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#1

Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 10.01.2015 13:53
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...nnte-leben.html


Hubble-Aufnahme des Zwergplaneten Ceres von 2004. | Copyright: NASA/ESA

San Francisco (USA) - Schon im kommenden März soll die NASA-Sonde DAWN in einen Orbit um den Zwergplaneten Ceres einschwenken und das größte Objekt im aus der Nähe erkunden. Obwohl fast drei mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde, gilt Ceres als möglicherweise lebensfreundliche Welt. Warum es sich lohnen könnte, auf Ceres nach Leben zu suchen, hat der US-Wissenschaftler Jian-Yang Li auf dem Jahrestreffen der American Geophysical Union erläutert.

Wie der Planetenwissenschaftler vom Planetary Science Institute in Tucson auf der Konferenz erklärte, stehe Ceres beispielsweise den Saturn- und Jupitermonden Enceladus, und Europa in Nichts nach, wenn es um die hoffnungsvollsten Kandidaten für Heimstätten außerirdischen Lebens im Sonnensystem geht.

"Leben, wie wir es (von der Erde) kennen, benötigt drei Hauptzutaten", zitiert "Space.com" den Wissenschaftler. "Flüssiges Wasser, eine Energiequelle und bestimmte chemische Bausteine (in unserem Fall Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel)."

Ceres verfüge über diese Zutaten: Ceres besitzt einen felsigen Kern und einen planetaren Mantel aus Wassereis und auf seiner Oberfläche wurden bereits weitere wässrige Mineralien geortet. "Tatsächlich sieht es so aus, als besteht der nur 950 Kilometer durchmessende Zwergplanet Ceres zu 40 Prozent aus Wasser. Damit wäre Ceres neben der Erde eines der größten Wasserreservoire im inneren Sonnensystem." Allerdings sei es derzeit noch unklar, in welcher Form dieses Wasser vorhanden ist und ob es auf Ceres überhaupt Wasser in flüssiger Form gibt.

Was die Energiequelle anbetrifft, so erhält der Zwergplanet trotz seines Abstandes von 2,8 Astronomischen Einheiten (1 AE/AU = Abstand Erde-Sonne) immerhin noch mehr Sonnenenergie als die deutlich weiter entfernten Monde von Jupiter und Saturn. Während die Gezeitenkräfte ihrer Mutterplaneten das Innere von Europa und Enceladus verflüssigen und gewaltige Ozeane flüssigen Wassers unter kilometerdicken Eispanzern entstehen lassen, weist auch die erst im vergangenen Frühjahr gemachte Entdeckung von Wasserdampf in der dünnen Ceres-Atmosphäre auf unter einem Eispanzer verborgenen Ozeane flüssigen Wasser hin (...wir berichteten). Gezeitenkräfte können hier jedoch nicht für die Verflüssigung von Eis verantwortlich sein. Wie schon auf Enceladus und Europa könnte dieses Wassereis durch Fontänen in die Atmosphäre gepresst werden. Allerdings könnte der Wasserdampf auch durch vom Sonnenlicht aufgetautes Oberflächeneis stammen, so Li.

Während von DAWN hauptsächlich Oberflächendaten zu Ceres zu erwarten sein werden, könnte auch die ALMA-Radioteleskopanlage in Chile tiefer als die Raumsonde in das Innere des Zwergplaneten spähen und schon bald mehr über die Zusammensetzung und die thermalen Eigenschaften von Ceres offenbaren. "Ceres' relative Nähe zur Erde macht den Zwergplaneten zu einem attraktiven Ziel für zukünftige Missionen", so Li.

Geleitet wird die 2007 gestartete Mission "DAWN" vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA. Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut. Diese hatte im Anfang Dezember die ersten Aufnahmen des Zwergplaneten aus einer Entfernung von 1,2 Millionen Kilometern präsentiert


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#2

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 27.01.2015 09:58
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...n-erstmals.html


Die DAWN-Aufnahmen vom 13. Januar 2015 zeigen erstmal Oberflächenstrukturen auf dem Zwergplanten Ceres. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI

Göttingen (Deutschland) - Im März wird die NASA-Raumsonde "DAWN" mit dem Zwergplaneten Ceres erstmals das größte Objekt des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter erreichen und diesen erkunden. Jetzt hat die Sonde erstmals Aufnahmen von Ceres zur Erde gefunkt, auf denen sich erste Strukturen auf der Oberfläche des Zwergplaneten abzeichnen. Unter einer dicken Eiskruste könnte Ceres einen Ozean aus flüssigem Wasser besitzen, in dem dann sogar Leben entstanden sein könnte.

Die Aufnahmen zeigen Ceres am 13. Januar 2015 Aufnahmen aus einer Entfernung von nur noch 383.000 Kilometern. Erstmals sind darauf nun auch deutlich hellere und dunklere Bereich auf dem fast kugelförmigen Zwergplaneten zu erkennen.

"Ceres ist immer noch ein unbekannter Himmelskörper, aber diese ersten Bilder lassen erahnen, dass die Oberfläche Strukturen wie Einschlagskrater und Brüche aufweist", sagt der Planetenforscher und Wissenschaftler im Team der Dawn-Mission Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung hat das DLR gemeinsam mit dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig das Kamerasystem an Bord der Sonde entwickelt und konstruiert. Schon Ende Januar werden die Bilder dieses Systems dann eine Auflösung erreichen, die die bislang besten Aufnahmen von Ceres, wie sie mit dem Weltraumteleskop Hubble erstellt wurden, übertreffen werden.


Ceres im DAWN-Standbild. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI

Obwohl Ceres die Sonne deutlich jenseits der sogenannten Frostgrenze im Asteroidengürtel umkreist, könnte sich unter einer kilometerdicken Eisschicht des rund 1000 Kilometer durchmessenden Zwergplaneten einen rund hundert Meter tiefen planetaren Ozean aus flüssigem Wasser und darin vielleicht sogar Leben geben (...wir berichteten).



"Während die Sonde 2011 mit dem Asteroiden Vesta einen "trockenen", felsigen Asteroiden untersuchte (...wir berichteten), steht nun das komplette Gegenteil als Untersuchungsobjekt an", erläutert die DLR-Pressemitteilung und führt weiter aus: "Ceres ist ein 'nasser' Asteroid, hat vermutlich einen Wasseranteil von 15 bis 25 Prozent und wurde 2006 von der Internationalen Astronomischen Vereinigung zum Zwergplaneten hochgestuft. Sein Durchmesser von fast 1000 Kilometern und seine runde Form lassen vermuten, dass er es bei der Entstehung unserer Sonnensystems wohl nur knapp nicht zum regulären Planeten geschafft hat - und so bildet er ein Zwischenstadium ab, das für die Planetenforscher beim Blick in die Vergangenheit besonders interessant ist."

Insgesamt 16 Monate lang soll DAWN den Zwergplaneten aus unterschiedlichen Höhen herab untersuchen. Von den Ergebnissen der genauen Vermessung erwarten sich die Wissenschaftler schon heute die "ein oder andere wissenschaftliche Überraschung."

grenzwissenschaft-aktuell.de


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#3

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 27.01.2015 10:16
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...-fleck-auf.html

Pasadena (USA) - Die neusten Aufnahmen des potentiell lebensfreundlichen Zwergplaneten Ceres zeigen einen auffallend weißen Fleck auf der Oberfläche des größten Objekts im Asteroidengürtel. Nachdem man sich in der ersten Pressemitteilung zu den neuen Bildern noch über das mysteriöse Merkmal ausgeschwiegen hatte, gestanden NASA-Wissenschaftler jetzt ein, immer noch nicht zu wissen, um was es sich dabei handelt.

Die Aufnahmen der NASA-Sonde "Dawn" zeigen Ceres am 13. Januar 2015 aus einer Entfernung von nur noch 383.000 Kilometern. Erstmals sind darauf nun auch deutlich hellere und dunklere Bereiche auf dem fast kugelförmigen Zwergplaneten zu erkennen – darunter auf ein sich von der sonstige Umgebung deutlich abgrenzender heller Fleck.

Gegenüber "Space.com" erklärte nun der Direktor und Chefingenieur der DAWN-Mission Marc Rayman: "Ja, wir können bestätigen, dass es sich dabei um etwas auf (der Oberfläche) von Ceres handelt, das das Sonnenlicht stärker reflektiert. Um was es sich jedoch handelt, bleibt bis auf weiteres ein Rätsel."


Der weiße Fleck auf Ceres im Standbild. | Copyright: Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI

Derzeit könne man auf Grund der noch zu geringen Auflösung der Bilder noch nicht sagen, um was genau es sich handelt. Der weiße Fleck sei aber ganz sicher sehr interessant. "Das ist eines jener Dinge, die die Sonde nun herausfinden soll - und genau das, wird sie hoffentlich auch tun", so Rayman weiter. "Da sich die Sonde Ceres nun täglich immer mehr annähert, werden wir schon bald im Detail sehen können, was dieser weiße Fleck ist."

Obwohl Ceres die Sonne deutlich jenseits der sogenannten Frostgrenze im Asteroidengürtel umkreist, könnte sich unter einer kilometerdicken Eisschicht des rund 1000 Kilometer durchmessenden Zwergplaneten einen rund hundert Meter tiefen planetaren Ozean aus flüssigem Wasser und darin vielleicht sogar Leben geben (...wir berichteten).

Schon in wenigen Tagen werden die Bilder der Kamera an Bord der Sonde dann eine Auflösung erreichen, die die bislang besten Aufnahmen von Ceres, wie sie mit dem Weltraumteleskop Hubble erstellt wurden, übertreffen werden.

...wir werden berichten.


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#4

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 28.01.2015 13:45
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...potentiell.html


Neue Aufnahmen der Sonde "Dawn" vom 25. Januar 2015 zeigen den Zwergplaneten Ceres in bislang nicht bekannten Details. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Berlin (Deutschland) - Neuste Aufnahmen der NASA-Sonde "Dawn" zeigen den Zwergplaneten Ceres erstmals in einer Deutlichkeit und Auflösung, wie sie die bisherigen besten Aufnahmen mit dem Weltraumteleskops Hubble übertreffen. Auch ein mysteriöser weißer Fleck auf der Oberfläche des Zwergplaneten kommt damit mehr und mehr in den Fokus der Planetenforscher.

Die neusten Aufnahmen der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig konstruierten und geleiteten Bordkamera vom 25. Januar 2015 zeigen Ceres nun aus einer Entfernung von nur noch 237.000 Kilometern und in einer Auflösung von 43 Pixel.

"Wir sehen große, fast den gesamten Zwergplaneten umspannende Strukturen. Auch wenn man noch nicht genau sagen kann, um was es sich dabei handelt, ist doch klar, dass gewaltige Prozesse die Oberfläche von Ceres verändert haben", sagt Prof. Ralf Jaumann vom DLR, Planetenforscher und Mitglied im Dawn-Team. "Mit jeder neuen Aufnahme werden wir von nun an weitere Hinweise darauf erhalten, was uns bei unserer Ankunft am 6. März dieses Jahres bei Ceres erwartet." Eines der faszinierendsten Szenarien geht davon aus, dass es selbst heute noch einen Ozean aus flüssigem Wasser unter der Eiskruste von Ceres und darin dann vielleicht sogar auch Leben geben könnte.


Ceres in Bewegung. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDABesonderes Interesse ruft derzeit ein merkwürdig heller, weißer Fleck hervor, der sich von der sonstigen Umgebung aus helleren und dunkleren Region deutlich abhebt. "Unsere Aufnahmen übertreffen die bisherigen Hubble-Bilder in der Auflösung um mehr als 30 Prozent", führt Jaumann weiter aus. "In der südlichen Hemisphäre sind einige sehr dunkle Merkmale in einer insgesamt dunkleren Region zu sehen. Zu erkennen ist eine globale Struktur, bei der es sich vermutlich um eine Reihe von großen, seltsam angeordneten Einschlagskratern handelt." Auch ist der bereits bekannte helle Fleck in etwa 90 Grad Entfernung von dieser Struktur zu erkennen. Tatsächlich scheint diese Struktur schon auf den Hubble-Aufnahmen sichtbar zu sein.


Ceres auf Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble. | Copyright: NASA/Hubble

Forscher vermuten, dass es sich um das Sonnenlicht reflektierendes Eis in einem Krater oder sogar um Eisvulkanismus handeln könnte, wie er vom Saturnmond Enceladus bekannt ist.

Ceres, so erläutert die Pressemitteilung des DLR, wird der erste Zwergplanet überhaupt sein, den eine Sonde aus dem Orbit untersucht. Mit einem Durchmesser von fast 1000 Kilometern ist der Himmelskörper der Rekordhalter im Asteroidengürtel und wurde 2006 von der Internationalen Astronomischen Vereinigung in die neue Kategorie der sogenannten Zwergplaneten eingeordnet.

"Wir sind bisher noch nie um solch einen Himmelskörper geflogen", betont Jaumnann abschließend. "In Ceres ist vermutlich die Anfangsphase der Planetenentstehung konserviert - ähnlich wie uns eine Fliege im Bernstein die Geschichte urzeitlicher Insekten erzählt."


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#5

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 22.04.2015 20:23
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...nahmen-der.html


Einzelbildanimation der Ceres-Sichel, basierend auf Aufnahmen der NASA-Sonde "Dawn" vom 10. April 2015. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Ansicht zu gelangen.) | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Pasadena (USA) - Wie angekündigt, hat die NASA heute neue Aufnahmen der Oberfläche des potentiell sogar lebensfreundlichen Zwergplaneten Ceres veröffentlicht. Die Bilder stammen von der Raumsonde "Dawn", die sich derzeit im Anflug an eine stete Umlaufbahn um Ceres befindet, seit einem Monat jedoch den Zwergplaneten auf dessen Schattenseite umrundete. Jetzt zeigen die neuen Aufnahmen erstmals wieder Sonnenlicht in Form einer breiten Sichel auf Ceres.

Die Aufnahmen stammen vom 10 April 2015 und zeigen die vom Sonnenlicht erhellte Nordpolregion des Zwergplaneten aus einer Entfernung von rund 33.000 Kilometern. Es handelt sich um die bislang hochauflösendsten Aufnahmen von der Oberfläche. In den kommenden Tagen werden nun immer größere Teile des Zwergplaneten ins Sonnenlicht wandern und so weitere faszinierende Nahaufnahmen der Planetenoberfläche ermöglichen.

Dann erhoffen sich die Astronomen auch neuste Detailaufnahmen von den mysteriösen hellen Flecken auf Ceres, deren Natur und Herkunft bislang immer noch rätselhaft sind (...wir berichteten 1, 2). Bislang sind diese auf den neuen Aufnahmen noch nicht zu sehen.


Mit einem Durchmesser von rund 950 Kilometern ist Ceres der größte bislang bekannte Körper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Bisherige Messungen legen nahe, dass Ceres zu 25 Prozent aus Wasser besteht. Unter seiner dicken Eiskruste vermuten einigen Forscher einen verborgenen Ozean flüssigen Wassers, in dem es dann sogar Leben geben könnte (...wir berichteten).

Für den 29. April 2015 ist der Eintritt der Sonde in eine ständige Umlaufbahn um Ceres geplant. Dann wird "Dawn" den Zwergplaneten bis zum 9. Mai auf einer Distanz von rund 13.500 Kilometern umkreisen und sich dem Zwergplaneten danach noch weiter annähern.

grenzwissenschaft-aktuell


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#6

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 09.06.2015 10:45
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...-ratsel-in.html



Pasadena (USA) - Eine aus Einzelbilder zusammengestellte neue Animation zeigt die Oberfläche des Zwergplaneten Ceres in bislang nicht gekannter Auflösung und offenbart zugleich auch neue An- und Einblicke auf die Rätsel des größten Körpers im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ihre Geheimnisse geben die hellen Flecken und sonderbar geformten Krater aber immer noch nicht preis.

Die neuen Aufnahmen stammen vom 3. und 4. Mai 2015 und zeigen Ceres aus einer Entfernung von noch immer 13.600 Kilometern. Die Bilder erreichen damit eine Auflösung von 1,3 Kilometern pro Bildpunkt (Pixel) - für eine präzise wissenschaftliche Auswertung ist das aber immer noch nicht ausreichend.

Schon jetzt aber zeigen hohe Aufwölbungen, ungewöhnliche Kraterformen, helle Flecken und erstaunlich flache Ebenen auf der Oberfläche von Ceres, dass der Zwergplanet für Diskussionen unter den Wissenschaftlern sorgen wird.: "Die Aufnahmen sind zwar sehr gut, aber zurzeit können wir über vieles nur spekulieren. Ceres lässt sich nicht so einfach verstehen", kommentiert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Dawn-Missionsteam.

Von besonderem Interesse ist weiterhin der große helle Fleck im Zentrum eines großen Kraters. Schon zuvor hatten Aufnahmen gezeigt, dass es sich bei diesem Merkmal nicht nur um einen, sondern in Wirklichkeit um zwei dicht aneinander liegende helle Flecken handelt. Die neusten Aufnahmen zeigen nun sogar, dass sich die Struktur in noch mehr kleinre Elemente aufteilt (s.Abb.).


Detailansicht des großen hellen Flecks, der – wie sich nun zeigt - in Wirklichkeit aus mehren kleinen Flecken besteht. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Was diese hellen Flecken jedoch sind, könne auch angesichts der neusten Aufnahmen noch nicht gesagt werden: "Es ist wahrscheinlich, dass dort relativ frisches Eis vorhanden ist, aber auch Salz wäre eine plausible Erklärung", so Jaumann. "Man kann viel vermuten, aber zurzeit noch schwer einschätzen um was es sich wirklich handelt."

Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich nun nach und nach auf einen Abstand von nur noch 4.400 Kilometern über der Oberfläche herabsenken und alle drei Tage den Zwergplaneten, dessen Durchmesser fast 1000 Kilometer beträgt, einmal umrunden.


Erstaunlich geometrisch geformter, sechseckiger Krater auf Ceres. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

"Wir wissen jetzt schon, dass Ceres sehr spannend für uns Planetenforscher sein wird." Vor allem die Frage, wie es im Inneren der eisigen Ceres aussieht, beschäftigt Planetenforscher Ralf Jaumann. Der Zwergplanet in 434 Millionen Kilometern Entfernung von der Sonne liegt hinter der Frostgrenze im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Während das erste Ziel der Mission, Asteroid Vesta, ein so genannter trockener Asteroid ohne Wasser war, wird mit Ceres als zweitem Ziel der Mission das genaue Gegenteil untersucht: Der Zwergplanet könnte nach Schätzungen der Wissenschaftler einen Wasseranteil von 15 bis 25 Prozent aufweisen. "Die große Frage ist: Gibt es tatsächlich einen Ozean im Inneren? Und wie sieht die Kruste aus? Um die Antworten zu finden, müssen wir uns die Daten ganz genau anschauen." Einige Forscher vermuten sogar, dass es im Innern des potentiell vorhandenen Ozeans sogar Leben geben könnte (...wir berichteten).


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zuletzt bearbeitet 09.06.2015 10:49 | nach oben springen
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#7

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 09.06.2015 10:55
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Aufnahme der Ceres-Oberfläche vom 16. Mai 2015. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen)
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Pasadena (USA) – Kaum kommentiert hat die NASA neuste Aufnahmen der hellen, leuchtenden Flecken auf dem Zwergplaneten Ceres veröffentlicht. Während die Bilder die Strukturen jetzt noch deutlicher als bislang darstellen, rätseln die Wissenschaftler immer noch, um was genau es sich dabei handelt.

Bei den Bildern handelt es sich um erste Aufnahmen der OpNav8-Phase durch die Framing Camera an Bord der NASA-Sonde „Dawn” vom 16. Mai 2015 und zeigen Ceres mittlerweile aus einer Entfernung von 7.200 Kilometern Entfernung und einer Auflösung von 700 Metren pro Pixel. Erneut zeigen die Bilder, wie sich die einst als lediglich ein heller Fleck erscheinende Struktur immer mehr als Anordnung zahlreicher kleinerer und unterschiedlich geformter Flecken offenbart.


Kontrastverstärkte Detailvergrößerung.
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich bis auf einen Abstand von nur noch 4.400 Kilometern über der Oberfläche herabsenken und alle drei Tage den Zwergplaneten einmal umrunden.
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„Wir wissen jetzt schon, dass Ceres sehr spannend für uns Planetenforscher sein wird.” Vor allem die Frage, wie es im Inneren der eisigen Ceres aussieht, beschäftigt Planetenforscher Ralf Jaumann. Der Zwergplanet in 434 Millionen Kilometern Entfernung von der Sonne liegt hinter der Frostgrenze im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Während das erste Ziel der Mission, Asteroid Vesta, ein so genannter trockener Asteroid ohne Wasser war, wird mit Ceres als zweitem Ziel der Mission das genaue Gegenteil untersucht: Der Zwergplanet könnte nach Schätzungen der Wissenschaftler einen Wasseranteil von 15 bis 25 Prozent aufweisen. „Die große Frage ist: Gibt es tatsächlich einen Ozean im Inneren? Und wie sieht die Kruste aus? Um die Antworten zu finden, müssen wir uns die Daten ganz genau anschauen.” Einige Forscher vermuten sogar, dass es im Innern des potentiell vorhandenen Ozeans sogar Leben geben könnte (…wir berichteten).


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#8

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 09.06.2015 11:07
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http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...-fleck20152205/

Saarbrücken (Deutschland) – Seit im Dezember 2003 das Hubble-Weltraumteleskop zum ersten Mal den Zwergstern Ceres ins Visier nahm, rätseln Astronomen über einen auffallend hellen Fleck auf der Oberfläche des größten Objekts im Asteroidengürten zwischen Mars und Jupiter. Obwohl sich die NASA-Sonde „Dawn” dem Asteroiden mittlerweile auf rund 7.000 Kilometer angenähert hat, ist noch immer unklar, um was es sich bei dieser Struktur handelt. Gespannt auf die nächste Bildertrange, die die Ceresoberfläche Anfang Juni aus einer Entfernung der Sonde von nur noch 4.400 Kilometern zeigen wird, zeigt GreWi im Folgenden, wie sich unsere Sicht auf den mysteriösen hellen Fleck seit 2003 verändert hat.

2003-2004, Entfernung: 930.000.000 Kilometer


Das Hubble-Weltraumteleskop nimmt Ceres vom 30. Dezember 2004 bis 24. Januar 2014 ins Visier und dokumentiert erstmals den hellen Fleck. Die Aufnahmen zeigen eine zweistündige Viertelrotation des Zwergplaneten im sichtbaren und ultravioletten Lichtspektrum.
Copyright: NASA/ESA/J.Parker (SwRI)


Die Dawn-Sonde nähert sich ihrem Ziel. Schon jetzt ist auch der helle Fleck wieder deutlich zu sehen.

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...n-erstmals.html

Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI

25. Januar 2015, Entfernung: 237.000 Kilometer



Erstmals übertreffen die Dawn-Aufnahmen die Qualität und Auflösung der Hubble-Fotos von 2003/04. Neben dem hellen Fleck wird nun auch die von Kratern übersäte sonstige Oberfläche deutlich.
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

4. Februar 2015, Entfernung: 145.000 Kilometer


Neben dem großen hellen Flecken werden nun weitere kleinere helle Flecken sichtbar, die auf dem ganzen Globus verteilt sind.

19. Februar 2015, Entfernung: 46.000 Kilometer



Weiter siehe Link. -


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#9

RE: Ceres:

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http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...-ceres20150529/


Die neuste Aufnahme der Ceres-Oberfläche stammt vom 23. Mai 2015 und zeigt neue Rätsel auf dem Zwergplaneten
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Berlin (Deutschland) – Neuste Aufnahmen des größten Objekts im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter – des Zwergplaneten und Asteroiden Ceres – zeigen, dass dessen Oberfläche neben den rätselhaften hellen Strukturen (…wir berichteten) auch noch weitere rätselhafte Merkmale aufweist. Aktuell rätseln die Missionswissenschaftler über Krater, Einsturzsenken und ungewöhnliche Linien.

Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) berichtet, hat das Team um den Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann auf einem Foto, das die u.a. vom DLR geleitete Kamera an Bord der NASA-Sonde „Dawn” am 23. Mai 2015 aus 5.100 Kilometern Entfernung aufnahm, Strukturen und Spuren entdeckt, die zurzeit „noch nicht erklärt werden können”, wie sie aber schon jetzt nur einen Schluss zulassen: „Ceres ist geologisch extrem spannend.”

„Wir erkennen eine ungewöhnlich große Ansammlung von kleinen runden Strukturen auf engem Raum – dazu gehören kleinere so genannte Sekundär-Krater, die bei großen Einschlägen durch das dadurch ausgeworfene Material entstanden sind, aber auch längere linienförmige Anordnungen und sehr wahrscheinlich Einsturzsenken”, erläutert der DLR-Planetenforscher. „Ähnliche Strukturen gibt es zwar auf den Eismonden von Jupiter und Saturn, aber nicht in dieser Dichte.”

Das Bild besitzt eine Auflösung von 480 Metern pro Bildpunkt (Pixel). Der nördlich gelegene Krater hat beispielsweise somit einen Durchmesser von etwa 110 Kilometern. In seinem Inneren sind zahlreiche kleinere Krater zu sehen sowie ein Riss:

„Hinter dieser Oberfläche steckt sehr wahrscheinlich eine geologisch komplexe Geschichte: Zum einen sind wohl Projektil-Teilchen aus anderen Kratern dort eingeschlagen und hinterließen kleinere Sekundär-Krater, zum anderen deutet der Riss darauf hin, dass es Bewegungen im Kraterboden selbst gegeben hat.”


Detailansicht des obigen Bildausschnitts: Gut erkennbar sind zahlreiche Krater, Sekundärkrater und Einsturzsenkungen und Strukturen in linienförmiger Anordnung. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer Vergrößerung zu gelangen.)
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Wie genau und warum allerdings diese vielen kleinen Krater genau entstanden sind, wird unter den beteiligten Wissenschaftlern der internationalen Mission derzeit noch ausgiebig diskutiert. Auch Einsturzsenken, die ohne einen Einschlag auf der Ceres-Oberfläche entstanden, vermutet Jaumann unter den runden Strukturen.

Die auffälligen linienförmigen Strukturen, die sich über größere Gebiete erstrecken, könnten viele kleine Einsturzlöcher, angeordnet in einer Reihe, sein, vermutet das DLR-Team. „Im Untergrund von Zwergplanet Ceres könnten Risse sein, in die von der Oberfläche loses Material hineinrutscht.”

Aus der derzeitigen Entfernung der Sonde heraus, lassen sich genauer Einschätzungen jedoch noch nicht treffen. Erst mit den niedrigeren Umlaufbahnen um den Zwergplaneten wird die Auflösung der Kamera-Aufnahmen besser – und einige der bisherigen Rätsel erklärbarer werden.

Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich bis auf einen Abstand von nur noch 4.400 Kilometern über der Oberfläche herabsenken und alle drei Tage den Zwergplaneten einmal umrunden. Von Juli bis November 2015 soll sich Dawn dann spiralförmig auf bis auf 375 Kilometern der Ceres-Oberfläche nähern und ihre Sekundärmission dann nach Erfassung der Bodenchemie des Zwergplaneten Anfang 2016 beenden.


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Standbild aus dem Video
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Berlin (Deutschland) – Anhand bisheriger Aufnahmen der Oberfläche des Zwergplaneten Ceres haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein erstes dreidimensionales Geländemodell und einen virtuellen Flug über den Himmelskörper erstellt. Da die Daten jedoch auf früheren Umrundungen von Ceres beruhen, erlaubt das neue Überflugsmodell noch immer keine neuen Erkenntnisse über die rätselhaften sog. „Ceres-Lichter”.

„Erst fliegt die Raumsonde Dawn entlang des Äquators, dann geht es dicht über Nord- und Südpol hinweg”, erläutert die DLR-Pressemitteilung den animierten Überflug über den Zwergplaneten. „Jetzt sehen wir zum ersten Mal die komplette Ceres mit ihren drei Dimensionen”, so DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann, dessen Team an der Dawn-Mission der NASA beteiligt ist. „Der virtuelle Flug in mehr als 335 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde geht über Kraterlandschaften, helle Flecken und ausgedehnte Ebenen.”

Die Aufnahmen selbst stammen von früheren Umläufen aus 13.500, 7.200 und 5.100 Kilometern Entfernung zur Ceres-Oberfläche. Im Verlauf der Mission wird das Modell fortwährend mit neuen Daten gefüttert und somit verfeinert.



Seit dem 6. Juni umkreist die Dawn-Sonde Ceres nun mit einem Abstand von nur noch 4.400 Kilometern über der Oberfläche und umrundet den Zwergplaneten alle drei Tage einmal. Von Juli bis November 2015 soll sich Dawn dann spiralförmig auf bis auf 375 Kilometern der Ceres-Oberfläche nähern und ihre Sekundärmission dann nach Erfassung der Bodenchemie des Zwergplaneten Anfang 2016 beenden.


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#11

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 22.06.2015 22:31
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...ichter20150618/


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Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Pasadena (USA) – Eine auffallend helle Struktur im Innern eines Krater auf dem Zwergplaneten Ceres sorgt seit ihrer Entdeckung mit dem Weltraumteleskop Hubble und besonders seit es immer höher aufgelöstere Aufnahmen der „hellen Flecken“ durch die NASA-Sonde „Dawn“ gibt, fortwährend für Spekulationen darüber, um was es sich bei diesen Strukturen tatsächlich handelt. Eine neue Aufnahme eines anderen hellen Fleckens könnte nun erste Einblicke in die Natur der vermeintlichen „Ceres-Lichter“ geben. Es gibt jedoch ein Problem…

Die am 16. Juni 2015 von der NASA veröffentlichte Aufnahme stammt vom 6. Juni 2015 und wurde aus einer Entfernung von rund 4.400 Kilometern über der Oberfläche des Asteroiden gemacht. Sie zeigt jedoch nicht die hellsten, als „Spot 5″ bezeichneten derartigen Strukturen af Ceres, sondern „Spot 1″ mit einer Auflösung von 410 Metern pro Pixel.

Auf der Aufnahme wird deutlich, dass es sich bei dem hellen Material offenbar um Auswurf aus dem Innern des Einschlagskraters handelt. Entweder stammt das helle Material also aus dem Innern des Zwergplaneten, von dem den Krater verursachenden Objekt oder es stellt eine geochemische Reaktion des Bodens bzw. Ablagerungen infolge des Einschlags dar.


Bildausschnittsvergrößerung

Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA (bearb. grewi.de)

Von den geplanten spektroskopischen Analysen der Ceres-Oberfläche erhoffen sich die Forscher schon bald genaue Informationen darüber, um was es sich bei dem hellen Material genau handelt.

Ob damit jedoch auch die Frage nach Natur und Herkunft der größten „hellen Flecken“ auf Ceres (Spot 5) geklärt werden kann, ist fraglich: Im vergangenen April hatten italienische Forscher über ihre Analysen der Dawn-Aufnahmen von Ceres im infraroten Lichtspektrum berichtet und anhand dieser festgestellt, dass unterschiedliche helle Flecken auf Ceres offenbar auch unterschiedlicher Natur sind.


Die hellen Flecken „Spot 1″ und „Spot 5″ im Wärmebildvergleich (r.).

Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/ASI/INAF

Temperaturmäßig unterscheidet sich demnach die große helle Struktur (Spot 5) nicht von ihrer kalten Umgebung, während sich der nun gezeigte „Spot 1″ auf den Infrarotaufnahmen als dunkler Fleck abzeichnet und somit deutlich kälter ist als seine Umgebung

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#12

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 22.06.2015 22:44
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...-ceres20150622/


Dawn-Aufnahme der Ceresoberfläche vom 6. Juni 2015 zeigt einen hellen pyramidenförmigen Berg (Ausschnitt). Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Pasadena (USA) – Während Wissenschaftler, Forscher und Laien weiterhin rätseln, um was es sich bei dem großen hellen Fleck auf dem Zwergplaneten Ceres genau handelt (…GreWi berichtete) und auf die neusten Aufnahmen der NASA-Sonde „Dawn“ warten, hat die NASA eine neue Aufnahme der Oberfläche veröffentlicht. Diese zeigt zwar nicht die sogenannten „Ceres-Lichter“, dafür aber weitere helle Flecken und einen weißen Pyramidenberg, der die Fantasien der Beobachter nicht minder inspiriert.

UPDATE 22. Juni 2015, 16:15h
Soeben hat die NASA ein weiteres Foto des „pyramidenförmigen Berges“ veröffentlicht. Dieses finden Sie am Ende dieser Meldung.

Auch diese, am 17. Juni veröffentlichte Aufnahme stammt vom 6. Juni 2015 und zeigt die Ceresoberfläche aus einer Entfernung von 4.400 Kilometern, mit einer Auflösung von 410 Metern pro Pixel.

Für Aufsehen und kontroverse Spekulationen über die Natur und Herkunft eines markanten Details sorgte die NASA indessen selbst, indem sie die Struktur als „pyramidenförmigen Berg“ bezeichnet, der aus dem sonst eher flachen Terrain herausragt. Weiter erklärt die US-Raumfahrtbehörde, dass die Dawn-Wissenschaftler errechnet haben, dass diese Struktur etwa 5 Kilometer über die sonstige Oberfläche hinausragt

Ähnlich wie ein unweit dieses Pyramidenberges gelegener Krater, dessen Auswurf deutliches helleres Material zutage gefördert zu haben scheint (und damit anderen Kratern auf Ceres gleicht, …GreWi berichtete), scheint auch dieser Berg von dem noch immer rätselhaften weißen Material bedeckt zu sein, bzw. aus diesem – zumindest anteilig – zu bestehen. Möglich ist natürlich auch, dass das helle Material durch noch unbekannter geochemische Reaktionen in Folge des Kraterschlages entstand.

Schon zuvor war diese Struktur auf ersten und noch weiter entfernten Aufnahmen zwar zu erkennen gewesen, den meisten Beobachtern – Experten wie Laien – aber weitgehend entgangen. Eine Einzelbild-Animation zeigt den Pyramidenberg und wie er aus der Ceres-Oberfläche deutlich hinausragt.


Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Noch bis zum 28. Juni wird Dawn Ceres nun auf der derzeitigen Umlaufbahn und damit mit einen Abstand von 4.400 Kilometern umkreisen. Danach wird sich die Sonde der Ceres-Oberfläche nach und nach immer weiter annähern, um den Zwergplaneten dann ab Anfang August permanent auf einer Umlaufbahn in nur noch 1.450 Kilometern zu umkreisen. Dann wird sich auch die Auflösung der Kamerabilder von bisher 410 Meter pro Bildpunkt auf 140 Meter pro Bildpunkt verbessern. Spätestens dann und mit den spektroskopischen Analysen der Zusammensetzung des hellen Materials sollten viele Fragen rund um die rätselhaften Strukturen auf Ceres beantwortet werden können.
.
UPDATE 22. Juni 2015, 16:15h
Auch auf einer weiteren Dawn-Aufnahme, die die NASA am 22. Juni veröffentlicht hat, ist der „pyramidenförmige Berg“ deutlich sichtbar, wie er sich über den Horizont hinaus erhebt:


Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#13

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 25.06.2015 21:40
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...h-hell20150625/


Hubble-Aufnahme von Ceres von 2004 (l.) und Dawn-Aufnahme von 2015 (r.) im Vergleich.
Copyright: NASA
Washington (USA) – Seit der ersten Aufnahme des Zwergplaneten Ceres mit dem Weltraumteleskop „Hubble“ 2004 stellt ein „heller Fleck“ Planetenwissenschaftler vor ein Rätsel. Mittlerweile hat die NASA-Sonde „Dawn“ Aufnahmen dieser Struktur aus bis zu 4.400 Kilometern Höhe geliefert. Diese zeigen die sog. „Ceres-Lichter“ nun zwar in deutlich höherer Auflösung und feineren Details, doch beantworten sie noch immer nicht die Frage, um was es sich dabei genau handelt. Ein Abgleich der Daten zeigt nun, dass sich die Helligkeit, mit der diese Struktur entweder Licht reflektiert oder selbst abgibt, seit 2004 nicht verändert hat. Auch dieser Umstand gibt den NASA-Forschern Rätsel auf.

„Diese hellen Flecken sind anders als alles, was ich bislang auf einer Planetenoberfläche (in unserem Sonnensystem) gesehen habe“, erläutert der leitende Wissenschaftler der Dawn-Mission, Professor Christopher T. Russel von der University of California, Los Angeles (UCLA), in einem Telefoninterview gegenüber der US-Journalistin Linda Moulton Howe (Earthfiles.com). „Diese Struktur ist uns völlig neu. Wir haben also noch keine Antworten und befinden uns immer noch in der Phase der Interpretation von Daten und Bildern.“

Zugleich gibt der Planetenwissenschaftler aber auch zu bedenken, dass er derzeit noch keinen Grund dafür sehe, in dieser Struktur einen Hinweis für Intelligenz zu sehen. Allerdings könne diese Option auch so lange nicht ausgeschlossen werden, bis man nicht genau wisse, um was es sich dabei handelt.

Schon auf den Hubble-Aufnahmen von 2004 zeichnete sich der helle Fleck bzw. die hellen Flecken im Innern eines Kraters mit einer Helligkeit ab, die um das 40fache über der Helligkeit der Umgebung lag. Bis heute – 10 Jahre nach den Hubble-Aufnahmen – hat sich an diesem Verhältnis nichts geändert, bestätigt Russel.

„Genau aus diesem Grund habe ich einen meiner Mitarbeiter – ein Experte in Photometrie – damit beauftragt, diese Situation zu untersuchen. Auch er kommt zu dem Schluss, dass sich die Helligkeit seit den Hubble-Bildern nicht verändert hat. Leider sagt uns dieser Umstand aber noch nichts weiter darüber aus, was diese hellen Flecken erzeugt. Alles was wir bislang wissen ist, dass die Stärke des Lichts, die aus dieser Region emittiert wird, die selbe ist wie noch vor zehn Jahren. Und ja, das haben wir nicht erwartet.“

Auf die Frage, ob sich aus der geometrischen Verteilung der einzelnen Flecken Rückschlüsse auf deren Natur und Herkunft ziehen lassen, verweist Russel darauf, dass bislang noch keine Informationen darüber vorliegen, um welches Material es sich überhaupt handelt, das hier entweder reflektiert oder selbst Licht abgibt. „Solange wir das nicht wissen, glaube ich nicht, dass wir anhand der geometrischen Verteilung der Flecken auf ihren Ursprung schließen sollten.“

In einer nächsten Frage erkundigt sich Moulton-Howe über die weiteren Verlauf der Mission und der stetigen Annäherung der Sonde an die Oberfläche des Zwergplaneten. Anfang September wird „Dawn“ eine Höhe von 1.500 Kilometern erreichen. Im Dezember senkt sich das Raumschiff dann auf nur noch 370 Kilometer ab – niedriger also als die Umlaufbahn der Internationalen Raumstation (ISS) um die Erde: „Sollten wir bei einer derart geringen Höhe Details diese wie auch immer gearteten Struktur erkennen?“

„Die Auflösung dieser Bilder wird dann bei etwas mehr als 40 Metern pro Bildpunkt (Pixel) liegen“, so Russel. „(…) Allerdings verfügt Dawn über andere Kameras als sie etwa von irdischen Satelliten oder auf der ISS verwendet werden.“


Darstellung der Dawn-Umlaufbahnen
Copyright: NASA

Als Grund für diese vergleichsweise schlechte Bildauflösung nennt Russel, dass „Dawn“ nur über „eine sehr kostengünstige Kamera“ verfüge. Auf die sichtlich verwunderte Nachfrage, warum „Dawn“ denn nur mit einer „kostengünstige Kamera“ ausgestattet wurde, erläutert der NASA-Wissenschaftler: „Weil uns eine große Kamera sehr viel mehr Geld gekostet hätte. Wir haben die beste Weltraumkamera, die wir kriegen und uns leisten konnten. Wir sind einen Kompromiss eingegangen, da es einen Unterschied zwischen den Daten die wir aufzeichnen könnten und den Daten die wir auch senden können gibt.“

„Das bedeutet dann aber auch, dass alles, was kleiner ist als 40 Meter im Durchmesser, nur unscharf bis gar nicht zu erkennen sein wird?“, so die Nachfrage der Journalistin. Antwort Russel: „Ja, das werden wir dann nicht abbilden können.“



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#14

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 08.10.2015 23:00
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...-ceres20150910/

Dawn liefert bislang beste Aufnahmen der „hellen Flecken“ auf Ceres:


Aufnahme des Occator-Kraters mit den zentralen hellen Flecken aus 1470 Kilometern Entfernung.
Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Pasadena (USA) – Nachdem die US-Sonde „Dawn“ bereits 11 Aufnahmen der Oberfläche des Zwergplaneten Ceres aus mittlerweile nur noch 1470 Kilometern Höhe zur Erde gefunkt hatte, hat die NASA nun auch die bislang am höchsten aufgelösten Fotos der ungewöhnlich hellen Strukturen im Innern des Occator-Kraters veröffentlicht. Um was genau es sich bei diesen, auch als „Ceres-Lichtern“ bezeichneten Strukturen jedoch genau handelt, wissen die Wissenschaftler auch angesichts der neuen Aufnahmen noch immer nicht.

UPDATE 10.09.2015 – Hinweis zur hier gezeigten neuen Aufnahme:
Da die „hellen Flecken“ deutlich heller sind als ihre Umgebung und deshalb meist überbelichtet abgebildet werden, wurden für diese Ansicht zwei Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten übereinandergelegt.

Die neuen Aufnahmen zeigen den rund 90 Kilometer durchmessenden Krater in der nördlichen Hemisphäre von Ceres mittlerweile in einer Auflösung von 140 Metern pro Bildpunkt (Pixel). Zwar zeigen die Aufnahmen, die im Vergleich zum sonstigen Umland ungewöhnlich stark reflektiven Strukturen in bislang unerreichter Schärfe, doch stehen die spektrografischen Analysen dieser „hellen Flecken“ – anhand derer die Wissenschaftler sagen könnten, aus was genau diese bestehen – noch immer aus.


Die „hellen Flecken“ im Detail
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA (bearb. GreWi.de)

Allerdings berichtete der wissenschaftliche Leiter der Dawn-Mission, Professor Christopher Russell von der University of California in Los Angeles schon vor einigen Tagen, dass es sich bei dem hellen und stark reflektiven Material eher nicht um Eis, sondern um eine Art pulverförmige Ablagerung noch unbekannter Zusammensetzung wahrscheinlich aus dem Untergrund des Zwergplaneten handelt (…GreWi berichtete).

Überrascht sind die Dawn-Missionsforscher aber auch über die ungewöhnlich steilen Kraterwände des Occator: „An manchen Stellen fast 2000 Meter steil und nahezu senkrecht in die Höhe. An anderen Stellen ist sehr viel Material ins Innere des Kraters nachgerutscht“, erläutert der Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das gemeinsam mit dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig an der Entwicklung, Bau und Auswertung der Aufnahmen der Bordkamera von Dawn beteiligt ist. „Und diese Extremen befinden sich unmittelbar nebeneinander.“ Warum Occators Kraterrand mal stabil und mal sehr unstabil ist, können sich die Wissenschaftler noch nicht erklären.

Anhand der Aufnahmen erstellen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforschung auch ein Geländemodell von Ceres, das den Zwergplaneten auch in 3D zeigt (s.Video). Dieses Geländemodell war auch die Basis für ein Video, bei dem der Zuschauer um den mächtigen Occator-Krater kreist. Dabei wurden die Höhen um den Faktor 1,5 überzeichnet, um so die Topographie des Kraters zu verdeutlichen: „Insgesamt 6000 Meter beträgt der Unterschied vom tiefsten bis zum höchsten Punkt.“

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#15

RE: Ceres:

in Astromagie & Sternsehung: 07.12.2015 04:23
von Adamon • Nexar | 14.594 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...nbergs20151108/


Die neuste Aufnahme des pyramidenförmigen Berges in der Südpolregion des Zwergplaneten Ceres, stammt vom 28. September 2015.
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Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Washington (USA) – Die NASA-Sonde „Dawn“ hat neue Aufnahmen eines auffällig pyramidenähnlich geformten, einsamen Berges auf dem Zwergplaneten Ceres zur Erde gefunkt, über dessen Entstehung die Missionswissenschaftler weiterhin rätseln.

UPDATE 13.11.2015
In der ursprünglichen Version dieser Meldung hatte GreWi darüber spekuliert, ob eine weitere bislang von der NASA nicht genauer beschriebene Dawn-Aufnahme den zweiten Pyramidenhügel auf Ceres zeigen könnte (siehe unten). Ein jetzt von der NASA neu veröffentlichtes neues Foto dieser Struktur erläutert nun erstmals, dass es sich hier um den sogenannte Oxo-Krater handelt. Somit war meine Vermutung also falsch und dieses Merkmal ist nicht der zweite Pyramidenberg auf Ceres! Von diesem zweiten Berg liegt meiner Kenntis nach bis heute noch keine derart ausgewiesene Aufnahme vor. (A.M.)

Mittlerweile nach einer indischen Erntegottheit auf die Bezeichnung Ahuna Mons getauft, hat der pyramidenförmige Hügel (…GreWi berichtete) einen Durchmesser von 20 Kilometern und erreicht eine Höhe von 6 Kilometern. Die Aufnahme stammt vom 28. September 2015 und zeigt die Ceres-Oberfläche aus einer Entfernung von 1470 Kilometern mit einer Auflösung von 140 Metern pro Pixel.

Da der Berg sich relativ deutlich aus seiner sonst eher flachen Umgebung erhebt, ohne dass sich hier geologisch-tektonischen Hinweise auf seine Entstehung finden lassen und seine Flanken zudem von dem ebenfalls immer noch rätselhaften weißen Material bedeckt sind, das möglicherweise auch die sogenannten „Ceres-Lichter“ bildet, rätseln die NASA-Geologen immer noch, wie der Berg überhaupt entstand. Der Umstand, dass sich der „Pyramidenberg“ unmittelbar neben einem Krater befindet, dessen Volumen und Form in merkwürdiger Weise zu jenem des Berges zu passen scheint (s. Abb.o.), halten die NASA-Forscher indes für einen Zufall.


Auch auf einer weiteren Dawn-Aufnahme, die die NASA am 22. Juni veröffentlicht hat, ist der „pyramidenförmige Berg“ deutlich sichtbar, wie er sich über den Horizont hinaus erhebt.
Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA


Einer Theorie des wissenschaftlichen Missionsleiters Dr. Christopher Russell zufolge könnte es sich um einen sogenannten Pingo handelt. Pingos finden sich – wenn auch in kleinerem Maßstab – in den nördlichen Polarregionen der Erde und entstehen grundsätzlich durch Eis, das sich während der Wintermonate durch abfallende Temperaturen im Untergrund ansammelt und nach oben ausdehnt (s. Abb.r.). Tatsächlich gibt es, so berichtet Russell weiter, wahrscheinlich sogar einen zweiten ähnlichen Berg in der nördlichen Hemisphäre von Ceres. Warum es aber an diesen beiden Orten jeweils nur jeweils einen solchen Berg – zudem von derartiger Höhe – gibt, kann sich auch der Forscher nicht erklären (…GreWi berichtete).

UPDATE 13.11.2015
In der ursprünglichen Version dieser Meldung hatte GreWi darüber spekuliert, ob eine weitere bislang von der NASA nicht genauer beschriebene Dawn-Aufnahme den zweiten Pyramidenhügel auf Ceres zeigen könnte (siehe unten). Ein jetzt von der NASA neu veröffentlichtes neues Foto dieser Struktur erläutert nun erstmals, dass es sich hier um den sogenannte Oxo-Krater handelt. Somit war meine Vermutung also falsch und dieses Merkmal ist nicht der zweite Pyramidenberg auf Ceres! Von diesem zweiten Berg liegt meiner Kenntis nach bis heute noch keine derart ausgewiesene Aufnahme vor. (A.M.)


Möglicherweise (???) zeigt diese Dawn-Aufnahme den zweiten potentiellen „Ceres-Pingo“ in der nördlichen Polregion des Zwergplaneten.
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Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Obwohl bislang noch nicht von der NASA als solche bestätigt, hat GreWi im Dawn-Bildarchiv Aufnahmen entdeckt, die möglicherweise den zweiten dieser beiden Berge zeigen. Auch hier findet sich unmittelbar neben (r.) dem Berg eine nicht weniger merkwürdig geformte Kraterstruktur. Eine Anfrage bei der NASA, ob es sich hierbei tatsächlich um den zweiten Ceres-Pingo handelt, bliebt bislang unbeantwortet.

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