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Die Pforten des Todes 1:

in Die Unterwelt: 21.09.2009 13:54
von Atlan • Nexar | 14.434 Beiträge

Weiter nach Dürr:

Die "PIUNBÖKMÖKUPANYEN-ZEREMONIE" der MUNDURUCU-Indianer schildert anschaulich
eine solche "REISE ZU DEN PFORTEN DES TODES":

Meist ist es zunächst ein TAPIR, - "WELCHES DIE SEELE EINEM PEKKARI, DASS SIE DANN
AN EIN KLEINERES TIER WEITERREICHT USF, - DER WINZIGSTE AFFE DES DSCHUNGELS
GIBT SIE WIEDERUM EINEM GROSSEN FISCH, DIESER GIBT SIE EINEM KLEINEREN" ...

Während so die Seele des Menschen immer tiefer hinab entführt wird, schwinden dessen
Lebenskräfte immer mehr und er wird schwächer und schwächer ...
Ohne Bewusstsein liegt sein Leib auf der Matte. -
Immer weiter entfernt sich seine Seele vom Leib, oder in anderen Worten:

"IMMER MEHR LÖSEN SICH DIE GRENZEN AUF, DIE DEN/DIE BETREFFENDE/N VON IMMER
ENTFERNTEREN TIEREN TRENNEN, BIS ER DORTHIN GELANGT, WO ALLES SICH GLEICH
IST, - ZUM TOD". -

Der Schamane der Mundurucu nimmt diesen Wettlauf mit dem Tod auf sich. -
- Er folgt DER WILDEN JAGD durch den Urwald "UND STIMMT DEN GESANG DER TIERART
AN, DIE JEWEILS DIE SEELE TRÄGT", - WOBEI ER VERSUCHT, DEN LAUF DER TIERE
ANZUHALTEN UND DIE SEELE IN DEN LEIB ZURÜCKZUBRINGEN"...

Doch er wird sich davor hüten, "sich zu tief vorzuwagen" und "DIE SCHWELLE DES TODES
MITZUÜBERSCHREITEN". -


Murphy: Nehmen die WAIKA "EINE MISCHUNG AUS "DEN BLÄTTERN DER TOTENGEISTER"
= EINER "ACANTHACEE" (JUSTITIA SP.) UND "EPENA" ZU SICH, - "ERSCHEINT IHNEN EIN
WILDES TIER, AUF DAS SICH DIE INDIANER UNWIDERSTEHLICH SETZEN MÜSSEN UND
WELCHES SIE DANN IN DIE WILDNIS HINAUS ENTFÜHRT". - (Zerries)

Die künftigen "PUJAI", - DIE "SCHAMANEN DER KARAIBEN", gelangen auf ihrer Reise an
den "KREUZPUNKT VON LEBEN & TOD", - AN DEM SICH ENTSCHEIDET, OB SIE SCHAMANEN
WERDEN ODER OB SIE STERBEN. - (Andres)

. -

APULEIUS berichtet auf ähnliche Weise über DIE REISE ZUR TODESPFORTE in den
"MYSTERIEN DER ISIS":

"ICH GING BIS ZUR GRENZE DES TODES", - ICH BETRAT "PROSERPINENS SCHWELLE"
UND NACHDEM ICH DURCH ALLE ELEMENTE GEFAHREN, KEHRTE ICH WIEDERUM ZURÜCK". -
Siehe! Da habe ich Dir berichtet, was Du, obgleich Du es gehört, - doch nicht verstehen kannst.

. -

Die DOGON, - genauer die "OGOTEMMELI", nennen derartige Begriffe "WORTE DER NIEDEREN
WELT", - und auch der Indianer erwidert auf die Frage, "was "JENSEITS DER INSEL DES TONAL"
sei:

"ES GIBT KEINE MÖGLICHKEIT, DIES ZU BEANTWORTEN. - WENN ICH SAGEN WÜRDE "NICHTS",
- DANN HÄTTE ICH "AUS DEM NAGUAL LEDIGLICH EINEN TEIL DES TONAL
GEMACHT". -

ALLES, WAS ICH SAGEN KANN IST, - "DASS MAN JENSEITS DER "INSEL DES TONAL"
DAS "NAGUAL" FINDET. -

. -


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. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

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zuletzt bearbeitet 20.04.2014 07:24 | nach oben springen
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