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#1

Henoch - die Schriften

in Henoch: 05.04.2011 15:11
von Violettangel • Nexus-Mitarbeiter | 85 Beiträge

Quelle: Henochorden

Die Verfasser der Tora:

(Teil 1)

Die Verfasser des Pentateuchs

Als Pentateuch werden die ersten fünf Bücher der Bibel bezeichnet, die auf Moses
zurückgeführt werden:

(2. Moses 17, 14)
«Und der Herr sprach zu Moses: Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und
befiehls´s in die Ohren Josuas.»

In der Theologie wird die Streitfrage der Verfasserschaft des Pentateuchs, also ob Moses
selber den Pentateuch wirklich verfasst hat, in der Regel nicht mehr diskutiert. Dennoch
bleibt sie eine heikle These, denn im Johannesevangelium wird zum Beispiel von Jesus
Christus die Verfasserschaft des Moses bestätigt.

(Johannes 5, 46)
«Wenn ihr Moses glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir
geschrieben.»

Die Streitfrage wurde in der Theologie aufgegeben, weil keine zufrieden stellende
Lösung gefunden wurde. Die aktuelle Forschungslage stützt sich zur Entstehung des
Pentateuchs auf das seit den 70er Jahren bestehende Wellhausenmodell. Dieses Modell
teilt alle Texte in vier zeitliche Quellen ein:

Quelle J = 850 v.u.Z.
Quelle E = 750 v.u.Z.
Quelle D = 621 v.u.Z.
Quelle P = 444 v.u.Z.

Kritiker des Wellhausenmodells führen jedoch an, dass ab dem

2. Buch Moses (Exodus19) die Quellenscheidungstheorie weitgehend versagt und das die vorausgesetzte
Religions- und Sozialgeschichte unvollständig ist, weil Wellhausen seine Theorien ohne
die Ergebnisse der Archäologie und der Altertumswissenschaft aufgestellt hat.
Nur weil die Frage nach der Verfasserschaft Moses in der Theologie nicht mehr zur
Debatte steht, kann nichts über die geradezu heillose Verwirrung der derzeitigen
Pentateuchforschung hinwegtäuschen. Die Ungenügsamkeit des Wellhausenmodells
ermöglicht deshalb, die Argumente zugunsten der mosaischen Verfasserschaft des
Pentateuchs erneut aufzugreifen.

Der Autor musste ein ausgebildeter Schreiber jener Zeit gewesen sein, denn die
hervorragende schriftstellerische Fähigkeit des Verfassers zeugt von einer speziellen
Ausbildung. Er war mit den literarischen Fertigkeiten der damaligen Zeit bestens
vertraut und benutzte verschiedene Gattungen, Stile, Bilder und Wortspiele, wovon die
formgeschichtliche Erforschung des Pentateuchs auf ihre Weise Zeugnis ablegt.

Interessanterweise unterscheidet sich der Stil des Pentateuchs wesentlich von allen
anderen Büchern des Alten Testaments (bis auf das Buch Hiob). Sein antiquierter
Charakter zeigt sich sowohl in der Semantik und Phraseologie, als auch in
grammatikalischen und formalen Eigenarten, was wiederum gegen eine späte
Abfassung durch die Hand mehrerer Autoren spricht.

Der Verfasser verarbeitet in der Tora bzw. im Pentateuch die Legenden der Sumer, der
Ägypter, die bekannten Mythen und Epen des Zweistromlandes. Die Ähnlichkeiten, die
wir zwischen dem Gilgamesch-Epos (3. Jahrtausend v.u.Z.) und der Sintflut (2.
Jahrtausend v.u.Z.) des Noahs sehen, sind offensichtlich. Der wichtigste Aspekt in
diesem Zusammenhang ist Moses, der zum Adoptivsohn des Pharaos wurde, als der im
zweiten Bibelbuch seinen Soldaten gebot:

(2. Buch Moses 2, 1)
«Alle Söhne [der Sklaven], die geboren werden, werft ins Wasser, und alle Töchter
lasst leben.»

Seine Mutter rettet ihn indem sie ihn in einem Korb dem Fluss übergibt. Die Tochter des
Pharaos findet diesen Korb und beschließt den Säugling zu adoptieren. Er wird, wie ein
pharaonischer Prinz erzogen und erfährt Geheimnisse, Weissagungen und
Offenbarungen, die außer der Priesterkaste und der pharaonischen Familie wohl
niemand sonst, jemals erfahren wird.

Selbst der Name Moses ist ägyptisch. Er bedeutet „geboren von“, bei den Namen
Ahmoses, Kamoses und Thutmosis kommt ebenfalls diese Silbe vor. Das einzig
merkwürdige daran ist, dass in seinem Namen nicht zu lesen ist von wem er geboren
wurde; obwohl Meinungen bestehen, dass er „Hapimses“ geheißen haben mag. „Hapi“
war der altägyptische Name des Nils und da die Tochter des Pharaos ihn aus dem Nil
zog, könnte sie ihn deshalb „Hapimses“ genannt haben. Die andere Möglichkeit wäre,
dass man die Vorsilbe wegließ, weil man eigentlich nicht wusste von wem er denn nun
geboren wurde. Die erste Variante klingt glaubwürdiger, da der Nil für die Ägypter ein
mächtiger Gott war, der offensichtlich in der Lage ist Leben zu zeugen. Die

Überschwemmungen sind Beweis genug für das Leben, den Tod und die Wiedergeburt.
Auch muss gesagt werden, dass die Mutter des Moses keine Rabenmutter war, weil sie
ihren Sohn einfach in den Fluss schmiss. Die Mutter Moses glaubte an den Nilgott
„Hapi“ und an den Schutz, den sie Moses zukommen lassen würde. Ein gutes Beispiel
für die Vermengung ägyptischer und hebräischer Glaubensansichten. Das Volk Israel
nahm Legenden aus seiner Umgebung auf und gab ggf. auch eigene an andere Völker
weiter. Moses wurde ägyptisch erzogen und erhielt zudem eine erstklassige Erziehung
als Adoptivsohn des Pharaos.

Die Kennzeichnung Moses als den einzigen Verfasser des Pentateuchs bezweckt bis
heute das Annehmen einer grundlegenden literarischen Einheit des Pentateuchs; jedoch
kann zuzugeben werden, dass wohl Josua den Bericht vom Tod Moses (5. Buch Moses
34, 5-12) unter der Leitung des Heiligen Geistes als Epilog anfügte und die über
Jahrhunderte legitime Aktualisierungen veralteter Ortsbezeichnungen oder Namen im
Laufe der schriftlichen Überlieferung des Pentateuch vorgenommen wurden.



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zuletzt bearbeitet 28.07.2014 20:40 | nach oben springen
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#2

RE: Henoch - die Schriften

in Henoch: 05.04.2011 15:13
von Violettangel • Nexus-Mitarbeiter | 85 Beiträge

Die Verfasser der Tora:

(Teil 2)

Die Ausbildung Moses am ägyptischen Hof eröffnete ihm Zugang zum gesammelten
Geschichtswissen seiner Zeit - in Form schriftlicher Quellen oder mündlicher
Traditionen - und versetzte ihn methodisch und schriftstellerisch in die Lage, ein solches
Geschichtswerk zu schaffen. Moses war ein ausgebildeter Schreiber seiner Zeit und die
hervorragende schriftstellerische Fähigkeit zeugt von einer speziellen Ausbildung. Als
Augenzeuge des Auszugs und der Wüstenwanderung kannte er den weitaus größten

Teil des Inhalts des Pentateuchs aus eigener Anschauung.
Als das Volk Israel die männlich-weibliche Vorstellung aus seiner Umgebung aufnahm,
ergab sich ein Problem, denn ihr Gott sollte der eine und einzige sein!
Der Übergang vom Polytheismus zum Monotheismus war mühsam, doch der ägyptisch
geschulte Moses ging einen interessanten Lösungsweg. Er unterschied zwischen zwei
Namen der nun einen Gottheit, nämlich ELOHIM und JAHWE. Im Pentateuch gibt es
zwei Richtungen, die jahwesche und die elohim´sche.

ELOHIM bedeutet im hebräischen Bibeltext „Göttiner“, was fälschlicherweise als
männliches Singular „Gott” übersetzt wurde. Das Wort ELOHIM ist aber ein Plural aus
dem weiblichen Singular ALH (eloah ausgesprochen) mit der maskulinen Pluralendung
IM. Das gibt dem Wort ELOHIM die Bedeutung einer Vereinigung von männlich und
weiblich, und eben dadurch auch die Fähigkeit „Abkömmlinge” zu schöpfen. Im
Deutschen würde eine korrekte Übersetzung von ELOHIM „Göttiner” lauten, der
weibliche Singular „Göttin” mit der männlichen Pluralendung „er”.
Den Namen JHWH erfuhr Moses vor dem brennenden Dornbusch, als er die Schafe
seines Schweigervaters hütete:

(2. Moses 3, 1–17)
«Moses aber hütete die Schafe Jethros, seines Schwiegervaters, des Priesters in
Midian, und trieb die Schafe hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, Horeb.
Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Busch.
Und er sah, daß der Busch mit Feuer brannte und ward doch nicht verzehrt; und
sprach: ich will dahin und beschauen dies große Gesicht, warum der Busch nicht
verbrennt.


Da aber der Herr sah, daß er hinging, zu sehen, rief ihm Gott aus dem Busch und
sprach: «Moses, Moses!» Er antwortete: «Hier bin ich.» Er sprach: «Tritt nicht
herzu, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist
ein heilig Land!» Und sprach weiter: «Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott
Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.» Und Moses verhüllte sein

Angesicht; denn er fürchtete sich Gott anzuschauen. Und der Herr sprach: «Ich
habe gesehen das Elend meines Volkes in Ägypten und habe ihr Geschrei gehört
über die, so sie drängen; ich habe ihr Leid erkannt und bin herniedergefahren, daß
ich sie errette von der Ägypter Hand und sie ausführe aus diesem Lande in ein
gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt, an den Ort der
Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter. Weil nun das
Geschrei der Kinder Israel vor mich gekommen ist, und ich auch dazu ihre Angst
gesehen habe, wie die Ägypter sie ängsten, so gehe nun hin, ich will dich zu
Pharao senden, daß du mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägypten führest.»

Moses sprach zu Gott: «Wer bin ich, daß ich zu Pharao gehe und führe die Kinder
Israel aus Ägypten? Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir ein Zeichen
sein, daß ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführt hast,
werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge.» Moses sprach zu Gott: «Siehe, wenn ich
zu den Kindern Israel komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich
zu euch gesandt, und sie mir sagen werden: Wie heißt sein Name? was soll ich
ihnen sagen?» Gott sprach zu Moses: «ICH WERDE SEIN, DER ICH SEIN
WERDE.» Und sprach: «Also sollst du den Kindern Israel sagen: ICH WERDE
SEIN hat mich zu euch gesandt.»

Und Gott sprach weiter zu Moses: «Also sollst duden Kindern Israel sagen:
Der Herr, eurer Väter Gott, der Gott Abrahams, der Gott
Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name ewiglich,
dabei soll man mein Gedenken für und für. Darum so gehe hin und versammle die
Ältesten in Israel und sprich zu ihnen: Der Herr, euer Väter Gott, ist mir
erschienen, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, und hat gesagt:
Ich habe euch heimgesucht, und gesehen, was euch in Ägypten widerfahren ist,
und habe gesagt: ich will euch aus dem Elend Ägyptens führen in das Land der
Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, in das Land,
darin Milch und Honig fließt.»

Man mag aus der Art des Dialoges erkennen, dass Gott seinen Namen nicht preisgeben
wollte. Gott hat dem Menschen nie seinen waren Namen verraten, bis heute nicht! Dies
hat auch einen ganz besonderen Grund! Die ägyptische Mythologie erklärt nämlich,
dass der wahre und verborgene Name eines jeden Gottes, der Schlüssel zu seiner Macht
ist; oder dass man durch den wahren Namen Gewalt über einen Gott erhalten kann.
Dies konnte weder Gott, noch sein treuester Anhänger Moses zulassen!
Auch im Koran in der 2. Sure „Al-Baqarah“ wird diese ägyptische Auffassung der
„Namensabhängigkeit“ verdeutlicht deutlicht:

(2. Sure 30-33)
«Und als dein Herr zu den Engeln sprach: «Ich will einen Statthalter auf Erden
einsetzen», sagten sie: «Willst Du denn dort solche Wesen haben, die darauf
Unfrieden stiften und Blut vergießen? - und wir loben und preisen Dich und
rühmen Deine Heiligkeit.» Er antwortete: «Ich weiß, was ihr nicht wißt.» Und Er
lehrte Adam alle Namen; dann stellte Er (die Benannten) vor die Engel hin und
sprach: «Nennt Mir ihre Namen, wenn ihr im Recht seid.» 32. Sie sprachen: «Heilig
bist Du! Wir haben kein Wissen außer dem, was Du uns gelehrt hast; wahrlich, Du
allein bist der Allwissende, der Allweise.» 33. Er sprach: «O Adam, nenne ihnen
ihre Namen»; und als er ihnen ihre Namen genannt hatte, sprach Er: «Habe Ich
euch nicht gesagt: Ich weiß die Geheimnisse der Himmel und der Erde, und Ich
weiß, was ihr offenbart und was ihr verhehlt?»


All diese Eigenschaften zeigen den ägyptischen Hintergrund des Verfassers des
Pentateuchs. In den zahlreichen exakten und stets zutreffenden Beschreibungen des
Landes Ägypten, seiner Geographie, Institutionen, Sitten, Geschichte, Tier- und
Pflanzenwelt, in der Verwendung ägyptischer Eigennamen und Worte, die in der Regel
ägyptische Gegenstände bezeichnen und erst später Bestandteil des hebräischen
Sprachschatzes wurden, in dem gebrauch der ägyptischen Mythologie, denn der
ägyptische Hintergrund des Pentateuchs ist nicht zu leugnen, und in der

Erzählperspektive, wonach der Autor sich außerhalb Kanaans befindet.
Berücksichtigt man die zuvor angegeben Eigenschaften des Pentateuchs, dann kann
man sich dem Urteil nicht verschließen, dass mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit Moses allein die biographischen, literarischen, geistigen und
geistlichen Voraussetzungen für seine Autorschaft vereinigt.
Die Beweisstellen des Pentateuch umfassen direkte Schreibbefehle Gottes an Moses (z.B.

2. Buch Moses 17, 14; 34, 27; 5. Buch Moses 28, 58; 31, 24) und Zeugnisse vom Schreiben
Moses (2. Buch Moses 24, 4; 4. Buch Moses 33, 2; 5. Buch Moses 31, 9 und 22 und 24).
Darüber hinaus wird der Inhalt des 5. Buch Moses ausdrücklich auf Moses
zurückgeführt (5. Buch Moses 1, 1 - 5; 4, 44 f). Bestimmte Wendungen lassen den Schluss
zu, dass Moses auch für die Niederschrift anderer Teile des Pentateuchs zuständig war,
zumal mehrfach gesagt wird, dass er in ein Buch schrieb.

Der prophetische Charakter des Pentateuchs spricht insbesondere für Moses als Autor.
Die Prophetenformel „Und der Herr sprach zu Moses“ (über 150mal) leitet meist
umfangreiche Gottesworte mit Moses als alleinigen Hörer ein. Am deutlichsten wird
dies wohl am Buch Levitikus sichtbar, wo fast alle Kapitel mit dem Satz beginnen: „Und
der Herr sprach zu Moses“, und manche Kapitel ganze Sammlungen solcher
Gottesworte enthalten.

Das ganze Alte Testament zeigt ein starkes und einheitliches
Bewusstsein der mosaischen Verfasserschaft des Pentateuchs, denn

1. Das Buch des Gesetzes des Moses lag bereits unmittelbar nach dem Tod Moses
vor (Josua 1, 7; 8, 31; 22, 5; 23, 6) und bildete die Handlungsgrundlage der
Israeliten unter Josua und darüber hinaus in der gesamten alttestamentlichen
Periode.

2. Alle Propheten des Alten Testaments beziehen sich auf das Gesetz des Moses,
egal ob es sich um ethisch-legislative, historische oder prophetische Stücke des
Pentateuchs handelt.

3. Das unter Josia ca. 612 v.u.Z. bei der Tempelrenovierung aufgefundene
Gesetzbuch wird eindeutig Moses zugeschrieben (2. Chronik 34, 14) und ist
demnach nicht erst in jener Zeit entstanden.

4. Das Alte Testament sieht das Gesetz des Moses als Einheit, wobei von späteren
Ergänzungen, Redaktionen etc. nichts berichtet wird. Auch wird nirgends im
Alten Testament für irgendeinen Teil des Pentateuchs ein von Moses zu
unterscheidender Verfasser erwähnt oder nahe gelegt, sondern immer und
ausschließlich von Moses als dessen Urheber ausgegangen.

Im Neuen Testament finden sich ebenfalls Belegstellen zugunsten der mosaischen
Verfasserschaft des Pentateuchs. Dieser Tatbestand wird meist mit dem Einwand zu
entschärfen versucht, dass Jesus lediglich die Meinung des Judentums übernommen
habe und sie entweder nicht als fehlerhaft erkannte oder nicht widerlegen wollte. Diese
Auffassung widerspricht aber dem Christuszeugnis des Neuen Testaments. Die
Annahme, dass Jesus die wahren Entstehungsverhältnisse des Pentateuchs nicht
gekannt hätte, ist mit seiner theologischen Kompetenz (Johannis 1, 18; 7, 16 f)
unvereinbar. Jesus scheute keine Auseinandersetzung, wenn es um die Wahrheit ging
(Matthäus 15, 3; 22, 29).



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zuletzt bearbeitet 06.04.2014 19:23 | nach oben springen
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#3

RE: Henoch - die Schriften

in Henoch: 05.04.2011 15:14
von Violettangel • Nexus-Mitarbeiter | 85 Beiträge

Quelle: Henochorden

Das Buch Jaschar:

(Hesekiel 2, 7-10 und 3, 1-4)
«Und du sollst ihnen meine Worte sagen, sie gehorchen oder lassen´s; denn es ist
ein ungehorsames Volk. Aber du, Menschenkind, höre du, was ich dir sage, und sei
nicht ungehorsam, wie das ungehorsame Haus ist. Tue deinen Mund auf und iß,
was ich dir geben werde.» Und ich sah, und siehe, da war eine Hand gegen mich
ausgestreckt, die hatte eine Buchrolle; die breitete sie aus vor mir, und sie war
beschrieben auswendig und inwendig, und stand darin geschrieben Klage, Ach
und Wehe.


(Kapitel 3)
Und er sprach zu mir: «Du Menschenkind, iß, was vor dir ist, iß diese Buchrolle,
und gehe hin und predige dem Hause Israel!» Da tat ich meinen Mund auf, und er
gab mir die Buchrolle zu essen und sprach zu mir: «Du Menschenkind, du mußt
diese Buchrolle, die ich dir gebe, in deinen Leib essen und deinen Bauch damit
füllen.» Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig. Und er
sprach zu mir: «Du Menschenkind, gehe hin zum Hause Israel und predige ihnen
meine Worte.»


Diese Buchrolle, die Hesekiel zu essen bekam, war das Buch Jaschar. Nur wenige
Propheten erhielten die Gabe des Heiligen Geistes eine Überarbeitung dieses Buches
vorzunehmen. Nichts anderes war mit dieser Aufforderung durch jene himmlische
Hand gemeint, nämlich den Inhalt des Buches Jaschar zu essen, zu verdauen und dann
dem „Hause Israel“ überzeugend Gottes Worte zu predigen.

Hesekiel wurde, wie alle Propheten, durch seine Berufung durch den Heiligen Geist
nicht nur wortstark und standfest, wie der stotternde Moses, sondern er erhielt
ungewöhnliche Mittel und Fertigkeiten. Die Propheten der Antike waren berufene
Menschen, die nicht nur Geschichte schrieben, sondern auch in ihr selbst tätig waren.
Sie handelten anstatt „nur“ zu reden und ihre Aufgabe geht aus den letzten Versen
der Sammlung der Propheten eindeutig hervor:

Gedenkt des Gesetzes Mose, meines Knechtes, das ich ihm befohlen habe auf dem Berge
Horeb an das ganze Israel samt den Geboten und Rechten.“ [Maleachi 4, 4]
Interessant ist an dieser Stelle, dass Maleachi den Abschluss der Bücher der
Propheten bildet und durch die Ermahnung aus dem Buch Maleachi wird eine
Verbindung zu Josuas 1, 7-8 gezogen. Josua ist das erste Prophetenbuch und
befindet sich direkt nach der von Moses geschrieben Tora.

„Sei nur getrost und sehr freudig, dass du haltest und tust allerdinge nach dem
Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur
Rechten noch zur Linken, auf das du weise handeln mögest in allem, was du tun
sollst. Und lass dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Munde kommen,
sondern betrachte es Tag und Nacht, auf dass du haltest und tust allerdinge nach
dem, was darin geschrieben steht. Alsdann wird es dir gelingen in allem, was du
tust, und wirst weise handeln können.“ [Josuas 1, 7-8]
Diese Verbindung bezweckt, dass die Bücher der Propheten (Josua bis Maleachi)
nahtlos an die Tora des Moses anknüpfen. Eine weiter Markante Stelle ist im

2. Buch Moses:
„Und der Herr sprach zu Mose: Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und
befiehls's in die Ohren Josuas.“ (2.Mose 17,14)
Die Tora selbst gibt die Aufgabe und Verbindung zum ersten Buch der Propheten
und das letzte bindet nahtlos an das erste. Die Aufgabe der Propheten als Lehrer des
Gesetzes ist somit, das Volk Israel während der ganzen Zeit ihrer Wanderung,
während des Aufenthalts im verheißenen Land bis zur Vertreibung und auch
weiterhin zum Gehorsam gegenüber ihrem Gott und seinen Geboten aufrufen und
vor den Folgen des Ungehorsams zu warnen.

Das Buch Jaschar ist anscheinend eine Anleitung für Propheten bzw. Männer Gottes
Wundertaten im Namen Gottes zu vollbringen. Viele Propheten vollbrachten
Wundertaten und dies zeigt sich in mannigfaltiger Weise in der Bibel beschrieben. Die
Wundertaten bzw. die beschriebenen Wundergeschichten sind ein einzigartiges
sozialgeschichtliches Zeugnis für Männer Gottes, die durch ihre Berufung zu einer
Randgruppe in der Gesellschaft Israels wurden und dafür, wie sie sich zu helfen wusste.
Man kann sich gut vorstellen, dass die Propheten bzw. die Männer Gottes bei den
Königshäusern (wo sie am Tätigsten waren) nicht sehr beliebt waren, denn sie brachten
kaum gute Nachrichten.

Dieses Buch findet aber viel früher als im Jahr 591 v.u.Z. (Beendigung der Niederschrift
des Buches Hesekiel) Erwähnung. Im Buch Josua 10, 12-13 wird schon auf das Buch
Jaschar verwiesen:

„Da redete Josua mit dem Herrn des Tages, da der Herr die Amoriter dahingab vor den
Kindern Israel, und sprach vor dem gegenwärtigen Israel: „Sonne, stehe still zu Gibeon,
und Mond, im Tal Ajalon!“ Da standen die Sonne und der Mond still, bis dass sich das
Volk an ihren Feinden rächte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Redlichen? Also
stand die Sonne mitten am Himmel und verzog unterzugehen beinahe einen ganzen
Tag.“ (Josua 10, 12-13)

Im zweiten Buch Samuel (2. Samuel 1, 18-27) wird genau auf dasselbe Buch des
Redlichen hingedeutet. Das Buch Josua wurde 1450 und das zweite Buch Samuel 1040
v.u.Z. geschrieben, somit kann von einer Zeitspanne von 410 Jahren gesprochen werden.
Nehmen wir das Jahr 1040 als Referenz, so wäre das die zweite Edition des Buches
Henoch (wie das Buch Jaschar auch genannt wird) 3043 Jahre alt.

„Jaschar“ bedeutet aus dem Hebräischen „Der Redliche“ und verweist auf Henoch, dem
redlichsten Menschen der jüdischen und christlichen Literatur. Ein weiteres Indiz ist die
Beherrschung der Sonne und des Mondes, wie sie im äthiopischen Buch Henoch
wiedergegeben ist. Es kann also daraus gefolgert werden, dass es sich hier um das Buch
Henoch in seiner frühesten Form handelt. Das äthiopische Buch Henoch wurde im Jahr
170 v.u.Z. verfasst. Dies ist die uns heute neueste vorliegende Überarbeitung des Buches
Jaschar.



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zuletzt bearbeitet 06.04.2014 19:25 | nach oben springen
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#4

RE: Henoch - die Schriften

in Henoch: 05.04.2011 15:15
von Violettangel • Nexus-Mitarbeiter | 85 Beiträge

Quelle: Henochorden

Die Legende des Ursprungs:

Die alte Zeitrechnung endet. Sieben Kometen werden 39 Jahre lang am Himmel zu
sehen sein, die über die Welt kommen. Denn die Propheten sahen kein Heil in der
Welt mehr. In diesen 39 Jahren wurden sieben Weise ausgesucht, die gerettet werden
sollen. Der König Lugalenki1 weist seinen ältesten Architekten Ziusudra an ein Haus
zu bauen. Ziusudra gehört zur Bruderschaft der Baumeister, die Utnapischtim2
genannt werden. Das Haus sollte auf einem hohen Berg errichtet werden, damit es
die kommende Katastrophe überstehen würde. Die sieben Kometen waren Zeichen
höherer Strafe.

Der König Lugalenki ließ sich vom Astronomen Puzur-Amurri4 überzeugen das
Haus im weit entfernten Hikku5 bauen zu lassen. Der König veranlasste den Bau
eines Schiffes. Das Schiff war riesig im Volumen, denn sie nahmen alle
Baumaterialien mit nach Hikku. Der Bau dieses großen Schiffes dauerte fünf Jahre,
deshalb konnte die Reise erst da beginnen. Der Architekt Ziusudra nahm 3300
Bauleute mit nach Hikku. Puzur-Amurri sollte das Schiff mit Hilfe der Sterne nach
Hikku navigieren. Fünf Jahre nach Sichtung der sieben Kometen begann die Reise.
Die sieben Kometen schlugen ein und das Haus wurde rechtzeitig fertig gestellt auf
einem hohen Berg in Hikku. Dieser Berg wurde Errettung genannt.

Es waren nur drei Astronomen, davon Puzur-Amurri und sieben Architekten, davon
Ziusudra und neun Baumeister, davon Lugalajram6 und zwölf Ackermänner, davon
Kaynebadmah7 erlaubt das Haus zu betreten, um die kommende Katastrophe zu
überleben. Das Haus sollte von insgesamt 728 Menschen bewohnt werden. 31
Männer und 41 Ehefrauen. Puzur-Amurri hatte drei Frauen, nämlich Lilith, Mylakah
und Iskah. Ziusudra war verheiratet mit Israha und Mysarah. Lugalajram war nur
verheiratet mit Sarahy. Lamakebakayn9 hingegen hatte Zyllah, Ada, Nyemmah,
Ablah und weitere vier Frauen, deren Namen nicht genannt werden dürfen, zu
Ehefrauen genommen. Die unbenannten vier Frauen von Lamakebakayn werden
zwar nach ihm benannt, aber es kann sein, dass es nicht Ehefrauen, sondern Geliebte
waren.

Bemerkungen:

1. Das Wort „lugal“ stammt aus dem Sumerischen und bedeutet groß oder
König. Der Name des Gottes Enki bedeutet Herr der Erde oder Herr des
Unten, somit zeigt sich das Alter dieser Überlieferung in der vom
Großkönig der Erde (Lugalenki) gesprochen wird.

2. „Utnapischtim“ bedeutet, der „der das Geheimnis der Unsterblichkeit
kennt“.

3. Heute hat sich dies noch im Sprachgebrauch erhalten, wenn man von
Desaster spricht. Aus dem Griechischen dis aster, was übersetzt
„schlechter Stern“ bedeutet; „dis“ „schlecht“ und „aster“ „Stern“.

4. „Puzur-Amurri“ ist ein Name, der „Weststern“ bedeutet,
wahrscheinlich Venus als Abendstern.

5. „Hikku“ bedeutet entweder „Nordwesten“ oder es ist der Eigenname
eines Landes im Norden.

6. Das Wort „lugal“ stammt aus dem Sumerischen und bedeutet groß oder
König. Ajram könnte „mein Bruder ist erhaben“ bedeuten.
„Lugalajram“ bedeutet möglicherweise: „Mein Bruder st erhaben und
groß“.

7. „Kaynebadmah“ scheint eine Zusammensetzung zweier Namen zu
sein. „Kayn“ bedeutet Hervorgebrachtes, „eba“ könnte Vater und
„Admah“ rote Erde bedeuten. Somit könnte man entweder eine
Ableitung zu „Adam Vater Kains“ oder zu „Die rote Erde bringt
hervor“ herstellen.

8. Der besondere Symbolwert der Zahl „72“ erklärt sich aus der schon seit
der Antike bekannten Tatsache, dass sich der Frühlingspunkt der Sonne
auf der Ekliptik in 72 Jahren um ein Grad verschiebt. Zudem ist diese
Zahl, die des Namens Jahwe.

9. „Lamakebakayn“ scheint eine Zusammensetzung zweier Namen zu
sein. „Lamak“ bedeutet aus dem sumerischen „lumga“ Schutzherr von
Musik und Tanz (Titel des sumerischen Gottes Ea) und „eba“ könnte
Vater und „Kayn“ Hervorgebrachtes bedeuten. Somit könnte man
entweder eine Ableitung zu „Kain Vater Lamechs“ oder zu der „der
Musik und Tanz hervorgebracht hat“ herstellen.

10. Ehefrauen sind in den Alten Akten meistens namentlich benannt. Alle
anderen haben jeweils nur eine Frau, die explizit als Ehefrauen
erwähnt, aber namentlich nicht benannt, wurden.


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zuletzt bearbeitet 06.04.2014 19:33 | nach oben springen
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#5

RE: Henoch - die Schriften

in Henoch: 05.04.2011 15:16
von Violettangel • Nexus-Mitarbeiter | 85 Beiträge

Die Legende der Haggibborim:

Die Zeitalter kamen und die Menschen vergaßen die Wahrheit. Alles ist ihnen
gegeben worden, sogar zum Ebenbild wurden sie gemacht. Sie wurden über die
Himmelssöhne erhoben, obwohl sie ihnen nicht Stand halten könnten.
Eine Sintflut kam und alles sollte vergessen gemacht werden, doch die Menschen
erinnerten sich! Sie erinnerten sich an die Falschheit und erbauten auf dem
Zerstörten, allein durch ihre Erinnerung, die gleiche Weltordnung wie zuvor. Wenig
hatte sich durch die erste Sintflut geändert, nur die Zeitalter vergingen.

Eine zweite (schwächere) Sintflut kam und sollte nur Auserwählte am Leben lassen,
deren Erinnerungen nicht voller Falschheit waren. Aber die Welt der Menschen
kann nur von den Starken, die vom Heiligen Geist auserwählt wurden, die für den
Ruhm und die Ehre Gottes sterben, gerettet werden. Was ist ein Mensch für ein
Mensch, der die Welt nicht verändert? Eine andere, vielleicht eine bessere Welt ist ein
Schritt näher zum Paradies und zurück zum Göttlichen Ursprung!
Und die Zeitalter vergingen und die Auserwählten verloren sich, sie gerieten in
Vergessenheit! In Vergessenheit geriet, was niemals in Vergessenheit hätte geraten
dürfen. Sie wurden schwach und waren nicht mehr jene vom Heiligen Geist
auserwählte Elite der Starken.

Der Garten in Eden, das Paradies oder der Gottesstaat der Menschen muss
wiederkommen oder die Menschen werden auf die dritte Sintflut warten, die nicht
nur jegliche Erinnerungen nicht, sondern auch keine Überlebenden zulassen wird.
Doch die dritte Sintflut wird nicht mit Wasser kommen, denn versprach der
Göttliche Ursprung nicht: «Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort
nicht mehr alles Fleisch verderbt werden soll durch die Wasser der Sintflut und
hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe.»

Nun ist der Heilige Geist auf der Suche nach jenen Auserwählten, den Starken, und
er scheut keine Verluste an Menschenleben. Die Welt ist im Wandel, denn das
nächste Zeitalter ist im Kommen!

Bemerkungen:

1. 1. Buch Mose 6, 4 «Es waren auch zu den Zeiten Tyrannen auf Erden;
denn da die Kinder Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen
und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus Gewaltige
(Haggibborim) in der Welt und berühmte Männer.»

2. 1. Buch Mose 1, 26 «Und Gott sprach: „Laßt uns Menschen machen, ein
Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und
über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die
ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.»

3. Hiob 38, 4-7 «Wo warst du, da ich die Erde gründete? Sage an, bist du
so klug! Weißt du, wer ihr das Maß gesetzt hat oder wer über sie eine
Richtschnur gezogen hat? Worauf stehen ihre Füße versenkt, oder wer
hat ihren Eckstein gelegt, da mich die Morgensterne miteinander lobten
und jauchzten alle Kinder Gottes?»

4. 1. Buch Mose 11, 1-4 «Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und
Sprache. Da sie nun zogen gen Morgen, fanden sie ein ebenes Land im
Lande Sinear, und wohnten daselbst. Und sie sprachen untereinander:
„Wohlauf, laß uns Ziegel streichen und brennen! und nahmen Ziegel zu
Stein und Erdharz zu Kalk und sprachen. Wohlauf, laßt uns eine Stadt
und einen Turm bauen, des Spitze bis an den Himmel reiche, daß wir
uns einen Namen machen! Denn wir werden sonst zerstreut in alle
Länder.»

5. «Als die Leute ihre Handlungen zum Bösen geändert haben, so änderte
der Heilige ihretwegen auch das Schöpfungswesen, er ließ das
Siebengestirn am Tage aufsteigen, nahm von diesem zwei Sterne fort
und brachte dadurch die Sintflut über die Welt.» (Rosch-Haschanah,
Fol. 11b)

6. 1. Buch Mose 6, 17-22 «Denn siehe, ich will eine Sintflut mit Wasser
kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin ein
lebendiger Odem ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll
untergehen. Aber mit dir will ich einen Bund aufrichten; und du sollst
in den Kasten gehen mit deinen Söhnen, mit deinem Weibe und mit
deiner Söhne Weibern. Und du sollst in den Kasten tun allerlei Tiere
von allem Fleisch, je ein Paar, Männlein und Weiblein, daß sie lebendig
bleiben bei dir. Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach
seiner Art und von allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art: von den
allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, daß sie leben bleiben. Und du
sollst allerlei Speise zu dir nehmen, die man ißt, und sollst sie bei dir
sammeln, daß sie dir und ihnen zur Nahrung da sei. Und Noah tat
alles, was ihm Gott gebot.»

7. 1. Buch Mose 2,8 «Und Gott der Her pflanzte einen Garten in Eden
gegen Morgen und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. «

8. Psalter 110, 4 «Der Herr hat geschworen, und es wird ihn nicht gereuen:
„Du bist ein Priester ewiglich nach dem Orden Melchisedeks.»

9. 1. Buch Mose 1,2 «Und die Erde war wüst und leer, und es war finster
auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.»

10. siehe 1. Buch Mose 9, 11



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zuletzt bearbeitet 06.04.2014 19:36 | nach oben springen
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#6

RE: Henoch - die Schriften

in Henoch: 05.04.2011 15:17
von Violettangel • Nexus-Mitarbeiter | 85 Beiträge

Quelle: Henochorden

Die Legende des Kommenden Zeitalters:

Als das Zeitalter der Fischschwärme kam, wurden die Sauberen im Geiste zum
neuen Bund aufgerufen. Sie folgten dem Ruf in die Wüste und der Heilige Geist
berief einige unter ihnen zu Propheten. Der erste prophezeite das Kommen des
Zeitalters der Fischschwärme und die Welt sollte sich wandeln.

Doch die Menschen erkannten die Auserwählten nicht und machten einen Propheten
der Sauberen im Geiste zum alleinigen Sohn des Heiligen in der Höhe. Dadurch
wurde der Geist Fleisch und schmutzig. Aus heilig und sauber wurde Fleisch und
Schmutz.

Jedes Zeitalter hat sein Zeichen, wie das Zeichen Kains, und jedes Zeitalter wird
eingeleitet durch einen Propheten des neuen Bundes! Am Tage des Großen Gerichts
werden die Menschen nach den Zeichen auf ihren Stirnen und an ihren rechten
Händen gerichtet werden. Wer jedoch den wahren Namen des Heiligen in der
Höhe auf sich trägt, der wird einer der 144.000 auf dem Berge Zion sein, die ohne
Fehl auf das Kommen des sündensühnenden Blutes warten, um es willkommen zu
heißen mit einem letzten Lied, das auf Erden gesungen werden wird.
Gepriesen sei der Heilige in der Höhe, denn heilig, heilig, heilig ist der Herr
Heerscharen! (Kodoisch Kodoisch Kodoisch, Adonai Tsebayoth)

Bald ist das Ende dieses Zeitalters nahe, denn das Kommende Zeitalter des Heiligen
Geistes, der über die Menschen ausgeschüttet werden wird, damit sie wieder eine
Sprache sprechen, ist im Kommen.

«Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach Osten zogen,
fanden sie eine Ebene im Lande Sinear und wohnten daselbst. ...»
Hört und merkt auf, ein neuer Bund wird geschlossen werden!

Wenn nun das Zeitalter des Heiligen Geistes, der über die Menschen ausgeschüttet
werden wird, kommt, werden die Redlichen zum neuen Bund aufgerufen. Der erste
Prophet unter ihnen wird das Erscheinen des neuen Kommenden Zeitalters
prophezeien und die Welt wird sich (erneut) wandeln!

Bemerkungen:

1. Das Kommende Zeitalter ist das Zeitalter des Wassermanns. Im
Henoch´schen Orden wird dieses Zeitalter auch das „Zeitalter des
Heiligen Geistes, der über die Menschen ausgeschüttet werden wird“
genannt.

2. Als die „Sauberen im Geiste“ werden die „Essener, Essäer (150 v. Chr.
bis 70 n. Chr.) bezeichnet, deren Mitglieder sich in Besitz- und
Ehelosigkeit und strengstem Gesetzesgehorsam auf das nahe
bevorstehende Weltende vorbereiteten.“ (Zitat aus dem Universal
Lexikon von A - Z)

3. Markus 1, 3 «Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet
den Weg des Herrn, macht seine Steige richtig!»

4. Markus 1, 14-15 «Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus
nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes und
sprach: «Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen.
Tut Buße und glaubt an das Evangelium!»

5. Psalter 102, 19 «Denn er schaut von seiner heiligen Höhe, und der Herr
sieht vom Himmel auf die Erde, …»

6. Johannes 1, 14 «Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und
wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen
Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.»

7. 1. Buch Mose 4, 15 «Aber der Herr sprach zu ihm: «Nein; sondern wer
Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden.» Und der Herr
machte ein Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, wer ihn fände.»

8. Offenbarung 14, 7 «und sprach mit großer Stimme: «Fürchtet Gott und
gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und
betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und
Wasserbrunnen.»

9. Offenbarung 13, 16-17 «Und es macht, daß die Kleinen und die Großen,
die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte allesamt sich ein
Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand
kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den
Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.»

10. Offenbarung 22, 4 «und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an
ihren Stirnen sein.»

11. Offenbarung 14, 3 «Und sie sangen ein neues Lied vor dem Stuhl und
vor den vier Tieren und den Ältesten; und niemand konnte das Lied
lernen denn die hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der
Erde.»

12. Jesaja 6, 3 «Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig
ist der Herr der Heerscharen (Zebaoth); alle Lande sind seiner Ehre voll!»

13. 1. Buch Mose 11, 1 – 9


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zuletzt bearbeitet 06.04.2014 19:38 | nach oben springen
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