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#76

RE: AI - Links:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 10:21
von Adamon • Nexar | 15.491 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...dische20220328/

Arecibo 2.0: NASA-Wissenschaftler entwerfen neue Botschaft für Außerirdische:


Teilansicht der BITG-Botschaft.
Copyright: H. Jiang et al. / NASA/JPL

Pasadena (USA) – 1974 sendeten irdische Astronomen erstmals eine „Visitenkarte der Menschheit“ in Form einer binär-codierten Botschaft mit dem Radioteleskop von Arecibo ins All. Knapp 50 Jahre später soll nun eine aktualisierte Version der „Arecibo-Botschaft“ gesendet werden, die jetzt von NASA-Wissenschaftlern und -Wissenschaftlerinnen erstmals vorgestellt wurde und auch eine Bitte um Antwort beinhalten wird.
Wie das Team um Jonathan H. Jiang vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in seinem Fachartikel vorab via ArXiv.org erläutert, basiert die als „Leuchtfeuer in der Galaxie“ (Beacon in the Galaxy, BITG) bezeichnete Botschaft auf der Idee der am 16. November 1974 mit dem Arecibo-Radioteleskop ins All gesendeten „Arecibo-Botschaft“.


Die „Arecibo-Botschaft“ stellt ein auf binäre Art und Weise (also mittels Einsen und Nullen) ein codiertes Bilderrätsel und Visitenkarte der Menschheit dar (s. ABb. l.), das in Richtung des 25.000 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens M13 im Sternbild Herkules gefunkt wurde – nicht zuletzt, weil die Astronomen hier aufgrund vieler Sterne auf engem Raum eine höhere Chance sahen, dass die Botschaft auf eine von einer intelligenten Zivilisation bewohnte Welt treffen könnte. 48 Jahre nachdem die Botschaft abgeschickt wurde, hat diese jedoch erst 0.2% des Weges nach M13 zurückgelegt.
Um ein (zumindest aus menschlicher Sicht) logisches Bild zu erkennen, müsste ein potenzieller Empfänger die aus 1679 Bit-Einheiten bestehende Arecibo-Botschaft zunächst in die Primfaktoren dieser Zahl 23 und 73 zerlegen, die Einheiten (Bits) dann entsprechend in einem Raster 23×73 als Pixel zu einem Schwarzweißbild anordnen. Um die enthaltenen Objekte der Nachricht dann auch erkennen zu können, müsste ein potenzieller Empfänger anschließend die Leerzeilen als Absätze und leere Spalten als seitliche Abtrennungen benachbarter Objekte erkennen. Zudem erfolgt die Anordnung in Schreib-Leserichtung von links nach rechts und zeilenweise nach unten. Die Schreibrichtung nach links ist gleichwertig, während eine Zeilenabfolge nach oben die Figur des Menschen – am vertikal aufgerichteten Bild – gestürzt, auf dem Kopf stehend abbilden würde. Die ebenfalls mögliche Anordnung in einer 73×23-Matrix ergibt – zumindest aus menschlicher Sicht – keine sinnvolle Darstellung.

Richtig erkannt und angeordnet lassen sich dann – zumindest aus menschlicher Sicht – anhand der sich so ergebenden Abbildung sie Zahlen von 1 bis 10 (A), die Protonenanzahlen der chemischen Elemente Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Phosphor sowie die vier Nukleotide als Bausteine der DNA (B, C, D) und deren Doppelhelix-Struktur (E) ebenso ablesen, wie Basisinformationen über die Menschheit (F,G, H), unser Sonnensystem mit der Erde als Ursprung der Botschaft (j) und abschließend die Art und Weise der Sendevorrichtung selbst (K, L).

Tatsächlich finden sich alle Elemente der Arecibo-Botschaft von 1974 auch in der neuen Version (BITG) wieder, die – da es sich um die einfachste Form von Mathematik handelt und deshalb vermutlich universell von Intelligenzen als solche erkannt und verstanden wird – ebenfalls binär-codiert aufgebaut ist. So sie also vom Empfänger richtig entschlüsselt wird, stellt auch das „Leuchtfeuer in der Galaxie“ eine Bildbotschaft der Menschheit dar.

Den Anfang macht die neue, nun aus 13 Teilen bestehende BITG-Botschaft stellt die Zahlen 0 bis 9 sowohl im binären wie auch im Dezimalsystem dar und erklärt zugleich die Beziehung beider Systeme. Der Zahlen-Teil endet mit einer Reihe von Primzahlen (2-89) und der größten uns bislang bekannten Primzahl.





















„Da der Kontakt Ziel stets das Ziel unserer Botschaft ist und wir auch auf einen Dialog mit außerirdischen Intelligenzen innerhalb unserer Milchstraße hoffen, beinhaltet unsere Botschaft abschließend natürlich auch einen Aufruf zur Aufnahme einer solchen Konversation“, erläutern die Autoren und Autorinnen der neuen Botschaft ihr Konzept. Hierzu stellt die Botschaft zunächst zwei Teleskope dar, die über eine elektromagnetische Welle miteinander verbunden sind und mit der Sendefrequenz auch jenen Frequenzbereich abbildet, auf der man sich bestenfalls eine Antwort erhofft. „Das ist eine Einladung, auf unsere Botschaft mit einer eigenen Radiobotschaft zu antworten.”



Abgerundet wird die BITG-Botschaft mit einer binären Abbildung einiger uns bekannter Planetensysteme mit dem unsrigen als Ursprung der Botschaft an oberster Stelle hervorgehoben.







https://arxiv.org/abs/2203.04288

Gesendet werden soll die neue Botschaft mit den beiden weltweit größten Radioteleskopen, dem auch als „Tianyan“ bekannten FAST-Teleskop im Südwesten Chinas und der Allen Telescope Array (ATA) des SETI Institutes im nördlichen Kalifornien.

Ziel der Botschaft soll erneut ein noch zu bestimmender dichter Sternenhaufen in einer Distanz von 6,000 bis 20,000 Lichtjahren Entfernung – also wesentlich näher als das Ziel der Arecibo-Botschaft – sein.

„Unsere Botschaft ist einfach, aber bedeutungsvoll. Einmal angenommen, wir erhalten eine Antwort von intelligenten Außerirdischen, so würden wir annehmen, dass es sich dabei um eine Antwort mit ähnlichem Informationsgehalt handelt“, erläutern Jiang und Kollegen abschließend. „Vielleicht würde eine solche Antwort binär das mathematische System dieser Außerirdischen beschreiben, dass zwar vielleicht auf einem anderen System basiert. Theoretische könnte eine solche Antwort auch grundlegende Informationen über die dortige Biosphärenchemie und das Aussehen der Außerirdischen enthalten – obwohl wahrscheinlich, so müssten sie aber schließlich nicht zwangsläufig auch auf Kohlenstoff basieren. In einem solchen Szenario wäre die Antwort eine direkte Analogie zur BITG-Botschaft und würde eine gemeinsame Sprachgrundlage für eine weitere Kommunikation darstellen und schon vor einem Dialog viele unserer Fragen beantworten.“

Bislang gibt es allerdings noch ein kleines Problem: Sowohl FAST als auch ATA sind derzeit nur in der Lage, Radiosignale zu empfangen – nicht zu senden. „Allerdings sollte sich das mit kommenden Updates der Anlagen bald ändern“, zeigen sich die BITG-Autorinnen und -Autoren zuversichtlich und hoffen, dass sie ihre Botschaft vielleicht pünktlich zum 50 Jahrestag der Arecibo-Botschaft abschicken können.

Recherchequelle: ArXiv.org
© grenzwissenschaft-aktuell.de

Angefügte Bilder:
5582-bitg-botschaft.jpg

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#77

RE: AI - Links:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 10.03.2023 19:15
von Adamon • Nexar | 15.491 Beiträge

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#78

RE: AI - Links:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 22.05.2023 11:20
von Adamon • Nexar | 15.491 Beiträge

Auf der Spur unserer Geschichte - Kontaktiert von Außerirdischen:
https://archive.org/details/extremnews-a...ausserirdischen

Die seltsame außerirdische Entführung von Gerry Anderson:
https://archive.org/details/die-seltsame...ry-anderson-pso

Wie man nach Aliens sucht:
https://archive.org/details/dyson-sphare...ch-aliens-sucht^

Entdeckung des geeignetsten außerirdischen Planeten für außerirdisches Leben:
https://archive.org/details/modysee-entd...irdisches-leben

Aliens kontrollieren die Menschen seit tausenden Jahren:
https://archive.org/details/aliens-kontr...en-im-interview

Wir haben die ersten Kontakt Versuche ignoriert:
https://archive.org/details/wir-haben-di...noriert-entropy

Erzählt von ET Entführungen:
https://archive.org/details/alexandra-he...et-entfuhrungen

Die Entdeckung außerirdischer Lebensformen:
https://archive.org/details/arte-die-ent...er-lebensformen

Die große Mauer - Von Aliens erschaffen ?
https://archive.org/details/die-grosse-m...ffen-welt-space

(Not All) Aliens come from Hell:
https://archive.org/details/shield-of-th...-come-from-hell


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#79

RE: AI - Links:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 05.11.2023 05:40
von Adamon • Nexar | 15.491 Beiträge

Antike Riesenbäume, Nephilim, Aliens:
https://archive.org/details/youtube-8XaywJXO6Uo

Außerirdische Botschaften, die entschlüsselt wurden:
https://archive.org/details/ausserirdisc...n-top-welt-doku

Eine Reise mit Erich von Däniken - Den Außerirdischen auf der Spur:
https://archive.org/details/eine-reise-m...ur-reporter-srf

Kontakt mit außerirdischen Wesen, sind Wir schon bereit dazu ?
https://archive.org/details/kontakt-mit-...er-im-interview

Außerirdische Kriegsführung CORG = Combat Operations Research Group:
https://archive.org/details/ausserirdisc...earch-group-pso

Die Präsenz:
https://archive.org/details/die-prasenz-johann-nepomuk-maier


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#80

RE: AI - Links:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 10.02.2024 02:55
von Adamon • Nexar | 15.491 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...fangen20230503/

Nahe außerirdische Zivilisationen könnten schon bald unsere Mobilfunksignale empfangen:


Symbolbild: Mobilfunk.
Copyright: hpgruesen (via Pixabay.com) / Pixabay License

Manchester (Großbritannien) – Technologisch entwickelte Zivilisationen in nahen Sonnensystemen könnten schon sehr bald die Signale unserer mobilen Telekommunikation entdecken und empfangen. Dies geht aus einer aktuellen Simulation zu den Radiostrahlungsabgaben von Mobilfunksendern und Netzwerken hervor.
Wie das Team um Professor Mike Garrett vom Jodrell Bank Centre for Astrophysics an der University of Manchester, Dr. Nalini Heeralall-Issur und Ramiro Saide von der University of Mauritius aktuell im Fachjournal „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ (DOI: 10.1093/mnras/stad378) berichtet, haben sie freie Daten zu Strahlungsabgaben öffentlicher Mobilfunksender ausgewertet, um zu ermitteln, welche Signale potenzielle Zivilisationen auf Planeten um unsere direkten Nachbarsterne schon jetzt oder in absehbarer Zeit empfangen haben könnten.

Das Ergebnis: „Nur technologisch weiter entwickelte nahe Zivilisationen wären in der Lage, die derzeitigen Mobilfunksignale zu empfangen. Da aber auch wir die Leistungsstärke unserer Sende- und Empfangssysteme fortwährend verstärken, könnten auch schon jetzt potenzielle außerirdische, technologisch entwickelte Zivilisationen in der Lage sein.“

Zu den Hintergründen der Studie führt Garret weiter aus: „In letzter Zeit haben zahlreiche Kollegen immer wieder behauptet, dass die Erde im Radiobereich in seit einigen Jahren immer leiser werden würde. Dieser Behauptung habe ich stets widersprochen. Denn obwohl wir tatsächlich zusehends weniger starke Radio- und Fernsehsender haben und nutzen, so steigt doch die Nutzung der mobilen Kommunikation weltweit massiv an; und auch wenn die meisten dieser Systeme tatsächlich eher im relativ niedrig Stärkebereich senden, so ist doch das kombinierter Spektrum all dieser Milliarden von Geräten beachtlich.“

„Derzeitige Schätzungen legen nahe, dass bis zum Ende dieses Jahrhunderts mehr als einhunderttausend Satelliten im niedrigen Erdorbit haben werden“, so Garret weiter. „Die Erde ist schon heute im Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums sehr hell. Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, so werden wir schon sehr bald für sehr viele fortgeschrittene Zivilisationen mit der dafür notwendigen Technologie leicht zu finden sein.“

Tatsächlich könnten schon potenzielle Astronomen auf einem Planeten um dem nur sechs Lichtjahre entfernten Barnard Stern (um den 2018 eine potenziell lebensfreundliche Super-Erde entdeckt wurde, …GreWi berichtete 1, 2) die Modulation von Mobilfunk-Radiosignalsendemasten während der Erdrotation entdecken und als künstliche Signale erkennen.

Die Simulationen der Forschenden zeigen, dass die Mobilfunk-Radiosignatur der Erde zusehends vom Beitrag des afrikanischen Kontinents und von Entwicklungsregionen bestimmt wird.

„Wir lernen fast täglich Neues über Entdeckungen neuer Exoplaneten. (…) Ich denke, dass die Chance, dass es da draußen auch technologisch entwickelte Zivilisationen gibt, recht hoch ist – Zivilisationen, die eines Tages auch unsere unbeabsichtigt ins All entweichenden Mobilfunksignale empfangen können“, so Heeralall-Issur.

In einem nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Simulationen auch auf Signale starker Sender wie zivile und militärische Radaranlagen, neue digitale Sendesysteme, WiFi-Netzwerke, individuelle Headstets und die Schwärme von Satellitenzügen ausweiten.

Recherchequelle: SETI Institute
© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#81

RE: AI - Links:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 10.02.2024 02:59
von Adamon • Nexar | 15.491 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...worten20230510/

2029: Nahe Zivilisationen könnten schon bald die Signale irdischer Raumsonden beantworten:


Die Ephemeriden, also die Positionswerte sich bewegender astronomischer Objekte, der Raumsonden Voyager 1 u. 2, Pioneer 10 u. 11 und New Horizons auf der Mollweide-Projektion vom Anfang bis zum Ende der verwendeten Daten der aktuellen Studie. Die roten Punkte markieren die Startdaten jeder Ephemeride. Schwarze Punkte die Enddaten. Weiße Sterne heben hervor die Daten, an denen Voyager 1 und Voyager 2 die Heliosphäre verlassen. Weiße Rauten markieren die Daten von Pioneer 10, Pioneer 11 und New Horizons überquerte die Umlaufbahn von Neptun.
Copyright/Quelle: Derrick & Isaacson, ArXiv.org 2023

Los Angeles (USA) – Fünf Raumsonden, Voyager 1 und 2, Pionieer 10 und 11 sowie New Horizons, sind tiefer ins All vorgedrungen als anderen Sonden zuvor. Die Voyager-Sonden haben sogar die Grenze zum interstellaren Raum überschritten und damit unser Sonnensystem verlassen. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass sonnennahe außerirdische Zivilisationen – so diese existieren – die irdischen Steuerungssignale in Richtung dieser Sonden schon empfangen haben und vielleicht bereits wenigen Jahren und Jahrzehnten antworten könnten.
Wie Reilly Derrick von der University of California, Los Angeles (UCLA) und Howard Isaacson von der University of California, Berkeley vorab via ArXiv.org und aktuell im Fachjournal “Publications of the Astronomical Society of the Pacific” (DOI: 10.1088/1538-3873/acc1a1) berichten, haben sie den Weg der der Signale des „Deep Space Network“ (DSN) der NASA, über die die Raumsonden ihre Signale von der Erde empfangen, ausgewertet.

Gestartet 1977, erreichte „Voyager 1“ 2012 die Grenze unseres Sonnensystems, gefolgt von der Zwillingssonde „Voyager 2“ im November 2018. Erst kürzlich vermeldete die NASA, dass es gelungen sei, die Energieversorgung von Voyager zwei um weitere Jahre zu verlängern (…GreWi berichtete). Die Pioneer-Sonden 10 und 11 sowie die Pluto-Sonde „New Horizons“ befinden sich zwar immer noch innerhalb der sogenannten Heliopause und damit des Einflussbereichs des Sonnenwindes, setzen aber fortwährend ihren Weg, der sie mit jeder Sekunde weiter von Erde und Sonne entfernt als alle sonstigen irdischen Raumsonden.
Basierend auf einer Studie von 2019, in der untersucht wurde, welche Sterne die Voyager– und Pioneer-Sonden innerhalb der nächsten Jahrmillionen passieren werden, untersuchten Derrick und Isaacson nun die Frage, welche Sterne die irdischen Steuerungssignale der Deep-Space-Sonden erreichen werden, da sich diese Signale sehr viel weiter als die Flugbahn der Sonden und schneller als die Raumschiffe selbst im Universum ausbreiten. Anhand der DSN-Daten, der Telemetrie-Daten der fünf Sonden und dem „Gaia Catalogue of Nearby Stars“ (GCNS), in dem 331.312 Sterne im Umkreis von 100 Parsec von der Erde (1 Parsec = 3.26 Lichtjahre) beinhaltet sind, ermittelte das Duo 142 Sterne, die die New Horizons-Sonde passieren wird, 241 Sterne für Pioneer 10, 289 Sterne für Voyager 1, 325 für Voyager 2 und 411 Sterne, die auf dem Weg der Signale für Pioneer 11 liegen. Hinzu untersuchten Isaacson und Derrick gezielt gerichtete Transmissionen, da diese stärkere Signale erzeugen als die sich breiter ausbreitende allgemeine elektromagnetische Strahlung.

Da sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, konnten Derrick und Isaacson auch den jeweiligen Zeitpunkt ermitteln, wann potenziell existierende Zivilisationen auf den ermittelten Sternen unsere Deep-Space-Signale empfangen würden und auch, wann wiederum wir selbst Antwortsignale dieser Welten erwarten könnten.

„Unsere Ergebnisse weisen fünf Sterne aus, von denen wir noch innerhalb des 21. Jahrhunderts eine Antwort erhalten könnten“, erläutert die Wissenschaftlerin. „Von insgesamt sieben Sternen könnten wir innerhalb der nächsten 100 Jahre eine Antwort bekommen.“ Alle fünf ersteren Sterne sind weniger als 50 Lichtjahre von der Erde entfernt, die beiden weiteren nicht mehr als 73.

Wenn alles ideal läuft, könnten wir bereits in wenigen Jahren, 2029, eine erste Antwort auf unsere eigenen DSN-Signale erhalten, weil die Signale Richtung „Pioneer 10“ bereits 2002 den weißen Zwergstern „Gaia EDR2 2611561706216413696“ in 27.6 Lichtjahren Entfernung erreicht hatten und es knapp 28 dauern würde, sollte eine dortige Zivilisation ebenfalls mit Radiosignalen und unmittelbar geantwortet haben. Die nächste Gelegenheit bietet sich dann 2031, wenn uns Antwortsignale auf die DSN-Botschaften für „Voyager 2“ von dem 7,41 Parsec entfernten Stern „Gaia EDR2 6306068659857135232“ erreichen könnten.


Die Liste der ersten 25 Sterne, die von den Radiosignalen des Deep Space Networks an die fünf Sonden.
Copyright/Quelle: Derrick & Isaacson, ArXiv.org 2023

Während natürlich auch Derrick und Isaacson nicht sagen können, ob es auf Planeten um die identifizierten Sterne auch Leben oder sogar technisch entwickelte Zivilisationen gibt, die unsere Signale nicht nur empfangen und deuten, sondern auch darauf antworten können bzw. wollen, so ist das Ergebnis der Studie ein wichtiger Beitrag zur Suche nach genau solchen Signalen (SETI). Mit dem erstellten Katalog wissen wir zumindest nun sehr genau, wann wir bestenfalls mit Antworten auf unsere DSN-Signale zu rechnen könnten und auf welche Sterne, wir uns bei der Suche nach diesen Signalen konzentrieren müssen.

Recherchequelle: ArXiv.org
© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#82

RE: AI - Links:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 10.02.2024 03:24
von Adamon • Nexar | 15.491 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ligenz20230705/

Take Me To Your Lawyer: Die rechtlichen Aspekte des Kontakts mit außerirdischer Intelligenz:


Symbolbild (Illu.)
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

– Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag von Prof. Michael Bohlander, School of Law, Durham University. Der folgende Text ist eine von GreWi erstellte Übersetzung eines ursprünglich englischen Artikels, der auf TheDebrief.org unter dem Titel „Take me to your Lawyer: The Legal Aspects of Contact with Extraterrestrial Intelligence“ am 4. Juli 2023 erstveröffentlicht wurde. Die vom Autor geäußerten Ansichten sind seine eigenen.
Statistisch gesehen ist es unwahrscheinlich, dass der Mensch die einzige intelligente Zivilisation im Universum ist. Über die Natur anderer Arten, die dort draußen existieren könnten, wird nichts bekannt sein, bis der Kontakt über ein Funksignal aus dem Weltraum hinaus hergestellt wird, was in Wirklichkeit nur beweisen kann, dass die ursprüngliche Zivilisation zum Zeitpunkt der ursprünglichen Übermittlung der Nachricht existierte.

Der Kontakt mit außerirdischen Intelligenzen kann morgen, in hundert Jahren oder nie stattfinden. Allerdings könnte er nach Ansicht einiger bereits vor Jahrzehnten, wenn nicht vor Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden geschehen sein.

Offener und direkter Kontakt wird in jedem Fall ein Hochrisikoszenario für die Menschheit sein. Er kann friedlich oder feindselig ablaufen. Sich auf den Altruismus von Außerirdischen und die Hoffnung zu verlassen, dass ihre Absichten wohlwollend sein werden, ist Wunschdenken. Daher müssen wir im rechtlichen Kontext im Zusammenhang mit außerirdischen Kontakten darüber nachdenken, uns auf die Identifizierung als eine planetarische Spezies zu konzentrieren und einen globalen Konsens darüber zu entwickeln, wie wir in beiden Szenarien reagieren sollen. Solche Konzepte sind die Essenz meines kommenden Buches „Contact with Extraterrestrial Intelligence and Human Law“.
Die aktuelle Debatte über UAP dreht sich um die Frage, ob die Regierung der Vereinigten Staaten oder eine andere im Besitz von Schiffen und/oder ihrer Besatzung nichtmenschlicher Herkunft sind. In dieser Diskussion geht es um die die Sammlung von Daten durch Regierungen über die Manövrier- und Beschleunigungsfähigkeiten von UAP sowie Behauptungen über Reverse Engineering (Anm GreWi: Nachbau von geborgener fremder Technologie), angebliche Vertuschungen und vieles mehr.

Im Gegensatz dazu sucht die traditionelle SETI (die Suche nach außerirdischer Intelligenz) nur nach Signalen von außerhalb der Atmosphäre und tendiert dazu, von der UAP-Frage Abstand zu nehmen, aus Angst vor dem Verlust wissenschaftlicher Mittel, wenn man in ein Forschungsgebiet abdriftet, was manche als “lunatic fringe” (verrückte Grenzgebiete“ empfinden und das, obwohl sich die anerkannte Unterdisziplin der Suche nach außerirdischen Artefakten (SETA, die Suche nach außerirdischen Artefakten) konzeptionell sehr leicht mit UAP-Studien überschneidet.

Das Gesetz greift überall
Allerdings spielten Recht und Gesetz in beiden Fällen keine herausragende Rolle. Beim klassischen SETI geht es vor allem um die Regulierung sogenannter Post-Detection-Protokolle (d. h. um die Frage, wie man sicherstellt, dass ein Funksignal echt ist, wer informiert werden soll, sobald ein Signal von der wissenschaftlichen Gemeinschaft bestätigt wurde und wer der Welt die Neuigkeiten mitteilen und eine mögliche Reaktion koordinieren darf).

Einige SETI-Forscher kümmern sich nicht um Feinheiten wie demokratische Entscheidungsfindung und senden auf eigene Faust Botschaften an angenommene extraterrestrische Intelligenzen (ETI), sogenannten METI (Messaging ExtraTerrestrial Intelligences), obwohl das selbsterklärte Ziel von METI darin besteht, eine Situation herbeizuführen, in der die Menschheit nicht in der Lage ist, die Kontrolle aufrechtzuerhalten.

Es genügt zu sagen, dass es hierzu bislang keine rechtsverbindliche Konvention, keinen rechtsverbindlichen Vertrag oder keine andere Vereinbarung gibt. SETA könnte zusätzliche Fragen zu Nutzungsrechten, Eigentum usw. an gefundenen Artefakten aufwerfen. Ob das aktuelle Weltraumrecht ausreicht, um diese Fragen zu regeln, scheint zweifelhaft. Für die UAP-Gemeinschaft führt die scheinbare Überlegenheit der Maschinen/Phänomene nicht zwangsläufig dazu, darüber nachzudenken, rechtliche Beziehungen zu jenen Entitäten aufzubauen, die unsere Fähigkeiten in den Schatten stellen können.

Es gibt nichts zu befürchten
In beiden Lagern finden wir weit verbreitete konventionelle Weisheiten darüber, wie hochentwickelte Zivilisationen die Schwelle von Gewalt und Aggression als Formen der Interaktion innerhalb ihrer eigenen Spezies überschritten haben müssen und sich auf der anderen Seite als von Natur aus friedlich erwiesen haben. Andernfalls wäre ihre Selbstzerstörung längst eingetreten. Wenn sie sich also ins Universum begeben, würden sie diese Haltung mitnehmen, oder sie würden sich vielleicht einer Art „Hauptdirektive“ (à la Star Trek) folgen und den Kontakt mit weniger fortgeschrittenen Arten strikt meiden.

Keine dieser Vorstellungen basiert jedoch auf verlässlichen Beweisen. Ganz im Gegenteil: Die Menschheitsgeschichte lehrt uns, dass uns der technologische und kulturelle Fortschritt über Jahrtausende hinweg nicht von der Anwendung von Gewalt zur Erreichung schändlicher Ziele entwöhnt hat. Wenn die UAP tatsächlich außerirdischen Ursprungs sind, dann scheinen sie sich auch nicht an die oberste Richtlinie zu halten, sich nicht anderen Zivilisationen zeigen. Die Situation bleibt verwirrend, denn, wie Jacques Vallée betont hat: „Wenn die Außerirdischen einfach nur ‚feindlich‘ im ersten Sinne des Wortes gewesen wären, hätten sie unseren Planeten schon vor langer Zeit übernehmen können.“

Doch selbst wenn es sich bei UAP/UFOs nur um explorative außerirdische Raumsonden handelt, die selbst kein fremdes Mandat oder technologische Kapazität haben, einen Austausch zur Herstellung langfristiger Beziehungen zwischen den Spezies haben, so schließt ihre Existenz die Möglichkeit eines zukünftigen klassischen ETI-Kontaktszenarios nicht aus.

Anwälte, Wissenschaftler und Kontakt mit außerirdischer Intelligenz
Die meisten Anwälte verstehen immer noch nicht die Wissenschaft von SETI und warum sich das Gesetz damit befassen sollte. Im Gegenzug haben SETI-Wissenschaftler bestenfalls nur eine oberflächliche Kenntnis der rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit ihrem Forschungsgebiet. Dies gilt umso mehr für die Probleme, die sich aus dem direkten Kontakt ergeben können.

Es besteht die Notwendigkeit, eine Basis gegenseitigen Verständnisses über die Probleme zu erreichen, die im Falle eines Kontakts geklärt werden müssen. Dazu können äußerst spekulative Hypothesen über feindliche Kontakte einerseits und den Beitritt zu einem Netzwerk von Zivilisationen, einem „Galaktischen Club“, andererseits gehören. Diese können grundlegende ethische und rechtliche Werte des Menschen in den Bereichen des Gesetzes über bewaffnete Konflikte und der Menschenrechte prüfen.

„…und was passiert, wenn sie erst feindselig werden?“
Wir müssen die Probleme, die sich aus der Möglichkeit feindseliger Kontakte ergeben, auf der Grundlage der Grundsätze des zwischenmenschlichen internationalen und nationalen Rechts der Menschheit analysieren und untersuchen, wie diese auf einen Konflikt zwischen zwei fremden Arten angewendet werden können.

Wie hoch wäre zum Beispiel die Haftung von Menschen im Rahmen der vier Kernverbrechen – Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Aggression – als Szenarien in der fernen Zukunft, die sich als potenzielle Folge der menschlichen Erforschung des Weltraums und der Suche nach Arten auf anderen Planeten ergeben?

Würden wir als erste Wahl zur ultimativen Massenvernichtungswaffe greifen und eine ganze außerirdische Kultur zerstören, wenn das Überleben der menschlichen Spezies auf dem Spiel stünde? Würde ETI vor den Gerichten der Erde für aggressives Vorgehen haftbar gemacht werden aber auch das Recht auf ein faires Verfahren erhalten, oder würden wir sie als Einheiten ohne Anerkennung des Status einer juristischen Person behandeln?

Wie können oder sollten wir uns praktisch auf feindselige Kontakte vorbereiten? Dazu gehören Themen wie aktuelle Technologie und der Zusammenhang zwischen zukünftiger Waffenentwicklung und Weltraumstrategie. Die Anforderungen, die sich aus den strategischen Parametern eines Weltraumkriegs gegen einen nichtmenschlichen Feind ergeben, im Gegensatz zu bloßen Orbitoperationen zwischen Menschen um die Erde und den Mond. Insbesondere Entfernungen, Geschwindigkeiten und Himmelsmechanik, wären anders als auf jedem Schlachtfeld die Menschheit bisher erlebt hat.

Wie könnten sich friedliche Beziehungen mit ETI entwickeln? Sind die Vereinten Nationen ein Modell, das im Hinblick auf ein zukünftiges interspeziesübergreifendes Umfeld übernommen werden könnte? Was sind unsere gemeinsamen moralischen Werte, wie sie beispielsweise in internationalen Menschenrechtsnormen zum Ausdruck kommen, und womit wären wir bereit zu handeln, um Zugang zu Technologien zu erhalten, mit denen sich die weltweite Nahrungsmittel- und Energieknappheit beenden oder die fatalen Folgen des Klimawandels abwenden lassen?

Zeit für Realismus
Diese Fragen warten noch auf endgültige Antworten. Ihre ernsthafte Prüfung erfordert vorerst auch mehr Beweise, die die meisten Menschen – insbesondere ihre politischen und militärischen Führer – als ausreichende Grundlage für Maßnahmen und die Bereitstellung erheblicher Finanzmittel akzeptieren würden.

Wenn uns die UAP-Debatte jedoch etwas lehrt, dann ist es, dass die Menschheit es sich nicht leisten kann, noch viel länger zu warten, bevor wir beginnen, das Rätsel eines eventuellen Kontakts mit einer außerirdischen Spezies proaktiv anzugehen. Wir alle hoffen, dass der Kontakt friedlich verläuft und die Menschheit auf ihrem Weg voranbringt, ihren Platz unter ihren Nachbarn im Kosmos einzunehmen.

Bis dahin gilt das alte Sprichwort: „Si vis Pacem, Para Bellum.“
Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor.


Michael Bohlander, Jahrgang 1962, Studium der Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes und der University of Exeter. 1991 – 2004 Richter am Landgericht. Seit 2004 Professur für Globales Recht und SETI-Strategie an der Law School der Durham University. Mitglied im SETI Post-Detection Hub (Universität St Andrews); wissenschaftlicher Beirat am Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) an der Universität Würzburg, am International Institute of Space Law und dem Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz. Sein Fachbuch “Contact With Extraterrestrial Intelligence and Human Law: The Applicability of Rules of War and Human Rights (Studies in International Criminal Law, 5)” erscheint am 31. August 2023 bei Brill Nijhoff.
© M. Bohlander / Übers. grenzwissenschaft-aktuell.de


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RE: AI - Links:

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von Adamon • Nexar | 15.491 Beiträge

Alien-Mensch-Hybriden zwischen Esoterik und Wissenschaft:
https://archive.org/details/alien-mensch...-jwr-podcast-56

Alien Intelligenz - Bericht über eine deutsche Familie:
https://archive.org/details/alien-intell...schhauer-im-ges

Das Alien Projekt:
https://archive.org/details/dr.-marcel-p...s-alien-projekt

Alte Bindungen - Indigene Völker & Außerirdische, Anunnaki & Ameisen Menschen:
https://archive.org/details/alte-bindung...en-menschen-pso



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zuletzt bearbeitet 09.04.2024 19:10 | nach oben springen
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