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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 06:50von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...t-ufo-sichtung/
Weltweit bislang einmaliges Ereignis: Passivradarsignal bestätigt UFO-Sichtung:
Copyright/Copyright/Quelle: GEP, ufo-forschung.de
Lüdenscheid (Deutschland) – Weltweit kommen immer mehr private Passivradaranlagen bei der Erforschung von UFO-Phänomen zum Einsatz. Auch in Deutschland betreiben Mitglieder der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP) solche Anlagen. Mit diesen ist es nun erstmals gelungen, eine davon unabhängige UFO-Sichtung unmittelbar zu bestätigen. Ein weltweit ebenso erst- wie einmaliger Forschungserfolg.
Die Zeugin, Mitarbeiterin einer Dienststelle der Bundespolizei in Offenburg, kam von der Nachtschicht nach Hause und parkte vor ihrem Haus. Beim Aussteigen hörte sie in Richtung des südlichen Himmels ein lautes Geräusch, das sich wie „ein Ziehen von einer Metallkette über den Asphalt“ anhörte. Beim Aufschauen sah sie eine sehr helle, weiße, „wellenförmige“ Erscheinung am klaren Himmel. Vor der wellenförmigen Struktur war ein heller, senkrecht stehender „Doppelpunkt“ zu sehen. Das Geräusch hörte auf und gleichzeitig war die Erscheinung auch wieder weg. Sie schätzte die Sichtung auf maximal 5 Sekunden.
Fallnummer: 20240920 B
Datum: 20.09.2024
Uhrzeit: 05:34 Uhr MESZ
PLZ, Ort: 77948 Friesenheim – Oberweier
Land: Deutschland
Zeugen: Name Untersucher bekannt
Klassifikation: NL
Beurteilung: GOOD UFO
Identifikation: keine
Ermittlungen: ruhen
Erstkontakt: E-Mail, 20.09.2024
Untersucher: Josef Garcia
UPDATE 04.03.2025, 18.00h:
Die Radardaten und die technischen Details der Messanlage finden Sie hier: https://doi.org/10.5281/zenodo.14949908
Zur gleichen Zeit bereitete ihr Mann in der Küche das Frühstück vor und hörte das laute Geräusch durch die offene Balkontür. Er beschrieb es jedoch etwas anders: Es klang für ihn, „als würde man viele einzelne Perlen auf ein Plattenboden fallen lassen“. Der Mann blieb nur Ohrenzeuge und ging nicht auf den Balkon. Er wunderte sich lediglich über das ungewöhnliche Geräusch am frühen Morgen.
Die Zeugin konnte den Zeitpunkt des Vorfalls auf die Minute genau angeben, da sie auf ihre Apple Watch schaute, die die Zeit in großer digitaler Anzeige anzeigt (Anmerkung: Sie nutzt die große Anzeige beim Joggen).
Die Zeugin wohnt etwa 1000 Meter Luftlinie von dem GEP-Mitarbeiter Josef Garcia entfernt, den sie auch kennt und zeitnah über das Ereignis informierte. Leider war er zum Zeitpunkt des Ereignisses unter der Dusche und hatte nichts gehört, ebenso wenig wie seine Frau, die noch schlief.
Aus beruflichen Gründen möchte die Zeugin anonym bleiben. Sie betonte jedoch, dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen hatte.
Skizze der Zeugin im Original (o.) und invertierte Darstellung (u.), der die Sicht am dunklen Himmel besser wiedergibt.
Quelle/Copyright: Zeugin/GEP, ufo-forschung.de
Diskussion und Beurteilung
Eine Befragung der glaubwürdigen Augenzeugin durch Josef Garcia erbrachte keine weiteren Erkenntnisse. Eine Suche, bzw. Recherche nach einer von der Lichterscheinung unabhängigen Ursache der wahrgenommenen Geräusche blieb erfolglos. Auch war sie nur sehr kurz zu sehen, so dass für die Zeugin keine Zeit blieb, sich noch mögliche andere Details zu merken.
Josef Garcia ist der GEP-Experte für das sogenannte Passivradar, das uns im Bereich der technischen UFO-Forschung sehr nützlich sein kann. Wir haben bereits im JUFOF 257, 5-2021 über die Technik des Passivradars und dessen Möglichkeiten in der UFO-Forschung berichtet.
Sowohl Josef Garcia als auch die GEP betreiben eine Station, die rund um die Uhr einen Teil des Himmels mittels Passivradar überwacht.
Abdeckung des Passivradars am Standort von Josef Garcia. (Die Grenzen der Abdeckung sind allerdings fließend und nicht so scharf wie im Bild dargestellt.)
Quelle: GEP, ufo-forschung.de
Da sich die ungewöhnliche Lichterscheinung im Bereich der Abdeckung der Passivradar-Station von Josef Garcia befand, lag es nahe, die Signalaufzeichnungen zum Zeitpunkt der Sichtung zu kontrollieren. Und tatsächlich hatte das Passivradar ein Signal registriert, das der Skizze der Augenzeugin weitgehend entspricht. Wir können daher davon ausgehen, dass die von der Zeugin beobachtete Lichterscheinung Ursache für das Signal des Passivradars ist. Das ist bislang weltweit ein einmaliges Ereignis! Nach unserem Wissen handelt es sich hier um die erste Bestätigung einer UFO-/UAP-Sichtung durch Passivradar.
Standbild der Passivradar-Ortung. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.)
Quelle/Copyright: GEP, ufo-forschung.de
Aufgrund der Radaraufzeichnung ergeben sich aber auch noch folgende Aspekte. Der Screenshot zeigt eine Übersicht, die einen Zeitraum von etwa 50 Sekunden abbildet. Der Abstand zwischen den linken Zeitangaben entspricht etwa sechs Sekunden. Die Zeitangabe ist in UTC, zur Mitteleuropäischen Sommerzeit müssen noch zwei Stunden addiert werden.
Die Zeugin hörte das Geräusch, blickte nach oben und sah die ungewöhnliche Lichterscheinung. Aufgrund der Angaben der Zeugin kann nicht gesagt werden, ob sich die Lichterscheinung bereits am Himmel befunden hat. Wenn wir jedoch davon ausgehen, dass sie vom Passivradar tatsächlich registriert wurde, dann ist sie auch tatsächlich nur über einen sehr kurzen Zeitraum am Himmel erschienen. Wäre sie länger am Himmel gewesen, hätte die Spur, die im Screenshot zu sehen ist, eine andere Form aufweisen müssen. Sie hätte nämlich längere vertikale Amplituden gezeigt, und die beiden voranstehenden Lichter wären als längere vertikale Striche dargestellt worden. Auch wenn sich die Lichterscheinung erkennbar bewegt hätte, hätte die Spur eine andere Form aufgewiesen. Wir können also aufgrund des Passivradarsignals sagen, dass sich die Lichterscheinung nicht bewegt hat und stationär am Himmel erschien.
Das Signal zeigt zudem, dass das Phänomen nur wenig kürzer am Himmel sichtbar war, als es die Zeugin empfunden hat. Wahrscheinlich für etwas mehr als zwei Sekunden statt der geschätzten fünf Sekunden. Dies spricht für die präzise Beobachtungsgabe der Zeugin.
Die Passivradarstationen von J. Garcia (l.) und der GEP in Lüdenscheid.
Quelle/Copyright GEO, ufo-forschung.de
Aufgrund der Wahrnehmung der Zeugin haben wir immer von einer „Lichterscheinung“ gesprochen, die die Zeugin gesehen hat. Da sie jedoch vom Passivradar registriert worden ist, muss man davon ausgehen, dass es sich nicht um eine immaterielle „reine Lichterscheinung“ gehandelt hat, sondern um ein materielles leuchtendes Objekt, vergleichbar mit einem Flugzeug, Hubschrauber oder Meteoroiden, die ebenfalls vom Passivradar registriert werden können.
Wie beurteilt die GEP nun diesen Fall?
Können wir aus dem Geschehen anomale Merkmale ableiten, die zu einer UFO-Klassifikation führen können? Ich denke schon…
Geräuschentwicklung
Die Zeugin nahm an, dass das von ihr wahrgenommene Geräusch durch die Lichterscheinung verursacht wurde. Das aufgezeichnete Signal des Passivradars zeigt, dass das Lichtphänomen nur kurz am Himmel sichtbar war. Auch das Geräusch war nur von kurzer Dauer. Dies lässt den Schluss zu, dass das Geräusch möglicherweise mit dem Erscheinen des Objekts in Verbindung stand. Ob das Geräusch tatsächlich vom Objekt selbst oder durch einen atmosphärischen Effekt infolge seines Erscheinens verursacht wurde, bleibt unklar. Es muss jedoch eine gewisse Lautstärke gehabt haben, da der Ehemann der Zeugin das Geräusch in der ansonsten sehr ruhigen Umgebung selbst im Haus (bei offener Balkontür) hörte. Das Geräusch, das der Ehemann wahrnahm, unterschied sich von dem, das die Zeugin hörte. Dies könnte an der unterschiedlichen Wahrnehmung akustischer Eindrücke liegen sowie daran, dass sich die Zeugin draußen und ihr Mann im Innern des Hauses befand. Dabei könnten Gebäudeteile den Schall so verändert haben, dass er für ihn anders klang.
Das optische Erscheinungsbild ist schon recht ungewöhnlich und passt zu keinem der uns bereits bekannten UFO-Stimuli.
Natürlich kann man sich außergewöhnliche Szenarien überlegen, wie eine solche Leuchterscheinung am Himmel entstehen könnte, z.B. durch einen Zeppelin im Nachtflug mit einem entsprechenden Lichtbild auf der Hülle. Aber das wäre schon sehr weit hergeholt und bei dem Zeitpunkt am frühen Morgen eher unwahrscheinlich. Eine Überprüfung des Luftraums ergab jedenfalls, dass sich keine herkömmlichen Fluggeräte im betreffenden Luftraum befanden.
Copyright/Quelle: GEP, ufo-forschung.de
Kurzes Erscheinen
Auch das kurze Erscheinen könnte als anomales Merkmal gewertet werden. Hätte ein herkömmliches Fluggerät das Phänomen verursacht, wäre es vermutlich länger am Himmel sichtbar gewesen. Ein Blitz oder ähnliches kann wohl ebenfalls ausgeschlossen werden, da Blitze vom Passivradar nicht erfasst werden. Zudem war der Himmel laut einer Überprüfung der meteorologischen Bedingungen wolkenfrei.
Fazit
Wir haben es hier mit einem wirklich außergewöhnlichen Fall zu tun, da sich daraus anomale Merkmale ableiten lassen und die Wahrnehmung der Augenzeugin durch ein Passivradarsignal bestätigt wurde. Letzteres ist einzigartig und meiner Kenntnis nach weltweit noch nie berichtet worden. Eine Diskussion über die Klassifikation als PROBLEMATIC UFO oder GOOD UFO ist sicherlich möglich, jedoch erscheint mir aufgrund der Bestätigung der Sichtung durch das Passivradar und der damit verbundenen Bedeutung für die technische UFO-Forschung eine Einordnung als GOOD UFO gerechtfertigt.
Die Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens ist die größte als gemeinnützig anerkannte wissenschaftliche Vereinigung in Deutschland, die sich hauptsächlich mit der Erforschung des UFO-Phänomens beschäftigt. Die GEP untersucht UFO-Meldungen mit Hilfe spezieller Fragebögen, der Durchführung von Vor-Ort-Interviews und Felduntersuchungen sowie der intensiven Durchleuchtung von Hintergrundinformationen. Wir arbeiten interdisziplinär und werden dabei von zahlreichen Behörden und wissenschaftlichen Instituten unterstützt.
© Hans-Werner Peiniger / Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP)
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 07:32von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...hic-disclosure/
Ungeregelte UFO-Enthüllung bis 2060 – Wann kommt die „Catastrophic Disclosure“ ?
Künstlerische Interpretation eines „Datastrophic Disclosure“-Ereignisses (Illu.)
Copyright: grewi.de (erstellt mit KI)
Albany (USA) – In einem Fachartikel untersucht der Physiker Matthew Szydagis die Wahrscheinlichkeit und den möglichen Zeitpunkt eines sogenannten „katastrophalen Disclosure-Ereignisses“ – also der unkontrollierten Offenlegung der Realität von UFOs als Symbol für die Existenz nicht-menschlicher Intelligenz.
Wie Szydagis aktuell im Fachjournal „Limina – The Journal of UAP Studies“ (DOI: 10.59661/001c.131700) ausführt, bezieht er sich in seinem Fachartikel auf Szenarien, in denen überzeugende Beweise für die Existenz von sogenannter Non-Human Intelligence (NHI) auf eine Weise öffentlich werden, die nicht durch Regierungen oder Institutionen kontrolliert werden bzw. kontrolliert werden kann.
Das Konzept der außerirdischen Präsenz auf der Erde wird seit Jahrzehnten diskutiert, insbesondere im Kontext von unidentifizierten Flugobjekten (UFOs) und anomalen Phänomenen (Unidentified Aerial Phenomena, UAP). Während einige Regierungen, unter anderem die USA, in den letzten Jahren ihre Untersuchungen von UAP-Phänomenen verstärkt haben, gibt es Theorien, dass bereits Beweise für nicht-menschliche Intelligenz existieren, aber geheim gehalten werden. Das angedachte „katastrophales Disclosure-Ereignis“ wäre also ein Moment, in dem ein solches Geheimnis plötzlich und unkontrolliert ans Licht kommt – beispielsweise durch den Absturz eines außerirdischen Fahrzeugs in einer dicht besiedelten Stadt oder Region oder durch die zufällige Entdeckung eines NHI-Artefakts durch öffentliche Instanzen.
Szydagis nähert sich dieser Fragestellung mit einem statistischen Modell, das verschiedene Faktoren einbezieht:
– Die Bevölkerungsdichte auf der Erde und deren zukünftige Entwicklung.
– Den Anstieg der Zahl von Menschen mit Kamerahandys, die potenzielle Beweise schnell verbreiten könnten.
– Die Wahrscheinlichkeit, dass ein außerirdisches Fahrzeug (falls existent) eine Fehlfunktion erleidet oder abstürzt.
– Die Annahme, dass NHI entweder unsere Erde besuchen oder bereits hier präsent sind und über fortschrittliche Technologie verfügen.
Ergebnis: Ungeregelte Disclosure bis 2060
Basierend auf diesen Variablen berechnet der Autor, wann mit einer statistisch wahrscheinlichen Offenlegung zu rechnen wäre. Sein Modell ergibt eine geschätzte Zeitspanne bis zur „Catastrophic Disclosure“ von etwa 2040 ± 20 Jahren. Das bedeutet, dass ein unkontrollierter Beweis für nicht-menschliche Intelligenz möglicherweise schon in den 2020er- bis 2060er-Jahren öffentlich werden könnte, sollten offizielle Regierungskanäle dem nicht zuvorkommen.
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Szydagis‘ Berechnungen basieren jedoch stark auf Annahmen über die Häufigkeit solcher Ereignisse und das Verhalten nicht-menschlicher Intelligenzen – falls sie überhaupt existieren. Der Autor macht daher deutlich, dass seine Arbeit „keine Bestätigung der Existenz von NHI darstellt, sondern vielmehr eine hypothetische Analyse der möglichen Zeitspanne bis zu einem Disclosure“ bietet.
Implikationen und Bedeutung
Sollte eine katastrophale Disclosure also tatsächlich eintreten, könnten die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen enorm sein. Unmittelbar würden sich unter anderem folgende Fragen stellen:
– Sicherheit und Kontrolle: Wie würde die Menschheit auf einen unkontrollierten Beweis für NHI reagieren?
– Regierungsgeheimhaltung: Falls Regierungen bereits Informationen über NHI besitzen, wie würden sie darauf reagieren?
– Technologische und wissenschaftliche Konsequenzen: Könnte eine katastrophale Disclosure auch zu neuen wissenschaftlichen Durchbrüchen oder globaler Destabilisierung führen?
Der Artikel regt dazu an, sich frühzeitig Gedanken über den Umgang mit einem solchen Ereignis zu machen, auch wenn dessen Wahrscheinlichkeit ungewiss bleibt.
Fazit
Szydagis’ Untersuchung stellt eine neuartige Herangehensweise an die Frage des außerirdischen Lebens dar. Indem er statistische Modelle auf das Disclosure-Szenario anwendet, liefert er eine rationale Einschätzung darüber, wann ein unkontrollierter Beweis für nicht-menschliche Intelligenz öffentlich werden könnte.
Recherchequelle: Limina – The Journal of UAP Studies
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 07:57von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
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The Canadian UFO Survey 2024 - UFO-Sichtungen in Kanada 2024:
Winnipeg (Kanada) – Seit 1989 veröffentlicht der kanadische UFO-Forscher Chris Rutkowski jedes Jahr einen statistischen Jahresrückblick über eingegangene Meldungen von UFO-Sichtungen in Kanada. Nun liegt die neuste Auswertung zu den kanadischen Sichtungen 2024 vor.
Symbolbild.
Copyright: grewi.de
Die jährliche „The Canadian UFO-Survey“ wird von „Ufology Research“ mit Sitz in Manitoba in Zusammenarbeit mit Ermittlern und Forschern im ganzen Land erstellt, die hierzu zusammenarbeiten und Daten austauschen, um so besser zu verstehen, was im ganzen Land gesehen und gemeldet wird. Seit Beginn der jährlichen Kanadischen UFO-Survey im Jahr 1989 wurden über 25.000 kanadische UFO-Berichte katalogisiert. Das ist weitaus mehr als die Akten von „Project Blue Book“ der US-Luftwaffe, das zwischen 1952 und 1969 weltweit 12.618 UFO-Berichte untersuchte und aufzeichnete. Während „Project Blue Book“ 701 Fälle als unerklärt aufführte, befinden sich derzeit 2.650 unerklärte Fälle in der Datenbank der Canadian UFO-Survey.
UFO-Meldungen in Kanada 2024
Alleine 2024 wurden 1.008 UFO-Sichtungen offiziell bei Regierungsbehörden, privaten Forschungsorganisationen, Medien und in sozialen Medien gemeldet. Der Anteil der im Jahr 2024 als „unerklärt“ eingestuften UFO-Fälle betrug 3,77 Prozent. Der in den Vorjahren übliche Sommerhöhepunkt bei der Anzahl von UAP-Meldungen wurde 2024 durch einen großen Anstieg im letzten Quartal des Jahres ersetzt. Mehr als 40 Prozent der Berichte entfielen auf Oktober, November und Dezember – Monate, in denen normalerweise nur wenige Berichte eingehen. Die meisten gemeldeten UFOs, mehr als 45 Prozent der Fälle, waren einfache „Lichter am Himmel“, bekannt als „Nocturnal Lights“ (NL, nächtliche Lichter). Die am häufigsten gemeldete UFO-Form im Jahr 2024 war eine einfache punktförmige Lichtquelle (41 Prozent).
Niedriger Seltsamkeits-Index
Entsprechend niedrig liegt denn auch der„Seltsamkeits-Index“ der UFO-Berichte, der für 2024 mit 4,4 berechnet wurde – wobei 1 für „gar nicht seltsam“ und 9 für „außergewöhnlich seltsam“ steht. „Das ist ein leichter Anstieg gegenüber 4,0 im Jahr 2023, was darauf hindeutet, dass die gemeldeten Objekte im Jahr 2024 ungewöhnlicher erschienen als in den Vorjahren“, so die Autoren und erläutern dazu weiter: „Die Vergabe einer Seltsamkeitsbewertung erfolgt auf Grundlage eines Klassifikationssystems, das Forscher eingeführt haben, um die Ungewöhnlichkeit eines Falles subjektiv einzuordnen. Zum Beispiel: Die Beobachtung eines einzelnen, stationären, sternähnlichen Lichts am Himmel über mehrere Stunden gilt nicht als besonders ungewöhnlich und lässt sich möglicherweise durch einen Stern oder Planeten erklären. Eine detaillierte Beobachtung eines untertassenförmigen Objekts, das nach einer Begegnung mit grauhäutigen Außerirdischen langsam davonfliegt, wäre dagegen als sehr seltsam einzustufen. Die Bewertung erfolgt während der Datenerfassung anhand der verfügbaren Informationen und ist subjektiv, folgt aber den genannten Kriterien.“
Zuverlässigkeit der eingegangenen UFO-Meldungen
Die durchschnittliche „Zuverlässigkeitsbewertung“ der kanadischen UFO-Meldungen im Jahr 2024 lag knapp unter 5. „Das bedeutet, dass die meisten Fälle nur minimal untersucht wurden und meist nur aus einem ausgefüllten Berichtsformular eines Zeugen bestanden, ohne umfassende Dokumentation oder Untersuchung“, erklärt die Studie. „Höher bewertete Fälle beinhalten tatsächliche Interviews mit Zeugen, detaillierte Falluntersuchungen, mehrere Zeugen, unterstützende Dokumente und andere Beweise. Gut untersuchte Fälle machen nur einen kleinen Teil der gesamten UFO-Daten aus, was den Wert der Daten einschränkt. Die Bewertungen für Zuverlässigkeit und Seltsamkeit folgen typischerweise klassischen glockenförmigen Verteilungen.“
Laut Rutkowski und Kollegen betrug der Prozentsatz der UFO-Fälle, die 2024 als unerklärt eingestuft wurden, 3,77 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr (6) ist auch das ein deutlicher Rückgang, der auf eine sorgfältige Prüfung der Rohdaten zurückzuführen sei. „Der Anteil erklärter Fälle im Jahr 2024 lag bei 14 Prozent, gegenüber 10 Prozent im Jahr 2023. Im Jahr 2024 machten Fälle mit wahrscheinlicher Erklärung 34 Prozent der Gesamtzahl aus, während Fälle mit unzureichenden Informationen 49 Prozent ausmachten – deutlich mehr als 37 Prozent im Jahr 2023. Das lag an einer strengeren Bewertungsmethodik bei der Datenerfassung.“ Viele Berichte aus dem Jahr 2024 enthielten nicht genug Informationen zur Bewertung, daher war der Anteil unzureichender Informationen höher als 2023. Gleichzeitig führte dies zu einem Rückgang erklärter Fälle. „Es muss betont werden, dass die Einstufung als ‚unbekannt‘ nicht auf einen außerirdischen Ursprung hinweist“, so Rutkowski und erklärt abschließend: „Jeder Fall könnte nach weiterer Untersuchung noch erklärt werden. Auch unerklärte Fälle sind kein unwiderlegbarer Beweis für außerirdisches Eingreifen oder ein mysteriöses Naturphänomen.“
https://canadianuforeport.com
Recherchequelle: Canadian UFO Report
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https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...illa-ufo-video/
AARO: US-UFO-Untersuchungsbehörde erklärt Aguadilla-UFO-Video:
Washington (USA) – Seit 2022 untersucht das „All-domain Anomaly Resolution Office“ (AARO) für das US-Verteidigungsministerium UFO-Sichtungen durch Militär- und Geheimdienstangehörige. Jetzt hat das AARO ein angebliches UFO-Video erklärt, das ein UFO über dem Flughafen Aguadilla auf Puerto Rico zeigen soll.
Standbild aus dem Aguadilla-UFO-Video.
Copyright: US Homeland Security / AARO.mil
UPDATE 22.03.2025, 20.25h: Mittlerweile liegt ein Kommentar der SCU zum AARO-Bericht vor. Diesen finden Sie (als Update markiert) am Ende des Artikels.
„Am 26. April 2013 zeichnete ein Infrarotsensor an Bord eines Flugzeugs der U.S. Customs and Border Protection Aufnahmen eines UAP-Ereignisses über dem Rafael-Hernández-Flughafen nahe Aguadilla, Puerto Rico, auf“, erläutert die UFO-Untersuchungsbehörde auf ihrer Webseite und führt dazu weiter aus: „Das Filmmaterial scheint ein UAP zu zeigen, das sich mit hoher Geschwindigkeit bewegt, sich in zwei Objekte aufteilt und mehrmals ins Wasser eintaucht und wieder auftaucht, bevor es im Ozean vor der nordwestlichen Küste Puerto Ricos verschwindet.“
Nach eingehender Untersuchung kommt AARO jedoch zu einer rationalen Erklärung für das, was auf der Aufnahme zu sehen sein soll: „AARO bewertet mit hoher Sicherheit, dass die Objekte keine anomalen Geschwindigkeiten oder Flugmanöver zeigten. Die Rekonstruktion der Flugbahn und des Sichtwinkels durch einen Partner der Nachrichtendienste ergab, dass das Video stattdessen zwei nahe beieinander fliegende Objekte zeigt, anstatt ein einzelnes Objekt, das sich teilt. Diese Rekonstruktion zeigt außerdem, dass die Objekte sich in gerader Linie mit Windgeschwindigkeit bewegten und zu keinem Zeitpunkt ins Wasser eintraten.“
https://www.aaro.mil/UAP-Cases/UAP-Case-Resolution-Reports/
Während AARO damit frühere Untersuchungen von UFO-Skeptikern stützt, widerspricht das aktuell veröffentlichte Ergebnis den Schlussfolgerungen anderer UFO-Forscher wie etwa der „Scientific Coalition for Ufology“ (SCU). Diese war 2015 zu dem Schluss gekommen, dass die Flugeigenschaften des Objekts nicht konventionell erklärt werden können. Diese hatten schon damals einer ähnlichen Deutung des Videos durch die staatliche UFO-Untersuchungskommission Argentiniens „Comisión de Estudio de Fenómenos Aeroespaciales“ widersprochen, die – wie aktuelle das AARO – schon damals in den Objekten Miniatur-Heißluftballone vermuteten (…GreWi berichtete).
Eine aktuelle Stellungnahme der SCU zur aktuellen AARO-Publikation lag bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor.
UPDATE 22.03.2025, 20.25: Mittlerweile liegt folgendes Kommentar der SCU zum AARO-Bericht vor:
Die SCU dankt AARO für den schriftlichen Bericht und die Analyse des Videos aus Aguadilla, Puerto Rico, das am 26. April 2023 aufgenommen wurde. Die SCU stimmt mit AARO darin überein, dass das Objekt im Video weder ein Vogelpaar noch um ein Paar Mylar-Ballons ist. Wie bereits im ursprünglichen SCU-Bericht festgestellt, besteht Übereinstimmung mit AAROs Schlussfolgerung, dass das Objekt keine anomale Geschwindigkeit aufweist und dass seine Größe klein ist. SCU wird AAROs Hypothese untersuchen, dass es sich bei dem Objekt im Video um zwei Himmelslaternen handelt, die vom Wind getragen werden. Zu diesem Zweck wird SCU eine Gruppe von Wissenschaftlern zusammenstellen, einschließlich einer Verbindungsperson aus dem ursprünglichen SCU-Bericht, um diese Hypothese zu überprüfen. Ein Bericht zu dieser Untersuchung wird vor der SCU-Konferenz 2025 veröffentlicht.
https://x.com/ExploreSCU/status/1903259650528584116
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https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...santen-faellen/
Direktor der US-UFO-Untersuchungsbehörde AARO berichtet von „interessanten Fällen“:
Der neue AARO-Direktor Dr. Jon T. Kosloski.
Copyright/Quelle: defense.gov
Washington (USA) – Seit August 2024 steht Dr. John Kosloski der UFO-Untersuchungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums AARO vor. In einem Interview mit „Scientific American“ hat Kosloski nun auch von interessanten und rätselhaften Detektionen und Sichtungsfällen berichtet.
Neben Ausführungen über die zukünftige Ausrichtung und Pläne des „All-domain Anomaly Resolution Office“ berichtete der neue AARO-Direktor Dr. John Kosloski (wenn auch in einer merkwürdig in sich widersprüchlichen Formulierung) gegenüber dem „Scientific American“ auch von Detektionen mit dem von AARO entwickelten mobilen UFO/UAP-Detektionssystem „Gremlin“. Dieses soll es Personal ermöglichen, Echtzeitdaten zu UAP zu erfassen und schneller auf Vorfälle mit unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP/UFOs) reagieren zu können (…GreWi berichtete).
„Gremlin ist bereits seit einigen Monaten sozusagen in freier Wildbahn im Einsatz und sammelt Daten mithilfe von Radar, elektro-optischen und Infrarotkameras sowie mit einigen weiteren elektromagnetischen Sensoren. Das System erfasst all diese Informationen und erkennt Ereignisse in Echtzeit. Wir haben bisher zwar noch nichts besonders Interessantes gefunden, aber es gibt einige bemerkenswerte Sichtungen, die eine genauere Untersuchung wert sind.“
Auf Nachfrage des Scientific-American-Journalisten Leonard David, was er mit „interessant“ meine, erläutert Kosloski:
„Interessant aus unserer [AARO-]Perspektive. Es ist nicht offensichtlich, was das Objekt ist. Es ist unidentifiziert. Es weist einige anomale Eigenschaften auf. In diesen Fällen scheint sich das Objekt ziemlich schnell zu bewegen. Allerdings scheint es keine standardmäßigen Flugzeugsignale zu verwenden. Dafür könnte es mehrere Erklärungen geben, daher ziehen wir keine voreiligen Schlüsse. Aber sie sind eine genauere Untersuchung wert.“
Während Kosloski zivil-wissenschaftliche Ansätze wie etwa das „Galileo Projekt“ des Harvard-Astronoms Prof. Avi Loeb zwar lobt, attestiert er jedoch zugleich, dass die US-Regierung all dies aber besser könne.
Zu anomalen Sichtungen und Detektionen berichtet der AARO-Direktor an späterer Stelle:
„Wir haben einige Ereignisse in unseren Aufzeichnungen, die wirklich ungewöhnlich sind, und ich weiß noch nicht, was dahintersteckt. Aber gerade, weil wir nicht wissen, was sie verursacht, können wir sie auch nichts Bestimmtem zuschreiben – und das gilt auch für die Vorstellung einiger, dass es sich um Außerirdische handeln könnte. Wir wissen es einfach nicht.“
Als „Daten-Wissenschaftler und regelrechter Daten-Junkie“ brauche er mehr Daten, um der Frage auf den Grund zu gehen, ob anomale UFOs/UAP tatsächlich außerirdische Besucher sind. „Welche Art von Daten sind erforderlich, um der wissenschaftlichen Gemeinschaft zweifelsfrei zu beweisen, dass dieses anomale Phänomen kein Sensordefekt war, sondern tatsächlich etwas wirklich Außergewöhnliches?
Kosloski zeigt sich überzeugt davon, dass die Beantwortung dieser Fragen den Einsatz mehrerer Sensoren erfordert, die dasselbe Ereignis aus unterschiedlichen Perspektiven und zur selben Zeit erfassen.
„Mein Ziel ist es, dass AARO unsere nationale Sicherheit verbessert, indem es das Situationsbewusstsein erweitert und sicherstellt, dass wir alles verstehen, was sich im Weltraum, in der Luft und im maritimen Umfeld bewegt – einschließlich jener transmedialen Objekte (also UAPs, die scheinbar nahtlos zwischen Meer, Himmel und Weltraum wechseln können).“
Zwar halte er selbst es für plausibel, dass es außerirdisches Leben gibt. „Bisher habe ich jedoch noch keine überzeugenden Beweise gesehen, die mich davon überzeugen würden, dass außerirdisches Leben bereits den Weg zur Erde gefunden hat – aber ich bin offen für alles.“
Tatsache ist aber auch, dass das AARO bislang immer nur von „interessanten und anomalen Fällen“ berichtet, Beispiele oder gar Daten dazu, aber noch nie veröffentlicht hat. Selbst angesichts eines NASA-Panels 2023 berichtete Kosloskis Vorgänger, Dr. Sean Kirkpatrick, zwar von zahlreichen Detektionen kugelförmiger UAP mit anomalen und ungewöhnlichen Flugeigenschaften. Zeige auch ein Video eines Kugel-UFOs, um dann aber zu erklären, dass das gezeigte Video eine Kugel zeige, die keine anomalen Eigenschaften aufweise (…GreWi berichtete). Keiner der anwesenden NASA-Wissenschaftler frage nach…
Ob, wann und wie Öffentlichkeit also irgendwann einmal auch anomalen AARO-Fälle zu sehen bekommt, bleibt weiterhin abzuwarten.
Recherchequelle: Scientific American
© grenzwissenschaft-aktuell.de
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UFOs and The Military - Dt. Luftwaffe teilt Interview
mit UFO-Zeugin, Navy-Pilotin Alex Dietrich:
Berlin (Deutschland) – Seit Jahrzehnten zeigen sich deutsche Bundesregierungen, Ministerien und Bundeswehr zurückhaltend, wenn es um Anfragen rund um unidentifizierte Flugobjekte geht. Völlig unerwartet kommt denn auch ein aktuelles Video, das die deutsche Luftwaffe aktuell via LinkedIn geteilt hat: Ein Interview mit der US-Navy-Pilotin und UFO-Zeugin Alex Dietrich.
UPDATE 1. April 2025 (kein Scherz!), 13.15h: Auf Rückfrage bei der Pressestelle der deutschen Luftwaffe wurde GreWi mitgeteilt, dass es sich bei dem hier genannten LinkedIn-Account (Luftwaffe – German Airforce) NICHT um einen offiziellen Kanal der Luftwaffe handelt. Dies, obwohl dieser Account unter dem offiziellen Namen, Logo und Hoheitszeichen auftritt, regelmäßig mit Nachrichten zur Luftwaffe aktualisiert wird, weltweit rund 9.000 Follower:innen hat und von zahlreichen Angehörigen und Mitarbeitern der Luftwaffe auf LinkedIn als Referenz unter „Berufserfahrung“ genutzt wird. Nach unserem Hinweis prüfe man derzeit die Identität des Accounts, so eine Pressesprecherin der Luftwaffe gegenüber GreWi.
Unter dem Titel: „UFOs and The Military“ handelt es sich bei dem Interview mit Dietrich um ein Video vom 9. November 2024, das vor 10 Tagen über den Youtube-Kanals des „American Veterans Center“, geteilt wurde.
Zum Videolink erläutert der LinkedIn-Beitrag der Luftwaffe zum Interview:
„Lieutenant Commander Alex Dietrich diente 20 Jahre lang als Marineoffizierin und Jagdbomberpilotin (F/A-18F). Während ihrer Staffelzugehörigkeit absolvierte sie zwei Kampfeinsätze zur Unterstützung der Operation Iraqi Freedom und der Operation Enduring Freedom in Afghanistan und wurde mit einem Bronze Star und einer Air Combat Medal ausgezeichnet.
‚Wenn nicht identifizierte, potenziell feindliche Flugzeuge den Luftraum der USS Nimitz (einem nuklearbetriebenen Flugzeugträger) verletzen, brauchen wir bessere Möglichkeiten, dies zu melden. Um alle von uns aufgezeichneten Daten zu sammeln. Nicht, um Verschwörungstheorien zu befeuern, sondern um es wissenschaftlich zu betrachten.‘ „
In dem 26-minütigen Video erinnert sich die ehemalige und hochdekorierte Navy-Pilotin neben zahlreichen biografischen Stationen als Pilotin unter anderem auch an ihre Sichtung 2004, als sie als Kampfpilotin der Strike Fighter Squadron (VFA) 41, die dem Carrier Strike Group (CSG) 11 an Bord des Flugzeugträgers USS Nimitz (CVN 68) unterstellt.
Während eines Trainingsmanövers untersuchten die Kampfpiloten Commander David Fravor und Lieutenant Commander Alex Anne Dietrich Radarhinweise auf ein mögliches Ziel vor der Südküste Kaliforniens. Fravor berichtete, dass ihm der Radaroperator mitgeteilt habe, dass die USS Princeton (CG-59), die zur Strike Group gehörte, bereits zwei Wochen vor dem Vorfall ungewöhnliche Flugobjekte verfolgt hatte. Diese erschienen in einer Höhe von 80.000 Fuß (ca. 24.000 m), sanken dann schnell in Richtung Meer ab und stoppten schließlich bei 20.000 Fuß (ca. 6.100 m), wo sie schwebten.
Beide Piloten berichteten, dass sie ein weißes, ovales Objekt über einer Störung der Meeresoberfläche schweben sahen. Die Größe des Objekts schätzen sie auf etwa 40 Fuß (ca. 12 m). Das ovale, Tic-Tac-förmige Objekt hatte keine Merkmale konventioneller Flugzeuge wie Flügel, Antriebe oder Seitenruder usw. Beide Piloten erklärten später in einem Interview, dass insgesamt vier Personen (zwei Piloten und zwei Waffensystemoffiziere auf den Rücksitzen der beiden Flugzeuge) das Objekt etwa fünf Minuten lang beobachteten. Fravor sagte, dass er begann, in einer Spirale nach unten zu fliegen, um sich dem Objekt zu nähern, woraufhin das Objekt aufstieg und seine Flugbahn spiegelte, bis es schließlich verschwand.
2017 veröffentlichte unter anderem die „The New York Times“ einen Mitschnitt der Sichtung und Detektion des mittlerweile als „Tic-Tac“ bekannten unidentifizierten Flugobjekts:
Deutsche Luftwaffe und Bundeswehr und die UFOs
Nach jahrelanger intensiver Zurückhaltung bei der Beantwortung von Journalistenfragen zu unidenifizierten Flugobjekten und anomalen Phänomenen (UFOs/UAP) erscheint das LinkedIn-Posting nicht nur für die deutsche Luftwaffe, sondern auch für die Bundeswehr im Allgemeinen zumindest als ein interessanter Zug.
Auch GreWi-Herausgeber Andreas Müller hat im Rahmen seiner journalistischen Arbeit und Recherchen zu seiner Buchreihe „Deutschlands UFO-Akten“ mehrfach bei Bundeswehr und dem deutschen Verteidigungsministerium um Positionen zu UFOs und UAP gebeten.
Zuletzt erhielt Müller im Februar 2024 folgende Antwort eines Sprechers der Bundeswehr auf eine Anfrage beim Büro des Generalinspekteurs der Bundeswehr General Carsten Breuer zu dessen Position zu UFOs und UAP:
„Für den Geschäftsbereich des BMVg kann ich mitteilen, dass wir die an uns gestellten Aufgaben in den Themenfeldern „Luftraum“ und „Weltraum“ 24/7 und an 365 Tagen im Jahr wahrnehmen. Dies beinhaltet auch die Identifikation und Analyse anfänglich ungeklärter Beobachtungen, auch um Gefahren für die Luft- und Raumfahrt abzuwenden. Die ressortübergreifenden Strukturen und Verfahren diesbezüglich sind Ihnen bekannt (siehe Antworten von Herrn X und Herrn XX an Sie). Da sich auch die anfänglich ungeklärten Beobachtungen im Rahmen der Analyse als erklärbar erweisen (z. B. als Lichtspiegelungen, Wetterereignisse wie Wolkenstrukturen, Weltraumschrott/-wetter), ergibt sich seitens BMVg kein Grund für eine weitere Thematisierung UAP/UFO.“
Mit dem Verweis auf frühere Antworten bezog sich der antwortende Sprecher auf frühere Anfragen Müllers an die Bundeswehr und Luftwaffe (…GreWi berichtete 1, 2).
Auf die Rückfrage Müllers danach, auf welcher Grundlage man zu dem Schluss komme, dass UAP/UFOs für Fragen der nationalen Sicherheit der Bundesrepublik kein gesondertes Risiko darstellen, dem mit gezielten eigenen und koordinierten Maßnahmen begegnet werden sollte, erklärte der Sprecher seine erste Antwort nahezu wiederholend weiter:
„Die anfänglich ungeklärten Beobachtungen haben sich im Rahmen der Analyse als erklärbar erweisen (z. B. als Lichtspiegelungen, Wetterereignisse wie Wolkenstrukturen, Weltraumschrott/-wetter ). Deshalb ergibt sich seitens BMVg kein Grund für eine weitere Thematisierung UAP/UFO.“
Offiziell heißt es also kurz: In Deutschland wurde noch nie ein zunächst unidentifizeirtes Objekt geortet, das später nicht hätte rational identifizeirt werden können.
Damit widerspricht die bis heute gültige offizielle Position der Bundeswehr zahlreichen Inhalten eigener UFO-Akten. Schließlich gehen aus diesen sehr wohl bis heute unidentifizierter UFO-Sichtungen auch in Deutschland hervor. Dabei handelt es sich nicht um Fälle von Hörensagen, sondern um offizielle Akten deutscher Ministerien, Geheimdiensten wie dem Bundesnachrichtendienst BND und auch von der Bundeswehr selbst. Zudem steht diese Position im Gegensatz zu den Ansichten anderer Staaten, darunter zahlreiche Nachbarländer Deutschlands sowie EU- und NATO-Bündnispartner wie unter anderem Großbritannien, Frankreich, Belgien und die USA. In diesen Ländern und zahlreichen anderen Ländern werden UFOs bereits seit Jahrzehnten offiziell untersucht und erforscht. Teilweise geschah dies über Jahre hinweg geheim und unter staatlicher Aufsicht.
Dabei werden UFOs und UAP auch in Deutschland bereits seit Jahrzehnten von zivilen Forschern untersucht. Mit dem „Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik“ (IFEX) an der Universität Würzburg, gibt es hierzulande sogar eine der wenigen akademischen Forschungsstellen weltweit, an der UFO ganz offiziell im Rahmen des Forschungskanons einer Universität interdisziplinär und wissenschaftlich erforscht werden. Das IFEX wäre also der ideale Kooperationspartner für staatliche UFO-Untersuchungen in Deutschland.
Vielleicht markiert das aktuelle LinkedIn-Posting der Luftwaffe aber auch hierzulande den Beginn eines Umdenkens in der öffentlichen Haltung angesichts unidentifizierter Flugobjekte und Phänomene, mit denen wir offenbar den Luftraum teilen, und die deshalb zumindest als potenzielles Risiko für die Flugsicherheit in Betracht gezogen und erforscht werden sollten.
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 09:49von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...se-zu-erfassen/
Sind heutige Sensortechnologien ausgereift genug, um UFOs/UAP präzise zu erfassen ?
Symbolbild: Datenverarbeitung (Illu.).
Copyright: TheDigitalArtist (via Pixabay.com) / Pixabay License
Die Erforschung von unidentifizierte Flugobjekete und anomale Phänomene im Luftraum (UFOs/UAP) hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, nicht zuletzt durch verstärktes politisches und wissenschaftliches Interesse. Trotz technologischer Fortschritte bleiben viele UAP-Sichtungen weiterhin unerklärt und rätselhaft – oft aufgrund von Sensorschwächen und uneinheitlichen Analysemethoden. Das Editorial des Sensorik-Fachmagazins „AZ Sensors“ untersucht, ob aktuelle und moderne Technologien wie Radar, Infrarot-Bildgebung und künstliche Intelligenz ausreichen, um diese Lücken zu schließen.
Herausforderungen bei der UAP-Erfassung mit unterschiedlichen Systemen
Wie der AZ-Autor Ankit Singh erläutert, entziehen sich UAp häufig den etablierten Erkennungsmethoden, da diese für konventionelle Flugobjekte entwickelt wurden. Während Radar- und optische Systeme über Jahrzehnte verbessert wurden, bestehen weiterhin erhebliche Einschränkungen bei der zuverlässigen Erfassung unbekannter Objekte.
Hierzu erläutert Singh weiter, dass aktive Radarsysteme elektromagnetische Impulse aussenden und reflektierte Signale analysieren. „Während dies für herkömmliche Luftfahrzeuge effizient sind, hat Radar oft Probleme mit schnell beweglichen oder unvorhersehbaren Objekten, die sich zwischen den Radarimpulsen verstecken können. Wetterradare, die weit verbreitet sind, haben zudem eine zu geringe Aktualisierungsrate, um schnelle Manöver präzise zu erfassen.“
Anmerkung GreWi: Tatsächlich sind zahlreiche offizielle Radarsysteme derart eingestellt, dass sie unkonventionelle Signale, Signale also von Objekten, die beispielsweise extreme Flugmanöver vollführen (Zick-Zack-Flug, unmittelbare rechte Winkel, plötzlicher Stillstand, extrem hohe oder niedrige Geschwindigkeiten usw.) automatisch vom Radarschirm gelöscht werden. Während GreWi-Herausgeber Andreas Müller in seinem Buch „Deutschlands UFO-Akten“ diesen Umstand als gültig für die bundesdeutsche und österreichische Radarüberwachung belegen konnte, wurden die Algorithmen des US-Radars an solche Objekteigenschaften angepasst; und in der Folge vermehrt UFOs/UAP detektiert (…GreWi berichtete 1, 2).
Passive Radar-Technologien nutzen vorhandene Signale (z. B. von Radiowellen), um Störungen im elektromagnetischen Spektrum zu erkennen. „Sie sind kostengünstiger und schwerer zu orten, was sie für eine unauffällige Überwachung geeignet macht. Projekte wie SkyWatch und UAP Tracker setzen auf solche Netzwerke, um eine kontinuierliche, großflächige UAP-Detektion zu ermöglichen.“
Anmerkung GreWi: Auch in Deutschland nutzen zivile UFO-Forschungsorganisationen wie die „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP) Passiv-Radar. Hier gelang im vergangenen Jahr erstmals (weltweit!) die Bestätigung einer visuellen UFO-Sichtung durch eine davon unabhängige Ortung einer Passiv-Radar-Anlage der GEP (…GreWi berichtete)
Weiter erläutert Singh: „Infrarotkameras können UAPs auch bei schlechten Sichtverhältnissen wie Dunkelheit oder schlechtem Wetter aufspüren. Ein Beispiel ist das Galileo Project, das acht FLIR-Boson-640-Kameras in einem Observatorium in Massachusetts einsetzt.“ Diese arbeiten zusätzlich mit ADS-B-Flugdaten, um bekannte Flugobjekte von potenziell unbekannten zu unterscheiden. Auf diese Weise wurden in fünf Monaten wurden 500.000 Flugbahnen aufgezeichnet, von denen 16 % als mögliche Anomalien eingestuft wurden. (…GreWi berichtete).
Weiterhin hohe Fehlerrate
Allerdings verweist der Autor hierbei auf eine weiterhin potenziell hohe Fehlerrate: Wetterbedingungen und atmosphärische Störungen können die Detektionsrate erheblich beeinflussen. Zur Verbesserung werden Kalibrierungstechniken weiterentwickelt und Multi-Spektral-Bildgebung erforscht, um Umwelteinflüsse besser zu kompensieren.
Mit der enormen Datenmenge, die durch neue Sensortechnologien entsteht, wird künstliche Intelligenz (KI) zunehmend essenziell für die UAP-Forschung. „Projekte wie das Galileo Project nutzen Algorithmen wie YOLO (You Only Look Once) und SORT (Simple Online and Realtime Tracking) zur Analyse von Videoaufnahmen, Rekonstruktion von Flugbahnen und Klassifikation von Objekten.“
Ein Hauptproblem sei jedoch weiterhin die unvollständige Rekonstruktion von Flugbahnen, was eine eindeutige Identifizierung erschwere. „Hier kommt HyperNeuron ins Spiel, ein Machine-Learning-Modell, das Signalstörungen und externe Interferenzen herausfiltert, um falsche Alarme zu minimieren.“
Trotz Fortschritten attestiert Singh in seinem Artikel weiterhin u. a. folgende erhebliche Schwierigkeiten:
– Umwelteinflüsse: Eine Analyse von 98.000 UAP-Berichten zeigte starke Korrelationen zwischen Sichtungen und Faktoren wie Lichtverschmutzung, Wetterbedingungen und der Nähe zu Militärbasen.
– Sensorauflösung und Klassifikationsprobleme: Viele UAP-Sichtungen lassen sich aufgrund fehlender Entfernungs- und Geschwindigkeitsdaten nicht eindeutig klassifizieren.
– Mangelnde Integration von Sensordaten: Bestehende Systeme sind meist auf eine Umgebung (Luft, Wasser, Weltraum) beschränkt, sodass UAPs, die sich zwischen diesen Bereichen bewegen, nicht kontinuierlich verfolgt werden können.
Um diese Hürden zu überwinden, fordert die US-UFO-Untersuchungsbehörde „All-Domain Anomaly Resolution Office“ (AARO) die Entwicklung von Multi-Domain-Detektionssystemen, die Daten aus Radar, Sonar und optischer Bildgebung zusammenführen.
Singhs Fazit: Die Sensortechnologie hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, aber viele Herausforderungen bestehen weiterhin. Die Zukunft der UAP-Forschung hängt davon ab, ob es gelingt, Sensoren zu verbessern, Datenquellen zu integrieren und neue Analysemethoden zu entwickeln und durch koordinierte Standards die Ergebnisse unterschiedlicher Ansätze international zusammenzuführen. Erst dann könnten die bisher ungelösten Fragen über unbekannte Flugobjekte endgültig beantwortet werden.
https://www.azosensors.com/article.aspx?ArticleID=3156
Recherchequelle: AZ Sensors
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 10:15von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...er-uss-jackson/
Neues US-Militärvideo zeigt Tic-Tac-UFO,
detektiert im Februar 2023 von der USS Jackson:
Washington (USA) – Als eines von drei Navy-Videos, die 2017/18 veröffentlicht und später vom US-Verteidigungsministerium als Aufnahmen von US-Navy-Piloten authentifiziert wurden, wurde das sogenannte „Tic-Tac-Video“ weltbekannt. Nun haben die US-UFO-Journalisten George Knapp und Jeremy Corbell ein weiteres Militärvideo veröffentlicht. Das ebenfalls ein „Tic-Tac-UFO“ zu zeigen scheint – nun aber gefilmt 2023 von der Besatzung der USS Jackson.
Standbild aus dem Wärmebild-Video zur UAP/UFO- Detektion der „USS Jackson“ am 15. Februar 2023.
Copyright/Quelle: Jeremy Corbell, George Knapp / WeaponizedPodcast.com
Corbell und Knapp haben die ihnen neu zugespielten Aufnahmen in der aktuellen Ausgabe ihres „Weaponized-Podcasts“ veröffentlicht. Quelle des Videos, der dazugehörigen Informationen und Zeugen-Interviews sind Besatzungsmitglieder im Combat Information Center an Bord des US-Kriegsschiffes „USS Jackson“ (Independence-Klasse), das zur Zeit der Detektion und Aufnahme, in der Nacht des 15. Februar 2023 vor der Küste Kaliforniens, zwischen der Insel San Clemente im Westen und San Diego im Osten, unterwegs war. Dieser Ort befindet sich innerhalb des Warngebiets „W-291“, wo die US-Navy Aktivitäten und Manöver zur Seekriegsführung durchführt.
Die „USS Jackson“.
Quelle/Copyright: U.S. Navy
Bei dem Video handelt es sich um eine offenbar von einem Bildschirm abgefilmte Aufnahme aus dem Innern Combat Information Center an Bord des Schiffes. Zu sehen ist die Aufnahme einer militärischen Wärmebildkamera.
Wie die beiden Journalisten berichten, beobachteten Crewmitglieder zunächst ein unbekanntes Objekt, wie dieses aus dem Ozean auftauchte und anschließend in den Flug überging. Sollte dies zutreffen, würde es sich also um ein UFO bzw. UAP mit sog. transmedialen Eigenschaften gehandelt haben. In der Folge verfolgten der Zeuge und seine Crewkollegen auf dem Radarschirm zunächst vier Ziele. Mit der Wärmebildkamera des Schiffes beobachtete die Besatzung dann zwei Objekte, die sich von Norden nach Süden bewegten. Mit dem Trackingsystem der Kamera gelingt es dann, eines der Objekte optisch mehr oder weniger „einzufangen“ und heran zu zoomen.
Schlussendlich sollen dann alle vier Objekte „in perfekter Synchronisation ins Nichts davongeaust“ und vom Radarbildschirm verschwunden sein.
Auf den Aufnahmen ist denn auch tatsächlich ein Pillen-förmiges Objekt (eben ein „Tic Tac“) zu sehen, das keinerlei konventionelle aerodynamischen Merkmale und Eigenschaften wie Flügeln, Triebwerke, Steuerruder, Antriebe oder Abgasfahnen zu besitzen scheint. Zu beachten ist jedoch, dass es sich bei den vermeintlichen Hin-und-Herbewegungen des Objekts vermutlich um die der Kamera und nicht um tatsächliche Bewegungen des Objekts selbst handelt.
Im aufgezeichneten Gespräch mit Corbell und Knapp schilderte einer der Zeugen an Bord der USS Jackson, wie er zunächst ein selbstleuchtendes Objekt sah, das aus dem Wasser auftauchte:
„Wir sahen nur Lichter – weil es nachts war … aber Lichter aus dem Wasser aufsteigen zu sehen? Also gehe ich raus auf die Brückenplattform. Ich nehme Dinge und Lichter am Horizont wahr, wie Stadtlichter oder andere Schiffe, die da draußen sind.
Einen Lichtpunkt zu sehen, der aufsteigt – ich kenne den Unterschied zwischen einem Licht, das am Horizont aufsteigt, und einem Licht, das aus dem Wasser kommt. Wenn man mehr Zeit seines Lebens auf dem Wasser verbracht hat als an Land, dann erkennt man den Unterschied.“
Weiter beschreibt der Zeuge, wie alle vier Objekte gleichzeitig und unmittelbar verschwanden: „Wir sahen, wie alle vier, perfekt synchronisiert, ins Nichts davonsausten. Sie verließen alle im exakt selben Moment Ort und Stelle. Und wir dachten nur: Holy Shit!
Wenige Sekunden später rannte ich zu meiner Station und überprüfte das Radar. Sie waren weg – komplett vom Radar verschwunden.“
Für den Zeugen war klar, „dass sie miteinander kommunizierten, sich im Gleichklang bewegten – wie ein Countdown: drei, zwei, eins, los. Oder vielleicht wurde alle vier von einer einzigen Instanz gesteuert, die sie gleichzeitig abfliegen ließ. Aber ja, sie verschwanden alle genau gleichzeitig.“
Gegenüber „LiberationTimes.com“ erläutert Marik von Rennenkampff, Journalist des Politikmagazins „The Hill“ zu seinen ersten Analysen des Videos folgendes:
„Das ist faszinierendes Material. Da wir Datum, Uhrzeit, Ort und Blickrichtung der Infrarotkamera der USS Jackson kennen, können wir mithilfe von Flugverfolgungssoftware kommerzielle Jets und Militärhubschrauber ausschließen. (…) Am Anfang des Videos der USS Jackson scheint ein Linienflugzeug mit der Kamera ausgerichtet zu sein, doch es fliegt zu hoch und in die falsche Richtung, um eines der unbekannten Objekte zu sein. Außerdemwaren herkömmliche Flugzeuge, Helikopter oder Ballons nie glaubwürdige Erklärungen für diesen Vorfall, angesichts der Infrarotsignatur, die eher wie eine kapselartige Form wirkt und keine Steuerflächen, kein Leitwerk, keinen Triebwerksausstoß oder andere bekannte Antriebe aufweist.“
„Entscheidend ist“, so von Rennenkampff, „dass es möglicherweise eine Verbindung zu den berühmten Nimitz-Vorfällen von 2004 gibt (…GreWi berichtete), bei denen fünf Marineflieger ebenfalls Tic-Tac-förmige Flugkörper beobachteten.“ Tatsächlich wurde auch das neue Video der USS Jackson (von 2023) im selben Gebiet aufgenommen, in dem Senior Chief Operations Specialist Kevin Day an Bord der USS Princeton im Jahr 2004 begann, „Tic Tac“-UAPs zu verfolgen.
„In einem Interview mit der „Daily Mail“ im Jahr 2024 erinnerte sich Day daran, wie die Objekte im November 2004 östlich von Catalina Island herabstiegen und sich dann mit einer anomal langsamen Geschwindigkeit von 100 Knoten (s. Abb.) nach Süden in Richtung Guadalupe Island bewegten, wo sie vom Radar verschwanden. Laut von Rennenkampff bewegen sich die Tic-Tac-förmigen Objekte im Video der USS Jackson ebenfalls in südlicher Richtung, wie von Day beschrieben.“

Eine grobe geometrische Analyse des Videos zeigt: Wenn sich die Objekte etwa 7 Meilen entfernt befanden, bewegten sie sich mit ungefähr 100 Knoten.
Copyright/Quelle: Marik von Rennenkampff.
Laut dem Journalisten „stützt das neu veröffentlichte Material mit dem Tic-Tac-Vorfall von 2004 nicht nur einen der glaubwürdigsten und bekanntesten UAP-Fälle, es wirft auch zahllose Fragen zur nationalen Sicherheit auf. Zum Beispiel: Wie können solche scheinbar hoch entwickelten, anomalen Objekte offenbar ungestört vor der kalifornischen Küste operieren? Wie der ehemalige Direktor des Nationalen Geheimdienstes und heutige CIA-Direktor John Ratcliffe 2021 erklärte, verfügten Gegenspieler der USA wie China oder Russland höchstwahrscheinlich 2004 nicht über eine derart rätselhafte Technologie – was das Mysterium der zahlreichen, regelmäßig beobachteten UAPs in dieser Region nur vertieft.“
Das neue Video, das von 2023 stammen soll, würde nun belegen, dass diese Sichtungen und Detektionen weiterhin vor Ort stattfinden.
Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung war noch keine Stellungnahme des US-Verteidigungsministeriums, des Pentagon oder der US-UFO-Untersuchungsbehörde AARO zu dem nun veröffentlichten Video bekannt. Bislang liegt entsprechend auch noch keine offizielle Validierung, Authentifizierung oder gar Bewertung der von Corbell und Knapp präsentierten Aufnahmen und Aussagen vor.
…GreWi wird berichten.
Recherchequellen: Weaponized Podcast, LiberationTimes.com
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 11:02von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ile-astronomen/
Leitfaden zur UFO-Forschung für zivile Astronomen:
Stockholm (Schweden) – In einem Grundlagenartikel stellen die Astronomin Beatriz Villarroel und der Astrophysiker Kevin Krisciunas eine Anleitung für zivile Astronomen zur wissenschaftlichen Untersuchung unidentifizierter Flugobjekte und anomaler Phänomene (UFOs/UAP) vor.
Symbolbild (Illu.).
Copyright: grewi.de
Villarroel und Krisciunas haben ihre Artikel „A Civilian Astronomer’s Guide to UAP Research“ vorab via ArXiv.org veröffentlicht. Darin argumentieren die beiden Wissenschaftler, dass die Erforschung von UAP bislang durch ein gesellschaftliches Stigma, fehlende systematische Datenerfassung und unzureichende wissenschaftliche Methodik behindert wurde – und fordern darin eine rationale, empirisch fundierte Herangehensweise.
UAP wurden lange Zeit mit spekulativen oder sensationellen Erzählungen verknüpft, sodass viele Wissenschaftler das Thema gemieden haben. Doch durch die jüngsten Enthüllungen, wie die Veröffentlichung von UAP-Videos durch die US Navy und Untersuchungen des US-Verteidigungsministeriums, wird das Phänomen zunehmend ernst genommen. Der Autor und die Autorin betonen, dass es in der Wissenschaft Raum für Hypothesenbildung gibt – auch zu ungewöhnlichen oder bisher unerklärlichen Phänomenen – solange die Herangehensweise methodisch korrekt ist.
In ihrem Artikel schlagen Beatriz Villarroel vom schwedischen Nordita-Institut und der Universität von Stokholm und Kevin Krisciunas von der Texas A&M University vor, dass Astronomen gezielt Instrumente und Verfahren aus der Astrophysik und Astronomie einsetzen, um UAP zu beobachten: etwa All-Sky-Kameras, Multiwellenlängenfotografie, Spektroskopie oder parallele Beobachtungsteams. Auch bestehende astronomische Archive könnten Hinweise auf bisher übersehene Objekte enthalten.
Ein zentrales Anliegen der Autoren ist die Hypothesenbildung: Sie selbst stellen ihre sogenannte „ExoProbe“-Hypothese vor, nach der manche UAP als mögliche autonome, nichtmenschliche Beobachtungseinheiten (z. B. KI-gesteuerte Sonden) interpretiert werden könnten. Dabei dient diese Annahme nicht als faktische Behauptung, sondern als methodisches Hilfsmittel zur Entwicklung überprüfbarer Vorhersagen – etwa über Bewegungsmuster, Energieemissionen oder Reaktionen auf Lichtsignale.
Zugleich warnen Villarroel und Krisciunas aber auch davor, vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Denn: „Viele UAP könnten sich letztlich als irdische Phänomene, etwa Drohnen, Sensorfehler oder atmosphärische Effekte, herausstellen.“ Umso wichtiger sei ein offener, aber kritischer Ansatz, bei dem negative Ergebnisse genauso wertvoll sind wie potenzielle Entdeckungen. Transparenz, Datenfreigabe und wissenschaftlicher Austausch seien unerlässlich, um das Feld zu entmystifizieren.
UFOs, die Amateurastronomie und Bürgerwissenschaft
Besonders betonen die Autoren die Rolle von Amateurastronomen und der Bürgerwissenschaft. Durch günstige Technik, globale Vernetzung und Open-Source-Software könnten engagierte Laien wichtige Beiträge leisten. Sie schlagen auch vor, größere Teleskopanlagen gezielt für koordinierte UAP-Beobachtungseinsätze zu nutzen.
Abschließend plädieren die Autoren dafür, UAP-Forschung als Teil der modernen Astronomie zu begreifen – nicht als Randerscheinung. Denn: „Die Frage, ob es im Kosmos intelligentes Leben gibt oder wir lediglich unsere eigenen Fehlinterpretationen beobachten, ist eine der spannendsten der Wissenschaft. Und um ihr zu begegnen, braucht es Objektivität, Technologie und eine Portion intellektuellen Mut.“
https://arxiv.org/pdf/2411.02401
Recherchequelle: ArXiv.org
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 11:08von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...rtet-ufo-frage/
ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher beantwortet UFO-Frage:
Wien (Österreich) – Während die NASA unidentifizierten Flugobjekten und anomalen Phänomene (UFOs/UAP) ein eigenes (wenn auch derzeit wenig aktives) Forschungsdirektorat gewidmet hat, hielt sich die europäische Raumfahrtagentur ESA bislang eher bedeckt, was ihren Umgang mit UFOs anbetrifft. Im österreichischen Rundfunk wurden dem ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher nun doch einige Sätze dazu entlockt.
Der ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.
Copyright: ESA – Philippe Sebirot / ESA Standard Licence
Während der ORF-Ö1-Radiosendung „Punkt 1“, die das diesjährige 50. Jubiläum der ESA thematisierte, war der österreichische ESA-Direktor Josef Aschbacher live im Studio. Teil der Sendung ist stets auch die Möglichkeit zu direkten Hörerfragen an die Studiogäste.
Diese Gelegenheit ließ sich der österreichische Buchautor, Journalist und UFO-Podcaster Harald Havas von „UFO Tv“ nicht nehmen und hatte auch das Glück, mit seiner Frage ins Studio gestellt zu werden.
Mit dem Verweis auf das UFO-Forschungsinteresse der NASA und die wissenschaftliche Erforschung von UFOs und UAP an der Universität Würzburg (IFEX) erkundigte sich Havas, ob auch die ESA UFOs ernsthaft erforsche. Wenn ja, auf welche Weise und wenn nein, warum nicht?
Unerwartet offen und sachlich antwortete Aschbacher wie folgt:
„UFOs ist natürlich immer etwas, was immer sehr aktuell ist und auch sehr viel Diskussionen erzeugt. Um ehrlich zu sein, arbeiten wir nicht sehr viel daran. Aber vielleicht sollten wir es auch stärker aufgreifen.
Wir haben natürlich auch Aktivitäten im Haus, wo wir Beobachtungen sammeln. Ich bekomme auch selber E-Mails und Briefe geschrieben von Sichtungen und Ähnlichem.
Wir haben natürlich eine zentrale Koordinationsstelle. Wir tauschen uns auch sehr eng mit der NASA aus, die natürlich ein sehr viel größeres Archiv hat. Das ist natürlich etwas, was aktuell sehr interessant ist. Aber es ist jetzt nicht eine Budgetlinie, wie man das bei uns nennt, wo wir wirklich ein großes Team dahinter haben, sondern wir machen das natürlich immer bezogen auf gewisse Sichtungen, die natürlich dann weitergeleitet werden an die Stellen, die sich mit solchen Phänomenen und auf diesen Gebieten dann damit befassen.
Aber ein sehr interessantes und aktuelles Thema, aber etwas, was wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit bedarf oder wo man auch vielleicht ein bisschen mehr investieren könnte, um hier wirklich tiefer hineinzugehen.“
Wie Havas erläutert, hatte er leider nicht mehr die Gelegenheit einer Nachfrage. Somit ist bis auf Weiteres nicht klar, welche „Koordinationsstelle“ bei der ESA für eingehenden UFO-Meldung zuständig ist und an welche „Stellen, die sich mit solchen Phänomenen und auf diesen Gebieten dann damit befassen (…) gewisse Sichtungen“ (welche?) weitergeleitet werden.
– Spätestens seit es in BELGIEN von Herbst 1989 bis Mai 1990 zu einer Sichtungswelle meist dreieckiger unidentifizierter Flugkörper kam, kooperierte die belgische Luftwaffe mit der zivilen belgischen UFO-Forschungsorganisation SOPBEPS (heute COBEPS), bekannte sich sogar nicht zuletzt in Person des Luftwaffen-Stabschefs Generalmajor Wilfried De Brouwer zu dieser Forschung und kam nach eingehender Untersuchungen der Vorfälle zu dem Schluss, dass die berichteten und teilweise dokumentierten Vorfälle keine rationale Erklärung finden. Die Untersuchungsergebnisse wurden dann in 700-seitigen Abschlussbericht in Buchform veröffentlicht. Die „UFO-Welle über Belgien“ gilt seither als Standardwerk der wissenschaftlichen UFO-Forschung und zur Kooperation ziviler und militärischer UFO-Untersucher. Bis heute untersucht die COBEPS UFO-Vorfälle in Belgien – teilweise mit Unterstützung der Behörden und Militärs.
– In DÄNEMARK veröffentlichte 2009 die Luftwaffe 300 Seiten bis dahin geheimer UFO-Akten aus den Jahren 1978 bis 2002 und erklärte zukünftige Meldungen gemeinsam mit der zivilen dänischen UFO-Forschungsorganisation SUFOI zu bearbeiten (…GreWi berichtete).
– In FINNLAND veröffentlichte das Militär ebenfalls im Jahr 2009 300 UFO-Akten aus den Jahren von 1933 bis 1979. Der Umgang mit den seitherigen Akten ist unklar.
– In FRANKREICH existiert sogar bis heute eine größtenteils staatliche UFO-Forschungseinrichtung, die der militärisch-zivile Raumfahrtagentur CNES untersteht. Seit 2007 hat die „Groupe d’Etudes et d’Information sur les Phhénomènes Aérospatiaux Non Identifiés“ (GEIPAN) über 2500 UFO-Sichtungen in Frankreich veröffentlicht, teilweise untersucht und bewertet. Dabei kommt die französische UFO-Behörde zu dem Ergebnis, dass 3,3 Prozent der Sichtungen nicht identifiziert werden können.
– Auch in GROSSBRITANNIEN existierte bis 2009 ein offizielles „UFO-Büro“ des Verteidigungsministeriums (Ministry of Defence, MoD). Zur Schließung des Büros im Dezember 2009 erklärte eine MoD-Sprecher, man sehe keinen Nutzen mehr in der Untersuchung von UFO-Meldungen. Laut offiziellen Angaben diente das UFO-Büro hauptsächlich dazu, mögliche Bedrohungen britischer Hoheitsgebiete durch in diese eindringende unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) zu untersuchen und nicht, um deren vermeintlich außerirdische Herkunft zu studieren (…GreWi berichtete).
– IRLAND: 37 Jahre lang erforschte auch die irische Armee seit 1947 im Geheimen UFO-Erscheinungen über dem Inselstaat und dokumentierte jeden einzelnen Fall bis ins Detail. Bekannt wurden die Unterlagen 2007 durch den „Freedom of Information Act“ zur Veröffentlichung bislang geheimer Regierungsdokumente (…GreWi berichtete).
– In ITALIEN ist seit 1978 die „Abteilung Allgemeine Sicherheit“ der italienischen Luftwaffe für die Dokumentation und Untersuchung von UFO-Sichtungen zuständig und veröffentlicht nach und nach ihre Berichte auch online (https://www.aeronautica.difesa.it/ovni/).
– SCHWEDEN: Schon 1987 machte das schwedische Militär seine UFO-Forschung öffentlich und übergab den bis dato nicht klassifizierten Teil seiner Akten an das Archiv der zivilen UFO-Forschungsorganisation UFO-Svenska. Seither trägt das schwedische Militär immer wieder neue UFO-Sichtungen in die Datenbank ein. Im Frühjahr 2016 veröffentlichten die mit dem Militär zusammenarbeitenden schwedischen UFO-Forscher um Clas Svahn tausende bislang unveröffentlichter Akten des schwedischen Militär-Archiv der Swedish Defence Research Agency (FOI) über die sogenannten „Geister-Raketen“ (…GreWi berichtete).
– In SPANIEN wurden in den Jahren 1992-1999 ebenfalls mehr als 80 Akten mit über 1000 Seiten zu UFO-Sichtungen ziviler wie militärischer UFO-Sichtungen veröffentlicht und können seither über die Internetseite des spanischen Verteidigungsministeriums eingesehen und heruntergeladen werden.
https://bibliotecavirtual.defensa.gob.es...nicio/inicio.do
Recherchequelle: ORF, UFOtv
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 11:10von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...p-aktivitaeten/
Vierte SCU-Studie identifiziert Muster hinter UFO/UAP-Aktivitäten:
Washington (USA) – Der vierte Teil einer Studienreihe der „Scientific Coalition for UAP Studies“ (SCU) untersucht UAP-Aktivitäten nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1975 und kommt einmal mehr zu dem Schluss: „Diese Phänomene sind intelligente Akteure mit fortschrittlicher Technologie.“
Symbolbild: Vergleich der UFO-Meldestatistik unterschiedlicher US-Quellen.
Copyright/Quelle: Porritt, I., Hancock, L., Grosvenor, S., Pierson, J., & Cates, L. (2025). UAP Indications Analysis 1945-1975 Public Domain UAP Activities.
– Bei der Folgenden Meldung handelt es sich um die Übersetzung der Presseinformation der SCU.
Eine neue, peer-reviewte Studie der Scientific Coalition for UAP Studies (SCU) zu Aktivitäten unidentifizierter anomaler Phänomene (UAP) zwischen 1945 und 1975 zeigt eine Verlagerung hin zu nächtlichen Aktivitäten. Die Studie deutet auf mögliche Studien menschlichen Verhaltens durch UAP hin.
Die Studie mit dem Titel „UAP Indications Analysis 1945–1975 Military and Public Activities“ kommt zu dem Schluss, dass es sich bei diesen Phänomenen um intelligente Akteure handelt, die über fortschrittliche Technologie verfügen.
Verfasst wurde die detaillierte Analyse von den SCU-Mitgliedern Larry J. Hancock, Ian M. Porritt, Sean Grosvenor, Larry Cates und Joshua Pierson. Sie untersucht Verhaltensmuster von UAP und liefert wertvolle Einblicke in deren mögliche Absichten.
Wichtige Ergebnisse der Studie:
1) Fokus auf Atomwaffen: UAP-Aktivitäten zeigten ein dauerhaftes Interesse an Schlüsselentwicklungen und -einsätzen in militärischen Einrichtungen für atomare Kriegsführung. Bereits in den späten 1940er-Jahren interessierten sie sich für Anlagen zur Verarbeitung radioaktiven Materials, Montageeinrichtungen für Atomwaffen und Lagerstätten. In späteren Jahren richtete sich das Interesse auf Interkontinentalraketen (ICBM) und weitere Standorte atomarer Einsatzkapazitäten. Besonders bemerkenswert sind das Ereignis bei Malmstrom 1967, bei dem mehrere Raketensilos durch ein UAP deaktiviert wurden, sowie eine Aktivitätsanhäufung über 24 Tage von Oktober bis November 1975 über den nordamerikanischen Standorten Malmstrom, Minot, Wurtsmith und Loring.
2) Aktivitätswandel: Frühere UAP-Aktivitäten (1945–1964) waren durch hohe Sichtbarkeit und potenzielle indirekte Kommunikation (durch Handlungen statt direkte Botschaften) gekennzeichnet, mit einigen begrenzten Kontaktversuchen in den späten 1950er-Jahren. Ab den 1970er-Jahren verlagerten sich die Aktivitäten deutlich in die Nachtstunden und beinhalteten womöglich Studien menschlichen Verhaltens.
3) Erkennung und Kontakt: In der frühesten Phase waren UAP-Aktivitäten offen und umfassten oft demonstrative Manöver mit Nahbegegnungen, radikalen Flugmanövern und Formationsflügen. Danach nahmen diese auffälligen Aktivitäten ab. Die Autoren identifizierten jedoch eine begrenzte Zahl elektronischer Übertragungen durch UAP, insbesondere 1957, darunter IFF-codierte (Freund-Feind-Erkennung) Signale – was auf begrenzte Kommunikationsversuche hindeutet.
4) Verhaltensstudien: In späteren Jahren beobachteten Zeugen längere Beobachtungsphasen, nahe Annäherungen von UAP an kleine Gruppen von Personen sowie Verhaltensweisen, die als einfache Studien menschlichen Verhaltens interpretiert werden könnten – eher als direkte Kontaktversuche.
5) Entwicklung der UAP-Aktivitäten: Die UAP-Aktivitäten wurden im Laufe der Zeit zunehmend verdeckt. Zeitzeugen nahmen ihr Verhalten mit wachsender Skepsis wahr.
Teammitglied Ian Porritt betont, dass Musteranalysen wertvolle Einblicke in das Verhalten von UAP liefern.
„Basierend auf Erkennungs- und Identifikationsaktivitäten, die als indirekte Kommunikation gewertet werden könnten, und auf Vorfällen mit IFF-Signalen, bei denen UAP mit codierten Antworten reagierten“, so Porritt, „kann diese frühe Phase als Teil eines ersten Kontaktprotokolls betrachtet werden.“
Statt wie bei einem standardisierten Kontaktprotokoll zu einer offenen Kommunikation überzugehen, zeigt die Studie jedoch eine Verlagerung des Verhaltens von offenen Erkennungsaktionen hin zu verdeckten nächtlichen Interaktionen mit der Öffentlichkeit.
„Diese Erkenntnis über den Wandel des UAP-Verhaltens wird entscheidend dafür sein, zukünftige Interaktionen zu verstehen, Absichten zu entschlüsseln und möglicherweise deren Herkunft zu ergründen“, sagt Porritt.
Vierte Studie
Diese Studie ist die vierte in einer Reihe über UAP-Aktivitäten in der Nachkriegszeit, die wertvolle Erkenntnisse über die sich wandelnden Absichten von UAP über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten liefert.
– Die erste SCU-Studie, UAP Pattern Recognition Study: 1945–1975 US Military Atomic Warfare Complex, zeigte plötzliche Häufungen von UAP-Aktivitäten an Orten, an denen neue Fähigkeiten entwickelt und eingesetzt wurden – ein Muster, das in bisherigen staatlichen oder akademischen Untersuchungen unbeachtet blieb.
– Die zweite Studie, UAP Indications Analysis 1945–1975, United States Atomic Warfare Complex, untersuchte Absichten und Motive anhand spezifischer Details der gemeldeten UAP-Aktivitäten und kam zu dem Ergebnis, dass es sich am ehesten um eine gezielte Erhebung atomarer Waffen- und Kriegsführungsfähigkeiten handelt.
– Die dritte Studie, UAP Activity Pattern Study 1945–1975 Military and Public Activities, zeigte, dass sich UAP-Aktivitäten über die Zeit veränderten: weg von überwiegenden Tagesereignissen hin zu nächtlichen Aktivitäten und von auffälligen Flugmanövern zu nächtlichen Nahbegegnungen mit der Öffentlichkeit. In dieser Übergangszeit häuften sich auch elektronische Übertragungen.
https://zenodo.org/records/14647871
Über die SCU
Die Scientific Coalition for UAP Studies (SCU) fördert die wissenschaftlich fundierte Untersuchung von UAP (auch bekannt als UFOs). Die SCU besteht aus Wissenschaftlern, Ingenieuren, Angehörigen der Hightech- und Verteidigungsindustrie, ehemaligen Militärangehörigen und anderen Fachleuten. Sie setzen wissenschaftliche Prinzipien, Methoden und Praktiken ein, um das globale Phänomen UAP zu erforschen. Die SCU ist eine gemeinnützige Organisation gemäß §501(c)(3). Spenden sind steuerlich absetzbar.
© SCU (dt. Übersetzung: grewi.de)
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 11:13von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...-ufo-meldungen/
AARO: Das UFO-Büro des Pentagon sucht neues Fallmanagementsystem für UFO-Meldungen:
Washington (USA) – Die UFO-Untersuchungsbehörde des Pentagon, das All-Domain Anomaly Resolution Office (AARO) hat öffentlich die Anschaffungsabsicht für ein maßgeschneidertes Fallmanagementsystem zur Bearbeitung von UFO-Meldungen ausgeschrieben.
In einer sogenannte „Source Sought“-Meldung an „Top Secret“-zugangsberechtigte Unternehmen sucht AARO derzeit nach Auftragnehmern, die eine sichere, softwarebasierte Intranet-Plattform und Fallmanagementsystem (CMS) entwickeln und betreiben können, um Daten, Interaktionen und andere Unterlagen zu verfolgen, die mit den stetig wachsenden Untersuchungen der Behörde zu unidentifizierte anomale Phänomene (UAP) im Zusammenhang stehen. Diese soll auch in der Lage sein, sogenannte „Sensitive Compartmented Information“ zu nutzen und zu verarbeiten, wie sie innerhalb des „Joint Worldwide Intelligence Communications System“ (JWICS), einer Art Internet der US-Geheimdienste, genutzt werden.
Das Logo des AARO. Copyright: aaro.mil
Wie das US-Verteidigungs-Portal „DefenseScoop.com“ berichtet, sucht AARO demnach bekannt: Es soll ein maßgeschneidertes Fallmanagementsystem (CMS) auf dem Intranet eingerichtet werden, das für streng geheime Informationen und „Sensitive Compartmented Information“ genutzt wird – dem sogenannten Joint Worldwide Intelligence Communications System (JWICS).
Ziel sei es, „diese Funktionalität für das AARO-Personal am Hauptsitz und bei unterstützenden Organisationen bereitzustellen“, heißt es in dem Schreiben. Ein Verteidigungsbeamter erklärte gegenüber DefenseScoop, dass dies die erste öffentliche Ausschreibung im Auftrag des UAP-Untersuchungsbüros sei. „Derzeit verwendet das AARO verschiedene Werkzeuge zur Missionsverwaltung und möchte diese integrieren“, so der Beamte weiter. „Ein Fallmanagementsystem wird AARO dabei helfen, den Status von UAP-Berichten nachzuverfolgen und die Anforderungen an die Dokumentenverwaltung zu erfüllen – insbesondere, da das Büro daran arbeitet, eine öffentliche UAP-Meldestelle einzurichten.“
Laut der Ausschreibung ist das AARO zuständig für „die regierungsübergreifenden Bemühungen zur Erkennung, Identifizierung, Zuordnung und gegebenenfalls Eindämmung raum-, luft- und seegestützter Objekte von Interesse in oder nahe sensiblen Sicherheitszonen.“
Eine der Hauptaufgaben des Büros besteht darin, Berichte von aktuellen und ehemaligen Regierungsmitarbeitern – und zukünftig aber auch aus der Öffentlichkeit – über UAP-Begegnungen zu sammeln, zu verwalten und aufzuklären, sofern sie für Regierung und Militär von Bedeutung sind.
Die Mitteilung enthält eine Liste von technischen Mindestanforderungen, die ein vom zukünftigen Auftragnehmer entwickeltes CMS erfüllen müsste:
– Kategorisierung von UAP-Fällen nach Typ, Schweregrad und Priorität
– Automatische Umwandlung von Dokumentinhalten in strukturierte Daten mit eindeutigen Identifikatoren (z. B. Wetter, Geschwindigkeit, Ort)
– Verknüpfung dieser Daten mit Fallobjekten
– Lückenlose Historie von Fallaktivitäten vom Beginn bis zur Auflösung
– Automatische Antwortfunktionen für eingehende Fallmeldungen
– Datenverschlüsselung nach geltenden Sicherheitsstufen
– Anpassbare Ansichten und Dashboards für verschiedene Benutzerrollen
Sollte AARO ein vollständiges Vergabeverfahren einleiten, umfasst die geplante Beschaffung Softwareentwicklung, Bereitstellung und Zertifizierung für den JWICS-Bereich, Schulungen für AARO-Mitarbeiter, Betrieb und kontinuierliche Weiterentwicklung der Funktionen. Der Leistungszeitraum würde voraussichtlich ein Basisjahr mit bis zu vier optionalen Verlängerungsjahren umfassen.
Zu den möglichen Kosten des Systems wollte sich der AARO-Sprecher gegenüber DefensceScoop.com nicht äußern.
Recherchequelle: DefenseScoop.com, sam.gov
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 11:45von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...h-piloten-2024/
Brasiliens Luftwaffe veröffentlicht UFO-Sichtungen durch Piloten 2024:
Brasilia (Brasilien) – Die brasilianische Luftwaffe Forca Aera Brasileira (FAB) hat Dokumente zu 26 UFO-Sichtungen ihrer Piloten im Jahr 2024 veröffentlicht.
Wie aus den über das brasilianische Nationalarchiv Arquivo Nacional hervorgeht, handelt es sich bei Vorfällen um UFO-Sichtungen durch Piloten, Controllern und sonstigen FAB-Personal. Via „X“ hat der brasilianische UFO-Forscher Rony Vernet die insgesamt 26 Fälle zusammengefasst.
Die Embleme der brasilianischen Luftwaffe (FAB) und des Arquivo Nacional vor dem Hintergrund der Nationalfrlagge Brasiliens (Illu.).
Copyright: grewi.de
Demnach ereigneten sich die meisten der gemeldeten Sichtungen in der Jahresmitte – also im brasilianischen Winter. Dieser Trend passe zu historischen Mustern in vielen Regionen des Landes, kommentiert der Forscher und führt weiter aus: „Die Mehrheit der Sichtungen fand nachts zwischen 20 Uhr und 2 Uhr morgens statt. Vier Begegnungen ereigneten sich tagsüber. Bei zweien wurden weiße oder rote Objekte beobachtet, die sich in Kreuzmustern bewegten, sich in Dreiecksformation anordneten und miteinander interagierten. Ein weiteres Objekt war statisch und zeigte viele Farben, darunter auch violett.“
Auszug einer UFO-Meldung aus den aktuell freigebenenen Sichtungsmeldungen brasilianischer Piloten aus 2024.
Quelle: Arquivo Nacional
77 % der Objekte waren rund. 7 % wurden als „flugzeugähnlich, aber anders“ beschrieben. Eines war delta-, also dreiecksförmig, ein anderes zigarrenförmig. Die meisten Objekte hatten Farben im Bereich von Weiß über Gelb und Orange bis hin zu Rot.
Die Höhe der gesichteten Objekte lag mehrheitlich zwischen 35.000 und 40.000 Fuß (ca. 10,5 bis 12 km). Die Flugrichtung war überwiegend aus Osten kommend. Hier vermutet Vernet, dass dies auf eine Herkunft der Objekte von Meer her hindeuten könnte.
https://x.com/RonyVernet/status/1934553780693143920
In 32 % der Fälle wurden zwei UFOs gleichzeitig gesehen. In 27 % der Sichtungen sogar drei oder mehr. „15 Sichtungen – also mehr als die Hälfte – dauerten länger als 10 Minuten.
Ein besonders wichtiger Punkt: In 8 % der Fälle (2 Vorfälle) störten die UFOs die Bordelektronik der Flugzeuge so, dass ihre Position auf dem TCAS (Kollisionsvermeidungssystem) sichtbar war – obwohl sie auf dem Radar der Flugüberwachung nicht auftauchten.“
Auf Anfrage von „CNN Brasil“ erklärte ein FAB-Sprecher, dass man UFO-Sichtungen zwar sammele, fügte jedoch hinzu, dass trotz des Erhalts dieser Meldungen keine Studien und weiterführenden Analysen zu den Sichtungen durchgeführt werden. Man sammele, katalogisiere lediglich die Meldungen und überstelle sie sodann regelmäßig an das Nationalarchiv.
Erst Ende Mai hatte das brasilianischen Nationalarchiv Dokumente zu fast 900 UFO-Sichtungen in Brasilien veröffentlicht (…GreWi berichtete).
Um die neuen Dokumente einzusehen, müssen Sie sich als Nutzer am Arquivo Nacional registrieren (eine Anleitung dazu finden Sie
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ufo-sichtungen/
Unter dem Tab „Fundos/Coleções – Pesquisa Livre“ finden Sie die Suchmaske. Hier unter „Termo:“ den Suchbegriff „arx“ unter unter der Filtereinstellung „Filtors“ (links) unter „Periodo, De:, Até:“ jeweils „2024“ eingeben und mit dem Button „Pesquisa“ (rechts) bestätigen. Die 26 Akten werden Ihnen dann unter der Überschrift „FUNDO: Objeto Voador Não Identificado – BR DFANBSB ARX“ einzeln angezeigt.
Recherchequellen: Arquivo Nacional, Rony Vernet (via X), CNN Brasil
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 11:53von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ufo-sichtungen/
Brasilien: Nationalarchiv veröffentlicht Dokumente zu fast 900 UFO-Sichtungen:
Rio de Janeiro (Brasilien) – Das brasilianische Nationalarchiv „Arquivo Nacional“ hat Dokumente und Materialien – darunter Fotos, Audioaufnahmen, Zeichnungen und Berichte – zu derzeit 893 UFO-Sichtungen in Brasilien online veröffentlicht.
Exemplarische Ansicht aus dem UFO-Fallarchiv des brasilianischen Nationalarchives.
Copyright/Quele: sian.an.gov.br
Wie der Radiosender „CBN“ berichtete, handelt es sich um unterlagen zu derzeit 893 Sichtungsfällen aus Brasilien aus den Jahren 1952 bis 2023. Diese sind chronologisch nach dem Datum des Vorfalls geordnet.
So können Sie die brasilianischen UFO-Akten aufrufen:
1) Auf der Webseite des Archivsystems SIAN (Sistema de Informação do Arquivo Nacional) kann man sich entweder mit einem bereits registrierten Konto regulär über das Anklicken von „Acessar“ (Zugreifen), oder neu unter „Nao tenho cadastro“ anmelden. Neben der brasilianischen bzw. portugiesischen Webseite steht auch eine englischsprachige Version zur Verfügung. Die Dokumente und Unterlagen sind jedoch mehrheitlich in Portugiesisch. Als nicht-brasilianische Staatsbürger (die sich über die brasilianische Steuer-ID CPF und ein Passwort anmelden können), wählt man nach den Adress- und Passwortangaben unter „Documentation“: „Foreigner“ und als Adresseland „Alemanha“ (Deutschland). Dann noch das Häkchen bei „Ich bin kein Roboter“ setzen und mit „Entrar“ (Eingabe) bestätigen.
2) Nach erfolgreicher Anmeldung dann nochmals auf der Startseite unter „Acessar“ anmelden und nach dem Login im Menü „Favoritos“ (Favoriten) und danach „Objeto Voadores Não Identificados“ bzw. „Unidentified Flying Objects (unidentifiziertes Flugobjekte) auswählen.
3) Hier können nun die gewünschten Fälle ausgewählt werden, um die im Nationalarchiv verfügbaren Informationen einzusehen.
Neben dem Einsehen der Unterlagen und Materialien können Internetnutzer auch selbst zum Archiv beitragen, indem sie Inhalte per E-Mail an supra_normalizacao@an.gov.br senden. Eine weitere Möglichkeit ist die persönliche Übergabe von Dokumenten zur Sichtung in der Zentrale des Nationalarchivs an der Praça da República 173, im Zentrum von Rio de Janeiro.
Das Nationalarchiv erklärt, dass es sich um eine nicht bewertete Fallsammlung von UFO-Sichtungsberichten aus Brasilien handelt. Die Aufnahmen von Fällen und Materialien in diese Sammlung sage nichts über den Status und die Natur der beschriebenen und gezeigten Phänomene aus. Vermutlich könne die Mehrheit sogar konventionell erklärt werden.
Anmerkung: Ursprünglich sollten die Akten erst am 13. Juni 2025 veröffentlicht werden. Die nun vorgezogene Veröffentlichung hat selbst Insider überrascht. Eine Auswertung der brasilianischen UFO-Akten dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen.
…GreWi wird berichten.
Recherchequellen: CBN, sian.an.gov.br
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RE: Ufo-Berichte IV:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 12:30von Adamon • Nexar | 15.954 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...heorie-um-ufos/
Artikel im „Wall Street Journal“ bestätigt eine langjährige Verschwörungstheorie um UFOs:
New York (USA) – Als wäre das UFO-Phänomen selbst nicht schon komplex, undurchsichtig und rätselhaft genug, so ranken sich bereits seit Jahrzehnten auch zahlreiche Theorien darum, dass das US-Militär selbst das öffentliche Interesse an unidentifizierten Flugobjekten nutzte, um mit gezielt gestreuten Falschinformationen und gefälschten Dokumenten von eigenen geheimen Waffenprogrammen abzulenken oder aber auch UFO-Enthusiasten zu diskreditieren. Ein Artikel im „Wall Street Journal“ (WSJ) stützt nun diese Theorie.
Wie der WSJ-Artikel erläutert, berufen sich die beiden Autoren auf Interviews mit rund zwei Dutzend Insidern und tausende interne Dokumente. Hintergrund dürfte ein – bislang jedoch noch unveröffentlichter – zweiter Teil eines Historischen Bericht der US-UFO-Untersuchungsbehörde AARO (…GreWi berichtete)sein, in dem genau diese Praktiken zusammengefasst wurden.
Titel des WSJ-Artikels.
Quelle: www.wsj.com
Federführender Autor dieses Berichts war der erste AARO-Direktor Dr. Sean Kirkpatrick, der von jeher erklärt hatte, seine Recherchen unter Zugriff auf teilweise geheime Regierungsinformationen hätten keine Hinweise auf einen exotischen oder außerirdischen Ursprung von UFOs gefunden. Stattdessen seien falsch verstandene natürliche und technologische Phänomene und Entwicklungen, aber auch Schwindel und gezielte Desinformation die Quelle des UFO-Mythos.
Allerdings hatte schon der erste Teil des historischen Berichts des AARO nicht nur unter UFO-Interessierten für heftige Kritik gesorgt. In einer ausführlichen Analyse des ersten Teils des “Report on the Historical Record of U.S. Government Involvement with Unidentified Anomalous Phenomena (UAP) Volume I” bezeichnet Robert M. Powel von der „Scientific Coalition für UAP Studies“ (SCU) diesen als Fehlerhaft, unverbindlich, ahnungslos und hinterhältig“.
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...aeltig20240311/
Der aktuelle WSJ-Artikel nimmt „Volume II“ dieses Historischen Reports vorweg, mit dessen Veröffentlichung durch das AARO vermutlich schon in den kommenden Tagen zu rechnen ist.
Als Beispiele für die von US-Armee und Geheimdiensten gezielt verbreiteten Desinformationen mit Bezug zu UFO und angeblichen Geheimprojekten nennt der Artikel die Übergabe manipulierte Fotos angeblicher UFOs an den Besitzer einer Bar in der Nähe des streng geheimen legendären Testgeländes „Area 51“ durch einen Air-Force-Oberst in den 1980er Jahren. Demnach sollte die Aktion neugierige Anwohner von wahren Tests mit F-117-Tarnkappenjägern ablenken.
Eine F-117 im Einsatz.
Copyright/Quelle: Gemeinfrei
Laut dem Wall Street Journal nutzten US-Militärs und Geheimdienste schon seit den 1950er-Jahren bewusst UFO-Mythen als Nebelkerzen zum Schutz von Nuklearanlagen und Geheimoperationen auch und gerade gegenüber Sowjetunion.
Laut dem WSJ-Artikel stieß Kirkparick bei seiner historischen Spurensuche zudem auf eine bizarre Praxis innerhalb der US-Luftwaffe: „Jahrzehntelang erhielten neue Kommandeure in geheimen Programmen bei ihrer Einführung gefälschtes Material — inklusive Fotos angeblicher UFOs und der Behauptung, sie würden nun an einem Projekt zur Rückentwicklung außerirdischer Technologie namens „Yankee Blue“ mitarbeiten.“
Demnach glaubten manche Offiziere „ihr Leben lang an die Echtheit dieser Dokumente“. Erst 2023 habe er (Kirkpatrick) diese Praxis offiziell untersagt und vermutet von „Hunderten“ Beteiligten, die teils unter Geheimhaltungspflichten standen und die Geschichten weitertrugen.
Kirkpatrick vermutet denn auch, dass dieser systemische Ursprung einen Großteil der heutigen Überzeugung innerhalb und außerhalb des Militärs erklären, wonach es tatsächlich ein geheimes Alien-Programm gegeben habe und weiterhin gibt.
Als weiteres Beispiel für diese Täuschungspraktik nennt der Artikel den legendären Zwischenfall auf der Atomraketenebasis Malmstrom in Montana 1967: Zehn Nuklearraketen fielen aus, während ein angebliches UFO über dem Gelände schwebte. Der diensthabende Offizier Robert Salas wurde damals zum Schweigen verpflichtet, ging mit seinem Erlebnis in den 1990er Jahren jedoch an die Öffentlichkeit und ist bis heute davon überzeugt, dass ein UFO die Raketen lahmgelegt habe. Der Vorfall und Salas‘ Bericht gehört tatsächlich zu den bekanntesten UFO-Erzählungen aus dem US-Raum.
Die AARO-Untersuchung liefern nun jedoch angeblich Belege für eine irdische Erklärung: Um elektromagnetische Impulswaffen zu testen, nutzte die Air Force demnach ein Gerät, das über den Anlagen angebracht wurde, grell leuchtete und EM-Pulse aussandte, die die Systeme deaktivierten (Anm: hierzu liefert der WSJ-Artikel technische Zeichnungen und Dokumente, nenn aber nicht deren exakte Quellen und Kontext). Der wahre Zweck dieser Tests wurde vor den eigenen Soldaten geheim gehalten, um keine Hinweise an die Sowjets zu geben. Das Ergebnis: „Jahrzehntelang verbreiteten selbst direkt beteiligte Militärangehörige in bester Absicht falsche Geschichten über UFOs“, so die aktuelle Schlussfolgerung. Wie es jedoch sein kann, dass ein auf derselben Basis stationierter und für die Überwachung von mindestens 10 Nuklearsprengköpfen verantwortlicher Offizier von der vergleichsweise auffälligen Apparatur über der Einrichtung und ihrer Fähigkeit zum Erzeugen derartiger Entladungen keine Ahnung gehabt haben soll, erklärt zumindest der aktuelle WSJ-Artikel bislang nicht. Auch sonst sind überprüfbare Quellenangaben und Belege nicht vorhanden.
Auch die für UFO-Anfragen verantwortliche Pentagon-Sprecherin Susan Gough bestätigte zumindest, dass mit der Veröffentlichung des zweiten Teils des Historischen Berichts schon bald zu rechnen sei. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Bericht den Ansprüchen an sich selbst und der wissenschaftlichen Gründlichkeit mehr gerecht werden wird, als der erste Teil und der aktuelle Artikel des Wall Street Journal.
GreWi meint…
Wie bereits erwähnt: Geschichten und Verschwörungstheorien der umgekerhten Art rund um ein derartiges Vorgehen von Seiten der US-Militärs und Geheimdienste sind bei weiten nicht neu. Tatsächlich sind einige andere Beispiele nicht nur hinlänglich bekannt, sondern auch mittlerweile gut belegt.
Als ebenso populäres wie tragisches Beispiel wäre die „Affäre Bennewitz“ zu nennen, innerhalb derer der US-Elektroingenieur und UFO-Enthusiast Paul Bennewitz von US-Geheimdienstlern gezielt mit gefälschtem „Beweismaterial“ versorgt wurde. Ziel war es, Bennewitz, der sich die Beobachtung von US-Militärbasen zum Ziel gemacht hatte, in die Irre zu führen und von den tatsächlichen militärischen Vorgängen abzulenken. Die Geheimdienste trieben ihr Spiel damals so weit, dass Bennewitz zusehends Wahnvorstellungen entwickelte, die schlussendlich zu seinem psychischen Zusammenbruch und der Einweisung in eine psychiatrische Klinik durch seine Familie führten. Nach seiner Entlassung zog er sich weitgehend aus der UFO-Szene zurück, lebte zurückgezogen und verstarb 2003.
Dass die Bennewitz-Affäre nicht das einzige Beispiel dieser Art sein dürfte, ist anzunehmen. Vermutlich können also ähnliche Szenarien tatsächlich noch das ein oder andere UFO-Rätsel lösen.
Schwindel und Desinformation mögen durchaus persönliche Überzeugungen erklären können, nicht aber gut belegte UFO-Vorfälle, in denen nicht nur Piloten, sondern auch multiple Sensorik Flugobjekte dokumentieren, deren aerodynanische Eigenschaften und Fähigkeiten der besten Piloten und Maschinen spielerisch in den Schatten stellen.
Einmal mehr zeigt sich, dass saubere und offene, wissenschaftlich erbrachte Daten wertvoller sind, als subjektive Wahrnehmungen.
Sollten sich die Aussagen des WSJ-Artikels bestätigen (und in einigen Fällen wäre das durchaus möglich), so zeichnen diese aber nicht nur ein Bild derer, die von diesen Machenschaften hinters Licht geführt wurden, sondern vielmehr auch ein umso zweifelhafteres Bild jener Strukturen und Machenschaften, die dafür verantwortlich waren und sind.
Recherchequelle: Wall Street Journal
© grenzwissenschaft-aktuell.de
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