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Bewusstsein:
in Die psychologische Interpretation: 23.10.2023 12:52von Adamon • Nexar | 15.947 Beiträge
Bewusstsein (lat. conscientia: Mitwissen, bei Sinnen sein, denken) ist i.w.S. die erfahrbare Existenz geistiger Zustände und Prozesse. Der Begriff „Bewusstsein“ hat im Sprachgebrauch sehr unterschiedliche Bedeutungen, die sich teilweise mit den Bedeutungen von Psyche, Seele und Geist deckt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bewusstsein
https://www.studysmarter.de/schule/psych...ie/bewusstsein/
Das Bewusstsein fasziniert Philosophen und Philosophinnen bereits seit der Antike. Damals stand vor allem die Frage, wie Körper und Geist zusammenhängen, im Mittelpunkt der Untersuchungen. In den letzten Jahrzehnten begannen Forscher*innen jedoch zunehmend, nicht nur die Existenz, sondern auch das Ausmaß und die Tragweite des menschlichen Bewusstseins zu erfassen. Es wird bis heute versucht, Antworten auf Fragen, wie "An welchen Prozessen ist das Bewusstsein beteiligt?" und "Kann ein Mensch ohne ein Bewusstsein leben?" zu finden.
Unser Bewusstsein ist ein Energiefeld:
Integrales Bewusstsein:
Das Unterbewusstsein:
Tagtrance / Ursprungs-Bewusstsein:
Mutationen des Bewusstseins:
Das Rätsel unseres Bewusstseins:
https://archive.org/details/das-ratsel-u...wusstseins-arte
Wie Menschen über reines Bewusstsein miteinander verbunden sind:
https://archive.org/details/wie-menschen...-verbunden-sind
Was ist das Bewusstseinsfeld und wie kann man darin lesen ?
https://archive.org/details/was-ist-das-...t-stephan-meier
Woher kommen die zwei Bewusstseine in ihrem Kopf ?
https://archive.org/details/woher-kommen...-kopf-homo-deus
Was ist Bewusstsein ?
https://www.youtube.com/watch?v=wCWPRtLvPLg
Über das Bewusstsein und den Ego-Tunnel:
https://www.youtube.com/watch?v=UhA1XwQmOlo
https://www.youtube.com/watch?v=lY6ZibpteX0
Dateianlage:
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"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -
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RE: Bewusstsein:
in Die psychologische Interpretation: 31.12.2025 10:46von Adamon • Nexar | 15.947 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...dem-pruefstand/
Theorien zur Entstehung des Bewusstseins auf dem Prüfstand:
Frankfurt am Main (Deutschland) – Wie und wo entsteht unser Bewusstsein? Diese Frage entzweit Philosophen wie Wissenschaftler schon von jeher. Ein internationales, theorieübergreifendes Forschungskonsortium hat nun zwei der derzeit prominentesten Bewusstseinstheorien auf den Prüfstand gestellt. Die Ergebnisse stellen Kernannahmen beider Modelle infrage.
Wie das Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA) aktuell im Fachjournal „Nature“ (DOI: 10.1038/s41586-025-08888-1) berichten, liefern die Ergebnisse gleichzeitig einen neuen Ansatz zur Untersuchung komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen.
Symbolbild: Bewusstsein (Illu.).
Copyright: grewi.de (mit KI erstellt)
Durchgeführt wurde die Studie vom „Cogitate-Konsortium“ (Collaboration On GNWT and IIT: Testing Alternative Theories of Experience). Ziel der Studie war es, zwei von derzeit mehr als zwanzig Theorien über das Bewusstsein umfassend miteinander zu vergleichen: die sogenannte Global Neuronal Workspace Theory (GNWT) und die „Integrated Information Theory“ (IIT).
„Beide Modelle versuchen zu erklären, wie aus neuronaler Aktivität bewusste Erfahrungen entstehen, kommen aber zu völlig unterschiedlichen Antworten: Die GNWT geht davon aus, dass Bewusstsein durch großflächige Übertragungen von Informationen im Gehirn entsteht“, erläutert die MPIEA-Pressemitteilung. „Der Schwerpunkt liegt dieser Theorie zufolge in den präfrontalen und parietalen Regionen. Die IIT hingegen verortet das Bewusstsein im posterioren Kortex, wo Informationen zu zusammenhängenden Erfahrungen verbunden werden.“
Hierzu konzipierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Studienaufbau, der einen objektiven, widerlegbaren Test ihrer Vorhersagen liefern sollte. „Diese kontroverse Zusammenarbeit – ein Ansatz, der erstmals vom Nobelpreisträger Daniel Kahneman vertreten wurde – ist eine radikale Abkehr vom Status quo in den Neurowissenschaften, in denen Bestätigungsfehler und methodologisches Silodenken lange Zeit den Fortschritt behindert haben.“
Die Ergebnisse stellen nun beide derart untersuchten Theorien infrage:
„Die Kernannahme der IIT, wonach die bewusste Wahrnehmung von einer anhaltenden Synchronisation in den hinteren Hirnregionen abhängt, wurde durch die Daten nicht bestätigt. Im Falle der GNWT traten zwar einige bewusste Informationen im präfrontalen Kortex auf, aber wesentliche Merkmale fehlten. Auch das vorhergesagte ‚Zündmuster‘ zu Beginn der bewussten Erfahrung konnte nicht nachgewiesen werden.“
Laut den Forschenden mahnen die Ergebnisse, dass selbst etablierteste Überzeugungen einer strengen Überprüfung bedürfen. „Wenn wir das Bewusstsein wirklich verstehen wollen, dürfen wir uns nur von den Daten leiten lassen“, führt Lucia Melloni, Mitautorin vom MPIEA weiter aus.
Aufbauend auf der bisherigen Arbeit plant das Cogitate-Team bereits derzeit ein zweites großangelegtes Experiment zur weiteren Untersuchung der GNWT und IIT. Zugleich laden die Autorinnen und Autoren andere Forschende dazu ein, den erarbeiteten umfangreichen Datensatz zu nutzen und dazu beizutragen, das Forschungsgebiet weiter voranzubringen.
Recherchequelle: MPIEA
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