungen nicht,
sondern auch keine Überlebenden zulassen wird.»
(Zitat aus Die Prophezeiung der Haggibborim)
Denn Gott ist gerecht (Esra 9, 12), «wie er geredet hat durch den Mund
seiner heiligen Propheten von Ewigkeit her.» (Lukas 1, 70)

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Dateianlage:

"En to pan"

zuletzt bearbeitet 11.10.2014 13:09 | nach oben springen
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