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#1

2. -

in Einzelzahlen. - 25.08.2009 15:36
von Atlan • Nexar | 13.480 Beiträge

Aus: http://luci.de/Zahlraum/Zwei.html

2 - Chockmah- Zwei:

Allgemein:
Die Zwei ist das Auftreten der Polarität und
das Herausfallen aus der Einheit.

Als Symbol paßt die Linie sehr gut, die durch zwei Punkte definiert ist.

Die esoterischen Bedeutungen der Zwei gehen auseinander:
In der Kabbala wird die Zwei ausgesprochen phallisch gesehen
- daher habe ich als Symbol die aufrechtstehende Linie gewählt,
während sie bei den Pythagoräern eher als passives,
materielles Prinzip gesehen wurde.

Das Naturkreuz, das im Unterschied zum Kalvarienkreuz
mit vier gleich langen Balken gezeichnet wird,
steht eigentlich eher mit der Vier im Zusammenhang.
Es ist hier aber als kabbalistisches Symbol für Chockmah aufgeführt
- vor allem das Naturkreuz im Kreis steht
mit dieser Sephira in engem Zusammenhang.

Sowohl die abendländische Esoterik als auch
die gesamte abendländische Kultur und Wissenschaft
sind sehr stark auf dem Prinzip der Polarität aufgebaut
- was der zum Teil drastischste Unterschied zu
den morgenländischen Varianten dieser Disziplinen ist.

Mathematisch:
Die Zwei ist die einzige gerade Primzahl.
Ihre Quadratwurzel war die zuerst entdeckte irrationale Zahl
und führte zusammen mit der Entdeckung des fünften
"platonischen" Körpers - dem Pentagondodekaeder
- zur Spaltung der Pythagoräer.

Durch eine Strecke wird erstmals eine Distanz meßbar,
deshalb hat die Zwei die Dimensionszahl 1.
Mit der Zwei (bzw. ihren Potenzen) l
äßt sich das erste mögliche Zahlensystem aufbauen
- das Binärsystem.

Geometrische Eigenschaften:
Eine Strecke, ein Strahl und eine Gerade werden
durch zwei Punkte definiert.



"Die Zwei ist Zweifel, Zwist, ist Zwietracht, Zwiespalt, Zwitter,
die Zwei ist Zwillingsfrucht am Zweige; süß und bitter."
Friedrich Rückert, Weisheit der Brahmanen

"Der zweite Weg ist die erleuchtende Intelligenz.
Sie ist die Krone der Schöpfung, der Glanz der höchsten Einheit,
der sie sich am meisten nähert.
Sie ist über jedes Haupt erhaben und wird von den Kabbalisten
zweite Verklärung genannt."

Sepher Jezirah



Bemerkungen:
Das Binärsystem ist keine Erfindung der Neuzeit!
Gottfried Wilhelm Leibniz beschäftigte sich mit
der chinesischen Kultur und mit dem I Ching
und war fasziniert von den aus dualen Elementen aufgebauten
64 Hexagrammen.

Daraufhin entwarf er ein formales Zahlensystem: das Binärsystem.
Die Wurzeln dieses in der Technik weitverbreiteten
Zahlensystemes liegen also in einem chinesischen
Orakelbuch aus vorkonfuzianischer Zeit!



Mystisch/Magische Bedeutung:

Die Zwei symbolisiert
1.) den Gegensatz: das Ja und Nein, das Aktive und das Passive,
das "Gute und das Böse".
2.) das Streben nach Vereinigung: Zwei ist die Zahl, die zur Geburt drängt.

Im Taoismus gibt es zwei fundamentale Prinzipien,
aus denen alles aufgebaut und von denen alles abgeleitet ist: das Yin und das Yang.
Im Christentum findet man die Zwei manchmal
als Symbol des Teufels (zweizackige Gabel, Hörner).
In der Genesis (AT/Thora) fehlt nur beim zweiten Schöpfungstag
der Schlußsatz "und es war gut"[3].
Die Zwei ist Ambivalenz - ermöglicht sie doch erst den Dialog
(auch mit dem Göttlichen), steht aber andererseits
für einen Zustand der Stasis und Erstarrung,
der überwunden werden muß.

Das zweite Zeichen des Tierkreises ist der Stier mit der Herrscherin Venus.

Pythagoräische Zahlenmystik:
Die Zwei war die erste wirkliche Zahl.
Das, was sich dem All-Einen entgegenstellt,
kann nichts Absolutes mehr sein - wie die Eins
- sondern nur noch etwas Relatives.

Da die Zwei aber als erste Zahl ein Gleichgewicht ausdrückt,
steht sie auch für Gerechtigkeit, Ausgleich und Balance.
Somit ist die Zwei auch ein Symbol für die niedere Schöpfung,
die Zahl des Menschen und der niederen Welt[3].

Kabbala:
In der Kabbala ist die Sephira Chockmah (Weisheit)
die erste Emanation aus Kether und wird dadurch
zum Symbol der Emanation überhaupt.
Hier, wo der Punkt zur Linie wird,
ergibt sich vor allem die Bedeutung der Richtung.
Die Emanation in eine Richtung führt in die Unendlichkeit,
wenn sie nicht auf eine Form trifft.
Chockmah kann man auch als reinen Inhalt ohne Form interpretieren.

Kabbalistische Symbole sind der Zodiak, der Zweig als Stab,
der aufrechtstehende Stein, der Turm und der Phallus,
vor allem in seiner erigierten Form;
an Körperzuordnungen die linke Schläfe und
als Bild ein bärtiger Mann[2][5].
Die Farbe ist Grau.
Das (astrologische) Kraftprinzip ist der Tierkreis an sich.



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: 2. -

in Einzelzahlen. - 23.05.2010 20:58
von Adamon • Nexar | 13.480 Beiträge

Aus: http://www.homepage-dienste.com/foren/F_..._503.html&page=

ZWEI

Allgemeines zur Zwei:

In der Numerologie betreten wir mit der Zwei wir
das Reich von Dualität und Polarität.
Das Reich der Gegensätze wie Licht und Schatten, Haß und Liebe,
Gut und Böse, männlich und weiblich wird
durch die Zahl Zwei zum Ausdruck gebracht.
Stichworte: anpassungsfähig, taktvoll, verständnisvoll, sanft,
vorsichtig; eher ein Nachfolger als ein Führer
Planet: Mond (Cheiro)
Farbe: Weiß und Hellblau
Edelstein: Mondstein, Nephrit, Perle
Ton: Gis
Tarotkarte: Die Hohepriesterin
Rune: Uruz
Tier: die Schlange
Stärke (+): DU-Bezogenheit und Intuition
Herausforderungen (-): Zweideutigkeit und Zweifel

Berühmte "Zweier": Hölderlin, Novalis, Hesse, Zeiss, Koch,
Liebermann, Barlach, Andersen



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

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#3

RE: 2. -

in Einzelzahlen. - 23.05.2010 21:29
von Adamon • Nexar | 13.480 Beiträge

Aus: http://www.luckysoul.de/Luckysoul/start_...98_399_401&BL=3

Zwei - Die Kraft der Gefühle

Die Zahl Zwei in der Numerologie:

Die Zwei repräsentiert das Urweibliche Prinzip
der Empfängnis und Passivität.
Sie ist das Gegenstück zur Eins.

Sie zeigt einen Menschen, der bereit ist,
die Ereignisse auf sich zukommen zu lassen.
Jedoch steht sie keinesfalls für Willenlosigkeit.
Vielmehr ist dieser Mensch bereit, seinen Gefühlen
und seiner Intuition zu vertrauen und übt sich darin,
diesen Ausdruck zu verleihen.

Die Zwei ist das Lachen und das Weinen.
Das Gefühl bestimmt die Handlungen.

Jedoch besteht die Gefahr der Überbetonung der Gefühle,
so dass keine klaren Entscheidungen mehr möglich sind.
Auch kann es passieren, dass Phantasie und Intuition verwechselt werden.
Dies kann zur Folge haben, dass man überall etwas sieht und entdeckt,
das von Bedeutung sein könnte.



Dateianlage:
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