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#1

Pyramidonal:

in Aegyptica. - 20.01.2010 11:21
von Atlan • Nexar | 13.534 Beiträge

Dateianlage:
. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/
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#2

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 07.06.2010 11:24
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...-haben-die.html

Terre Haute (USA) - Mit einer neuen Theorie darüber, wie die Alten Ägypter die massiven Steinblöcke zum Bau der Pyramiden auf der Baustelle von einem zum anderen Ort transportiert haben könnten, sorgen derzeit zwei US-Physiker für Aufsehen. Laut ihrer Studie könnten die Steinquader viel einfacher gerollt als auf Schlitten gezogen worden sein. Notwendig hierfür wäre lediglich ein Rundholzrahmen gewesen.

Wie Dr. Joseph West und G. Gallagher von der Indiana State University und K. Waters Michigan Technological University in ihrem vorab auf arXix.org veröffentlichten Artikel erläutern, würde ein Holzrahmen aus jeweils drei, auf jeder Seite eines Steinquaders festgezurrten Rundhölzern den eigentlich kaum zu rollenden Quader in ein 12-seitiges Objekt verwandeln, dass nun statt gezogen werden zu müssen, vergleichsweise gut und einfach gerollt werden kann.

"Während ein vierseitiges Prisma nur schwer gerollt werden kann, kann die Anzahl der Seitenflächen durch den Holzrahmen vergleichsweise einfach vervielfacht werden", so die Forscher. "Mit einem Seil an einer (oder mehreren) der Seiten, kann die Konstruktion dann von einem Team von Arbeitern vergleichsweise leicht und effektiv sogar in entgegengesetzte Richtungen gerollt werden."


Ein in 12 Rundhölzer eingepackter Versuchquader wird zu einem 12-seitigen Prisma. | Copyright/Quelle: West, Gallagher u. Waters / arxiv.org


Für die Forscher handelt es sich bei diesem Prinzip um eine der wahrscheinlich effektivsten Methoden für den Transport derart großer Steinquader. Zudem vermeide diese Methode die enorm große Reibung, wie sie durch das Ziehen der Quader auf Holzschlitten auf dem Wüstensand entsteht.

Erst kürzlich hatten niederländische Physiker eine Eigenschaft von feuchtem Sand entdeckt, die den Alten Ägyptern den Transport der tonnenschweren Steinblöcke zum Bau der Pyramiden und Kolossalstatuen mittels Schlitten deutlich erleichtert und die hierfür notwendige Arbeitskraft sogar halbiert haben könnte (...wir berichteten).

Im Vergleich zu ihrer Theorie verweisen die US-Forscher nun jedoch darauf, dass hierzu schlussendlich große Mengen an Wasser notwendig gewesen wären, aber nicht alle bekannten Pyramidenbauten an Meeres- oder Flussufern zu finden seien.

Der Vorteil der Theorie der niederländischen Wissenschaftler liegt allerdings in dem Umstand, dass es für sie archäologische Beweise, etwa in Form einer Darstellung eines Kolosstransports auf einem Wandgemälde im Grab des Djehutihotep gibt.


Detail aus der Darstellung eines Kolosstransports auf einem Wandgemälde im Grab des Djehutihotep. | Copyright/Quelle: Public Domain (Bearb. grewi.de)

Derartig historische Belege dafür, dass die Ägypter ihre Steinquader zu 12-seitigen Prismen umgewandelt haben, steht hingegen bislang gänzlich aus.



Archivbild: Die Cheopspyramide. | Copyright: A. Müller, grewi.de


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#3

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 28.09.2010 13:09
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...nschaftler.html


Dienstag, 28. September 2010
Norwegischer Architekt präsentiert neue Theorie über Pyramidenbau:


Trondheim/ Norwegen - Seit Jahrhunderten bemühen sich Wissenschaftler und Forscher darum, hinter das Geheimnis des Baus der Pyramiden zu kommen. Jetzt hat ein Architekt der "Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie" (NTNU) eine neue Theorie vorgestellt und glaubt, tatsächlich eine Antwort gefunden zu haben.

"Die meisten bisherigen Ansätze versteifen sich auf den Umstand des immensen Gewichts der verbauten Steine und übersehen dabei meist die eigentlichen Hauptprobleme: Wie wussten die Ägypter, wo genau sie die massiven Bausteine zu platzieren hatten und wie gelang es dem Architekten seine präzisen Pläne einer rund 10.000 Mann großer Arbeiterschaft zu vermitteln?", erläutert Ole J. Bryn seinen Ansatz angesichts der Großen Pyramide (Cheops) in Gizeh.

Die Cheopspyramide ist 146,6 Meter hoch besteht aus rund 2.3 Millionen (!) präzise bearbeiteten Kalksteinblöcken mit einem Gesamtgewicht von nahezu sieben Millionen Tonnen und hielt mit diesen Ausmaßen rund 4000 Jahre lang den Rekord als größte von Menschen geschaffene Struktur.

Bryn glaubt, dass die Ägypter schon damals ein modernes Flächenrastersystem erfanden, mit dem die Aufmaße des zu erstellenden Gebäudes von der tatsächlichen physischen Struktur getrennt werden konnten und dies dabei zugleich die sogenannte Toleranz ermöglichte, also eine (geringe) Abweichung vom geplanten Endzustand, wie sie in der heutigen Architektur und Ingenieurstechnologie angewendet wird, ermöglichte.


Grundlage von Bryns Theorie sind Aufmaßpläne von 30 der ältesten ägyptischen Pyramiden anhand derer der Architekt ein Präzisionssystem entdeckt haben will, welches es den antiken Baumeistern ermöglichte, auch die Spitze der Pyramiden mit höchster Präzision zu erreichen. Bryns System ermöglicht nun die Erstellung moderner Projektdokumentationen nicht nur von einer, sondern sämtlicher Pyramiden aller bekannten Pyramiden-Epochen.

Wichtig für die Erstellung der Pläne ist das Wissen um die Hauptdimensionen der Pyramide, mit deren Hilfe es dann möglich ist, das Bauwerk nach modernen Planungs- jedoch mit historischen Baumethoden und Maßen zu planen.

Bryne hat seine Studie im Fachjournal "Nordic Journal of Architectural Research" veröffentlicht. Sollte seine Theorie bestätigt werden, gäbe sie Archäologen eine neue "Karte" zur Hand, mit der sich aufzeigen ließe, dass die Pyramiden keine "Ansammlung schwerer Blöcke ohne grundlegende Planungsstruktur sind, sondern stattdessen höchst präzise geplante und ausgeführte Strukturen darstellen", so Bryn.

Genauer auf: http://www.ntnu.edu/ab/pyramids


Die Cheops-Pyramide auf Gizeh | Copyright: A.Müller, grenzwissenschaft-aktuell.de


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#4

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 01.02.2011 00:14
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...nschaftler.html

Montag, 31. Januar 2011
Zwei unbekannte Kammern? - Wissenschaftler wollen Cheopspyramide erneut erforschen:


Kairo/ Ägypten - Neben seiner ebenso viel beachteten wie diskutierten und umstrittenen Theorie, wonach die Große Pyramide von Gizeh mittels einer inneren spiralförmigen Tunnelrampe errichtet wurde, glaubt der französische Architekt Jean-Pierre Houdin, dass sich im Zentrum der Pyramide des Cheops auch noch zwei bislang unbekannte Kammern befinden. Jetzt wollen kanadische Forscher die Pyramide erneut mit einer nichtinvasiven Technologie erforschen. Die aktuellen Unruhen stellen das Projekt jedoch in Frage.

Wissenschaftler um Professor Xavier Maldague von der "Laval University" in Quebec wollen die Pyramide ein ganzes Jahr lang mittels Infrarot-Thermographie aus der ferne vermessen, mit der sie durch die Wände des antiken Weltwunders blicken können, ohne das Bauwerk auch nur zu berühren, geschweige denn zu betreten.


Auf einer am vergangenen Montag Pressekonferenz hatte Houdin neben seiner Theorie der inneren spiralförmigen Tunnelrampe (...wir berichteten) auch seine Vermutung von der Existenz zweier im Herzen der Pyramide verborgenen Kammern erläutert, wie sie in ähnlicher Form bereits in der Pyramide des Snofru, Cheops' Vater, gefunden wurden.
Gemeinsam mit Houdin erhofft sich Maldaque, dass die Infrarotaufnahmen den Verlauf der inneren Spiralrampe offenbaren werden, wenn sich unterschiedliche Strukturen und Räume durch unterschiedliche Wärmesignaturen abzeichnen. Schon bei mikrogravimetrischen Untersuchungen der Cheopspyramide hatte sich 1986 eine Spiralstruktur abgezeichnet, von welcher Houdin seine Theorie bestätigt sieht.

Die für die geplante Untersuchung ben Infrarotkameras könnten in einem knapp 300 Meter von den Pyramiden entfernt gelegenen Hotel positioniert werden und ihre Aufnahmen via Internet an die "Laval University" übertragen. Sollte, wie von den Wissenschaftlern erhofft, die Genehmigung für die Aufnahmen durch die ägyptischen Behörden die Genehmigung noch in diesem Jahr erteilt werden, könnten die Messarbeiten dann Mitte 2012 beginnen. Bleibt zu hoffen, dass die aktuellen Unruhen in Ägypten auf diese Entscheidungen keine negativen Auswirkungen haben werden. Zumindest bislang haben die Unruhen das Pyramidenplateau noch nicht erreicht, allerdings sind auch die politischen Auswirkungen auch auf die ägyptische Altertumsbehörde sind derzeit nicht absehbar.



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#5

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 10.06.2013 16:41
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...ologe-zahi.html

Kairo (Ägypten) - Nachdem der ebenso bekannte wie umstrittene einstige Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung (SCA) Zahi Hawass in Folge der politischen Umwälzungen in Ägypten entlassen wurde, hat der Ägyptologe nun in einem Interview sein baldiges Comeback angedeutet. Während derartige Szenarien bislang jedoch noch nicht bestätigt wurden, erklärte Hawass, dass er fest davon überzeugt sei, dass das Tal der Könige aber auch die Cheops-Pyramide noch immer große Geheimnisse berge. Den Schlüssel zu diesen, sieht Hawass in den als "Gantenbrink-Schächten" bekannt gewordenen und am ende durch Steintüren mit Kupfergriffen verschlossenen Schächten innerhalb der Pyramide.

Wie Hawass gegenüber dem "Smithsonian Magazine" (smithsonianmag.com) erklärte, sei er zwar nicht mehr an seinem alten zwischenzeitlichen Job als Minister interessiert. Dennoch hält er sich mit stetiger scharfer Kritik am derzeitigen archäologischen Ministeriums nicht zurück und erklärt darin zugleich: "Als ich (noch im Amt) war, stand das Büro noch unter Feuer und Dampf. Die Leute waren jeden Tag an der Arbeit. Jetzt tun sie dort überhaupt nichts mehr. (...) Wer ist denn schon da? Jemand mit Anzug und Krawatte, dafür aber ohne Erfahrung."


Streitobjekt zwischen Kairo und Berlin: Die Büste der Nofrete im Ägyptischen Museum Berlin. | Copyright: grewi.de

Zugleich bringt er sich erneut mit Verweis auf seine Bemühungen um die Rückgabe der Büste der Nofretete von Berlin nach Kairo (...wir berichteten) ins Gespräch: "2012 markierte den 100. Jahrestag der Entfernung der Nofrete-Büste von Ägypten nach Berlin (...) Schon bald werde ich einen neuen Artikel über die Nofretete schreiben und darin den Deutschen erneut erklären, dass (trotz ihrer Verweise auf die angeblich Rechtmäßigkeit und den Risiken für die Büste durch eine Transport nach Kairo) der Kampf noch nicht beendet ist." Gegenüber dem Magazin erklärte Hawass abschließend, dass er den Ruf des derzeitigen ägyptischen Staatspräsidenten Mursi erwarte: "Wenn man mich braucht - und ich bin mir sicher, dass sie mich brauchen - so bin ich gewillt zu helfen. (...) Wenn man mich darum bittet zur Altertümerverwaltung zurückzukehren, so werde ich das tun."

Tatsächlich sind sich mittlerweile auch die größten Kritiker Hawass' darin einig, dass nur er die sich in einem desolaten Zustand befindliche Altertümerverwaltung Ägyptens noch retten könne.

Den Plan seiner Rückkehr verfolgt Hawass offenbar derzeit mehr als strikt und sorgt mit weiteren Aussagen international für Aufsehen, wenn er beispielsweise in einem aktuellen Interview mit "LiveScience.com" und auf seiner aktuellen Vortragstournee erklärt, dass sowohl im Tal der Könige als auch in der großen Pyramide auf Gizeh noch fantastische Entdeckungen warten.

In der Pyramide sei noch immer die Grabkammer des namensgebenden Pharao Cheops (Khufu) verborgen. Von den Ergebnissen der bisherigen Roboter-Erkundung der aus der sogenannten "Königinnen-Kammer" in Richtung Außenseite der Pyramide führenden, auf halber Strecke jedoch von Steintüren mit Kupfergriffen verschlossenen Schächte (den sogenannten "Gantenbrink-Schächten") sei er besonders fasziniert. Bei einer Durchbohrung einer der Türen und der darauf folgenden Erkundung der anderen Seite, entdeckte die Kamerasonde eine dahinterliegende Kammer, die selbst möglicherweise wiederum eine versiegelte Tür beinhaltet (...wir berichteten).


Die Cheops-Pyramide auf Gizeh. | Coypright: grewi.de

"Diese Schächte könnten uns zu einer geheimen Grabkammer führen, in der Cheops beigesetzt wurde", so Hawass gegenüber "LiveScience". Während bislang drei Kammern in der Pyramide bekannt seien, sei die Grabkammer des Pharaos noch immer nicht gefunden.

"Ich glaube wirklich, dass die Cheops-Kammer bislang noch nicht gefunden wurde und dass alle drei (bekannten Kammern) nur gebaut wurden, um spätere Grabräuber zu verwirren", zitiert "LiveScience" den ägyptischen Archäologen wörtlich. "Die Schätze des Cheops sind immer noch in der Großen Pyramide verborgen und diese Türen könnten der Schlüssel sein, der uns die Grabkammer öffnet. (...) Von allen 123 bislang bekannten größeren Pyramiden in Ägypten weist keine diese Art von Türen mit Kupfergriffen auf. Ich bin mir wirklich sicher, dass diese Türen etwas verbergen."

Auch angesichts von Funden, die noch im Tal der Könige zu machen seien, zeigt sich Hawass schon heuet begeistert. Hier, wo 1922 auch das sensationelle Grab des Tutanchamun gefunden wurde, gäbe es noch viele Grabkammern zu finden. "Bislang wurde das Grab von Tutmosis III. ebenso wenig gefunden wie das vom Ramses VII. Auch alle Königinnen der 18. Dynastie (1550-1292 v. Chr.) wurden im Tal der Könige beigesetzt - doch bislang haben wir noch keines dieser Gräber entdeckt."


Zahi Hawass gemeinsam mit US-Präsident Obama im Sommer 2009. | Copyright: US Gov. / Public Domain

Zugleich ging Hawass auch gegenüber "LiveScience" auf das Szenario seiner Rückkehr in die offizielle ägyptische Archäologie ein: "Ich will nicht wieder ein Minister werden. Anzug und Krawatte trage ich nur auf meinen Vorträgen, sonst bevorzuge ich stets Jeans. Ich könnte es nicht ertragen, im Kabinett zu sitzen und mir neun Stunden lang Unsinn anzuhören." Stattdessen könne er sich jedoch gut vorstellen wieder Generalsekretär der ägyptischen Altertümerverwaltung zu werden, die ägyptischen Museen (wieder) aufzubauen, junge Archäologen auszubilden und seine Bemühungen um die Rückführung ägyptischer Kulturgüter - wie etwa der Nofretete - voranzutreiben.




Durch ein Loch hindurch untersuchte eine Kamera 2011, was sich hinter der geheimnisvollen Tür befindet und fand eine weitere kleinere Kammer mit einer weiteren Tür (...wir berichteten). | Copyright: National Geographic Channel


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#6

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 31.07.2013 16:42
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...h-entdeckt.html

Kairo (Ägypten) - Im vergangenen Jahr sorgte die US-amerikanische Satellitenbild-Archäologin Angela Micol mit der Behauptung, auf Satellitenaufnahmen des Online-Atlanten "Google Earth" die Ruinen gewaltiger Pyramiden im ägyptischen Hinterland gefunden zu haben, für großes internationales Medieninteresse jedoch zugleich für nicht mindere Entrüstung in der archäologischen Fachwelt (...wir berichteten 1, 2). Nachdem einer der Fundorte nun von einem Hobby-Archäologen-Team untersucht wurde, erklären diese hier tatsächlich Hinweise auf einstige Pyramiden gefunden zu haben.

Unter Berufung auch Micol, den Hobby-Archäologen und ehemaligen ägyptischen Botschafter im Oman Medhat Kamal El-Kady und dessen Frau, die Anwältin Haidy Farouk Abdel-Hamid, berichtet "Discovery News" (news.discovery.com) nun, dass diese im Besitz von 34 alten Karten und 12 historischen Dokumenten aus ihrer seien, die die Existenz verschollener Pyramiden an den von Micol benannten Orten bestätigen würden.

Eine von dem Hobby-Archäologenpaar organisierte Privatexpedition unter Mohamed Aly Soliman zu dem "Fundort" nahe Abu Sidhum habe denn auch zahlreiche Beweise für Schächte und Hohlräume inner- und unterhalb der 76 Meter breiten "Hügel" aufgezeigt. Untersuchungen mit Metalldetektoren hätten gezeigt, dass im Innern der Hügel Metall vergraben sei. Wie zahlreiche andere ägyptische Pyramiden, so könne auch unter einem der Hügel ein direkt nach Norden ausgerichteter Tunnel nachgewiesen werden.



Detailaufnahmen des möglichen Pyramidenkomplexes bei Abu Sidhu. | Copyright/Quelle: A. Micol, googleearthanomalies.com

Laut Micol zeigen sich die ägyptischen Forscher zuversichtlich, zudem einen Tempel und eine Siedlung, sowie eine Reihe von Mastaba-Gräbern - der baulichen Vorform der Pyramiden - in direkter Nähe gefunden zu haben.


Pyramiden-Ruinen oder geologische Struktur? Die große Struktur nahe Fayum besitzt eine Seitenlänge von 42 Metern. | Copyright: A. Micol, googleearthanomalies.com (Google Earth)

Noch immer am Boden unerforscht sind Micols Funde nahe Fayum. Auf den historischen Karten von El-Kady und Abdel-Hamid werden sowohl an den Fundorten nahe Fayum als auch bei Abu Sidhum heute nicht mehr bekannte Pyramidenkomplexe ausgewiesen.

http://news.discovery.com/history/ancien...ures-130715.htm


Ein bislang unbekannter Pyramidenkomplex 12 Meilen von Abu Sidhu entfernt? (farbverstärkt). | Copyright/Quelle: A. Micol, googleearthanomalies.com


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#7

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 10.01.2015 14:00
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...pspyramide.html


Blick in den nun nahe den Pyramiden entdeckten Tunnel, als Teil des Aufwegs zwischen einstigem Taltempel und der Großen Pyramide von Gizeh. | Copyright/Quelle: ahram.org.eg

Kairo (Ägypten) - Bei einer ungenehmigten Grabung in seinem Hinterhof hat ein Anwohner des Dorfes El Haraneya in der Nähe des Pyramidenplateaus von Gizeh einen bislang unbekannten unterirdischen Tunnel als Teil des einstigen Aufwegs zur sogenannten Großen Pyramide entdeckt. Da die meisten anderen Pyramiden Aufgangswege aufweisen, die sie mit den sogenannten Taltempeln verbanden, hatten Archäologen vergeblich schon seit Jahrzehnten diesen kaiartigen Weg- und Tunnelanlage gesucht. Mittlerweile hat auch die ägyptische Altertumsverwaltung die Entdeckung bestätigt.


Künstlerische Rekonstruktion der Pyramidenanlage von Gizeh mitsamt den Aufwegen, die die Pyramiden mit den sogenannten Taltempeln verbanden. | Copyright/Quelle: Saint Anselm College

Wie die arabische Nachrichtenseite "Ahram.org" berichtet, stieß der namentlich nur als "Nagy" ausgewiesene Mann in 33 Fuß (rund 10 Metern) Tiefe auf den mit Steinblöcken eingefassten Gang. Demnach sollen mittlerweile auch Archäologen der ägyptische Altertumsverwaltung den Tunnel begutachtet und bestätigt haben, dass es sich dabei um den lange gesuchten legendären Aufgangsweg zur auch als Große Pyramide bezeichneten Cheopspyramide handelt.


Blick entlang des heute noch gut erhaltenen Aufwegs zur Unas-Pyramide in Sakkara. | Copyright: Berthold Werner (GDFL/CC by 3.0)



Auf dieser Satellitenaufnahme der Gizeh-Pyramiden sind die Aufwege zwischen Taltempeln und den Pyramiden der Mittleren und Kleinen Pyramide gut zu erkennen. | Copyright: Emirates Institution for Advanced Science and Technology


Historische Zeichnung eines freiliegenden Teilstückes des Aufweges der "Cheopspyramide".

Vor dem aktuellen Fund hatten Archäologen immer wieder anhand von Teilfunden die Existenz des Aufweges vermutet. Da diese Bauwerke in der Regel zu den sogenannten Taltempeln der Pyramiden führten, ein solcher der Cheopspyramide zugehöriger Tempel bislang jedoch ebenfalls unentdeckt ist, vermuten die Archäologen nun, dass die Reste dieses Taltempels der Großen Pyramide unterhalb des heutigen Dorfes El Haraneya oder dem nahegelegen Nazlet el-Samman zu finden sind.

http://gate.ahram.org.eg/UI/Front/Inner....ontentID=579717


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#8

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 13.05.2015 17:50
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

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#9

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 07.12.2015 03:25
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...suchen20151026/

Kairo (Ägypten) – Unter dem Motto „Nur weil ein Rätsel 4500 Jahre alt ist, bedeutet das nicht, dass es nicht gelöst werden kann“, wollen Physiker mit neusten Scan-Technologien in den vier großen Pyramiden Ägyptens in Dahschur und Gizeh nach darin verborgenen Kammern und Gängen suchen und hoffen so, die großen Geheimnisse der Pyramiden lösen zu können.

Wie der ägyptische Antiken-Minister Mamduh al-Damati auf einer Pressekonferenz erklärte, handelt es sich bei der „Scan Pyramids Mission“ um ein internationales Gemeinschaftsprojekt, das von der Universität von Kairo und dem Heritage Innovation Preservation (HIP) Institute koordiniert wird: „Die Spezialgruppe wird die drei großen (ägyptischen) Pyramiden untersuchen, um zu überprüfen, ob es darin noch verborgenen Kammern oder andere Geheimnisse gibt.“

Schon im kommenden Monat sollen die Arbeiten an der Knickpyramide von Dahschur beginnen und an den großen Pyramiden von Cheops und Chephren auf dem Gizeh-Plateau vor Kairo fortgesetzt werden. Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnen die Forscher Ende 2016.


Schematische Skizzen des bislang bekannten Inneren der großen Pyramiden von Dahschur (oben) und Gizeh.
Quelle: scanpyramids.org

Bei ihrer Arbeit werden neuste non-inversive Technologien wie Infrarot-Thermografie zum Einsatz kommen. Mit dieser soll eine thermale Wärmebildkarte der Pyramiden erstellt werden, anhand derer Unterschiede in der Dichte der Bauwerke geortet werden sollen. An diesen Arbeiten werden Jean-Claude Barré und sein Institut LedLiquid sowie Wissenschaftler der Université Laval of Quebec beteiligt sein.


Schaubild zum Einsatz der Myonen-Tomografie
Quelle: scanpyramids.org

Hinzu suchen Forscher mit Hilfe der von Wissenschaftlern der japanischen Nahoya University entwickelten Myonen-Tomografie verborgene Strukturen im Innern der Pyramiden. Hierbei werden kosmische Teilchen, sogenannte Myonen, nach deren Durchdringung der Bauwerke detektiert und so Strukturen – etwa Hohlräume – in deren Inneren abgebildet (s. Diagramm). Hochauflösende 3D-Scans dr Pyramiden und ihrer Umgebung sollen dann das Projekt abrunden und deren Daten öffentlich zur Verfügung gestellt werden.

„Es wurden schon eine Vielzahl an Theorien zur Erbauung aber auch zu den strukturellen Anomalien der Pyramiden vorgeschlagen, aber wir sind Physiker und keine Archäologen“, erläutert der Leiter des Projekts, Hany Helal von der Universität Kairo und selbst ehemaliger Wissenschaftsminister des Landes. „Unser Ziel ist der Einsatz neuster Technologien, um zu ganz konkreten Ergebnissen zu gelangen, die dann von den Ägyptologen interpretiert werden sollen.“


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#10

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 07.12.2015 04:32
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...ramide20151110/

Kairo (Ägypten) – Während der ägyptische Antikenminister Mamdouh el-Damaty zunächst angekündigt hatte, dass die ersten Untersuchungen im Rahmen der „Scan Pyramids Mission“ an den Pyramiden von Dhaschur durchgeführt werden sollten (…GreWi berichtete), hat das Ministerium nun unerwartet erste Ergebnisse von Thermalscans der Pyramiden auf Gizeh veröffentlicht. Tatsächlich habe man auf den Wärmebildern schon bei diesen ersten Untersuchungen mögliche bislang unbekannte Gänge oder Kammern hinter der Außenwand der Großen, sogenannten Cheopspyramide entdeckt.

Wie el-Damaty auf einer gestrigen Pressekonferenz bekannt gab, zeigt die Aufnahme das Ergebnis zweiwöchiger Thermalscans der Großen Pyramide. Diese zeigen um 6 Grad Celsius höhere Temperaturen anhand dreier aneinandergrenzender Steine am Fuße der östlichen Seite der „Cheopspyramide“ und zeigte diese Wärmeanomalien den anwesenden Journalisten auch im Live-Bild (s. Abb. u. Video).


Im Wärmebild offenbart sich eine Anomalie hinter drei Steinen am Fuße der Cheopspyramide.
Copyright: scanpyramids.org



Die Ostwand im Normalbild.
Copyright: scanpyramids.org

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#11

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 02.02.2016 04:50
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...amiden20151219/


Die sog. Knickpyramide des Snofru in Dahschur.
Copyright: Olaf Tausch, CC BY 3.0 (WikimediaCommons)
Kairo (Ägypten) – Im Rahmen des Forschungsprojekts „ScanPyramids“ (…GreWi berichtete) haben Physiker mit der Installation von Emulsionsdetektorplatten in der Knickpyramide von Dahschur und der Cheopspyramide von Gizeh begonnen. Die Platten sollen kosmische Teilchen, sogenannte Myonen detektieren, die die Pyramiden durchdringen und auf diese Weise Hohlräume in deren Innern offenbaren. Von den auf diese Weise erzeugten Abbildungen erhoffen sich die Forscher die Entdeckung bislang unbekannter, Strukturen, Gänge und Kammern in den großen ägyptischen Pyramiden.

Wie die Forscher gegenüber „grenzwissenschaft-aktuell.de“ berichteten, habe das Team um Dr. Kunihiro Morishima von der japanischen Nagoya University die Installation und Kalibrierung der Platten innerhalb der unteren Hauptkammer der Knickpyramide erfolgreich abgeschlossen und mit den Messungen begonnen. Insgesamt 40 Platten decken dabei rund drei Quadratmeter Bodenfläche ab.


Installation der Myonen-Detektorplatten im Innern der Knickpyramide.

Copyright: HIP.Institute on behalf of the Egyptian Ministry of Antiquities and the faculty of Engineering – Cairo University.

Zugleich hat das Team auch damit begonnen, das Plattensystem auch in der sogenannten Königinnenkammer in der Großen, sogenannten Cheopspyramide zu installieren. Sobald auch hier die Myonendetektoren an Temperatur und Feuchtigkeit im Innern der Pyramide kalibriert sind, sollen auch hier – im kommenden Jahr – die Messungen beginnen.


Die beiden bekannten Kammer-Systeme in der Knickpyramide von Dahschur.
Copyright/Quelle: GDK (talk), MONNIER Franck / CC BY 2.5 (WikimediaCommons)

Die Auswertung der ersten Myonen-Messungen aus Dahschur sollen schon in den ersten Wochen des neuen Jahres durchgeführt und möglichst bald danach präsentiert werden.

Ebenfalls im Januar 2016 sollen die technischen Auswertungen und ausführlichen Ergebnisse der infrarot-thermografischen Analysen, die im vergangenen November unter anderem an der Cheopspyramide durchgeführt wurden öffentlich präsentiert werden. Schon Mitte November hatten die Forscher erste Ergebnisse präsentiert, bei der sie auf eine beeindruckende Wärmeanomalie an bzw. hinter der Außenwand am Fuße der Ostseite der Cheopspyramide aufmerksam wurden und von der sie vermuten, dass sie von einem dahinterliegenden, noch unbekannten Hohlraum erzeugt werden (…GreWi berichtete).



Hintergrund
Bei Myonen handelt es sich um kosmische Teilchen, die in der oberen Erdatmosphäre durch die Kollision von kosmischen Strahlen und Atomkernen in der Atmosphäre entstehen. Diese reisen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit und einer konstanten Fallrate von 10.000 pro Quadratmeter und Minute in Richtung Erdoberfläche.


chaubild zum Einsatz der Myonen-Tomografie
Quelle: scanpyramids.org

Ähnlich wie es mit Hilfe von Röntgenstrahlen möglich ist, das Skelett von Lebewesen im Körper sichtbar zu machen, so durchdringen Myonen vergleichsweise einfach jegliche Art von Strukturen – sogar festes Gestein, wie etwa massiver Fels Berge oder Bauten. Werden entsprechenden Detektoren am richtigen Ort platziert (in den Pyramiden sollte dies unterhalb der vermuteten, noch unbekannten Kammern sein) so können darüberliegende Hohlräume und damit Kammern und Gänge im Innern der Pyramiden abgebildet werden, da diese von den Myonen einfacher durchdrungen werden können, als dichtere Teile einer Struktur, durch die die Elementarteilchen absorbiert und abgeschirmt werden.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 14.11.2016 18:21
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http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...ramide20161017/

Zwei weitere unbekannte Hohlräume in der Cheops-Pyramide entdeckt:


Die Große Pyramide von Gizeh.
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
Kairo (Ägypten) – Wissenschaftler der „ScanPyramids“-Mission haben die ersten Ergebnisse der Myonen-Scans bekanntgegeben, mit denen Wissenschaftler seit vergangenen Juni nach verborgenen Strukturen, Kammern und Gängen im Innern der Großen Pyramide auf Gizeh bekannt gegeben. Während die Wissenschaftler selbst anhand der Daten deutliche Hinweise auf zwei Hohlräume im Innern des auch als Cheops-Pyramide bekannten Bauwerks sehen, gibt es jemanden, der an dieser Deutung Zweifel erhebt.

Wie das „ScanPyramids“-Team aktuell berichtet, habe man sich mit dem durch den Antikenminister des Landes einberufenen wissenschaftlichen Komitee aus Ägyptologen unter Dr. Zahi Hawass getroffen, dem neben Dr. Mark Lehner, dem Direktor der Ancient Egypt Research Associates (AERA); Dr. Miroslav Barta, Direktor der Tschechischen Archäologischen Mission in Sakkara, Dr. Rainer Stadelmann, dem ehemaligen Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts (DAINST) auch Dr. Mahmoud Afifi, dem Direktor der Ägyptischen Abteilung des obersten Antiken-Rats des Antikenministeriums angehören und die Ergebnisse diskutiert.


Schaubild zum Einsatz der Myonen-Tomografie
Quelle: scanpyramids.org

Hintergrund
Wie „Grenzwissenschaft-Aktuell.de“ bereits berichtete, suchen die Wissenschaftler mit der von ihnen entwickelten Myonen-Tomographie verborgene Strukturen im Innern der Pyramiden. Hierbei werden kosmische Teilchen, sogenannte Myonen, nach deren Durchdringung der Bauwerke detektiert und so Strukturen – etwa Hohlräume – in deren Inneren abgebildet (s. Diagramm). Dass die Methode tatsächlich dazu geeignet ist, Hohlräume in Pyramiden aufzuzeigen, konnten die Wissenschaftler bereist zuvor bei Tests innerhalb der Knickpyramide von Dahschur eindrucksvoll zeigen (…GreWi berichtete).

„Neben zahlreichen anderen thermalen Anomalien, die bereits im November 2015 durch den französischen Infrarot-Spezialisten Jean-Claude Barré entdeckt wurden, wurde die bedeutendste Anomalie jetzt an der Nordseite der Großen Pyramide gefunden, rund um den bzw. hinter dem ursprünglichen, mit markanten Stützsteinen bedeckten Eingang auf der Nordseite“, berichtet das „ScanPyramids“-Team. Weitere thermale Untersuchungen über 3 x 24 Stunden durch Wissenschaftler der kanadischen Laval University bestätigten dann die Beobachtung.

Infolge dieser Entdeckung hatten sich die Wissenschaftler zu einem vollständigen Myonenscan im absteigenden Gang unterhalb dieser thermalen Anomalie entschlossen. „Man sollte sich bewusst sein, dass ähnliche Stützsteine auch an anderen Orten in der Pyramide, etwa oberhalb der Königs- und Königinnenkammer verwendet wurden. In der Antike wurden derartige Steine nicht zur Dekoration genutzt, sondern dienten einem rein praktischen Zweck: Hohlräume und Kammern vor dem Einsturz der Decke zu bewahren. Angesichts des ursprünglichen Eingangs stellt sich allerdings die Frage, warum man gerade hier so viele dieser Stützsteine verbaut hatte, obwohl damit nur eine vergleichsweise kleine Fläche am äußeren Ende eines absteigenden Korridors geschützt wird.“

Tatsächlich offenbart das Ergebnis der hiesigen Myonen-Scans einen oder sogar mehrere Hohlräume rund um bzw. hinter der zuvor lediglich von außen registrierten thermalen Anomalie. „Bei dieser Anomalie könnte es sich um mindestens einen Hohlraum in Form eines Korridors handeln, der in die Große Pyramide hineinführt“, erläutern die Wissenschaftler und verweisen auf weitere Analysen, mit deren Hilfe die genaue Form und Größe dieses Hohlraums noch bestimmt werden sollen. Auch hierzu werden weitere Myonen-Scans Ende Oktober 2016 zum Einsatz kommen.


Schaubilder zur von den Myonen-Scans abgedeckten Fläche rund um den einstigen Eingang der Großen Pyramide.
Copyright/Quelle: ScanPyramids Mission


Auch die Ergebnisse der Myonenscans an der nordöstlichen Ecke der Pyramide weisen auf einen dort verborgenen Hohlraum hin.
Coypright/Quelle: ScanPyramids Mission

Weiterhin auf der Jagd nach den kosmischen Teilchen sind die Wissenschaftler derzeit noch im Innern der Königinnenkammer. Die Ergebnisse dieser Messungen werden „während der ersten drei Monate des kommenden Jahren (2017)“ erwartet.

Abschließend fassen die „Scan-Pyramids“-Wissenschaftler die bisherigen Myonenscan-Ergebnisse im Innern der Großen Pyramide, wie sie sie auch dem wissenschaftlichen Komitee des Antikenministerium vorgelegt haben, wie folgt zusammen:

1. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden drei sich gegenseitig ergänzende Technologien (Myonografie, Thermografie und 3D-Simulationen) verwendet, um die Große Pyramide von Gizeh „zu scannen“.

2. Das #ScanPyramids-Team kann die Existenz eines bislang unbekannten Hohlraums an der nordöstlichen Ecke der Pyramide in 105 Metern Höhe bestätigen.

3. Das #ScanPyramids-Team kann die Existenz eines bislang unbekannten Hohlraums hinter den Stützsteinen oberhalb des absteigenden Korridors der Großen Pyramide bestätigen, dessen Form, Größe und Ausdehnung allerdings noch bestimmt werden müssen.

In einem ersten Kommentar gegenüber „Seeker.com“ zeigte sich der das Expertenteam des ägyptischen Antikenministerium leitende und für seine kritische Haltung gegenüber den eingesetzten Technologien und „ausländischen Wissenschaftlern“ bekannte Dr. Zahi Hawass indes skeptisch.

Abermals unterstrich Hawass, der früher einmal selbst dem Ministerium vorstand, seine Ansicht, dass es in der großen Pyramide keine unbekannten Kammern mehr gibt: „Diese Leute sind Wissenschaftler, haben aber keinen archäologischen Hintergrund. Der Kern der Pyramide wurde mit langen und kurzen Steinen erbaut. Wenn man das weiß, dann findet man derartige ‚Anomalien‘ wahrscheinlich überall in der Pyramide“, so Hawass gegenüber „Seeker.com“ und führt weiter aus: „Ich denke, es gibt keine geheimen Kammern und diese Anomalien haben eher etwas mit der Art und Weise zu tun, wie die Pyramide erbaut wurde.“

– Die aktuelle Pressemitteilung zu den ersten Ergebnissen der Myonen-Scans im Innern der Großen Pyramide auf Gizeh finden Sie HIER

…GreWi wird weiterhin berichten.

GreWi-Kurzgefaßt
– Mit Hilfe von Myonenscnans haben Wissenschaftler mindestens zwei bislang unbekannte Hohlräume im Innern der Großen Pyramide von Gizeh entdeckt.
– In einem Fall könnte es sich um einen Gang handeln, der ins Innere der Pyramide führt.
– Weitere Datenauswertungen sind notwendig, um die genaue Größe, Form und Ausrichtung dieser Hohlräume – und damit vielleicht auch ihren Zweck – zu bestimmen.
– Der ehemalige ägypische Antikenminister Dr. Zahi Hawass glaubt nicht an noch geheime Kammern und Gänge im Innern der Großen Pyramide und bezweifelt die Deutung der Daten durch die Wissenschaftler.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#13

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 02.05.2017 21:31
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...ramide20170407/

GreWi-Exklusiv: Zum Stand der Myonen-Scans in der Großen Pyramide:


Die Große Pyramide von Gizeh.
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
Saarbrücken (Deutschland) – Im Oktober vermeldete das Wissenschaftlerteam des Projekts „Scan-Pyramids“ eine Sensation, als sie mit Hilfe von Myonen-Scans bislang unbekannte Gänge und Hohlräume in der auch als Cheopspyramide bezeichneten Großen Pyramide von Gizeh entdeckt hatten (…GreWi berichtete). Seither wurde es wieder still um die Arbeiten. Grenzwissenschaft-Aktuell.de hat nachgefragt und berichtet exklusiv über den aktuellen Stand der andauernden Scans in Gizeh.

Im Gespräch mit GreWi-Herausgeber Andreas Müller berichtet der Präsident und Gründer des die Mission „Scan Pyramids“ leitende „Heritage Innovation Preservation Institute“ (HIP Institute) Mehdi Tayoubi, dass seit Januar weitere zahlreiche Messungen und Scans im Gange sind:

„Derzeit haben wir weitere Myonen-Platten an verschiedenen Orten im Innern der Großen Pyramide platziert: So befinden sich im Innern der (für die sog. Gantenbrink-Schächte bekannten) Königinnenkammer die elektrischen Myonenplatten, von deren Aufnahmen wir uns Informationen über eventuell vorhandene Hohlräume oberhalb der Königinnenkammer (s.Abb.o.) erhoffen.“

Hintergrund
Mit der eigens entwickelten Myonen-Tomographie erhoffen sich die Wissenschaftler die Entdeckung verborgener Strukturen im bislang als massiv geltenden Bereich der Pyramide oberhalb der Königinnenkammer.


Schaubild zum Einsatz der Myonen-Tomografie
Quelle: scanpyramids.org

Bei dem Verfahren werden kosmische Teilchen, sogenannte Myonen, nach deren Durchdringung der Bauwerke detektiert und so Strukturen – etwa Hohlräume – in deren Inneren abgebildet (s. Diagramm). Dass die Methode tatsächlich dazu geeignet ist, Hohlräume in Pyramiden aufzuzeigen, konnten die Wissenschaftler bereits zuvor bei Tests innerhalb der Knickpyramide von Dahschur eindrucksvoll zeigen (…GreWi berichtete).

Hinzu, so berichtet Tayoubi weiter, seien derzeit mit dem gleichen Ziel „drei Myonen-Teleskope von außen auf die nordöstliche Kannte der Pyramide ausgerichtet.“ Hier hatten schon zuvor Scans auf die Existenz eines dort verborgenen Hohlraums hingedeutet (…GreWi berichtete).

https://www.google.com/maps/place/The+Gr...1.1342019?hl=de



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#14

RE: Pyramidonal:

in Aegyptica. - 13.05.2017 11:40
von Adamon • Nexar | 13.534 Beiträge

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