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RE: AI - Links:
in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 10:21von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...dische20220328/
Arecibo 2.0: NASA-Wissenschaftler entwerfen neue Botschaft für Außerirdische:
Teilansicht der BITG-Botschaft.
Copyright: H. Jiang et al. / NASA/JPL
Pasadena (USA) – 1974 sendeten irdische Astronomen erstmals eine „Visitenkarte der Menschheit“ in Form einer binär-codierten Botschaft mit dem Radioteleskop von Arecibo ins All. Knapp 50 Jahre später soll nun eine aktualisierte Version der „Arecibo-Botschaft“ gesendet werden, die jetzt von NASA-Wissenschaftlern und -Wissenschaftlerinnen erstmals vorgestellt wurde und auch eine Bitte um Antwort beinhalten wird.
Wie das Team um Jonathan H. Jiang vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in seinem Fachartikel vorab via ArXiv.org erläutert, basiert die als „Leuchtfeuer in der Galaxie“ (Beacon in the Galaxy, BITG) bezeichnete Botschaft auf der Idee der am 16. November 1974 mit dem Arecibo-Radioteleskop ins All gesendeten „Arecibo-Botschaft“.
Die „Arecibo-Botschaft“ stellt ein auf binäre Art und Weise (also mittels Einsen und Nullen) ein codiertes Bilderrätsel und Visitenkarte der Menschheit dar (s. ABb. l.), das in Richtung des 25.000 Lichtjahre entfernten Kugelsternhaufens M13 im Sternbild Herkules gefunkt wurde – nicht zuletzt, weil die Astronomen hier aufgrund vieler Sterne auf engem Raum eine höhere Chance sahen, dass die Botschaft auf eine von einer intelligenten Zivilisation bewohnte Welt treffen könnte. 48 Jahre nachdem die Botschaft abgeschickt wurde, hat diese jedoch erst 0.2% des Weges nach M13 zurückgelegt.
Um ein (zumindest aus menschlicher Sicht) logisches Bild zu erkennen, müsste ein potenzieller Empfänger die aus 1679 Bit-Einheiten bestehende Arecibo-Botschaft zunächst in die Primfaktoren dieser Zahl 23 und 73 zerlegen, die Einheiten (Bits) dann entsprechend in einem Raster 23×73 als Pixel zu einem Schwarzweißbild anordnen. Um die enthaltenen Objekte der Nachricht dann auch erkennen zu können, müsste ein potenzieller Empfänger anschließend die Leerzeilen als Absätze und leere Spalten als seitliche Abtrennungen benachbarter Objekte erkennen. Zudem erfolgt die Anordnung in Schreib-Leserichtung von links nach rechts und zeilenweise nach unten. Die Schreibrichtung nach links ist gleichwertig, während eine Zeilenabfolge nach oben die Figur des Menschen – am vertikal aufgerichteten Bild – gestürzt, auf dem Kopf stehend abbilden würde. Die ebenfalls mögliche Anordnung in einer 73×23-Matrix ergibt – zumindest aus menschlicher Sicht – keine sinnvolle Darstellung.
Richtig erkannt und angeordnet lassen sich dann – zumindest aus menschlicher Sicht – anhand der sich so ergebenden Abbildung sie Zahlen von 1 bis 10 (A), die Protonenanzahlen der chemischen Elemente Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Phosphor sowie die vier Nukleotide als Bausteine der DNA (B, C, D) und deren Doppelhelix-Struktur (E) ebenso ablesen, wie Basisinformationen über die Menschheit (F,G, H), unser Sonnensystem mit der Erde als Ursprung der Botschaft (j) und abschließend die Art und Weise der Sendevorrichtung selbst (K, L).
Tatsächlich finden sich alle Elemente der Arecibo-Botschaft von 1974 auch in der neuen Version (BITG) wieder, die – da es sich um die einfachste Form von Mathematik handelt und deshalb vermutlich universell von Intelligenzen als solche erkannt und verstanden wird – ebenfalls binär-codiert aufgebaut ist. So sie also vom Empfänger richtig entschlüsselt wird, stellt auch das „Leuchtfeuer in der Galaxie“ eine Bildbotschaft der Menschheit dar.
Den Anfang macht die neue, nun aus 13 Teilen bestehende BITG-Botschaft stellt die Zahlen 0 bis 9 sowohl im binären wie auch im Dezimalsystem dar und erklärt zugleich die Beziehung beider Systeme. Der Zahlen-Teil endet mit einer Reihe von Primzahlen (2-89) und der größten uns bislang bekannten Primzahl.









„Da der Kontakt Ziel stets das Ziel unserer Botschaft ist und wir auch auf einen Dialog mit außerirdischen Intelligenzen innerhalb unserer Milchstraße hoffen, beinhaltet unsere Botschaft abschließend natürlich auch einen Aufruf zur Aufnahme einer solchen Konversation“, erläutern die Autoren und Autorinnen der neuen Botschaft ihr Konzept. Hierzu stellt die Botschaft zunächst zwei Teleskope dar, die über eine elektromagnetische Welle miteinander verbunden sind und mit der Sendefrequenz auch jenen Frequenzbereich abbildet, auf der man sich bestenfalls eine Antwort erhofft. „Das ist eine Einladung, auf unsere Botschaft mit einer eigenen Radiobotschaft zu antworten.”
Abgerundet wird die BITG-Botschaft mit einer binären Abbildung einiger uns bekannter Planetensysteme mit dem unsrigen als Ursprung der Botschaft an oberster Stelle hervorgehoben.


https://arxiv.org/abs/2203.04288
Gesendet werden soll die neue Botschaft mit den beiden weltweit größten Radioteleskopen, dem auch als „Tianyan“ bekannten FAST-Teleskop im Südwesten Chinas und der Allen Telescope Array (ATA) des SETI Institutes im nördlichen Kalifornien.
Ziel der Botschaft soll erneut ein noch zu bestimmender dichter Sternenhaufen in einer Distanz von 6,000 bis 20,000 Lichtjahren Entfernung – also wesentlich näher als das Ziel der Arecibo-Botschaft – sein.
„Unsere Botschaft ist einfach, aber bedeutungsvoll. Einmal angenommen, wir erhalten eine Antwort von intelligenten Außerirdischen, so würden wir annehmen, dass es sich dabei um eine Antwort mit ähnlichem Informationsgehalt handelt“, erläutern Jiang und Kollegen abschließend. „Vielleicht würde eine solche Antwort binär das mathematische System dieser Außerirdischen beschreiben, dass zwar vielleicht auf einem anderen System basiert. Theoretische könnte eine solche Antwort auch grundlegende Informationen über die dortige Biosphärenchemie und das Aussehen der Außerirdischen enthalten – obwohl wahrscheinlich, so müssten sie aber schließlich nicht zwangsläufig auch auf Kohlenstoff basieren. In einem solchen Szenario wäre die Antwort eine direkte Analogie zur BITG-Botschaft und würde eine gemeinsame Sprachgrundlage für eine weitere Kommunikation darstellen und schon vor einem Dialog viele unserer Fragen beantworten.“
Bislang gibt es allerdings noch ein kleines Problem: Sowohl FAST als auch ATA sind derzeit nur in der Lage, Radiosignale zu empfangen – nicht zu senden. „Allerdings sollte sich das mit kommenden Updates der Anlagen bald ändern“, zeigen sich die BITG-Autorinnen und -Autoren zuversichtlich und hoffen, dass sie ihre Botschaft vielleicht pünktlich zum 50 Jahrestag der Arecibo-Botschaft abschicken können.
Recherchequelle: ArXiv.org
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 10.03.2023 19:15von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
Alien am Telefon:
https://archive.org/details/alien-am-telefon-cropfm.at
Area 51:
https://archive.org/details/area-51-cropfm.at
Das Entführungs-Phänomen & Die Hybriden:
https://archive.org/details/das-entfuhru...riden-cropfm.at
Die ET Hypothese:
https://archive.org/details/die-et-hypothese-radio-cropfm.at
Unbekannte Objekte:
https://archive.org/details/unbekannte-objekte-cropfm.at
Unidentifizierte Begegnungen:
https://archive.org/details/unidentifizi...en-radio-cropfm
Die Geschichte von Skinny Bob:
https://archive.org/details/echtes-alien...inny-bob_202304
Diese Signale schicken Wir den Aliens:
https://archive.org/details/diese-signal...suzanna-randall
Ich arbeitete für die NASA:
https://www.youtube.com/watch?v=PNPXnZdfpe0
„Sie kommen“ - Nasa Chef bricht endlich das Schweigen über Aliens:
https://archive.org/details/sie-kommen-n...gen-uber-aliens
Anzeichen von Aliens, die von Anonymous durchgesickert sind:
https://archive.org/details/future-unity...hgesickert-sind
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 22.05.2023 11:20von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
Auf der Spur unserer Geschichte - Kontaktiert von Außerirdischen:
https://archive.org/details/extremnews-a...ausserirdischen
Die seltsame außerirdische Entführung von Gerry Anderson:
https://archive.org/details/die-seltsame...ry-anderson-pso
Wie man nach Aliens sucht:
https://archive.org/details/dyson-sphare...ch-aliens-sucht^
Entdeckung des geeignetsten außerirdischen Planeten für außerirdisches Leben:
https://archive.org/details/modysee-entd...irdisches-leben
Aliens kontrollieren die Menschen seit tausenden Jahren:
https://archive.org/details/aliens-kontr...en-im-interview
Wir haben die ersten Kontakt Versuche ignoriert:
https://archive.org/details/wir-haben-di...noriert-entropy
Erzählt von ET Entführungen:
https://archive.org/details/alexandra-he...et-entfuhrungen
Die Entdeckung außerirdischer Lebensformen:
https://archive.org/details/arte-die-ent...er-lebensformen
Die große Mauer - Von Aliens erschaffen ?
https://archive.org/details/die-grosse-m...ffen-welt-space
(Not All) Aliens come from Hell:
https://archive.org/details/shield-of-th...-come-from-hell
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 05.11.2023 05:40von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
Antike Riesenbäume, Nephilim, Aliens:
https://archive.org/details/youtube-8XaywJXO6Uo
Außerirdische Botschaften, die entschlüsselt wurden:
https://archive.org/details/ausserirdisc...n-top-welt-doku
Eine Reise mit Erich von Däniken - Den Außerirdischen auf der Spur:
https://archive.org/details/eine-reise-m...ur-reporter-srf
Kontakt mit außerirdischen Wesen, sind Wir schon bereit dazu ?
https://archive.org/details/kontakt-mit-...er-im-interview
Außerirdische Kriegsführung CORG = Combat Operations Research Group:
https://archive.org/details/ausserirdisc...earch-group-pso
Die Präsenz:
https://archive.org/details/die-prasenz-johann-nepomuk-maier
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 10.02.2024 02:55von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...fangen20230503/
Nahe außerirdische Zivilisationen könnten schon bald unsere Mobilfunksignale empfangen:
Symbolbild: Mobilfunk.
Copyright: hpgruesen (via Pixabay.com) / Pixabay License
Manchester (Großbritannien) – Technologisch entwickelte Zivilisationen in nahen Sonnensystemen könnten schon sehr bald die Signale unserer mobilen Telekommunikation entdecken und empfangen. Dies geht aus einer aktuellen Simulation zu den Radiostrahlungsabgaben von Mobilfunksendern und Netzwerken hervor.
Wie das Team um Professor Mike Garrett vom Jodrell Bank Centre for Astrophysics an der University of Manchester, Dr. Nalini Heeralall-Issur und Ramiro Saide von der University of Mauritius aktuell im Fachjournal „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ (DOI: 10.1093/mnras/stad378) berichtet, haben sie freie Daten zu Strahlungsabgaben öffentlicher Mobilfunksender ausgewertet, um zu ermitteln, welche Signale potenzielle Zivilisationen auf Planeten um unsere direkten Nachbarsterne schon jetzt oder in absehbarer Zeit empfangen haben könnten.
Das Ergebnis: „Nur technologisch weiter entwickelte nahe Zivilisationen wären in der Lage, die derzeitigen Mobilfunksignale zu empfangen. Da aber auch wir die Leistungsstärke unserer Sende- und Empfangssysteme fortwährend verstärken, könnten auch schon jetzt potenzielle außerirdische, technologisch entwickelte Zivilisationen in der Lage sein.“
Zu den Hintergründen der Studie führt Garret weiter aus: „In letzter Zeit haben zahlreiche Kollegen immer wieder behauptet, dass die Erde im Radiobereich in seit einigen Jahren immer leiser werden würde. Dieser Behauptung habe ich stets widersprochen. Denn obwohl wir tatsächlich zusehends weniger starke Radio- und Fernsehsender haben und nutzen, so steigt doch die Nutzung der mobilen Kommunikation weltweit massiv an; und auch wenn die meisten dieser Systeme tatsächlich eher im relativ niedrig Stärkebereich senden, so ist doch das kombinierter Spektrum all dieser Milliarden von Geräten beachtlich.“
„Derzeitige Schätzungen legen nahe, dass bis zum Ende dieses Jahrhunderts mehr als einhunderttausend Satelliten im niedrigen Erdorbit haben werden“, so Garret weiter. „Die Erde ist schon heute im Radiobereich des elektromagnetischen Spektrums sehr hell. Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, so werden wir schon sehr bald für sehr viele fortgeschrittene Zivilisationen mit der dafür notwendigen Technologie leicht zu finden sein.“
Tatsächlich könnten schon potenzielle Astronomen auf einem Planeten um dem nur sechs Lichtjahre entfernten Barnard Stern (um den 2018 eine potenziell lebensfreundliche Super-Erde entdeckt wurde, …GreWi berichtete 1, 2) die Modulation von Mobilfunk-Radiosignalsendemasten während der Erdrotation entdecken und als künstliche Signale erkennen.
Die Simulationen der Forschenden zeigen, dass die Mobilfunk-Radiosignatur der Erde zusehends vom Beitrag des afrikanischen Kontinents und von Entwicklungsregionen bestimmt wird.
„Wir lernen fast täglich Neues über Entdeckungen neuer Exoplaneten. (…) Ich denke, dass die Chance, dass es da draußen auch technologisch entwickelte Zivilisationen gibt, recht hoch ist – Zivilisationen, die eines Tages auch unsere unbeabsichtigt ins All entweichenden Mobilfunksignale empfangen können“, so Heeralall-Issur.
In einem nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Simulationen auch auf Signale starker Sender wie zivile und militärische Radaranlagen, neue digitale Sendesysteme, WiFi-Netzwerke, individuelle Headstets und die Schwärme von Satellitenzügen ausweiten.
Recherchequelle: SETI Institute
© grenzwissenschaft-aktuell.de
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 10.02.2024 02:59von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...worten20230510/
2029: Nahe Zivilisationen könnten schon bald die Signale irdischer Raumsonden beantworten:
Die Ephemeriden, also die Positionswerte sich bewegender astronomischer Objekte, der Raumsonden Voyager 1 u. 2, Pioneer 10 u. 11 und New Horizons auf der Mollweide-Projektion vom Anfang bis zum Ende der verwendeten Daten der aktuellen Studie. Die roten Punkte markieren die Startdaten jeder Ephemeride. Schwarze Punkte die Enddaten. Weiße Sterne heben hervor die Daten, an denen Voyager 1 und Voyager 2 die Heliosphäre verlassen. Weiße Rauten markieren die Daten von Pioneer 10, Pioneer 11 und New Horizons überquerte die Umlaufbahn von Neptun.
Copyright/Quelle: Derrick & Isaacson, ArXiv.org 2023
Los Angeles (USA) – Fünf Raumsonden, Voyager 1 und 2, Pionieer 10 und 11 sowie New Horizons, sind tiefer ins All vorgedrungen als anderen Sonden zuvor. Die Voyager-Sonden haben sogar die Grenze zum interstellaren Raum überschritten und damit unser Sonnensystem verlassen. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass sonnennahe außerirdische Zivilisationen – so diese existieren – die irdischen Steuerungssignale in Richtung dieser Sonden schon empfangen haben und vielleicht bereits wenigen Jahren und Jahrzehnten antworten könnten.
Wie Reilly Derrick von der University of California, Los Angeles (UCLA) und Howard Isaacson von der University of California, Berkeley vorab via ArXiv.org und aktuell im Fachjournal “Publications of the Astronomical Society of the Pacific” (DOI: 10.1088/1538-3873/acc1a1) berichten, haben sie den Weg der der Signale des „Deep Space Network“ (DSN) der NASA, über die die Raumsonden ihre Signale von der Erde empfangen, ausgewertet.
Gestartet 1977, erreichte „Voyager 1“ 2012 die Grenze unseres Sonnensystems, gefolgt von der Zwillingssonde „Voyager 2“ im November 2018. Erst kürzlich vermeldete die NASA, dass es gelungen sei, die Energieversorgung von Voyager zwei um weitere Jahre zu verlängern (…GreWi berichtete). Die Pioneer-Sonden 10 und 11 sowie die Pluto-Sonde „New Horizons“ befinden sich zwar immer noch innerhalb der sogenannten Heliopause und damit des Einflussbereichs des Sonnenwindes, setzen aber fortwährend ihren Weg, der sie mit jeder Sekunde weiter von Erde und Sonne entfernt als alle sonstigen irdischen Raumsonden.
Basierend auf einer Studie von 2019, in der untersucht wurde, welche Sterne die Voyager– und Pioneer-Sonden innerhalb der nächsten Jahrmillionen passieren werden, untersuchten Derrick und Isaacson nun die Frage, welche Sterne die irdischen Steuerungssignale der Deep-Space-Sonden erreichen werden, da sich diese Signale sehr viel weiter als die Flugbahn der Sonden und schneller als die Raumschiffe selbst im Universum ausbreiten. Anhand der DSN-Daten, der Telemetrie-Daten der fünf Sonden und dem „Gaia Catalogue of Nearby Stars“ (GCNS), in dem 331.312 Sterne im Umkreis von 100 Parsec von der Erde (1 Parsec = 3.26 Lichtjahre) beinhaltet sind, ermittelte das Duo 142 Sterne, die die New Horizons-Sonde passieren wird, 241 Sterne für Pioneer 10, 289 Sterne für Voyager 1, 325 für Voyager 2 und 411 Sterne, die auf dem Weg der Signale für Pioneer 11 liegen. Hinzu untersuchten Isaacson und Derrick gezielt gerichtete Transmissionen, da diese stärkere Signale erzeugen als die sich breiter ausbreitende allgemeine elektromagnetische Strahlung.
Da sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, konnten Derrick und Isaacson auch den jeweiligen Zeitpunkt ermitteln, wann potenziell existierende Zivilisationen auf den ermittelten Sternen unsere Deep-Space-Signale empfangen würden und auch, wann wiederum wir selbst Antwortsignale dieser Welten erwarten könnten.
„Unsere Ergebnisse weisen fünf Sterne aus, von denen wir noch innerhalb des 21. Jahrhunderts eine Antwort erhalten könnten“, erläutert die Wissenschaftlerin. „Von insgesamt sieben Sternen könnten wir innerhalb der nächsten 100 Jahre eine Antwort bekommen.“ Alle fünf ersteren Sterne sind weniger als 50 Lichtjahre von der Erde entfernt, die beiden weiteren nicht mehr als 73.
Wenn alles ideal läuft, könnten wir bereits in wenigen Jahren, 2029, eine erste Antwort auf unsere eigenen DSN-Signale erhalten, weil die Signale Richtung „Pioneer 10“ bereits 2002 den weißen Zwergstern „Gaia EDR2 2611561706216413696“ in 27.6 Lichtjahren Entfernung erreicht hatten und es knapp 28 dauern würde, sollte eine dortige Zivilisation ebenfalls mit Radiosignalen und unmittelbar geantwortet haben. Die nächste Gelegenheit bietet sich dann 2031, wenn uns Antwortsignale auf die DSN-Botschaften für „Voyager 2“ von dem 7,41 Parsec entfernten Stern „Gaia EDR2 6306068659857135232“ erreichen könnten.
Die Liste der ersten 25 Sterne, die von den Radiosignalen des Deep Space Networks an die fünf Sonden.
Copyright/Quelle: Derrick & Isaacson, ArXiv.org 2023
Während natürlich auch Derrick und Isaacson nicht sagen können, ob es auf Planeten um die identifizierten Sterne auch Leben oder sogar technisch entwickelte Zivilisationen gibt, die unsere Signale nicht nur empfangen und deuten, sondern auch darauf antworten können bzw. wollen, so ist das Ergebnis der Studie ein wichtiger Beitrag zur Suche nach genau solchen Signalen (SETI). Mit dem erstellten Katalog wissen wir zumindest nun sehr genau, wann wir bestenfalls mit Antworten auf unsere DSN-Signale zu rechnen könnten und auf welche Sterne, wir uns bei der Suche nach diesen Signalen konzentrieren müssen.
Recherchequelle: ArXiv.org
© grenzwissenschaft-aktuell.de
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 10.02.2024 03:24von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ligenz20230705/
Take Me To Your Lawyer: Die rechtlichen Aspekte des Kontakts mit außerirdischer Intelligenz:
Symbolbild (Illu.)
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
– Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag von Prof. Michael Bohlander, School of Law, Durham University. Der folgende Text ist eine von GreWi erstellte Übersetzung eines ursprünglich englischen Artikels, der auf TheDebrief.org unter dem Titel „Take me to your Lawyer: The Legal Aspects of Contact with Extraterrestrial Intelligence“ am 4. Juli 2023 erstveröffentlicht wurde. Die vom Autor geäußerten Ansichten sind seine eigenen.
Statistisch gesehen ist es unwahrscheinlich, dass der Mensch die einzige intelligente Zivilisation im Universum ist. Über die Natur anderer Arten, die dort draußen existieren könnten, wird nichts bekannt sein, bis der Kontakt über ein Funksignal aus dem Weltraum hinaus hergestellt wird, was in Wirklichkeit nur beweisen kann, dass die ursprüngliche Zivilisation zum Zeitpunkt der ursprünglichen Übermittlung der Nachricht existierte.
Der Kontakt mit außerirdischen Intelligenzen kann morgen, in hundert Jahren oder nie stattfinden. Allerdings könnte er nach Ansicht einiger bereits vor Jahrzehnten, wenn nicht vor Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden geschehen sein.
Offener und direkter Kontakt wird in jedem Fall ein Hochrisikoszenario für die Menschheit sein. Er kann friedlich oder feindselig ablaufen. Sich auf den Altruismus von Außerirdischen und die Hoffnung zu verlassen, dass ihre Absichten wohlwollend sein werden, ist Wunschdenken. Daher müssen wir im rechtlichen Kontext im Zusammenhang mit außerirdischen Kontakten darüber nachdenken, uns auf die Identifizierung als eine planetarische Spezies zu konzentrieren und einen globalen Konsens darüber zu entwickeln, wie wir in beiden Szenarien reagieren sollen. Solche Konzepte sind die Essenz meines kommenden Buches „Contact with Extraterrestrial Intelligence and Human Law“.
Die aktuelle Debatte über UAP dreht sich um die Frage, ob die Regierung der Vereinigten Staaten oder eine andere im Besitz von Schiffen und/oder ihrer Besatzung nichtmenschlicher Herkunft sind. In dieser Diskussion geht es um die die Sammlung von Daten durch Regierungen über die Manövrier- und Beschleunigungsfähigkeiten von UAP sowie Behauptungen über Reverse Engineering (Anm GreWi: Nachbau von geborgener fremder Technologie), angebliche Vertuschungen und vieles mehr.
Im Gegensatz dazu sucht die traditionelle SETI (die Suche nach außerirdischer Intelligenz) nur nach Signalen von außerhalb der Atmosphäre und tendiert dazu, von der UAP-Frage Abstand zu nehmen, aus Angst vor dem Verlust wissenschaftlicher Mittel, wenn man in ein Forschungsgebiet abdriftet, was manche als “lunatic fringe” (verrückte Grenzgebiete“ empfinden und das, obwohl sich die anerkannte Unterdisziplin der Suche nach außerirdischen Artefakten (SETA, die Suche nach außerirdischen Artefakten) konzeptionell sehr leicht mit UAP-Studien überschneidet.
Das Gesetz greift überall
Allerdings spielten Recht und Gesetz in beiden Fällen keine herausragende Rolle. Beim klassischen SETI geht es vor allem um die Regulierung sogenannter Post-Detection-Protokolle (d. h. um die Frage, wie man sicherstellt, dass ein Funksignal echt ist, wer informiert werden soll, sobald ein Signal von der wissenschaftlichen Gemeinschaft bestätigt wurde und wer der Welt die Neuigkeiten mitteilen und eine mögliche Reaktion koordinieren darf).
Einige SETI-Forscher kümmern sich nicht um Feinheiten wie demokratische Entscheidungsfindung und senden auf eigene Faust Botschaften an angenommene extraterrestrische Intelligenzen (ETI), sogenannten METI (Messaging ExtraTerrestrial Intelligences), obwohl das selbsterklärte Ziel von METI darin besteht, eine Situation herbeizuführen, in der die Menschheit nicht in der Lage ist, die Kontrolle aufrechtzuerhalten.
Es genügt zu sagen, dass es hierzu bislang keine rechtsverbindliche Konvention, keinen rechtsverbindlichen Vertrag oder keine andere Vereinbarung gibt. SETA könnte zusätzliche Fragen zu Nutzungsrechten, Eigentum usw. an gefundenen Artefakten aufwerfen. Ob das aktuelle Weltraumrecht ausreicht, um diese Fragen zu regeln, scheint zweifelhaft. Für die UAP-Gemeinschaft führt die scheinbare Überlegenheit der Maschinen/Phänomene nicht zwangsläufig dazu, darüber nachzudenken, rechtliche Beziehungen zu jenen Entitäten aufzubauen, die unsere Fähigkeiten in den Schatten stellen können.
Es gibt nichts zu befürchten
In beiden Lagern finden wir weit verbreitete konventionelle Weisheiten darüber, wie hochentwickelte Zivilisationen die Schwelle von Gewalt und Aggression als Formen der Interaktion innerhalb ihrer eigenen Spezies überschritten haben müssen und sich auf der anderen Seite als von Natur aus friedlich erwiesen haben. Andernfalls wäre ihre Selbstzerstörung längst eingetreten. Wenn sie sich also ins Universum begeben, würden sie diese Haltung mitnehmen, oder sie würden sich vielleicht einer Art „Hauptdirektive“ (à la Star Trek) folgen und den Kontakt mit weniger fortgeschrittenen Arten strikt meiden.
Keine dieser Vorstellungen basiert jedoch auf verlässlichen Beweisen. Ganz im Gegenteil: Die Menschheitsgeschichte lehrt uns, dass uns der technologische und kulturelle Fortschritt über Jahrtausende hinweg nicht von der Anwendung von Gewalt zur Erreichung schändlicher Ziele entwöhnt hat. Wenn die UAP tatsächlich außerirdischen Ursprungs sind, dann scheinen sie sich auch nicht an die oberste Richtlinie zu halten, sich nicht anderen Zivilisationen zeigen. Die Situation bleibt verwirrend, denn, wie Jacques Vallée betont hat: „Wenn die Außerirdischen einfach nur ‚feindlich‘ im ersten Sinne des Wortes gewesen wären, hätten sie unseren Planeten schon vor langer Zeit übernehmen können.“
Doch selbst wenn es sich bei UAP/UFOs nur um explorative außerirdische Raumsonden handelt, die selbst kein fremdes Mandat oder technologische Kapazität haben, einen Austausch zur Herstellung langfristiger Beziehungen zwischen den Spezies haben, so schließt ihre Existenz die Möglichkeit eines zukünftigen klassischen ETI-Kontaktszenarios nicht aus.
Anwälte, Wissenschaftler und Kontakt mit außerirdischer Intelligenz
Die meisten Anwälte verstehen immer noch nicht die Wissenschaft von SETI und warum sich das Gesetz damit befassen sollte. Im Gegenzug haben SETI-Wissenschaftler bestenfalls nur eine oberflächliche Kenntnis der rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit ihrem Forschungsgebiet. Dies gilt umso mehr für die Probleme, die sich aus dem direkten Kontakt ergeben können.
Es besteht die Notwendigkeit, eine Basis gegenseitigen Verständnisses über die Probleme zu erreichen, die im Falle eines Kontakts geklärt werden müssen. Dazu können äußerst spekulative Hypothesen über feindliche Kontakte einerseits und den Beitritt zu einem Netzwerk von Zivilisationen, einem „Galaktischen Club“, andererseits gehören. Diese können grundlegende ethische und rechtliche Werte des Menschen in den Bereichen des Gesetzes über bewaffnete Konflikte und der Menschenrechte prüfen.
„…und was passiert, wenn sie erst feindselig werden?“
Wir müssen die Probleme, die sich aus der Möglichkeit feindseliger Kontakte ergeben, auf der Grundlage der Grundsätze des zwischenmenschlichen internationalen und nationalen Rechts der Menschheit analysieren und untersuchen, wie diese auf einen Konflikt zwischen zwei fremden Arten angewendet werden können.
Wie hoch wäre zum Beispiel die Haftung von Menschen im Rahmen der vier Kernverbrechen – Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Aggression – als Szenarien in der fernen Zukunft, die sich als potenzielle Folge der menschlichen Erforschung des Weltraums und der Suche nach Arten auf anderen Planeten ergeben?
Würden wir als erste Wahl zur ultimativen Massenvernichtungswaffe greifen und eine ganze außerirdische Kultur zerstören, wenn das Überleben der menschlichen Spezies auf dem Spiel stünde? Würde ETI vor den Gerichten der Erde für aggressives Vorgehen haftbar gemacht werden aber auch das Recht auf ein faires Verfahren erhalten, oder würden wir sie als Einheiten ohne Anerkennung des Status einer juristischen Person behandeln?
Wie können oder sollten wir uns praktisch auf feindselige Kontakte vorbereiten? Dazu gehören Themen wie aktuelle Technologie und der Zusammenhang zwischen zukünftiger Waffenentwicklung und Weltraumstrategie. Die Anforderungen, die sich aus den strategischen Parametern eines Weltraumkriegs gegen einen nichtmenschlichen Feind ergeben, im Gegensatz zu bloßen Orbitoperationen zwischen Menschen um die Erde und den Mond. Insbesondere Entfernungen, Geschwindigkeiten und Himmelsmechanik, wären anders als auf jedem Schlachtfeld die Menschheit bisher erlebt hat.
Wie könnten sich friedliche Beziehungen mit ETI entwickeln? Sind die Vereinten Nationen ein Modell, das im Hinblick auf ein zukünftiges interspeziesübergreifendes Umfeld übernommen werden könnte? Was sind unsere gemeinsamen moralischen Werte, wie sie beispielsweise in internationalen Menschenrechtsnormen zum Ausdruck kommen, und womit wären wir bereit zu handeln, um Zugang zu Technologien zu erhalten, mit denen sich die weltweite Nahrungsmittel- und Energieknappheit beenden oder die fatalen Folgen des Klimawandels abwenden lassen?
Zeit für Realismus
Diese Fragen warten noch auf endgültige Antworten. Ihre ernsthafte Prüfung erfordert vorerst auch mehr Beweise, die die meisten Menschen – insbesondere ihre politischen und militärischen Führer – als ausreichende Grundlage für Maßnahmen und die Bereitstellung erheblicher Finanzmittel akzeptieren würden.
Wenn uns die UAP-Debatte jedoch etwas lehrt, dann ist es, dass die Menschheit es sich nicht leisten kann, noch viel länger zu warten, bevor wir beginnen, das Rätsel eines eventuellen Kontakts mit einer außerirdischen Spezies proaktiv anzugehen. Wir alle hoffen, dass der Kontakt friedlich verläuft und die Menschheit auf ihrem Weg voranbringt, ihren Platz unter ihren Nachbarn im Kosmos einzunehmen.
Bis dahin gilt das alte Sprichwort: „Si vis Pacem, Para Bellum.“
Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor.
Michael Bohlander, Jahrgang 1962, Studium der Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes und der University of Exeter. 1991 – 2004 Richter am Landgericht. Seit 2004 Professur für Globales Recht und SETI-Strategie an der Law School der Durham University. Mitglied im SETI Post-Detection Hub (Universität St Andrews); wissenschaftlicher Beirat am Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) an der Universität Würzburg, am International Institute of Space Law und dem Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz. Sein Fachbuch “Contact With Extraterrestrial Intelligence and Human Law: The Applicability of Rules of War and Human Rights (Studies in International Criminal Law, 5)” erscheint am 31. August 2023 bei Brill Nijhoff.
© M. Bohlander / Übers. grenzwissenschaft-aktuell.de
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Alien Intelligenz - Bericht über eine deutsche Familie:
https://archive.org/details/alien-intell...schhauer-im-ges
Das Alien Projekt:
https://archive.org/details/dr.-marcel-p...s-alien-projekt
Alte Bindungen - Indigene Völker & Außerirdische, Anunnaki & Ameisen Menschen:
https://archive.org/details/alte-bindung...en-menschen-pso
Aliens – Außerirdische als Herausforderung:
https://www.youtube.com/watch?v=QEgITILmu-8
Sind wir bereit für Aliens ?
https://www.youtube.com/watch?v=LtYE-cG2XXc
Beobachten uns Außerirdische? Die Zoo-Hypothese:
https://www.youtube.com/watch?v=ila-7rLQYWw
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Fachartikel: Die außerirdische Hypothese als epistemologisches
Beispiel für die Aufhebung eines Tabus:
Symbolbild (Illu.).
Copyright: grewi.de (erstellt mit KI)
New Haven (USA) – Ein aktuell im angesehenen “European Journal for Philosophy of Science” erschienener Fachartikel diskutiert die “Extraterrestrial Hypothesis” (ETH) also die außerirdische Hypothese als Erklärung für bislang noch rätselhafte Phänomene wie UFOs als ein Beispiel für den Rückgang bzw. die Aufhebung wissenschaftlicher Tabus.
Wie der Yale-Absolvent William C. Lane in der aktuellen Ausgabe des bie Springer erscheinenden „European Journal for Philosophy of Science” (DOI: 10.1007/s13194-025-00634-8) darlegt, setzt er sich kritisch mit der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Tabuisierung der extraterrestrischen Hypothese (ETH) auseinander.
Die ETH besagt, dass eine oder mehrere außerirdische Zivilisationen (ETCs) gegenwärtig auf der Erde aktiv sind. Lane argumentiert, dass diese Hypothese nicht grundsätzlich abwegig ist und daher einer ernsthaften wissenschaftlichen Prüfung unterzogen werden sollte.
Kritik am wissenschaftlichen Tabu
Der Autor weist darauf hin, dass die ETH in akademischen Kreisen oft als unwissenschaftlich oder unseriös betrachtet wird. Er sieht dieses Tabu jedoch als unbegründet, da viele der Annahmen, die zur Ablehnung der ETH führen, nicht mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar sind: So zeigten Fortschritte in der Astrobiologie, dass komplexes Leben in unserer Galaxie wahrscheinlich häufiger vorkommt als früher angenommen. „Zahlreiche Exoplaneten in habitablen Zonen, die Existenz extremophiler Organismen auf der Erde und die wachsende Erkenntnis über die chemischen Grundlagen des Lebens deuten darauf hin, dass außerirdisches Leben nicht selten sein muss.“
Warum sollten extraterrestrische Zivilisationen die Erde besuchen?
Ein häufiger Einwand gegen die ETH ist die Annahme, dass keine hoch entwickelte außerirdische Spezies eine interstellare Reise unternehmen würde, nur um sich dann vor der Menschheit zu verstecken. Lane hält dieses Argument für zu kurz gegriffen. Die möglichen Motivationen und technologischen Möglichkeiten einer fortgeschrittenen außerirdischen Zivilisation (ExtraTerrestrial Civilisation, ETC) sein uns schlichtweg nicht bekannt, und verschiedene rationale Gründe könnten eine geheime Präsenz auf der Erde erklären.
Die Hypothese, dass alle intelligenten Spezies gemeinsame instrumentelle Ziele verfolgen – insbesondere Selbsterhaltung und Ressourcenakquise –, könnte erklären, warum ETCs unerkannt bleiben wollen. Eine hochentwickelte Zivilisation könnte daran interessiert sein, strategische Informationen zu sammeln oder potenzielle Bedrohungen frühzeitig auszuschalten. Auch könnte es sich um eine Art wissenschaftlicher Beobachtung handeln, die mit Prinzipien der Nichteinmischung vergleichbar ist.
Vergleich mit alternativen Theorien
Lane geht auch auf verschiedene alternative Hypothesen ein, die die Zurückhaltung außerirdischer Zivilisationen erklären könnten. Dazu gehören die sogenannte „Zoo-Hypothese“, laut der die Erde absichtlich unter Quarantäne gestellt wird, um eine natürliche Entwicklung der Menschheit nicht zu stören, sowie die „Dark-Forrest“-Hypothese, nach der sich außerirdische Spezies aus Angst vor potenziellen Bedrohungen (wie in einem „dunklen Wald“) gegenseitig voreinander und uns verstecken. Beide Theorien zeigen, dass es verschiedene plausible Szenarien gibt, die die ETH stützen, anstatt sie auszuschließen.
Wissenschaftliche Bewertung der ETH
Ein zentrales Argument des Artikels ist, dass die ETH im Gegensatz zur gängigen Meinung keine etablierte wissenschaftliche Erkenntnis infrage stellt. Da sie weder fundamentale physikalische Gesetze verletzt noch mit bekannten wissenschaftlichen Theorien unvereinbar ist, sollte sie vielmehr als legitime Hypothese gelten, so Lane. Das oft verwendete Prinzip „außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweise“ sei hier unangemessen, da die ETH keine außergewöhnliche und schon gar nicht übernatürliche Annahme mache, sondern lediglich eine empirisch überprüfbare Möglichkeit darstelle.
Lane argumentiert weiter, dass es bereits Hinweise gibt, die die ETH zumindest als diskussionswürdig erscheinen lassen. Dazu gehören Berichte über nicht identifizierte anomale Phänomene (UAP), die von glaubwürdigen Zeugen wie Militärpiloten dokumentiert wurden. Während viele UAP-Erklärungen natürlichen oder menschengemachten Ursprungs sind, bleiben einige Fälle ungeklärt, und alternative Erklärungen erscheinen mit der Zeit immer unwahrscheinlicher.
Fazit
Der Autor fordert abschließend, dass die ETH ohne Vorurteile wissenschaftlich untersucht wird. „Solange sie nicht nachweislich widerlegt ist und in Übereinstimmung mit wissenschaftlichen Prinzipien steht, sollte sie als eine mögliche Erklärung für einige ungeklärte Phänomene ernst genommen werden. Die aktuelle Tabuisierung dieser Hypothese verhindert eine objektive Analyse und könnte dazu führen, dass potenziell wichtige Erkenntnisse übersehen werden.“
Sein Fazit lautet daher: Die ETH ist weder hochgradig unwahrscheinlich noch widerspricht sie bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie sollte in Fällen, in denen sie durch Indizien gestützt wird, neben anderen Hypothesen in Betracht gezogen werden.
Recherchequelle: European Journal for Philosophy of Science
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 05:24von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
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Schwefel: Ein neues Werkzeug zur Suche nach außerirdischem Leben ?
Grafische Darstellung des Schwefelkreislaufs in verschiedenen planetaren Umgebungen.
Copyright: Jordan et al., Science Advances (2025)
Zürich (Schweiz) – Schwefel könnte ein entscheidender Indikator sein, um die Suche nach Leben auf anderen Planeten einzugrenzen. Allerdings nicht als Biomarker, also Anzeichen für vorhandenes Leben, sondern dagegen: Erhebliche Konzentrationen von Schwefeldioxid in der Atmosphäre eines Planeten könnten darauf hindeuten, dass dieser wahrscheinlich unbewohnbar ist – zumindest für Leben, wie wir es von der Erde kennen.
Wie das Team um Sean Jordan vom Institut für Partikel- und Astrophysik an der ETH Zürich aktuell im Fachjournal „Science Advances“ (DOI: 10.1126/sciadv.adp8105) berichtet, haben sie untersucht, wie atmosphärische Schwefelverbindungen genutzt werden können, um die innere Grenze der habitablen Zone (HZ) um Sterne genauer zu bestimmen. Während die HZ klassischerweise als der Abstandsbereich von einem Stern definiert wird, in dem aufgrund gemäßigter Temperaturen flüssiges Wasser auf der Oberfläche eines Planeten existieren kann, bleibt diese Annahme weitgehend theoretisch und experimentell ungetestet.
Die aktuelle Studie schlägt nun vor, dass aus das Fehlen von Oberflächenwasser – und nicht nur dessen Präsenz – eine klare Möglichkeit bietet, potenziell unbewohnbare Planeten zu identifizieren.
Schwefelverbindungen als Indikator für unbewohnbare Exoplaneten
Die Forschenden um Jordan argumentieren, dass Schwefelverbindungen wie Schwefeldioxid (SO₂) eine eindeutige chemische Signatur für trockene Planeten darstellen können. Auf der Erde wird SO₂ in der Atmosphäre schnell durch Regen ausgewaschen, was seine Konzentration geringhält. Doch auf extrem heißen oder trockenen Planeten ohne Oberflächenwasser kann sich SO₂ in der Atmosphäre anreichern. Seine Nachweisbarkeit hängt jedoch stark von der ultravioletten (UV) Strahlung des Zentralsterns ab. Selbst auf der Venus kaum Schwefeldioxid nachweisbar ist, weil es in den oberen Atmosphärenschichten durch ultraviolette Strahlung der Sonne in Schwefelsäure umgewandelt und nach unten transportiert wird.
Mithilfe von Klima-Chemie-Modellierungen zeigt die Studie, dass sich Exoplaneten hinsichtlich ihrer atmosphärischen Schwefelchemie in drei Kategorien (s. Titelabb.) einteilen lassen:
Erdenähnliche Planeten (mit Wasser): Hier wird SO₂ durch Niederschlag entfernt, sodass es kaum in der Atmosphäre nachweisbar ist.
Venusähnliche Planeten (hohe UV-Strahlung, aber ohne Wasser): In dichten Atmosphären mit hoher UV-Strahlung, wie bei Venus, wird SO₂ schnell zu Schwefelsäure (H₂SO₄) umgewandelt und aus der oberen Atmosphäre entfernt.
Trockene Planeten mit geringer UV-Strahlung: Bei Planeten um M-Zwergsterne mit schwacher UV-Strahlung bleibt SO₂ stabil und kann in der oberen Atmosphäre nachgewiesen werden, was darauf hindeutet, dass kein flüssiges Wasser vorhanden ist.
Bedeutung für die Suche nach bewohnbaren Welten
Die Studie hebt hervor, dass viele rote M-Zwerge – die häufigsten Sterne in unserer Galaxie – eine geringe UV-Emission haben, wodurch Schwefelverbindungen über längere Zeiträume in der Atmosphäre stabil bleiben. Das bedeutet, dass der Nachweis von SO₂ auf einem Planeten um einen M-Zwerg ein klares Zeichen für eine trockene, unbewohnbare Umgebung sein könnte. Dies bietet eine neue Methode, um Exoplaneten effizienter zu kategorisieren: Anstatt nach Biosignaturen zu suchen, können Astronomen Planeten mit hoher SO₂-Konzentration von vornherein aus der Liste potenziell bewohnbarer Welten streichen.
Allerdings könnte diese Methode für Systeme mit sehr hoher UV-Strahlung, wie etwa das TRAPPIST-1-System, weniger effektiv sein, da dort SO₂ möglicherweise durch photochemische Prozesse schnell entfernt wird. Daher schlagen die Autoren vor, eine groß angelegte Untersuchung der atmosphärischen Schwefelchemie bei M-Zwerg-Exoplaneten durchzuführen, um die habitablen Zonen dieser Sterne empirisch besser zu definieren.
Ausschluss als Kriterium für Habitabilität
Die Arbeit liefert einen wichtigen neuen Ansatz für die Suche nach bewohnbaren Exoplaneten. Statt sich ausschließlich auf den Nachweis von Wasser oder anderen Biosignaturen zu konzentrieren, könnte die Suche nach atmosphärischem Schwefeldioxid als negatives Kriterium genutzt werden, um unwirtliche Planeten auszusortieren. Dies könnte in Zukunft dazu beitragen, die begrenzten Beobachtungsressourcen auf die vielversprechendsten Kandidaten zu konzentrieren und so die Suche nach außerirdischem Leben effizienter zu gestalten.
Recherchequelle: Science Advances
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 08:03von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
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K2-18b: Messungen mit Webb-Weltraumteleskop bestätigen
stärkste Anzeichen für außerirdisches Leben:
Cambridge (Großbritannien) – Schon zuvor hatten Astronomen lebenswichtige Moleküle in der Atmosphäre des Exoplaneten „K2-18b“ entdeckt. Neue Messungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop liefern nun die bislang stärksten Hinweise auf die chemischen Fingerabdrücke der möglichen Biomarker Dimethylsulfid (DMS) und/oder Dimethyldisulfid (DMDS) in der Atmosphäre des Planeten, der seinen Stern innerhalb dessen lebensfreundlicher Zone umkreist.
Künstlerische Darstellung des Exoplaneten „K2-18b“ (Illu.).
Copyright: A. Smith/N. Mandhusudhan
Entdeckt wurde der ferne Planet „K2-18b“ 2015 in gerade einmal 124 Lichtjahre Entfernung im Sternbild Löwe – sozusagen also knapp hinter unserem kosmischen Gartenzaun. 2023 folgte dann die erste Detektion von Kohlendioxid, Methan und Dimethylsulfid in der Atmosphäre des Planeten (…GreWi berichtete). Der Nachweis von Methan und Kohlendioxid sowie kleinen Mengen an Ammoniak in der Atmosphäre von K2-18b unterstrich bereits damals die Hypothese wonach der Planet eine wasserstoffreiche Atmosphäre und einen globalen Ozean besitzen könnte.
DMS und DMDS als Hinweise für Leben
Auf der Erde werden DMS und DMDS ausschließlich von Leben erzeugt, hauptsächlich von mikrobiellen Lebensformen wie marinem Phytoplankton. Auch wenn ein bislang unbekannter chemischer Prozess die Quelle dieser Moleküle in der Atmosphäre von K2-18b sein könnte, stellen die nun bestätigten Ergebnisse dennoch den bislang stärksten Hinweis darauf dar, dass Leben auf einem Planeten außerhalb unseres Sonnensystems existieren könnte.
Wie das Team um Nikku Madhusudhan von der University of Cambridge aktuell im Fachjournal „The Astrophysical Journal Letters“ (DOI: 10.3847/2041-8213/adc1c8) berichten, haben die Beobachtungen mittlerweile das sogenannte „Drei-Sigma“-Niveau statistischer Signifikanz erreicht. Das bedeutet, dass es eine Wahrscheinlichkeit von 0,3 % gibt, dass die Ergebnisse zufällig entstanden sind. Um jedoch als wissenschaftliche Entdeckung anerkannt zu werden, müsste die „Fünf-Sigma“-Schwelle überschritten werden, was einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 0,00006 % entspricht, dass die Beobachtungen zufällig sind. Wie Madhusudhans Team von der University of Cambridge erklären aktuell, dass zusätzlich zwischen 16 und 24 Stunden Beobachtungszeit mit dem JWST erforderlich sind, um die entscheidende Fünf-Sigma-Signifikanz zu erreichen.
Frühere Beobachtungen des Planeten legen nahe, dass „K2-18b“ 8,6-mal so massereich und 2,6-mal so groß wie die Erde ist. Die ersten Detektionen von Methan und Kohlendioxid in seiner Atmosphäre stellten den ersten Nachweis kohlenstoffbasierter Moleküle in der Atmosphäre eines Exoplaneten in der habitablen und damit potenziell lebensfreundlichen Zone dar. Die Werte entsprachen den Vorhersagen für einen sogenannten „Hycean“-Planeten, also eine lebensfreundliche, ozeanbedeckte Welt unter einer wasserstoffreichen Atmosphäre.
Lichtspektren zur Analyse ferne Atmosphären
Um die chemische Zusammensetzung ferne Atmosphären von Exoplaneten zu bestimmen, analysieren Astronominnen und Astronomen das Licht des Zentralsterns, wenn der Planet aus Sicht der Erde vor dessen „Sonnenscheibe“ vorbeizieht. Während eines solchen sogenannten Transits des Planeten, detektiert das JWST die damit einhergehende Abdimmung der Helligkeit des Sterns, während zugleich ein winziger Teil des Sternenlichts die Atmosphäre des Planeten durchquert. Die Absorption bestimmter Lichtanteile durch die Atmosphäre hinterlässt Abdrücke im Spektrum des Sternenlichts, anhand derer nun die Bestandteile der Exoplanetenatmosphäre identifiziert werden können.
Während der frühere, vorsichtige Hinweis auf DMS mithilfe der JWST-Instrumente NIRISS (Near-Infrared Imager and Slitless Spectrograph) und NIRSpec (Near-Infrared Spectrograph) gelangen, die zusammen den nahen Infrarotbereich (0,8–5 Mikrometer) abdecken, stammt die neue, unabhängige Beobachtung vom „Mid-Infrared Instrument“ (MIRI) im mittleren Infrarotbereich (6–12 Mikrometer).
„Das ist eine unabhängige Beweiskette, mit einem anderen Instrument als zuvor und in einem anderen Wellenlängenbereich, der sich nicht mit den vorherigen Beobachtungen überschneidet“, erläutert Madhusudhan. „Das Signal kam stark und klar durch.“

Das mit dem James-Webb-Space-Telescope ermittelte atmosphärische Spektrum des Planeten K2-18b. Credit: A. Smith, N. Madhusudhan
„Es war ein unglaublicher Moment der Erkenntnis, die Ergebnisse zu sehen, wie sie sich herausbildeten und über die umfassenden unabhängigen Analysen und Belastungstests hinweg konsistent blieben“, erinnert sich der Mitautor der aktuellen Studie Måns Holmberg, vom Space Telescope Science Institute in Baltimore.
Eine Ozeanwelt, in der es von Leben nur so wimmelt?
Während die Konzentrationen von DMS und DMDS in der Erdatmosphäre meist unter einem Teil pro Milliarde (ppb) liegen, legen die neuen Daten Konzentrationen in der Atmosphäre von K2-18b nahe, die tausendfach höher sind und über zehn Teile pro Million (ppm) liegen.
„Frühere theoretische Arbeiten hatten vorhergesagt, dass hohe Konzentrationen schwefelbasierter Gase wie DMS und DMDS auf Hycean-Welten möglich sind“, kommentiert Madhusudhan. „Und nun haben wir genau das beobachtet, im Einklang mit diesen Vorhersagen. Angesichts all dessen, was wir über diesen Planeten wissen, passt das Szenario einer Hycean-Welt mit einem von Leben wimmelnden Ozean am besten zu den vorliegenden Daten.“
Zugleich betonen die Forschenden derzeit aber auch, dass die Ergebnisse zwar spannend seien, es jedoch entscheidend sei, noch mehr Daten zu gewinnen, bevor man vom Nachweis von Leben auf einem anderen Planeten sprechen könne. Er selbst sei zwar „vorsichtig optimistisch“, so Madhusudhan, doch könne man bislang unbekannte chemische Prozesse, die möglicherweise auf K2-18b alternativ zu biologischen Prozessen stattfinden, noch nicht gänzlich ausschließen.
Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen planen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nun weitere theoretische und experimentelle Untersuchungen, um herauszufinden, ob DMS und DMDS auch ohne biologische Prozesse in den beobachteten Konzentrationen entstehen können.
„Die Schlussfolgerung, dass es sich bei diesen Molekülen um Biosignaturen handelt, wirft tiefgreifende Fragen darüber auf, welche Prozesse sie möglicherweise produzieren“, sagte Mitautor Subhajit Sarkar von der Cardiff University. „Unsere Arbeit ist der Ausgangspunkt für all die Untersuchungen, die nun notwendig sind, um diese spannenden Erkenntnisse zu bestätigen und ihre Bedeutung zu verstehen“, sagte Mitautor Savvas Constantinou, ebenfalls vom Institute of Astronomy in Cambridge. „Es ist wichtig, dass wir selbst sehr kritisch mit unseren eigenen Ergebnissen umgehen, denn nur durch ständiges Überprüfen und erneutes Testen können wir zu dem Punkt gelangen, an dem wir Vertrauen in die Ergebnisse haben“, fügt Madhusudhan abschließend hinzu. „So muss Wissenschaft funktionieren.“
„In ein paar Jahrzehnten könnten wir auf diesen Moment zurückblicken und erkennen, dass dies der Zeitpunkt war, an dem das lebendige Universum in Reichweite kam“, sagte Madhusudhan. „Das könnte der Wendepunkt sein, an dem wir plötzlich in der Lage sind, die fundamentale Frage zu beantworten, ob wir allein im Universum sind.“
Recherchequelle: Cambridge University
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 15:40von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...fing-beantragt/
NASA-Direktor Sean Duffy hat „Alien-Briefing“ beantragt:
Washington (USA) – In einem Interview gesteht der US-Verkehrsminister und derzeitige kommissarische NASA-Administrator Sean Duffy, dass er bislang noch „kein Alien-Briefing“ erhalten, ein solches aber bereits angefordert habe.
Der US-Verkehrsminister und derzeitig kommissarische NASA-Administrator Sean Duffy.
Copyright: US Gov.
Im Interview mit Jimmy Failla in der Sendung „Fox Across America“ stellt der Moderator dem US-Verkehrsminister und kommissarischen NASA-Administrator Sean Duffy auch die Frage nach den zahlreichen Drohnen-Sichtungen in New Jersey und worum es sich dabei gehandelt habe.
Duffys Antwort:
„Zunächst einmal, habe ich selbst diese Drohnen gesehen. Diese Drohnen sind real. Ich glaube, wir hatten da einfach nicht die notwendige Ausrüstung, um zu erkennen, worum es sich dabei gehandelt hatte.“
Ohne direkte Suggestiv-Nachfrage durch den Moderator fügte Duffy zugleich hinzu:
„Ich möchte aber ganz klar sagen: Bislang hatte ich noch kein ‚Alien-Briefing‘. Aber ich habe darum gebeten. (…) Ich kann dazu also nichts sagen.“
Abschließend fügt er (erst von nun an) scherzhaft hinzu: „Aber ich kann es selbst kaum abwarten, nochmal in der Sendung zu Gast zu sein und dann über die hochgradig klassifizierten Informationen zu plaudern.“
https://x.com/UAPJames/status/1956120908390686765
Während die NASA noch immer auf einen ordentlichen Administrator der Trump-Regierung wartet, war der Vorgänger in diesem Amt, Bill Nelson, ein öffentlicher Fürsprecher für eine Einbindung der US-Raumfahrtbehörde in die wissenschaftliche Untersuchung von UFO-Sichtungen und des UFO/UAP-Phänomens allgemein. Unter ihm wurde in Folge einer unabhängigen NASA-UAP-Studie sogar ein eigenes UAP-Forschungsdirektorat am NASA-Hauptquartier eingerichtet, um das es seither allerdings auch wieder still geworden ist. Der aktuelle Stand des NASA-Engagements in Sachen UFOs ist auch auf mehrfache Nachfrage von Journalisten (u.a. von GreWi-Hrsg. Andreas Müller) bis heute unbekannt. Siehe hierzu das folgenden GreWi-Linkdossier (u.).
Recherchequelle: FOX, eigenen Recherchen grenzwissenchaft-aktuell.de
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 31.12.2025 16:01von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...e-zu-empfangen/
Analyse: Von hier aus hätten Außerirdische die besten Chancen,
unsere Funksignale zu empfangen:
State College (USA) – Wenn außerirdische Intelligenzen nach uns suchen: Wann und wo hätten sie die besten Chancen, unsere Radiosignale aus dem All aufzufangen? Eine aktuelle Analyse zeigt, dass unsere stärksten interplanetaren Funksignale vor allem in bestimmten Ausrichtungen des Sonnensystems weit ins All hinausstrahlen – und dort möglicherweise seit Jahrzehnten „hörbar“ sind. Umgekehrt können uns die Ergebnisse auch bei unserer eigenen Suche nach außerirdischen leiten.
Künstlerische Darstellung: Menschliche Radiosignale aus dem Deep-Space-Network (DSN) strahlen entlang der Bahnebenen des Sonnensystems ins All hinaus. Vor allem bei Konstellationen wie Erde-Mars-Ausrichtungen könnten außerirdische Zivilisationen diese Signale auffangen.
Copyright: NASA/JPL-Caltech
Grundlage der Untersuchung durch Forschende der Pennsylvania State University (Penn State) und des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA waren die Daten des „NASA-Deep-Space-Networks“ (DSN). Hierbei handelt es sich um ein weltumspannendes Netz riesiger Antennen, über das Missionen wie „New Horizons“ oder das „James Webb Space Telescope“ (JWST) gesteuert und mit Daten versorgt werden. Über diese Anlagen senden wir die stärksten und dauerhaftesten Radiosignale der Menschheit ins All.
„Die meisten dieser Übertragungen richten sich an Sonden beim Mars“, erklärt der Erstautor der aktuell im Fachjournal „Astrophysical Journal Letters“ (DOI: 10.3847/2041-8213/adf6b0) erschienenen Studie, Pinchen Fan von der Penn State. „Doch der Planet blockiert die Strahlung nicht vollständig. Ein Beobachter, der zufällig entlang dieser Verbindungslinie sitzt, könnte die Überschussstrahlung auffangen, besonders, wenn Erde und Mars von seinem Standpunkt aus gerade ausgerichtet sind.“
Die Auswertung von 20 Jahren DSN-Protokollen zeigt: Befindet sich ein hypothetischer Beobachter in einem System, von dem aus Erde und Mars in einer Linie erscheinen, liegt die Chance, unsere Funksignale zu registrieren, bei 77 Prozent. Bei Ausrichtungen mit anderen Planeten immerhin noch bei 12 Prozent. Außerhalb solcher Konstellationen sei die Wahrscheinlichkeit dagegen verschwindend gering.
Damit ergibt sich für SETI-Forscher ein klarer Hinweis auch in umgekehrter Richtung: Die Suche nach außerirdischen Signalen sollte gezielt auf Planetensysteme ausgerichtet werden, die ähnliche Konstellationen bieten.
Das passt gut zu einer Methode, die Astronomen ohnehin nutzen, um Exoplaneten zu entdecken: den Transit. Dabei wird das Licht eines Sterns leicht gedimmt, wenn ein Planet von unserer Sichtlinie aus vor ihm vorbeizieht. „Exoplanetentransits sind schon jetzt der Schlüssel zu den meisten Planetennachweisen“, so Fan weiter. „Für SETI könnten diese Ausrichtungen gleichzeitig die besten Gelegenheiten bieten, nach außerirdischen Radiosignalen zu suchen.“
Das Problem: Bisher sind nur wenige Systeme mit mehreren transitierenden Exoplaneten bekannt. Mit dem kommenden „Nancy Grace Roman Space Telescope“ könnte sich das aber dramatisch ändern. Das Teleskop soll Hunderttausende neue Exoplaneten aufspüren und damit auch die Zahl potenzieller „Lauschposten“ für SETI vervielfachen.
Nach den Berechnungen des Teams sind die DSN-Signale mit Teleskopen ähnlich unserer Technik bis in eine Entfernung von 23 Lichtjahren erkennbar. Innerhalb dieser Distanz befinden sich dutzende Sternsysteme, darunter auch mehrere mit bestätigten Exoplaneten.
Besonders interessant sind Systeme, deren Bahnebenen ähnlich wie die unseres Sonnensystems liegen. „Man kann sich unser Planetensystem wie einen flachen Teller vorstellen“, erläutert der JPL-Wissenschaftler und Mitautor Joseph Lazio. „Die meisten unserer Signale laufen entlang dieser Ebene. Kaum jemand würde sie empfangen, wenn er aus einer steilen Perspektive auf den Teller blickt.“
Neben Radiosignalen könnten auch Laser-Kommunikationen eine Rolle spielen. Zwar streuen Laserstrahlen weit weniger als Radiowellen, doch auch hier könnten Planetenausrichtungen entscheidend sein. NASA testet bereits Laser-Systeme für künftige Missionen. Sollte eine fremde Zivilisation schon lange auf diese Technik setzen, könnten wir ihre Signale bislang schlicht übersehen haben.
Auch wenn die Menschheit erst seit wenigen Jahrzehnten interplanetare Raumfahrt betreibt, sind unsere technologischen Spuren längst ins All hinausgetragen. „Je weiter wir ins Sonnensystem vordringen, desto häufiger und stärker werden unsere Übertragungen“, betont Jason Wright, Direktor des Penn State Extraterrestrial Intelligence Center abschließend. „Indem wir verstehen, wo und wann unsere eigenen Signale im All am ehesten auffallen, können wir unsere Suche nach außerirdischen Technologiesignaturen deutlich gezielter gestalten.“
Recherchequelle: Penn State University
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 01.01.2026 00:29von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
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Neue Studie zur Wahrscheinlichkeit von außerirdischen technologischen Zivilisationen:
Graz (Österreich) – Wie wahrscheinlich ist es, dass in unserer Milchstraße weitere technologische Zivilisationen existieren – und dass diese zeitgleich mit uns existieren? Die Ergebnisse einer neuen Studie zeigen, wie stark diese Frage von zwei Hauptfaktoren abhängen könnte.
Symbolbild: Erdähnlicher Exoplanet (Illu.)
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
Wie Dr. Manuel Scherf und Prof. Helmut Lammer vom Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz auf dem diesjährigen EPSC–DPS-Meeting in Helsinki darlegen (DOI: 105194/epsc-dps2025-1512), steht die Rolle von Kohlendioxid und Plattentektonik im Zentrum ihrer aktuellen Überlegungen. „Während die Erde eine Atmosphäre besitzt, die zu 78 Prozent aus Stickstoff und zu 21 Prozent aus Sauerstoff besteht – bei nur 0,042 Prozent Kohlendioxid –, zeigt die Analyse, dass der CO₂-Gehalt eine zentrale Rolle spielt.“
Einerseits verlängere ein höherer Anteil an Kohlendioxid die Lebensdauer einer Biosphäre, da er den Treibhauseffekt stabilisiert und das Entweichen der Atmosphäre ins All verhindert, erläutern die Wissenschaftler. Andererseits dürfe der Anteil nicht zu hoch sein, da es sonst zu einem unkontrollierten Treibhauseffekt oder toxischen Bedingungen kommt. Reguliert werde dieser Anteil auf der Erde über die Plattentektonik, die Kohlendioxid im Rahmen des Kohlenstoff-Silikat-Zyklus aus der Atmosphäre bindet und wieder freisetzt. Doch auch dieses Gleichgewicht sei endlich: „Mit der Zeit wird immer mehr Kohlendioxid dauerhaft in Gesteinen gebunden, bis schließlich die Photosynthese zusammenbricht. Für die Erde erwarten Forschende diesen Punkt in 200 Millionen bis rund 1 Milliarde Jahren.“
In ihrer Arbeit haben Scherf und Lammer nun berechnet, dass ein Planet mit 10 Prozent Kohlendioxid in der Atmosphäre eine Biosphäre rund 4,2 Milliarden Jahre lang erhalten könnte – vorausgesetzt, er befindet sich in der richtigen Entfernung zu einem geeigneten Stern. Liegt der Anteil von Kohlendioxid bei lediglich einem Prozent, verkürzt sich diese Spanne auf maximal 3,1 Milliarden Jahre.
Hinzu komme die Notwendigkeit eines Sauerstoffgehalts von mindestens 18 Prozent. Denn ohne ausreichend freien Sauerstoff ist nicht nur komplexes tierisches Leben schwierig, auch technologische Entwicklung wäre blockiert: So ist unterhalb dieser Schwelle ist offenes Feuer nicht möglich. „Ohne Feuer aber gibt es keine Metallverhüttung – und ohne Metall keine Zivilisation im technischen Sinne.“
Auf der Erde vergingen 4,5 Milliarden Jahre von der Entstehung des Planeten bis zur Entwicklung einer technologischen Spezies. Kombiniert mit den möglichen Lebensspannen von Biosphären auf Exoplaneten führt dies laut den beiden Forschern zu strengen Grenzen für die Wahrscheinlichkeit, technologische Zivilisationen überhaupt anzutreffen.
Die neuen Berechnungen zeigen: Auf einem Planeten mit 10 Prozent CO₂ müsste eine Zivilisation mindestens 280.000 Jahre überdauern, damit überhaupt eine zweite technologische Spezies gleichzeitig in unserer Galaxis existiert. Um zehn Zivilisationen gleichzeitig zu ermöglichen, wäre sogar eine durchschnittliche Lebensdauer von mehr als 10 Millionen Jahren nötig.
Aus den Modellrechnungen ergibt sich zudem, dass die nächste technologische Zivilisation etwa 33.000 Lichtjahre entfernt sein könnte. Das ist weiter vom Zentrum der Milchstraße entfernt, als unsere eigene Position mit einer Distanz von rund 27.000 Lichtjahren. „Dies bedeutet: Selbst wenn andere Zivilisationen existieren, könnten sie auf der gegenüberliegenden Seite unserer Galaxis liegen.
Dieses Diagramm zeigt die maximale Anzahl außerirdischer technologischer Zivilisationen (ETIs), die derzeit in der Milchstraße existieren könnten. Die durchgezogene orangefarbene Linie beschreibt das Szenario von Planeten mit stickstoff-sauerstoffdominierten Atmosphären und einem Kohlendioxidanteil von 10 Prozent. In diesem Fall muss die durchschnittliche Lebensdauer einer Zivilisation mindestens 280.000 Jahre betragen, damit überhaupt eine zweite Zivilisation gleichzeitig in der Milchstraße existiert. Eine Veränderung des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre führt zu abweichenden Ergebnissen.
Copyright/Quelle: Manuel Scherf und Helmut Lammer.
Technologische Spezies dürften also nicht nur selten sein, sondern müssten zudem über enorme Zeiträume hinweg existieren, um überhaupt die Chance auf eine zeitgleiche Existenz mit uns oder einer weiteren Zivilisation zu bieten.
Die Autoren betonen jedoch auch, dass ihre Modelle zahlreiche Faktoren wie den Ursprung des Lebens, den Beginn der Photosynthese oder die Häufigkeit von Vielzelligkeit nicht berücksichtigen konnten. Sollte für das Entstehen und Vorhandensein dieser Prozesse eine hohe Wahrscheinlichkeit vorliegen, könnten technologische Zivilisationen häufiger sein, als die aktuellen Berechnungen von Lammer und Scherf nahelegen. Sollten sie dagegen seltene Ausnahmen darstellen, wäre die Aussicht auf zeitgleich mit uns und in realtiver Reichweite existierende Zivilisation entsprechend düster.
Trotz der geringen Wahrscheinlichkeit sehen die Forscher aber keinen Grund, die Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) einzustellen. Im Gegenteil: „Auch wenn außerirdische Intelligenzen in unserer Galaxis sehr selten sind, gibt es nur einen Weg, es herauszufinden – und das ist die Suche selbst“, so Scherf. „Finden wir nichts, stützt das unsere Theorie. Finden wir etwas, wäre es eine der größten wissenschaftlichen Entdeckungen überhaupt, weil wir dann wüssten, dass wir nicht allein im Universum sind.“
Recherchequelle: Europlanet Society
© grenzwissenschaft-aktuell.de
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in Extraterrestrische Intelligenzen: 01.01.2026 04:54von Adamon • Nexar | 15.945 Beiträge
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Außerirdische Zivilisationen könnten nur einen „kosmischen Augenblick“ nachweisbar sein:
Manchester (Großbritannien) – Eine neue Studie wirft einen ungewöhnlichen Blick auf das sogenannte Fermi-Paradoxon. Dieses stellt die Frage, warum wir trotz der hohen Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben bislang keine Spuren fremder Zivilisationen gefunden haben. Der neue Ansatz: Hochentwickelte Zivilisationen könnten nur für einen extrem kurzen Zeitraum mit unseren heutigen Methoden überhaupt nachweisbar sein.
Grafik zeigt den technologischen Entwicklungsgrad (K) einer Zivilisation im Verlauf der Zeit. Das Beobachtungsfenster ist dabei der Bereich unterhalb der Wachstumskurve, der die menschliche Nachweisgrenze schneidet – also jener Zeitraum, in dem die Technologie einer fremden Zivilisation mit unseren heutigen Methoden noch detektierbar ist.
In der Abbildung wird dies am Beispiel der „schnellen Wachstumskurve“ (blau) veranschaulicht.
Copyright/Quelle: Michael A. Garrett, ArXiv.org 2025
In seinem vorab via ArXiv.org veröffentlichten Artikel, knüpft der Astrophysiker Michael A. Garrett von der University of Manchester an Konzepte an, die bereits der berühmte Astronom Carl Sagan in den 1970er-Jahren formulierte. Sagan sprach damals vom sogenannten „communication horizon“. Dabei handelt es sich um jenen Punkt, an dem eine technische Zivilisation so weit fortgeschritten ist, dass ihre Kommunikationsmethoden für uns unsichtbar werden.
Während wir heute noch Radiowellen oder Laserstrahlung als mögliche Signaturen extraterrestrischer Intelligenz suchen, könnten fortgeschrittene Zivilisationen demnach längst auf ganz andere, für uns unauffällige Kommunikationsformen umgestiegen sein. Hierzu wären etwa Neutrinos oder physikalische Mechanismen, die wir noch nicht verstehen, möglich. Für Sagan lag die Zeitspanne, in der eine junge Zivilisation auf unserem technischen Niveau beobachtbar ist, bei etwa tausend Jahren – ein Wimpernschlag auf kosmischer Zeitskala.
Garretts Studie aktualisiert diese Überlegung vor dem Hintergrund der heutigen technologischen Beschleunigung. Seit Sagans Zeiten habe sich insbesondere die Computertechnik in einem atemberaubenden Tempo entwickelt. „Mit dem Aufkommen leistungsfähiger künstlicher Intelligenz (KI) und der möglichen Entwicklung einer artifiziellen Superintelligenz (ASI) könnte der technologische Wandel künftig noch weitaus schneller verlaufen als bisher.“
Sollte eine solche Superintelligenz entstehen, würde sie nach Garretts Ansicht die Kontrolle über eine Zivilisation übernehmen und deren technologische Entwicklung in Bereiche treiben, die biologisch begrenzte Wesen – wie wir Menschen – kaum noch nachvollziehen können. Für Beobachter wie uns könnte das bedeuten, dass eine außerirdische Zivilisation nur für sehr kurze Zeit Signale aussendet, die wir überhaupt als solche erkennen können.
Wenn man diese beschleunigte technologische Entwicklung mit einbezieht, könnte die Beobachtungsphase, in der eine Zivilisation für uns sichtbar ist, dramatisch schrumpfen, möglicherweise auf nur wenige Jahrzehnte. Danach würde sie Kommunikationsformen oder Energiequellen nutzen, die vollständig außerhalb unserer Detektionsmöglichkeiten liegen.
Schon Arthur C. Clarke stellte 1973 in seinem Essayband “Clarke’s Laws“ fest:
„Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“
Das aber hätte gravierende Folgen für die Suche nach außerirdischer Intelligenz (Search für Extraterrestrial Intelligence, SETI). Selbst wenn es unzählige technische Kulturen in unserer Galaxie gäbe, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Zivilisationen sich innerhalb derselben kurzen Detektionsphase „sehen“, verschwindend gering. Garrett vergleicht diesen Effekt mit einem „kosmischen Blinzeln“: Wer zu spät hinschaut, hat die Spur bereits verpasst.
Damit liefert die Studie einen weiteren möglichen Erklärungsansatz für das Rätsel des „Großen Schweigens“ – die ausbleibende Beobachtung technischer Signale trotz der Vielzahl potenziell bewohnbarer Planeten. Vielleicht, so Garrett, sind die meisten Zivilisationen längst in eine nicht-biologische Phase übergegangen, in der sie weder Radiowellen noch Lichtsignale verwenden.
Diese Überlegung führt zu einer Art „Dead-Internet-Theorie im kosmischen Maßstab“: Das Universum ist womöglich voller technologischer Aktivität – nur sendet noch niemand oder mehr in einer Form, die wir empfangen können.
Recherchequelle: ArXiv.org
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