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RE: Gemischte Ausserordentliche II:
in Ausserordentliche Wesenheiten 04.03.2021 18:22von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...-tiger20210301/
Beutelwolf-Forscher veröffentlichen Aufnahmen möglicher Tasmanischer Tiger:
Eine von insgesamt 3 Wildtierkamera-Tageslichtaufnahmen zeigt ein Jungtier mit zahlreichen Merkmalen der auch als “Tasmanische Tiger” bezeichneten und eigentlich als ausgestorbenen geltenden Beutelwölfe (Thylacinus cynocephalus). Copyright: Thylacine Awareness Group of Australia (TAGOA)
Hobart (Australien) – Nachdem Neil Waters bereits vor Tagen die Veröffentlichung von Aufnahmen einer Kamerafalle angekündigt hatte, auf denen lebende „Tasmanische Tiger“ (Thylacinus cynocephalus) zu sehen sein sollen, hat der Beutelwolf-Forscher die Bilder nun veröffentlicht. Ob die Aufnahmen Kritiker überzeugen können, bleibt abzuwarten.
Wie Waters von der “Thylacine Awareness Group of Australia” (TAGOA) gegenüber Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) schon vorab berichtet hatte, handelt es sich um insgesamt vier bzw. fünf Aufnahmen der Wildtierkamera: Zwei Bilder sind Infrarotaufnahmen, die ein Tier bei Nacht zeigen, drei weitere Tageslichtaufnahmen zeigen Tiere bei Tageslicht, in Farbe und in einer Entfernung von rund 3 Metern.
Während die erste Nachtsichtaufnahme noch verwackelt ist und sich darauf lediglich die beiden das IR-Licht reflektierenden Augen des Tieres abzeichnen, zeigt die zweite IR-Aufnahme das Tier frontal. Zwar ist die Aufnahme mangels Farbgebung und niedrigen Kontrasten nur bedingt aussagekräftig, doch wird schnell klar, warum Waters und Kollegen zweifeln, dass es sich bei dem abgelichteten Tier um ein bekanntes Tier der lokalen Fauna handelt. Unterstützt wird Waters durch die – derzeit noch anonymisierte Aussage eines Tiermediziners. Dieser stimmt in die Beobachtung mit ein, dass die Schnauze des Tieres für eine Katze zu lang sei. Mittels einer Überblendung mit einer historischen Aufnahme eines Beutelwolfes versucht Waters dann seine Argumentation im Sinne eines Beutelwolfes zu untermauern – gesteht aber selbst ein, dass die Aufnahme „nicht eindeutig“ sei.
Als Nächstes präsentiert Waters dann die mit Spannung erwarteten Tageslichtaufnahmen, auf denen für den Beutelwolf-Forscher Tiere zu sehen sind, die sich anhand verschiedener Merkmale eindeutig von bekannten Tieren wie Katzen, Hunden, den zuvor als Erklärung diskutierten Rotbauchfilandern (einer kleinen Känguru-Art) oder Walabies unterscheiden.
Besonders jene Aufnahme, die Waters aufgrund der offenkundig geringen Körpergröße des Exemplares als Jungtier deutet, sieht der Forscher als triftigen Beweis nicht nur für heute noch auf Tasmanien lebende, sondern sich immer noch erfolgreich fortpflanzende Thylacine.
Zu diesen Merkmalen gehören (laut Waters) der „schnurgerade Rücken, die Fortbewegung auf vier Beinen, ein versteifter Schwanz, die bekannten Streifen, die richtige Farbe des Fells, die Position der Ohren sowie die charakteristische Sprunggelenkt.“ Auch hier stützt Waters seine eigenen Beobachtungen und entsprechenden Interpretationen mit denen (bislang ebenfalls nicht namentlich genannter) Katzen- und Hundeexperten: „Mein Hundeexperte mit mehr als 60 Jahren Erfahrung bestätigt, dass dieses Tier keine hunde-typischen Merkmale aufweist. Unser Katzenexperte benennt vier konkrete Merkmale dieses Tieres, die es von einer Katze unterscheiden: der beim Laufen ausgestreckte Schwanz, die hellen Sprunghaxen, das zackige, grobe Fell und der insgesamt stielige-muskulöse Körper.“ Insgesamt hätten auch fünf weitere Veterinäre das Foto begutachtet und sind sich darin einig, dass es sich ganz sicher nicht um eine Känguru-Art handelt. Damit widersprechen diese Tiermediziner dem zuvor oft zitierten Experten des Hobart Museums, Nick Mooney, der in den Aufnahmen Bilder von Rotbauchfilnadern sieht (…GreWi berichtete).
Auch die letzte Aufnahme, die nun wieder ein deutlich größeres Tier zeigt (größer auch als das erste Tier), zeige Merkmale, die das Tier als Beutelwolf und nicht als Filander ausweise, ist sich Waters sicher. Alleine schon in der Schwanzhaltung sieht Waters eindeutige Unterschiede zu der Art und Weise, wie Kängurus ihren Schwanz zum Gleichgewichtsausgleich nutzten. Zudem seien die Pfoten des Tieres für ein Känguru zu breit und zeigten eindeutig känguru-untypische, dafür aber für den Beutelwolf typische Zehenpolster. Zwar seien auf dieser Aufnahme die Streifen nicht gut zu erkennen, Hinweise darauf aber vorhanden und erneut sei es die Position der Ohren, die das Tier von Kängurus und insbesondere von Filandern unterscheide.
Im weiteren Verlauf schließen die Gutachter nicht nur Hunde und Katzen sowie Kängurus, sondern auch Füchse als Erklärung für die Aufnahmen aus. Diese wurden und werden immer wieder als Erklärung für Thylacin-Sichtungen herangezogen. Allerdings ist ihre Existenz auf Tasmanien fast schon so umstritten wie überlebenden Beutelwölfe.
Lediglich auf dem Inselstaat Tasmanien hatte eine große Population der Tiere diese Verdrängung überdauert, wurde hier dann aber in der britischen Kolonialzeit durch Jäger und Schafzüchter und ein staatliches Kopfgeld ebenfalls ausgerottet. Lediglich in verschiedenen Zoos überlebten die Tiere bis 1936, als das letzte lebende Exemplar auch dort verstarb. Seither gab und gibt es aber immer wieder Augenzeugen, die lebende Exemplare gesichtet und teilweise auf fotografiert und gefilmt haben wollen.
Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt der Tasmanische Tiger als eines der bekanntesten Wappentiere der sogenannten Kryptozoologie. Hierbei handelt es sich um einen Forschungs- und Wissenschaftszweig, der um die Erforschung von Tieren bemüht ist, die entweder eigentlich bereits als ausgestorben gelten oder die bislang zwar noch nicht wissenschaftlich, dafür aber in Sagen, Legenden und von Augenzeugen beschrieben wurden.
Während einige Experten ebenso wie Waters die Tageslichtaufnahmen der beiden offenbar adulten Tiere noch mit Vorsicht bewerten und die Möglichkeit zumindest in Betracht ziehen, dass es sich hier um Rotbauchfilander handeln könnte, stellt Waters berechtigterweise die Frage, wie dann der Umstand zu erklären sei, dass ein vierbeiniges Jungtier – ganz gleich, ob es sich um einen Welpen, ein Kätzchen oder um einen jungen Beutelwolf handelt – einem erwachsenen Kleingänguru durch den Busch folgt und selbst von einem weiteren erwachsenen Känguru gefolgt wird. „Mir soll mal einer erklären, warum wir hier einzigartige Aufnahmen einer solchen Verpaarung unterschiedlicher Arten sehen sollten.“
Bei aller auch im Video dargestellten Kontroversen um die Frage, was die Aufnahmen zeigen, schließen die Experten zumindest angesichts der Aufnahme des Jungtieres ein Känguru als Erklärung eindeutig aus: „Was bleibt, ist also die Möglichkeit, dass es sich um einen Hund, eine Katze oder ein unbekanntes Tier, am ehesten um einen Beutelwolf handelt.“
Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung waren noch keine kritischen Kommentare zu Waters Aussagen bekannt. Die Diskussion um überlebende Beutelwölfe auf Tasmanien dürfte damit aber noch nicht beigelegt sein.
…GreWi wird weiterhin berichten.
Quelle: TAGOA
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RE: Gemischte Ausserordentliche II:
in Ausserordentliche Wesenheiten 30.11.2022 02:19von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
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Hat eine TV-Expedition DNA-Beweise für Bigfoot gefunden?
New York (USA) – Markierte die angebliche Wärmebild-Videoaufnahme eines massigen und aufrechtgehenden Primaten 2019 den Höhepunkt der ersten Staffel des US-Doku-Serie „Expedition Bigfoot“ und löste damit erwartungsgemäß kontroverse Diskussionen darüber aus, was die Aufnahme zeigt (…Grewi berichtete), so ist es in der aktuellen Staffel nun der angebliche Nachweis von eDNA eines eigentlich nicht in diese Region gehörenden Primaten, der den Forschern der „Expedition Bigfoot“ gelungen sein soll. Doch was ist von Ergebnissen derartiger TV-Dokus zu halten und können sie wissenschaftliche Ansprüche erfüllen?
Für die aktuelle zweite Staffel von “Expedition Bigfoot” des US-amerikanischen “Travel Channel” war das Team um den TV-Produzenten Bigfoot-Enthusiasten und Bryce Johnson, den Outdoor-Überlebenskünstler Russell Acord, den Bigfoot-Forscher Ronny LeBlanc und die Anthropologin Dr. Mireya Mayor in den Waldregionen des US-Bundesstaates Kentucky unterwegs, um auch hier den zahlreichen Berichten von Sichtungen des legendären nordamerikanischen „Waldmenschen“ Bigfoot bzw. Sasquatch nachzugehen.
Nachdem sie bereits in der ersten Staffel in den Wäldern Oregons Strukturen vorgefunden hatten, die an primitive Hütten und Nester erinnern, konnten in diesen aber keine ungewöhnliche DNA festgestellt werden. „Das Ergebnis ist zwar eine kleine Enttäuschung. Aber eben auch ein Ergebnis. Es wäre auch möglich, dass an jenen Stellen, an denen wir die Proben entnommen haben, schlichtweg keine DNA des Lebewesens vorhanden war, das diese Strukturen erstellt hatte”, erläuterte Mireya Mayor bereits zuvor zu den früheren Bemühungen.
Höhepunkt zahlreicher Hinweise auf die Existenz von Bigfoot, darunter Aufzeichnungen ungewöhnlicher Laute und die Entdeckung von 40 Zentimeter großen Fußabdrücke, war auch heuer die Entdeckung einer künstlich erscheinenden Struktur aus Baumholz im Hochland der Appalachen, innerhalb derer Mireya Major verschiedene Bodenproben zur weiteren Analyse nach sogenannter Umwelt-DNA (environmental DNA, eDNA) entnehmen konnte.
Hintergrund: eDNA
Bei der Methode der eDNA handelt es sich um ein vergleichsweise neues DNA-Analyseverfahren, das noch kleinste DNA-Spuren aus Umweltproben wie beispielsweise Wasser- oder Böden extrahieren kann. Bekannt wurde das Verfahren durch den DNA-Nachweis der Existenz der sogenannten Denisova-Menschen aus der Analyse von Ablagerungen in einer Höhle, in der sich sonst keine physischen Beweise oder Spuren als Beleg für die einstige Anwesenheit der lange Zeit unbekannten Frühmenschenart fanden
„Die Methode des eDNA ist deshalb so effektiv, weil das Leben selbst schmutzig ist“, so Gemmell. „Egal welche Kreatur sich durch eine Umwelt bewegt und darin lebt – sie hinterlässt auf jeden Fall kleinste Fragmente ihrer DNA in Form von Haut, Schuppen, Federn, Haaren, Kot und Urin. Es ist diese DNA, die wir mittlerweile extrahieren und sequenzieren können, um damit diese Kreaturen zu identifizieren, in dem man die ermittelten Sequenzen mit den Datenbänken bekannter genetischer Sequenzen von mehr als 100.000 unterschiedlichen Organismen vergleicht.“
Diese Proben wurden dann von Miroslava Munguia Ramos vom eDNA-Programm an der University of California in Los Angeles (UCLA) untersucht, die zu ihren Ergebnissen in der Sendung wie folgt zitiert wird:
„Die DNA, die wir aus den Proben extrahieren konnten, ist die eines einzigartigen Organismus, den wir noch nicht genau identifizieren konnten. Unsere Software basiert auf dem sog. Metabar-Coding. Dabei werden alle in den Proben gefundenen DNA-Sequenzen mit Tausenden bereits bekannter Genome bekannter Arten verglichen. In der Regel finden wir bei solchen Analysen zunächst menschliche DNA, weil wir Menschen schon nahezu überall unsere Spuren hinterlassen haben und hinterlassen.
Was wir aber hier gefunden haben, ist zunächst wirklich sehr interessant. Tatsächlich haben wir hier zum einen menschliche DNA. Aber zugleich sehen wir hier auch die DNA einer anderen Primatenart. Vor Ort waren also nicht nur Menschen, sondern auch eine andere verwandte Primatenart.“
Die vom System ausgegebene passende DNA sei demnach die von gewöhnlichen Schimpansen (Pan troglodyte). Das Problem: Diese gehören nicht nur lokalen Fauna. „Das ist schon ein wirklicher Kopfzerbrecher“, gesteht die Labor-Wissenschaftlerin ein. „Hier ist es nun wichtig zu verstehen, dass je höher die Nachweisrate ist, desto größer die Sicherheit, mit der wir sagen können, welcher Organismus hier anwesend war. In diesem Fall suchen wir also nach einer Schimpansen-Gattung, die durch 3000 Signale belegt ist.“
Die Technologie verbessere sich zusehends und werde immer genauer, so Miroslava Munguia Ramos. „Jetzt ist es wichtig, dass wir sichergehen, dass wir genügend Proben haben, um sicherzugehen, dass wir hier eine einzigartige Art vor uns haben.“
Dr. Mireya Mayor
Auf Ihrer Webseite beschreibt sich Dr. Mireya Mayor selbst als Primatologin, Anthropologin, Wildtierexpertin, Tier- und Umweltschützerin, Forscherin, Motivationsrednerin, Autor und TV-Moderatorin.
An der University of Miami studierte sie Anthropologie und Philosophie und erhielt ihren Doktortitel in Anthropologie an der Stony Brook University in New York. Aktuell arbeitet sie als Korrespondentin für den National Geographic Channel. Gemeinsam mit Kollegen entdeckte sie eine kleine Lemurenart auf Madagaskar und arbeitet derzeit mit der dortigen Regierung an der Einrichtung eines Nationalparks zum Schutz der gefährdeten Art.
https://www.mireyamayor.com
https://www.lonelyplanet.com/articles/me...-world-explorer
In der Sendung kommentiert auch Dr. Mayor die Entdeckung: „Der Umstand, dass wir hier eine große Holzstruktur vorgefunden haben, die offenbar zielgerichtet und vorausschauend konstruiert wurde und für deren Konstruktion man enorme Kraft benötigen würde, ist für sich genommen schon interessant. Tatsächlich ist bekannt, dass auch nichtmenschliche Primaten Hölzer und Steine anordnen. Allerdings steht meiner Meinung nach der Nachweis dafür, was diese Struktur errichtet hat, noch aus. In der Wissenschaft reicht es nicht aus, zu vermuten. Deshalb ist es wichtig, dass wir vor Ort eDNA-Proben entnommen haben. Deren Auswertung kann uns die Antworten liefern, die wir suchen.“
Der Prozess der Beschreibung und Bestätigung der Existenz einer neuen Art ist sehr schwierig. DNA ist dafür absolut notwendig, um auch die Wissenschaftsgemeinde zu überzeugen.
Das „Expedition Bigfoot“-Team (v.l.n.r.): Russell Acord, Ronny LeBlanc, Dr. Mireya Mayor und Bryce Johnson.
Copyright: press.discoveryplus.com/
„In Sachen Bigfoot haben wir zigtausende Augenzeugen, die diese Wesen bereits gesehen haben wollen. Einige davon belegen diese Sichtungen sogar mit – leider meist verschwommenen und verwackelten – Foto- und Videoaufnahmen. Doch das alleine ist nicht genug. Was wir brauchen, ist unzweifelhafte genetische Beweise, wenn wir dieses Rätsel ein für alle Mal beantworten wollen. Jetzt bin ich mir sicher, dass wir dabei auf dem richtigen Weg sind.“
Auf Anfrage durch GreWi-Herausgeber Andreas Müller, wie wissenschaftlich Ergebnisse einer derartigen TV-Doku sein können und ob darauf aufbauend weitre Studien oder gar ein Fachartikel folgen werden, erklärt die Anthropologin: „Unsere Entdeckung benötigt natürlich noch weitere Überprüfungen, damit wir uns ganz sicher sein können. Aber mit dem UCLA-Labor ist ein anerkanntes Labor involviert und wir werden alles genau untersuchen, bevor wir gegenüber der Wissenschaftsgemeinde irgendwelche Behauptungen aufstellen. Dennoch sind wir von den ersten Ergebnissen ebenso überrascht wie begeisterst und motiviert.“
Quelle: Travel Channell, eigene. Recherche grenzwissenschaft-aktuell.de
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RE: Gemischte Ausserordentliche II:
in Ausserordentliche Wesenheiten 30.11.2022 07:49von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...oot-co20210927/
Verhaltensforscherin Jane Godall erneuert Überzeugung von der Existenz von Bigfoot & Co:
Dr. Jane Goodall im Gombe Nationalpark
Copyright: Simon Fraser University (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 2.0
London (Großbritannien) – Immer wieder hat die berühmte Verhaltensforscherin und Dr. Jane Godall ihre Offenheit gegenüber der Idee von der Existenz noch unentdeckter „Waldmenschen“, wie sie unter Bezeichnungen wie Bigfoot und Sasquatch allgemein bekannt sind, erklärt. Auch in einem aktuellen Interview bestätigt Godall diese Überzeugung und liefert ein weiteres anekdotenhaftes Indiz dafür.
Wie Dr. Jane Godall im Interview zu ihrem neuen Wiederaufforstungsprojekt „Trees for Jane“ gegenüber dem Magazin „GQ“ erläutert, sei sie aus verschiedenen Gründen offen für die Existenz von Bigfoot & Co:
„Ich erzähle Ihnen nun den für mich eindrucksvollsten Grund: Einst flog ich mit einem kleinen Flugzeug zwei Stunden lang über einen ununterbrochenen, undurchdringlichen Wald. Wir besuchten dort vier kleine Gemeinschaften von 30 bis 50 Personen. Es gab hier keine Straßen und die Menschen tauschten sich mittels Ausrufern und Jägern aus, die die neusten Nachrichten mündlich oder in Briefen von Dorf zu Dorf tragen. Einen dieser Boten fragte ich, ob er beim nächsten Mal, wenn er auf einen Jäger trifft, diesen fragen könne, ob er jemals einen Affen ohne Schwanz gesehen habe. Als Rückmeldung von dreien dieser Jäger erhielt ich dann die Antwort: ‚Oh ja. Wir haben schon Affen ohne Schwänze gesehen. Sie gehen aufrecht und sie sind etwa sechs Fuß (ca. 1,8 m) groß‘. Sie müssen bedenken, dass diese Menschen noch nie etwas vom angeblichen Bigfoot gehört haben.“
Weiter verweist die Forscherin erneut darauf, dass nahezu jedes Land diese Geschichten hat, entweder über den Yeti im Himalaja, den australischen Yowie, den Wilden Mann China usw. „Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob all diese Legenden auf die letzten Neandertaler zurückgehen. Schon möglich. Aber könnte es vielleicht auch sein, dass die letzten Neandertaler auch heute noch in abgelegenen Wäldern leben? Ich weiß es nicht. Aber ich werde nicht sagen, dass sie nicht existieren oder Menschen, die sie gesehen haben wollen, als dumm bezeichnen.“
Schon zuvor hatte sich Godall immer wieder offen für die Existenz noch unentdeckter, aufrechtgehender Primaten ausgesprochen und erklärt, dies sei eine der Fragen, die ihr immer wieder gestellt würde:
„Die Vorstellung von der Existenz von Bigfoot kann nicht einfach so abgetan werden. Ich bin da eine Romantikerin. Ich wünsche mir, dass Bigfoot existiert. Ich habe Menschen getroffen, die schwören, dass sie einen Bigfoot gesehen haben. Ich denke, es ist schon interessant, dass jeder Kontinent seine Geschichten über Wesen wie den Bigfoot hat. Ich habe Geschichten von Menschen gehört, die ich einfach glauben musste. Ich denke also, dass da etwas ist. Was genau es ist, weiß ich nicht.“
In einem Interview mit „Science Friday“ erklärte Godall sogar, sie sei von der Existenz von Bigfoot überzeugt und wiedersprach dem die entsprechende Frage eines Anrufers verlachenden Moderator: „Nun, sie werden vermutlich überrascht sein, wenn ich Ihnen sage, dass ich sogar sicher bin, dass sie existieren. Ich habe mit so vielen amerikanischen Ureinwohnern gesprochen, die alle die gleichen Laute aus den Wäldern beschrieben und das gleiche gesehen haben. (…)“
Recherquellen: GQ, eigenen Recherche grenzwissenschaft-aktuell.de
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in Ausserordentliche Wesenheiten 13.12.2022 16:24von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
Die Hundekopfmaenner:
https://www.youtube.com/watch?v=sQsZFV5Y5Yo
https://de.wikipedia.org/wiki/Kynokephale
Verwebe zu: Kynokephale:
Dateianlage:
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in Ausserordentliche Wesenheiten 10.02.2024 02:52von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...quatch20230426/
US-County erklärt sich zum Schutzgebiet für Sasquatch:
Symbolbild: Standbild aus dem Patterson-Gimlin-Film von 1964 und der offiziellen Proclamation zum Schutz von Sasquatch der Callahan County Commissioners.
Copyright: Public Domain (B&G), clallamcountywa.gov
Clyde (USA) – Was im Himalaya der Yeti, ist in Nordamerika der auch als Bigfoot bekannte Sasquatch. Mit Callahan County in Zentraltexas hat sich nun der erste Landkreis in den USA zum Schutzgebiet für die angeblich in den nordamerikanischen Wäldern lebenden aufrechtgehenden, wissenschaftlich bislang aber nicht anerkannten Großprimaten erklärt.
Wie Kreiskommissare in einer offiziellen Erklärung vom 11. April 2023 (s. Abb. o.) darlegen, wolle man die mysteriösen Wesen unabhängig von der Frage nach Beweisen für ihre Existenz proaktiv schützen. Hierzu erklären die Offiziellen, dass „sollten Sasquatch existieren, alle Forschungsergebnisse und Zeugenberichte darauf hindeuten, dass es sich um eine mittlerweile gefährdete Art handelt, wie sie ohne konkrete Schutzmaßnahmen vermutlich zunehmend Schaden ausgesetzt und vom Aussterben bedroht wäre.“
Die „Porclamation“ zum Schutz von Bigfoot in Callahan County, Texas.
Quelle: clallamcountywa.gov
Vor diesem Hintergrund wünsche man sich in Clallam County, „dass, falls Sasquatch existieren, die Bürger die Notwendigkeit erkennen, diese Wesen zu schützen“, und fordern in ihrer Erklärung die Bürger dazu auf, das County als Zufluchtsort für Sasquatch anzuerkennen, um (den Wesen) sowohl Schutz als auch Sicherheit zu gewährleisten.“
Recherchequelle: clallamcountywa.gov
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in Ausserordentliche Wesenheiten 13.01.2025 07:27von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...-haben20241021/
Gen-Unternehmen will fasst vollständiges Genom des Tasmanischen Tigers entschlüsselt haben:
Symbolbild (Illu.)
Copyright: grewi.de (KI generiert)
Austin (USA) – Das Biolabor „Colossal“ will ausgestorbene Arten wiederbeleben. Jetzt berichtet das Unternehmen, man habe das Genom des Thylacins, der auch als Beutelwolf oder als Tasmanischer Tiger bekannt ist, zu 99,9 Prozent sequenziert.
Wie der „NewScientist.com“ berichtet, habe das Unternehmen erklärt, dass nur noch 45 Lücken im Genom des Thylacins ((Thylacinus cynocephalus) offen seien. Diese könnten jedoch schon bald geschlossen werden. Allerdings wurden bislang keine Beweise oder Fachartikel zur Behauptung vorgelegt.
Tatsächlich ist es relativ schwierig, selbst von einer noch lebenden Art ein vollständiges Genom zu sequenzieren. Sogar von uns Menschen wurden die letzten Abschnitte des Gencodes erst vor wenigen Jahren decodiert.
Einst war der auf seine einzigartige Weise gestreifte „Tasmanische Tiger“ auf dem ganzen australischen Kontinent verbreitet, wurde aber in Konkurrenz zu den verwilderten Haushunden (Dingos) mehr und mehr zurückgedrängt und war schon vor rund 200 Jahren auf dem gesamten australischen Festland nahezu ausgerottet.
Lediglich auf dem Inselstaat Tasmanien hatte eine große Population der Tiere diese Verdrängung überdauert, wurde hier dann aber in der britischen Kolonialzeit durch Jäger und Schafzüchter und ein staatliches Kopfgeld ebenfalls ausgerottet. Lediglich in verschiedenen Zoos überlebten die Tiere bis 1936, als das letzte lebende Exemplar auch dort verstarb. Seither gab und gibt es aber immer wieder Augenzeugen, die lebende Exemplare gesichtet und teilweise auf fotografiert und gefilmt haben wollen.
Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt der Tasmanische Tiger als eines der bekanntesten Wappentiere der sogenannten Kryptozoologie. Hierbei handelt es sich um einen Forschungs- und Wissenschaftszweig, der um die Erforschung von Tieren bemüht ist, die entweder eigentlich bereits als ausgestorben gelten oder die bislang zwar noch nicht wissenschaftlich, dafür aber in Sagen, Legenden und von Augenzeugen beschrieben wurden.
Die Sequenzierung des Beutelwolf-Genoms wird bereits seit Jahren anhand von Proben erhaltener Museums- und Sammlerexemplare präparierter Beutelwölfe verfolgt. Da diese Proben meist jedoch schon viele Jahrzehnte alt sind, weisen die bisherigen Versuche noch vergleichsweise große Lücken auf.
Mit Hilfe neuer Gen-Lesetechnologien will Colossal nun längere DNA-Segmente und damit viel größere Teile der Thylacin-DNA entschlüsselt haben. „Die meisten alten Proben bewahren DNA-Fragmente auf, die etwa zehn Basenpaare lang sind – Hunderte, wenn wir Glück haben“, zitiert der „New Scientist“ Andrew Pask von der University of Melbourne, der im wissenschaftlichen Beirat von Colossal sitzt. „Die Probe, auf die wir zugreifen konnten, war so gut erhalten, dass wir DNA-Fragmente wiederherstellen konnten, die Tausende von Basenpaaren lang waren.“ Zudem nutze man verwandte Arten der Thylacin-Familie zur Schätzung der verbleibenden Lücken.
Da es derzeit aber selbst bei einem vorliegenden vollständigen Genom keinen funktionierenden Weg gibt, lebende Zellen mit diesem Genom zu erzeugen, wollen die Colossal-Wissenschaftler einen lebenden mausgroßen Beutelsäuger namens Fettschwanz-Dunnart umgekehrt genetisch derart modifizieren, dass er einem Thylacin ähnlicher wird.
Dieses Vorgehen sorgt bei anderen Gen-Wissenschaftlern wie Emilio Mármol-Sánchez von der Universität von Kopenhagen, wo erst kürzlich die nahezu vollständige Rekonstruktion des Genoms des Wollhaarmammuts gelang (…GreWi berichtete) für Kritik: „Das Ergebnis wäre weniger eine wiederbelebte ausgestorbene Art, sondern vielmehr eine Nachbildung einiger Merkmale des Thylacins, also eine ziemlich merkwürdige, modifizierte Version des modernen Tieres, das lediglich unserem Bild dieser ausgestorbenen Tiere ähnelt.“
Auf die Frage, warum Colossal bislang keine Beweise zur Untermauerung seiner Behauptungen vorgelegt hat, erklärte Colossal-CEO Ben Lamm gegenüber dem „New Scientist“, das Hauptziel sei die Wiederbelebung ausgestorbener Arten, nicht das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten. „Wir sind kein akademisches Labor, in dem wissenschaftliche Veröffentlichungen im Mittelpunkt stehen. Wir werden weiterhin viel schneller Fortschritte machen als der Prozess des Verfassens wissenschaftlicher Fachartikel.“
Recherchequelle: NewScientist.com
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Biologen gelingt Zeugung eines Beutelwolf-Embryos
in künstlicher Gebärmutter:
Symbolbild: Ein 1808 präpariertes Beutelwolfjungtier.
Copyright: Rodney Start/Museums Victoria (CC BY 4.0)
Austin (USA) – Seit 1936 gilt der auch als Tasmanische Tiger oder Beutelwolf bezeichneten Thylacin offiziell als ausgestorben. Während dennoch Zeugen immer wieder von Sichtungen des Tieres berichten, ist Genetikern und Biologen nun erstmals die Entwicklung eines Beuteltierembryos bis zur Mitte der Trächtigkeit in einer künstlichen Gebärmutter zu kultivieren. Ein großer Schritt im Ringen um die Widerbelebung der als ausgestorben geltenden Tierart.
Wie der Gründer des Gen-Biolabors „Colossal Biosciences“, Ben Lamm gegenüber „IFLScience.com“ erläutert, werde dieser Erfolg die Wiederansiedlung von Beutelwolf-Nachwuchs in großem Maßstab ermöglichen, ohne dass dafür Leihmütter benötigt würden.
Finanzierung macht De-Extinktions-Forschung möglich
Zuvor hatte das Unternehmen weitere 200 Millionen Dollar von TWG Global erhalten, wodurch sich die Gesamtsumme der bisherigen Finanzierung auf 435 Millionen US-Dollar beläuft. Der Experimentalerfolg stellen einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Mission dar, „das Aussterben zu einer Sache der Vergangenheit zu machen“, so das Unternehmen.
„Colossal ist ein revolutionäres Genetik-Unternehmen, das Science-Fiction in Wissenschaftsfakt verwandelt“, sagte Professor George Church, Mitbegründer von Colossal und Professor an der Harvard Medical School und am Massachusetts Institute of Technology (MIT), in einer Mail an IFLScience. „Wir schaffen die Technologie, um De-Extinktion-Wissenschaft zu entwickeln und die Naturschutzbiologie insbesondere für gefährdete und bedrohte Arten zu skalieren.“
Einst war der auf seine einzigartige Weise gestreifte „Tasmanische Tiger“ auf dem ganzen australischen Kontinent verbreitet, wurde aber in Konkurrenz zu den verwilderten Haushunden (Dingos) mehr und mehr zurückgedrängt und war schon vor rund 200 Jahren auf dem gesamten australischen Festland nahezu ausgerottet.
Lediglich auf dem Inselstaat Tasmanien hatte eine große Population der Tiere diese Verdrängung überdauert, wurde hier dann aber in der britischen Kolonialzeit durch Jäger und Schafzüchter und ein staatliches Kopfgeld ebenfalls ausgerottet. Lediglich in verschiedenen Zoos überlebten die Tiere bis 1936, als das letzte lebende Exemplar auch dort verstarb. Seither gab und gibt es aber immer wieder Augenzeugen, die lebende Exemplare gesichtet und teilweise auf fotografiert und gefilmt haben wollen.
Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt der Tasmanische Tiger als eines der bekanntesten Wappentiere der sogenannten Kryptozoologie. Hierbei handelt es sich um einen Forschungs- und Wissenschaftszweig, der um die Erforschung von Tieren bemüht ist, die entweder eigentlich bereits als ausgestorben gelten oder die bislang zwar noch nicht wissenschaftlich, dafür aber in Sagen, Legenden und von Augenzeugen beschrieben wurden.
Die Sequenzierung des Beutelwolf-Genoms wird bereits seit Jahren anhand von Proben erhaltener Museums- und Sammlerexemplare präparierter Beutelwölfe verfolgt. Da diese Proben meist jedoch schon viele Jahrzehnte alt sind, weisen die bisherigen Versuche noch vergleichsweise große Lücken auf. Erst im vergangenen Herbst hatte Colossal berichtet, das fasst vollständiges Genom des Tasmanischen Tigers entschlüsselt zu habe (…GreWi berichtete).
Neben dem Beutelwolf haben Biogenetiklabors wie Colossal auch die Wiederbelebung des flugunfähigen Riesenvogels Dodo und nicht zuletzt des Wollhaarmammuts zum Ziel. Dabei geht es den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen nicht nur um die Erzeugung von sensationellen Zoo-Exemplaren. Laut dem Unternehmen sollen mit diesen Tieren einstige und mittlerweile bedrohte Lebensräume und Ökosysteme unterstützt, wiederbelebt und erhalten werden. So war der Tasmanische Tiger einst das mittlerweile fehlende größte Raubtier in Australien. In Sibirien soll das Wollhaarmammut zur Pflege und Erhaltung der Tundra- und Permafrostböden beitragen, ebenso wie dies die einstige Aufgabe der haarigen Dickhäuter war (…GreWi berichtete).
Durch das Umgehen der biologischen Leihmutterschaft ermögliche das von Colossal entwickelte, komplexe Ex-Utero-System nun auch direkte Beobachtung und damit einfacherer Pflege und genaue Steuerung der Umgebung, in der sich der Embryo entwickelt. „Es ermöglicht uns auch, den Embryo zu beobachten, während er sich entwickelt, um sicherzustellen, dass alle Entwicklungsmeilensteine auf Kurs sind“, so Lamm weiter.
Recherchequelle: IFLScience, Colossal
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in Ausserordentliche Wesenheiten 31.12.2025 10:05von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
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Nach 10.000 Jahren wiederbelebt: Genetiker vermelden Aufzucht des ‚Schrecklichen Wolfs‘:
Austin (USA) – Obwohl vor rund 10.000 ausgestorben, können wir heute erneut das Heulen des „Canis dirus“ hören. Genetiker des Gen-Biolabors „Colossal Laboratories and Biosciences“ haben die erfolgreiche Aufzucht zweier genetisch wiedererweckter Exemplare des Urzeit-Wolfes bekannt gegeben.
Der wiederbelebte „schreckliche Hund“ Romulus als Welpe im Herbst 2024.
Copyright: www.colossal.com
Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erläutert, handele es sich um das erste einst ausgestorbenen Lebewesen, dass mithilfe genetischer Verfahren, u. a. durch Cloning, wieder zum Leben erweckt wurde.
Wie das Unternehmen, das sich auch die sogenannte De-Extinktion von ausgestorbenen Arten wie Wollhaarmammuts, dem Tasmanischen Tiger (Beutelwolf) oder des Dodos zum Ziel gesetzt hat, weiter berichtete, wurden „Romulus und Remus“, so die Namen des Geschwisterpärchens, bereits am 1. Oktober 2024 geboren.
Romulus und Remus: Die wiederbelebten Exemplare der Art Canis dirus.
Copyright: www.colossal.com
Möglich wurde diese Wiederbelebung der ausgestorbenen Art durch die genetische Rekonstruktion eines vollständigen Genoms des im Englischen Als „Dire Wolf“ bezeichneten Tieres anhand von zwischen 11.500 und 72.000 Jahre alten Knochen- und Fossilfunden.
Aenocyon dirus (Synonym: Canis dirus) ist eine vor etwa 13.000 Jahren ausgestorbene Art aus der Familie der Hunde (Canidae). Der auch als Schreckens- oder Schattenwolf bezeichnete „schreckliche Hund“ lebte während der Eiszeit in Nord- und Südamerika. Im Gegensatz zur landläufigen Vorstellung waren die Schreckenshunde nicht die Vorfahren des heutigen Wolfes (Canis lupus). Die Tiere waren etwas größer und mit durchschnittlich wohl 50 Kilogramm Körpergewicht auch etwas schwerer gebaut als heutige Wölfe. Mächtige Reißzähne deuten daraufhin, dass es sich um einen Aasfresser gehandelt haben könnte, der auf dem amerikanischen Kontinent eine ähnliche ökologische Nische wie die afrikanischen Hyänen besetzte. Entsprechend dürfte auch das Verhalten von Aenocyon dirus dem von Hyänen geglichen haben.
„Dieser Moment markiert für uns einen Meilenstein im Sinne der Wissenschaft, der Arterhaltung und der Menschheit“, so Colossal. Von Anfang an sei das Ziel der Unternehmung klar gewesen: „Um die Geschichte zu revolutionieren und als erstes Unternehmen die CRISPR-Technologie erfolgreich für die Wiederbelebung ausgestorbener Arten einzusetzen.“ Mit dem Erreichen dieses Ziel wolle man nun die „übergeordnete Mission weiter voran“ treiben: „Der Menschheit ihre Verantwortung bewusst zu machen, die Erde in einen gesünderen Zustand zurückzuführen.“
Neben dem Mammut haben Biogenetiklabors wie Colossal auch die Wiederbelebung des flugunfähigen Riesenvogels Dodo oder des auch als Beutelwolf bezeichneten Tasmanischen Tigers zum Ziel. Dabei geht es den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen nicht nur um die Erzeugung von sensationellen Zoo-Exemplaren: Laut dem Unternehmen sollen mit diesen Tieren einstige und mittlerweile bedrohte Lebensräume und Ökosysteme unterstützt, wiederbelebt und erhalten werden. So war der Tasmanische Tiger einst das mittlerweile fehlende größte Raubtier in Australien. In Sibirien soll das Wollhaarmammut zur Pflege und Erhaltung der Tundra- und Permafrostböden beitragen, ebenso wie dies die einstige Aufgabe der haarigen Dickhäuter war.
https://colossal.com/direwolf/
Recherchequelle: „Colossal Laboratories and Biosciences“
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RE: Gemischte Ausserordentliche II:
in Ausserordentliche Wesenheiten 31.12.2025 10:08von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...hreckenswoelfe/
Kritik an Behauptung von Colossal über „wiederbelebte Schreckenswölfe“:
Austin (USA) – Unmittelbar, nachdem das Biogenetik-Labor „Colossal Biosciences“ vor wenigen Tagen erklärte, man habe mit dem „Schreckenswolf“ erstmals eine ausgestorbene Tierart durch Cloning wieder zum Leben erweckt, sorgt die Meldung unter Wissenschaftler für Kritik und wissenschaftliche Korrekturen.
Einer von drei durch Colossal Biosciences erschaffenen „Schreckenswölfen“ im Altre von nun 5 Monaten.
Copyright: www.colossal.com
Colossal selbst erklärte zunächst, bei den beiden Welpen Romulus und Remus und einem Weibchen namens Khaleesi handele es sich um geklonte „Schreckenswölfe“ (Aenocyon dirus) und damit um die ersten Exemplare einer einst (vor rund 10.000 Jahren) ausgestorbenen Art, die mithilfe genetischer Verfahren, u. a. durch Klonen, wieder zum Leben erweckt wurde (…GreWi berichtete). Mittlerweile liegen jedoch ausführliche Informationen von Colossal selbst und Einordnungen verschiedener Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu dem vermeintlichen Forschungserfolg auf dem Weg des Genetik-Unternehmens zur Wiederbelebung von Thylacin (Beutelwolf), Dodo und Wollhaarmammut vor.
Colossal selbst behauptet, man habe das vollständige Genom des im Englischen als „Dire Wolf“ bezeichneten Tieres rekonstruiert. Dabei habe sich gezeigt, dass die „schrecklichen Hunde“ zu 99,5 Prozent genetisch mit Grauwölfen identisch sind. Da das bekannte Genom des Grauwolfs etwa 2,4 Milliarden Basenpaare umfasst, bleibt dennoch weiterhin Raum für Millionen von Unterschieden. Das entzifferte Genom des Schreckenwolfs will Colossal demnächst publizieren.
Wie die Evolutionsbiologin und wissenschaftliche Leiterin von Colossal, Beth Shapiro, gegenüber dem „The New Scientist“ erläuterte, sei es nun gelungen, heutige Grauwölfe mit nur 20 Genveränderungen in Schreckenswölfe zu verwandeln. Zudem sollen fünf dieser 20 Veränderungen auf Mutationen beruhen, die bei Grauwölfen beispielsweise für ein helles Fell sorgen. „Nur 15 der Änderungen basieren direkt auf dem Genom des Schreckenswolfs und sollen Größe, Muskelbau und Ohrenform der Tiere beeinflussen.“ Es werde etwa ein Jahr dauern, bis klar ist, ob diese Veränderungen bei den genetisch modifizierten Tieren die gewünschten Effekte zeigen, sagt Shapiro dem „New Scientist“.
„Um eine ausgestorbene Art wirklich wieder zurückzubringen (de-extinktieren), müsste man sie klonen“, erläutert hingegen der Paläogenetiker Professor Nic Rawlence, Direktor Otago Palaeogenetics Laboratory an der University of Otago gegenüber „ScienceMediaCentre.co.nz“ und führt dazu weiter aus: „Das Problem ist: Wir können ausgestorbene Tiere nicht klonen, weil deren DNA nicht gut genug erhalten ist. Selbst wenn man das Genom sequenziert, kann man aus ausgestorbenen Tieren keine DNA in langen genug Fragmenten gewinnen, wie man es bei lebenden Tieren kann. Der einzige Weg also, ein Tier ‚zurückzubringen‘, besteht darin, neue Technologien der synthetischen Biologie wie CRISPR-Cas9 zu nutzen. Dabei handelt es sich um eine Art molekulare Schere, mit der man kleine Stücke DNA herausschneiden und neue DNA-Stücke einsetzen kann, was effektiv zu einer genetischen Veränderung führt.
Was Colossal also erzeugt hat, ist ein Grauwolf mit merkmalenähnlichen Eigenschaften des Schreckenswolfs. Das ist aber kein wiedererweckter Schreckenswolf, sondern vielmehr ein Hybrid. Und entscheidend ist: Es sind die Merkmale, die sie für typisch für den Schreckenswolf halten. Schreckenswölfe und Grauwölfe trennten sich vor etwa 2,5 bis 6 Millionen Jahren – sie gehören sogar zu völlig unterschiedlichen Gattungen. Colossal hat also die Genome des Schreckenswolfs und des Grauwolfs verglichen und aus rund 19.000 Genen abgeleitet, dass 20 Änderungen in 14 Genen ihnen einen Schreckenswolf ergeben würden.“
Der Wissenschaftler wirft zudem eine weitere wichtige Frage auf: „Wie soll dieses Tier lernen, ein Schreckenswolf zu sein? Im Moment ist es einfach ein Wolf, der auf einer Koppel herumläuft. Und existiert das Ökosystem überhaupt noch, in dem es einst lebte? Es ist genau wie in dem ersten Jurassic-Park-Film, in dem die Triceratopse krank werden, weil sie Pflanzen fressen, die zur damaligen Zeit vor zig Millionen Jahren noch gar nicht existierten. Und kann man überhaupt genug Tiere zurückbringen, damit die Population nicht genetisch verarmt? Dafür braucht es mindestens etwa 500 Individuen, um die negativen Folgen von Inzucht zu vermeiden (man denke an die Habsburger).“ Abschließend gibt Rawlence zu bedenken: „Persönlich bin ich der Meinung: Entwickelt die De-Extinktions-Technologie – aber nutzt sie, um das zu bewahren, was wir noch haben. Holt keine Arten aus dem Aussterben zurück.“
– Weitere ausführliche kritische Experten-Kommentare von Rawlence und Kollegen finden Sie HIER
Ob man nun die derart erzeugten Welpen als wirkliche Schreckenswölfe anerkenne, ist selbst laut Shapiro also eine Frage dessen, wie man eine Art definiert: „Artenkonzepte sind menschliche Klassifikationssysteme, bei denen alle uneinig sein können und trotzdem alle recht haben. Man kann das phylogenetische [evolutionäre] Artenkonzept verwenden, um zu bestimmen, was man als Art bezeichnet. Wir verwenden das morphologische Artenkonzept und sagen: Wenn ein Tier wie eine bestimmte Tierart aussieht, dann ist es dieses Tier.“
Auch zur Zukunft der drei Welpen hat sich Shapiro geäußert. Diese würden auf einem 800 Hektar großen Reservat aufgezogen, wo sie beobachtet und betreut werden.
„Sie können sich keinen Splitter holen, ohne dass wir es wissen“, sagt sie. Es gebe keine Pläne, sie sich fortpflanzen zu lassen.“
Recherchequellen: Colossal.com, ScienceMediaCentre.co.nz, NewScientist.com
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RE: Gemischte Ausserordentliche II:
in Ausserordentliche Wesenheiten 01.01.2026 00:48von Adamon • Nexar | 15.946 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ebung-des-dodo/
Biotech-Unternehmen meldet Durchbruch bei Versuchen der Wiederbelebung des Dodo:
Austin (USA) – Das US-amerikanischen Biotechnologieunzernehmen „Colossal Biosciences“ ist federführend um die Wiederbelebung ausgestorbener Arten (De-Extinktion) mithilfe der Gentechnologie bemüht. Nach Erfolgen auf dem Weg zur Wiederbelebung von Arten wie dem Tasmanischen Tiger, dem Wollhaarmammut der Schreckenswölfe (Canis dirus) vermeldet das Unternehmen nun mehrere entscheidende Fortschritte auf dem Weg zur Wiederbelebung des flugunfähigen Dodos.
Auf dem Rückweg zum Dodo: Das erste, von Colossal gezüchtete, genetisch verändert Hühnchen, mit modifizierte Keimzellen.
Copyright/Quelle: colossoal.com
Wie Colossal berichtet, gelang es den Forschenden erstmals, Keimbahnzellen von Tauben im Labor über längere Zeit zu kultivieren – ein zentraler Schritt, um genetische Veränderungen auch bei Vögeln an künftige Generationen weiterzugeben.
Das Unternehmen bezeichnet diesen Erfolg als Meilenstein: Bislang war die Kultivierung sogenannter primordialer Keimzellen (PGCs) nur bei Hühnern und Gänsen möglich. Die neue Methode erweitert die Möglichkeiten der Genom-Editierung nun auf Tauben – und öffne damit den Weg auch für eine Rückkehr des Dodos, der vor fast 300 Jahren auf Mauritius ausgerottet wurde.
„Unsere Entdeckung, wie sich Tauben-Keimzellen dauerhaft kultivieren lassen, ist die Grundlage für die Arbeit am Dodo“, erklärte Anna Keyte, Leiterin des Colossal-Avian-Teams. Über 300 Kombinationen von Wachstumsfaktoren seien getestet worden, bis die Zellen stabil wuchsen und sich wie natürliche Keimzellen verhielten.
Parallel zum wissenschaftlichen Fortschritt hat Colossal auch eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 120 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Damit steigt das bisherige Kapital auf rund 555 Millionen Dollar bei einer Unternehmensbewertung von über 10 Milliarden. Die Gelder fließen in den Ausbau der „Avian Genetics Group“ sowie in Infrastruktur für weitere De-Extinktionsprojekte wie den neuseeländischen Moa (…GreWi berichtete).
Das Team hat inzwischen eine Kolonie genetisch veränderter Hühner aufgebaut, die als „Ersatz-Eltern“ für Tauben und künftig für Dodo-verwandte Arten dienen sollen. Da Vögel nicht wie Säugetiere geklont werden können, ist diese Technik entscheidend: Keimzellen von Tauben oder ihren Verwandten werden in Hühnerembryonen eingesetzt, sodass diese später Spermien oder Eier mit den gewünschten Genveränderungen bilden.
Zusätzlich arbeitet Colossal mit dem Nikobarpapagei, dem nächsten lebenden Verwandten des Dodos: Dessen Genom dient als Ausgangsbasis, um die Unterschiede zum Dodo herauszuarbeiten und gezielt genetisch zu verändern. Erste Zelllinien und Keimzellen dieser Art konnten bereits etabliert werden.
Um die genetischen Besonderheiten des Dodos besser zu verstehen, hat das Unternehmen hochwertige Referenzgenome weiterer verwandter Arten sequenziert, darunter den stark bedrohten Zahnlaubschnabel (der auch als „kleiner Dodo“ bekannt ist) sowie den ausgestorbenen Rodrigues-Solitär. Diese Daten sollen helfen, jene DNA-Bereiche zu identifizieren, die den Dodo von seinen Verwandten unterschieden, etwa beim Körperbau oder der Flugunfähigkeit.
„Das neue Genom des Rodrigues-Solitärs liefert Einblicke in die Unterschiede dieser Vögel und zeigt, welche DNA-Sequenzen den Dodo einzigartig machten“, erklärt der Paläontologe Julian Hume vom Natural History Museum in London, das die Proben beigesteuert hat.
Darüber hinaus haben die Forscher ein neues, hochauflösendes Genom des Nikobarpapageis veröffentlicht, das nun frei zugänglich ist.
Grafische Rekonstruktion eines Dodos mit Größenvergleich zu einem Menschen (Illu.).
Quelle: colossal.com/
Neben der reinen Genetik betont Colossal auch die kulturelle Dimension des Projekts. Auf Mauritius, der Heimat des Dodos, wurde das „Mauritius Dodo Advisory Committee“ (MDAC) gegründet. Das Gremium aus Wissenschaftlern, Kulturschaffenden und Politikern soll die Arbeiten begleiten und ein mögliches „Wiederansiedlungsprogramm“ mitgestalten.
Den Vorsitz hat die Biotechnologin Devina Lobine, die betonte, es gehe nicht nur um Wissenschaft, sondern auch darum, das kulturelle Erbe der Insel zu bewahren: „Die Wiederkehr des Dodos ist ein Symbol für Naturschutz und für die Bedeutung, die Artenvielfalt in unserer Zukunft spielt.“
Die Fortschritte bei der Kultivierung von Keimzellen haben nicht nur für das Dodo-Projekt Relevanz. Laut Colossal eröffnen sie auch neue Möglichkeiten im Artenschutz lebender, aber bedrohten Arten. So könnten genetische Engpässe etwa bei der Mauritius-Rosa-Taube behoben oder Krankheitsresistenzen gezielt eingeführt werden.
„Diese Technologie ist ein transformatives Werkzeug für den Vogelschutz“, erklärte Beth Shapiro, Chief Science Officer von Colossal. „Sie ermöglicht Biobanking, genetische Rettung und den gezielten Aufbau verlorener Vielfalt.“
Recherchequelle: Colossal
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