15. - Das Mysterium von Individualität & Liebe II:
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#1

RE: 15. - Das Mysterium von Individualität & Liebe II:

in Theismus - die Philosophie hinter den Religionen und Weltbildern: 04.02.2013 20:40
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

"Erleuchtung / Erlösung" in theistischem Sinn bedeutet nicht
"Auflösung der eigenen Individualität in einem abstrakten "Alles oder Nichts"
oder einem (missverstandenen) Nirvana. -

Erleuchtung / Erlösung bedeutet "Entfaltung der wirklichen Individualität
im Bewusstsein der göttlichen Liebe". -

Dieses "Gottesbewusstsein" - im gegenwärtigen Leben, ebenso wie im nächsten
und im ewigen Leben - ist die wirkliche Erlösung und Vollkommenheit. -

Unsere Individualität = unsere wahre, ewige Identität. -

Sie löst sich nie auf, nicht im materiellen Dasein von Sünde und Illusion,
- nicht im befreiten Sein. -

Im Bewusstsein der göttlichen Realität sind Wir individuell und gleichzeitig
untrennbar eins mit Gott. -

"EINSSEIN IN INDIVIDUALITÄT" = "LIEBE"
ist das höchste Mysterium. -



In atheistischen und nontheistischen Weltbildern wird
"Individualität als etwas materielles und Vergängliches aufgefasst",
- weil man "Realität auf die Materie, auf eine neutrale Energie oder
auf eine abstrakte Nondualität beschränkt". -

Dies führt zwangsläufig zu der Ansicht, "Erleuchtung bedeute, dass man
die eigene, individuelle Existenz aufgebe", genau, wie ein Funke nicht mehr Funke sei.
wenn er in´s Feuer eingeht, oder wie ein Wassertropfen mit dem Meer eins wird. -

Das Missverständnis dieser monistischen Schlussfolgerung kann mit demselben
Gleichnis aufgezeigt werden:

Wenn ein Funke ins Feuer und ein Tropfen ins Meer eingeht,
wird "der Funke nicht zum Feuer und der Tropfen nicht zum Meer". -

Das "Prinzip des gleichzeitigen Eins- und Verschiedenseins" zeigt sich auch hier:

Der Eigenschaft nach (qualitativ) ist der Tropfen eins mit dem Meer,
aber im Verhältnis (Quantitativ), sind sie verschieden. -

69:

Durch das symbolische Verständnis dieses Gleichnisses können Wir ein Gefühl dafür bekommen,
wie das Relative mit dem Absoluten verbunden ist. -

Qualitativ sind Wir eins mit Gott, quantitativ verschieden. -

"Qualitativ eins" bedeutet: "So wie Gott ewig und bewusst ist,
sind auch Wir als Teile Gottes ewig und bewusst". -
Da Gott Bewusstsein und Wille ist, haben auch Wir Bewusstsein und Willen. -

"Quantitativ verschieden" bedeutet: "Wir sind relativ, und das Relative ist nie absolut". -
Aber "im Bewusstsein der göttlichen Liebe können Wir mit Gott unteilbar = individuell eins sein". -




. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: 15. - Das Mysterium von Individualität & Liebe II:

in Theismus - die Philosophie hinter den Religionen und Weltbildern: 05.02.2013 00:34
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Ein Tropfen aus dem Meer "ist ein Teil des Ganzen" und
"hat das Potential, mit dem Ganzen eins zu sein",
- aber nicht, "das Ganze zu werden". -

Der Tropfen kann nicht - und muss auch nicht "das Ganze werden",
sondern "braucht einfach nur zu sein, was er ist". -

Dieses Verständnis kommt in der esoterischen "Ich-bin-Bewusstsein"
- Formulierung zum Ausdruck. -

Niemand spricht von einem "Ich-werde-Bewusstsein", denn intuitiv spüren Wir,
dass diese Formulierung irgendwie nicht stimmt. -


Deutlicher zeigt sich das qualitative Eins- und quantitative Verschiedensein
in der Analogie mit der Sonne und den Sonnenstrahlen. -

"Die Sonne ist nie von ihren Strahlen getrennt, und die Strahlen sind nie
von der Sonne getrennt", - dennoch "sind die Strahlen und die Sonne nicht dassebe". -

Wenn "der Strahl das ist, was er ist - ein Sonnenstrahl",
"leuchtet er ganz natürlich aus seinem inneren Wesen heraus,
ohne dass er sich getrennt darum bemühen braucht". -

Ebenso sind Wir als "Strahlen- oder Kinder Gottes" immer "mit Gott verbunden
und haben teil an seinen allumfassenden Eigenschaften":

- Ewigkeit, Bewusstsein, Wille. -

Die Frage ist nur, "wie weit Wir Uns dieser Verbundenheit und Einheit bewusst sind". -

"Wie weit verwenden Wir unseren Willen in einem verbindenden
oder einem spaltenden Bewusstsein ?"

"Wie weit sind Wir mit dem Willen Gottes eins ?"

"Dein Wille geschehe", - aber: "Was ist der Wille Gottes ?"



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#3

RE: 15. - Das Mysterium von Individualität & Liebe II:

in Theismus - die Philosophie hinter den Religionen und Weltbildern: 05.02.2013 04:06
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

70:

Im theistischen Bewusstsein wird "Gottes Wille in seiner universellen Bedeutung verstanden". -

"Gott = ungeteilte Einheit / Individuum",
- weshalb "Individualität die Grundeigenschaft aller Realität ist". -

Die allumfassende Einheit Gottes "kann nur im Bewusstsein
der reinen Liebe erfahren werden" - und "diese reine Liebe
ist der Wille Gottes". -

Denn "Gott will Realität, nicht Illusion". -

Und "Realität = unsere individuelle Einheit mit Gott", kann nur
"mit dem entsprechenden Bewusstsein der lebendigen Einheit = Liebe
erfahren werden". -

Jedes andere Bewusstsein "verfehlt Gottes Willen". -


"Gottes Wille und Gottes Gesetze":

Diejenigen, "die nicht im Bewusstsein der göttlichen Liebe leben",
sind "nicht direkt mit der Quelle verbunden", und müssen daher
"alles, was sie brauchen, aus dem eigenen Ego schöpfen
oder von anderen Lebewesen beziehen". -

Sie "leben nicht mehr im Bewusstsein der Einheit / Liebe",
sondern "in der Spaltung", - so wie "Dunkelheit getrennt vom Licht ist". -

"Das Leben in der Liebe, in der Vollkommenheit des freien Willens", ist "Gottes Wille". -

Wer "nicht diesem Willen entsprechend lebt, unterliegt automatisch Gottes Gesetzen",
- insbesondere "dem Gesetz von Ursache und Wirkung". -

Wenn in der Welt Gewalt, Lüge, Ungerechtigkeit und Krieg herrschen,
"entspricht dies nicht Gottes Willen, sondern Gottes Gesetzen". -



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#4

RE: 15. - Das Mysterium von Individualität & Liebe II:

in Theismus - die Philosophie hinter den Religionen und Weltbildern: 05.02.2013 04:23
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Der Atheismus / Monismus sagt, "die höchste Realität sei eine neutrale, homogene
Energie oder Einheit", - was bedeutet, "dass Gott weder Willen noch Bewusstsein habe";
- "es gebe nur die Materie und die der Materie innewohnenden Gesetze". -

Der Atheismus / Monismus "verneint Gottes Willen und verabsolutiert die materiellen Gesetze"
- Selbstorganisation der Materie, - weil er "Realität auf Materie beschränkt",
- und "Materie ist eine neutrale, nur nach Gesetzen funktionierende Energie
ohne Bewusstsein und damit auch ohne Liebe und Gnade". -

Der Monotheismus "setzt Gottes Willen und Gottes Gesetze gleich",
- weshalb er sagt, "Gott sei ein strafender und rächender Gott". -

71:

"Gottes Wille" und "Gottes Gesetze" sind aber nicht dasselbe. -

"Gott straft nie". -

Es sind "immer die Menschen, die sich selbst strafen",
- entsprechend dem göttlichen "Gesetz von Ursache und Wirkung". -

Auch dieses Gesetz "kann theistisch oder a-theistisch verstanden werden". -

In der atheistischen Auslegung führt dies zu zahlreichen Missverständnissen,
vor allem im Zusammenhang mit "dem Gesetz des Karma". -

- Verwebe zu: RE: 16. - Die drei Gottesaspekte I:



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zuletzt bearbeitet 03.11.2014 01:31 | nach oben springen
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