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#1

Vampir-Leben:

in Vampire antworten: 14.12.2009 03:33
von Atlan • Nexar | 13.480 Beiträge

Seid gegrüßt,

Das Vampirleben scheint für viele Menschen nur Vorzüge zu besitzen,
aber können die Menschen auch hinter unserer Fassade schauen - die der Vampire ?

Wie einsam sind wir - Vampire wirklich ?

Natürlich, uns Vampiren werden jede Menge Fähigkeiten zugesprochen
[ Thema: Wissen der Vampire ] und welche Erfüllung so ein Leben mit sich bringt.
Allerdings bringt uns unsere Unsterblichkeit und unsere Emanzipation
von der Zeit auch einige Nachteile ein:
Wir vereinsamen, die Welt, in der wir einst hineingeboren wurden,
stirbt nach und nach ab (Zerstörung des Planeten).
Unsere Unsterblichkeit erweist sich zunehmend als Verdammnis.
Die Teilnahme am naiven, aber lebensvollen Treiben der Sterblichen
entgleitet uns mehr und mehr.
Wir sitzen wie hinter einer Glasscheibe, hinter der wir wohl beobachten können,
aber gleichzeitig isolieren wir uns immer mehr.
Keiner von uns weiß etwas über Gott, nicht einmal vom Teufel
- im Grunde ist auch keiner daran interessiert.
Alle sind im Kreislauf ihrer Begierden gefangen.
Was wir kennen, ist "diese" Welt und das "Böse" in ihr.
Das "Gute" halten wir ohnehin nur für Schwindel,
womit wir im Regelfall vielleicht nicht ganz unrecht haben.
Begegnet uns aber doch einmal das uneigennützig Gute, dann sind wir meist verloren.

Eure Darla

*

Grüße.

Nunja, ich muss Lady Darla hier Recht geben..

Wie es Darklife schon angesprochen hat; egal mit wem man sich abgibt,
wen man kennenlernt oder mit dem man auch nur Kontakt hat...
- ist es keiner der Unsrigen, so wirst du ihn sterben sehen.

Einsamkeit findet allerdings nur dort Platz, wo der Einzelne allein ist.
Deshalb ist es wichtig, sich mit seinesgleichen zu vereinen,
die "Qualen des Unendlichen" gemeinsam zu durchleben.
Sicher, Vertrauen zu fassen ist nicht einfach; nicht,
wenn man so oft hintergangen wurde.


Hochachtungsvoll,
Jaques.



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/
zuletzt bearbeitet 11.11.2014 05:32 | nach oben springen
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#2

RE:

in Vampire antworten: 14.12.2009 03:36
von Atlan • Nexar | 13.480 Beiträge

Werte Darla,

Zu dem Thema das Ihr hier aufbringt, könnte ich sicher einen
mehrere hundert Seiten umfassenden Roman mit zahlreichen Aspekten,
Betrachtungsweisen und Facetten zum Besten geben.

Jedoch möchte ich lediglich an dieser Stelle einen einzigen Extrakt daraus ziehen.

Die Bedeutung, oder besser den Wert den das eigene Leben haben mag,
mache ich persönlich nur an einem Umstand fest.

Es ist die Qualität der Menschen/Vampyre/Vampire usw.,
die man an seiner Seite hat und die das eigene Leben bereichern.
Nur das ist es, was unser eigenes Dasein definiert und eine Bedeutung
für den Werdegang eines jeden Einzelnen von uns hat.
Und hierbei glaube ich nicht daran, dass es bei dieser Aussage,
an die ich persönlich glaube, einen Unterschied zwischen Vampiren und Menschen gibt.

Und würde ich als Unsterblicher an Widergeburt und die
Unvergänglichkeit der Seele glauben, dann würde ich nichts unversucht lassen,
diese wertvollen, geliebten Seelen in einem anderen Leben wiederzufinden.

Dunkle Grüße …

*

Seid gegrüßt...

Ich muss sagen dass ich ehrlich gesagt einwenig... verwundert bin,
was eure Auffassung der Unsterblichkeit anbelangt.

Ich schließe mich euren Meinungen 100%tig an,
jedoch...was bewegt euch zu sagen dass der Mensch stirbt?
Seinen Körper mag er eines Tages verlassen, aber niemand
kann mit Bestimmtheit sagen, dass er als Geist nicht doch unsterblich ist?

Vielleicht verbaut er mit seiner heutigen Unumsichtigkeit
ein Leben in drei Generationen ?
Wer sagt dass der Mensch nicht bloß alle 70 Jahre den Körper wechselt?

Er hat nur den einen Vorteil: in den meisten Fällen
erinnern sie sich bloß nicht an ihren früheren Körper und an das
damit zusammelnhängende Leben, anders als der Vampyr...

Hochachtungsvoll, Beliarus

*

Seid gegrüßt,

Nun, Lord Beliarus, es ist einfach meiner Erfahrung nach seltener,
dass Menschen "wiederkommen" als das es normal ist,
dass wir Vampire mehr oder weniger unsterblich sind.
Von Leben zu Leben fahren wir in unserer Existenz fort,
einige in einem Leben bis in alle Ewigkeit.
Ob dies ein Vorteil ist?
Ich weiß nicht, ob es mir nicht manchmal lieber wäre
nur ein kurzes Leben zu leben.

Und sonst, was macht uns schon sooo besonders?
Wir haben Probleme, Schwächen und nehmen viel mehr
von der Welt wahr als die Menschen.
Das gehört zu uns als ein Teil unseres Seins
aber ein besseres Leben haben wir dadurch nicht
- oder könnte einer von euch sagen, dass er sich nicht manchmal wünsche,
in eine dunkle Ecke zu kriechen und einfach vor sich hin zu sterben?

Natürlich würde das nichts bringen aber der Wunsch ist da von Zeit zu Zeit.

Ausserdem beneide ich manchmal die Menschen um ihre Naivität und Unwissenheit.
Man muss nicht alles verstehen, um glücklich zu sein,
oft sind die Dümmsten die Glücklichsten!

Mit Grüßen
Überego


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zuletzt bearbeitet 22.05.2014 03:54 | nach oben springen
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#3

RE:

in Vampire antworten: 14.12.2009 03:52
von Atlan • Nexar | 13.480 Beiträge

Das Problem liegt nicht im Sein... Eher im Werden...
Menschen entwickeln sich unaufhaltsam weiter,
mit jeder Minute, die verstreicht sind sie unzählige Erfahrungen reicher,
ziehen daraus Schlüsse und verändern sich.
Einem Vampir bleibt das verwehrt... Nach den Jahren kommen die Jahrzehnte,
mit ein wenig Glück die Jahrhunderte...
Und spätestens dann stellt man fest, das es
nicht die Einsamkeit ist, die an den Resten dessen, was einmal Seele geheißen wurde nagt.

Dagegen kann man sich kurzzeitig abhilfe schaffen,
in Form eines (ich benutze ungern dieses banale Wort) "Gefährten",
oder einfach nur in Form menschlicher Gesellschaft.
Was den geistigen Zerfall eher mit sich bringt, ist die Erkenntniss,
das die Welt nicht mehr dieselbe ist und nie wieder wird.

Die bekannten und geliebten Dinge entgleiten und man kann nichts dagegen tun.
Vielen ist es fast unmöglich, sich dem Neuen unvoreingenommen
entgegen zu stellen und viele vergehen daran.

Man kann also sagen, dass das Leben, wenn man es so nennen mag,
eines Vampirs eher minderwertiger ist.
Nicht im Sinne von einer Herabstufung,
vielmehr die Beharrlichkeit der Menschen ist enorm.
Die des Vampirs verschwindend gering.

Um es auf andere Weise zu sagen:
Menschen steht es frei zu tun und zu lassen, was immer sie möchten.
Was kann aber der Vampir?
Er ist gebunden an relative Zeiten, die ihm das Sein erlauben,
er muss sich nähren wie ein Tier an dem, was er findet...
Wer hat nun das bessere Los gezogen?

*

Seid gegrüßt!

Da gibt es sehr viele Dinge, die sich für einen Menschen ändern,
wenn er sich an einen Vampir bindet.

Auch wenn nach außen kein Unterschied zu sehen ist, kann es kompliziert werden.

Die Sache mit der Maske:
Kaum ein Vampir zeigt nach außen was er ist und dies sollte
der Mensch wissen und berücksichtigen.
Das der Vampir sich vielleicht bei anderen anders verhält und vor allem,
dass der Mensch keinem etwas darüber erzählt.

Blut:
Vor allem, wenn der Vampir Menschenblut trinkt,
muss der Mensch dies respektieren, wenn er nicht selbst als Spender dienen will.
Daher sollte er Vertrauen haben, wenn sich ein Vampir bei anderen Menschen
bedient und es als normal ansehen.

Die Weltanschauung:
Diese kann sich extrem von der eines Menschen unterscheiden,
darum ist Toleranz am entscheidensten.

Auch solltet ihr euch vorher genau überlegen , ob ihr mit der Telepathie zurechtkommt.
Das mag einem so vorkommen und man findet es wohl zuerst cool
- aber das ist nicht so leicht zu schlucken - man muss sich schon verstehen,
wenn die Partnerin oder Freundin in einen reinsehen kann, wie es ihr beliebt .

Man muss noch nicht mal dunkle Geheimnisse haben,
- es genügt wenn man am Klo sitzt und wieder an sie denken muss
- dann ist man sich nie sicher , ob sie das jetzt sieht oder nicht,
- ist dann leicht unangenehm und kann bis zu leichter Paranoia führen.



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#4

RE:

in Vampire antworten: 14.12.2009 03:57
von Atlan • Nexar | 13.480 Beiträge

Aus:http://www.vampir-club.de/forum/viewtopi...ntup=1&SID=#top

Seid gegrüßt,

Vor kurzem habe ich eine Geschichte über Vampire gelesen,
in der die Phasen des Mondes eine Rolle für das Verhalten eines Vampires spielten.
So stand dort geschrieben, dass der Vampir ungefährlich für die Meschen sei,
wenn die Phase des Neumondes am Himmel eintritt.
Zwar handelt es sich bei dieser Geschichte nur um eine Erfundene,
jedoch würde mich Eure Meinung zu dem Thema interessieren.
Ist es möglich, dass der Mond Einfluss auf einen Vampir hat und dieser
zur Zeit des Neumondes unter den Menschen wandeln kann,
ohne ihnen ein Leid zuzufügen selbst wenn er Blutdurst empfindet?

Nächtliche Grüße
Bittersweet

*

Guten Abend Bittersweet,

Nun, ich spreche jetzt nur für mich, der Mond hat keinerlei Auswirkungen
auf mein Verhalten, sei es nun die Jagd oder andere Verhaltensmuster,
das einzige was bei Vollmond auftritt, - ich bin wachsamer als sonst,
d.h. der Jagdtrieb ist besonders ausgeprägt, dies ist aber der einzigste Aspekt.
Wie schon erwähnt, ich spreche hier nur für mich,
es ist möglich das ich unempfindlich bin, andere können es dagegen sein.

Das Vampire aber bei verschiedenen Mondkonstellationen ihren Jagdtrieb
einschränken oder gar verlieren, halte ich als sehr unwahrscheinlich,
diese Art von Erzählung ist rein fiktiv.

Hochachtungsvoll

Darla

*

Grüße.

Nun, ich will nicht sagen, dass ich unempfindlich gegen die Mondphasen bin;
es ist in etwa so, wie es Darla beschrieben hat:
Der Jagdtrieb verändert sich, ebenso die Nachtaktivität und Lichtempfindlichkeit.
Doch bei Neumond komplett "ungefährlich" werde ich nicht! *lach*


Hochachtungsvoll,
Jaques.

*

Der Mond zieht mich magisch an.
Bei Vollmond bin ich wesentlich aktiver und die Nächte sind wundervoll.
Bei Neumond bin ich down und verlangsamt, aber ich kann besser
mit den Wesen der Nacht kommunizieren.

Hochachtungsvoll

Lucien



Dateianlage:
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