RE: Ufo-Berichte III: - 6
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#76

RE: Ufo-Berichte III:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 04:36
von Adamon • Nexar | 14.872 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...chritt20210626/

GreWi-Kommentar zum UFO-Bericht der US-Geheimdienste:
Ein wirklich wichtiger erster Schritt!


Symbolbild
Quelle: grewi.de

Saarbrücken (Deutschland) – Der lang erwartete UFO-Bericht der US-Regierung wurde termingerecht geliefert und wird seit Stunden kontrovers diskutiert. Grenzwissenschaft-Aktuell-Herausgeber Andreas Müller macht den Versuch einer ersten Einordnung.
Man muss nicht lange drum herum reden, um festzustellen, das vermutlich alle, die – aus den einen oder anderen Gründen – auf diesen Bericht 180 Tage lang gewartet haben – sich auf den ersten Blick mehr von diesem erhofft hatten als ein gerade einmal 9-Seiten langes rein textbasiertes Positionspapier der US-Regierung, ihrer Geheimdienste und der UFO-Untersuchungseinheit UAPTF.

Tatsächlich erfahren wir zu den bereits zuvor und im Bericht angedeuteten 144 Sichtungsfällen nur sehr grundlegende Informationen und bekommen nicht auch nur ein neues UFO-Foto oder -Video zu sehen. Das ist schade. Allerdings war dieser Umstand schon zuvor vonseiten der US-Regierungen deutlich gemacht worden, wenn mehrfach erklärt wurde, dass man sich nicht in die UFO-Karten schauen lassen werde.

Und dennoch birgt auch der gestern veröffentlichte Bericht Zündstoff und spannende Aussagen für die UFO-Forschung und über die Realität des UFO-Phänomens. Dies wichtigste dieser Aussagen dürfte das öffentliche Eingeständnis der US-Offiziellen sein, dass sie mehr als 100 Begegnungen ihrer Militärpiloten und -Systeme mit unbekannten Flugobjekten trotz intensiver Analyse nicht erklären können.

Auch das, was nicht in dem Bericht steht, dennoch aber aus diesem klar hervorgeht, ist wichtig: Die US-Regierung verfügt nicht nur über Zeugenberichte, sondern auch über auf hochwertigster multipler Sensorik beruhende Beobachtungsdaten zu Begegnungen der US-Militärs (vornehmlich US Navy und Air Force) mit „Objekten“ (denn als diese als „physikalische Objekte“ werden diese Dinge trotz des neu eingeführten Kürzels UAP (= unidentifizierte Phänomene im Luftraum) eindeutig ausgewiesen) unbekannter Herkunft.

Von 144 der genannten Fälle konnte bislang nur einer (!) als (ein sich entleerender Ballon), also als bekanntes Phänomen/Objekt identifiziert werden. Der Rest gilt als unidentifiziert. Und ja, es stimmt, dass in einigen (vielleicht vielen) dieser Fälle die Datengrundlage für eine Identifizierung nicht ausreicht, doch in genügend anderen Fällen – auch das geht aus dem bisherigen Bericht hervor – wurden Objekte ausreichend beobachtet, die allen uns bislang bekannten Eigenschaften von Dingen, die sich durch die Luft bewegen – widersprechen: exotisches Flugverhalten, Manövrierfähigkeiten, große Höhen und Geschwindigkeiten trotz nicht zu identifizierender Antriebe. Zudem weisen die Verhaltensweisen und Fähigkeiten dieser Objekte ein eindeutig technologisiertes Verhalten und Wechselwirkungen mit ihren Beobachtern und Verfolgern auf, die sie von natürlichen Phänomenen unterscheiden.

Fast genau so wichtig wie diese Erkenntnisse ist die Bestätigung, Feststellung und Kritik des Berichts an der jahrzehntelangen Verunglimpfung von UFO-Zeugen durch die eigenen Kollegen, das Militär aber auch durch die Öffentlichkeit und die Medien. Nicht zuletzt diesen Abschnitt sollten sich auch und gerade die deutschsprachigen Leitmedien und UFO-Skeptiker mehrfach durchlesen, wenn in dem Bericht von „soziokultureller Stigmatisierung von UFO-Zeugen“ die Rede und Kritik ist. Hierzu heißt es im Bericht des ODNI:

„Soziokulturelle Stigmatisierungen und Sensorbeschränkungen bleiben Hindernisse für die Sammlung von Daten über UAPs. (…) Erzählungen/Berichte von Piloten in der Einsatzgemeinschaft und Analysten des Militärs und der Geheimdienstgemeinschaft (IC) beschreiben die persönliche Verunglimpfung. Im Zusammenhang mit der Beobachtung von UAPs, deren Meldung oder bei dem Versuch, sie mit Kollegen zu diskutieren. Obwohl die Auswirkungen dieser Stigmatisierung nachgelassen haben, da sich hochrangige Mitglieder der Wissenschaft, Politik, des Militärs und der Geheimdienste ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen, kann das Reputationsrisiko viele Beobachter zum Schweigen bringen und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema erschweren.“

Auch ein weiterer Punkt, der nicht im Bericht steht, trifft dennoch eine bedeutende Aussage: Obwohl viele genau damit gerechnet haben, wird der Bericht nicht zum „blind Debunking“, dem voreingenommenen blinden Wegerklären von UFO-Beobachtungen und -Phänomenen nach dem Muster „Wetterballon, Sumpfgas, Himmelslaternen oder Drohnen“ genutzt – und das, obwohl bereits umfangreiche Untersuchungs- und Analysemethoden und -Technologien zur Untersuchung der geschilderten Fälle aufgewendet wurden! Das weckt die Hoffnung auf mehr.

Tatsächlich ist stark damit zu rechnen, dass dieser Vorabbericht, diese Vorabeinschätzung der US-Geheimdienste und der UAPTF nicht das Letzte sein wird, was wir in der Sache zu lesen und zu sehen bekommen werden. Der Grund liegt nicht zuletzt im US-amerikanischen informationsfreiheitsgesetz (Freedom of Information Act, FOIA) der wesentlich stärker bürgerorientiert ist als sein Gegenstück etwa in Deutschland. Schon jetzt dürften Aktivisten wie John Greenewald von BlackVault.com ihre Stifte spitzen und Anfragen formulieren, die um Details der jetzt aufgezeigten Analysen abzielen.




Welche Wirkung die Arbeit und bisherigen Ergebnisse der UAPTF schon jetzt entfalten, zeigen die ersten Reaktionen anderer US-Regierungsbehörden: Die NASA hat bereits angekündigt, sich an der Untersuchung und Analyse der UFO-Vorfälle und -Daten zu beteiligen. Das wäre schließlich nicht notwendig, wenn diese bisherigen Daten, auf die die NASA-Offiziellen zweifelsohne bereits Zugriff hatten (…GreWi berichtete), keine hierzu triftigen Gründe ausweisen würden.

Die Veröffentlichung der Vorabbewertung des UFO-Phänomens durch die US-Regierung war und ist also ein wichtiger Schritt – nicht zuletzt auch für die UFO-Forschung. Es sollte und wird vermutlich aber nicht der Letzte bleiben…

…GreWi wird stets aktuell berichten.

© grenzwissenschaft-aktuell.de




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#77

RE: Ufo-Berichte III:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 04:42
von Adamon • Nexar | 14.872 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ericht20210630/

3AF/Sigma2: Französische UFO-Forschungskommission veröffentlicht 365 Seiten starken UFO-Bericht:


Titel des „Rapport d’avancement“
Copyright: 3af.fr

Paris (Frankreich) – In Frankreich gehört die „L‘Association Aéronautique et Astronautique de France“ (AAAF, 3AF) zu den angesehensten Forschungsgesellschaften zu Luft- und Raumfahrt. Innerhalb der 3AF gibt es seit 2008 auch die SIGMA2-Kommission, die sich der wissenschaftlichen Untersuchungen von UFO-Phänomenen angenommen und schon 2010 einen ersten Forschungsbericht über ihre Arbeit veröffentlicht hatte (…GreWi berichtete). Nun hat die 3AF auf 365 Seiten einen weiteren sehr ausführlichen SIGMA2-Fortschrittsbericht veröffentlicht.
Ursprünglich 2008 unter dem Namen PAN-SIGMA zur Untersuchung von „Phénomènes Aérospatiaux Non Identifiés“ (PAN = Unidententifizierte Phänomene im Luftraum) gegründet, konzentriert sich „SIGMA2“ seit April 2013 konkret auf die Untersuchung und Analyse von UFO-Fällen, die schon von anderen Forschern und Institutionen (vornehmlich der französischen GEIPAN) bereits als „ungeklärt“ eingestuft wurden.

Zu den PANs schreibt die SIGMA2-Kommission auf ihrer 3AF-Webseite: „Diese Phänomene sind keine neue Erscheinung und Sichtungen in der Luft wie vom Boden aus werden seit Jahrhunderten berichtet und dokumentiert. In Frankreich kam es Anfang der 1950er Jahre zu einer ersten Sichtungswelle. 1977 gründete sich die GEIPAN, (eine staatliche UFO-Untersuchungsstelle), die der (französischen Raumfahrtagentur) CNES unterstellt ist. Diese Phänomene offenbaren je nach Fall unterschiedliche Eigenschaften und üben teilweise mechanische Einwirkungen auf den Boden aus, die mit der bekannten Physik nicht erklärbar sind. Obwohl natürlich Fälschungen existieren, ist die Realität dieser Phänomene unbestreitbar. Eine natürliche oder künstliche Herkunft ist je nach Fall aufgrund von wenig verstandenen atmosphärischem, ionosphärischem und/oder elektromagnetischen Phänomenen, aber auch des unvorhersehbaren elektromagnetischen und insbesondere kinematischen Verhaltens (dieser Phänomene) noch immer eine offene Frage. Dieses seltsame Verhalten widerspricht den Gesetzen der Physik, insbesondere der Mechanik, was auch für unsere Beobachtungsmittel ein Problem darstellt, systematische Aufzeichnungen dazu anzufertigen.“

Schon in ihrem Bericht von 2010 kamen die SIGMA-Wissenschaftler unter anderem auch unter Berufung auf die quasi-offizielle französische UFO-Studie, dem COMETA-Bericht von 1999, der von einer Gruppe hochrangiger pensionierter französischer Militärs und Geheimdienstmitarbeiter verfasst wurde, zu dem Schluss, dass „UFOs real und wahrscheinlich außerirdischen Ursprungs sind“.

Hierzu tuschte sich die SIGMA-Kommission auch mit Vertretern von vielen anderen staatlichen, militärischen und geheimdienstlichen Organisationen aus Frankreich aus, die bereits Erfahrung mit dem UFO-Phänomen hatten. Dazu gehörte die Gendarmerie, die seit den 1960ern systematisch UFO-Berichte sammelt; das Generalsekretariat des Nationalen Verteidigungsrates; die Luftwaffe; ein französischer Geheimdienst; die Generaldirektion für äußere Sicherheit, die durch eine „autorisierte Quelle“ zuvor eingestanden hatte, dass UFOs bereits seit den frühen sechziger Jahren überwacht werden. „Dieses seltsame Verhalten widerspricht den Gesetzen der Physik, insbesondere der Mechanik, was für unsere Beobachtungsmittel ein Problem darstellt, systematische Aufzeichnungen zu machen.“

Der neue Fortschrittsbericht von SIGMA2 konzentriert sich auf Fälle, die sich zu verschiedenen Zeiten (von den 1950er-Jahren bis heute) und in verschiedenen geografischen Gebieten zugetragen haben. In dem Bericht sehen die Forschenden „einen wichtigen Beitrag auch und gerade angesichts der jüngsten US-amerikanischen Fälle, zu denen man allerdings ganz beabsichtigt „eine gewisse Zurückhaltung“ eingenommen habe, bis der Bericht der US-Geheimdienste nicht in Gänze vorliegt oder man Zugang zu dessen Daten hat (…GreWi berichtete).

Die im neuen Bericht präsentierten Ergebnisse seien, das unterstreicht 3AF/Sigma2, „kein einfacher Kommentar zu anderswo bereits durchgeführten Studien“. Vielmehr handele es sich um eigene Ausarbeitungen der SIGMA2-Experten. Die Beurteilung der im Bericht vorgelegten Daten, Fakten und eigenen Schlussfolgerungen überlasse man zwar den Leserinnen und Lesern, allerdings stehe für die Autoren erneut die Antwort auf die Frage nach der Realität auch eines exotischen UFO-Phänomens fest: Ja, ein solches Phänomen gibt es und kann anhand von Daten bewiesen werden.

https://www.3af.fr/agenda/telecharger-ra...-2145?langue=fr

Quelle: 3AF
© grenzwissenschaft-aktuell.de




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#78

RE: Ufo-Berichte III:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 04:52
von Adamon • Nexar | 14.872 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...-akten20210706/

Kurzmeldung: Australien veröffentlicht weitere UFO-Akten:


Deckblatt der „neu“ veröffentlichten austraischen UFO-Akte.
Copyright: NAA

Canberra (Australien) – Das australische Verteidigungsministerium hat über die National Archives of Australia (NAA) weitere seiner ehemals geheimen UFO-Akten veröffentlicht. Tatsächlich sind diese Akten aber schon seit Jahren bekannt.
Die nun veröffentlichten Akten laufen unter dem Titel „Scientific Intelligence. Unidentified Flying Objects” (Wissenschaftliche Geheimdienstsache. Unidentifizierte Flugobjekte) und decken auf insgesamt 58 Seiten einen Zeitraum von 1957 bis 1971 ab.

https://vk.com/doc220129368_604146211?ha...4c9c9eaa6fc62ee

So neu, wie die Story derzeit aber vor allem in den sog. sozialen Medien verbreitet wird, sind diese Akten allerdings in Wirklichkeit nicht, wurden sie doch bereits 2015 gemeinsam mit zahlreichen weiteren australischen UFO-Akten veröffentlicht. Der Informationsfreiheitsaktivist John Greenewald Jr. hat alle diese Akten zusammengefasst und auf seiner Internetseite „TheBlackVault.com“ als PDF zum Download zur Verfügung gestellt:

https://www.theblackvault.com/documentar...-ufo-documents/

Quelle: TheBlackVault.com
© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#79

RE: Ufo-Berichte III:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 05:44
von Adamon • Nexar | 14.872 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...kanada20210815/

Zivil- und Militärmaschinen sichten UFO über Kanada:


Symbolbild: UFO über den Wolken (Illu.)
Copyright: tenor (via Pixabay.com) / Pixabay License

Ottawa (Kanada) – Laut den Aufzeichnungen der kanadischen Datenbank zu Vor- und Unfällen im Luftraum beobachteten sowohl die Crew einer niederländischen Passagiermaschine als auch die eines kanadischen Militärtransportflugzeuges am 30. Juli 2021 zugleich ein unidentifiziertes Flugobjekt über Kanada.
Wie das Newsportal „Vice.com“ berichtet, finden sich die entsprechenden Berichte in der Datenbank des „Civil Aviation Daily Occurrence Reportung System“ (CADORS). Demnach befanden sich die beiden Flugzeuge in der Nacht des 30. Juli 2021 über dem Golf von Saint Lawrence, einem Gewässer zwischen Quebec und Neufundland, als sie einem „hell-leuchtendenden grünen Flugobjekt“ begegneten, das dann „in eine Wolke hineinflog und verschwand“.

Während der KLM-Flug (KLM618) auf dem Weg von Boston nach Amsterdam war, befand sich die kanadische Militärmaschine (CFC4003) vom „Typ Boeing C-17 Globemaster III“ auf dem Weg von der kanadischen Basis CFB Trenton in Ontario nach Köln, um sich am aktuellen Truppen- und Mitarbeiterabzug aus Afghanistan zu beteiligen.

Daten, die der Luft- und Seefahrt-Forscher Steffan Watkins via Twitter veröffentlicht hat, legen allerdings nahe, dass sich der Vorfall tatsächlich auch in der Folgenacht des 31. Juli 2021 zugetragen haben könnte. Diese zeigen, dass die kanadische Maschine zur Sichtungszeit sogar ihren Kurs und ihre Höhe verändert hatte.

Während die niederländische Fluggesellschaft KLM bislang nicht auf Anfragen von Vice reagiert hat, erklärte ein Sprecher der kanadischen Air Force, das man nicht vorhabe, den Vorfall weiter zu untersuchen. „Zu diesem speziellen Vorfall gibt es keinerlei Hinweise dafür, dass das, was die Crew beobachtet hat, in irgendeiner Form eine Bedrohung für die Sicherheit des Flugzeuges dargestellt haben könnte.“ Weiter erklärte der Sprecher: „Wir glauben aber, dass die Crew etwas gesehen hat – sie hätten sonst keinen entsprechenden Bericht erstellt.“

Ein Sprecher von „Nav Canada“ (einer privaten Firma, die die kanadische Flugsicherungsinfrastruktur betreibt, …GreWi berichtete) und deren Mitarbeiter die ersten Berichte zu dem Vorfall erhalten hatten, erklärte gegenüber „Vice World News“, dass man „keine weiteren Informationen zu den Ereignissen“ vorliegen habe.

Zuvor schon hatte ein Sprecher des kanadischen Verteidigungsministeriums gegenüber Vice.com erklärt, dass Kanada keine UFOs orte oder Informationen zu UFO-Sichtungen sammele und untersuche.

Recherchequelle: Vice.com, CADORS
© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#80

RE: Ufo-Berichte III:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 07:56
von Adamon • Nexar | 14.872 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...o-akten20211006

Deutschlands UFO-Akten:


Titelumschlag: Deutschlands UFO-Akten
Copyright: A. Müller

Saarbrücken (Deutschland) – Weltweit haben mehr als 27 Staaten UFOs untersucht und dazu Akten angelegt. Die jüngsten Enthüllungen und Veröffentlichungen über das lange Zeit geheime und nun neuerwachte offizielle Interesse der US-Regierung und US-Militärs haben auch die Frage aufgeworfen, wie Deutschland in und zur UFO-Frage steht. In einem neuen Sachbuch hat der Saarbrücker Wissenschaftsjournalist Andreas Müller auf 452 Seiten Einsicht in bekannte, weniger bekannte und bislang unbekannte UFO-Akten genommen, diese erstmals umfassend zusammengetragen, ausgewertet, kommentiert und veröffentlicht.
Im Juni 2021 haben die Geheimdienste der USA einen Bericht vorgelegt, der von mindestens 143 ungelösten UFO-Begegnungen ihrer Kampfpiloten berichtet. Diese Sichtungen wurden zudem mit multipler Sensorik detektiert und von den Bordkameras auf Film gebannt – die Aufnahmen veröffentlicht und als authentisch klassifiziert. Bein britischen Verteidigungsministerium wurden jahrzehntelang im Geheimen UFOs untersucht und in Frankreich untersucht eine Abteilung der staatlichen Raumfahrtagentur unidentifizierte Phänomene im Luftraum. Weltweit haben mehr als 27 Staaten UFOs untersucht und dazu Akten angelegt.

Gab es ein staatliches und militärisches UFO-Interesse auch in Deutschland und werden UFOs auch heute noch untersucht? Wie halten es deutsche Universitäten und Forschungsgesellschaften mit UFOs? Das Buch wirft erstmals einen umfassenden Blick in die deutschen UFO-Akten und die damit einhergehende politische, militärische und wissenschaftliche Haltung zum Phänomen.

Auf 452 Seiten hat Andreas Müller, seines Zeichens Herausgeber des Nachrichtenportals www.GrenzWissenschaft-Aktuell.de (GreWi), erstmals alle bekannten und bislang unbekannten deutschen UFO-Akten zusammengetragen. Anhand umfangreicher Originalreproduktionen dieser Akten nimmt der Autor und Journalist seine Leserinnen und Leser sozusagen mit in Archive und gewährt direkte Einsicht im:

– Historische „UFO-Akten“
– die offiziellen UFO-Akten der Alliierten
– von Polizei und Behörden
– der Bundeswehr
– der Bundesministerien für Verkehr und
– Verteidigung
– des Auswärtigen Amts.
– der UN-Vertretung der BRD
– des Bundesnachrichtendienstes (BND)
– des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS/Stasi)
– und des Deutschen Bundestages

Darüber hinaus fasst das Buch historische und aktuellste Positionen von Politikern, Ministerien und Behörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Auch stellt der Autor die Frage, wie an deutschen Universitäten und Forschungsinstitutionen wie etwa den Max-Planck-Instituten oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem UFO-Phänomen umgegangen wird.

Neben den Akten stellt das Buch auch eine Auswahl der wichtigsten UFO-Vorfälle, Sichtungszeugen und Dokumente zu UFO-Geschichte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz vor. Angefangen von einer UFO-artigen Beobachtung von Johann Wolfgang von Goethe, über die Sichtungen des NASA-Astronauten Gordon Cooper während dessen Armeedienstzeit im bayrischen Neubiberg, über die UFO-Begegnungen der ersten Chefpiloten der Deutschen Lufthansa und Austrian Airlines bis hin zu UFO-Sichtungen von Polizei, Angehörigen der US-Streitkräfte über NATO-Kasernen und Truppenübungsgeländen. Geschildert werden UFO-Sichtungen durch Polizei und Militärangehörige, die u. a. zu einem Fast-Absturz eines Luftwaffen-Hubschraubers und zum Lockdown des Bremer Flughafens geführt haben.

Als besonderes Feature erweitert das Buch durch QR-Codes die reine Leseinformation um zahlreiche Webinhalte wie Direktzugänge in die unterschiedlichen Länder- und Behördenarchive und ermöglicht es, während dem Lesen anhand von Videos und Dokumentationen etwa die Zeugen selbst zu Wort kommen zu lassen und Video-Dokumente, TV- und Rundfunkbeiträge einzusehen und das Informationsspektrum interaktiv zu erweitern.

Neben Andreas Müller haben u. a. auch Dr. Ralf Bülow, Dr. Andreas Anton, Dr. Michael Schetsche und Marius Kettmann Gastbeiträge geliefert.

Andreas Müller
Deutschlands UFO-Akten
Über den politischen Umgang mit dem UFO-Phänomen in Deutschland
…und Betrachtungen auch zu Österreich und der Schweiz
451 Seiten, BoD, 29,99 Euro


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#81

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https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...oerung20211006/

National Press Club: Ehem. Air-Force-Offiziere berichten über Einflussnahme von UFOs auf US-Atomstützpunkte und fordern öffentliche Kongressanhörung:


Archivbild: Blick in ein Abschuss-Silo einer Interkontinentalrakete vom Typ Minuteman.
Copyright: Spencer (vi WikimediaCommons) / CC BY-SA 3.0

Washington (USA) – Bereits seit Jahren sind Zwischenfälle an und über US-Atomwaffenstützpunkten bekannt, während derer unidentifizierte Flugobjekte (UFOs / UAP) die Anlagen teilweise lahmgelegt oder sogar deren Steuerung und Kontrolle übernommen haben sollen. Am 19. Oktober 2021 werden, bereits zum zweiten Mal, verschiedene ehemalige Offiziere der US Air Force in einer Pressekonferenz im National Press Club in Washington D.C. von diesen Vorfällen berichten und eine öffentliche Anhörung zu den Vorfällen vor dem US-Kongress fordern.
Unter dem Titel „The Unidentified Aerial Phenomenon (UAP) and Nuclear Weapons – Witness Testimonies“ (Unidentifizierte Phänomene im Luftraum und Nuklearwaffen – Zeugenaussagen) wird laut der Information des Press Club „ein Panel aus ehemaligen Offizieren der US Air Force (USAF) ihre Beteiligung an UFO-Zwischenfällen über US-Atomraketenstützpunkten und Testanlagen während des Kalten Krieges anhand eidesstattlicher Erklärungen und gestützt auch deklassifizierte Dokumente der US-Regierung darlegen, um so die Realität von UAP/UFO-Aktivitäten über US-Nuklearwaffeneinrichtungen zu belegen“. Ziel der Pressekonferenz sei es, die Öffentlichkeit über diese Vorfälle zu informieren und den Kongress zu einer öffentlichen Zeugenanhörung über die Konsequenzen dieser Vorfälle für die nationale Sicherheit zu informieren.



Wie der Organisator der Pressekonferenz, der einst selbst aktive Air-Force-Offizier Robert Salas in einer Pressemitteilung erläutert, sollen die vorgetragenen Aussagen und vorgelegten Dokumente die bereits seit Jahren von Salas und Kollegen dargelegten Erklärungen und Berichte untermauern, laut derer unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) bzw. unidentifizierte Phänomene im Luftraum (UAP) schon mehrfach nukleare Abschusseinrichtungen der USA lahmgelegt oder sogar kurzfristig deren Kontrolle übernommen haben, während die Objekte und Phänomene über den Anlagen und Einrichtungen schwebten.



Insgesamt werden heuer vier ehemalige, in derartige Ereignisse involvierte US-Offiziere auf der Pressekonferenz aussagen, Rede und Antwort stehen und nicht zuletzt vom US-Kongress eine öffentliche Anhörung ihrer Aussagen und der weiterer Zeugen fordern.

Robert Salas selbst hat bereits seit Jahren als Forscher entsprechende Vorfälle untersucht und dokumentiert, nachdem er selbst als leitender Kommandeur einer unterirdischen Nuklear-Raketenabschusseinrichtung der Malmstrom Air Force Base im US-Bundesstaat Monatna Dienst hatte, als im März 1967 als am Himmel über dem Stützpunkt merkwürdige Lichter und später ein „großes und rotglühendes Objekt über dem Haupttor“ beobachtet wurden. Kurz darauf, so Salas, wurden alle zehn Raketen nacheinander heruntergefahren, ohne dass er – jedoch ohne das Objekt selbst gesehen zu haben – die Kontrolle über diesen Vorgang halten konnte.

Neben Salas kommt auch der ehemaligen USAF-Captains und Nucelar Missile Crew Commander Robert Jamison zu Wort. Auch er war zur Zeit dieses Zwischenfalls als Offizier auf Malstrom tätig und damals für das Wiederhochfahren der Startsysteme der ausgefallenen Raketen zuständig. Auch Jamison hatte das UFO selbst nicht gesehen, da er erst kurz nach dem Ausfall der Raketen zur Basis gerufen wurde. Eine gewöhnliche Fehlfunktion als Erklärung schließt Jamison aus, da so etwas schlicht und einfach nicht anhand von zehn Raketen gleichzeitig hätte passieren können.

Hinzu berichten der ebenfalls ehemaligen USAF-Captains und Nucelar Missile Crew Commander David Schindele sowie der ehemalige USAF Lieutenant und Missile Test Photographic Officer Robert Jacobs von ihren UFO-Erlebnissen und werden im Anschluss diese Vorfälle gemeinsam mit Salas und Jamison in einer Paneldiskussion erörtern.



Recherchequelle: National Press Club, Presseinfo R. Salas
© grenzwissenschaft-aktuell.de


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UFOs in der Ukraine? Ukrainische Astronomen veröffentlichen Ergebnisse von UAP-Beobachtungen


Beispiele der als „Phantome“ bezeichneten unidentifizierten Flugobjekte bzw. Phänomene, die in der UAP-Studie des Main Astronomical Observatory der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine beschrieben werden.
Copyright: Zhilyaev, Petukhov und Reshetnyk, Arxiv.org 2022

Kiew (Ukraine) – In Folge des neuerwachten internationalen politischen wie wissenschaftlichen Interesses an unidentifizierten Flugobjekten und Phänomenen im Luftraum, hat auch das Main Astronomical Observatory der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (MAO-NASU) eine eigene und UFO/UAP-Studie ins Leben gerufen und deren erste Ergebnisse sobenen veröffentlicht.
Wie die MAO-NAS-Astronomen Boris Zhilyaev, Vladymyr Petukhov und V. M. Reshetnyk vorab via ArXiv.org berichten, nutzen sie derzeit die Tageslicht-Farbvideokameras zweier Meteor-Beobachtungsstationen, zum einen in Kiew und zum anderen im 120 Kilometer südlich der ukrainischen Hauptstadt gelegenen Dorf Vinarivka. Die UAP-Beobachtungen laufen parallel zu den eigentlichen astronomischen Beobachtungen, mit denen Meteore detektiert werden sollen. „Hierfür haben wir eine besondere Beobachtungstechnologie entwickelt, um UAP-Eigenschaften zu detektieren und zu bewerten“, berichtet das Forscher-Trio.

Basierend auf den so gewonnen Daten, erklären die Astronomen zwei Arten von UFOs bzw. UAP entdeckt zu haben und bezeichnen diese zum einen als „Cosmics“ und zum anderen als „Phantoms“. Hierzu führen sie weiter aus: „Als ‚Cosmics‘ bezeichnen wir leuchtende Objekte, die heller sind als der Himmel im Hintergrund. Als ‚Phantoms‘ (Phantome) bezeichnen wir hingegen dunkle Objekte, die sich bis zu 50 Prozent vom Hintergrund absetzten.“

In ihrem Paper beschreiben die ukrainischen Astronomen eine Vielzahl von UAP/UFOs und erklären dazu weiter: „Wir sehen (diese Objekte) überall und wir beobachten dabei eine bedeutende Anzahl von Objekten, deren Natur nicht eindeutig ist.“

Zu diesen Objekten gehören demnach einzelne Objekte, Gruppen und ganze Geschwader. Anhand ihrer Beobachtungen und Messungen glauben die Forscher bestimmen zu können, dass sich die unidentifizierten Objekte, die sie von bekannten Flugobjekten unterscheiden, „mit Geschwindigkeiten von 3 bis zu 15 Grad pro Sekunde fortbewegen“.

Da die beiden genutzten Observatorien rund 120 Kilometer voneinander entfernt, die Kameras aber synchronisiert sind, gelang den Forschern auch die Detektion eines variablen Objekts auf einer Flughöhe von 1170 Kilometren gelang. „Dieses Objekt blinkt innerhalb eines hundertstell Bruchteils einer Sekunde mit durchschnittlich 20 Hz.“

Einige der „Phantome“ seien derart dunkel bzw. vollständig schwarz, dass sie selbst keinerlei Licht oder sonstige Strahlung absorbieren, berichten Zhilyaev, Petukhov und Reshetnyk.

Die Distanz einiger Objekte wollen die Astronomen anhand farbmetrischer Messungen bestimmt haben. Damit sei es möglich gewesen, die Entfernung einiger der beobachteten „Phantome“ mit 10 bis 12 Kilometern (Höhe?) zu bestimmen. „Entsprechend schätzen wir die Größe dieser Objekte auf 3 bis 12 Meter und ihre Geschwindigkeiten auf bis zu 15 Kilometer pro Sekunde (54.000 km/h).“

Bei dem hier besprochenen Artikel handelt es sich um eine Vorabveröffentlichung, die noch nicht den üblichen wissenschaftlichen Prozess der Expertenbegutachtung und -kritik (Peer Review) durchlaufen hat. Mit Bekanntwerden des Papers haben sich auch schon erste Kritiker zu Wort gemeldet. Diese Hinterfragen zum einen die Aussagekraft der angewandt Entfernungsbestimmung (farbmetrische Analyse) und verweisen anhand der Aufnahmen der dunklen „Phantome“ auf Ähnlichkeiten zu Abbildungen von dicht vor vergleichbaren Kameras vorbeifliegenden Insekten oder Vögeln. Es bleibt also abzuwarten, ob das Paper, die Methodik und darauf basierenden Schlussfolgerungen der Astronomen einer ergebnisoffenen kritischen Prüfung und Debatte standhalten.
GreWi wird weiterhin berichten…

https://arxiv.org/pdf/2208.11215.pdf

Recherchequelle: ArXiv.org
© grenzwissenschaft-aktuell.de


https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...studie20221003/

Ukrainisches Observatorium distanziert sich von UFO-Studie:

Kiew (Ukraine) – Ende August berichteten Astronomen des Main Astronomical Observatory der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (MAO-NASU) in einem vorab veröffentlichten Fachartikel über die Ergebnisse ihrer Versuche, mit zwei astronomischen Observatorien auch unidentifizierte Flugobjekte abzulichten und deren Eigenschaften zu bestimmen. Jetzt hat sich das Observatorium scharf von der Methodik und der Interpretation der Daten als UFO-Beweise distanziert, wie sie weltweit für mediales Interesse gesorgt hatten.
Wie die MAO-NASU Astronomen Boris Zhilyaev, Vladymyr Petukhov und V. M. Reshetnyk vorab via ArXiv.org berichteten, nutzen sie die Tageslicht-Farbvideokameras zweier Meteor-Beobachtungsstationen, zum einen in Kiew und zum anderen im 120 Kilometer südlich der ukrainischen Hauptstadt gelegenen Dorf Vinarivka. Die UAP-Beobachtungen liefen parallel zu den eigentlichen astronomischen Beobachtungen, mit denen Meteore detektiert werden sollen. „Hierfür haben wir eine besondere Beobachtungstechnologie entwickelt, um UAP-Eigenschaften zu detektieren und zu bewerten“, berichtete das Forscher-Trio (…GreWi berichtete als erstes deutschsprachiges Nachrichtenportal).

Basierend auf den so gewonnen Daten, so erklärten die Astronomen weiter, seien zwei Arten von UFOs bzw. UAP entdeckt zu haben und bezeichneten diese zum einen als „Cosmics“ und zum anderen als „Phantoms“. Hierzu führen sie weiter aus: „Als ‚Cosmics‘ bezeichnen wir leuchtende Objekte, die heller sind als der Himmel im Hintergrund. Als ‚Phantoms‘ (Phantome) bezeichnen wir hingegen dunkle Objekte, die sich bis zu 50 Prozent vom Hintergrund absetzten.“

In ihrem Artikel beschreiben die ukrainischen Astronomen eine Vielzahl von UAP/UFOs sie sie in zwei Hauptkategorien einteilten, die sie als „Cosmics“ und „Phantoms“ bezeichneten. Ihre Behauptung „Wir sehen (diese Objekte) überall und wir beobachten dabei eine bedeutende Anzahl von Objekten, deren Natur nicht eindeutig ist“, sorgte rund einen Monat später für weltweites Medieninteresse.

Jetzt hat sich das Main Astronomical Observatory der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (MAO-NAS) von den Schlussfolgerungen der drei Astronomen mit klaren Worten distanziert, diese scharf kritisiert. Diese, auf der MAO-NAS-Webseite veröffentlichte Erklärung finden Sie im Folgenden unkommentiert in einer deutschsprachigen Übersetzung:

VON SENSATION KEINE SPUR…
Die Massenmedien der Ukraine und der Welt berichteten, dass die Wissenschaftler des Main Astronomical Observatory der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (MAO-NASU) unidentifizierte atmosphärischen Phänomene (UAP, Eine Bezeichnung, die anstelle des früher verwendeten Begriffs UFO eingeführt wurde) beobachtet haben. Informationen zu diesen Beobachtungen wurden von Dr. Sci. SEIN. Zhilyaev (MAO NASU), V.N. Petukhov (MAO NASU) und V.M. Reshetnyk (Taras Shevchenko National Universty of Kyiv) auf der Website des Wissenschaftsarchivs (arxiv.org/abs/2208.11215v2, 10.48550/arXiv.2208.11215) veröffentlicht.

Diese UAP-Beobachtungen wurden im Testmodus während geplanter Meteorbeobachtungen durchgeführt, die Ergebnisse wurden jedoch an der MAO-NASU nicht diskutiert oder überprüft.

Da dieser Artikel und seine Ergebnisse viel Aufmerksamkeit und manchmal eine unzureichende Reaktion hervorgerufen haben, haben wir am 15. September 2022 das Astrophysikalische Seminar der MAO-NASU organisiert, bei dem einer der Autoren, Dr.Sci. SEIN. Zhilyaev, über diese Beobachtungen, Interpretation und die Argumentation, warum die beobachteten Ereignisse genau UAPs sind, berichtete. Die Ergebnisse der Diskussion wurden auf der Sitzung des Wissenschaftlichen Rates der MAO-NASU vorgestellt. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates kamen zu folgendem Ergebnis:

– Die Beobachtungen von B.Yu. Zhilyaev und seine Kollegen wurden zwar durchgeführt, doch die Verarbeitung und Interpretation der Ergebnisse erfolgte auf einem unangemessenen wissenschaftlichen Niveau und mit erheblichen Fehlern bei der Bestimmung der Entfernungen der beobachteten Objekte. Auch die Daten der Beobachtungen fehlen in der Arbeit; die Autoren geben nicht an, welche Ereignisse gleichzeitig an zwei Standorten beobachtet wurden; die Autoren liefern keine Argumente dafür, dass natürliche Phänomene oder künstliche Objekte irdischen Ursprungs unter den beobachteten UAPs sein könnten (Meteore; vom Wind über große Entfernungen getragene Objekte; Weltraumschrott, Artefakte usw.).

– Anstelle einer kritischen Analyse der Beobachtungen (mögliche Fehler, Angemessenheit der Modelle, Genauigkeit bei der Nachbearbeitung) postulieren die Autoren unangemessene Schlussfolgerungen über die Eigenschaften der beobachteten Objekte als UAPs.

– Der Wissenschaftliche Rat der MAO NAS der Ukraine fordert die Autoren auf, die Version des Artikels auf der Website des entsprechenden Archivs durch die obligatorische Korrektur des Satzes „Das Hauptastronomische Observatorium der NAS der Ukraine führt eine unabhängige Studie über UAP durch. ..“ zu dem Satz: „Die Autoren dieses Artikel führen eine unabhängige Studie über UAP durch …“.

– Der wissenschaftliche Rat des MAO der NASU ist der Ansicht, dass die in der oben genannten Veröffentlichung von B.E. Zhilyaev et al. verfrüht ist und nicht den fachlichen Anforderungen an die Veröffentlichung von Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung entsprechen.

S.G.Kravchuk, Ph.D. in Phys&Math., MAO NAS of Ukraine
O.A.Veles, Ph.D. in Phys&;Math., MAO NAS of Ukraine

(Ende der Erklärung der MAO-NASU)

Recherchequelle: MAO-NASU
© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#83

RE: Ufo-Berichte III:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 09:01
von Adamon • Nexar | 14.872 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...jekten20220810/

Stanford-Immunologe Prof. Gary Nolan über seine Forschungsarbeit zu physiologischen Auswirkungen von Nahebegegnungen mit UFOs und „anomalen Objekten“:


Standford-Immunologe Prof. Gary Nolan erläuterte am 3. August 20220 bei FOX-Talker Tucker Carlson (Tucker Carlson Today) medizinische Auswirkungen von Nahebegnungen mit UFOs und anderen „anomalen Objekten“.
Copyright/Quelle: FOX / Youtube

Stanford (USA) – Der Immunologe und Harvard-Professor Gary Nolan zählt zweifelsohne zu den Top-Wissenschaftlern auf seinem Gebiet – nicht nur in den USA. Seit einigen Jahren ist Nolan aber auch für sein offenes Interesse an anomalistischen, grenzwissenschaftlichen Themen, besonders an UFOs und außerirdischem Leben bekannt. In einem TV-Interview hat Nolan nun erstmals erstaunlich ausführlich und offen über seine Untersuchungen der Auswirkungen von UFO-Nahebegegnungen auf einige Zeugen berichtet, die er bereits seit mehr als 10 Jahren unter anderem für den US-Geheimdienst CIA durchgeführt hat.
Nolan erläuterte diese Arbeit in einer Sondersendung mit dem FOX-Anchorman Tucker Carlson, der ebenfalls schon früher immer wieder über UFOs berichtet hatte und dazu unter anderem auch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump befragen konnte (…GreWi berichtete).

Seit 30 Jahren ist Nolan federführend an der Erforschung und der Entwicklung von Methoden und Technologien zur Blut-, Zellen- und Krebsuntersuchung beteiligt und verfügt hierzu auch über zahlreiche Patente.

Vorab: Während des Interviews zwischen Nolan und Carlson wechseln die Gesprächspartner immer wieder zwischen den tatsächlichen Inhalten von Nolans eigener Arbeit und Forschung und Themen, die der Wissenschaftler laut eigenen Aussagen nicht selbst untersucht und behandelt hat. Dazu zählen etwa sogenannte Entführungsszenarien durch UFOs bzw. Außerirdische (Alien Abductions) oder auch das Phänomen der Viehverstümmelungen (Animal Mutilations). Angesprochen auf diese Themen beruft sich Nolan dann meist auf Hörensagen und Auszüge aus Arbeiten anderer Forscher und Autoren (er selbst nennt hierzu immer wieder u.a. den UFO-Forscher Jaquest Valleé) oder auch auf die jüngsten Ergebnisse der Kongressanhörungen und die Forderungen des US_Kongresses zur Ausrichtung der neuen UFO-Untersuchungsstelle des US-Verteidigungsministeriums. In der folgenden Review dieses Interviews konzentriert sich Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) hingegen auf die Aussagen Nolans zu den konkreten Ergebnissen seiner eigenen Arbeit und Expertise.
„Es war etwa 2011, als mich einige Personen der CIA und einer Luftfahrtfirma in meinem Büro an der Standford-Universität aufsuchten. Sie baten mich um Hilfe bei der Analyse einiger Personen, die, wie sie sagten, anomalen Objekten begegnet seien. Diese Leute kamen also unangekündigt in mein Büro, zeigten und legten mir Bilder und Daten vor. Ganz ehrlich, ich dachte zunächst, das sei ein Witz. (…) Sie hatten sich nach Spezialisten erkundigt und suchten nun nach einer umfassenden medizinischen Untersuchung dieser Betroffenen. Und so etwa beginnt man tatsächlich am besten mit einer Blutuntersuchung, wenn man beispielsweise nach Entzündungen sucht. Bei dieser Suche nach einem Experten wurden sie also an mich verwiesen, da ich eines der besten Instrumente dazu entwickelt hatte.“


Prof. Dr. Gary Nolan mit einer seiner an der Standford University gemachten medizinischen Erfindungen.
Copyright/Quelle: Nolan

Zu dieser Zeit hatte sich Nolan weder ein dezidiertes Interesse noch Wissen über UFOs, das (wie er sagt) über sein Interesse an Science-Fiction hinaus ging. „Diese Leute meinten das aber wirklich ernst. Sie zeigten mir Daten und erklärten mir darüber hinaus, dass einige dieser Menschen auch bereits gestorben seien.“

Anhand von Hirnscan-Aufnahmen (MRT) einiger dieser Patienten erkannte Nolan innere Narben: „Das waren unwiderlegbare Daten und es stellte sich die Frage, was für diese Narben und Wunden verantwortlich war (s. Titelabbildung o.).“

Bei den Patienten und Opfern habe es sich um Militär- und Geheimdienstmitarbeiter gehandelt, darunter einige Piloten. „Das waren Menschen, die ungewöhnlichen Objekten begegnet waren. Nicht nur in der Luft, in einem Fall auch am Boden. Dieser Mann ist auf das Objekt zugegangen und hat es sogar berührt.“

Hintergrund
Wie Nolan im Interview mit Tucker-Carlson selbst ausführt, wurde gerade der letztgenannte Fall eines dieser Zeugen auch öffentlich bekannt, da der Betroffene – es handelte sich um Staff Sgt. Jim Burroughs, der im Dezember 1980 während des berühmten UFO-Vorfalls von Rendlesham Forest dem offenbar gelandeten Objekt so nah kam, dass er es sogar berührt haben will – 2015 (u.a. durch die Fürsprache des Senators John McCain) für diese, während seiner Dienstzeit entstandenen Herzschäden vor Gericht von der US-Regierung erfolgreich eine Entschädigung als Veteran einklagen konnte.
„Mir ging es aber nicht darum, die zahlreichen Kontroversen rund um diesen (Rendlesham Forest) und andere Fälle zu bewerten, sondern darum, die Daten für sich sprechen zu lassen und andere Wissenschaftskollegen davon zu überzeugen, dass diese Daten einer Betrachtung wert sind. In Burroughs Fall war es klar, dass er – von was auch immer – damals Langzeitfolgen davongetragen hat. Nicht zuletzt anhand von Covid-19 wissen wir nur zu gut, was solche Langzeitfolgen sein können. Darum ging es.“

Nolan vergleicht die Ausgangslage seiner Arbeiten mit dem Havanna-Syndrom, dessen rätselhafte Auswirkungen auf Botschaftsangehörige in verschiedenen Ländern, die denen von gelenkten Strahlenschäden glichen. Diese wurden zunächst nicht ernst genommen, dann aber, –nachdem immer mehr Fälle berichtet wurden – untersucht und als Krankheitsbild anerkannt. „Ähnlich war es auch mit jenen Fällen, mit denen man sich dann an mich gewandt hatte“, so Nolan. Auf Nachfrage des Moderators beziffert der Wissenschaftler die Anzahl der ihm vorgelegten Fälle auf rund 100. „Tatsächlich stellten sich dann 80 bis 90 Prozent dieser Fälle als klassische Beispiele für das Havanna-Syndrom heraus.“

Nolan selbst habe an diesen Fällen gemeinsam mit dem Neurophysiologen „Kit Green“ gearbeitet, der (laut Nolan) ebenfalls an Geheimprojekten für die CIA gearbeitet hatte. Gemeint ist damit Dr. Christopher Green, der tatsächlich u.a. für die CIA tätig war und für seine umfangreiche Arbeit mit der National Intelligence Medal des US-Geheimdienstes ausgezeichnet wurde.

Lange Zeit, bis 2015-1016, habe man noch vom „Interference-Syndrom“ gesprochen, da offenbar irgendetwas die Betroffenen störend Beeinträchtigt hatte. „Dann aber zeigte sich, dass sich viele Merkmale des von uns beschriebenen Syndroms mit denen des Havanna-Syndroms deckten.“

Zugleich macht Nolan gegenüber Carlson aber auch deutlich, dass die beiden Syndrome nicht identisch miteinander sind: „Nun konnten wir jene Betroffenen, die nur die Merkmale des Havanna-Syndroms aufzeigten, aus unseren Untersuchungen herausnehmen. Sie waren nun eine Frage der nationalen Sicherheit. Die verbliebenen Fälle waren nun jene Personen, die für mich eigentlich am interessantesten waren. Es waren die Personen, die erklärten, mit UAPs (UFOs) wechselgewirkt haben.“

Leider etwas vom Thema abschweifend, erklärt Nolan auf Nachfrage des Moderators seine persönliche Ansicht darüber, warum die US-Regierung all dies so lange geheim gehalten habe.

Hier spricht Nolan plötzlich über exotische Materialproben und Trümmer von (UFO-) Abstürzen. Er vermutet, dass diese nicht in Regierungslaboren, sondern bei privaten Luft- und Raumfahrtunternehmen wie Lockheed oder McDonnell-Douglas gelagert seien, wo man sich von deren Untersuchung Vorteile und Profite erhoffe. Auch vermutet Nolan, dass ein frühes Eingeständnis der US-Regierung bei der Bevölkerung Panik verursacht hätte. Belege für die Vermutungen liefert Nolan in der Sendung jedoch nicht. Tatsächlich beruft sich Nolan in der Sendung auf Angaben zu Merkmalen und Fähigkeiten von UAP (unvorstellbare Geschwindigkeiten und die Fähigkeit, vom Wasser in die Luft zu wechseln), wie sie aus öffentlichen Berichten und authentifizierten Dokumenten des Pentagons hervorgehen und vermutet dann weiterhin, dass es diese Eigenschaften sind, die UFO-Materialien so interessant für die Regierung und Unternehmen mache.

Bekannt wurde Prof. Gary Nolan unter anomalistisch Interessierten Leserinnen und Lesern besonders 2018 durch seine umfassende Analyse der „Mini-Mumie“ aus der Atacamawüste (Ata, siehe Abb. l.), mit der der UFO-Forscher Dr. Steven Greer eigentlich eine außerirdisch-nichtmenschliche Herkunft und Natur der knapp 13 Zentimeter großen Trockenmumie beweisen wollte. Nolans Analyse zeigte jedoch das Gegenteil und wies die Mumie als „zweifelsfrei menschlich“ aus (…GreWi berichtete damals exklusiv). Zudem ist Gary Nolan Mitglied im „Research Team“ von Prof. Avi Loebs „Galileo Project„, das nach Beweisen für außerirdische Technologien auf der Erde und im Sonnensystem sucht (…GreWi berichtete)
Dann kommt der Wissenschaftler aber wieder zu „seinen“ Fällen zurück und erklärt: „Diese Dinge sind Real. Die Daten sind real. Und es wäre unwissenschaftlich, diese Daten nicht zu untersuchen.“

Auf die Frage Carlsons, was wir beobachten, wenn wir von UAP sprechen, antwortet Nolan zunächst noch zurückhaltend: „Ich weiß es nicht. Es fällt mir aber auch wirklich nicht leicht, nicht zu sagen, was ich selbst denken, mit was wir es hier zu tun haben. Denn wenn ich das täte, wenn ich sagen würde, es handelt ganz klar darum, dann würden viele Menschen meine Aussagen in Zweifel ziehen. Deshalb denke ich, dass der besser weg jener ist, die Menschen davon zu überzeugen, dass die Daten echt sind.“

Auf Rückfrage des Moderators, zu welchem Konsens jene Menschen kommen, die mit ihm an der Untersuchung der Fälle arbeiten, antwortet Nolan ohne Umschweife: „Sie sind davon überzeugt, dass all das nicht von der Erde stammt“ und stimmt Carlsons Interpretation zu, dass es Außerirdische seien.

„Solange ich aber selbst kein technologisches Gerät in Händen halte, von dem ich nicht verstehe, wie es funktioniert oder den Körper eines Außerirdischen vor mir habe, bleibe auch ich skeptisch. Das bedeutet aber nicht, dass ich diese Dinge deshalb nicht untersuche. (…) Denn bei aller Skepsis, so wäre es doch das aller Wichtigste, was uns jemals widerfahren könnte.“

„Glauben Ihre Kollegen also, dass diese Dinge von jenseits der Erde oder au unseren Ozeanen kommen“, so die nächste Frage des Fox-Moderators. Hierauf antwortet Nolan: „Ich denke beides. Was auch immer es ist, es ist ganz sicher schon sehr, sehr lange hier. Und es scheint sich nicht wirklich all‘ zu sehr für uns zu interessieren. Wenn sie uns zerstören wollten, so hätten sie das schon längst tun können (…) Wenn sie aber schon immer hier waren, so stellt sich als nächstes die Frage, wem dieser Planet eigentlich in Wirklichkeit gehört?“ Zugleich verweist Nolan dabei auf historische Berichte, die „wenn wir sie heute lesen und hören, würden wir ganz sicher als UAP bezeichnen würden. Diese Dinge gab es also schon immer.“

Als Grund, weshalb diese Dinge noch nicht allgemein und öffentlich mit uns Menschen interagiert haben oder offiziell gelandet sind, vermutet Nolan in dem Umstand, dass ‚Sie‘ an uns schlichtweg auf diplomatischer Ebene schlichtweg nicht interessiert sind: „Würden Sie sich etwa um diplomatische Beziehungen mit Ameisen und Vögeln in ihrem Garten bemühen? Nein, sie würden sie vielleicht sogar absichtlich in Ruhe lassen, weil sie ihren eigenen Interessen nachgehen. Was diese Interessen aber sind, weiß ich nicht.“

Hingegen belege das Interesse von UAP an nuklearen Einrichtungen und Anlagen, auf einer Art von negativem Interesse, das wir bei ‚Ihnen‘ durch unser Verhalten verursachen.

Er selbst sei über diese Anwesenheit aber nicht beunruhigt: „Ich denke aber nicht, dass sie hier sind, um uns zu schädigen. Selbst wenn sie das wollten, so könnten wir vermutlich nichts wirklich dagegen tun.“

Die Rückfrage Carlsons, ob er anhand der Untersuchung der genannten 100 Fälle Beweise dafür gefunden habe, dass UAP Menschen absichtlich geschädigt oder verletzt hätten, verneint Nolan: „Nein. Es waren eher Unfälle – ähnlich, wie wenn jemand zu nah an den Abgasstrahl eines Jets gerät und dabei verletzt wird.“

Besonders dramatisch seien diese „Verletzungen“ auf Hirnscans (MRI/MRT) zu sehen. „Hier haben wir zunächst Schäden an der Weißen Hirnsubstanz festgestellt (sog. White Matter Disease). Wenn sie beispielsweise MRT-Scans einer Person mit Multipler Skelrose betrachten, so sehen sie diese weißen Regionen, bei denen s sich um Hirnschäden, totes Hirngewebe und Narben handelt. Wenn nun also eine Hirnregion davon betroffen ist, so sind die Funktionen, die diese Region bedient, eingeschränkt oder nicht mehr vorhanden. Gedächtnis, Bewegung usw. all dies kann davon beeinträchtigt sein. Glücklicherweise kann sich das Hirn teilweise wieder neu vernetzten, was vom Umfang der Schäden abhängt. Wenn es aber so aussieht, wie auf den Scans, die wir eben gesehen haben, dann sind das ernsthafte Schäden. Und es waren diese Schäden, die mich dann von der Schwere einiger dieser Fälle überzeugt hat.“

Ihm selbst habe allerdings das alleinige Betrachten der MRT-Aufnahmen nicht gereicht, weshalb er einige dieser Betroffenen auch persönlich getroffen, interviewt und untersucht habe.

„Sehen heißt glauben. Es ging darum, diese Dinge zu überprüfen und zu bestätigen, und das habe ich in dem mir möglichen Ausmaß getan. Natürlich könnten mich die Personen auch angelogen haben, aber das bezweifele ich, weil ich einige der Konsequenzen ihrer Verletzungen gesehen habe.“

Zu den „anomalen Objekten“, denen die betroffenen Personen begegnet sein wollen, zählen laut Nolan sowohl Flugobjekte als auch Objekte am Boden, die glühten oder sich unglaublich schnell bewegten Objekten denen die betroffenen Personen zu nah gekommen waren, sodass sie so etwas wie Strahlenverbrennungen davontrugen, nachdem die Objekte einfach so verschwunden oder davongeschossen sind. „Sehr oft waren Hautverbrennungen, Hautirritationen und Hautinfektionen die Folge. Ganz so, wie man das von elektromagnetischer Strahlung eben kennt. Und einige dieser Schäden verursachten selbst tief im Körperinneren Narben und das ist etwas, was man wirklich nicht haben möchte.“


Angesprochen auf die Hirnverletzungen bei Personen der untersuchten Gruppe erläuterte Nolan, dass er gezielt zu dieser Personengruppe gemeinsam mit Neurophysiologie-Kollegen der Harvard University eine weitere Untersuchung durchführte: „Hier haben wir festgestellt, dass eine bestimmte Hirnregionen, das sogenannte Putamen und der Nucleu caudatus, besonders aber das Putanum stärker entwickelt war. (Anm. GreWi: Beide bilden zusammen das Striatum und damit einen Teil der zum Großhirn gehörenden Basalganglien (s. Abb. l., Copyright: Gemeinfrei), die für wichtige funktionelle Aspekte motorischer, kognitiver und limbischer Regelungen von großer Bedeutung und beispielsweise für Spontaneität, Affekt, Initiative, Willenskraft, Antrieb, schrittweises Planen, vorwegnehmendes Denken, Erwartungen, motorische Selektion verantwortlich sind.). Diese Region sind für unsere Intuition mitverantwortlich und viele dieser Individuen waren auf diesem Gebiet besonders begabt (high functioning).“

Es sei eine Nebenerkenntnis dieser Untersuchungen, die „zu einem neuen medizinischen Verständnis darüber geführt hat, wo Kognition im Hirn stattfindet. Und gemeinsam mit den Harvard-Neurophysiologen verfolgen wir diese Erkenntnis in einer unabhängigen, schulmedizinischen Studie weiter.“

Diese Erkenntnis benennt Nolan als weiteres Beispiel dafür, das „nur, weil wir anomale Daten ernst genommen und untersucht haben, konnten wir auch eine Anomalie finden, anhand derer wir dann herausgefunden haben, was Menschen intuitiv und intelligent macht. (…) Und diese Erkenntnis wird nun zum Mainstream.“

Allerdings habe dieser Umstand nichts mit den ursprünglich untersuchten UFO-Schäden zu tun. UFO-Zeugen sind also weder per se intuitiver noch intelligenter als andere Menschen, weder als Folge ihrer Beobachtungen noch umgekehrt.

Tatsächlich gab es laut Nolan in der untersuchten Gruppe aber eine Übereinstimmung der attestierten Symptome: „Entzündungen, Kopfschmerzen gehörten zu den Hauptsymptomen. (…) Wenn ich Sie ganzkörperlich mit Strahlung bestrahle, dann werden sie krank, sie werden sich übergeben, sie bekommen Probleme mit den der Strahlung besonders stark ausgesetzten Organen. Übereinstimmend fanden wir aber die Haut- und Hirnschäden. Allerdings gab es keine übereinstimmen kognitiven Schäden, denn das hängt jeweils davon ab, wo im Hirn sich diese Schäden zeigen. Es betrifft dann die jeweils assoziierte Funktion.“

Da die beobachteten Schäden jenen glichen, die von nuklearer Strahlung bekannt sind, leiten die Forscher um Nolan denn auch die Forderung – nicht zuletzt auch an den US-Kongress – nach einem öffentlichen Warnhinweis ab, sich von solchen Objekten möglichst fernzuhalten: „Tatsächlich waren einige der untersuchten Vorfälle für die Zeugen offenbar so überwältigend, dass sie das Bedürfnis hatten, sich den gesichteten Objekten zu nähern und diese auch zu berühren – einfach, weil es ansonsten zu irreal gewirkt hätte. (…) So sehr man dieses Bedürfnis vielleicht nachvollziehen kann, so eindeutig sollte aber auch der Hinweis sein, dass, dass solange wir nicht wissen, was hier genau vor sich geht, man sich diesen Objekten eben besser nicht nähern sollte.“

Zwar kenne er (Nolan) natürlich Berichte von Augenzeugen, die im Innern von UFOs menschenähnliche Lebewesen gesehen haben wollen, doch könne er selbst keinen dieser Berichte als Wissenschaftler stützen. Vor dem Hintergrund dessen, was er selbst als Evolutionsbiologie über das Leben verstehe, tue er selbst sich sehr schwer mit der Vorstellung menschenähnlicher Außerirdischer: „Ich sehe nur geringe Chancen, dass etwas, das sich auf einem gänzlich anderen Planeten entwickelt hat, so oder ähnlich aussieht wie wir. (…)“

Stattdessen spekuliert Nolan über folgendes Szenario als Erklärung für Sichtungen menschenähnlicher UFO-Insassen: „Wenn wir eine (außerirdische) Intelligenz wären, würden wir dann auf einem fremden Planeten landen, auf dem wir Gefahr laufen, von einer Horde feindlicher Affen vielleicht getötet zu werden? Nein, sehr wahrscheinlich nicht. Stattdessen würden wir eine Art Vermittler vorschicken. Aber welche Art von Vermittler würde man da schicken? Man würde vermutlich etwas schicken, dass diesen Affen sehr ähnlich ist, das selbst aber keiner dieser Affen ist. Ich denke – und dabei gebe ich Einschätzung einiger Geheimdienstler wieder – dass das, was Menschen sehen, wenn sie von menschenähnlichen Aliens berichten, in Wirklichkeit so eine Art Avatare, biologische Roboter sind. (…) Das ist zumindest eine der Hypothesen. (…) Wir würden ja dasselbe tun. Wenn wir beispielsweise versuchen würden, mit Ameisen zu kommunizieren. Wir würden vermutlich einen Roboter bauen, der wie eine Ameise aussieht und Pheromone nutzen, um mit den Ameisen zu kommunizieren und zu interagieren, eben weil Ameisen Pheromone zur Kommunikation nutzen. Das bedeutet aber nicht, dass wir auf diese Weise mit Ameisen eine Tischkonversation führen könnten. Hier haben wir also ein Übersetzungsproblem. Und wir selbst nutzen ja auch Drohnen zur Forschung…“

Auf die Frage, wie Nolan für sein Interesse und seine Untersuchungen an der Stanford Universität behandelt wurde, erklärt der Wissenschaftler, es habe zunächst natürlich schon die ein oder andere Witzelei und Kommentare darüber gegeben: „Aber glücklicherweise habe ich einen ziemlich guten und seriösen Ruf als Wissenschaftler. Ich konnte viele Forschungsergebnisse sehr gut kommerzialisieren und was wir in meinem Labor tun, gehört zur Weltspitze. Nicht zuletzt deshalb haben wohl einige Menschen gesagt: Ok, wenn Garry davon überzeugt ist, dass da was dran ist, dann sollten wir es wirklich beachten.“ Tatsächlich öffne seine bekannte Haltung gegenüber UFOs auch bei vielen seiner seriösen Wissenschaftskollegen einen Kanal: „Bei jedem Dinner, bei dem ich mit Kollegen zusammensitze, kommt unweigerlich irgendwann das Gespräch auf diese Themen. Und nicht, weil man sich über mich lustig machen will, sondern weil mindesten einer der Anwesenden erklärt, dass auch er oder sie schon einmal etwas gesehen oder erlebt hat.“

Vor diesem Hintergrund berichtet Nolan in der Sendung dann auch von einer eigenen Sichtung als er selbst noch ein Jugendlicher war: „Wir lebten damals in Windsor, Connecticut. Es war früh am Morgen und ich war beim Zeitungsaustragen. Ich ging also durch die Wälder von Hartford Current und ging von einer Straße zur nächsten. Zuerst bemerkte ich, wie mein eigentlich normaler Schatten sich zu bewegen begann. Deshalb blickte ich nach oben und bemerkte unmittelbar über den Baumwipfeln dieses Objekt, von dem aus Lichter Richtung Boden zeigten. Ich konnte so etwas wie einen runden Umriss sehen, – etwa 10 bis 15 Meter im Durchmesser. Es war eindeutig, ich habe das nicht geträumt. Damals hatte ich keine Ahnung, was das war. Ich habe es zunächst auch nicht als UFO bezeichnet. Erst später, als ich Filme wie ‚Unheimliche Begegnung der Dritten Art‘ gesehen habe, begann ich mich zu fragen, ob es das war, was ich damals gesehen hatte. Ich habe das nie vergessen und es hat mein Leben verändert. (…) Wenn ich dann die Schilderungen anderer höre, dann will ich diesen Menschen helfen, will sie davor schützen, dass sie für etwas, was sie gesehen haben, von anderen Menschen angegriffen oder lächerlich gemacht werden. Das ist falsch. (…) Wir müssen diesen Menschen diesen Raum bieten. Einige davon könnten sich geirrt haben, manche liegen mit der Deutung ihrer Sichtungen sicher falsch. Aber viele haben sich nicht geirrt. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von sehr seriösen Personen, die sich ganz gezielt und ernsthaft mit diesen Fragen beschäftigen. (…) Mittlerweile untersucht die National Association of Aerospace Engineers diese Dinge, hat sogar eine eigene Kommission dazu. Das ist eine sehr angesehene Forscherorganisation mit mehr als 50.000 Mitgliedern (…GreWi berichtete). Auch die NASA untersucht UAP und sie alle wollen den Daten folgen und nicht einfach nur Geschichten glauben.“




Abschließend erklärt Nolan: „Ich denke, dass die Natur unserer Realität noch nicht im vollen Umfang verstanden wurde. Ich denke, dass es noch vieles gibt, von dem die meisten Menschen glauben, dass es eigentlich nicht echt ist – Dinge, für die es aber in Wirklichkeit recht gute Beweise gibt. Und mein Interesse an diesen Dingen dreht sich um die Frage, ob ich diese Dinge mit der Mainstream-Wissenschaft erforschen und darin einbetten kann. Kann ich Erklärungen finden, durch die diese merkwürdigen Dinge im Rahmen unserer Physik verstanden werden können? (…) Das Gute an der aktuellen Entwicklung ist, dass mittlerweile Gelder beginnen, dafür zu fließen. So gibt es in New Jersey beispielsweise eine Förderung für eine Doktorstelle für UAP-Forschungen. Ich selbst bin darin involviert, Gelder zur Unterstützung solcher Forschung zu generieren. Auch Wissenschaftler folgen dem Geld. Ich kann nicht meine Fördergelder von der Gesundheitsbehörde zur Untersuchung von UFOs einsetzten. Aber ich selbst verfüge über ein Spendenbudget, mit dem ich mehr oder weniger untersuchen und erforschen kann, was ich möchte. Ich habe also dieses Geld und verwende auch einiges von meinem persönlichen Vermögen.“

Zuletzt spricht sich Nolan auch dafür aus, dass staatliche UFO-/UAP-Untersuchungen teilweise durch Klassifizierung der Informationen geschützt werden: „Ich will da ehrlich sein, ich möchte dieses Feld und diese Informationen nicht den Chinesen überlassen und ganz sicher nicht den Russen. Deswegen müssen wir diese Informationen natürlich geprüft werden, was auch immer wir daraus lernen. Aber ab einem bestimmten Punkt müssen wir diese Informationen auch an die Wissenschaftler geben. Denn der diese Informationen zurückhaltenden Ansatz der vergangenen 80 Jahre hat nicht funktioniert. Wir können die Einzelteile nicht an verschiedenen Orten, bei privaten Firmen wie Lockheed usw. lagern, weil diese einzelnen Stellen nicht miteinander kommunizieren. Wir müssen all diese Daten, Informationen und Materialien zusammenbringen und der Wissenschaft zugänglich machen. Wir müssen also genügend deklassifizieren, damit wir es (in und für die USA) gemeinsam nutzen können. Können wir diese Dinge nutzen? Zuerst für unser eigenes Land. Dann für den Planeten. Das war schon immer mein Anspruch und mein Interesse.“



Recherchequelle: Fox, Youtube, eigene Recherchen grenzwissenschaft-aktuell.de
© grenzwissenschaft-aktuell.de


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#84

RE: Ufo-Berichte III:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 10:47
von Adamon • Nexar | 14.872 Beiträge

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...-akten20220303/

Kanadische Regierung veröffentlicht 300 Seiten teils unbekannter UFO-Akten:

Ottawa (Kanada) – Obwohl die kanadische Regierung jahrelang UFO-Sichtungen an den kanadischen UFO-Forscher Chris Rutkowski weitergeleitet hatte, gab es seit fast 20 Jahren keine offizielle Veröffentlichung der kanadischen UFO-Akten. Nachdem auch die Zusammenarbeit mit Rutkowskis offenbar stillschweigend beendet wurde, hat die kanadische Regierung nun völlig unerwartet fast 300 Seiten mit offiziellen UFO-Berichten im Rahmen einer Presseanfrage veröffentlicht.
Wie das Nachrichtenportal Vice World News berichtet, erhielt es fast 300 Seiten UFO-Akten der kanadischen Regierung als Antwort auf eine Anfrage der Journalisten unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz des Landes. Zu den Akten gehören demnach rund 500 Sichtungsberichte unidentifizierter Flugobjekte durch Zivilisten, aber auch durch Piloten, Soldaten und Polizeibeamte. Die jüngsten der nun veröffentlichten Berichte stammen von 2021.

Hintergrund
Wie zahlreiche andere Staaten weltweit, so hatte auch Kanada bereits zuvor hier konkret seit 2007, einen Großteil seiner UFO-Akten über das dortige Nationalarchiv veröffentlicht. Hier belegen mehr als 9.500 UFO-Aktenseiten der Polizei- und Sicherheitsbehörden, der Royal Canadian Mounted Police, dem Department of National Defence und dem Department of Transport UFO-Sichtungen und das staatliche Interesse an diesen aus den Jahren 1947 bis 1995. Die bislang freigegebenen kanadischen UFO-Akten sind auf der Webseite der Library and Archives Canada abrufbar.
(Quelle: A. Müller, Deutschlands UFO-Akten)
Laut dem Vice-Artikel beinhalten die freigegeben Akten auch bislang unbekannte kanadische UFO-Vorfälle, etwa die Sichtung eines „festen hellen Lichts, das sich zu schnell bewegte, als dass es sich um ein kommerzielles Flugzeug gehandelt haben könnte“, das im Dezember 2009 von der Flugsicherung in Alberta gesichtet wurde. Auch der Fall eines „unidentifizierten gelb-orangefarbenen Licht“, das von der Dashcam kanadischer Polizisten im April 2011 gefilmt wurde, oder der Bericht einer Frachtmaschine auf dem Weg von New York nach Alaska, über ein die Maschine „immer wieder sporadische begleitendes unbekanntes Flugobjekt, das sich mit Geschwindigkeit Mach-4 über Nordkanada fortbewegte“, gehören zu den interessanten „neuen“ Fällen.

Auf Anfrage des Magazins erklärte ein kanadischer Militärsprecher erneut, dass UFOs nicht zum speziellen Interessengebiet der Streitkräfte gehören: „Die Canadian Armed Forces sowie die Royal Canadian Air Force untersuchen für gewöhnlich keine Sichtungen unbekannter oder unerklärter Phänomene außerhalb von Situationen, in denen eine konkrete Gefahr, Bedrohung oder Sicherheitsrisiko vorliegen.“

Trotz dieses eher passiven Interesses, wurden entsprechende Meldungen aber dennoch gesammelt, teilweise untersucht und nicht zuletzt an den kanadischen zivilen UFO-Forscher Chris Rutkowski weitergeleitet. Diese Verbindung zwischen den Behörden und dem Forscher geht auch aus einigen der nun veröffentlichten Akten hervor, die Kommunikation mit Rutkowski beinhalten. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit hat Rutkowski selbst in einigen Büchern und seiner jährlichen „Canadian UFO Survey“ veröffentlicht. Wie der Forscher nun aber gegenüber Vice berichtet, scheint die stille Kooperation allerdings vonseiten der kanadischen Regierung aber Mitte vergangenen Jahres eingestellt worden zu sein. Seither sei es zu keinen neuen Berichten durch das Department of National Defence and Transport Canada an ihn mehr gekommen. Rutkowskis selbst vermutet dahinter das gestiegene öffentliche und staatliche Interesse am UFO-Phänomen in den USA, wo zeitgleich die Geheimdienste in einem offiziellen Bericht die Realität des UFO-Phänomens eingestanden hatten (…GreWi berichtete) und seither an der Einrichtung einer eigenen UFO-Untersuchungsbehörde arbeiten, die schon im kommenden Sommer ihre Arbeit aufnehmen soll (…GreWi berichtete).

https://www.documentcloud.org/documents/...reports_best_of

https://s3.documentcloud.org/documents/2...ufo-reports.pdf

Rechercherquellen: Vice World News, eigene Recherchen grenzwissenschaft-aktuell.de
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#85

RE: Ufo-Berichte III:

in Extraterrestrische Intelligenzen: 30.11.2022 16:59
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https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...ntagon20221105/

Stand der Dinge: Zum sich verspätenden UFO-Bericht des Pentagons:


Symbolbild zur derzeitigen Verzögerung der veröffentlichung des neuen UFO-/UAP-Berichts der US-geheimdienste (Illu.).
Copyright: grewi.de (Hntgr. Webseite des ODNI)

Washington (USA) – Seit fast einer Woche warten UFO-Forscher, -Enthusiasten aber auch Journalisten und Wissenschaftler weltweit auf die eigentlich spätestens für den 31. Oktober angekündigte Veröffentlichung des neuen Berichts der US-Geheimdienste und des Pentagons zum Stand der Untersuchungen unidentifizierter Flugobjekte und Phänomene im Luftraum (UFOs/UAP). Vorab lancierte Medienberichte über den noch immer nicht veröffentlichten Bericht heizen derweil die Gerüchte über die Gründe der mittlerweile deutlichen Verzögerung an. Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) versucht die Sachlage und Fakten zu ordnen.
Richtig ist, dass der (mittlerweile zweite) Bericht der US-Geheimdienste und des US-Verteidigungsministeriums (DoD, Pentagon) eigentlich per Gesetzesvorlage des US-Kongresses zum „National Defense Authorization Act“ (NDAA‘22) spätestens zum 31. Oktober 2022 hätte vorgelegt werden sollen (…GreWi berichtete).

Falsch ist, dass solche Vorgaben stets termingenau eingehalten werden. Auch andere Regierungsberichte wurden bereits mit (teils gewaltiger) Verspätung vorgelegt, die völlig unterschiedlich begründet wurde. Bekannte Beispiele hierfür sind etwa der Bericht an den US-Kongress zu den Untersuchungen zu den Anschlägen vom 11. September 2001 (9/11 Commission Report), der eigentlich zum 27. November 2002 vorgelegt werden sollte, dann aber sogar erst am 22. Juli 2004 erschien, oder auch die Veröffentlichung des Berichts über die Untersuchungen zu den vier großen US-Internetkonzernen 2020 (Big Tech Antitrust Report).

Für erstes Aufsehen sorgte bereits zwei Tage vor Ablauf der eigentlichen Frist zum 31. Oktober 2022 ein Artikel in der angesehenen „New York Times“ (NYT), in dem sich der Journalist Julian Barnes ausschließlich auf anonyme US-Regierungsquellen beruft.

Hintergrund
Thematisch weniger versierten Leserinnen und Lesern seien an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es ebenfalls die NYT war, die im Dezember 2017 mit einer Titelstory erstmals ein bis dahin geheimes UFO-Untersuchungsprogramm des Pentagons und zuletzt drei UFO-Videos von Piloten der US-Navy enthüllte (…GreWi berichtete).

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In den aktuellen NYT-Artikel „Many U.F.O. Reports Are Just Foreign Spying or Airborne Trash“ finden sich zwar vermeintlich schwergewichtige Aussagen, jedoch kaum überprüfbare Fakten zu den UFO-Untersuchungen der Regierung und zum UFO-Thema allgemein. Es werden Erkenntnisse als neue Informationen verpackt, die bereits seit Jahrzehnten von UFO-Forschern geteilt werden: Die deutliche Mehrheit von UFO-Sichtungen hält einer Untersuchung im Sinne exotischer Phänomene nicht stand und kann konventionell, unter anderem mit irdischer Technologie oder sonstigen gewöhnlichen Objekten am HHimmel technischer, natürlicher oder astronomischer Natur erklärt werden.

In besagtem Artikel geht die NYT auch auf die drei mittlerweile von der Navy selbst veröffentlichten und als „unidentifiziert“ kategorisierten Videos von Navy-Kampfjetpiloten (…GreWi berichtete 1, 2) ein, die 2017 ebenfalls u. a. von der New York Times geleaked wurden.

Hierzu behauptet Barnes:
“Eines dieser Videos, das als ‚GoFast‘ bezeichnet wird, scheint ein Objekt zu zeigen, dass sich mit ungeheurer Geschwindigkeit fortbewegt. Analysen durch das Militär haben nun aber gezeigt, dass dieser Eindruck eine Illusion ist, der durch den Blickwinkel auf das Objekt vor dem Hintergrund der Meeresoberfläche entsteht. Laut den Berechnungen des Pentagons bewegt sich das Objekt lediglich mit 30 Meilen pro Stunde (ca. 40 km/h).“



“Ein anderes Video, das als ‚Gimbal‘ bekannt ist, zeigt ein Objekt, dass zu rotieren oder sich zu drehen scheint. Militäroffizielle glauben mittlerweile, dass es sich um einen Effekt der klassifizierten Ziel-Sensoroptik handelt und der nur den Anscheint erweckt, als würde sich das Objekt in merkwürdiger Weise bewegen.“



Richtig ist: Auch hier handelt es sich zunächst um anonymisierte Aussagen angeblicher Regierungsinsider. Ob und in welcher Weise diese Quellen auch tatsächlich mit den UAP-Untersuchungen, deren Schlussfolgerungen und dem noch nicht veröffentlichten UFO-Bericht vertraut sind, ist derzeit unabhängig nicht überprüfbar.

Falsch ist, dass auch diese Bewertung der beiden Navy-Videos irgendetwas über die Natur der abgebildeten Objekte selbst aussagen.

Richtig ist, dass sie lediglich feststellen bzw. behaupten, dass die Sensorik, mit der diese Objekte detektiert und aufgezeichnet wurden, die Abbildung dieser Objekte beeinflusst haben soll bzw. haben könnte. Allerdings widersprechen nicht nur die Augenzeugen, Piloten und Radaroperateure, sondern auch Experten zur Technologie der verwendeten Sensorik (FLIR) dieser Auslegung (siehe hierzu den folgenden GreWi-Kommentar).


Die von Barnes im NYT-Artikel zitierten Aussagen sind umso fragwürdiger, als dass die offizielle Pentagon-Sprecherin Susan Gough auf Anfrage zum NYT-Times-Artikel gegenüber dem UFO-Twitter-Kommentator John „CAARIU“ am 31. Oktober 2022 schriftlich erklärte, dass sich „die Aussagen des US-Verteidigungsministeriums (DoD) zu den besagten drei Videos (Anm. GreWi: …die diese Video als „unidentifiziert“ bezeichneten) nicht geändert haben“ (s. Abb. l.).

Der immer wieder in Barnes‘ Artikel hervorgehobene Umstand, dass nichts auf „space aliens“ oder „alien technology“ hindeutet, ist im eigentlichen Kontext des zu erwarteten UAP/UFO-Reports des Pentagons fast schon hinfällig, da diese Hypothese überhaupt nicht die Grundlage der Bemühungen des Pentagons darstellt. Allerdings unterstrich die in dieser Sache verantwortliche Pentagon-Sprecherin Gough immer wieder, dass man „keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehe und es keine einzelne, für alle Sichtungen zutreffende Erklärung zu geben scheint“. „Wir sammeln so viele Daten, wie wir nur können und folgen diesen Daten, wo auch immer uns dieser Weg führt. Wo immer das möglich ist, werden wir auch unsere Ergebnisse (mit der Öffentlichkeit) teilen.“ Immerhin zitiert Barnes auch diese Aussagen Goughs.

GreWi-Kommentar
Die Veröffentlichung des NYT-Artikels knapp drei Tage „vor“ dem ursprünglich erwarteten Veröffentlichungsdatum des eigentlichen Berichts, kann nur schwer als „zufällig“ bezeichnet werden. Man braucht nicht zwischen den Zeilen zu lesen, um bei der Lektüre des Artikels zu erkennen, welchen Standpunkt Barnes in Sachen UFOs vertritt. Interessanterweise orientieren sich seine nicht namentlich genannten Quellen fast wortgenau an der Bewertung der drei UFO-Videos durch ausgewiesene UFO-Skeptiker – vornehmlich derer des prominenten US-UFO-Skeptikers und Debunkers Mick West. Die tatsächlich an den Vorfällen beteiligten Augenzeugen der UFO-Sichtungen – also die Navy-Piloten selbst – widersprechen West ebenso wie der Experte für die FLIR-Technologie hinter den Aufnahmen Dave Falch. Einige Beobachter sehen in diesem Timing und der vermeintlichen Vorabinformation der international angesehenen New York Times ein anschauliches Beispiel für die derzeitigen Grabenkämpfe (nicht nur) innerhalb der US-Politik über den allgemeinen Umgang mit Staatsgeheimnissen im Konflikt zwischen der Wahrung berechtigter Geheiminformationen und dem nicht weniger berechtigten öffentlichen Interesse nicht nur in UFO-Fragen (…GreWi berichtete). Welche Position man auch immer in dieser Diskussion einnehmen möchte – ohne Frage hat der NYT-Artikel die mediale Wahrnehmung und Vorabberichterstattung zum bevorstehenden UFO-Bericht des Pentagons massiv beeinflusst und bestimmt seither den gegenüber der Vorstellung von der Existenz exotischer oder gar außerirdischer UFO- bzw. UAP-Phänomene eher ablehnenden Ton auch in der internationalen Berichterstattung darüber, was der bevorstehende UAP-Bericht des Pentagon berichten wird. Und das, noch bevor dieser Bericht überhaupt veröffentlicht wurde…

Einen deutlich anderen Ton verfolgte dann ein Artikel der britischen Zeitung „The Daily Mail“ vom 31. Oktober 2022. Zwar beruft sich auch dieser auf nicht genannte (anonyme) US-Regierungs- und Insiderquellen, doch wird dessen Autor, der Journalist Josh Boswell in seinen Aussagen sehr viel konkreter als Barnes und alle seiner Kollegen und Kolleginnen. Er nennt konkrete Zahlen und angeblich faktische Aussagen.

So heißt es im Artikel etwa, dass der UAP/UFO-Bericht auf insgesamt 22 Seiten die Ergebnisse der Analysen von insgesamt 366 UFO-Vorfällen zusammenfassen soll (vermutlich bezieht Boswell auf den öffentlichen Teil des Berichts). Alleine im vergangenen Jahr sei es demnach zu 150 bislang unerklärten Fällen gekommen. Lediglich die Hälfte der untersuchten Fälle könne erklärt werden. Des Weiteren beinhalte der Bericht Aufnahmen von sog. Reaper-Dronen, die fliegende Lichtkugeln gefilmt haben, wie sie die Drohne zunächst umfliegen und dann davonschießen. In anderen, erklärbaren Fällen handele es sich um chinesische Spionage-Drohnen der neusten Generation, die Informationen über US-Aktivitäten ermitteln wollten.
Die Quelle der „Daily Mail“ im Büro der Direktorin der US-Geheimdienste (ODNI) habe selbst Kritik an dem neuen Dossier ihrer Abteilung geäußert, da man zu schnell über einige ebenso interessante wie beunruhigenden unerklärte Vorfälle hinweggehe. „Die wollen über diese Dinge nicht sprechen, weil sie wirklich absolut keine Ahnung haben, um was es sich hier zum Teufel handelt“, zitiert Boswell seine anonyme Quelle. Aufgrund der anonymen Qualität können aber auch diese Angaben nicht unabhängig überprüft werden.

Obwohl Susan Gough zuvor zugesichert hatte, dass der die Arbeiten an dem Bericht ganz nach Zeitplan verlaufen und dieser termingerecht (also am 31.10.2022) vorgelegt werden würde und auch spätere Nachfragen verschiedener Journalisten beim Pentagon oder dem ODNI stets auf eine Veröffentlichung noch innerhalb der laufenden Woche vertröstet wurden, liegt der Bericht bis zum jetzigen Redaktionsschluss dieser Meldung (5. November 2022, 23:35h MEZ) noch immer nicht vor.

Der öffentliche Teil des Berichts (wie schon der erste UFO/UAP-Bericht des Pentagons, so wird auch der neue Bericht aus einem öffentlichen und einem geheimen Teil bestehen), wird vermutlich auf der folgenden Internetseite des Director of National Intelligence (DNI/ODNI) zum Download zur Verfügung stehen:

https://www.dni.gov/index.php/newsroom/reports-publications

© grenzwissenschaft-aktuell.de

UFOs über Österreich:
https://archive.org/details/am-schauplat...uber-osterreich

Die UFO Akten des Pentagons:
https://archive.org/details/die-ufo-akten-des-pentagons

Gedanken und Ergänzungen zum UFO Vorfall von Ruwa:
https://archive.org/details/gedanken-und...idnight-mansion

Die UFO Verschwörung - Ancient Aliens:
https://archive.org/details/die-ufo-vers...history-channel

UFOs - Besucher aus dem Weltraum ?
https://archive.org/details/ufos-besucher-aus-dem-weltraum



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zuletzt bearbeitet 06.01.2023 07:12 | nach oben springen
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