Mythologie & Weltgeschichte » Stonehenge:
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#1

Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 14.09.2009 17:23
von Atlan • Nexar | 13.574 Beiträge

Stonehenge:
http://www.england-seiten.de/Specials/Stonehenge/

"Tanz der Riesen":
http://www.stonehenge.brain-jogging.com/inhalte.htm

Stonehenge:
Wer erbaute den weltberühmten Steinkreis, und wozu diente er?
Baugeschichte, FAQ´s und Entstehungstheorien des Megalith-Rondells.
Tipp: das 3D-Panorama:
http://www.stonehenge-avebury.net



. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/
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#2

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 13.01.2010 00:39
von Atlan • Nexar | 13.574 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...lschen-ort.html

London (England) - Fast ein Jahrhundert lang hielten Archäologen den Auf- und Steinbruch Carn Menyn in den walisischen Preseli-Bergen im Hochland von Pembrokeshire für den Herkunftsort der etwa vier Tonnen schweren sogenannten Blausteine, die die beiden inneren Kreise des Steinkreismonuments von Stonehenge in der südenglischen Grafschaft Wiltshire bilden. Jetzt haben Archäologen mittels einer geochemischen Analyse herausgefunden, dass diese Vorstellung falsch ist und Forscher die ganze Zeit am falschen Ort die Herkunft der Blausteine zu ergründen suchten. Stattdessen kamen die Steine aus einem Steinbruch etwa 1,6 Kilometer von Carn Menyn entfernt. Die Frage, wie die mächtigen Steine jedoch aus Wales in die rund 380 Kilometer entfernte Salisbury-Ebene transportiert wurden, bleibt weiterhin rätselhaft.

Seit etwa 1920 gingen Archäologen davon aus, dass die vor rund 4.500 Jahren in der Ebene von Salisbury in Wiltshire aufgestellten Steine von Carn Menyn stammten. Jetzt berichtet der Archäologe Richard Bevins vom National Museum of Wales in der Fachzeitschrift "Journal of Archaeological Science", dass die Steine tatsächlich aus Carn Goedog stammen.

Gegenüber dem britischen "The Guardian" zeigen sich die Forscher um Bevins schon jetzt zuversichtlich, dass ihre Ergebnisse nicht gerade auf sehr viel Gegenliebe in der archäologischen Gemeinde stoßen wird: "Ich gehe nicht davon aus, dass ich von jenen Archäologen Weihnachtskarten bekommen werde, die die ganze Zeit an der falschen Stelle gegraben haben."

Tatsächlich wurde erst vor zwei Jahren am bisherigen Grabungsort Carn Menyn eine Grabkammer gefunden, angesichts derer Archäologen damals über einen architektonische Verbindung zum Steinkreis selbst spekulierten (...wir berichteten). Anhand geochemischer Analysen können Bevins und sein Team nun jedoch zeigen, dass die Steine in Wirklichkeit von Carn Goedog stammen.

Über die Art und Weise, wie die Steine einst den nicht nur für damalige Verhältnisse unvorstellbar weiten Weg von Pembrokeshire nach Wiltshire gekommen sind, streiten sich von jeher Wissenschaftler und Forscher. Während die einen vermuten, dass die Steine von Gletschern in die Salisbury-Ebene transportiert wurden, glauben andere daran, dass die Steine von Menschen transportiert wurden.





Stonehenge aus ungewöhnlicher Perspektive. | Copyright: A. Müller, grenzwissenschaft-aktuell.de

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...-fur-einst.html

Stonehenge (England) - Zwar prägen die gewaltigen Steinquader und Steintore des Steinkreises von Stonehenge schon seit Jahrtausenden das Gesicht der Landschaft der Salisbury Plains, doch lange Zeit war unklar und kontrovers umstritten, ob der Steinkreis ursprünglich vollständig geschlossen oder absichtlich durch fehlende Steine und Tore segmentiert war. Eine zufällige Entdeckung im Gras rund um die Steine hat dieses Rätsel nun beantwortet.

Weil der offenbar einzige rund um den Steinkreis vorhandene Gartenschlauch zu kurz war, sahen sich die für den Steinkreis zuständigen Wachen und Denkmalpfleger schon im Sommer 2013 nicht in der Lage, den verdorrenden direkt Rasen rund um die gewaltigen Steinquader zu wässern. Dieser Umstand führte dazu, dass sich zwei heute schon längst an der Oberfläche nicht mehr sichtbare Gruben, die einst wohl weitere Steine hielten, durch Verfärbungen im welken Gras als sogenannte Bewuchsmerkmale erneut sichtbar abzeichneten.

Die Muster im Gras wurden von einem Angestellten des britischen Amts für Denkmalpflege "English Heritage" erstmals schon im Sommer 2013 entdeckt, der die zuständigen Archäologen darauf aufmerksam machte. Tatsächlich war es trotz des Einsatzes von modernen wissenschaftlichen Geräten zuvor nicht möglich gewesen, diese Gruben ausfindig zu machen und so die Frage ob einst geschlossen oder offener Kreis, zu beantworten.

Zum Thema

Die Entdeckung stützt nun die Theorie eines einst auch im südwestlichen Quadranten geschlossenen Steinkreises, der heute nur noch eine auffallende Lücke aufweist. Laut Susan Greaney von "English Heritage" deuten die beiden Muster nun stark daraufhin, dass auch hier früher einmal zwei Steine standen: "Wenn diese Löcher einst tatsächlich zwei aufrecht stehende Steine beherbergt haben, dann haben wir einen vollständigen geschlossenen Kreis. Dies wäre eine wirklich wichtige Erkenntnis, zeigt uns aber auch wieder einmal, wie wenig wir noch über Stonehenge wissen."




Stonehenge im Luftbild mit durch die sommerliche Trockenheit sichtbar gewordene
Bewuchsmerkmale einstiger Steine. | Copyright: English Heritage

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...17-bislang.html

Birmingham (England) - Im Rahmen eines vierjährigen digitalen Kartierungsprojekts der Landschaft rund um den mächtigen Steinkreis von Stonehenge haben britische Archäologen mittels neuster Sensortechnik hunderte bislang unbekannter archäologischer Strukturen und ganze 17 bislang unbekannte Bauwerke im Boden rund um Stonehenge entdeckt.

Wie Professor Vincent Gaffney von der University of Birmingham auf dem diesjährigen "British Science Festival" berichtete, sind die Funde das Ergebnis des "The Stonehenge Hidden Landscapes Project" (...über erste Ergebnisse berichtete GreWi schon 2011) das gemeinsam mit dem österreichischen Boltzmann Institute for Archaeological Prospection and Virtual Archaeology durchgeführt wurde.

Mittels magnetischen Sensoren, Bodenradar, weiterer geophysikalischer Sensorik und 3D-Laserscannern gelangen den Archäologen die Entdeckungen, ohne dafür auch nur einen Spatenstich durchführen zu müssen. Das Ergebnis ist die bislang detailreichste digitale und dreidimensionale Karte eines 12 Quadratkilometer großen Areals rund um Stonehenge.


Das virtuelle 3D-Ergebnis des "The Stonehenge Hidden Landscapes Project"

Zu den neuen Funden gehören dutzende bislang unbekannter Grabhügel aus Bronze-, Eisen- und römischer Zeit sowie ein noch aus der Zeit vor dem Bau von Stonehenge stammendes, 33 Meter langes hölzernes Langkammergrab.


Rekonstruktionen des einst mit Erde bedeckten, hölzernen Langkammergrabs nahe Stonehenge (Illu.). | Copyright/Quelle: University of Birmingham


Einige der mittels neuster Bodensensorik gefundenen Reste einstiger Bauten rund um Stonehenge.

Die Arbeiten offenbarten auch zahlreiche gewaltige prähistorische Gruben, die offenbar nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet angelegt wurden.

Alle Ergebnisse werden in die ausführliche BBC-Dokumentation "Operation Stonehenge: What Lies Beneath" (dt. Operation Stonehenge - Was sich darunter befindet) eingehen, an der auch das deutsche ZDF und das österreichische Fernsehen ORF beteiligt sind und die auf die mehr als 11.000-jährige Geschichte der Steinkreis-Anlage und seine Geheimnisse zurückblickt.


Stonehenge im Morgennebel. | Copyright: University of Birmingham


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#3

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 09.02.2010 16:57
von Atlan • Nexar | 13.574 Beiträge

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#4

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 01.06.2010 18:17
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...real-schon.html

Stonehenge (England) - Das Areal, auf dem heute noch der majestätische Steinkreis von Stonehenge die südenglische Landschaft nahe Amesbury in Wiltshire prägt, wurde von Menschen schon 5.000 Jahre früher genutzt und besiedelt als dies bislang bekannt war.

Während schon frühere Untersuchungen zwar die Anwesenheit von Menschen auf dem heute als "Vespanian's Camp" bezeichneten Gelände, rund eine Meile vom Steinkreis selbst entfernt, schon 7.500 v.Chr. aufgezeigt hatten, gab es bislang keine Anzeichen dafür, dass Menschen sich hier damals auch schon permanent niedergelassen hatten. Archäologische Belege für eine durchgehende Besiedlung des Areal lagen bislang erst seit ca. 2.500 v. Chr. vor.

Das Team um Dr. David Jacques von der Open University, der seit 2005 die Grabungen vor Ort leitet, hat mit der C-14-Datierung eine Siedlung rund um eine Quelle auf die Zeit zwischen 7.500 und 7.000 v. Chr. datiert und vermutet nun, dass die Menschen, die an diesem Ort lebten, auch schon die Baumaßnahmen am späteren Steinkreis Monument, das über Jahrhunderte hinweg in mehren Phasen errichtet und verändert wurde, beteiligt waren. Die erste bekannte Bauphase des späteren Steinkreismonuments wird auf um 3.100 v. Chr. datiert.

"Statt als ein Ort betrachtet zu werden, der von den Menschen des Mesolithikums zunächst verlassen und erst viel später von Menschen des Neolithikums wieder besetzt worden war, sollte Stonehenge als ein Ort anerkannt werden, wo eine Kultur in die nächste überging", so die Forscher.


Der Steinkreis von Stonehenge.Der Steinkreis von Stonehenge. | Copyright: Andreas Müller, grewi.de

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...tonehenges.html




Der Steinkreis von Stonehenge mitsamt der zum Avon verlaufenden Avenue. | Copyright: FrankLaumen.de

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...n-nach-dem.html

Sheffield (England) - Anhand neuer Ausgrabungen haben Archäologen des britischen Denkmalpflegeamtes "English Heritage" den Grund für die Ausrichtung des imposanten Steinkreises von Stonehenge auf die Sonnenaufgangspunkte an den Sonnenwendtage entdeckt. Demnach handelte es sich nicht um eine von den Erbauern des Monuments selbst erdachte Ausrichtung sondern um Landschaftsmerkmale, die "zufällig" mit der Sonnenwendachse übereinstimmen, die dem "Sonnentempel" seine Ausrichtung in der Landschaft und somit seine Bestimmung vorgaben.

Erst durch die Schließung der direkt an dem Steinkreis vorbeiführenden Straße A344, die zudem die sogenannte Avenue durchschnitten hatte, über die der Steinkreis einst mit dem Fluss Avon verbunden war (s. Abb.), konnten die Archäologen um Professor Mike Parker Pearson von der Sheffield University erstmals eine schon ältere Theorie überprüfen und bestätigen, nach der dieser einstige Prozessionsweg entlang einer eiszeitlichen natürlich von Gletscherschmelzwasser hervorgerufenen Geländeform verlief, die zufällig mit der Sonnenwendachse übereinstimmt - also in einer Richtung genau auf den Sonnenuntergangspunkt zur Sommersonnenwende und in der gegenüberliegenden Richtung auf den Sonnenaufgangspunkt zur Wintersonnenwende zeigt.

Diese Entdeckung sei von großer Bedeutung für ein Verständnis des Monuments, zitiert der "The Guardian" den Archäologen. "Es ist deshalb so wichtig, weil es und sehr viel darüber verrät, warum Stonehenge genau hier errichtet wurde und warum die prähistorischen Menschen so sehr an den Sonnenwenden interessiert waren. Das hatte nichts mit einer Anbetung der Sonne, irgendeiner Art von Kalender oder astronomischen Beobachtungen zu tun. Es war diese Besonderheit des Ortes, der für die Menschen damals von Bedeutung war."

Für Parker Pearson stellte die "natürliche Geländeform entlang der Sonnenwendachse die symbolische Verbindung zwischen Himmel und Erde dar. "Deshalb dreht sich im Stonehenge-Monument alles um die Sonnenwenden. Wir glauben, dass es das war, was die Menschen damals in diesem Gelände sahen."

Warum die natürliche, auf die Sonnenwendpunkte ausgerichtete Geländeform einer Nutzung des nach dieser ausgerichteten späteren Monuments als Sonnen-Observatorium, Jahreszeiten-Kalender und Sonnentempels widerspricht, geht aus den uns bislang vorliegenden Aussagen Parker Pearsons nicht hervor. (Noch bis Ende September ist der Archäologe leider nicht erreichbar. Eine Antwort auf eine Mailanfrage der GreWi-Redaktion blieb mit Verweis auf diesen Umstand bislang noch unbeantwortet. Sobald eine Antwort vorliegt, werden wir natürlich erneut berichten...)

*

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...wollen-den.html


Amesbury (England) - Es sind kaum zwei Wochen her, als britische Archäologen nahe Amesbury in der Nähe des Steinkreises von Stonehenge mit Ausgrabungen auf der Suche nach einer Erklärung begonnen haben, um herauszufinden, warum der mächtige Steinkreis dort gebaut wurde, wo er gebaut wurde. Bereits jetzt vermelden die Forscher erste Erfolge und vermuten, dass die ganz in der Nähe der Steine entdeckten konstant warmen Quellen und Tümpel der Grund für den Bau der Kreisanlage gewesen sein könnte. Auch fanden die Forscher neue Hinweise auf den Speiseplan der Erbauer von Stonehenge.

"Schon die Menschen der Eiszeit wurden wahrscheinlich von diesen Tümpeln geradezu magisch angezogen", resümieren die Archäologen um Andy Rhind-Tutt vom Amesbury Museum und National Heritage.

Die schon 2010 erstmals entdeckten und bis dahin unbekannten Tümpel, die in fußläufiger Reichweite vom Steinkreis auf einem heutigen Privatgelände entdeckt wurden, frieren selbst bei winterlichen Tiefsttemperaturen nicht ein und weisen eine stets konstante Wassertemperatur von 11 Grad Celsius auf.

Hierin sehen die Archäologen einen, wenn nicht sogar "den" möglichen Grund, weswegen die mächtige Anlage genau an diesem Ort errichtet wurde, der sich doch rund 200 Kilometer vom Herkunftsort der mehrere Tonnen schweren sog. Blausteine in den walisischen Preseli-Bergen und immerhin noch eine Tagesreise von den Marlborough Downs, entfernt befindet, von wo die Steine der gewaltigen Torbauten (Trilithen) stammen.

Bis heute, so die Forscher haben diese Tümpel die Jahrtausende nahezu unberührt und von alten Bäumen umsäumt überstanden. Der Umstand der immer-warmen Quellen könnte bei den Menschen des Mesolithikums - also unmittelbar nach der Eiszeit - zu der Vorstellung geführt haben, dass dieser Ort besonders heilig sei.

"Wir glauben, dass die Antwort auf die Frage, warum Stonehenge gerade hier errichtet wurde, in diesen Quellen liegt, die auch den Fluss Avon speisen", zitiert die "Times" (thetimes.co.uk) den Archäologen. "Selbst bei unseren ersten Besuchen bei minus zehn Grad Außentemperatur war das Wasser hier noch lauwarm und die Tümpel waren von grünem Gras umsäumt, während die sonstige Welt ringsherum gefroren war."

Die Grabungen der Forscher der University of Buckingham geben den Archäologen aber auch neue Einblicke in der prähistorischen Ernährung - fanden die Forscher doch vor Ort gemeinsam mit verarbeiteten Fischknochen und angekohlten Auerochsenknochen auch einen angekochten Froschschenkel und damit den weltweit bislang ältesten Nachweis dafür, dass Menschen Frösche gekocht und vermutlich verspeist haben. Insgesamt, das zeigen weitere Funde von verarbeiteten Zutaten wie Haselnüssen und verschiedenen Beeren aber auch Wildschweinresten, , konnten auch die prähistorischen Malzeiten also schon 5.000 Jahre vor dem Bau von Stonehenge erstaunlich aufwendig zubereitet werden.

Stonehenge aus ungewohnter Perspektive. | Copyright: A. Müller, grewi.de


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#5

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 23.07.2010 16:46
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...e-entdeckt.html


Donnerstag, 22. Juli 2010

Holz-Henge nahe Stonehenge entdeckt:


Bodenscan der neu entdeckten Hengeanlage nahe Stonehenge | Copyright: bham.ac.uk

Stonehenge/ England - Nur 900 Meter von dem mächtigen Steinkreis von Stonehenge entfernt, haben britische und österreichische Archäologen eine weitere Kreisanlage entdeckt, die einst mit Holzpfählen markiert war. Die Wissenschaftler sprechen schon jetzt von einem der wichtigsten archäologischen Funde in Großbritannien seit 50 Jahren.

Entdeckt wurde dieses zweite "Woodhenge", eine erste, bereits bekannte und wahrscheinlich ähnliche Anlage befindet sich rund drei Kilometer vom Steinkreis entfernt, von Archäologen um Professor Vince Gaffney von "University of Birmingham" im Rahmen eines mehrere Millionen Pfund teuren archäologischen Großprojekts zur Erforschung des Stonehenge-Komplexes.

Der Kreis aus etwa einen Meter breiten Pfahllöchern war einst von einem leichten Graben umgeben. Datiert wird die Anlage derzeit in die Bronzezeit. Der Kreis aus Holzpfählen war wohl das hölzerne Gegenstück zu Stonehenge und von dem Steinkreis aus gut zu sehen. Zwei Eingänge erlaubten den Zutritt zum Kreisinnern aus nordöstlicher und südwestlicher Richtung. Im Innern fanden die Archäologen Hinweise auf einen Grabhügel der allerdings späteren Datums zu sein scheint.


"Bislang glaubten wir, dass es sich schon damals lediglich um ein leeres Feld gehandelt hatte. Jetzt haben wir hier ein bedeutendes Zeremonialmonument mit Blick auf Stonehenge entdeckt. Dies ist der wichtigste Fund dieser Art in Großbritannien seit 50 Jahren", zeigt sich Professor Gaffney begeistert.

Während die Forschungsarbeiten vor Ort weiterhin andauern hoffen die Archäologen schon bald weitere sensationelle Funde im Boden der Landschaft rund um Stonehenge präsentieren zu können.


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#6

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 23.07.2010 16:49
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...nweise-auf.html


Dienstag, 9. Februar 2010

Archäologen finden Hinweise auf einstigen Heckenring und Erdhügel in Stonehenge:


Hist. Darstellung von Stonehenge von William Stukeley, Mitte d. 18. Jahrhunderts | Copyright: Public Domain

Stonehenge/ England - Britische Archäologen haben Hinweise darauf gefunden, dass der imposante Steinkreis von Stonehenge in der südenglischen Grafschaft Wiltshire einst von einer kreisrunde Doppelreihe aus Hecken, wahrscheinlich blickdicht umgeben war. Auch Reste eines zentralen Erdhügels, der unter Archäologen bislang als romantische Erfindung zeitgenössischer Darstellungen aus dem 18. Jahrhundert galt, konnte nun bestätigt werden.

Wie die Archäologen von "English Heritage" in der Fachzeitschrift "British Archaeology" vermuten, handelte es sich um eine Art Sichtschutz, der das Innere Heiligtum der Steinkreisanlage vor der Außenwelt abschirmte. Gepflanzt waren die Büsche und Hecken auf konzentrisch um den Steinkreis angelegten leicht erhabenen Erdwällen.

Wann genau der Sichtschutz den Steinkreis einst umgeben hatte, ist bislang noch unbekannt, die Forscher vermuten derzeit, dass die Hecken allerdings schon zur Bronzezeit gepflanzt wurden.


Bei den Vermessungsarbeiten, die den Fund zu Tage förderten, entdeckten die Archäologen auch Belege für einen einstigen sanften Erdhügel im Zentrum des Steinkreises, der mittlerweile zwar eingeebnet und nicht mehr zu sehen ist, jedoch auf einigen zeitgenössischen Darstellungen aus dem 18. Jahrhundert noch dargestellt wurde (s. u. a. Abb.). Bislang glaubten viele Archäologen, dass es sich bei diesen Darstellungen um freie künstlerische bzw. romantisierte Interpretationen gehandelt habe. Ob es sich bei diesem Hügel um eine einstige natürliche oder eine künstlich aufgeschüttete Struktur - möglicherweise sogar die Reste einer bislang unbekannten, frühen Bauphase der Stonehenge-Anlage - handelt, ist derweil unbekannt.

Bereits 2008 entdeckten Archäologen die Reste eines einstigen Palisadenzauns, der das Monument einst von einer Seite von der Außenwelt abschirmte (...wir berichteten). Auch dieser Zaun, so vermuten Archäologen hatte eine Sichtschutzfunktion und sollte wahrscheinlich die heiligen Handlungen im Zentrum der Steine vor den Blicken des normalen Volkes abschirmen.


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#7

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 13.12.2010 14:30
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...ntransport.html

Dienstag, 7. Dezember 2010
Zwei neue Theorien zum Steintransport von Stonehenge:


Der imposante Steinkreis von Stonehenge | Copyright: FrankLaumen.de

London/ England - Nahezu zeitgleich veröffentlicht, bemühen sich derzeit zwei neue Theorien darum, den Transport der mächtigen Blausteine des Steinkreises von Stonehenge zu erklären. Während ein Ansatz vermutet, dass die Steine über hölzerne Kugellager glitten, vermutet das zweite Modell, zylinderförmige Korbgeflechte als Transporthilfe.

Zunächst hatten die Archäologen Andrew Young und Professor Bruce Bradley von der "University of Exeter" bei Untersuchungen von Steinkugeln, wie sie in der Nähe von Steinkreisen im schottischen Aberdeenshire gefunden wurden, festgestellt, dass sich deren Durchmesser nur um wenige Millimeter voneinander unterschieden. Aus dieser Beobachtung schlossen sie, dass die Kugeln wahrscheinlich einem gemeinsamen Zweck gedient hatten und spekulierte über eine Art Kugellager-System zum Transport der schweren Steine.

Die Ähnlichkeit dieser nördlichen Steinkreise mit der Anordnung der weitaus größeren Steine im Steinkreis von Stonehenge brachte die Forscher dann auf die Idee, dass hölzerne, in ebensolchen Schienen gelagerte, Kugeln für den Transport der auf einer Plattform gelagerten Stonehenge-Steine gedient haben könnten.

Tatsächlich gelang es den Archäologen aus Exeter die Technologie auch in einem experimentellen Feldversuch erfolgreich zu testen. Einmal auf das frühgeschichtliche Kugellager gehievt, ließ sich eine mit den Steinen vergleichbare Tonnenschwere Last schon von einer Person in Bewegung versetzen. Alle bei den Experimenten verwendeten Materialien und Bearbeitungstechniken, so die Archäologen, hätten auch schon den Baumeistern von Stonehenge zur Verfügung gestanden. Um auch die großen Steine von Stonehenge zu bewegen, wären dann jedoch Ochsengespanne von Nöten gewesen. Auf diese Weise hätten die Steine etwa eine Meile, also rund 1,6 Kilometer pro Tag transportiert werden können.

"Unsere Experimente zeigen, dass es so gewesen sein könnte, beweisen aber nicht, dass es auch tatsächlich so gemacht wurde", so Bradley. Der neue Ansatz sei radikal, da es sich um auch die erste Erklärung handele, die auch praktikabel tatsächlich umsetzbar sei. Weitere Studien und ein maßstabsgetreues Experiment sollen zukünftig die Theorie aus Exeter weiterführend untersuchen.

Ebenfalls experimentell fundiert wurde allerdings auch der Erklärungsansatz des Ingenieurs und ehemaligen BBC-Moderators Garry Lavin, der mit einer Art Korbgeflecht um die Steinquader den Transport der bis zu vier Tonnen schweren sogenannten Blausteine von aus den walisischen Preseli-Bergen nach Stonehenge, also rund 320 Kilometer weit, zu erklären versucht.



Um die Steine herum soll demnach ein Geflecht aus Erlen und Weidenholz konstruiert worden sein, welches so lange erweitert und mit weiteren Ruten ausgefüllt wurde, bis eine dann von Menschen und Ochsen zieh- und rollbare Rolle um die Steine herum entstand, deren Abrutschen mit Holzplanken verhindert werden konnte. Auch die Materialien und handwerklichen Fertigkeiten zur Konstruktion von Lavins "Körben", standen schon zur Zeit der Errichtung des Steinkreises zur Verfügung.

Tatsächlich, so berichtet die britische Tageszeitung "The Daily Mail" gelang es auch Lavin in einem Experiment im vergangenen Sommer einen immerhin noch eine Tonne schweren Felsblock mit dieser Methode und mit insgesamt bis zu 5 Personen zu transportieren. Physikalische Berechnungen, so Lavin bestätigen zudem, dass die Weidenzylinder sogar derart konstruiert werden konnten, dass sie auch einen Transport der Steine durch Gewässer erleichtert hätten. Auch Lavin will schon im kommenden Sommer in einem Versuchsaufbau den damaligen Transport eines fünf Tonnen schweren Steinquaders simulieren.


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#8

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 19.04.2011 11:16
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

Aus: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...asern-nach.html

Freitag, 11. März 2011
Archäologen suchen mit Lasern nach Felsgravuren auf Stonehenge-Steinen:



Stonehenge/ England - Derzeit sind Archäologen damit beschäftigt, mittels modernster Lasertechnologie die monumentalen Steine des Steinkreises von Stonehenge einzuscannen. Ziel der Arbeit ist neben einer exakten Vermessung des Monuments auch die Suche nach bislang unbekannten Felsgravuren aus alter und neuerer Zeit. Zudem erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnis darüber, wie und warum der mächtige Steinkreis einst errichtet wurde.

Bereits zuvor waren Archäologen immer wieder auf Gravuren auf den Stonehenge-Steinen gestoßen. Viele Felsgravuren, so die Vermutung der Forscher um Dave Batchelor von der englischen Behörde zur Erhaltung und Pflege von archäologisch und historisch bedeutsamen Stätten, "English Heritage", könnten immer noch unentdeckt etwa unter Schichten von Moos und Flechten verborgen sein.

Die aktuell andauernden Arbeiten sollen bis Ende März abgeschlossen sein. Die genutzte Lasertechnologie wird es den Forschern erlauben, ein Modell der Anlage zu erstellen, wie es alle bisherigen Bemühungen in Präzision und Detailgenauigkeit deutlich übertreffen wird. Während die letzte Vermessung aus dem Jahre 1993 noch eine Auflösung von zwei Zentimetern aufwies, wird es mit den neuen Laserscans möglich sein, die Oberflächen der Steine mit einer Auflösung von 0,5 Millimetern einzulesen, berichtet die BBC.


Im Rahmen eines weiteren Projekts sollen nach Stonehenge auch weitere Erdanlagen im Umfeld des Steinkreises digital erfasst werden.
- Video siehe Link. -


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zuletzt bearbeitet 28.10.2014 21:26 | nach oben springen
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#9

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 14.09.2011 03:30
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...bkammer-im.html

Carn Menyn/ Wales - Im Steinbruch von Carn Menyn in den Preseli-Bergen in Wales, aus dem die sogenannten Blausteine für den Bau der ersten Phase des imposanten Steinkreises von Stonehenge stammen, haben Archäologen eine bislang unbekannte Grabkammer entdeckt.

Von nun geplanten Radiokarbondatierungen (C14) erhoffen sich die Archäologen weitere Belege für eine Verbindung zwischen dem Steinbruch und Stonehenge. Im Innern der einstigen Grabkammer, die sich ganz in der Nähe eines bereits bekannten Gangrabes befindet, fanden die Forscher neben organischem Material auch zwei ehemals aufrecht stehende Steine. Auch sie stellen einen direkten Bezug zur Architektur von Stonehenge auf, deren erste Bauphase ebenfalls Paare von Blausteinen beinhaltete.

Lange Zeit galt die Theorie, dass die Stonehenge-Blausteine aus dem rund 380 Kilometer entfernten Steinbruch in den Preseli-Bergen stammen als gesichert. Seit einigen Jahren jedoch spekulieren einige Archäologen auch über eine alternative Theorie, wonach die Steine auch von einem etwa näher gelegenen Ort an der Westküste England stammen könnten. Der neue Fund scheint nun jedoch erneut die alte Theorie der Preseli-Berge als Ursprung der Blausteine von Stonehenge zu bestätigen.

Archäologen vermuten, dass die zahlreiche Quellen, die sich ebenfalls rund um den walisischen Steinbruch befinden, für rituelle Heilungen genutzt wurden und auch der Grund dafür waren, weshalb es trotz auch in der Heimatgrafschaft von Stonehenge, Wiltshire, vorhandener Steine, gerade die Blausteine aus Wales zum Bau der ersten Bauphase von Stonehenge verwendet wurden.

Die Archäologen gehen bislang davon aus, dass es sich bei dem neu entdeckten Grab wahrscheinlich um das einer wichtigen und hochgestellten Persönlichkeit handelt, die möglicherweise für den Transport der Steine verantwortlich war, berichtete die BBC.


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zuletzt bearbeitet 10.12.2014 01:25 | nach oben springen
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#10

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 28.11.2011 16:18
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...gen-luften.html

Birmingham/ England - Archäologen haben auf dem Areal rund um den imposanten Steinkreises von Stonehenge in der südenglischen Grafschaft Wiltshire zwei große Gruben entdeckt, die gemeinsam mit dem heute noch sichtbaren Steinkreis am Firmament ausgerichtet sind. Die neuen Funde deuten daraufhin, dass die Anlage schon lange Zeit vor der Errichtung der ersten Steine nach der Sonne ausgerichtet und wahrscheinlich zur Bestimmung jahreszeitlicher Feste genutzt wurde.

Positioniert innerhalb des sogenannten Stonehenge-Cursus, ein sich über fast drei Kilometer hinweg lang gestrecktes und einst von Wällen eingefasstes Erdwerk in der Nähe der Steine, sind die beiden Gruben auf den Sonnenaufgangspunkt zur Sommer-Sonnenwende (Mittsommer) über dem sogenannten Heel Stone, einem markanten Stein außerhalb des Eingangs zu Steinkreis selbst, ausgerichtet.

Für die Archäologen des internationalen Teams um Professor Vince Gaffney von der "University of Birmingham" und dem Wiener "Ludwig Boltzmann Institute for Archaeological Prospection and Virtual Archaeology" stellen die Funde erstmals einen direkten Bezug zu Ritualen und der Beobachtung von Himmelsphänomenen dar, wie sie wahrscheinlich auf dem Stonehenge-Areal einst praktiziert wurden.

Neben den Gruben haben die Forscher auch zwei bislang unbekannte Öffnungen im Wall des Stonehenge-Cursus entdeckt, die sie für mögliche Ein- und Ausgänge halten, durch die Prozessionen innerhalb des fast 100 Meter breiten Cursus die Anlage betreten und verlassen haben könnten.

"Das ist das erste Mal, dass wir derartiges in Stonehenge gefunden haben und es ermöglicht uns einen sehr viel komplexeren Blick auf die Rituale, die möglicherweise innerhalb des Cursus und in der umgebenden Landschaft praktiziert wurden. Die Funde legen zudem nahe, dass - obwohl Stonehenge selbst zweifelsohne das wichtigste Monument der Anlage darstellte - der Steinkreis nicht der einzige oder wichtigste Ort ritueller Handlungen und Vorstellungen gewesen war. Wahrscheinlich war das gesamte Areal schon zu deutlich früheren Zeiten als bislang gedacht eine wichtige heilige Stätte", so Gaffney.

In der gesamten Umgebung um den Steinkreis finden sich zahlreiche weitere Anlagen, darunter Hügelgräber, aber auch das nicht weit entfernte "Woodhenge", eine Kreisanlage, die einst mit Holzpfählen markiert und möglicherweise überdacht war, sowie mögliche Prozessionswege, die auch den Fluss Avon miteinbezogen. Die Ergebnisse der neuen Ergründung des Stonehenge-Areals sollen nun dabei helfen, eine neue Sicht auf die einstigen Aktivitäten und somit ach die Verbindung der damaligen Gesellschaften mit der Umwelt ermöglichen. Aufgrund der neuen Entdeckungen vermuten die Forscher, dass der Cursus der Zeremonialplatz für Prozessionen zur Feier des längsten Tages im Jahr darstellte.

Schon zuvor hatten Archäologen erkannt, dass Stonehenge selbst auch zur Beobachtung astronomischer Phänomene errichtet und verwendet wurde, wie sie den Jahresablauf der landwirtschaftlich geprägten Gesellschaften bestimmten.

"Unsere neuen Funde bestätigen die Vorstellung, dass alle Anlagen auf dem Stonehenge-Areal mit den Ritualen, wie sie im Steinkreis selbst durchgeführt wurden, abgestimmt waren. Prozessionen innerhalb des Cursus könnten sich bei Sonnenaufgang am längsten Tag des Jahres von der östlichen Grube Richtung Westen bewegt haben, um - dem Weg der Sonne folgend - bei Sonnenuntergang die westliche Grube zu erreichen. Beobachter der Zeremonie könnten diese von 'Heel Stone' aus verfolgt haben, anhand dessen die beiden Gruben ausgerichtet waren", vermutete Gaffner. Möglicherweise waren die Gruben selbst mit stehenden Steinen, Pfählen oder gewaltigen Feuern markiert.

"Vermisst man die Wegstrecke zwischen den beiden Gruben, so könnte eine solche Prozession genau gen Mittag die Hälfte des Cursus durchschritten haben. Zu dieser Zeit hätte die Sonne dann direkt über dem Steinkreis gestanden", erläutert auch der Archäologe Dr. Henry Chapman. "Das ist mehr als nur ein Zufall und belegt dass die Länge des Cursus und die Position der beiden Gruben (mit dem Steinkreis abgestimmt) und von großer Bedeutung waren."

Während der Stonehenge-Steinkreis selbst in der späteren neolithischen Periode und zur Bronzezeit sicherlich das wichtigste Monument in der Landschaft war, war er jedoch von zahlreichen heiligen Orten und Bauten umgeben, die zur Zeit der Errichtung der ersten Steine bereits alt waren.

Ein weiterer Fund des Teams der britischen und österreichischen Archäologen ist eine hufeisenförmige Anordnung von Pfahllöchern, nordöstlich des Steinkreises. Gemeinsam mit einem weiteren Henge-ähnlichen Monument, das erst vor einem Jahr entdeckt wurde (...wir berichteten) und einer Reihe weitere kleinere Monumente, könnte diese Anlage als Schreine gedient haben, wie sie von Besuchern des kultischen Zentrums genutzt wurden.




Luftbild: Der Stonehenge-Steinkreis (m.) mit dem Cursus im Hintergrund (Pfeile). | Quelle: english-heritage.org.uk


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#11

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 20.12.2011 12:22
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

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Cardiff/ Wales - Britische Archäologen ist es erstmals gelungen, den exakten Ursprung jener Steine zu identifizieren, die zum Bau des ersten Stonehenge-Steinkreises verwendet wurden. Die Entdeckung der Forscher könnte dazu beitragen, die Frage zu beantworten, wie die Steine aus dem walisischen Pembrokeshire in die Salisbury Plains der südenglischen Grafschaft Wiltshire transportiert wurden.

Wie die Forscher um Dr. Rob Ixer von der Leicester University und Dr. Richard Bevins vom Amgueddfa Cymru, dem National Museum Wales, aktuell im Fachmagazin "Archaeology" berichten, haben sie neun Monate lang eine umfangreiche Sammlung von Proben geologischer Aufschlüsse in der walisischen Grafschaft Pembrokeshire zusammengetragen und identifiziert, um so die Herkunft der ersten Steine von Stonehenge zu bestimmen.

Demnach stammt ein Großteil der sogenannten Blausteine aus einem 70 Meter langen Areal mit dem Namen Craig Rhos-y-felin in der Nähe von Pont Saeson.

Nun wollen sich die Archäologen auf dieses Gelände konzentrieren und hoffen hier auch Hinweise auf die menschlichen Aktivitäten vor Ort zu finden, um so neue Informationen darüber zusammentragen zu können, wie sie Steine aus Pembrokeshire nach Stonehenge gelangt sind. Zudem sollen nun auch die Herkunftsorte weiterer Stonehenge-Steine bestimmt werden.

Alternativ zu einem Transport der Blausteine durch Menschen, vermuten einige Forscher auch, dass die Rohsteine der späteren Stonehenge-Steine von Gletschern von Wales nach Wilsthire transportiert und erst hier verarbeitet wurden. Auch diese Theorie könnte bald bestätigt oder widerlegt werden, sollte in Craig Rhos-y-felin Spuren eines Steinbruchs gefunden werden können.


Der Steinkreis von Stonehenge im englischen Wiltshire. | Copyright: A. Müller, grenzwissenschaft-aktuell.de


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#12

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 20.02.2012 12:49
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

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Vancouver/ Kanada - Bei der Archäoakustik handelt es sich um eine zunehmend ebenso an Ansehen wie an Popularität gewinnende Facette der Archäologie, mit der die einstigen Klangwelten archäologischer Stätten erforscht werden, um damit Rückschlüsse auf die Nutzung etwa von Höhlen und Bauwerken, etwa für kultisch-kulturelle Zwecke ziehen zu können. Auf dem Jahrestreffen der "American Association for the Advancement of Science" (AAAS) präsentierte der kalifornische Archäoakustiker Steven J. Waller seine neue Theorie, wonach der mächtige Steinkreis von Stonehenge im englischen Wiltsthire sozusagen ein Nachbau einer für die damaligen Menschen zwangsläufig magisch erscheinenden Klangillusion akustischer Interferenz sein könnte.

In Feldversuchen hatte Waller zuvor ergründet, welche Assoziationen vor dem geistigen Auge von Probanden entstehen, wenn diese mit verbundenen Augen zwei Flötenspieler auf einer Kreisbahn umrunden, wenn die Musiker gemeinsam ein und denselben fortwährenden Ton spielen.

Von dem bei den meisten Probanden übereinstimmenden Ergebnis war Waller fasziniert, zeichnete das immer wieder An- und Abschwellen der inneren Wahrnehmung doch gleichmäßige Abstände und in der Vorstellung der Probanden entsprechend platzierte steinerne Säulen, Mauern oder mächtige Steinblöcken. "Die Skizzen dieser von den Klängen erweckten Assoziationen, gleichen dem Bauplan der ikonografischen Steinkreise von Stonehenge erstaunlich genau nach", so Waller.


In der Jungsteinzeit, so erläutert Waller, war den Menschen die Natur von Klangwellen und deren Eigenschaft, sich gegenseitig sowohl verstärken als auch abzuschwächen oder sogar gänzlich auszulöschen zu können - also das Phänomen der Interferenz und dessen physikalischen Hintergründe - noch nicht bekannt. "Alles, was sich die Menschen damals nicht erklären konnten, wurde magisch und übersinnlich interpretiert", so der unabhängige Forscher. "Die beim Kreistanz wahrgenommenen ruhigeren Abschnitte, könnten auch bei den jungsteinzeitlichen Menschen, die etwa im Kreis Musikanten umrundet haben, die Illusion erweckt haben, dass ein unsichtbares Objekt bzw. Objekte zwischen ihnen und den Musikanten stand."

Diese Illusion könnte für die Menschen ein beeindruckendes und wahrhaft magisches Erlebnis gewesen sein. Ein solches Erlebnis, so radikale Wallers Theorie, könnte Inspiration und Motivation zum Nachbau dieser Klangmauern gewesen sein - eine Illusion, die auf die Menschen wie eine übersinnliche Eingabe gewirkt haben könnte.

Tatsächlich reproduziere selbst noch die heutige Ruine diesen Eindruck, wenn man den Steinkreis umrundet, während in seinem Inneren eine Klangquelle aktiv ist, so Waller: "Die Steine von Stonehenge werfen sozusagen akustische Schatten, die auf erstaunlich akkurate Weise das Interferenzmuster des Bauwerks imitieren."

Schon 2009 zeigte der Musikwissenschaftler Rupert Till von der Huddersfield University anhand eines Computermodells von Stonehenge, dass der Steinkreis in seiner ursprünglichen Form ideal war, um bestimmte Klänge und Musik zu verstärken - Stonehenge also als frühgeschichtliche Open-Air-Konzertarena?


Klangraum Stonehenge (Illu.). | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de


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#13

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 28.06.2012 21:28
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

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Sheffield (England) - Während frühere archäologische Theorien im großen und heute noch so markanten Steinkreis von Stonehenge ein prähistorisches Observatorium, einen Sonnentempel, ein Heilzentrum oder einen Tempel antiker Druiden sahen, lehnen die seit 10 Jahren am "Stonehenge Riverside Project" (SPRP) beteiligten Wissenschaftler diese Erklärungstheorien nun ab und sehen in der Hauptbauphase des Monuments zwischen 3.000 und 2.500 v. Chr. einen Britannien vereinigenden Akt zuvor verstrittener und unverbündeter regionaler Gruppen.

Wie die Wissenschaftler der Universitäten von Sheffield, Manchester, Southampton, Bournamouth und dem University College London erläuterten, erforschten sie nicht nur den Steinkreis und seine Landschaft, sondern auch die weiteren sozialen und ökonomischen Zusammenhänge der Hauptbauphase von Stonehenge zwischen 3.000 und 2.500 v. Chr.

"Als Stonehenge errichtet wurde, gab es eine stets anwachsende inselweite Kultur. Dieselben Stile etwa beim Bau der Häuser oder von Töpferware und anderer verarbeiteter Materialien gab es sowohl auf den Orkney Inseln als auch an der Südküste", erläutert Professor Mike Parker Pearson von der University of Sheffield. "Dieser Umstand unterschied diese Epoche von den staken Regionalismen früherer Jahrhunderte."

Folgt man der Interpretation der Wissenschaftler, so stellte die Hauptbauphase ein gewaltiges Unterfangen dar, dass die Arbeitskraft von Tausenden benötigte, um die tonnenschweren Steine von weither - etwa aus dem westlichen Wales ins heutige Wiltshire - zu transportieren, hier zu bearbeiten und zu einem Steinkreis aufzurichten. "Alleine für die Arbeit selbst war es notwendig, dass alle zusammenhielten und das war ein Akt der Vereinigung."

Dennoch hatte Stonehenge auch schon zur damaligen Zeit eine besondere Bedeutung für die prähistorischen Briten. Hinweise darauf geben die von den Forschern entdeckte Ausrichtung der sog. Avenue, die auf einer ganzen Reihe von natürlichen Landformen sitzt und eine Achse genau zwischen den Sonnenaufgangspunkten der Sonnenwenden im Sommer und Winter bildet.

"Als wir über diese besondere natürliche Ausrichtung nach dem Weg Sonne in der Landschaft stießen, bemerkten wir, dass die prähistorischen Menschen diesen Ort, an dem sie Stonehenge errichten wollten, nicht zufällig gewählt hatten sondern, weil er schon zuvor eine besondere Bedeutung für sie hatte", so Pearson weiter. "Das könnte erklären, warum sich rund um Stonehenge acht Monumente mit einer Ausrichtung auf die Sonnenwenden finden - eine Anzahl, wie wir sie sonst von nirgendwoher kennen. Vielleicht sahen die frühen Briten diesen Ort als das Zentrum ihrer Welt."

Die Forscher erklären weiter, dass die Wintersonnenwende für die damaligen Menschen vor 5.000 bis 5.400 Jahren wahrscheinlich bedeutsamer und wichtiger war als die Sommersonnenwende. Diese Erkenntnis ziehen die Forscher aus der Untersuchung von Funden von Schweinezähnen in der Stonehenge-nahen Siedlung Durrington Walls und damit aus den Resten umfangreicher Gelage, deren Anteil verzehrter Schweine im Winter jene im Sommer deutlich überstieg. "Zudem sind die meisten Monumente auf den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zur Wintersonnenwende ausgerichtet - während allerdings die Hauptausrichtung von Stonehenge selbst dazu entgegengesetzt, also auf den Mitsommer-Sonnenaufgang ausgerichtet ist."

Dass Stonehenge von anderen fernen Kulturen wie etwa den alten Ägyptern oder gar von Außerirdischen inspiriert worden sein könnte, lehnen die Archäologen in ihrer Presseerklärung explizit und strikt ab: "Alle architektonischen Einflüsse können in früheren Monumenten und Bauten innerhalb Britanniens, mit Ursprüngen in Wales und Schottland gefunden werden. Tatsächlich waren die neolithischen Briten vom Rest Europas Jahrhunderte lang isoliert. Britannien mag vereint worden sein, aber es hatte Interesse daran, sich mit den Menschen auf der anderen Seite des Ärmelkanals auszutauschen. Stonehenge wirkt somit wie ein letzter Aufschrei einer Steinzeit-Kultur, die von Europa und damit von neuen Technologien wie Metallwerkzeuge und dem Rad isoliert war."


Der Steinkreis von Stonehenge. | Copyright: A. Müller, grewi.de


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#14

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 30.10.2014 04:42
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

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Birmingham (England) - Im Rahmen der Bodenerkundungen des Stonehenge-Areals haben Archäologen auch die nahe des Steinkreis gelegene Ringwallanlage der Durrington Walls untersucht. Bislang war lediglich bekannt, dass es sich um einen ovalen Wall gehandelt hatte, dem ein Graben vorgelagert war. Jetzt zeigen die Vermessungsdaten mit Bodenradar, dass auch diese Henge-Anlage in einer frühen Bauphase von einer Reihe massiver Pfosten oder Steinen umgeben war. Damit könnte Durrington Walls zu den größten derartigen Bauwerken überhaupt zählen.

Während Stonehenge selbst zwar aufgrund seiner imposanten Steintore das wohl bekannteste Henge-Bauwerk ist, ist es bei weitem nicht der größte Steinkreis. Mit einem äußeren Durchmesser des markanten einst vollständig geschlossenen Decksteinringes von gerade einmal 33 Metern, wird er bei Weitem Durchmesser des ehemals äußersten Steinkreises von Avebury mit ganzen 427 Metern und einem Umfang von 1.200 Metern übertroffen.


Der jetzige Nachweis von bis zu 60 an die 3 Meter hohen Blöcken, die einst die Anlage der Durrington Walls einschloss, macht diese Henge-Konstruktion mit einem Umfang von mehr als 1.500 Metern zur wahrscheinlich größten derartigen Anlage nicht nur in England, sondern auch weltweit. Aus diesem Grund sprechen die Archäologen um Professor Vincent Gaffney von der University of Birmingham, der die Untersuchungen im Rahmen des "The Stonehenge Hidden Landscapes Project" (...wir berichteten) gemeinsam mit dem österreichischen Boltzmann Institute for Archaeological Prospection and Virtual Archaeology leitete, auch bereits von einem "Super-Henge".

Zudem fanden die Forscher Hinweise darauf, dass sich auch im Innern bzw. unter den heute noch vorhandenen Durrington Walls große Steine oder Holzquader befinden. Zusammengenommen erklärte Gaffney gegenüber der BBC, dass diese Funde nun ein völlig neues Bild von der Bedeutung und den Bauphasen der Durrington Walls zeichnen.


Die heutigen Reste der Durrington Walls, in unmittelbarer Nähe zu Woodhenge (s. kleine Kreisanlage u.) und Stonehenge (nicht mehr auf dem Bildausschnitt). | Quelle: Google Earth


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#15

RE: Stonehenge:

in Mythologie & Weltgeschichte 23.04.2015 14:55
von Adamon • Nexar | 13.574 Beiträge

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Das Luftbild zeigt die unterschiedliche Ausrichtung des größten Stonehenge-Steins uns einiger umliegender Steine (rot) entgegen der Ausrichtung des sonstigen Monuments (blau). | Copyright/Quelle: Tim Daw / WANHS / BBC

Stonehenge (England) - Schon lange ist bekannt, dass der imposante Steinkreis von Stonehenge im englischen Wiltshire auf den Aufgang der Sonne zur Sommersonnenwende (Mittsommer) ausgerichtet ist. Der größte Stein der Anlage macht hier jedoch eine Ausnahme. Da der einst umgekippte gewaltige Sarsenstein jedoch 1901 wieder aufgerichtet worden war, vermuteten Historiker bislang, dass seine Ausrichtung auf einem Fehler während dieser Arbeiten beruht. Jetzt präsentiert ein Angestellter am historischen Denkmal seine Theorie, wonach die abweichende Ausrichtung des Steins und einiger Nachbarsteine gewollt sein könnte.

Laut Tim Daw weist der Stein gerade durch seine "verdrehte" Ausrichtungsachse nun auf den Sonnenaufgangspunkt zur Wintersonnenwende: "Meine Untersuchung zeigen, dass nicht nur der große Stein (Nr. 56) aus der sonstigen Symmetrie ausbricht, sondern dass auch einige umliegende Steine - darunter auch der sogenannte Altar-Stein - einst entsprechend ausgerichtet, später jedoch am restlichen Monument orientiert, wieder auf- und ausgerichtet wurden", so Daw gegenüber der BBC.

Schon im vergangenen Jahr war es Daw, der Beweise dafür erbringen konnte, dass der äußere Kreis aus Steintoren, den sogenannten Trilithen, einst tatsächlich ein geschlossenes Rund darstellten (...wir berichteten).

Die von Daw nun beschriebene Ausrichtung liege um 80 Grad entgegen der sonstigen Ausrichtung des Monuments. Bisherige Berechnungen hätten diese Ausrichtung wahrscheinlich deshalb übersehen, da sie auf idealisierten Plänen des Monuments und nicht auf den tatsächlichen Gegebenheiten basieren, so der Forscher.

"Hierbei handelt es sich nicht um eine nebulöse Ausrichtung auf einen weit entfernten Stern", gibt Daw zu bedenken. "Dieser 100 Tonnen schwere Stein markiert absichtlich ein wichtiges Ereignis entgegengesetzt zu dem, nach dem der Rest der Anlage ausgerichtet wurde."

Während ein einzelner "falscher" Stein noch Zufall sein könnte, belege die gleiche Ausrichtung von gleich fünf der wichtigsten Steine des Stonehenge-Steinkreises, dass es sich hierbei um ein beabsichtigtes Merkmal der Anlage handele, so der Forscher.

Seine Entdeckung hat Tim Daw aktuell im Magazin der Wiltshire Archaeological and Natural History Society (WANHS) veröffentlicht. Auch der WANHS-Direktor und Direktor des Wiltshire Museum in Devizes, David Dawson, zeigt sich von Daws Ausführungen interessiert: "Das ist eine wirklich interessante neue Idee, wie sie die verdrehte Position des Trilithons erklären könnte. Sie hebt zudem die Bedeutung der Sommer- und Wintersonnenwenden für Stonehenge und den 80-Grad-Unterschied dazwischen hervor. (...) Wir wissen, dass schon die sogenannte Bush-Barrow-Raute, die in einem Grabhügel in den Normanton Downs unweit von Stonehenge gefunden wurde, ebenfalls auf dies astronomische Merkmal hinweist. Die neue Entdeckung dürfte nun erneut zu einer neuen archäologischen Debatte und zu einer Überprüfung der neuen Hypothese führen."

grenzwissenschaft-aktuell


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