17. - Die drei Gottesaspekte II:
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#1

RE: 17. - Die drei Gottesaspekte II:

in Theismus - die Philosophie hinter den Religionen und Weltbildern: 05.02.2013 21:32
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Brahman-Erkenntnis ist "die erste Stufe der echten Gotteserkenntnis",
- genauso, wie "Licht das erste ist, was Wir sehen, wenn Wir aus der
Dunkelheit heraustreten". -

"Licht ist der untrügliche Beweis dafür, dass Wir nicht mehr in der Dunkelheit sind". -

Das Licht der Brahman-Erkenntnis offenbart, "dass Wir Teile der göttlichen Einheit sind",
und "in diesem Licht sind Wir frei von Illusion, d. h. frei von falschen Identifikationen". -

Wir "sehen die vergängliche materielle Welt aus der Sicht der Ewigkeit"
und können gerade "deshalb auch erkennen, was nicht dieser Einheit entspricht". -


75:

Dieser "theistische Monismus" ist "eine differenzierte spirituelle Sicht
auf die Grundlage der Erkenntnis":

"Alles ist - direkt oder indirekt - göttlich",

- im Gegensatz zum "atheistischen Monismus", - der "vom undifferenzierten
intellektuellen Konzept "alles ist eins" ausgeht, - das besagt,
"die materielle Welt sei letztlich eine Illusion", was auch bedeutet,
"die Unterscheidung von Gut und Böse sei eine Illusion",
- da "letztlich alles eins sei". -

(Dazu aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Monismus

Der Monismus ist die philosophische oder metaphysische Position, wonach sich alle Vorgänge und Phänomene der Welt auf ein einziges Grundprinzip zurückführen lassen. Der Monismus bezieht damit die Gegenposition zum Dualismus und Pluralismus, die zwei oder viele Grundprinzipien annehmen. In der Religion stehen monistische Lehren oft dem Pantheismus oder dem Panentheismus nahe, der eine Gegenwart (Immanenz) des Göttlichen in allen Erscheinungen der Welt sieht.

Monistische Lehren sind mehrfach aus der Geschichte der Menschheit bekannt. Der Begriff „Monismus“ wurde allerdings erst am Ende des 19. Jahrhunderts als griechisch-lateinisches Kunstwort (aus griechisch monos „einzig“, „allein“, und -ismus) geprägt.)


Das Problem des "atheistischen Monismus" besteht darin, dass er versucht,
"Realität durch Verneinung der Dualität zu definieren"
- was unmöglich ist, - genauso "wie der Versuch, durch die Entfernung von Dunkelheit
Licht zu erzeugen". -

"Brahman-Erkenntnis" bedeutet nicht "Verneinung oder Verharmlosung der Dualität",
sondern "Durchschauen der Dualität im Licht der göttlichen Nondualität und Neutralität". -




. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#2

RE: 17. - Die drei Gottesaspekte II:

in Theismus - die Philosophie hinter den Religionen und Weltbildern: 05.02.2013 23:27
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Wenn Wir über die Brahman-Erkenntnis hinausgehen, "erkennen Wir Gott nicht nur als
schöpferische Totalität von Energie, sondern als Ganzheit";

- "die differenzierte, individuelle Einheit des Absoluten und des Relativen". -

Wir kommen vom Bewusstsein der Nondualität und Neutralität zum Bewusstsein der Individualität,
- was "die Nondualität und Neutralität nicht aufhebt, sondern erweitert". -

Während in der Brahman-Erkenntnis "das qualitative Einssein mit Gott" hervorgehoben wird,
gehen die weiteren Stufen des Theismus vom individuellen Aspekt Gottes aus. -

Wir erkennen, "dass unsere Individualität nicht einfach eine Scheinexistenz ist, die sich auflöst,
wenn Wir in die Einheit eingehen". -

Wir "erkennen Individualität als die ewige, spirituelle Realität unseres Seins". -

"Wir als relative Wesen sind individuell" und "auch Gott ist individuell":
- "ein allumfassendes Individuum (ungeteiltes, bewusstes Wesen)". -

Hier kommen neben der "energetischen Gegenwart" die zwei nächsten Aspekte Gottes hinzu:

- "die immanante und die transzendente Allgegenwart". -


Gottes immananter Aspekt bezieht sich
auf die Allgegenwart des göttlichen Bewusstseins in der Schöpfung. -


Wir erkennen: Vieles - eigentlich alles - in unserem Leben, sowohl in unserem Körper
als auch auf unserem Lebensweg, "unterliegt nicht direkt unserer Führung". -

Das Herz schlägt, der Magen arbeitet, das Blut fliesst, obwohl Wir nicht wissen,
welche Kraft letztlich hinter all diesen Lebensvorgängen wirkt. -

Sogar das Bewegen unserer Arme und Beine ist von vielen physischen und psychischen
Mechanismen abhängig, die "jenseits unserer bewussten Steuerung" sind:


76:

Wir wollen unseren Arm bewegen, und er bewegt sich;
- Wir "geben den geistigen Impuls", aber wie es kommt,
dass geistige Impulse körperliche Reaktionen auslösen, wissen Wir nicht. -

All diese Funktionen "unterliegen nicht unserer direkten Kontrolle". -
"Es" funktioniert einfach, - wie wenig dieses "es" unserer Kontrolle unterliegt,
merken Wir meistens erst dann, wen die entsprechenden Körperteile nicht
mehr so funktionieren, wie Wir es möchten. -

In unserem Körper "ist also eine steuernde Kraft gegenwärtig,
die jenseits unseres persönlichen Bewusstseins wirkt". -
Dank dieser Kraft "findet der Körper immer die bestmögliche
Variante der organischen Funktion, Erneuerung und Heilung". -


Bei Spontan- und Geistheilungen, sog. "Wunderheilungen", geschieht die organische
"Renovation" und "Reparation" sogar schlagartig, was auf eindrückliche Weise zeigt,
"dass Materie letztlich geistigen und nicht mechanischen Gesetzen folgt. -

Der nächste Schritt in der Erkenntnisfolge:

"Diese steuernde Kraft ist nicht nur in unserem Körper gegenwärtig, sondern in allen Körpern
- in allen Menschen, Tieren und Pflanzen bis hin zu den Einzellern, Mikroben und Mineralien". -



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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#3

RE: 17. - Die drei Gottesaspekte II:

in Theismus - die Philosophie hinter den Religionen und Weltbildern: 06.02.2013 02:32
von Adamon • Nexar | 14.596 Beiträge

Wenn Wir diese Sicht erlangen, "offenbart sich jeder Aspekt der Natur als ein Wunder". -
Jede Mücke, jede Spinne, jede Blume, jeder Grashalm zeigt, "dass Leben nicht nur eine
materielle Funktion ist". -

In allen Phänomenen des Lebens, - Wachstum, Stoffwechsel, Instinkt, Bewusstsein,
Unterbewusstsein, Intuition, Inspiration usw., - "wirkt eine höhere, allgegenwärtige
und allwissende Kraft". -

Dieser Aspekt Gottes als "immanente Präsenz in der Schöpfung" wird im Sanskrit
"Paramátmá" genannt, - wörtlich: "die höchste Seele" oder "Überseele",
- "die universale Seele". -

Die göttliche Immanenz ist universell, weil sie "auf allen Ebenen der Schöpfung wirkt". -
Sie ist "die kosmische Intelligenz" und "die inhärente Körperintelligenz". -


"Brahman" = "die Allgegenwart der göttlichen Energie",
"Paramátmá" = "die Allgegenwart des göttlichen Bewusstseins". -

"Paramátmá-Erkenntnis" = "die zweite Stufe der Gotteserkenntnis". -

"Ich erkenne Gott in der Schöpfung". -

"Gott ist die Natur", - aber nicht "die Natur ist Gott". -

Ich "sehe mich als relatives Individuum (átmá)" und
"Gott als absolutes Individuum (paramátmá)", und
"erkenne, dass Ich niemals unabhängig bin". -

Ich "habe einen freien Willen", doch "der freie Wille macht mich nicht unabhängig". -

"Freier Wille" bedeutet, "wählen zu können, wovon Ich abhängig sein will". -


77:


In der "Paramátmá-Erkenntnis" werde ich mir "meiner existentiellen Abhängigkeit
von Gott bewusst". -

Ich erkenne, "dass jegliches Leben nur dank der alldurchdringenden (immanenten)
Präsenz des göttlichen Bewusstseins möglich ist", und "dass ich selbst nie absolut
unabhängig handeln kann". -

"Paramátmá" = "die kosmische Intelligenz hinter jeder Schöpfung",
was auch die Wissenschaftler des "Intelligent Design" aufzuzeigen versuchen
- meistens jedoch mit einer monotheistischen Motivation. -

Aufmerksame materialistische Wissenschaftler erkennen diese mysteriöse Kraft,
die weder mechanistisch noch genetisch zu erklären ist, ebenfalls, und sprechen
von "Selbstorganisation der Materie", von "Zufall und Notwendigkeit", von "Evolution"
oder "morphogenetischen Feldern". -

Paramátmá wirkt so vollkommen natürlich, dass man als Betrachter meinen könnte,
"die Materie programmiere und organisiere sich selbst". -

Bei einer meditativen Betrachtung der Natur und des Kosmos bekommen Wir jedoch
ein Gefühl dafür, was göttliche Allwissenheit und Allmacht wirklich bedeuten. -

- Verwebe zu: RE: 18. - Die drei Gottesaspekte III:



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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zuletzt bearbeitet 03.11.2014 01:34 | nach oben springen
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