RE: Gemischte Ausserordentliche II: - 3
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#31

RE: Gemischte Ausserordentliche II:

in Ausserordentliche Wesenheiten 17.12.2014 19:51
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

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Satellitenaufnahme der Oke Bay in Neuseeland vom 30. Januar 2014. | Copyright/Quelle: Google Earth/Maps

Hamilton (Neuseeland) - Wieder einmal sorgt eine Entdeckung eines ungewöhnlichen Bilddetails auf Satellitenaufnahmen des Online-Atlanten Google Earth/Maps für Aufsehen und kontroverse Diskussionen. Auf der Aufnahme der Oke Bay an der Ostküste des Far North District auf der Nordinsel Neuseelands ist im seichten Küstenwasser ein ungewöhnliche langer, schlangeförmiger "Schatten" zu sehen, von dessen Spitze aus eine deutliche Bugwelle ausgeht. Zeigt die Aufnahme ein bekanntes Tier, die Spur eines Bootes oder vielleicht sogar das von den neuseeländischen Ureinwohnern als Taniwha bezeichnete Ungeheuer?

Entdeckt hat das ungewöhnliche Bilddetail Pita Witehira aus Hamilton, als er seinen Urlaubsort auf Google Earth betrachten wollte. Gegenüber der "Daily Mail Australia" erklärte der Ingenieur, dass das rund 12 Meter lange Objekt wohl zu groß für eine bekannte Haiart sei. Zudem bewege sich dieses Objekt aber so schnell und zu scharfkurvig, als dass es um einen Wal handeln könne. Auch ein Boot schließt Witehira aus. Zwar verursache das Objekt eine vergleichbare Bugwelle, doch fehle der charakteristische Schaum auf dem Wasser, wie er von Booten, die eine solche Bahn und Welle erzeugen, von deren Motoren erzeugt werde. Zur Erläuterung präsentiert Witehira Google-Earth-Aufnahmen solcher Boote mit vergleichbaren Bugwellen.


Satellitenaufnahmen von Motorbooten, die vergleichbare Bugwellen, zugleich aber auch deutlich erkennbare Schaumkronen darauf erzeugen. | Copyright/Quelle: Google Earth/Maps

Tatsächlich kennt der Mythen- und Legendenschatz der Ureinwohner Neuseelands ein Wesen, das die Maori Taniwha nennen. Das drachen- oder schlangenähnliche Fabelwesen lebt demnach vornehmlich in Höhlen, Gewässern und im Meer und ist sowohl dafür berüchtigt, Menschen zu fressen, als auch diese zu beschützen.


Traditionelle Maori-Darstellung eines Taniwha. | Copyright: gemeinfrei

Zugleich erinnert die aktuelle Google-Earth-Aufnahme an einen bis heute kontrovers diskutierten Klassiker der Kryptozoologie - also jenem Forschungszweig, der nach zwar zahlreich von Legenden und Augenzeugen, jedoch von der Wissenschaft noch nicht beschriebenen Tierarten sucht: Am 12. Dezember 1964, gelangen Robert Le Serrec angeblich zufällig drei Aufnahmen eines dunklen kaulquappen-schlangenartigen Objekts vor der australischen Insel Hook Island. Begleitend zu seiner Fotoreihe erklärte der Fotograf, dass sich die "Seeschlange" zunächst nicht bewegt und er schon vermutet habe, dass das Tier tot sei. Erst als er sich ihm näherte, habe es sein Maul geöffnet und sei auf ihn und seine Familie zu, dann aber davongeschwommen.


Robert Le Serrecs Aufnahmen einer vermeintlichen Seeschlange vor Hook Island im Dezember 1965. | Copyright: Robert Le Serrec

Seit der Veröffentlichung der Aufnahmen wird über deren Authentizität und das, was sie zeigen kontrovers diskutiert. Neben der Vermutung, dass es sich tatsächlich um ein unbekanntes seeschlangenartiges Tiere handeln könnte, vermuten Kritiker, die Aufnahme zeige einen übergroßen Plastiksack, wie er von der US-Navy zum Abschleppen von Benzin benutzt wurde. Andere sehen in dem "Wesen" einen abgestürzten und mit Tang bedeckten Wetterballon oder sogar eine vom Fotografen in trügerischer Absicht im seichten Gewässer platzierte, entsprechend geformte Plastikfolie.

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#32

RE: Gemischte Ausserordentliche II:

in Ausserordentliche Wesenheiten 21.12.2014 18:04
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

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Der Himalayabär (Ursus arctos isabellinus). | Copyright: German Stimban (WikiCommons), CC BY-SA 3.0

Oxford (England) - Während das Ergebnis einer DNA-Analyse angeblicher Yeti-Haare durch ein Team um den Oxford-Genetiker Brian Sykes Vertreter der Theorie einer noch unbekannten Großprimatenart im Himalaya enttäuschte, lieferte es zugleich den Nachweis einer vermeintlichen zoologisch-kryptozoologischen Sensation: Die Existenz einer urzeitlichen Eisbärenart im Himalaya (...wir berichteten). Jetzt jedoch hat eine Überprüfung der Analyseergebnisse ergeben, dass diese Schlussfolgerung auf einem Fehler beruht - den auch die Autoren um Sykes eingestanden haben.

UPDATE 19.12.2014Erst gestern berichteten wir über einen Fehler bei der Identifizierung der DNA-Analyseergebnisse angeblicher Yeti-Haarproben durch den Oxford-Genetiker Dr. Brian Sykes und Kollegen. In dieser gestrigen Meldung berichteten wir, dass die DNA nicht, wie von Sykes und Kollegen ursprünglich berichtet, mit der eines urzeitlichen Eisbären, sondern mit der des Himalayabären übereinstimme. Heute müssen wir leider eingestehen, dass auch diese Zuordnung falsch war, bzw. von uns nicht korrekt dargestellt wurde. GreWi bittet dies an dieser Stelle zu entschuldigen. Richtig ist: Die in den angeblichen Yeti-Proben gefundene DNA stammt nicht von einem urzeitlichen Eisbären des Pleistozäns sondern stimmt zu 100 Prozent mit der moderner, heute lebender Eisbären überein. Was diese Bären jedoch im Himalaya zu suchen haben, ist weiterhin rätselhaft. weiterlesen... + + +

Wie Dr. Ceiridwen Edwards von der University of Oxfordshire und Dr. Ross Barnett vom Statens Naturhistorikse Museum der Universität Kopenhagen aktuell im Fachjournal "Proceedings of the Royal Society B" (DOI: 10.1098/rspb.2014.1712), in dem schon Sykes und Kollegen ihre DNA-Studie veröffentlicht hatten (...wir berichteten) berichten, handele es sich bei der festgestellten Übereinstimmung der untersuchten "Yeti-DNA" mit der eines urzeitlichen Eisbären des Pleistozäns um einen Fehler. Stattdessen stimme die identifizierte DNA mit der einer seltenen Braunbärenart überein:

"Der Himalayabär (Ursus arctos isabellinus, s. Abb.) ist eine Unterart des Braunbären und lebt in den Höhenregionen des Himalaya, in den entlegenen Bergregionen Pakistans, Nepals, Tibets, Bhutans und Indiens. Die Populationen der auch als Isabellbären bekannten Himalayanbären sind klein, leben isoliert und sind in vielen Teilen dieser Gebiete extrem selten. Der in dieser Region meist gebrauchte Name für diese Bären ist Dzu-Teh, ein nepalesischer Begriff für 'Rinder/Viehbär' und diese Bären werden schon seit langem mit dem Mythos des Yeti assoziiert."

In einer ebenfalls in den "Proceedings of the Royal Society B" veröffentlichten Antwort (DOI: 10.1098/rspb.2014.2434) haben Professor Brian Sykes, Terry W. Melton und der Leiter des Naturkundemuseums Lausanne Dr. Michel Sartori den Fehler anerkannt. Dieser sei durch eine unvollständige Suche in der GenBank verursacht worden:

"Auch wenn dieser Fehler zweifellos unglücklich ist, verändert er jedoch nicht die (grundsätzliche) Schlussfolgerung unserer aus den (angeblichen) Yeti-Haaren extrahierten Sequenzen, noch entwertet er die in unserem Artikel diskutierten möglichen Erklärungen." Auch werde die Schlussfolgerung, dass die untersuchten Proben nicht von einem bislang unbekannten Primaten stammen, von dem Fehler nicht beeinträchtigt.

In unserem Originalartikel unterstreichen wir, dass die wahre Identität dieses faszinierenden Tieres neu definiert werden muss - vorzugsweise durch eine DNA-Sequenz aus einer frischen Gewebeprobe, die von einem lebenden Exemplar gewonnen wird, angesichts derer die DNA-Degeneration keine Bedenken mehr darstellt."

+ + + GreWi-Kommentar
Bislang ist noch unklar, ob Sykes und Kollegen mit dem "faszinierenden Tier" ihres letzten Satzes den Himalayabären meinen, oder ob (und wenn ja warum) sie weiterhin von einer unbekannten Tierart im Himalaya als Kern des Yeti-Mythos ausgehen. Derzeit sind wir um eine Antwort auf diese Frage bemüht und werden umgehend berichten, sobald uns diese vorliegt.


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#33

RE: Gemischte Ausserordentliche II:

in Ausserordentliche Wesenheiten 21.12.2014 18:05
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

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Archivbild: Eisbär. | Copyright: Hannes Grobe/AWI, CC-BY-SA 2.5

Oxford (England) - Erst gestern berichteten wir über einen Fehler bei der Identifizierung der DNA-Analyseergebnisse angeblicher Yeti-Haarproben durch den Oxford-Genetiker Dr. Brian Sykes und Kollegen. In dieser gestrigen Meldung berichteten wir, dass die DNA nicht, wie von Sykes und Kollegen ursprünglich berichtet, mit der eines urzeitlichen Eisbären, sondern mit der des Himalayabären übereinstimme. Heute müssen wir leider eingestehen, dass auch diese Zuordnung falsch war, bzw. von uns nicht korrekt dargestellt wurde. GreWi bittet dies an dieser Stelle zu entschuldigen. Richtig ist: Die in den angeblichen Yeti-Proben gefundene DNA stammt nicht von einem urzeitlichen Eisbären des Pleistozäns sondern stimmt zu 100 Prozent mit der moderner, heute lebender Eisbären überein. Was diese Bären jedoch im Himalaya zu suchen haben, ist weiterhin rätselhaft.

Unser Fehler entstand durch eine Vermischung unterschiedlicher Quellen der Nachricht. Hauptsächlich durch die in unserer Meldung zitierten Originalpublikationen im Fachjournal "Proceedings of the Royal Society B" und einer uns vorliegenden dazugehörigen (von GreWi in der Meldung jedoch nicht genannten) Meldung der BBC.

Wie die US-Kryptozoologe Loren Coleman in seinem Artikel richtig feststellt, hat der BBC-Autor die Fakten der neuen Zuordnung offenbar etwas vorschnell (wenn auch möglicherweise im Sinne der Autoren) weiterinterpretiert und diese Interpretation fälschlicherweise als Zitat der Autoren gekennzeichnet.

Die Fakten, wie sie auch in der Originalpublikation von Dr. Ceiridwen Edwards von der University of Oxfordshire und Dr. Ross Barnett vom Statens Naturhistorikse Museum der Universität Kopenhagen aktuell im Fachjournal "Proceedings of the Royal Society B" (DOI: 10.1098/rspb.2014.1712) und in der Antwort von Dr. Brian Sykes und Kollegen (DOI: 10.1098/rspb.2014.2434) zu finden sind, sind folgende:

- Die ursprüngliche Schlussfolgerung (von Sykes et al.), dass die angebliche Yeti-DNA zu 100 Prozent mit der eines urzeitlichen Eisbären übereinstimmt ist falsch.

- Richtig ist, dass die angebliche Yeti-DNA zu 100 Prozent mit der eines modernen Eisbären (Ursus maritimus) übereinstimmt.

Während (wie auch von GreWi gestern falsch berichtet) die Übereinstimmung der angeblichen Yeti-DNA mit der des zwar seltenen aber dennoch im Himalaya beheimateten Himalayabären (Ursus arctos isabellinus) keine Merkwürdigkeit darstellen würde, stellt der durch die DNA-Analyse belegte Umstand der Existenz mindestens zweier Eisbären mit einem Altersunterschied von rund 40 Jahren (entspricht dem Altersunterschied der analysierten Proben) im für Eisbären eigentlich fremden Himalaya die Forschung weiterhin vor ein Rätsel.

Und nun macht auch die Schlussbemerkung in der Antwort von Sykes et al. Zum nachgewiesenen Fehler wieder Sinn: "In unserem Originalartikel unterstreichen wir, dass die wahre Identität dieses faszinierenden Tieres neu definiert werden muss - vorzugsweise durch eine DNA-Sequenz aus einer frischen Gewebeprobe, die von einem lebenden Exemplar gewonnen wird, angesichts derer die DNA-Degeneration keine Bedenken mehr darstellt."


. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

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#34

RE: Gemischte Ausserordentliche II:

in Ausserordentliche Wesenheiten 10.01.2015 13:36
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...oot-videos.html

Weltweit kennen Märchen, Legenden und moderne Sagen Berichte über Begegnungen mit menschenähnlichen "Ungeheuern", die in den kaum besiedelten Waldgebieten des Kaukasus, der mongolischen Steppe, im Himalaya, China, auf den indonesischen Inseln, im australischen Outback und natürlich in den Wäldern Nordamerikas zuhause sein sollen. Seit Foto- und Filmkameras erschwinglich wurden und heute in Form von Smartphones nahezu jederzeit zur Verfügung stehen, wurden und werden diese Wesen immer wieder auch auf Film gebannt - entsprechende Aufnahmen zugleich aber auch von jeher kontrovers diskutiert. Im folgenden präsentiert GreWi die unserer Meinung nach 5 interessantesten dieser Filmdokumente der nordamerikanischen Varianten, die als Bigfoot, Sasquatch und Skunk Apes bekannt sind.

1. Der Patterson-Gimlin-Film (1967)
Am 20. Oktober 1967 filmten Roger Patterson und Robert "Bob" Gimlin am Bluff Creek in Kalifornien ein massiges und gänzlich behaartes, aufrecht gehendes, zudem offenkundig weibliches Wesen, wie dieses, sich noch einmal zur Kamera umdrehend, im nahen Unterholz und Wald verschwindet. Seit ihrer Veröffentlichung wird die Aufnahme wie kaum eine andere von Kritikern vehement angezweifelt und als Schwindel (Mann im Affenkostüm), von Bigfoot-Forschern hingegen als einer der besten Filmbeweise für die Existenz der schon in der Indianer-Folklore beschriebenen Wesen bezeichnet. Im Gegensatz zu immer wieder kolportierten gegenteiligen Behauptungen haben die beiden Filmer - Patterson (14.02.1933 – 15.01.1972) und Gimlin - selbst nie eingestanden, dass es sich um einen Schwindel handelt. Bob Gimlin steht bis heute in Zusammenarbeit mit Kryptozoologen und auf Konferenzen zur Authentizität seiner Aufnahmen. Statt dessen behaupteten jedoch verschiedene Personen entweder an der Herstellung des Kostüms beteiligt oder sogar der "Mann im Affenkostüm" gewesen zu sein. Bigfoot-Forscher sind hingegen davon überzeugt, entsprechende Behauptungen anhand anatomischer und proportionaler Analysen des Wesens im Patterson-Gimlin-Films, entkräften zu können.

Hier zunächst das Original...



...und eine stabilisierte Version der Aufnahmen



http://www.bfro.net/news/korff_scam.asp
http://www.bfro.net/REF/THEORIES/pgfdebunkings.asp

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...-aufnahmen.html


2. The Brown-Thermal-Footage (2013)
Am 30. Oktober 2013 gelangen Forschern zwischen 23:00 und 23:15 Uhr Aufnahmen eines massigen primatenartigen Wesens mit einer FLIR-Wärmebildkamera (FLIR) in den Wäldern nahe Grey Harbours im US-Bundesstaat Washington. Vergleiche der Ausmaße und Proportionen mit denen eines Menschen zeigen deutlich die im wahrsten Sinne des Wortes "gewaltigen" Unterschiede.



Ein Breakdown des Videos des für seine kritischen Videoanalysen bekannten Forschers Phil Poling (Parabreakdown)



3. Der Paul-Freeman-Film (1994)
1994 gelangen dem ehemaligen Forestranger Paul Freeman Aufnahmen einer vermeintlichen Familie von Bigfoot bzw. Saquatch in den Blue Mountains in Washington. Auch wenn die Qualität des Films selbst eher schlecht ist, konnten mit Bildbearbeitungs- und Stabilisierungsmethoden einige Details und Merkmale der aufrecht gehenden "Wood Apes" (Waldaffen) herausgearbeitet werden.

Stabilisierte Version des Paul-Freeman-Films und das Original...



4. Der Marble-Mountain-Film (2001)
Im Juni 2001 entdeckte Jim Mills während einer Wanderung mit einer Jugendgruppe in den Marble Mountains im US-Bundesstaat Kalifornien eine hüttenartige Struktur und wurde dann auf ein merkwürdiges Wesen aufmerksam, das die Gruppe von einem Berghang aus zu beobachten und mit deren Anwesenheit nicht gerade einverstanden zu sein schien. Auch hier sprechen anatomische und proportionale Merkmale des aufrecht gehenden Wesens gegen einen entfernten gewöhnlichen Wanderer als Erklärung.



http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...n-mogliche.html


Montag, 29. Dezember 2014
Die 5 interessantesten Bigfoot-Videos

Weltweit kennen Märchen, Legenden und moderne Sagen Berichte über Begegnungen mit menschenähnlichen "Ungeheuern", die in den kaum besiedelten Waldgebieten des Kaukasus, der mongolischen Steppe, im Himalaya, China, auf den indonesischen Inseln, im australischen Outback und natürlich in den Wäldern Nordamerikas zuhause sein sollen. Seit Foto- und Filmkameras erschwinglich wurden und heute in Form von Smartphones nahezu jederzeit zur Verfügung stehen, wurden und werden diese Wesen immer wieder auch auf Film gebannt - entsprechende Aufnahmen zugleich aber auch von jeher kontrovers diskutiert. Im folgenden präsentiert GreWi die unserer Meinung nach 5 interessantesten dieser Filmdokumente der nordamerikanischen Varianten, die als Bigfoot, Sasquatch und Skunk Apes bekannt sind.

1. Der Patterson-Gimlin-Film (1967)
Am 20. Oktober 1967 filmten Roger Patterson und Robert "Bob" Gimlin am Bluff Creek in Kalifornien ein massiges und gänzlich behaartes, aufrecht gehendes, zudem offenkundig weibliches Wesen, wie dieses, sich noch einmal zur Kamera umdrehend, im nahen Unterholz und Wald verschwindet. Seit ihrer Veröffentlichung wird die Aufnahme wie kaum eine andere von Kritikern vehement angezweifelt und als Schwindel (Mann im Affenkostüm), von Bigfoot-Forschern hingegen als einer der besten Filmbeweise für die Existenz der schon in der Indianer-Folklore beschriebenen Wesen bezeichnet. Im Gegensatz zu immer wieder kolportierten gegenteiligen Behauptungen haben die beiden Filmer - Patterson (14.02.1933 – 15.01.1972) und Gimlin - selbst nie eingestanden, dass es sich um einen Schwindel handelt. Bob Gimlin steht bis heute in Zusammenarbeit mit Kryptozoologen und auf Konferenzen zur Authentizität seiner Aufnahmen. Statt dessen behaupteten jedoch verschiedene Personen entweder an der Herstellung des Kostüms beteiligt oder sogar der "Mann im Affenkostüm" gewesen zu sein. Bigfoot-Forscher sind hingegen davon überzeugt, entsprechende Behauptungen anhand anatomischer und proportionaler Analysen des Wesens im Patterson-Gimlin-Films, entkräften zu können.

Hier zunächst das Original...

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...und eine stabilisierte Version der Aufnahmen

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- Eine ausführlicher Diskussion der Fakten zum Patterson-Gimlin-Film finden Sie HIER und HIER


GreWi-Links zum Patterson-Gimlin-Film:
- Bigfoot oder Affenkostüm...?
- Hollywood-Kostüm-Experte ist überzeugt: "Wesen in historischem Bigfoot-Film ist kein Mensch im Kostüm!"
- Neue Expertenanalyse: Bigfoot-Aufnahmen von 1967 sind authentisch

2. The Brown-Thermal-Footage (2013)
Am 30. Oktober 2013 gelangen Forschern zwischen 23:00 und 23:15 Uhr Aufnahmen eines massigen primatenartigen Wesens mit einer FLIR-Wärmebildkamera (FLIR) in den Wäldern nahe Grey Harbours im US-Bundesstaat Washington. Vergleiche der Ausmaße und Proportionen mit denen eines Menschen zeigen deutlich die im wahrsten Sinne des Wortes "gewaltigen" Unterschiede.


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Ein Breakdown des Videos des für seine kritischen Videoanalysen bekannten Forschers Phil Poling (Parabreakdown)

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3. Der Paul-Freeman-Film (1994)
1994 gelangen dem ehemaligen Forestranger Paul Freeman Aufnahmen einer vermeintlichen Familie von Bigfoot bzw. Saquatch in den Blue Mountains in Washington. Auch wenn die Qualität des Films selbst eher schlecht ist, konnten mit Bildbearbeitungs- und Stabilisierungsmethoden einige Details und Merkmale der aufrecht gehenden "Wood Apes" (Waldaffen) herausgearbeitet werden.

Stabilisierte Version des Paul-Freeman-Films und das Original...

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4. Der Marble-Mountain-Film (2001)
Im Juni 2001 entdeckte Jim Mills während einer Wanderung mit einer Jugendgruppe in den Marble Mountains im US-Bundesstaat Kalifornien eine hüttenartige Struktur und wurde dann auf ein merkwürdiges Wesen aufmerksam, das die Gruppe von einem Berghang aus zu beobachten und mit deren Anwesenheit nicht gerade einverstanden zu sein schien. Auch hier sprechen anatomische und proportionale Merkmale des aufrecht gehenden Wesens gegen einen entfernten gewöhnlichen Wanderer als Erklärung.


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GreWi-Meldung zum Marble-Mountain-Film:
- Vor 10 Jahren: Camper entdecken mögliche Bigfoot-Hütte und filmen Bigfoot aus der Ferne

5. Police-Dash-Cam-Video (2009)
In der Nacht des 16. Mai 2009 sah und filmte ein Polizeibeamter in Begleitung einer Sozialarbeiterin die Bordkamera ein affenartiges Wesen, das auf zwei Beinen laufend unmittelbar vor dem Auto erstaunlich schnell eine Straße im Lumpkin County im US-Bundesstaat Georgia überquerte. Auch wenn die Aufnahme aufgrund der schlechten Lichtqualität kaum Details des "Wesens" zeigen, wirken die Reaktionen der Zeugen, die ebenfalls von der Dash-Cam aufgezeichnet wurden, sehr authentisch. Filmten die Beamten ein Exemplar der Südstaaten-Variante von Bigfoot & Sasquatch, den sogenannten Stinkaffen "Skunk Ape"?


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RE: Gemischte Ausserordentliche II:

in Ausserordentliche Wesenheiten 02.02.2016 05:05
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

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Schematischer Größenvergleich des Gigantopithecus und einem modernen Menschen.
Copyright: H. Bocherens
Tübingen (Deutschland) – Während einige Kryptozoologen hinter Berichten von Bigfoot, Yeti & Co überlebende Populationen des Riesenaffen Gigantopithecus vermuten, gilt der bis zu drei Meter große Primat den meisten Biologen als schon seit spätestens 100.000 Jahren ausgestorben. Jetzt haben Evolutionsbiologen untersucht, warum die vermutlich größten Affen der Erdgeschichte ausgestorben sind. Ob Urzeit-Bigfoot oder nicht – die Erkenntnisse der Wissenschaftler sind auch für die Diskussion um Bigfoot und Artgenossen interessant.

Wie die Wissenschaftler des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP) in Tübingen und des Senckenberg Forschungsinstituts in Frankfurt aktuell im Fachjournal „Quaternary International“ (DOI: 10.1016/j.quaint.2015.11.059) berichten, starb der Gigantopithecus wahrscheinlich aufgrund seiner mangelnden Anpassungsfähigkeit aus, da – das zeigen Analysen an fossilem Zahnschmelz – die Primaten auf einen bewaldeten Lebensraum beschränkt waren.

Wie sich der zwischen 1,8 bis 3 Meter große und 200 bis 500 Kilogramm schwere Riesenaffe ernährte, darüber gab es bislang verschiedene Theorien: Während die einen von einer rein vegetarischen Lebensweise ausgingen, hielten andere den Affen für einen Fleischfresser und noch andere sogar eine ausschließlich aus Bambus bestehende Nahrung für wahrscheinlich. „Leider gibt es von Gigantopithecus nur wenige Fossilfunde – es sind nur einige große Zähne und wenige Unterkieferknochen bekannt. Das macht es schwierig Rückschlüsse zu ziehen“, erklärt Prof. Dr. Hervé Bocherens vom Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP) an der Universität Tübingen. „Wir konnten nun aber etwas Licht in das Dunkel der Geschichte dieses Primaten bringen.“

Gemeinsam mit seinen Frankfurter Kollegen vom Senckenberg Forschungsinstitut Prof. Dr. Friedmann Schrenk und PD Dr. Ottmar Kullmer sowie weiteren internationalen Wissenschaftlern hat Bocherens den Zahnschmelz der fossilen Riesenaffen untersucht, um Rückschlüsse auf deren Ernährung zu ziehen und mögliche Faktoren für ihr Aussterben zu definieren. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich die großen Primaten nur im Wald aufhielten und ihre Nahrung aus diesem Lebensraum bezogen“, erläutert Bocherens und ergänzt: „Gigantopithecus war ein reiner Vegetarier, aber nicht auf Bambus spezialisiert.“

Für ihre Studie haben die Forscher stabile Kohlenstoffisotope im Zahnschmelz der Riesenaffen untersucht, denn diese können auch nach mehreren Millionen Jahren Auskunft über die Nahrungsgewohnheiten geben. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Lebensraum des Riesenaffen – obwohl er vermutlich zu schwer war, um auf Bäume zu klettern – auf Waldgebiete beschränkte“, erläutert die HEP-Pressemitteilung und führt weiter aus: „Dies war sowohl in China als auch in Thailand der Fall, wo neben Waldlandschaften auch offene Savannen zur Verfügung gestanden hätten.“


Backenzahn (Typusexemplar) von Giganthopithecus blacki in der Hand von Prof. Dr. Friedemann Schrenk.
Copyright: Senckenberg

„Um die Evolutionsgeschichte von Primaten nachvollziehen zu können, ist es wichtig, einen Blick auf deren Speiseplan zu werfen“, erklärt Bocherens und fügt hinzu: „Unsere Ergebnisse helfen auch die Gründe für das Aussterben des Riesenaffen besser zu verstehen.“

Bocherens und seine Kollegen gehen davon aus, dass die Größe von Gigantopithecus verbunden mit seiner Beschränkung auf einen Lebensraum den Affen zum Verhängnis wurde: „Verwandte des Riesenaffen wie der heutige Orang-Utan haben trotz einer Spezialisierung auf einen Lebensraum überlebt. Die Orang-Utans haben aber einen langsamen Stoffwechsel und können mit wenig Nahrung auskommen. Gigantopithecus war aufgrund seiner Größe vermutlich auf eine große Menge Nahrung angewiesen. Als die bewaldeten Gebiete sich in der Zeit des Pleistozäns immer mehr zu Savannen-Landschaften entwickelten, war das Nahrungsangebot für den Riesenaffen wohl einfach zu gering“, schließt der Tübinger Wissenschaftler.

+ + + GreWi-Kommentar
Ob es sich bei heutigen Berichten von Bigfoot, Sasquatch, dem Yeti und dessen chinesischen Varianten wie dem sog. Yeren (Sangui) um Nachkommen des Gigantopithecus handelt oder nicht, klärt natürlich auch diese Studie nicht. Will sie aber auch nicht.


Archivbild: Frühmenschen beobachten eine Gruppe Riesenaffen (Gigantopithecus).
Quelle: d.umn.edu

Dennoch liefern die Schlussfolgerungen auch interessante Aspekte in genau dieser Sache. Nicht zuletzt behaupten einige Kritiker der Existenz der angeblich lediglich nur noch nicht wissenschaftlich beschriebenen Großprimaten, dass solchen Populationen die Lebens- und Nahrungsgrundlage fehlen würde, da derart große Primaten wahrscheinlich keine reinen Vegetarier sein könnten. Zumindest zur Klärung dieses Aspekts der Bigfoot-Diskussion trägt die Studie also bei.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#36

RE: Gemischte Ausserordentliche II:

in Ausserordentliche Wesenheiten 02.02.2016 05:29
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...h-ness20160120/


Blick über die Ruine von Urquhart Castle auf den Loch Ness.
Copyright: Sam Fentress, CC BY-SA 2.0
Loch Ness (Schottland) – Bislang galt die genaue Tiefe des sagenumwobenen Loch Ness in Schottland als bekannt. Neue Sonaraufzeichnen haben nun jedoch eine bislang unbekannte Tiefenspalte ausfindig gemacht die zeigt, dass der Loch mehr als 20 Meter tiefer ist. Einige Kryptozoologen hoffen nun auf neue Sonarmessungen, auf der Suche nach dem berühmtesten vermeintlichen Bewohner des Lochs.

Bislang wurde die Tiefe des zweittiefsten britischen Süßwassersees mit 813 Fuß (also knapp 248 Metern) angegeben. Bei einer Messung mit neuster Sonartechnologie entdeckte der ehemalige Fischer und jetzige Kapitän eines Ausflugschiffes, Keith Stewart, nun jedoch eine bislang unbekannte Spalte m Grund des Lochs mit einer Tiefe von knapp 271 Metern.

Gegenüber dem „Daily Record“ berichtete Stewart, dass er selbst lange Zeit die Existenz des Seeungeheuers angezweifelt habe, „aber vor zwei Wochen habe ich dann etwas auf meinen Sonar gesehen, das wie ein längliches Objekt mit Buckel aussah“. Bei einer späteren Kontrollfahrt sei das Objekt dann aber nicht mehr an seinem Platz gewesen.

Bislang ist noch nicht genau bekannt, wie lange die Tiefenspalte ist. Doch konnte sie bereits von weiteren mit Sonar ausgerüsteten Schiffen bestätigt und inoffiziell auf den Namen „Keith’s Abyss“ getauft werden.

Auf der Grundlage der neuen Entdeckung spekulieren Nessie-Fans und einige Kryptozoologen bereits darüber, ob es sich hierbei um ein Versteck des Seeungeheuers handeln könnte, wie es die nur seltenen Sichtungen erklären könnte. Zudem belegt der Fund, dass der Loch Ness bis heute noch nicht ausführlich erforscht ist.

Glaubt man alten Legenden, so gibt es noch zahlreiche unentdeckte Höhlen, unterirdische Verbindungen zu den Nachbar-Lochs, wie etwa dem Loch Morar, und sogar zur Nordsee. Es sind gerade letztere Strukturen, die einige Forscher vermuten lassen, dass Nessie gar nicht im Loch Ness selbst beheimatet sein könnte, sondern durch diese Verbindungen lediglich etwa zur Futtersuche den Loch Ness aufsucht. Tatsächlich sollen auch schon in den anderen Lochs Seeungeheuer wir Mhorag im Morar, gesichtet worden sein. Ohne eine Verbindung zur offenen See halten selbst viele eingefleischte Nessie-Forscher die Existenz einer Population großer Lebewesen, ohne dass diese deutlichere Spuren hinterlassen würde, für wenig wahrscheinlich.

Jetzt hofft man vor Ort auf eine neue, wissenschaftliche Vermessung des Loch Ness, durch die die Tiefenspalte noch genauer dokumentiert, und vielleicht sogar weitere Spalten, Höhlen und Verbindungen – vielleicht sogar auch das scheue Ungeheuer – gefunden werden könnten.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#37

RE: Gemischte Ausserordentliche II:

in Ausserordentliche Wesenheiten 02.05.2017 20:48
von Adamon • Nexar | 13.560 Beiträge

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/...-tiger20170328/

50 Wildtierkameras jagen Tasmanischen Tiger auf Kap York:


Historische Aufnahme eines Tasmanischen Tigers von 1910
Copyright: Gemeinfrei
Townsville (Australien) – Der auch als Tasmanische Tiger bezeichneten Beutelwolf gilt seit 1936, als das letzte bekannte Exemplar in einem Zoo verstarb, als eines der Wappentiere der Kryptozoologie. Diese Forschungsrichtung sucht nach Tieren, die entweder bereits als ausgestorben gelten oder zwar bereits vielfach von Legenden und Augenzeugen – jedoch noch nicht wissenschaftlich beschrieben wurden. Nachdem in letzter Zeit mehrfach Beutelwölfe auf der Kap-York-Halbinsel gesichtet und beschrieben wurden, planen Biologen vor Ort 50 Kamerafallen zu installieren, um nach Jahrzehnten früherer Sichtungen nun endlich den Beweis für lebende Exemplare zu erbringen.

Wie Professor Bill Laurance u.nd Dr Sandra Abell von der James Cook University gegenüber dem australischen Senders ABC berichten, basiert die Hoffnung der Forscher auf mehrfachen Sichtungen des Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) auf der im Norden des australischen Bundesstaates Queensland gelegenen Halbinsel.

Genaue Details über ihre Fotosafari nach dem Tasmanischen Tiger wollen die Forscher bis auf Weiteres nicht bekannt geben, um den Erfolg der Expedition nicht schon vorab zu gefährden.

Hintergrund: Der Tasmanische Tiger
Noch bis in die frühen 1900er Jahre hinein wurde der Tasmanische Tiger in Australien exzessiv bejagt und dadurch in freier Wildbahn wohlmöglich ausgerottet. Das letzte bekannte Exemplar verstarb 1936 im Beaumarais Zoo von Hobart. Der Grund für die Ausrottung war die von den weißen Farmern kolportierte Behauptung, dass die Beutelwölfe gefräßige Schafsräuber seien. In Wirklichkeit gingen die meisten gerissenen Schafe jedoch auf das Konto von verwilderten Hunden. Dennoch setzte in den 1830er Jahren die australische Regierung eine Belohnung von 25 Cent für jeden getöteten Tasmanischen Tiger aus. 2011 konnte eine Studie über die Beißkraft des etwa hundsgroßen Tieres eindeutig nachweisen, dass die Kiefer der Beutelwölfe in Wirklichkeit zu schwach waren, um größere Tiere wie Schafe zu reißen (…GreWi berichteten). Zudem setzte wahrscheinlich eine Krankheit der stark dezimierten Population der Tiere zu, welche sich in plötzlich zurückgehenden Abschussraten um 1906 abzeichnete. Trotz zahlreicher Bemühungen internationaler Zoos gelang es nicht, die Art in Gefangenschaft zu züchten und so vor der Ausrottung zu bewahren.

Zeigen diese Aufnahmen ein Exemplar 2008 in Western Victoria?



Neben dem Beutelwolf hoffen die Forscher zudem mit Hilfe der Kameras auch weitere seltene Tiere vor Ort fotografisch nachweisen zu können. Bis wann die Foto-Expedition dauern soll, war bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung noch nicht bekannt.

…GreWi wird weiter berichten.

© grenzwissenschaft-aktuell.de


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